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        <title>e.GO</title>
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            <title>e.Go Life / e.Wave X: Testfahrt im Elektrofloh aus Aachen</title>
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            <dc:creator>Rudschies</dc:creator>
            <pubDate>2024-11-14T15:00:00+01:00</pubDate>
            <description>&lt;![CDATA[&lt;img src="https://assets.adac.de/image/upload/v1573204903/ADAC-eV/KOR/Bilder/PR/ego-life-fahrend-seite-1905_fownkx.jpg">]]&gt; Das Elektroauto e.Go Life aus Aachen ist automobiler Minimalismus f&amp;#xFC;r die Stadt. Testfahrt plus Infos zu seinem Nachfolger im SUV-Look namens e.Go e.Wave X.</description>
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                <![CDATA[Das Elektroauto e.Go Life aus Aachen war als automobiler Minimalismus f&#xFC;r die Stadt gedacht. Testfahrt plus Infos zum geplanten Nachfolger namens e.Wave X, der nie in Produktion ging. Denn e.Go hat den Gesch&#xE4;ftsbetrieb endg&#xFC;ltig eingestellt. Das Konzept: &#xF6;konomisch und umweltfreundlich Die Ziele: sehr ambitioniert  Die Umsetzung: an der Investorensuche gescheitert Nachfolger e.Wave X: vor dem Produktionsstart gestoppt Minimalistischer Ansatz beim e.Go Life Klein, praktisch, bezahlbar: Mit diesen Grundeigenschaften wollte der e.GO Life dem Ideal eines besonders &#xF6;konomischen wie umweltfreundlichen Elektroautos entsprechen. Und trotz seines minimalistischen Ansatzes sollte er beweisen, dass ein kleines und kosteng&#xFC;nstiges Elektroauto keine Verzichtsmurmel ohne jeglichen Komfort und ohne jeden Fahrspa&#xDF; sein muss. Ob das so stimmte? Das musste der inzwischen eingestellte elektrische Kleinstwagen bei einer Ausfahrt in der Praxis beweisen.  Die Ausgangslage: Wie ein Renault Twingo Electric oder ein VW e-Up bietet der e.GO Life immerhin vier Sitze, bleibt mit einer L&#xE4;nge von 3,35 Metern aber um einiges k&#xFC;rzer als diese beiden &#x2013; ein kleiner Vorteil bei der Parkplatzsuche in der Stadt. Raum f&#xFC;r Gep&#xE4;ck gibt es im e.GO auf den ersten Blick nicht. Denn in den schmalen Schacht hinter den R&#xFC;cksitzen passt nicht viel mehr hinein als zwei d&#xFC;nne Aktenkoffer. Um sich Platz zu verschaffen, muss man die R&#xFC;cksitzlehnen umklappen. Dann er&#xF6;ffnet sich eine Ladefl&#xE4;che, mit der man etwas anfangen kann. Dachhoch beladen, so die Angabe des Herstellers, sollen hier immerhin 640 Liter unterkommen. Als kleines Hindernis bleibt nur das Ladekabel, das man tunlichst im hinteren Fu&#xDF;raum verstauen sollte, damit es nicht st&#xF6;rt. Tempo? Ist nicht das Thema des e.GO Besonderes Spurtverm&#xF6;gen oder ein m&#xF6;glichst gro&#xDF;er Aktionsradius spielten ebenfalls keine Rolle f&#xFC;r die Konzeption des Elektro-Kleinstwagens. Und warum auch? Daher kann man damit leben, dass die H&#xF6;chstgeschwindigkeit des Elektro-Flohs, der inzwischen in hom&#xF6;opathischen Dosen auf dem Gebrauchtmarkt anzutreffen ist, auf maximal 122 km/h begrenzt ist. Die Beschleunigung von null auf 50 km/h dauert laut Hersteller 4,3 Sekunden. Von null auf 100 km/h gibt es keine Angabe.

Was man merklich sp&#xFC;rt ist, dass der 57 kW/78 PS starke Elektromotor beim Beschleunigen hochfrequent zu summen anf&#xE4;ngt. F&#xFC;r lange Strecken ist die Batterie mit einer Speicherkapazit&#xE4;t von rund 21 kWh ohnehin zu klein. Die Reichweiten beschr&#xE4;nken sich, je nach Jahreszeit, auf vielleicht 80 Kilometer im Winter und 120 Kilometer bei sommerlichen Au&#xDF;entemperaturen.       Kosteng&#xFC;nstige Konstruktion eines Elektroautos Woran man sieht: Der e.GO ist soweit wie m&#xF6;glich auf niedrige Kosten hin entwickelt worden. Von der Idee her richtig, konzipierten die Ingenieure zun&#xE4;chst die Produktion und erst dann das Auto. Anstelle teurer selbst designter Komponenten nutzte e.GO vorhandene Angebote von Zulieferern. Die Motoren stammten von Bosch, die Batterie von BMZ aus Aschaffenburg. e.GO entwickelte nur die Teile neu, die es auf dem Markt noch nicht gab. Der&#xA0;Spaceframe-Rahmen&#xA0;bestand aus Aluminium, die H&#xFC;lle aus Thermoplast. Das sparte aufwendige Lackierung und Rostschutz.  Die Auswahl an Ausstattungspaketen war bescheiden, so blieb die Produktion schlank. 17 Stunden dauerte es, bis ein Life zusammengebaut war. Mit einem Listenpreis von knapp 27.000 Euro lag der e.Go Life seinerzeit allerdings auf gleicher H&#xF6;he wie etwa ein VW e-Up. Da war es schwer f&#xFC;r den Newcomer, im direkten Vergleich zu bestehen. Letztlich zu schwer.   Ordentliche Ausstattung zum Trost  Was bei der Probefahrt auch schnell klar wird: Die kosteng&#xFC;nstige Bauweise l&#xE4;sst sich in vielerlei Hinsicht nicht kaschieren. So f&#xFC;hlt sich die Innenverkleidung der T&#xFC;ren wenig solide an. Das Armaturenbrett besteht weitgehend aus Hartplastik. Und das Bediensystem wirkt im Vergleich zu hochpreisigen Elektroautos namhafter Hersteller geradezu aus der Zeit gefallen.

Zudem erschlie&#xDF;t sich nicht der Sinn, warum die Klimabedienung mit einem pseudomodernen Digitaldisplay gekoppelt wurde. Hier muss n&#xE4;mlich jede einzelne Funktion &#x2013; Temperatur, Gebl&#xE4;sestufe und L&#xFC;ftungsstr&#xF6;mung &#x2013; extra per Drehrad angew&#xE4;hlt und durch kurzes Dr&#xFC;cken best&#xE4;tigt werden, bevor eine Einstellungs&#xE4;nderung vorgenommen werden kann. Eine vermutlich eher teure und zudem umst&#xE4;ndliche L&#xF6;sung.        Immerhin hatte die e.GO-Life-Version namens Special Edition Next eine ordentliche Ausstattung zu bieten. Sie umfasst etwa LED-Scheinwerfer, Klimaautomatik, Apple CarPlay sowie Android Auto und Bluetooth-Freisprecheinrichtung, Parkassistenz vorn und hinten, Sitzheizung vorn, Frontscheibenheizung, Regen- und Lichtsensor, Berganfahrassistent sowie Nebelscheinwerfer. Problem: D&#xFC;nnes H&#xE4;ndlernetz Was die Entscheidung f&#xFC;r den e.Go Life besonders schwierig machte, war das d&#xFC;nne H&#xE4;ndlernetz in Deutschland. Und einen Showroom f&#xFC;r den Erstkontakt mit potenziellen Kunden gab nur im Factory Store in Aachen. Und bundesweit gab es im Juni 2023 74 Vertriebs- und Servicepartner, zus&#xE4;tzliche 15 Firmen erledigten nur den Service. Als fl&#xE4;chendeckend gelten in der Branche aber eher 450 H&#xE4;ndler. Gro&#xDF;e Bereiche von Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Th&#xFC;ringen und Bayern waren quasi unerschlossen.  Im soften SUV-Look: Der Nachfolger e.Wave X   Der e.Go Life hatte noch nicht einmal richtig Fu&#xDF; gefasst, da pr&#xE4;sentierte der Hersteller bereits seinen Nachfolger: Im deutlich selbstbewussteren SUV-Look kam nun der e.Wave X. Opulente Radhausverkleidungen, auf Wunsch grell leuchtende Lackfarben, Zusatzscheinwerfer im Mini-Format und ein wenig Offroad-Beplankung an der Front und unter dem Heck sollten dem Kleinstw&#xE4;gelchen ein jugendlich-sportliches Outfit verleihen. Locken sollten auch ein neues gro&#xDF;es Touchdisplay, 18-Zoll-Alur&#xE4;der und weitere zus&#xE4;tzliche Ausstattungsdetails. Der SUV-Optik zum Trotz war der e.Wave X aber eigentlich nur ein aufgepeppter Life, so dass das Fahrgef&#xFC;hl wohl nicht viel anders ausgefallen w&#xE4;re wie im Vorg&#xE4;nger. Als Dauerleistung versprach e.Go 44 kW/60 PS, als Peakleistung kurzfristig 86 kW/117 PS. Die Brutto-Batteriekapazit&#xE4;t wurde mit 30,4 kWh angegeben, der WLTP-Verbrauch mit relativ hohen 18,6 kWh pro 100 Kilometer. 163 Kilometer Reichweite versprach e.Go f&#xFC;r seinen zweiten Versuch. Doch damit wird es nichts. Aus der Traum: Next.e.Go Mobile ist insolvent Es wirkt fast ein bisschen makaber: Die Preisliste f&#xFC;r den e.Wave X auf der Homepage von Next.e.Go Mobile startet nach wie vor (Stand November 2024) bei 24.990 Euro. Und konfigurieren l&#xE4;sst sich das E-W&#xE4;gelchen immer noch. Dabei sind die Tr&#xE4;ume von der minimalistischen E-Mobilit&#xE4;t seit dem Sommer 2024 endg&#xFC;ltig geplatzt. Das Unternehmen ist insolvent und wird abgewickelt, der e.Wave X wird nach menschlichem Ermessen nie in Produktion gehen. Geplatzt sind damit auch die ambitionierten Pl&#xE4;ne f&#xFC;r den B&#xF6;rsengang und der Aufbau eines Batterie-Tauschsystems &#xE4;hnlich wie beim chinesischen Hersteller Nio. e.Go Life und e-Wave X: Preis, technische Daten Text: Fabian Hoberg, Wolfgang Rudschies, Rudolf Huber Hier finden Sie noch viele weitere Fahrberichte und Autotests.]]>
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