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        <title>Cadillac</title>
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        <description>Cadillac</description>
        <lastBuildDate>Sat, 06 Jun 2026 22:33:17 GMT</lastBuildDate>
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            <title>Cadillac Vistiq im Fahrbericht: Big is beautiful</title>
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            <dc:creator>Rudschies</dc:creator>
            <pubDate>2026-04-29T11:35:00+02:00</pubDate>
            <description>&lt;![CDATA[&lt;img src="https://assets.adac.de/image/upload/v1777280121/ADAC-eV/KOR/Bilder/ADAC-Prod/cadillac-vistiq-front-2604_s7csx5.jpg">]]&gt; Riesig wie er ist, schenkt der Vistiq sechs Personen Platz und Komfort. Kr&amp;#xE4;ftige Elektromotoren sorgen f&amp;#xFC;r l&amp;#xE4;ssige, fast lautlose Souver&amp;#xE4;nit&amp;#xE4;t.</description>
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                <![CDATA[Riesig wie er ist, schenkt der Cadillac Vistiq sechs Personen viel Platz und Komfort. Und kr&#xE4;ftige Elektromotoren sorgen f&#xFC;r l&#xE4;ssige Souver&#xE4;nit&#xE4;t. Ein ganz besonderes Fahrerlebnis. Elektro-SUV der Oberklasse Kr&#xE4;ftig, komfortabel, ger&#xE4;umig Laden und Reichweite m&#xE4;&#xDF;ig  Zahlen l&#xFC;gen nicht: 5,20 Meter L&#xE4;nge. 2,9 Tonnen Gewicht. 452 kW/615 PS Leistung. 880 Nm Drehmoment. Das ist der Cadillac Vistiq, ein sechs- oder siebensitziges Mega-SUV mit vollelektrischem Antrieb, Allrad, aktiver Hinterachslenkung, 295er Reifen auf 22-Zoll-Felgen. 100.000 Euro teuer. Die Werte beeindrucken. Aber wie f&#xE4;hrt sich so ein Dickschiff? Cadillac Vistiq: Der absolute Exot Setzt bei diesem Auto das ber&#xFC;hmte Haben-wollen-Gef&#xFC;hl ein? Na ja, es gibt jedenfalls genug gute Gr&#xFC;nde, das so riesige, schwere, hochmotorisierte und superteure Fahrzeug nicht zu kaufen. Und tats&#xE4;chlich: Schaut man beim Kraftfahrt-Bundesamt auf die Bilanz der Neuzulassungen im Jahr 2025 &#x2013; der Cadillac Vistiq wird seit Juni 2025 bei uns angeboten &#x2013;, schaut man ins Leere: Das Auto kauft in Deutschland so gut wie niemand. In den USA dagegen wurden in einem halben Jahr immerhin 7879 Vistiq verkauft. Nun liegt der mangelnde Erfolg in Deutschland nicht allein an der Gr&#xF6;&#xDF;e und an der Preisklasse des Autos. Dazu kommt, dass in Deutschland kein fl&#xE4;chendeckendes Cadillac-H&#xE4;ndlernetz existiert. Deutsche Autofahrer haben gern einen verl&#xE4;sslichen Service-Punkt, am besten gleich um die Ecke.  Elektro-SUV aus den USA: Einfach aus dem Vollen sch&#xF6;pfen Und trotzdem: Der Vistiq und die Marke Cadillac haben durchaus ihren Reiz. Die Stichworte hei&#xDF;en &quot;Big is beautiful&quot;, &quot;aus dem Vollen sch&#xF6;pfen&quot; oder &quot;Luxus statt Verzicht&quot;. Warum also nicht? Wenn man es sich leisten kann.

Eines kann man dem Cadillac Vistiq schon gar nicht vorwerfen: dass er sich im Stra&#xDF;enverkehr beh&#xE4;big und schwerf&#xE4;llig anf&#xFC;hlen w&#xFC;rde. Nein, mit der unb&#xE4;ndigen Kraft seiner zwei Elektromotoren und dank der aktiven Hinterachse, die bei Richtungswechseln mitlenkt, ist er sowohl schnell als auch unerwartet agil im Handling.  Wenn das fast 3 Tonnen schwere Luxusgef&#xE4;hrt in 3,7 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h beschleunigt, dann ahnt man schon, wie es um das Fahrerlebnis bestellt ist. Die H&#xF6;chstgeschwindigkeit wird bei 210 km/h erreicht. Aber es ist eigentlich nicht die schiere Kraft, die einen unbarmherzig in die Sitze dr&#xFC;ckt und damit das Erlebnis ausmacht &#x2013; vielmehr ist es die L&#xE4;ssigkeit und die Lautlosigkeit, mit der jede spontane Beschleunigung vonstattengeht. Einzig begleitet vom Rauschen der R&#xE4;der. Eben Elektroantrieb statt V8. Aber es gibt auch einen kleinen Sch&#xF6;nheitsfehler: In schnellen Kurven h&#xE4;lt den Vistiq auch das adaptive Luftfahrwerk (optional) nicht g&#xE4;nzlich vom Wanken ab. Wenigstens fangen ihn die kr&#xE4;ftigen Bremsen hinter den 23-Zoll-Felgen immer sicher ein. So viel verbraucht der Luxusliner Dass das US-SUV der Oberklasse, wie seine V8-Verbrenner-Br&#xFC;der im Konzern, wenig zur&#xFC;ckhaltend beim Energieverbrauch ist, sollte einleuchtend sein. Bei z&#xFC;giger Fahrweise &#xFC;ber die Autobahn hat die Redaktion 36,4 kWh pro 100 Kilometer verzeichnet. Wer sich mit dem Vistiq im Rahmen des freudlosen WLTP-Zyklus bewegt, soll auch einen Verbrauch von 21,8 kWh schaffen k&#xF6;nnen. So ergibt sich im Drittelmix im g&#xFC;nstigsten Fall eine Reichweite von 460 Kilometern.  Beim Aufladen an der Schnelllades&#xE4;ule betr&#xE4;gt die maximale Ladeleistung allenfalls 130 kW. Das ist in der Premium-Liga heute nicht mal mehr unterer Durchschnitt. Das Gesamtpaket aus eingeschr&#xE4;nkter Power beim Laden, Batteriekapazit&#xE4;t (91 kWh) und m&#xE4;&#xDF;iger Effizienz ist f&#xFC;r die Langstrecke alles andere als ideal. Also hei&#xDF;t es in der Regel f&#xFC;r den Fahrer: gem&#xE4;chlich cruisen und dabei weniger Energie verbrauchen. Cruisen funktioniert mit dem Vistiq wunderbar. Innenraum: Wertig und solide Dank seiner ausladenden Abmessungen und einer Dachkante irgendwo auf Scheitelh&#xF6;he des durchschnittlichen Mitteleurop&#xE4;ers braucht auch niemand Platzmangel im Innenraum zu bef&#xFC;rchten. Tipp: Rein aus Komfortgr&#xFC;nden sollte man die sechssitzige Version des US-SUVs bevorzugen, denn hier kann man die beiden Pl&#xE4;tze in der dritten Reihe am besten erreichen: Man geht einfach nach hinten durch, ohne sich verrenken zu m&#xFC;ssen. Wie bei einem Van, die &#xC4;lteren k&#xF6;nnen sich an diese fast ausgestorbene Fahrzeuggattung noch erinnern.  Die Inneneinrichtung erf&#xFC;llt dabei hohe Anspr&#xFC;che. Alles wirkt massiv und aus dem Vollen gefr&#xE4;st, die Mittelkonsole ist wuchtig wie ein Raumteiler, und die noch vorhandenen Kn&#xF6;pfe und Schalter f&#xFC;r das Fahrpersonal wirken so wertig und solide, dass man sie &#xF6;fter anfasst als n&#xF6;tig.  Der Hauptteil der Bedienung l&#xE4;uft jedoch &#xFC;ber ber&#xFC;hrungsempfindliche Bildschirme. Leider auch die der Klimaanlage, die &#xFC;ber einen so tief montierten Screen eingestellt wird, dass man f&#xFC;r jede Feinjustierung den Blick l&#xE4;ngere Zeit von der Stra&#xDF;e wenden muss.  Davon abgesehen ist das Bediensystem ohnehin nicht an jeder Stelle &#xFC;berzeugend. So verdeckt der Lenkradkranz unweigerlich Teile des gro&#xDF;en konkaven Bildschirms, der sich von der T&#xFC;r bis zum Beifahrerbereich zieht. Die wichtigsten Informationen zeigt alternativ auch das Head-up-Display an, das allerdings ebenfalls eine kleine Schw&#xE4;che hat: Die ins Blickfeld projizierten Abbiegepfeile des Navis sind etwas zu gro&#xDF; geraten.  Ein dringendes Software-Update br&#xE4;uchte auch der Geschwindigkeitswarner, der sich penetrant in den Vordergrund bimmelt und nur umst&#xE4;ndlich abschaltbar ist. Fazit: Ami bleibt Ami Wettbewerber wie ein Hyundai Ioniq 9, ein Mercedes EQS SUV oder ein Volvo EX90 kommen weiter und laden schneller, bieten aber nicht den massiven, selbstbewussten und gediegenen Luxus, den ein Cadillac nach innen wie nach au&#xDF;en verk&#xF6;rpert. Der spezielle Charakter der Marke hat sich im Elektro-Zeitalter nicht ge&#xE4;ndert: Auch ohne V8-Bollern bleibt der Vistiq ein klassisches US-SUV.  Cadillac Vistiq: Daten &amp; Preise Text mit Material von SP-X Hier finden Sie viele weitere Neuvorstellungen, Fahrberichte und Autotests.  ]]>
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            <title>Cadillac Optiq: Elektro-SUV f&amp;#xFC;r Hedonisten</title>
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            <dc:creator>Rudschies</dc:creator>
            <pubDate>2025-10-17T11:35:00+02:00</pubDate>
            <description>&lt;![CDATA[&lt;img src="https://assets.adac.de/image/upload/v1760440254/ADAC-eV/KOR/Bilder/Video%20Vorschaubilder/vorschau-fahrbericht-cadillac-optiq-v1-2510_hhb0gl.jpg">]]&gt; Der Cadillac Optiq bedient Menschen, die sich gern von Luxus verw&amp;#xF6;hnen lassen. Daf&amp;#xFC;r m&amp;#xFC;ssen sie Abstriche an anderer Stelle machen.</description>
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                <![CDATA[Der Cadillac Optiq bedient Menschen, die sich gern verw&#xF6;hnen lassen. Daf&#xFC;r m&#xFC;ssen K&#xE4;uferinnen und K&#xE4;ufer  an anderer Stelle Abstriche machen. Eine erste Ausfahrt mit dem Newcomer aus den USA. Infos, Fotos, Daten und Preise. Luxus-SUV mit Allradantrieb Preis: 65.000 Euro Ausstattung nicht zu toppen Es &quot;tickt&quot; bei Cadillac: Vistiq, Lyriq, Optiq &#x2013; die Modellnamen klingen wie geklont. Auch optisch gleichen sich die  Modelle wie Zwillingsbr&#xFC;der. Und technisch gibt es ebenfalls einen Gleichklang, denn alle drei Autos werden vollelektrisch angetrieben. Cadillac Optiq: Marktstart Fr&#xFC;hjahr 2026 Der Optiq ist der neueste Modell von Cadillac, eine Marke, die unter dem Dach des US-Konzerns General Motors firmiert. Nach eigenem Bekunden ist der Optiq ein Elektro-SUV der Luxusklasse, in der auch die deutlich gr&#xF6;&#xDF;eren und teureren Vistiq und Lyriq angesiedelt sind. Bestellbar ist der Cadillac Optiq ab sofort, die ersten Auslieferungen sollen im Fr&#xFC;hjahr 2026 erfolgen.

Die ADAC Redaktion hatte vorab Gelegenheit, den Optiq unter die Lupe zu nehmen. Und da gibt es einiges Interessantes zu erz&#xE4;hlen.   Der Cadillac Optiq im Detail Innenraum: wertig und gro&#xDF;z&#xFC;gig Wer in den Cadillac Optiq einsteigt, registriert sofort den hochwertigen Innenraum. Alles f&#xFC;hlt sich prima an, alles wirkt sauber verarbeitet. Der Fahrer nimmt Platz vor einem leicht um ihn herum gebogenen Display in 33 Zoll. Der LED-Schirm ist gestochen scharf (9K) und kann &#xFC;ber eine Milliarde Farben darstellen. Mancher Kunde w&#xE4;re wohl schon mit 20 Farben ganz zufrieden.    Die Bedienung &#xFC;ber die Touchscreen-Men&#xFC;s erweist sich als etwas umst&#xE4;ndlich. Als w&#xE4;re Cadillac das Problem bewusst, gibt es alternativ die M&#xF6;glichkeit der Sprachbedienung, als drittes stehen Tasten am Lenkrad f&#xFC;r Funktionsbefehle bereit. Sodass der am Steuer Sitzende ein absurdes Luxusproblem hat: Was ist denn nun f&#xFC;r welche Funktion die richtige Bedienm&#xF6;glichkeit? Das gilt es, erst m&#xFC;hselig herauszufinden.  Das Raumgef&#xFC;hl ist gro&#xDF;z&#xFC;gig im Cadillac Optiq. Vorn sowieso, hinten haben insbesondere die Knie der Passagiere viel Freiraum. Das gro&#xDF;e Panoramadach sorgt au&#xDF;erdem f&#xFC;r mehr Licht und ein luftiges Raumgef&#xFC;hl im Fond. Erst Menschen mit mehr als 1,90 Meter K&#xF6;rpergr&#xF6;&#xDF;e sto&#xDF;en an den Dachhimmel an.

Das Gep&#xE4;ckabteil ist laut Cadillac f&#xFC;r 443 Liter Gep&#xE4;ckvolumen tauglich. Unter dem Kofferraumboden befindet sich ein Fach mit zus&#xE4;tzlichen 61 Litern Fassungsverm&#xF6;gen. Bei vollst&#xE4;ndig umgeklappten R&#xFC;cksitzen stehen bis unters Dach beladen 1340 Liter Stauraum zur Verf&#xFC;gung. Das ist nicht &#xFC;berragend viel Platz, aber auch kein Grund zum Meckern. Zumal der Innenraum ein Raum zum Wohlf&#xFC;hlen ist.  Nat&#xFC;rlich hat sich Cadillac auch um Nachhaltigkeit bei der Auswahl der Materialien bem&#xFC;ht. So ist beispielweise die Mittelkonsole aus sogenanntem &quot;Paper Wood&quot; gefertigt, das aus Tulpenholz und recyceltem Zeitungspapier bestehen soll. Mit gutem Willen sind in der Oberfl&#xE4;chenstruktur tats&#xE4;chlich schwarze Buchstaben zu erahnen, wie auf einem &quot;richtigen&quot; Papier eben. Weltspitze: Soundanlage von AKG  Das absolute Highlight im Cadillac Optiq ist es, Musik zu h&#xF6;ren. Hier hat sich Truppe um Chefentwickler John Cockburn derma&#xDF;en ins Zeug gelegt, das einem beim Aufdrehen der Lautst&#xE4;rke die Worte fehlen. Mit offenem Mund lauscht man dem volumin&#xF6;sen Klang der Anlage. Es lassen sich sogar einzelne Instrumente an unterschiedlichen Positionen im Raum identifizieren. Ein H&#xF6;rerlebnis wie in einem Konzertsaal.

Die Dolby-Atmos-Soundanlage stammt von AKG, einem spezialisierten Ausr&#xFC;ster f&#xFC;r Musikstudios. Verbaut wurden 19 Lautsprecher und pr&#xE4;zise abgestimmte Verst&#xE4;rker. Voller H&#xF6;rgenuss setzt allerdings spezielle Dolby Atmos-Musikdateien voraus. Aber auch normale Dateien aus dem Radio oder dem Internet-Streaming klingen rein und satt. Die Anlage ist absolut Spitze.  Das Fahrerlebnis im Cadillac Optiq   F&#xFC;hlt sich das amerikanische Elektro-SUV auch beim Fahren wie ein Auto der Luxusklasse an? Der Elektroantrieb des Optiq ist daf&#xFC;r schon mal eine gute Voraussetzung. Einen Start-Stopp-Knopf gibt es nicht. Startklar wird das Mittelklasse-SUV praktisch mit dem Bet&#xE4;tigen des Bremspedals. Um die Fahrstufe f&#xFC;r Vorw&#xE4;rts oder R&#xFC;ckw&#xE4;rts einzulegen, muss der Wahlhebel leicht zum Lenkrad hin und nach oben oder unten gedr&#xFC;ckt werden. Dann geht es los. Das Anfahren gelingt, wie im E-Auto &#xFC;blich, sehr sanft und ger&#xE4;uscharm. Beim festen Tritt aufs Gaspedal brechen dann &#xFC;blicherweise alle D&#xE4;mme &#x2013; je nach Leistungsverm&#xF6;gen der Motoren nat&#xFC;rlich. Der Cadillac Optiq operiert jedoch erst einmal mit gebremstem Schaum. Das liegt an der Abstimmung des normalen Fahrmodus. Von den 224 kW/304 PS bzw. der Kraft von 480 Nm Drehmoment des Zwei-Motoren-Antriebs (Allrad) bleibt ein Teil zun&#xE4;chst im Verborgenen. Den Spurt von null auf 100 km/h in 6,3 Sekunden zu erreichen, wie der Hersteller angibt, ist nur in der Sport-Einstellung m&#xF6;glich. Aber ist das f&#xFC;r ein Problem? Nat&#xFC;rlich nicht. Fahrwerk europ&#xE4;isch abgestimmt Der Cadillac Optiq ist &#x2013; so registriert es der Fahrer schon nach wenigen Kilometern &#x2013; als ein Auto f&#xFC;r entspanntes Reisen gedacht. Das gilt sowohl f&#xFC;r den Antrieb als auch f&#xFC;r das Fahrwerk. Allerdings gerieren sich Fahrwerk und Lenkung nicht so ausufernd komfortabel wie in den USA. Die europ&#xE4;ische Version wurde, so erkl&#xE4;rt es Chefentwickler Cockburn, um einiges sportlicher abgestimmt. Das Bremsen &#xFC;bernimmt eine Hochleistungsanlage des Formel-1-Spezialisten Brembo. Die Reifen sind extra vom Pneu-Spezialisten Continental in Hannover an die Gewohnheiten europ&#xE4;ischer Kunden angepasst worden. Herausgekommen sind Reifen der Dimension 275/40 R21. Das sind breite Reifen, auf enorm gro&#xDF;en R&#xE4;dern. Das sollte man bedenken, weil die Rad-Reifen-Kombination nicht nur extrem schwer, sondern auch enorm teuer sein d&#xFC;rfte. Zu den Preisen sp&#xE4;ter mehr. Die Federung des Optiq erscheint auf der Testfahrt als fein austariert, der Fahrkomfort ist erfreulich hoch. Auf kurvigen Landstra&#xDF;en l&#xE4;sst sich das Auto sogar &#xFC;berraschend sportlich fahren. Allerdings schiebt das Auto im Extrembereich gewaltig und sehr pl&#xF6;tzlich &#xFC;ber die Vorderr&#xE4;der. Ein Ph&#xE4;nomen, das unter anderem dem Gesamtgewicht des Fahrzeugs von immerhin 2,4 Tonnen zuzuschreiben ist. Allzu sportlich sollte man mit dem Cadillac also eher nicht unterwegs sein. Ein interessantes Detail am Rande: Erkennt der Aufmerksamkeits-Assistent, dass der Fahrer &#x2013; zum Beispiel durch h&#xE4;ufiges aus dem Seitenfenster-Schauen &#x2013; vom Verkehr abgelenkt ist, wird sein Popometer durch Klopfen im Sitz darauf hingewiesen. Eine beispielsweise im Vergleich zu vielen chinesischen Modellen eher dezente Ma&#xDF;regelung. Aufladen unterdurchschnittlich gut Was dem entspannten Reisen auf langen Strecken entgegenstehen k&#xF6;nnte, ist die im Konkurrenzvergleich schwache Leistung an der DC-Lades&#xE4;ule. Die maximale Ladeleistung wird mit nur 110 kW angegeben. Da sind ladeoptimierte E-Fahrzeuge deutlich schneller wieder weg von der Stroms&#xE4;ule. Au&#xDF;erdem tendierte der Verbrauch des Cadillac Optiq (Werksangabe: 19,9 kWh pro 100 km) bei den Testfahrten eher Richtung 25 als Richtung 20 kWh. Immerhin ist AC-Laden zu Haus oder im &#xF6;ffentlichen Raum mit 22 kW m&#xF6;glich. Die f&#xFC;r den Cadillac Optiq angegebene Reichweite von 425 Kilometer schmolz bei der Testfahrt auf hochgerechnet 320 reale Kilometer (nach Bordcomputer) zusammen.  Wer m&#xF6;chte, kann die R&#xFC;ckgewinnung an Energie durch Bet&#xE4;tigen des Rekuperations-Paddles am Lenkrad beeinflussen. Wobei das System komplett anders als bei sonstigen Herstellern funktioniert: Je st&#xE4;rker der Hebel gezogen wird, desto gr&#xF6;&#xDF;er wird die Bremskraft des Generators; ganz gezogen bedeutet One-Pedal-Drive bis zum Stillstand. Nimmt man den Finger wieder vom Hebel, schaltet das System jedoch automatisch auf die niedrigste Stufe der Rekuperation zur&#xFC;ck. Einen zweiten Hebel (+/-) gibt es nicht. Dass man durch Bet&#xE4;tigen des Reku-Hebels mehr Energie zur&#xFC;ckgewinnt als ohne, darf bezweifelt werden. Eine Stufe f&#xFC;r stromloses Dahingleiten (&quot;Segeln&quot;) n&#xE4;mlich gibt es auch nicht. Preis: 65.000 Euro, super Ausstattung Sehr besonders wird der Optiq dadurch, dass Cadillac das &#xFC;bliche Spielchen mit langen Aufpreislisten nicht mitspielt. Der amerikanische Luxus-SUV ist zum Einheitspreis von glatten 65.000 Euro zu haben.

Die serienm&#xE4;&#xDF;ige Ausstattung ist einzigartig im Umfang: So geh&#xF6;ren sieben Airbags nebst allen g&#xE4;ngigen Assistenzsystemen, die adaptive Geschwindigkeitsregelung, ein Head-up-Display, ein umschaltbarer digitaler R&#xFC;ckspiegel, die HD-Rundumsichtkamera, Panorama-Glasdach mit Sonnenblende, beheizbare Sitzlehnen im Fond, Vordersitze mit Heiz-K&#xFC;hl- und Massagefunktion, Sportpedale aus Aluminium sowie das formidable Audiosystem mit 19 Lautsprechern und Dolby Atmos Sound immer dazu. Einzige aufpreispflichtige Option ist ein schwarz lackiertes Dach. Ein Auto f&#xFC;r Genie&#xDF;er also. Hier finden Sie viele weitere Artikel zu Elektroautos. ]]>
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            <title>Cadillac Lyriq: Ist das Elektro-SUV eine Alternative?</title>
            <link>https://www.adac.de/rund-ums-fahrzeug/autokatalog/marken-modelle/cadillac/cadillac-lyriq/</link>
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            <dc:creator>Wieler</dc:creator>
            <pubDate>2024-09-09T14:10:00+02:00</pubDate>
            <description>&lt;![CDATA[&lt;img src="https://assets.adac.de/image/upload/v1725451401/ADAC-eV/KOR/Bilder/PR/cadillac-lyric-front-2409_or9w2h.jpg">]]&gt; Cadillac ist zur&amp;#xFC;ck in Deutschland. Erstes Fahrzeug ist der Cadillac Lyriq, ein luxuri&amp;#xF6;ses F&amp;#xFC;nf-Meter-SUV mit Elektroantrieb und 530 Kilometer Reichweite.</description>
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                <![CDATA[Die Marke Cadillac feiert mit dem Elektro-SUV Lyriq ihr Comeback auf dem deutschen Markt: Ein F&#xFC;nf-Meter-Kaliber, das sich als Alternative zur europ&#xE4;ischen Premium-Konkurrenz mit hohem Komfort, guter Reichweite und immenser Leistung sieht. Testfahrt. Cadillac Lyriq mit 530 km Reichweite Sehr hohes Ausstattungs- und Komfortniveau Preis: 80.500 Euro Ist das schon wieder ein neuer Chinese? Auf den ersten Blick kann man dieses SUV keiner Marke so richtig zuordnen, was vielleicht auch daran liegt, dass man Cadillac hierzulande l&#xE4;ngst vergessen hat. Schon vor einigen Jahren haben sich die Amerikaner vom hiesigen Markt mangels Erfolg verabschiedet. Jetzt ist Cadillac wieder da und feiert das Comeback mit dem interessant gestalteten Lyriq. Offenbar hat General Motors als Mutterkonzern neidisch auf die Verkaufszahlen von Tesla geblickt und den Schluss gezogen, dass europ&#xE4;ische Kundinnen und Kunden doch keinen Bogen mehr um amerikanische Autos machen &#x2013; zumindest wenn sie elektrisch fahren. So wundert es kaum, dass das Comeback mit einem Elektroauto gelingen soll. Doch kann der Lyriq auch wirklich mithalten? Schlie&#xDF;lich sind Tesla Model X, Mercedes EQE SUV und Audi Q8 e-tron sowie der Volvo EX90 scharfe und vor allem etablierte Konkurrenten. Cadillac Lyriq: Ausstattung und Preis Auf den ersten Blick liegt der Amerikaner mit 80.500 Euro preislich auf dem hohen Niveau der Konkurrenz. Das relativiert sich sp&#xE4;testens, wenn man die Preislisten studiert bzw. die Konfiguratoren bem&#xFC;ht. Wo bei Audi und Co. vieles extra bezahlt werden muss, ist beim Cadillac von elektrisch verstellbaren, beheiz- und bel&#xFC;ftbaren Ledersitzen &#xFC;ber ein Panoramadach bis zur Luftfederung und Navigation einfach alles an Bord, was ein Fortbewegungsmittel zum Luxusfahrzeug macht.

So kommen bei einer vergleichbaren Version mit &#xE4;hnlich starker Motorleistung locker 15.000 Euro Preisdifferenz und mehr zusammen. Als Extras gibt es nur noch aufpreispflichtige Farben, ein Dachtr&#xE4;gersystem und eine Anh&#xE4;ngerkupplung. Das war&apos;s.  Cadillacs Nobel-Anspruch erf&#xFC;llt der Lyriq aber nicht nur durch seine umfangreiche Ausstattung. Auch innen wirkt er sehr edel und schmeichelt den bis zu f&#xFC;nf Insassen mit fast durchg&#xE4;ngig weichen Oberfl&#xE4;chen, akkurat vern&#xE4;htem Leder und angenehmer Haptik. Selbst Ablagef&#xE4;cher sind mit Leder ausgekleidet.  Viel Platz und gro&#xDF;er Kofferraum Eine dritte Sitzreihe hat der Lyriq trotz seiner stattlichen L&#xE4;nge von mehr als f&#xFC;nf Metern nicht zu bieten, gl&#xE4;nzt daf&#xFC;r mit verschwenderischen Platzverh&#xE4;ltnissen auf allen Sitzen, einem sehr gro&#xDF;en, gut zug&#xE4;nglichen Kofferraum und einer immensen Ladefl&#xE4;che, wenn die R&#xFC;ckenlehnen im Fond umgeklappt sind. Dass dennoch nicht jedes sperrige Teil unterkommt, verhindert einzig die schr&#xE4;g stehende (elektrische) Heckklappe.  Innenraum: Bedienung unkompliziert Wer moderne Autos kennt, sollte mit der Bedienung des Cadillac klarkommen, im Prinzip unterscheidet sie sich nicht von der Konkurrenz. Hei&#xDF;t: &#xDC;ber einen gro&#xDF;en Touchscreen mit guter Aufl&#xF6;sung werden so gut wie alle Einstellungen vorgenommen. Was nicht nur (Ex)-BMW-Fahrer freuen d&#xFC;rfte, ist ein zus&#xE4;tzlicher Dreh-Dr&#xFC;cksteller an der Mittelkonsole, mit dem sich der Bildschirm zielsicher und komfortabel fernbedienen l&#xE4;sst. BMW und auch andere Marken haben den praktischen Knubbel mittlerweile bei fast allen Modellen abgeschafft. Der Bildschirm reagiert schnell auf Eingaben, Navigation &#xFC;ber Google Maps ist Serie und funktioniert gewohnt gut. Dass bei der Routenplanung Ladestopps vorgeschlagen werden, ist ebenfalls lobenswert. Zum guten Ton geh&#xF6;ren wie bei jedem neuen Modell digitale Instrumente hinter dem Lenkrad, die sich gut ablesen und mithilfe einer &#xFC;bersichtlichen Touchfl&#xE4;che links davon invidualisieren lassen. Dort kann man sich auch den Bordcomputer anzeigen lassen. 22,5 kWh/100 km: Kein Verbrauchswunder Umst&#xE4;ndlich in Untermen&#xFC;s auf dem gro&#xDF;en Bildschirm in der Cockpitmitte muss man daf&#xFC;r also nicht gehen. W&#xFC;nschenswert w&#xE4;re allerdings noch, dass der Verbrauch in der in Europa &#xFC;blichen Art, also in kWh/100 km angezeigt wird und nicht in km/kWh. Oder w&#xFC;ssten Sie auf Anhieb, ob vier Kilometer pro kWh viel oder wenig sind?  Dass der Lyriq kein neuer Verbrauchschampion wird, l&#xE4;sst sich bei knapp 2,8 Tonnen Leergewicht und 388 kW/528 PS Motorleistung allerdings auch so vermuten. Die WLTP-Werksangabe weist zumindest einen Durchschnittsverbrauch von 22,5 kWh/100 km aus. Zum Vergleich: Der neue Volvo EX90 kommt auf 20,8. Hoher Fahrkomfort im Elektro-Cadillac Auf Mini-Verbr&#xE4;uche d&#xFC;rfte es Lyriq-Fahrern aber in erster Linie ohnehin nicht ankommen. Entscheidender ist da die Frage: F&#xE4;hrt sich der Elektrowagen wie ein echter Cadillac? Ja, das macht er, denn gerade der Fahrkomfort des Lyriq ist beeindruckend. Nahezu lautlos setzt sich das Fahrzeug in Bewegung, und auch bei steigendem Tempo ist so gut wie nichts im gut ged&#xE4;mmten Innenraum zu h&#xF6;ren.

Was zum Teil an einem Trick liegt: Aus den Lautsprechern der Kopfst&#xFC;tzen kommt (nicht h&#xF6;rbarer) Gegenschall, der jede noch so kleine Frequenz eliminiert. Sogar Reifenabrollger&#xE4;usche gl&#xE4;nzen durch Abwesenheit. Erst ab 150 km/h merkt man, dass der Wind leicht um die A-S&#xE4;ule s&#xE4;uselt.  Der Federungskomfort liegt ebenfalls auf hohem Niveau, trotz gro&#xDF;er 21-Zoll-R&#xE4;der rollt das SUV sehr sanft und geschmeidig ab. Keine Frage: Der Lyriq scheint gemacht zu sein f&#xFC;r die gro&#xDF;e Reise. 102-kWh-Batterie f&#xFC;r 530 km Reichweite Damit die nicht allzu schnell an der n&#xE4;chsten Lades&#xE4;ule endet, verbaut Cadillac eine entsprechend gro&#xDF;e Batterie mit 102 kWh. Nach Werksangabe sollen damit 530 Kilometer zu schaffen sein, was wohl f&#xFC;r die deutsche Autobahn eher nicht gilt und schon gar nicht, wenn man sich nicht mit 130 km/h begn&#xFC;gt und auch mal schneller f&#xE4;hrt. Theoretisch k&#xF6;nnte der Lyriq mit 210 km/h mit den TDIs um die Wette fahren &#x2013; doch die haben dann den l&#xE4;ngeren Atem, sprich die bessere Reichweite. Wie sich die Reichweite in etwa in Bezug auf Temperatur und Geschwindigkeit ver&#xE4;ndert, k&#xF6;nnen Sie mit dem ADAC Reichweitenrechner ermitteln: Zwar l&#xE4;sst sich mit dem Lyriq auch ganz sanft und gem&#xFC;tlich cruisen, doch wer das Fahrpedal st&#xE4;rker nach unten tritt, sp&#xFC;rt die immense Kraft der beiden Motoren. 528 PS und pressen die Insassen f&#xF6;rmlich in die Ledersitze, und das Dickschiff schie&#xDF;t in 5,3 Sekunden auf 100 km/h.  Trotzdem sollte man eines nicht tun: Den Cadillac mit einem Sportwagen verwechseln. Denn sp&#xE4;testens in der n&#xE4;chsten Kurve macht sich nicht nur das hohe Gewicht durch fr&#xFC;hzeitig quietschende Reifen bemerkbar, es ist vor allem die Lenkung, die absolut kein Quell der Freude ist. Sie ist vergleichsweise schwerg&#xE4;ngig und dazu noch &#xFC;beraus indirekt ausgelegt, sodass man ganz sch&#xF6;n zupacken muss, um den gew&#xFC;nschten Kurs in einer flotten Kurve einzuschlagen oder die n&#xE4;chste Parkhauss&#xE4;ule ohne Schramme zu umschiffen. Da helfen selbst diverse Einstellm&#xF6;glichkeiten nichts: Die verschiedenen Fahrmodi von Normal bis Sport sind eigentlich nur an der Gasannahme zu unterscheiden, wenn es in Sport einfach noch hurtiger vorw&#xE4;rts geht. Anh&#xE4;ngelast und Ladetempo Gespannfahrer d&#xFC;rfen 1,6 Tonnen Anh&#xE4;ngelast an den Haken nehmen &#x2013; doch hier bieten E-Autos anderer Marken mittlerweile mehr. Der Mercedes EQE SUV schafft 1800 Kilogramm, der Audi Q6 e-tron bis zu 2400 und der BMW iX sogar 2500 Kilogramm. Immerhin gibt es die M&#xF6;glichkeit, einen Anh&#xE4;nger zu ziehen, das ist noch nicht bei allen E-Autos so (siehe auch Artikel zu Anh&#xE4;ngelasten bei Elektroautos).

Und wie schnell l&#xE4;dt der Lyriq? An DC-Schnelllades&#xE4;ulen l&#xE4;dt der Cadillac mit maximal 190 kW. Das ist brauchbar, um nicht allzu lange Pausen einlegen zu m&#xFC;ssen, aber die Konkurrenz ist hier meist besser aufgestellt und f&#xE4;hrt ein paar Minuten fr&#xFC;her wieder weiter. Eine halbe Stunde, um auf 80 Prozent zu kommen, sollte aber auch dem Lyriq reichen. Gut: An den AC-S&#xE4;ulen im st&#xE4;dtischen Bereich nimmt sich der Amerikaner die vollen 22 kW, sodass der leere Akku dort nach viereinhalb Stunden wieder gef&#xFC;llt ist. Fazit Der Cadillac Lyriq ist eine interessante und auch gute Alternative im Segment der Oberklasse-SUVs. Einer weiteren Verbreitung k&#xF6;nnte nur das d&#xFC;nne H&#xE4;ndlernetz im Wege stehen: Momentan gibt es gerade mal ein halbes Dutzend Anlaufstellen vornehmlich im Gro&#xDF;stadtbereich. Zwar kann man den Lyriq auch online kaufen &#x2013; doch die Wartung funktioniert noch nicht &quot;over the air&quot;.  Vier Jahre Fahrzeuggarantie und acht Jahre auf die Batterie sollen zumindest Vertrauen schaffen. Und ob es die Marke hierzulande noch in ein paar Jahren geben wird oder ob GM wieder aufgibt? &quot;Wir haben einen langen Atem&quot;, hei&#xDF;t es bei Cadillac. Es bleibt spannend. Cadillac Lyriq: Technische Daten und Preis Hier finden Sie viele weitere Neuvorstellungen, Fahrberichte und Autotests.]]>
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