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        <title>Fiat</title>
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        <description>Fiat</description>
        <lastBuildDate>Sat, 06 Jun 2026 21:06:04 GMT</lastBuildDate>
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            <title>Brandgefahr: Stellantis startet R&amp;#xFC;ckruf f&amp;#xFC;r 1,2-Liter-Mildhybrid-Benziner</title>
            <link>https://www.adac.de/news/auto-rueckruf-stellantis-benziner/</link>
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            <dc:creator>Walcher</dc:creator>
            <pubDate>2026-04-01T16:45:00+02:00</pubDate>
            <description>&lt;![CDATA[&lt;img src="https://assets.adac.de/image/upload/v1774616168/ADAC-eV/KOR/Bilder/RM/stellantis-rueckruf-1-2-liter-benziner-randgefahr-2603_lwztzy.jpg">]]&gt; R&amp;#xFC;ckruf bei Peugeot, Citro&amp;#xEB;n, DS Automobiles, Opel/Vauxhall, Alfa Romeo, Fiat und Jeep. 1,2-Liter-Mildhybrid-Benziner m&amp;#xFC;ssen in die Werkstatt.</description>
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                <![CDATA[Stellantis startet einen R&#xFC;ckruf zum 1,2-Liter-Benziner als Mildhybrid. Betroffen sind Fahrzeuge der Marken Peugeot, Citro&#xEB;n, DS Automobiles, Opel/Vauxhall, Alfa Romeo, Fiat und Jeep. In seltenen F&#xE4;llen besteht Brandgefahr. Abstand zweier Bauteile kann Brand verursachen  1,2-Liter-Mildhybrid-Benziner zwischen 2023 und 2026 betroffen 30&#x2011;min&#xFC;tiger Werkstatttermin soll das Problem beheben Der Autokonzern Stellantis ruft allein in Deutschland rund 80.000 Fahrzeuge zur&#xFC;ck, wie ein Unternehmenssprecher mitteilte. Laut Kraftfahrtbundesamt (KBA) sind es weltweit 700.000 Pkw. Der Grund: Zwei fehlerhaft montierte Motorenbauteile k&#xF6;nnen im Extremfall einen Brand verursachen.  Stellantis: Brandgefahr beim 1,2-Liter-Mildhybrid-Benziner Bei verschiedenen in Deutschland erh&#xE4;ltlichen Modellen von sieben Stellantis&#x2011;Marken &#x2013; Peugeot, Citro&#xEB;n, DS Automobiles, Opel/Vauxhall, Alfa Romeo, Fiat und Jeep &#x2013; kommt der betroffene 1,2&#x2011;Liter&#x2011;Mildhybrid&#x2011;Benziner mit 74 oder 100 kW zum Einsatz. Der Konzern ruft Fahrzeuge mit diesem Motor aus den Modelljahren 2023 bis 2026 in die Werkst&#xE4;tten. Laut Hersteller ist der Abstand zwischen einem Rohr des Benzinpartikelfilters und der Polschutzkappe des 48&#x2011;Volt&#x2011;Riemen&#x2011;Startergenerators (BSG) zu gering. In einzelnen F&#xE4;llen k&#xF6;nnen sich die Bauteile ber&#xFC;hren und besonders bei N&#xE4;sse einen Lichtbogen verursachen. Das kann zu einer &#xDC;berhitzung und in seltenen F&#xE4;llen zu einem Brand im Motorraum f&#xFC;hren. Erst im Februar hatte Stellantis einen R&#xFC;ckruf gestartet. Auch damals handelte es sich um einen 1,2&#x2011;Liter&#x2011;Motor, jedoch als Diesel.  R&#xFC;ckruf: Stellantis informiert Halter selbst Stellantis ruft die Fahrzeuge freiwillig zur&#xFC;ck, ein offizieller Vorgang beim Kraftfahrt-Bundesamt l&#xE4;uft nicht. Von Unternehmensseite hei&#xDF;t es, dass Halter nicht selbst aktiv werden m&#xFC;ssen. Stellantis kontaktiert die Betroffenen. Anschlie&#xDF;end folgt ein rund 30&#x2011;min&#xFC;tiger Termin in der Vertragswerkstatt. Dabei wird die Polschutzkappe des Startergenerators gegen eine Variante mit h&#xF6;herer Isolierung ausgetauscht. Zudem wird der Abstand der beiden Bauteile &#xFC;berpr&#xFC;ft und gegebenenfalls angepasst. Die Kosten f&#xFC;r die Ma&#xDF;nahme &#xFC;bernimmt der Konzern. ]]>
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            <title>Brandgefahr: R&amp;#xFC;ckruf bei &amp;#xFC;ber 85.000 Autos von Stellantis</title>
            <link>https://www.adac.de/news/auto-rueckruf-stellantis-brandgefahr/</link>
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            <dc:creator>Fastrich</dc:creator>
            <pubDate>2026-02-24T16:30:00+01:00</pubDate>
            <description>&lt;![CDATA[&lt;img src="https://assets.adac.de/image/upload/v1751532352/ADAC-eV/KOR/Bilder/RM/stellantis-rueckruf-2507_wabsqi.jpg">]]&gt; Der Autohersteller Stellantis ruft deutschlandweit mehr als 85.000 Fahrzeuge in die Werkstatt. Der Grund: Bei verschiedenen Modellen und Baureihen besteht Brandgefahr. </description>
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                <![CDATA[Brandgefahr: Der Automobilhersteller Stellantis ruft in Deutschland mehr als 85.000 Fahrzeuge zur&#xFC;ck. Vom R&#xFC;ckruf betroffen sind die Marken Opel, Peugeot, Fiat, Citro&#xEB;n, DS, Lancia und Alfa Romeo.  Brandgefahr durch austretenden Kraftstoff Kraftfahrt-Bundesamt hat bereits elf Fahrzeugbr&#xE4;nde registriert Auch 2026 erneuter R&#xFC;ckruf bei Dieselmotoren Der Autokonzern Stellantis, zu dem unter anderem Peugeot, Opel, Citro&#xEB;n, Fiat und DS geh&#xF6;ren, musste im September 2025 weltweit mehr als 750.000 Fahrzeuge in die Werkstatt zur&#xFC;ckrufen. Auch in Deutschland sind 85.642 Autos betroffen, die meisten davon bei Opel und Peugeot.  R&#xFC;ckruf bei Stellantis: Brandgefahr Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) nennt als Grund f&#xFC;r den R&#xFC;ckruf eine fehlerhafte verschraubte Verbindung zwischen der Hochdruckleitung und der Kraftstoffrail. Diese Schwachstelle k&#xF6;nnte dazu f&#xFC;hren, dass Kraftstoff austritt und sich an hei&#xDF;en Motorteilen entz&#xFC;ndet. Nach Informationen des KBA wurden im Zusammenhang mit dem R&#xFC;ckruf bis zum 17. Juni 2025 bereits elf Br&#xE4;nde gemeldet. Betroffen: Opel, Peugeot, Citro&#xEB;n, Fiat und Co. Werkstatt zeitnah aufsuchen  Stellantis kontaktiert die Betroffenen direkt per Brief. Fahrzeughalterinnen und -halter sollten, um Risiken zu vermeiden, zeitnah ihre Werkstatt aufrufen. Dort k&#xF6;nnen die Anschl&#xFC;sse nachgezogen werden, um ein Austreten von Kraftstoff zu verhindern.  2026 R&#xFC;ckruf: Bei Diesel-Modellen besteht Brandgefahr Auch 2026 kommt es zu R&#xFC;ckrufen im Stellantis-Konzern. Konkret betrifft es die Marken Citro&#xEB;n, DS, Fiat, Opel, Peugeot und Toyota. In Deutschland sind laut Medienberichten rund 3000 Fahrzeuge betroffen &#x2013; an einer undichten Kraftstoffleitung kann Diesel auslaufen und sich an hei&#xDF;en Bauteilen entz&#xFC;nden.  Es besteht Brandgefahr. Mithilfe der Fahrzeugidentifikationsnummer (VIN) k&#xF6;nnen Fahrzeughalterinnen und -halter auf der Website des jeweiligen Herstellers pr&#xFC;fen, ob Ihr Pkw betroffen ist. Laut der Auto, Motor und Sport betrifft der R&#xFC;ckruf Modelle mit dem Dieselmotor DV5R, die zwischen Juli und Oktober 2025 produziert wurden. Darunter:  Citro&#xEB;n: Berlingo, C5 Aircross, Jumpy Peugeot: 308, Partner, Rifter Opel: Astra, Combo, Vivaro Fiat: Doblo, Scudo Toyota: Proace, Proace City ]]>
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            <title>Fiat 500 Hybrid: Das Kultauto kommt doch wieder als Verbrenner</title>
            <link>https://www.adac.de/rund-ums-fahrzeug/autokatalog/marken-modelle/fiat/fiat-500/</link>
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            <dc:creator>Walcher</dc:creator>
            <pubDate>2025-11-28T15:30:00+01:00</pubDate>
            <description>&lt;![CDATA[&lt;img src="https://assets.adac.de/image/upload/v1764242365/ADAC-eV/KOR/Bilder/PR/fiat-500-hybrid-fahrend-2511_iscty0.jpg">]]&gt; Alle Infos, Bilder und erste Fahreindr&amp;#xFC;cke.</description>
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                <![CDATA[Italienisch, charmant, Cinquecento. Der Fiat 500 kehrt als Verbrenner zur&#xFC;ck ins Sortiment. Die ADAC Redaktion konnte den Mildhybrid bereits n&#xE4;her kennenlernen. Infos, Preise und erste Fahreindr&#xFC;cke. Neben der elektrischen Version jetzt als Benziner erh&#xE4;ltlich Basis ab 19.990 Euro Eine Motorisierung mit 65 PS Fiat brachte im Jahr 2020 den vollelektrischen 500e auf den Markt und verabschiedete sich 2024 vom letzten Verbrenner der Kultreihe. Damit schien die rein elektrische Zukunft des Cinquecento besiegelt. Doch der erhoffte Erfolg blieb aus. Immer wieder kam die Produktion im Werk Mirafiori zum Stillstand, die Nachfrage war geringer als erwartet.  Der ADAC Langzeittest des Elektro-500 hat gezeigt: F&#xFC;r die Stadt und auch mal f&#xFC;r eine l&#xE4;ngere Strecke reicht seine Reichweite zwar aus, das aber auch nur mit dem gr&#xF6;&#xDF;eren Akku f&#xFC;r rund 30.000 Euro. G&#xFC;nstig ist das nicht. Jetzt folgt die Kehrtwende: Fiat hat sich dazu entschlossen, den 500 wieder als Verbrenner anzubieten. Ein Schritt, der vor allem jene Kunden ansprechen soll, die sich mehr Flexibilit&#xE4;t w&#xFC;nschen und (noch) keinen reinen Stromer m&#xF6;chten. Wie also ist der kleine Italiener &#x2013; und kann er die Verkaufszahlen des Kultautos wieder ankurbeln? Ein Motor: Dreizylinder-Mildhybrid Damit der neue Verbrenner die aktuellen Emissionsvorgaben erf&#xFC;llt und sparsam bleibt, musste Fiat auf ein Mildhybrid-System setzen. Gr&#xF6;&#xDF;te Herausforderung: der Platz. Der kleine Fiat bietet kaum Raum f&#xFC;r zus&#xE4;tzliche Technik. Deshalb kam nur der 1,0-Liter-Dreizylinder als Mildhybrid infrage &#x2013; mehr passt schlichtweg nicht hinein. Das System kombiniert den Benziner mit einem Elektromotor, gespeist aus einer 12-Volt-Lithium-Ionen-Batterie. Serienm&#xE4;&#xDF;ig gibt es ein 6-Gang-Schaltgetriebe und Frontantrieb, gepaart mit einer Leistung von 65 PS und 92 Nm Drehmoment. Laut Hersteller reicht das f&#xFC;r den Sprint auf 100 km/h in 16,2 Sekunden. Sportliche Ambitionen hegt der kleine Fiat also wahrlich nicht. Fahreindruck: Ein Stadtauto durch und durch Die Beschleunigung des Fiat 500 Hybrid ist dann auch ziemlich unspektakul&#xE4;r, reicht aber aus, um sich durch den dichten Verkehr einer Stadt wie Turin zu bewegen. Gerade im niedertourigen Bereich unterst&#xFC;tzt der Mildhybrid sp&#xFC;rbar und hilft dabei, die geringe Leistung etwas auszugleichen.

Will man verkehrsbedingt z&#xFC;giger vom Fleck kommen, muss ein Gang eben etwas l&#xE4;nger ausgedreht werden. Bauartbedingt ist der kleine Dreizylinder dann akustisch besonders pr&#xE4;sent, wirklich st&#xF6;rend ist der kernige Klang aber auch nicht. Die Lenkung ist leichtg&#xE4;ngig, f&#xFC;hlt sich gleichzeitig aber synthetisch und wenig pr&#xE4;zise an. Hier ist noch Luft nach oben. Aber mal ehrlich: Braucht es f&#xFC;r die Stadt wirklich mehr? Auch das Fahrwerk f&#xFC;gt sich stimmig ins Gesamtbild und bietet ausreichend Komfort. Wer sportliche Pr&#xE4;zision wie bei einem Mini sucht, wird hier nicht f&#xFC;ndig &#x2013; wer hingegen ein wendiges, charmantes Stadtauto m&#xF6;chte, schon. Optisch: Ein St&#xFC;ck Italien Der Fiat 500 Hybrid ist und bleibt ein echter Cinquecento &#x2013; charmant, stilvoll und mit dem unverwechselbaren italienischen Design. Im Vergleich zur elektrischen Version hat sich optisch kaum etwas ver&#xE4;ndert. Der einzige Hinweis auf den Hybridantrieb findet sich an der Front: Die Schnauze hat wieder Lufteinl&#xE4;sse, die dem kleinen Motor die n&#xF6;tige Frischluft verschaffen.

Auch die Karosserieauswahl folgt dem bekannten Konzept. Neben der klassischen Limousine mit Heckklappe gibt es ein Cabrio mit elektrischem Rollverdeck. Sp&#xE4;ter kommt die sogenannte &quot;3+1&quot;-Variante hinzu. Sie bietet auf der Beifahrerseite eine zus&#xE4;tzliche T&#xFC;r, die den Zugang zur R&#xFC;ckbank erleichtert &#x2013; eine au&#xDF;ergew&#xF6;hnliche L&#xF6;sung f&#xFC;r mehr Alltagstauglichkeit. Fiat 500: Details im Innenraum Auch im Innenraum ist der Fiat 500 Hybrid genauso charmant wie sein Elektro-Pendant. Viele kleine Details zeigen, dass sich Fiat M&#xFC;he gegeben hat, dem Wagen Charakter zu verleihen. Das Armaturenbrett ist in Wagenfarbe lackiert, die Mittelkonsole setzt auf klassische, haptische Kn&#xF6;pfe, und dezente Hinweise auf die Herkunft des Kleinstwagens &#x2013; etwa in der T&#xFC;rverkleidung &#x2013; unterstreichen die italienische Seele. Insgesamt wirkt das Cockpit stimmig und &#xFC;bersichtlich. Bei der Materialqualit&#xE4;t muss man hingegen kleinere Abstriche machen. Die gew&#xE4;hlten Kunststoffe wirken an manchen Stellen wenig hochwertig und sind anf&#xE4;llig f&#xFC;r Kratzer. Das Platzangebot vorne ist ausreichend, Fahrer und Beifahrer sitzen bequem. Auf der R&#xFC;ckbank sieht es anders aus: F&#xFC;r l&#xE4;ngere Strecken ist sie kaum geeignet. Ist der Sitz vorne auf eine 1,86 Meter gro&#xDF;e Person eingestellt, findet man hinten gerade noch Platz f&#xFC;r die Knie, an Kopffreiheit ist aber nicht zu denken. Angesichts der kompakten Ma&#xDF;e von 3,63 Meter L&#xE4;nge und 1,68 Meter Breite &#xFC;berrascht das nicht.

Auch das Kofferraumvolumen f&#xE4;llt gewohnt klein aus und bewegt sich je nach Konfiguration zwischen 183 und 440 Litern. Ergo: Der Fiat 500 Hybrid bleibt ein Auto f&#xFC;r kurze Wege und kleine Parkpl&#xE4;tze &#x2013; eben ein Flitzer f&#xFC;r die Stadt. Preis: Basis ab 19.990 Euro Von Beginn an gibt es den Fiat 500 Hybrid als klassischen Dreit&#xFC;rer und als Cabrio. Die dritte Karosserieform, die &quot;3+1&quot;-Version mit der zus&#xE4;tzlichen T&#xFC;r auf der Beifahrerseite, folgt sp&#xE4;ter. Bei den Ausstattungslinien startet Fiat mit vier Varianten: den aus anderen Modellen bekannten Linien Pop, Icon, La Prima und der anfangs erh&#xE4;ltlichen Version Torino.

Die Basisversion Pop verzichtet auf ein fest verbautes Infotainment-Display in der Mittelkonsole und setzt stattdessen auf eine Smartphone-Halterung. F&#xFC;r die wichtigsten Informationen muss dann ein 7-Zoll-Display hinter dem Lenkrad reichen. Auch die restliche Ausstattung ist eher einfach gehalten: Manuelle Klimaanlage und einfache Stoffsitze pr&#xE4;gen den Innenraum. Im Gegensatz zum Vorg&#xE4;nger-Verbrenner hat der neue Fiat 500 eine Reihe Assistenten an Bord, und das ab der Basis. Dazu geh&#xF6;ren etwa ein Spurhalte- und Notbremsassistent und ein Tempomat. Preislich beginnt der Pop bei 19.990 Euro, das Cabrio liegt bei 22.990 Euro.  Wer mehr Komfort und Konnektivit&#xE4;t m&#xF6;chte, greift zum Icon. Hier geh&#xF6;rt ein gro&#xDF;es 10,25-Zoll-Infotainmentsystem mit kabellosem Apple CarPlay und Android Auto ebenso dazu wie Klimaautomatik und 16-Zoll-Leichtmetallr&#xE4;der. Der Preis startet bei 21.990 Euro f&#xFC;r die Limousine, das Cabrio kostet ab 24.990 Euro. Die Topversion La Prima startet bei 24.990 Euro und kommt mit beheizten Eco-Ledersitzen. Voll-LED-Scheinwerfer und eine HD-R&#xFC;ckfahrkamera samt Assistenzsystemen pr&#xE4;gen das Bild. F&#xFC;r die Limousine ruft Fiat 24.990 Euro auf, das Cabrio liegt bei 27.990 Euro. Die zum Marktstart erh&#xE4;ltliche Edition Torino setzt auf besondere Details wie die neue Farbe &quot;Sun of Italy&quot;, zweifarbige Stoffsitze mit Torino-Logo und eine Grafik des Turiner Wahrzeichens Mole Antonelliana an den hinteren Seitenfenstern. Fazit: Mehr Flexibilit&#xE4;t, reichlich Kult und hoher Preis Der Fiat 500 Hybrid bringt dem Kultauto wieder mehr Flexibilit&#xE4;t. Mit Preisen ab knapp 20.000 Euro f&#xFC;r eine eher schlichte Basis ist er kein Schn&#xE4;ppchen, aber zumindest rund 5000 Euro g&#xFC;nstiger als die Basis-Elektroversion mit kleiner Batterie.

Ob der Kultfaktor des Cinquecento ausreicht, um sich gegen teilweise g&#xFC;nstigere Konkurrenten wie den Hyundai i10 durchzusetzen, bleibt abzuwarten. Auch in den eigenen Reihen gibt es die ein oder andere Herausforderung zu meistern &#x2013; ein ebenfalls kultiger Grande Panda etwa kostet in der Basis 1000 Euro weniger.  Dennoch: Fiat ist &#xFC;berzeugt, mit dem 500 Hybrid einen Kundenwunsch zu erf&#xFC;llen &#x2013; und so das Werk in Mirafiori dauerhaft auslasten zu k&#xF6;nnen. Der Fiat 500 Hybrid ist &#xFC;brigens bereits vorbestellbar, beim H&#xE4;ndler soll er Anfang 2026 stehen.  Fiat 500 Hybrid: Technische Daten Hier finden Sie noch viele weitere Neuvorstellungen, Fahrberichte und Autotests.  ]]>
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            <title>Die g&amp;#xFC;nstigsten Elektro-Kleinwagen im ADAC Test</title>
            <link>https://www.adac.de/rund-ums-fahrzeug/elektromobilitaet/elektroauto/guenstigste-elektro-kleinwagen-vergleich/</link>
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            <dc:creator>Huber</dc:creator>
            <pubDate>2025-11-27T10:15:00+01:00</pubDate>
            <description>&lt;![CDATA[&lt;img src="https://assets.adac.de/image/upload/v1763037639/ADAC-eV/KOR/Bilder/Fotograf/e-kleinwagen-vergleich-6er-gruppe-front-2511_syilxt.jpg">]]&gt; Das Angebot bei elektrischen Kleinwagen w&amp;#xE4;chst. Aber k&amp;#xF6;nnen die Modelle auch was? Der ADAC macht den Vergleichstest mit den sechs g&amp;#xFC;nstigsten Modellen.</description>
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                <![CDATA[Elektrische Kleinwagen sind noch immer Mangelware. Trotz allem wird die Auswahl immer besser. Der ADAC hat die sechs g&#xFC;nstigsten Modelle miteinander verglichen. Sechs Modelle im ADAC Vergleichstest Immer mehr Auswahl erh&#xE4;ltlich Preise f&#xFC;r E-Kleinwagen sinken Kompakte Crossover und SUVs ersetzen seit Jahren zunehmend die kleinen Stadtautos, dabei waren Kleinwagen mal eines der beliebtesten Fahrzeugsegmente auf dem deutschen Markt. Bezahlbar, kompakt und geeignet f&#xFC;r die Stadt, waren sie nicht nur f&#xFC;r Kundinnen und Kunden interessant, auch die Hersteller profitierten von der gro&#xDF;en Nachfrage. Und die war auch n&#xF6;tig, denn kleine Autos rechnen sich f&#xFC;r die Produzenten nur durch hohe St&#xFC;ckzahlen. Das gilt besonders f&#xFC;r Elektrofahrzeuge, die durch neue Technik und die damit einhergehenden Entwicklungskosten noch weniger Spielraum bei der Marge haben.  Die g&#xFC;nstigsten Elektro-Kleinwagen im Test Umso spannender ist der Blick auf die elektrischen Einstiegsmodelle im Kleinwagensegment. Was gibt es f&#xFC;rs Geld? Wie verh&#xE4;lt es sich mit der Reichweite? Und sind E-Autos wirklich so teuer wie angenommen? Der ADAC hat die sechs g&#xFC;nstigsten bereits verf&#xFC;gbaren Elektro-Kleinwagen angeschaut und macht den Vergleichstest auf Basis des ADAC Autotests. ADAC Testsieger: Hyundai Inster Hyundai holt im Vergleichstest den Gesamtsieg und kann sich mit dem Inster von der Konkurrenz absetzen. Der Grande Panda von Fiat belegt Platz zwei, dicht gefolgt von Citro&#xEB;n &#xEB;-C3 und BYD Dolphin Surf, die sich den dritten Platz teilen m&#xFC;ssen. Deutlich abgeschlagen landen der Leapmotor T03 und der Dacia Spring auf Platz f&#xFC;nf und sechs.

Vier der sechs Modelle traten in der Basisversion an. Dolphin Surf und Spring waren dagegen weder &#xFC;ber die Hersteller noch &#xFC;ber H&#xE4;ndler oder als Mietwagen in ihrer g&#xFC;nstigsten Version erh&#xE4;ltlich. Testergebnis: Kandidaten im Fazit Die g&#xFC;nstigsten Elektro-Kleinwagen in Bildern Kleine Elektroautos auf dem richtigen Weg Im Gegensatz zum letzten Vergleichstest elektrischer Kleinwagen von 2023 hat sich der Markt zum Positiven entwickelt. W&#xE4;hrend vor zwei Jahren gerade einmal drei Fahrzeuge f&#xFC;r unter 30.000 Euro erh&#xE4;ltlich waren, finden sich im ADAC Autokatalog inzwischen sechs Modelle f&#xFC;r weniger als 25.000 Euro. Auch bei der Langstreckentauglichkeit sehen die Expertinnen und Experten Verbesserungen. Die Reichweiten sind im Allgemeinen gestiegen und mit Ausnahme des Dacia Spring sind alle getesteten Modelle serienm&#xE4;&#xDF;ig schnellladef&#xE4;hig.  Auch das Platzangebot ist gewachsen. W&#xE4;hrend 2023 ausschlie&#xDF;lich viersitzige Kleinstwagen mit wenig Platz f&#xFC;r Insassen und deren Gep&#xE4;ck dabei waren, besitzen vor allem die neuen Kleinwagen ein besseres Raumangebot.  Die Zukunft der Kleinwagen ist elektrisch W&#xE4;hrend Kleinwagen mit Verbrennungsmotor nach und nach vom Markt verschwinden und die &#xFC;brig gebliebenen Modelle deutlich teurer werden, zeigen Elektromodelle einen gegenl&#xE4;ufigen Trend auf. Das Angebot nimmt zu, w&#xE4;hrend die Preise sinken. Zur Wahrheit geh&#xF6;rt aber auch, dass das Preisniveau mit rund 20.000 Euro trotz allem noch nicht als g&#xFC;nstig bezeichnet werden kann. Den Markt haben ganz klar die Importeure in der Hand. Kein einziges der getesteten Modelle stammt von einem deutschen Hersteller. VW hat f&#xFC;r 2026 mit dem ID. Polo zwar einen Kleinwagen angek&#xFC;ndigt, dieser wird aber bei rund 25.000 Euro starten. Der g&#xFC;nstigere ID. Every1 l&#xE4;sst noch bis 2027 auf sich warten. Hier ist man zu sp&#xE4;t in die Entwicklung eingestiegen, das Feld wurde damit anderen &#xFC;berlassen.  Etwas mehr Budget zur Verf&#xFC;gung, aber trotzdem interessiert an einem Elektro-Kleinwagen? Hier finden Sie eine Markt&#xFC;bersicht, welche elektrischen Kleinwagen in Deutschland verf&#xFC;gbar sind. ADAC Messwerte zu allen sechs Kleinwagen Technische Beratung: Alexander Werner / ADAC Technikzentrum]]>
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            <title>Test Fiat Grande Panda: G&amp;#xFC;nstig, praktisch, gut?</title>
            <link>https://www.adac.de/rund-ums-fahrzeug/autokatalog/marken-modelle/fiat/fiat-grande-panda/</link>
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            <dc:creator>Rudschies</dc:creator>
            <pubDate>2025-09-29T08:00:00+02:00</pubDate>
            <description>&lt;![CDATA[&lt;img src="https://assets.adac.de/image/upload/v1738328479/ADAC-eV/KOR/Bilder/PR/fiat-grande-panda-fahrbericht-fahrend-2501_q5htw0.jpg">]]&gt; Der niedliche Panda ist zu klein? Dann ist vielleicht der neue Grande Panda das richtige Modell. Testfahrt.</description>
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                <![CDATA[Fiat hat mit dem Grande Panda einen g&#xFC;nstigen Kleinwagen im Angebot. Es gibt ihn wahlweise als Benziner, mit Mildhybrid- oder Elektroantrieb. Der ADAC hat die &quot;tolle Elektro-Kiste&quot; ausf&#xFC;hrlich getestet und ist den Hybrid Probe gefahren.  Fiat Grande Panda ist 3,99 Meter lang Verbrenner ab 18.990 Euro / Elektroversion ab 24.990 Euro St&#xE4;rken und Schw&#xE4;chen, Ausstattungen und Preise Die &#xC4;lteren unter uns k&#xF6;nnen sich noch gut erinnern. Anfang der 1980er-Jahre war&apos;s, als Fiat den damaligen Panda in gro&#xDF;formatigen Anzeigen als &quot;Tolle Kiste&quot; bewarb. Und tats&#xE4;chlich wurde das w&#xFC;rfelf&#xF6;rmige Kleinstfahrzeug mit seinen praktischen Abmessungen und einer L&#xE4;nge von nur 3,38 Metern sowie einem Preis von knapp 9000 D-Mark Kult.  Die kultigen Zeiten will Fiat gern wieder im Jetzt und Hier aufleben lassen &#x2013; am liebsten so, wie es den Italienern mit dem Fiat 500 gelungen ist. Die &quot;tolle Kiste&quot; von heute gibt es mit Elektroantrieb, als Mildhybrid oder mit Benzinmotor unter der Haube, sie ist jetzt immerhin 3,99 Meter lang, konkurriert mit Kleinwagen wie dem VW Polo, Citro&#xEB;n C3 und Opel Corsa und hei&#xDF;t gem&#xE4;&#xDF; der gewachsenen, aber immer noch &#xFC;berschaubaren  Au&#xDF;enabmessungen Grande Panda.  Den rein elektrischen Fiat Grande Panda hat der ADAC ausf&#xFC;hrlich getestet. Er geh&#xF6;rt zu den g&#xFC;nstigsten Elektroautos auf dem deutschen Markt. Wie schl&#xE4;gt sich der Stromer im ADAC Test? Grande Panda mit 44kWh Akku Die Antriebseinheit ist mit der des Citro&#xEB;n &#xEB;-C3 und des Opel Frontera identisch. Der Elektromotor im Panda Electric leistet  83 kW/113 PS und soll dank der Lithium-Eisen-Phosphat-Batterie mit 44 kWh Energie 320 Kilometer Reichweite erzielen.

&#xC4;u&#xDF;erlich unterscheidet sich der Panda vom Schwestermodell C3 aber grundlegend. Durch die schwarze Blende mit dem Licht aus horizontalen Pixeln vorn, schaut der kleine Italiener unverwechselbar in die Welt. An den T&#xFC;rfl&#xE4;chen prangt ein stilisierter Panda-Schriftzug, an der Heckklappe ist das Fiat-Logo wie mit dem Brandeisen ins Blech gedr&#xFC;ckt worden. Optisch pfiffig geht&apos;s weiter im Innenraum: Die Anzeigen hinter dem Lenkrad und des gro&#xDF;en Bildschirms haben die ovalen Formen des historischen Fiat-Werks &quot;Lingotto&quot;, wo sich auf dem Dach des mehrst&#xF6;ckigen Geb&#xE4;udes eine Teststrecke mit Steilkurve befindet. Die Verkleidung des r&#xF6;hrenf&#xF6;rmigen Fachs auf dem Armaturenbrett ist der &quot;La Prima&quot;-Version aus Bambus gefertigt. An den Luftausstr&#xF6;mern finden sich Farbtupfer in Wagenfarbe, und nach und nach erkennt man weitere liebevoll gestaltete Details. Das ist alles andere als selbstverst&#xE4;ndlich in einem preiswerten Kleinwagen.   Alles zusammen wirkt wie ein Jungbrunnen: sympathisch, benutzerfreundlich, volksnah. Genau diese drei Eigenschaften soll der Fiat Grande Panda vor allem verk&#xF6;rpern. Grande Panda: Der Kleinwagen im Detail Die Ausstattungslinien Womit wir auch schon beim Preis w&#xE4;ren. Rund 25.000 Euro kostet die Einstiegsversion des Grande Panda Electric (&quot;Red&quot;). Damit ist der Panda eines der preisg&#xFC;nstigsten Elektroautos auf dem Markt.  Der Ausstattungsumfang ist schon beim Basismodell &quot;Red&quot; gar nicht schlecht: LED-Licht, h&#xF6;henverstellbare Vordersitze, Klimaanlage, Zentralverriegelung, umklappbare R&#xFC;cksitze, Apple CarPlay bzw. Android Auto, zwei USB-C-Anschl&#xFC;sse, Tempomat, Tempolimiter und elektrische Fensterheber vorn wie hinten sind immer an Bord. Wer sich f&#xFC;r die h&#xF6;here Ausstattung &quot;La Prima&quot; entscheidet, muss 3000 Euro mehr zahlen und bekommt statt 16-Zoll-Stahl- dann 17-Zoll-Alufelgen, Unterfahrschutz vorn wie hinten, eine Dachreling, ein verkleidetes Armaturenbrett, Touchscreen inklusive Navigation, R&#xFC;ckfahrkamera, eine kabellose Ladeschale f&#xFC;rs Handy und einen Regensensor f&#xFC;r die Scheibenwischer.  Beim Hybrid-Modell gibt es drei Ausstattungsversionen: &quot;Pop&quot;, &quot;Icon&quot; und &quot;La Prima&quot;. Pop ist zwar mit 18.990 Euro sehr g&#xFC;nstig eingepreist, doch hier muss man Abstriche machen: Wo sonst der Touchscreen am Armaturenbrett sitzt, findet sich eine unsch&#xF6;ne schwarze Kunststofffl&#xE4;che mit einer Smartphone-Halterung. Und genau dieses ben&#xF6;tigt man denn auch, um zum Beispiel Radio zu h&#xF6;ren &#x2013; selbiges ist n&#xE4;mlich nicht an Bord. Zudem klafft auf der Beifahrerseite ein gro&#xDF;es &quot;Loch&quot;: Den Deckel f&#xFC;r das zweite Ablagefach hat sich Fiat einfach gespart. So viel Minimalismus muss man m&#xF6;gen oder das schlichte Flair des Ur-Panda so sehr ins Herz geschlossen haben, dass man auch im neuen Modell kein Problem damit hat. ADAC Test des Grande Panda Electric  Ob die 83 kW/113 PS des Elektromotors ausreichen, dar&#xFC;ber kann man sehr geteilter Meinung sein. Wer nur von A nach B kommen will und weitgehend auf der Kurzstrecke unterwegs ist mit dem Panda, der wird damit zurechtkommen. Wer aber die Begeisterung sp&#xFC;ren will, die von Elektroautos normalerweise ausgeht, der wird  entt&#xE4;uscht. Es mangelt dem Antrieb eindeutig an Spritzigkeit und Spontaneit&#xE4;t. Selbst ein Fiat 500e hat deutlich mehr Esprit zu bieten. Eindr&#xFC;ckliches Beispiel von der Testfahrt: Als es &#xFC;ber eine steile Rampe von einem Parkplatz wieder auf die Landstra&#xDF;e gehen soll, bedarf es des Kickdowns, damit das Italo-Mobil dort hochkommt. Der Beschleunigungswert f&#xFC;r die Ebene wird vom Hersteller mit noch akzeptablen 11,5 Sekunden angegeben, die erzielbare H&#xF6;chstgeschwindigkeit wird bei eher mageren 132 km/h erreicht. Jedenfalls locken 122 Newtonmeter Drehmoment keinen Fahrer hinter dem Ofen hervor, der auch nur eine Spur von sportlichen Ambitionen hat. Leider ist der Panda auch beim Thema Ladeleistung etwas m&#xFC;de. Mit dem zweifellos praktischen und optionalen Spiralladekabel, das man aus einer Klappe an der Front herauszieht, zu laden, ist langwierig. Damit werden beim AC-Laden n&#xE4;mlich nur 3,7 kW erreicht. Besser man nimmt also das konventionelle AC-Ladekabel, das sich links hinten an der Seite anst&#xF6;pseln l&#xE4;sst. Damit sind je nach Bordladeger&#xE4;t 7 bis 11 kW und damit k&#xFC;rzere Ladezeiten m&#xF6;glich. So kann der Italiener in gut 4,5 Stunden vollgeladen werden.  DC-Schnellladen an &#xF6;ffentlichen S&#xE4;ulen soll zwar mit bis zu 100 kW erfolgen, doch im ADAC Test zeigte sich: Unter Idealbedingungen l&#xE4;dt der Panda zwar in 35 Minuten von zehn auf 80 Prozent und liegt damit auf Klassenniveau, erreicht aber nur maximal 66,9 kW Ladeleistung.  Reichweite und Fahrverhalten Und wie sieht es mit der der Effizienz aus? Im ADAC Test verbraucht der Grande Panda stolze 19,8 kWh. Das ist definitiv zu viel f&#xFC;r den kleinen Wagen. Bei einem Mix aus Stadt-, Land- und Autobahnfahrt reicht der Akku rechnerisch f&#xFC;r 250 Kilometer. Besonders ins Gewicht f&#xE4;llt der hohe Verbrauch auf der Autobahn. Wer also mehr in der Stadt unterwegs ist, sollte sp&#xFC;rbar weiter kommen. Eine Verbrauchsanzeige gibt es &#xFC;brigens nicht, soll laut Fiat aber &quot;over the air&quot; nachgereicht werden. Bei den Reichweitenangaben im Display ist zu beklagen, dass f&#xFC;r die Bordcomputer-Berechnungen, wie bei Stellantis-Modellen &#xFC;blich, anfangs stets die realit&#xE4;tsfernen WLTP-Werte als Grundlage genommen werden. Dadurch gaukelt einem der Panda Reichweiten vor, die im Laufe der Fahrt in extremen Spr&#xFC;ngen nach unten korrigiert werden. Wie sich die Reichweite abh&#xE4;ngig von Tempo und Temperatur in etwa verh&#xE4;lt, zeigt der ADAC Reichweitenrechner. Vollkommen okay ist die Fahrwerksabstimmung des Fiat Grande Panda. Der kleine Italiener federt gut, nur bei Temposchwellen und &#xFC;blen Querfugen wirkt das Fahrwerk ein klein wenig rumpelig. Aber das ist &#xFC;berhaupt kein Problem und kaum der Rede wert. Auch beim Ausweichtest des ADAC kann der Grande Panda &#xFC;berzeugen. Dank der sehr guten ESP-Regelung l&#xE4;sst er sich gezielt an den Pylonen vorbei und zur&#xFC;ck in die Spur lenken. Im Grenzbereich schiebt er, wie erwartet, &#xFC;ber die Vorderachse, bleibt dabei aber kontrollierbar.  Die Lenkung f&#xFC;hlt sich angemessen leichtg&#xE4;ngig, aber nicht schwammig an. Gerade im Vergleich zum &quot;kleinen Panda&quot;, der nach wie vor angeboten wird, hat sich hier einiges verbessert. Allein beim Feedback von der Stra&#xDF;e gibt es noch etwas Luft nach oben. Der Spurhalteassistent im Testwagen &quot;La Prima&quot; agiert &#xFC;berraschend sanft und gutm&#xFC;tig im Umgang mit dem Fahrer. So soll das sein.  Wem der Spurassistent dennoch zu h&#xE4;ufig unn&#xF6;tig eingreift, der kann ihn &#xFC;ber einen separaten Taster am Armaturenbrett durch einen langen Druck deaktivieren. Eine Taste daneben l&#xE4;sst sich der (oft nervige) Tempowarner eliminieren. Nur leider befinden sich die beiden Tasten etwas weit unten, sodass man sich ein wenig nach rechts hinunter beugen muss, um sie zu bet&#xE4;tigen. Platzverh&#xE4;ltnisse und Kofferraum Auch am Sitzkomfort gibt es wenig auszusetzen. Auf der R&#xFC;ckbank finden zwei nicht allzu gro&#xDF; gewachsene Menschen Platz, sitzen dabei aber recht aufrecht und mit relativ angewinkelten Beinen. Der Kofferraum macht einen ger&#xE4;umigen Eindruck und bietet die Nettigkeit von zwei Haken zum Aufh&#xE4;ngen von Einkaufstaschen. Fiat gibt das Kofferraumvolumen f&#xFC;r die Elektroversion des Grande Panda mit 361 bis maximal 1315 Liter bei umgeklappten R&#xFC;cksitzlehnen an. Nach ADAC Messung passen zwischen 310 und 1100 Liter ins Heck &#x2013; immer noch ein sehr guter Wert. Wegen eines deutlich kleineren Akkus im Unterboden sollen im Hybridmodell und selbstredend auch im konventionellen Benziner ohne Akku laut Hersteller mehr Platz sein.  Etwas m&#xFC;hsam wird es beim Be- und Entladen, die Ladekante ist immerhin rund 78 Zentimeter &#xFC;ber der Stra&#xDF;e. Und sollte man mal abends ankommen, dann tappt man schnell im Dunkeln &#x2013; eine Kofferraumbeleuchtung gibt es nicht.  Fazit: Grande Panda  Fiat hat mit dem Grande Panda Electric einen g&#xFC;nstigen Elektro-Kleinwagen auf den Markt gebracht. Daf&#xFC;r bekommt man einen grundsoliden Stromer mit ordentlichem Fahrverhalten, begrenzter Reichweite &#x2013; und einer gro&#xDF;en Portion Nostalgie. Das d&#xFC;rfte vor allem eingefleischte Panda-Fans ansprechen. Ob die sich am Ende aber nicht doch lieber f&#xFC;r den (hybridisierten) Benziner entscheiden? Das hat uns gefallen: ordentliches Platzangebot f&#xFC;r Insassen und Gep&#xE4;ck, einfache Bedienung, ausgewogenes Fahrwerk, sehr guter Antriebskomfort Das hat uns nicht gefallen: kein Navigationssystem und somit nur eingeschr&#xE4;nkte Laderoutenplanung, recht hoher Verbrauch, schlecht erreichbare Isofix-Haken, d&#xFC;rftige Komfort- und Sicherheitsausstattung, bis auf Lackierung keine Individualisierungsm&#xF6;glichkeiten Testfahrt im Panda Hybrid 6000 Euro g&#xFC;nstiger als das Elektromodell ist der Panda mit Benzin-Hybrid-Antrieb, der von der ADAC Redaktion ebenfalls gefahren werden konnte. Der verf&#xFC;gt &#xFC;ber einen 1,2-Liter-Turbobenziner mit 48-Volt-Mildhybrid-Technik und 100 PS; mit Elektrohilfe hat der Panda dann 110 PS Systemleistung. Wer sich nochmal 1000 Euro sparen will, kann den 1,2-Liter auch ohne elektrische Unterst&#xFC;tzung haben, muss sich dann aber vermutlich auf einen h&#xF6;heren Verbrauch einstellen. Ob hybridisiert oder nicht: Im Vergleich zur Elektroversion bieten beide nicht nur einen Preisvorteil, auch das Thema Reichweite spielt dann nat&#xFC;rlich keine Rolle. Zudem k&#xF6;nnte der etwas gr&#xF6;&#xDF;ere Kofferraum bei pragmatisch denkenden K&#xE4;ufern der &quot;tollen Kiste&quot; durchaus ein Kaufargument sein, sowie m&#xF6;glicherweise auch die f&#xFC;r deutsche Autobahnen h&#xF6;here Endgeschwindigkeit von 160 statt 132 km/h. Kurzum: Mit dem hybridisierten Dreizylinder ist man v&#xF6;llig ausreichend motorisiert unterwegs. Bei sanftem Gasfu&#xDF; rollt der Fiat elektrisch los, bis sich nach ein paar Metern der Benziner einklinkt. F&#xFC;r l&#xE4;ngeres elektrisches Fahren ist der 48-Volt-E-Antrieb mit seiner nur 0,88 kWh fassenden Batterie nicht gedacht, unterst&#xFC;tzt den Benziner aber beim Beschleunigen und erm&#xF6;glicht antriebsloses &quot;Segeln&quot;.

Der Switch zwischen den Antrieben funktioniert v&#xF6;llig reibungslos: Auch das Automatikgetriebe wechselt die G&#xE4;nge geschmeidig. Ein besonderes Gl&#xFC;cksgef&#xFC;hl kann der Antrieb beim Tritt auf das Gaspedal zwar nicht entfachen, aber er macht brav seine Arbeit und stellt beim &#xDC;berholen auf der Landstra&#xDF;e gen&#xFC;gend Kraft zur Verf&#xFC;gung. Und wie sieht der Verbrauch aus? Fiat nennt 5,1 Liter im Schnitt, was die ersten Testfahrten im verregneten Turiner Umland mit einem Bordcomputerwert zwischen 6 und 6,5 Litern aber nicht best&#xE4;tigen konnten. Wie viel der Grande Panda Hybrid im standardisierten ADAC Ecotest tats&#xE4;chlich verbraucht, muss sich in einem kommenden Test zeigen. Grande Panda 4x4 in Aussicht Dass auch ein Allradmodell wie beim historischen Vorbild denkbar ist, hat Fiat bereits best&#xE4;tigt und eine Studie vorgestellt. Die endg&#xFC;ltige Entscheidung zur 4x4-Version will Fiat jedoch von der k&#xFC;nftigen Marktnachfrage abh&#xE4;ngig machen, die zuletzt jedoch arg dezimiert war. Das Konzeptauto kombiniert einen Vorderradantrieb mit Verbrennungsmotor mit einem elektrischen Hinterachsmotor. In den Bergen d&#xFC;rfte der Grande Panda 4x4 als g&#xFC;nstiger Kraxler jedenfalls gut ankommen.  Fiat Grande Panda: Daten &amp; Preise ADAC Messwerte ADAC Testnoten Hier finden Sie s&#xE4;mtliche Daten und Preise zum Fiat Grande Panda. Hier finden Sie viele weitere Neuvorstellungen, Fahrberichte und Autotests.]]>
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            <title>Test Fiat 600e: Dolce Vita in elektrisch?</title>
            <link>https://www.adac.de/rund-ums-fahrzeug/autokatalog/marken-modelle/fiat/fiat-600-e/</link>
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            <dc:creator>Wieler</dc:creator>
            <pubDate>2025-09-25T10:55:00+02:00</pubDate>
            <description>&lt;![CDATA[&lt;img src="https://assets.adac.de/image/upload/v1698936148/ADAC-eV/KOR/Bilder/Video%20Vorschaubilder/vorschau-fahrbericht-fiat-600e-2311_f6lmem.jpg">]]&gt; Der Fiat 600e ist optisch ein Sympathietr&amp;#xE4;ger. Doch &amp;#xFC;berzeugt das elektrische Kleinwagen-SUV auch im ADAC Test? Wie sieht es zum Beispiel mit der Reichweite aus?</description>
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                <![CDATA[Mit dem Fiat 600 haben die Italiener den Markt um ein knuffiges Mini-SUV bereichert: K&#xFC;rzer als ein VW Golf, mit Platz f&#xFC;r f&#xFC;nf und leicht erh&#xF6;hter Sitzposition. Der Kleinwagen ist als Hybrid-Benziner und als Elektroauto zu haben. Die E-Variante hat der ADAC getestet. Fiat 600e mit 4,18 Metern L&#xE4;nge parkfreundlich Mager: Nur 315 km Reichweite im Test Preise f&#xFC;r Elektro-600 ab 31.490 Euro Farbe im Spiel: Elektro-SUV Fiat 600e Fr&#xF6;hlich, frisch und modern: Der neue Fiat 600e bringt Farbe ins Spiel der Elektroautos. Und das ist w&#xF6;rtlich gemeint. Fiat-Chef Olivier Fran&#xE7;ois hatte sich im Sommer 2023 werbewirksam mit dem neuen 600e in einen &#xFC;berdimensionalen Farbtopf (Video auf Youtube) tauchen lassen und verk&#xFC;ndet, die Farbe Grau aus dem Fiat-Portfolio zu streichen. Schlie&#xDF;lich gehe es in Italien bunt und gutgelaunt zu, mausgraue Autos &#xFC;berlasse man lieber den Deutschen und den Franzosen. In der Tat findet sich in der Farbpalette des 600e kein klassisches Grau oder Silber, und ehrlich gesagt stehen dem 600e peppige Farben ohnehin viel besser. Also ruhig mal mutig sein und Orange, Rot oder ein strahlendes Blau ankreuzen. Das ist &#xFC;brigens neben den Ausstattungslinien &quot;Pop&quot; (Basis), &quot;Red&quot; und &quot;La Prima&quot; die einzige Wahl, die der Kunde noch treffen muss. Fiat macht es einem hier leicht. Die Optik des 600 ist ein gekonnter Mix aus dem elektrischen Fiat 500 und dem kleinen SUV Fiat 500X mit Verbrennungsmotor und d&#xFC;rfte alle jenen auf Anhieb gefallen, die das knuffige Fiat-500-Design ohnehin bereits in ihr Herz geschlossen haben. Zus&#xE4;tzlich zum elektrischen 600er hat Fiat noch eine Variante als Hybrid-Benziner im Angebot. Fiat 600e: Platz und Kofferraum Doch zur&#xFC;ck zur Elektro-Version. Anders als der elektrische 500er ist der 600e ein Auto, mit dem auch junge Familien gut klarkommen k&#xF6;nnten. Er bietet f&#xFC;nf Sitzpl&#xE4;tze, f&#xFC;nf T&#xFC;ren, Getr&#xE4;nkehalter, USB-Anschl&#xFC;sse auch f&#xFC;r den Fond, praktische Ablagen &#x2013; eine besonders gro&#xDF;e befindet sich unter dem Mitteltunnel mit einem Klappdeckel wie bei einer iPad-H&#xFC;lle.

Dazu einen Kofferraum mit 360 Litern Fassungsverm&#xF6;gen laut Werk. Zumindest, wenn man den doppelten Boden mitz&#xE4;hlt, in dem man aber am besten das Ladekabel verstaut. Der ADAC misst das Staufach bei seinen Tests grunds&#xE4;tzlich nicht mit und kommt deshalb auf ein Kofferraum-Fassungsverm&#xF6;gen von nur 275 Litern. F&#xFC;r das Familiengep&#xE4;ck kann das knapp werden. Die R&#xFC;ckbank l&#xE4;sst sich im Verh&#xE4;ltnis 40 zu 60 geteilt umklappen, einen Frunk unter der Fronthaube hat der 600e leider nicht zu bieten.  Mit 4,17 Metern L&#xE4;nge ist der Italiener k&#xFC;rzer als ein VW Golf und z&#xE4;hlt zu den Mini-SUVs in der Gr&#xF6;&#xDF;e eines VW T-Cross, Ford Puma, Volvo EX30, Opel Mokka oder auch Jeep Avenger. Mit den beiden Letzteren ist der 600e technisch verwandt, schlie&#xDF;lich geh&#xF6;rt Fiat ebenfalls zum Stellantis-Konzern und kann auf Konzerntechnik zugreifen.  Dass auf der kompakten L&#xE4;nge keine Raumwunder zu erwarten sind, d&#xFC;rfte jedem bewusst sein. Hinten kneift es in Sachen Kniefreiheit bereits bei Mitfahrern mit 1,75 Meter K&#xF6;rpergr&#xF6;&#xDF;e, wenn der Vordersitz auf einen 1,85 Meter gro&#xDF;en Fahrer oder Fahrerin eingestellt ist.  Und vorn? Der Fahrersitz l&#xE4;sst sich f&#xFC;r Personen bis zu einer K&#xF6;rpergr&#xF6;&#xDF;e von 1,95 Meter zur&#xFC;ckschieben, was f&#xFC;r ein SUV der Kleinwagenklasse ein guter Wert ist. Die Kopffreiheit f&#xE4;llt sogar noch ein St&#xFC;ck gro&#xDF;z&#xFC;giger aus, erst deutlich &#xFC;ber zwei Meter gro&#xDF;e Personen w&#xFC;rden an den Dachhimmel sto&#xDF;en. Was vorn rechts st&#xF6;rt: Die F&#xFC;&#xDF;e stehen dort recht schr&#xE4;g auf der Spritzwand, was auf langen Strecken unangenehm ist. Als Abhilfe l&#xE4;sst sich der Sitz zwar zur&#xFC;ckschieben, doch das geht zu Lasten des Knieraums dahinter. Bilder: Der Fiat 600e 2025 im Detail Viel Hartplastik, leichte Bedienung Das Cockpit des 600e kommt im reduziert modernen Design daher, doch besonders hochwertig gemacht ist es nicht. Hartplastik dominiert, nur an den Armauflagen vorn findet sich weich untersch&#xE4;umtes Material.  Die Bedienung gelingt indes erfreulich einfach. Am Armaturenbrett finden sich Drucktasten f&#xFC;r die Automatik, dar&#xFC;ber eine selbsterkl&#xE4;rende Tastenleiste f&#xFC;r die Steuerung der Klimaanlage (Serie), und es gibt auch noch einen praktischen Drehknopf f&#xFC;r das Radio. Alles andere ist in den nicht &#xFC;berdimensionierten Touchscreen gepackt worden, wo sich wie &#xFC;blich Einstellungen aller Art finden, diese sind aber wohl sortiert und schnell zu durchblicken.  Auch hinter dem Lenkrad hat sich Fiat um Klarheit bem&#xFC;ht und das Display nicht mit zu vielen Informationen &#xFC;berfrachtet. Kilometerstand, Reichweite, Tacho, Bordcomputer &#x2013; alles da, was man braucht und ohne Chichi. Per Knopfdruck l&#xE4;sst sich zudem die Navigation direkt ins Blickfeld holen. Fiat 600e: Nur 315 km Reichweite  Beim Fiat 600e kommt die gleiche Antriebsbatterie mit 54 kWh Bruttokapazit&#xE4;t zum Einsatz wie im Jeep Avenger und Opel Astra Electric. Die soll f&#xFC;r 400 Kilometer Reichweite nach WLTP ausreichen, was aber nur bei sehr zur&#xFC;ckhaltender Fahrweise bis 100 km/h und nur im Sommer realistisch ist. Im standardisierten ADAC Ecotest mit gemischtem Fahrprofil kam der 600e auf eine Reichweite von nur 315 Kilometern. F&#xFC;r lange Strecken ist das d&#xFC;rftig, zumal bei z&#xFC;giger Autobahnfahrt schon nach 200 bis 230  Kilometern der n&#xE4;chste Ladestopp ansteht. Der Elektro-Fiat f&#xE4;hrt komfortabel Als Antrieb dient ein Elektromotor mit 115 kW/156 PS Leistung, der den Fiat auf maximal 150 km/h bringt und in 9,0 Sekunden auf Tempo 100 beschleunigt. Keine raketen&#xE4;hnlichen Werte, mit denen manche E-Autos heute wuchern, aber hier zeigt sich, dass Fiat am Boden geblieben ist.

Das macht den 600er einmal mehr sympathisch, zumal die gebotenen Fahrleistungen v&#xF6;llig ausreichen und sich kr&#xE4;ftig genug anf&#xFC;hlen. E-Auto-typisch setzt sich der 600e ohne Umschweife in Bewegung und zieht gleichm&#xE4;&#xDF;ig und willig durch.  Sch&#xF6;n auch, wie sich die Fahrmodi Eco, Normal und Sport merklich voneinander unterscheiden und die Beschleunigung dabei je nach Geschmack von betulich bis sportiv variiert. Die volle Leistung hat der Motor &#xFC;brigens nur im Sport-Modus oder beim Kickdown in der Eco- oder der Normal-Einstellung. Dass sich unabh&#xE4;ngig davon nur eine Rekuperationsstufe w&#xE4;hlen l&#xE4;sst &#x2013; geschenkt.  Der E-Motor ist zwar so gut wie gar nicht zu h&#xF6;ren, und auch Abrollger&#xE4;usche machen sich rar. Bei h&#xF6;heren Geschwindigkeiten nehmen allerdings Windger&#xE4;usche merklich zu. Auff&#xE4;llig sind auch Polterger&#xE4;usche bei schlechten Stra&#xDF;en.  Die Lenkung ist leider ein wenig gef&#xFC;hllos und derma&#xDF;en leichtg&#xE4;ngig geraten, dass man am Steuer anfangs ziemlich irritiert am Volant rudert. Doch auch daran kann man sich gew&#xF6;hnen. Schneller sch&#xE4;tzen lernt man dagegen die gute Federung. Auf der Landstra&#xDF;e und auf der Autobahn macht sich der gute Federungskomfort besonders angenehm bemerkbar. Durchschnitt: Die Ladeleistung Und kann der 600e auf langen Strecken auch schnell wieder nachgeladen werden? Eine maximale Ladeleistung von 100 kW setzt keine Ma&#xDF;st&#xE4;be bei Elektroautos, im Segment der Kleinwagen-SUV ist das aber durchaus noch okay. In gemessenen 29 Minuten ist die Batterie an CCS-Schnelllades&#xE4;ulen von 10 auf 80 Prozent nachgeladen. An der heimischen Wallbox oder an einer &#xF6;ffentlichen AC-Lades&#xE4;ule sind maximal 11 kW drin. Rein rechnerisch ist eine komplett leere Batterie dann in f&#xFC;nf Stunden wieder voll. Die maximale Ladeladeleistung von bis zu 104 kW im Test wird aber nur unter g&#xFC;nstigen Bedingungen (warme Batterie) und nur kurzzeitig erreicht. Eine Akkukonditionierung hat der Fiat nicht zu bieten. Ein Knackpunkt d&#xFC;rfte f&#xFC;r viele die fehlende Anh&#xE4;ngerkupplung sein. Schade, denn eine Anh&#xE4;ngelast bieten immer mehr Elektroautos. Zumindest eine L&#xF6;sung f&#xFC;r einen Fahrradtr&#xE4;ger sollten sich die Turiner schnell &#xFC;berlegen. Preis f&#xFC;r den Fiat 600e: Ab 31.490 Euro Anfangs war der 600e zu Preisen ab 36.490 Euro f&#xFC;r die Basis-Version &quot;Red&quot; und 42.490 Euro f&#xFC;r den getesteten 600e &quot;La Prima&quot; zu haben. Doch weil die Nachfrage ob der hohen Preise ziemlich d&#xFC;rftig war, hat Fiat zwei Einstiegsmodelle nachgelegt.

So steht der 600e Pop f&#xFC;r 31.490 Euro in der Liste, den besser ausgestatteten Icon gibt es ab 33.490 Euro. Das h&#xF6;rt sich schon besser an als der &quot;La Prima&quot;, der mit knapp 43.000 Euro trotz  guter Ausstattung (elektrische Heckklappe, Alufelgen, elektrisch verstell- und beheizbare Kunstledersitze,  Navigationssystem, Abstandstempomat) nach wie vor kein Schn&#xE4;ppchen ist. F&#xFC;r gut 300 Kilometer Reichweite und ein Kleinwagen-SUV ist das zu viel. Alternativ bietet sich der Hybrid-Benziner an - er ist ab 25.490 Euro zu haben. Das hat uns gefallen: umfangreiche Komfort- und Sicherheitsausstattung, gute Fahrleistungen, sicheres und ausreichend komfortables Fahrwerk, moderate Unterhaltskosten Das hat uns nicht gefallen: sehr hoher Anschaffungspreis, keine Anh&#xE4;nge- und St&#xFC;tzlast, keine Dachlast, m&#xE4;&#xDF;ige Reichweite, wenig Beinfreiheit im Fond Fiat 600e: Technische Daten, Preis ADAC Messwerte ADAC Testergebnis Hier finden Sie noch viele weitere Neuvorstellungen, Fahrberichte und Autotests.]]>
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            <title>Motorschaden droht: R&amp;#xFC;ckruf bei Diesel-Fahrzeuge von Stellantis </title>
            <link>https://www.adac.de/news/auto-rueckruf-stellantis-motorschaden/</link>
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            <dc:creator>D&amp;#xFC;mmer</dc:creator>
            <pubDate>2025-07-03T15:00:00+02:00</pubDate>
            <description>&lt;![CDATA[&lt;img src="https://assets.adac.de/image/upload/v1751532352/ADAC-eV/KOR/Bilder/RM/stellantis-rueckruf-2507_wabsqi.jpg">]]&gt; Der Autohersteller Stellantis ruft deutschlandweit 141.700 Fahrzeuge in die Werkstatt. Der Grund: Bei verschiedenen Modellen und Baureihen drohen im schlimmsten Fall Motorsch&amp;#xE4;den.</description>
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                <![CDATA[Der Automobilhersteller Stellantis ruft in Deutschland etwa 141.700 Fahrzeuge zur&#xFC;ck. Vom R&#xFC;ckruf betroffen sind die Marken Peugeot, Opel, Citro&#xEB;n, DS und Fiat. Welche Autos jetzt in die Werkstatt m&#xFC;ssen. Fahrzeuge mit dem 1,5-Liter-Blue-HDi-Dieselmotor der Baujahre 2017 bis 2023 Problem mit der Nockenwellenkette kann zu Motorsch&#xE4;den f&#xFC;hren Betroffene Fahrzeughalter werden kontaktiert Der Autokonzern Stellantis, zu dem unter anderem Peugeot, Opel, Citro&#xEB;n, Fiat und DS geh&#xF6;ren, ruft freiwillig europaweit mehrere Hunderttausend Fahrzeuge, rund 141.700 davon alleine in Deutschland, in die Werkstatt.  R&#xFC;ckruf bei Stellantis: Motorschaden droht  Der Grund f&#xFC;r de R&#xFC;ckruf: Die Nockenwellenkette im 1,5-BlueHDi-Dieselmotor, der zwischen Oktober 2017 und Januar 2023 in verschieden Modellen und Baureihen verbaut wurde, kann fr&#xFC;hzeitig verschlei&#xDF;en. Im schlimmsten Fall drohen Motorsch&#xE4;den. Da es sich um einen freiwilligen R&#xFC;ckruf handelt, f&#xFC;hrt das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) die Aktion nicht in seiner offiziellen R&#xFC;ckruf-Datenbank. Es gibt keine KBA-Referenznummer. Jeder der genannten Hersteller f&#xFC;hrt den R&#xFC;ckruf unter einem eigenen R&#xFC;ckruf-Code durch. Werkstattbesuch ist kostenlos Die betroffenen Fahrzeughalterinnen und -halter  sollten unbedingt zur &#xDC;berpr&#xFC;fung in die Werkstatt. Bei Bedarf wird die Nockenwellenkette kostenlos ausgetauscht. Stellantis kontaktiert die Betroffenen direkt per Brief oder E-Mail ab Juli. Zun&#xE4;chst werden &#xE4;ltere Fahrzeuge &#xFC;berpr&#xFC;ft, weil hier das Risiko eines Schadens am gr&#xF6;&#xDF;ten ist. Daf&#xFC;r hat Stellantis eine Onlineplattform eingerichtet, die &#xFC;ber die Webseite der jeweiligen Konzernmarken erreichbar ist. ]]>
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            <title>Testfahrt Fiat 500X: Das kann das Mini-SUV</title>
            <link>https://www.adac.de/rund-ums-fahrzeug/autokatalog/marken-modelle/fiat/fiat-500x/</link>
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            <dc:creator>Kroher</dc:creator>
            <pubDate>2025-05-30T15:00:00+02:00</pubDate>
            <description>&lt;![CDATA[&lt;img src="https://assets.adac.de/image/upload/v1653034177/ADAC-eV/KOR/Bilder/PR/fiat-500x-hybrid-2205_yllgta.jpg">]]&gt; Der Fiat 500X als Vertreter der beliebten Klasse der Mini-SUV wurde eingestellt. F&amp;#xFC;r Gebrauchtwagenk&amp;#xE4;ufer kann der ADAC Fahrbericht dennoch interessant sein. </description>
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                <![CDATA[Der Fiat 500X als Vertreter der beliebten Klasse der Mini-SUV wurde eingestellt, sein Nachfolger ist der Fiat 600. F&#xFC;r Gebrauchtwagenk&#xE4;ufer kann dieser ADAC Fahrbericht von 2023 dennoch interessant sein. Testfahrt, Daten, Preise. Teurer: Das Mini-SUV kostet mindestens 28.990 Euro Nur noch ein Hybrid-Benziner im Angebot Die komplette Fiat-Flotte wird elektrisiert Kaum zu glauben, aber der aktuelle Fiat 500X hat schon fast zehn Jahre auf dem Buckel. 2014 wurde der &quot;X&quot; als zus&#xE4;tzliches Mitglied der 500er-Familie aus der Taufe gehoben. Und obwohl Fiat mit dem 600er l&#xE4;ngst ein moderneres Fahrzeug in der gleichen Gr&#xF6;&#xDF;e und in fast der gleichen Optik auf die R&#xE4;der gestellt hat, f&#xE4;hrt der 500X noch nicht aufs Altenteil und wird weiterhin verkauft. Allerdings seit 2022 nur noch in einer Hybridversion. Fiat hat sich vorgenommen, die gesamte Modellpalette nur noch elektrifiziert, also rein elektrisch oder als Hybrid, anzubieten. Das betrifft also nicht nur Panda, 500 oder Ulysse, sondern auch Tipo und 500X. Bei letzterem gibt es daher nur noch einen Motor, einen 1,5-Liter-Vierzylinder-Hybrid mit 96 KW/130 PS.  Und der treibt die Kosten des 500X in die H&#xF6;he: War der Vorg&#xE4;nger mit dem 3-Zylinder-Benziner und immerhin 120 PS schon f&#xFC;r knapp 19.000 Euro zu haben, werden jetzt g&#xFC;nstigstenfalls fast 29.000 Euro f&#xE4;llig. &quot;Caro&quot; w&#xFC;rde der Italiener sagen &#x2013; und meint damit eher &quot;teuer&quot; als lieb oder nett.  Fiat 500X: Kaum ver&#xE4;ndertes Design Optisch hat sich beim 2022 &#xFC;berarbeiteten 500X wenig getan, die knuffig-rundliche Karosserie wurde nur in Nuancen &#xFC;berarbeitet. Auff&#xE4;lligster Unterschied ist jetzt das gro&#xDF;e 500er-Emblem auf der K&#xFC;hlerhaube und der Fiat-Schriftzug hinten. Je nach Gusto kann sich der Fiat-Kunde f&#xFC;r die Normalversion entscheiden (ab 28.990 Euro) oder mit dem &quot;Sport&quot; dynamisch wirken (ab 33.490 Euro). Der &quot;Cross&quot; mit einem Hauch Rustikalit&#xE4;t fiel inzwischen einer Streichaktion zum Opfer. Die Dolcevita-Version gibt es f&#xFC;r beide verbliebenen Varianten: Hinter dem wohlklingenden Namen verbirgt sich ein Stoffdach, das den 500X f&#xFC;r jeweils 3000 Aufpreis (fast) zum Cabrio macht. Auch fahrtechnisch hat sich beim Fiat 500X wenig ge&#xE4;ndert. Ruppig holpert der Fiat 500X &#xFC;ber die teils ziemlich maroden Stra&#xDF;en der Toskana und l&#xE4;sst die Insassen an den Schlagl&#xF6;chern unmittelbar teilhaben. Schon auf den ersten Metern wird klar: Am Fahrwerk haben die Ingenieure&#xA0;auch bei der aktuellen Version&#xA0;&#xFC;berhaupt nichts ver&#xE4;ndert. Leider auch nicht an der Lenkung, die nach wie vor zu soft arbeitet und zu wenig R&#xFC;ckmeldung von der Stra&#xDF;e gibt. Fiat 500X nur noch mit Hybrid-Motor Die wichtigeren Ver&#xE4;nderungen verbergen sich unter der Motorhaube. Die bisherigen Turbobenziner und Multijet-Diesel wurden aufs Altenteil geschickt und durch&#xA0;nur noch einen Turbobenziner mit einem 48-Volt-Elektromotor ersetzt. Der Verbrenner produziert aus vier Zylindern und einem Hubraum von 1,5 Litern eine Leistung von 96 kW/130 PS und ein maximales Drehmoment von 240 Newtonmetern. Der Elektromotor leistet 15 kW/20 PS. Die Kraft&#xFC;bertragung &#xFC;bernimmt ein Automatikgetriebe mit Doppelkupplung und sieben G&#xE4;ngen. Die Leistung des Hybrid-Motors gen&#xFC;gt allemal, um das leer&#xA0;knapp 1,4 Tonnen schwere Mini-SUV&#xA0;ausreichend flott zu bewegen. Allerdings fehlt der Antriebskombination, die auch im Jeep Renegade und Compass oder Alfa Tonale zum Einsatz kommt, etwas Geschmeidigkeit.  Das Zusammenspiel Elektro- und Verbrennermotor funktioniert zwar ordentlich, doch irgendwie hat man immer das Gef&#xFC;hl, dass das Doppelkupplungsgetriebe mit den beiden Motoren fremdelt. Spontan Gas geben? Passiert erstmal nix &#x2013; und dann mit Verz&#xF6;gerung. Vom Gas weggehen? Die Drehzahl bleibt f&#xFC;r kurze Zeit auf dem gleichen Niveau &#x2013; man k&#xF6;nnte ja noch mal beschleunigen wollen . . .  Schafft man es, das Aggregat bei Laune zu halten, stimmen die Fahrleistungen vers&#xF6;hnlich: Nach 9,4 Sekunden erreicht der 500X (deutsches) Landstra&#xDF;entempo, Schluss ist erst bei erstaunlich flotten 194 km/h. Den Verbrauch gibt Fiat mit moderaten 5,8 bis 6,6 Litern an. Fiat 500X: Viel Platz im Innenraum Mit dem 500X erh&#xE4;lt man ein nur 4,27 Meter langes&#xA0;SUV mit ordentlichem Platzangebot. In Reihe eins sitzen selbst gro&#xDF;e Leute bequem, und auch im Fond l&#xE4;sst es sich dank guter Kopffreiheit kommod reisen. Dazu kommen 350 Liter Stauraum im Kofferraum, die nach weniger klingen, als sie tats&#xE4;chlich sind; legt man die R&#xFC;ckbank flach, gehen bis zu 1000 Liter rein und damit mehr als genug f&#xFC;r die Urlaubsreise zu zweit.
Was das Wohlf&#xFC;hlambiente st&#xF6;rt?&#xA0;Das nicht an allen Stellen ganz sauber verarbeitete Plastik, der ziemlich schrille Warnton der Parksensoren und die Kopfst&#xFC;tzen: Die sind so hart, dass man sich am besten gar nicht anlehnt. Annehmlichkeiten wie Klimaanlage, Tempomat, Spurhalteassistent oder Verkehrszeichenerkennung gibt es schon f&#xFC;r die g&#xFC;nstigste Ausstattung, R&#xFC;ckfahrkamera und LED-Scheinwerfer gibt es nur in der Sport-Version. Schon in der Basisversion geh&#xF6;rt das 7-Zoll-Touchscreen-Infotainmentsystem zum Serienumfang, an das sich&#xA0;Smartphones per Apple CarPlay und Android Auto&#xA0;tadellos anbinden lassen.&#xA0; Wie lang der 500X noch angeboten wird, steht noch nicht fest. 2024 k&#xF6;nnte aber sein letztes Jahr werden. Fiat 500X: Technische Daten, Preis Hier finden Sie viele weitere&#xA0;Fahrberichte und Autotests.]]>
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        </item>
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            <title>Cabrios 2025: Alle Modelle der Open-Air-Saison</title>
            <link>https://www.adac.de/rund-ums-fahrzeug/auto-kaufen-verkaufen/neuwagenkauf/cabrio-ueberblick/</link>
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            <dc:creator>Rudschies</dc:creator>
            <pubDate>2025-03-24T11:10:00+01:00</pubDate>
            <description>&lt;![CDATA[&lt;img src="https://assets.adac.de/image/upload/v1742196275/ADAC-eV/KOR/Bilder/PR/cabrios-marktuebersicht-2025-mini-cooper-2503_een0is.jpg">]]&gt; Ausblick auf die neue Cabrio-Saison: Der Markt&amp;#xFC;berblick aller aktuellen Modelle. Mit technischen Daten, Bildern, Preisen.</description>
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                <![CDATA[Zum &#xDC;berlegen, Schw&#xE4;rmen und Tr&#xE4;umen: Ausblick auf die Cabrio-Saison 2025 &#x2013; der Markt&#xFC;berblick mit allen aktuellen Modellen. Technische Daten, Bilder und Preise. Nur 4 Cabrios unter 40.000 Euro 17 von 27 Offenen &#xFC;ber 100.000 Euro Extra: Cabrios mit Elektroantrieb Autofahren wird immer teurer. Aber muss man sich davon den Spa&#xDF; v&#xF6;llig verderben lassen? Nein! Insbesondere ein Cabrio kann die Laune wunderbar anheben: Verdeck runter und sich den Wind durch die Haare fahren lassen &#x2013; herrlich! Cabrios von Mini bis McLaren Die schlechte Nachricht: Erschwingliche Cabrios sind rar geworden. Auch deshalb, weil sie nicht mehr gefragt sind. Ihre Hoch-Zeit hatte die Fahrzeuggattung in den Nullerjahren. 2008 etwa registrierte das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) 131.329 neue Oben-Ohne-Pkw.  Diese Zeit ist l&#xE4;ngst vorbei. Im Jahr 2023 waren es nur noch 51.984 Cabrio-Zulassungen, 2024 rund 40.000.  Klar, dass die Hersteller das Modellangebot unter diesen Voraussetzungen geschrumpft haben. F&#xFC;r die Open-Air-Saison des Jahres 2025 sind lediglich 27 Modellreihen im Angebot. Nach wie vor erh&#xE4;ltlich ist der Fiat 500 mit Rolldach, allerdings nur noch in Elektroversion. Das treibt den Preis in die H&#xF6;he. Der Fiat kostet nun mindestens 32.500 Euro.  Da ist sogar das Mini Cabrio (mit Benzinmotor in Basisversion) g&#xFC;nstiger. Alternativ gibt es noch den Mazda MX-5 &#x2013; einen Spa&#xDF;-Roadster erster G&#xFC;te, aber mit eingeschr&#xE4;nktem Platzangebot.  Preislich noch erschwinglich &#x2013; und dazu mit guten Platzverh&#xE4;ltnissen gesegnet &#x2013; findet sich etwas &#xFC;berraschend immer noch der VW T-Roc. Im letzten Jahr war n&#xE4;mlich davon die Rede, dass das Modell auslaufen w&#xFC;rde. Aber der T-Roc hangelte sich in 2024 mit 7718 zugelassenen Exemplaren zum bestverkauften Cabrio in Deutschland empor. Jetzt bleibt er im Programm.  Nicht mehr mit von der Partie und auch ohne Nachfolger sind das Audi A5 Cabrio, der Jaguar F-Type, der Porsche Boxster sowie einige Exemplare aus der Luxusklasse wie der Audi R8 oder der Lamborghini Huracan. Unter dem Strich sind Cabrios aus der Preisklasse &#xFC;ber 100.000 Euro in der Mehrzahl. Von den insgesamt 27 Cabrio-Baureihen &#xFC;berschreiten 17 diese Preisgrenze, 11 davon kosten sogar &#xFC;ber 200.000 Euro. Damit sind Cabrios endg&#xFC;ltig zum Luxus-Spielzeug geworden.       Cabrios ab 30.000 Euro Fiat 500e Cabrio | Mazda MX-5 | Mini Cooper Cabrio | VW T-Roc Das billigste Cabrio auf dem Markt ist aktuell das Mini Cooper Cabrio, das ab 31.200 Euro bestellbar ist. F&#xFC;r rund 1000 Euro mehr bekommt man den vollelektrisch angetriebenen Fiat 500 mit Rolldach. Fahrspa&#xDF; &#xE0; la Mazda MX-5 kostet 33.190 Euro. Der VW T-Roc ist als Cabrio ab 36.910 Euro zu haben. Cabrios von 50.000 bis 80.000 Euro BMW Z4 | BMW 4er | Ford Mustang | MG Cyberster | Mercedes CLE  | Morgan Plus Four  Im mittleren Preissegment klafft zun&#xE4;chst ein gro&#xDF;es Loch. Denn gleich nach dem VW T-Roc kommt der BMW Z4 f&#xFC;r 51.000 Euro. Danach gehen die Anschaffungspreise schon in ziemlich luftige H&#xF6;hen. So decken die Versionen des BMW 4er den Bereich zwischen rund 60.000 und 113.000 Euro ab. Die Preise f&#xFC;r den Mercedes CLE reichen von 61.000 bis 103.000 (CLE 53 AMG).  So gesehen ist der Ford Mustang mit V8-Triebwerk f&#xFC;r 65.000 Euro fast ein Schn&#xE4;ppchen. Der absolut exotische Retro-Roadster Morgan Plus Four wird hier nur der Vollst&#xE4;ndigkeit halber erw&#xE4;hnt. Zumal f&#xFC;r ihn &#x2013; wie f&#xFC;r den noch teureren Morgan Plus Six &#x2013; kein ordentliches H&#xE4;ndlernetz existiert.     Cabrios &#xFC;ber 100.000 Euro BMW 8er | Chevrolet Corvette | Lexus LC |  Mercedes AMG SL | Morgan Plus Six | Porsche 911  Die gr&#xF6;&#xDF;te Angebotsvielfalt existiert zu Preisen jenseits von 100.000 Euro &#x2013; Autos, von denen die meisten Menschen nur tr&#xE4;umen k&#xF6;nnen. In der Liga zwischen 100.000 und 200.000 Euro spielen Autos wie die Chevrolet Corvette Stingray. Der 5.5-Liter-V8 stellt 670 PS zur Verf&#xFC;gung und arbeitet mit einer 8-Gang-Doppelkupplung zusammen. Der unwiderstehliche Sound entweicht unter dem Heck aus vier mittig nebeneinander angeordneten Abgasendrohren.  Viel bedeutsamer f&#xFC;r den Markt sind nat&#xFC;rlich das BMW 8er Cabrio, der Mercedes SL und der offene Porsche 911. Zweiter Au&#xDF;enseiter, aber vom Gebotenen her durchaus nicht uninteressant ist der LC 500 von Toyotas Edeltochter Lexus: F&#xFC;nf Liter Hubraum, acht Zylinder und 10 flinke Automatikstufen lassen aufhorchen.  Cabrios &#xFC;ber 200.000 Euro Aston Martin | Bentley GT | Ferrari |  Maserati | McLaren | Tesla Roadster Noch weiter oben im Regal der Tr&#xE4;ume finden sich die Aston Martins, Bentleys und Ferraris. Hier zeigt sich am ausgepr&#xE4;gtesten, dass Cabriofahren ein v&#xF6;llig &#xFC;berfl&#xFC;ssiger, wenn auch sehr sch&#xF6;ner Luxus sein kann. Aus der Serienproduktion von nach oben offenen Autos verabschiedet hat sich letztes Jahr Rolls-Royce &#x2013; zumindest vorl&#xE4;ufig: Die Produktion des Dawn wurde eingestellt. Cabrio, Speedster oder Roadster?  ]]>
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        </item>
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            <title>Fiat Dobl&amp;#xF2; Kombi: Wie praktisch ist der Kastenwagen?</title>
            <link>https://www.adac.de/rund-ums-fahrzeug/autokatalog/marken-modelle/fiat/fiat-doblo/</link>
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            <dc:creator>Wieler</dc:creator>
            <pubDate>2024-12-13T14:30:00+01:00</pubDate>
            <description>&lt;![CDATA[&lt;img src="https://assets.adac.de/image/upload/v1733754407/ADAC-eV/KOR/Bilder/PR/fiat-doblo-seitlich-front-2412_hvlaqi.jpg">]]&gt; Den Fiat Dobl&amp;#xF2; gibt es nur noch mit Dieselmotor. Was kann der Hochdachkombi wirklich? </description>
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                <![CDATA[Die Elektrifizierung der Autowelt kommt nur zaghaft in Schwung. Das zeigt etwa der Fiat Dobl&#xF2;. Dessen Pkw-Version mit E-Antrieb wurde eingestellt. Jetzt ist der Kastenwagen als &quot;Personentransporter&quot; ausschlie&#xDF;lich mit Dieselantrieb zu haben. Daten, Bilder, Preise. Fiat Dobl&#xF2; ist baugleich mit Citro&#xEB;n Berlingo und Opel Combo  E-Antrieb nur noch f&#xFC;r die reinen Nutzfahrzeug-Versionen Diesel-Motoren mit 102 und 131 PS Die Fusion von Fiat mit dem Stellantis-Konzern (u.a. Peugeot, Citro&#xEB;n, Opel) tr&#xE4;gt reichlich Fr&#xFC;chte. So wurden zum Beispiel der Familienbus Ulysse und der Transporter Scudo auf Basis von Opel Zafira, Peugeot Traveller und Citro&#xEB;n Spacetourer zu den H&#xE4;ndlern geschickt. Und auch eine Nummer kleiner werden Synergien genutzt: mit dem Fiat Dobl&#xF2;.  Auch er ist keine Eigenentwicklung von Fiat, sondern rollt als weiterer Klon der baugleichen Modelle Citro&#xEB;n Berlingo, Peugeot Rifter, Opel Combo und Toyota ProAce City im spanischen Peugeot-Werk Vigo vom Band. Immerhin spendiert ihm Fiat eine eigene Front und hinter dem Lenkrad markentypische Instrumente. Dobl&#xF2; Kombi auch mit langem Radstand Dass der Dobl&#xF2; nur der F&#xFC;nfte im Bunde war, ist grunds&#xE4;tzlich nichts Schlechtes, denn die Hochdachkombis von Stellantis gelten als modern und besonders praktisch, speziell f&#xFC;r Familien und Menschen mit reichlich Freizeit-Ausr&#xFC;stung. Nach einer kurzen Pause mischt der Dobl&#xF2; jetzt wieder im n&#xFC;tzlichen Quintett mit.

Die italienische Variante geht als &quot;kompakter Transporter in der Karosserieversion Kombi&quot; ins Rennen, also in der F&#xFC;nfsitzer-Version auf Nutzfahrzeug-Basis, wie es bei Fiat hei&#xDF;t. Und das ausschlie&#xDF;lich mit Verbrenner. Die E-Version gibt es nur noch als reines Nutzfahrzeug. Und zwar in zwei L&#xE4;ngen zu Preisen ab 36.354,50 Euro inklusive Mehrwertsteuer. Aber zur&#xFC;ck zum Ende 2024 neu ins Programm aufgenommenen Dobl&#xF2; Kombi. Der bringt serienm&#xE4;&#xDF;ig unter anderem elektrische Fensterheber vorn, elektrisch verstellbare und beheizbare Au&#xDF;enspiegel sowie eine Klimaanlage mit. Ebenfalls immer mitgeliefert werden zwei seitliche Schiebet&#xFC;ren f&#xFC;r die Sitzreihe zwei. Die hintere Sitzbank ist umklappbar und verf&#xFC;gt &#xFC;ber Isofix-Befestigungen f&#xFC;r den sicheren Einbau von Kindersitzen. Die verglaste Heckklappe l&#xE4;sst sich auf Wunsch durch eine zweifl&#xFC;gelige T&#xFC;r ersetzen. Die Nutzfahrzeug-Basis des Dobl&#xF2;-Kombi zeigt die Trennwand hinter der Sitzbank, die aber ausgebaut werden kann. Praktisch: Die Ladung l&#xE4;sst sich mithilfe von vier Verzurr&#xF6;sen sichern. Den Kombi gibt es wie vom Dobl&#xF2; gewohnt in zwei Versionen mit normalem und langem Radstand. In L1 ist der Dobl&#xF2; 4,41 Meter lang, in L2 (Maxi) 4,75 Meter. Das entspricht auch dem Angebot beim zweisitzigen Kastenwagen und beim &quot;Multicab&quot;, einer Mischung aus Transporter und Pkw mit f&#xFC;nf Pl&#xE4;tzen. Fiat Dobl&#xF2; mit riesigem Kofferraum Auch mit dem kurzen Dobl&#xF2; muss man sich beim Gep&#xE4;ck nicht zur&#xFC;ckhalten. Denn der ist durch sein kastenf&#xF6;rmiges Ma&#xDF; f&#xFC;r Kinderwagen, Urlaubsgep&#xE4;ck oder auch mal den Sperrm&#xFC;ll bestens geeignet.  Die Werte des neuen Kombi d&#xFC;rften jenen entsprechen, die Fiat f&#xFC;r die mittlerweile eingestellte Pkw-Version ermittelt hat. In der h&#xE4;lt der Kofferraum der Version L1 sagenhafte 775 Liter Transportvolumen vor, bei umgelegten R&#xFC;cksitzen sind es bis unters Dach sogar 3000 &#x2013; hier muss sich jeder Kombi geschlagen geben. Wird beim Kombi das Ausstattungspaket &quot;Comfort&quot; angekreuzt, sind die R&#xFC;cksitze als Einzelsitze ausgeformt, mit Isofix f&#xFC;r Kindersitze best&#xFC;ckt und lassen sich sehr leicht umklappen. Die drei Einzelsitze hinten sind recht schmal Gr&#xF6;&#xDF;ere Mitfahrer merken im Fond allerdings, so der Eindruck bei der Ausfahrt mit dem inzwischen eingestellten e-Dobl&#xF2;, dass die Einzelsitze recht schmal ausfallen und es mit der Beinfreiheit nicht weit her ist. Beim baugleichen Opel Combo hat der ADAC nachgemessen: Sind die Vordersitze auf 1,85 Meter gro&#xDF;e Personen eingestellt, reicht die Kniefreiheit dahinter ebenfalls nur f&#xFC;r Mitfahrer bis 1,85 Meter K&#xF6;rpergr&#xF6;&#xDF;e.

Notbremsassistent, Verkehrszeichenerkennung, Tempomat, Fernlichtassistent, M&#xFC;digkeitswarner und Einparksensoren hinten sind in der Kombi-Version serienm&#xE4;&#xDF;ig an Bord. Gegen Aufpreis wird ein Infotainmentsystem mit 10-Zoll-Touchscreen installiert, in der Basis ist nur eine Smartphone-Halterung vorgesehen, das Handy wird dabei zum Infotainmentsystem. Optional bietet Fiat auch noch Zutaten wie eine Zweizonen-Klimaautomatik, eine beheizbare Frontscheibe, eine R&#xFC;ckfahrkamera, ein Navigationssystem, eine Einparkhilfe, ein beheizbares Lederlenkrad oder eine Induktions-Ladeschale an.  Es nagelt wieder: Dobl&#xF2; mit Dieselmotor Beim Antrieb haben Dobl&#xF2;-Kombi-Nutzer wenig Auswahl. Fiat bietet den Familien-Kasten nur noch mit einem 1,5-Liter-Turbodiesel an. Der leistet wahlweise 102 oder 131 PS, Standard ist eine Sechsgang-Handschaltung, der st&#xE4;rkere Motor ist auch mit Achtgang-Automatik zu haben. Das Drehmoment wird mit 250 und 300 Nm angegeben, der WLTP-Verbrauch zwischen 5,6 und 5,9 Liter je 100 Kilometer. Die Nutzlast f&#xFC;r den Zwitter aus Pkw und Nutzfahrzeug liegt laut Fiat zwischen 615 und 625 Kilo. Nur noch gebraucht: Elektro-Dobl&#xF2;-Pkw Nur noch gebraucht sind die Versionen des Familien-Dobl&#xF2; auf Pkw-Basis mit Elektroantrieb zu haben. Dessen Vorteile erschlossen sich bei der Markteinf&#xFC;hrung bereits auf den ersten Metern der ADAC Testfahrt: Im Elektro-Dobl&#xF2; geht es stets angenehm ruhig zu, man gleitet entspannt und unaufgeregt vor sich hin und vermisst zu keiner Zeit einen rumorigen Benziner oder Diesel.

Der Federungskomfort ist top, die Lenkung so leichtg&#xE4;ngig und pr&#xE4;zise, wie man es erwarten kann. Und auch, wenn die Fahrleistungen mit dem 100-kW/136-PS-Motor keine Bestwerte darstellen (0 &#x2013; 100 km/h in 11,7 Sekunden, 130 km/h Spitze) wirkte der e-Dobl&#xF2; subjektiv durchaus spritzig: Ein Tritt auf das Fahrpedal bewirkt E-Auto-typisch eine unmittelbare Reaktion des Motors, die Beschleunigung erfolgt verz&#xF6;gerungsfrei.  Die Nachteile zeigten sich aber beim ausf&#xFC;hrlichen ADAC Test mit dem baugleichen, elektrischen Opel Combo. N&#xE4;mlich eine mehr als &#xFC;berschaubare Reichweite. Im ADAC Ecotest kam der Combo auf eine Reichweite von 215 Kilometern, bei winterlichen Temperaturen sogar nur auf 170. Auf Autobahnfahrten hei&#xDF;t das: Sp&#xE4;testens alle 150 Kilometer sollte man sich nach einer Schnellladem&#xF6;glichkeit umsehen. Kein Wunder, dass sich der Elektro-Dobl&#xF2; nicht gut verkauft hat und nun als Familienfahrzeug aus dem Programm geflogen ist. Hier finden Sie viele weitere Neuvorstellungen, Fahrberichte und Autotests.]]>
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        </item>
        <item>
            <title>Testfahrt Fiat Tipo: Das kann die g&amp;#xFC;nstige Alternative zum Golf</title>
            <link>https://www.adac.de/rund-ums-fahrzeug/autokatalog/marken-modelle/fiat/fiat-tipo/</link>
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            <dc:creator>Kroher</dc:creator>
            <pubDate>2024-11-15T13:45:00+01:00</pubDate>
            <description>&lt;![CDATA[&lt;img src="https://assets.adac.de/image/upload/v1653035262/ADAC-eV/KOR/Bilder/PR/fiat-tipo-hybrid-aussen-fb-2205_bayrpt.jpg">]]&gt; Den Fiat Tipo gibt es nur noch als Stufenheckmodell und nur noch als Diesel. Dabei wurde er noch 2022 &amp;#xFC;berarbeitet und mit einem Hybridmotor modernisiert. Hier der Fahrbericht von 2022.</description>
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                <![CDATA[Fiat bietet den Tipo nur noch als Stufenheckmodell mit Dieselmotor an und hat Kombi und F&#xFC;nft&#xFC;rer vom Markt genommen. Wer sich f&#xFC;r den Kompaktwagen als F&#xFC;nft&#xFC;rer gebraucht interessiert: Hier ist der Fahrbericht von 2022 zum Hybrid-Benziner. Testfahrt, Daten, Preise. Abenteuerlustig: Tipo Cross mit SUV-Anleihen Als F&#xFC;nft&#xFC;rer und Kombi; nur noch mit Hybridmotor Die komplette Fiat-Flotte wird elektrifiziert Erinnern Sie sich noch an den Golf Country aus den 1990ern? Der h&#xF6;her gelegte Golf wurde damals eher verspottet als gesch&#xE4;tzt, was sehr schnell zu seinem Aus gef&#xFC;hrt hat. Heute w&#xE4;re das bestimmt anders, denn nicht nur SUVs sind schwer in Mode, sondern auch h&#xF6;her gelegte Kompaktwagen in SUV-Optik. Auch Fiat folgt daher dem Trend und bietet den Fiat Tipo Cross als zus&#xE4;tzliche Variante zum Tipo F&#xFC;nft&#xFC;rer und Kombi an.  Weil der Stellantis-Konzern aber beschlossen hat, dass die&#xA0;komplette Fiat-Modellpalette&#xA0;in Deutschland&#xA0;nur noch mit Hybrid- oder Elektrovarianten&#xA0;angeboten wird, wurden die drei bisherigen Antriebe &#x2013; ein 1,0-Liter-Dreizylinder-Benziner mit 74 kW/100 PS sowie ein 1,3-Liter-Diesel mit 70 kW/95 PS oder 96 kW/130 PS &#x2013; gestrichen. Es gibt den Tipo nur noch mit einem 1,5-Vierzylinder-Hybrid mit 96 KW/130 PS und 48-Volt-Technik. Und der treibt die Kosten des Tipo in die H&#xF6;he: War der Vorg&#xE4;nger mit dem 3-Zylinder-Benziner schon f&#xFC;r knapp 17.500 Euro zu haben, werden jetzt g&#xFC;nstigstenfalls&#xA0;fast 31.500 Euro&#xA0;f&#xE4;llig. Tipo Cross ist vier Zentimeter h&#xF6;her Ob die Kunden diesen Preissprung mitmachen werden? Immerhin hatte bisher der Tipo das Image der preisg&#xFC;nstigen und nicht unbedingt schlechteren Alternative zu Bestsellern wie  VW Golf oder Opel Astra. Weil von dem Modell in Deutschland trotzdem nur relativ wenige Fahrzeuge verkauft wurden, sollen mit der Cross-Variante mehr Kunden angelockt werden. Und zwar solche, denen ein SUV zu hoch und zu teuer, aber ein Kompakter zu flach und zu langweilig ist &#x2013; weshalb sie sich bisher f&#xFC;r einen Mini-SUV &#xE0; la Seat Arona, Ford Puma, VW T-Cross oder Fiat 500X entschieden haben. Um vier Zentimeter haben die Italiener die Karosserie des Cross h&#xF6;her gelegt. Planken an den Radk&#xE4;sten, Seitenschweller, eine Dachreling und ein angedeuteter Unterfahrschutz machen den Tipo zwar nicht zum Gel&#xE4;ndewagen, aber zu einem modernen Kompakten mit frischer Optik. Vorteil der H&#xF6;herlegung: Passagiere steigen leichter ein und aus und haben einen besseren &#xDC;berblick &#xFC;ber das Verkehrsgeschehen. Analoge Instrumente sind pass&#xE9; Nat&#xFC;rlich bietet Fiat auch noch die Normalvariante an. Die gibt es nur noch als &quot;Dauer-Sondermodell&quot; (Red) oder Garmin, jeweils ab 31.490 Euro als F&#xFC;nft&#xFC;rer und ab 32.990 Euro als Kombi. Dazu k&#xF6;nnen noch die Pakete Tech (mit 10,25-Zoll-Infotainmentsystem, 7-Zoll-Zentralinstument und mehreren Assistenzsystemen) und Komfort (u.a. mit R&#xFC;ckfahrkamera und Parksensoren vorne und hinten) dazugekauft werden. Beim Cross, der ab 33.990 (F&#xFC;nft&#xFC;rer) und 35.490 Euro (Kombi) zu haben ist, steckt schon grunds&#xE4;tzlich mehr Ausstattung drin. Gut: Das Lenkrad liegt nun besser in der Hand, und die Bedienung geht sehr leicht vonstatten. Lange eingew&#xF6;hnen, wie etwa bei einem Golf 8, muss man sich im Tipo nicht. Schalter und Tasten liegen in Reichweite und sind logisch angeordnet. Lediglich die harte und billig wirkende T&#xFC;rverkleidung tr&#xFC;bt den ansonsten guten Eindruck.  Das neue Infotainmentsystem UConnect, ein Bestandteil des Tech-Pakets und Standard im Cross, l&#xE4;sst sich leicht mit dem Smartphone verbinden: Via Apple Car Play und Android Auto k&#xF6;nnen Smartphone-Apps wie Spotify oder Google Maps jetzt direkt &#xFC;ber den Bordbildschirm bedient werden, w&#xE4;hrend das Smartphone kabellos geladen wird.  Bildergalerie: Tipo F&#xFC;nft&#xFC;rer und Tipo Kombi Im Innenraum fallen die straff und sportlich geschnittenen Sitze positiv auf, die sich perfekt dem K&#xF6;rper anpassen. Vorn wie hinten gibt es gen&#xFC;gend Platz, die Beinfreiheit f&#xE4;llt f&#xFC;r die Golfklasse sogar richtig gut aus. Kein Wunder, schlie&#xDF;lich ist der Tipo acht Zentimeter l&#xE4;nger als ein Golf. Und wer noch mehr Platz braucht, greift zum Tipo Kombi, der mit einem 550 Liter gro&#xDF;en Gep&#xE4;ckraum aufwartet (F&#xFC;nft&#xFC;rer und Cross: 440 l). Bessere Sicherheitsausstattung Durch eine erweiterte Sicherheitsausstattung hebt Fiat sein Kompaktmodell auf das aktuelle Mindestniveau bei Assistenzsystemen: Dazu z&#xE4;hlen nun Aufmerksamkeits- und Spurhalteassistent sowie Verkehrszeichenerkennung. Optional oder je nach Variante kommen Geschwindigkeitsassistent, adaptives Fernlicht, Totwinkelwarner und ein Notbremsassistent hinzu. Serienm&#xE4;&#xDF;ig bietet Fiat jetzt Klimaautomatik und LED-Scheinwerfer an. Fiat Tipo: Nur noch ein Hybridmotor Die wichtigste Ver&#xE4;nderung der aktuellen Tipo-Generation verbirgt sich unter der Motorhaube. Der bisherige Turbobenziner und die zwei Multijet-Diesel wurden durch&#xA0;nur noch einen Turbobenziner&#xA0;aus der Fire-Fly-Baureihe&#xA0;mit einem 48-Volt-Elektromotor&#xA0;ersetzt. Der Verbrenner produziert aus vier Zylindern und einem Hubraum von 1,5 Litern eine Leistung von&#xA0;96 kW/130 PS&#xA0;und ein maximales Drehmoment von&#xA0;240 Newtonmetern.&#xA0;Der Elektromotor leistet 15 kW (20 PS). Die Kraft&#xFC;bertragung &#xFC;bernimmt ein Automatikgetriebe mit Doppelkupplung und sieben G&#xE4;ngen. Die Leistung des Hybrid-Motors gen&#xFC;gt allemal, um den leer &#xFC;ber 1,4 Tonnen schweren Tipo ausreichend flott zu bewegen. Gut passen dazu die&#xA0;direkte Lenkung&#xA0;und das straffe Fahrwerk. Trotz der H&#xF6;herlegung f&#xE4;hrt der Tipo Cross z&#xFC;gig und ohne unangenehme Seitenneigung durch enge Kurven. Das Zusammenspiel von Elektro- und Verbrennungsmotor k&#xF6;nnte geschmeidiger sein, doch irgendwie hat man immer das Gef&#xFC;hl, dass das Doppelkupplungsgetriebe mit den beiden Motoren fremdelt. Spontan Gas geben? Passiert erstmal nix &#x2013; und dann mit Verz&#xF6;gerung. Vom Gas gehen? Die Drehzahl bleibt f&#xFC;r kurze Zeit auf dem gleichen Niveau &#x2013; man k&#xF6;nnte ja nochmal beschleunigen wollen ... Schafft man es, das Aggregat bei Laune zu halten, stimmen die Fahrleistungen vers&#xF6;hnlich: Nach 8,8 Sekunden erreicht der Tipo Landstra&#xDF;entempo, Schluss ist erst bei erstaunlich flotten 207 km/h. Den Verbrauch gibt Fiat mit moderaten 5,1 Litern an. Fazit Unterm Strich ist der Tipo nach wie vor ein gutes Angebot f&#xFC;r alle, die ein ger&#xE4;umiges und unkompliziertes Auto ohne Technik-Overkill suchen. Ob allerdings die Stellantis-Entscheidung, den praktischen Alltagsbegleiter nur noch mit dem (teuren) Hybridmotor anzubieten, die richtige war?  Fiat Tipo: Technische Daten, Preise Update November 2024: F&#xFC;nft&#xFC;rer, Kombi und auch die Hybridversion des Tipo wurden vom Markt genommen. Stattdessen bieten die Italiener das Fahrzeug nur noch als Stufenheckversion und mit Dieselmotor an. In der Tabelle links sehen Sie die Daten der eingestellten Version, rechts die des aktuellen Stufenheckmodells. Hier finden Sie viele weitere Neuvorstellungen, Fahrberichte und Autotests.]]>
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            <title>Fiat Topolino: Dolce Vita mit 45 km/h</title>
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            <dc:creator>Redaktion</dc:creator>
            <pubDate>2024-08-09T09:34:00+02:00</pubDate>
            <description>&lt;![CDATA[&lt;img src="https://assets.adac.de/image/upload/v1720621597/ADAC-eV/KOR/Bilder/Video%20Vorschaubilder/vorschau-fahrbericht-fiat-topolino-2407_z3k8sa.jpg">]]&gt; Der Fiat Topolino soll als kleines E-Fahrzeug 15-J&amp;#xE4;hrige mobil machen. Mit maximal 45 km/h darf er mit dem Rollerf&amp;#xFC;hrerschein gefahren werden.</description>
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                <![CDATA[Klein, elektrisch, nett anzuschauen: Der Fiat Topolino setzt auf Retro-Design und Dolce-Vita-Gef&#xFC;hle. Der knuffige Stromer ist allerdings kein Auto, sondern ein 6e-Leichtfahrzeug. Testfahrt, Daten, Preis. Mit Rollerf&#xFC;hrerschein zu fahren 45 km/h Spitze, Version ohne T&#xFC;ren Preis unter 10.000 Euro Wie aus schn&#xF6;den Alltagsdingen schicke Gebrauchsgegenst&#xE4;nde werden, stellen italienische Designer &#x2013; man denke zum Beispiel an Alessi &#x2013; immer wieder eindrucksvoll unter Beweis. Aber auch die Autodesigner aus dem Land, wo nicht nur die Zitronen bl&#xFC;hen, sondern auch stilvoll ausgepresst werden, haben oftmals ein feines H&#xE4;ndchen f&#xFC;r den sch&#xF6;nen Schein.  Das sieht man am Fiat Topolino, der seit August 2024 zu Preisen von rund 9900 Euro erh&#xE4;ltlich ist. Das kurze W&#xE4;gelchen ist baugleich mit dem Citro&#xEB;n Ami sowie dem Opel Rocks-e, besticht aber trotzdem durch eigenst&#xE4;ndige Designideen. So gibt es das Schnuckelchen in der Version &quot;Dolcevita&quot; mit Rolldach &#x2013; ist w&#xF6;rtlich zu nehmen &#x2013; und ohne Seitent&#xFC;ren, ideal zum vierr&#xE4;drigen Flanieren auf Strandpromenaden oder auf staugeplagten K&#xFC;stenstra&#xDF;en wie etwa in S&#xFC;dfrankreich oder Amalfi in Italien. Denn wie die mit zwei T&#xFC;ren geschlossene Version mit Glasdach erreicht der offene Topolino maximal 45 km/h. Leichtgewicht ohne ABS und ESP Zur Einordnung: Der Topolino (auf Deutsch: M&#xE4;uschen) ist wie seine Stellantis-Konzerngeschwister kein Pkw, sondern ein Vehikel der Fahrzeugklasse L6e. F&#xFC;r die gelten besondere Vorschriften, die Gewicht, Geschwindigkeit und Leistung betreffen. So d&#xFC;rfen diese Fahrzeuge ohne Batterie nicht mehr als 425 Kilogramm auf die Waage bringen, nicht schneller als 45 km/h fahren, und die Leistung des E-Motors ist auf 6 kW/8,2 PS limitiert. Sicherheitssysteme wie ABS, ESP oder andere Fahrerassistenten sind nicht an Bord, Komfortannehmlichkeiten wie Klimaanlage oder elektrisch verstellbare Fenster ebenfalls nicht. Gro&#xDF;er Vorteil von Fahrzeugen wie dem Topolino: Sie d&#xFC;rfen in Deutschland mit dem Rollerf&#xFC;hrerschein gefahren werden. Zur&#xFC;ck zur Version Dolcevita: Das Textilgewebedach wird bei Sonnenschein einfach h&#xE4;ndisch nach hinten gerollt und mit Klettverschl&#xFC;ssen fixiert. Sollte es regnen, muss man anhalten und das Verdeck wieder entrollen. Anschlie&#xDF;end wird das Ganze mittels eines umlaufenden Rei&#xDF;verschlusses verschlossen. Statt der Seitent&#xFC;ren gibt es zwei Taue. Das muss man m&#xF6;gen, allzu viel Seitenwind sollte jedenfalls nicht herrschen, sonst werden die zwei Insassen ordentlich durchgepustet und bei Regen auch durchn&#xE4;sst. Topolino: Au&#xDF;en klein, innen spartanisch Nicht ganz so chic, daf&#xFC;r alltagstauglicher ist der geschlossene Topolino. Die Fahrert&#xFC;r ist hinten angeschlagen, die Beifahrert&#xFC;r vorn. Ge&#xF6;ffnet werden sie per Druck auf einen gro&#xDF;en Knopf, die Fahrert&#xFC;r &#xF6;ffnet sich nach vorn, die Beifahrert&#xFC;r nach hinten. Das Platzangebot des 2,53 Meter langen Fahrzeugs geht in Ordnung. Der Fahrersitz ist verstellbar, der Co-Pilot nimmt auf einem ganz hinten montierten Sitz Platz. Trotz der geringen Breite von 1,40 Metern kommt man sich so nicht nahe. Hinter den Sitzen lassen sich Handtaschen verstauen, im Fu&#xDF;raum des Beifahrers gr&#xF6;&#xDF;ere Gegenst&#xE4;nde wie Einkaufstaschen. Einen Kofferraum gibt es nicht, daf&#xFC;r optional einen Heckgep&#xE4;cktr&#xE4;ger. Im Innenraum kommt viel Hartplastik zum Einsatz, die Einrichtung ist minimalistisch. Au&#xDF;er einem Lenkrad, einem kleinen Fahrer-Display f&#xFC;r Geschwindigkeit und Reichweite, drei Tasten f&#xFC;r die Fahrmodi (D, N und R), einem USB-Anschluss und Seitentaschen in den Innent&#xFC;ren sowie einem gro&#xDF;en Handbremshebel ist nicht viel an Bord. Immerhin: Die Rolle auf dem Armaturenbrett, die an ein Strandtuch erinnert, sieht h&#xFC;bsch aus. Rund 75 Kilometer Reichweite Gestartet wird klassisch mit einem Schl&#xFC;ssel, zum Losfahren dr&#xFC;ckt man auf D und l&#xF6;st die Handbremse. Die 8 PS reichen aus, um das elektrische City-Mobil in Bewegung zu setzen. Ein beherzter Tritt aufs Beschleunigungspedal sorgt daf&#xFC;r, dass man die Maximalgeschwindigkeit in 10 Sekunden erreicht. Fiat gibt die Reichweite mit 75 Kilometern an, der Verbrauch des Topolino soll zwischen 7 und 8 kWh pro 100 Kilometer liegen. Dass das Display bei Sonnenschein nicht gut ablesbar ist, macht nichts: An den lauten oder sehr lauten Pfeifger&#xE4;uschen des E-Motors kann man unterscheiden, wie schnell man unterwegs ist. Bei ersten Testfahrten in Frankfurt gelang das Mitschwimmen im Verkehr ohne Probleme, nur einem aufgeregten Mopedfahrer waren die Beschleunigungswerte zu langsam, und er &#xFC;berholte wild hupend. Auf Kurzstrecken sind die harten Sitze ertr&#xE4;glich, auch der mangelnde Federungskomfort l&#xE4;sst sich verschmerzen. Das Fahren &#xFC;ber Kopfsteinpflaster sollte man aber vermeiden. Auf diesem Untergrund mutiert das M&#xE4;uschen zum Hoppelhasen. Bei sch&#xF6;nem Wetter kann man die untere H&#xE4;lfte der Seitenscheiben wie fr&#xFC;her bei der Ente (Citroen 2CV) hochklappen, das verbessert die Luftzirkulation. Die Sicht nach hinten ist eingeschr&#xE4;nkt, da die beiden Au&#xDF;enspiegel sehr klein sind. Ein Innenraum-R&#xFC;ckspiegel ist nicht vorgesehen. Aufladen im Schneckentempo Das Laden des kleinen Akkus dauert. Rund vier Stunden muss man einplanen, da nur mit 2,3 kW geladen wird. Das kann an einer Haushaltssteckdose oder mittels eines Adapters (Aufpreis: 365 Euro) an einer Wallbox geschehen. Apropos Aufpreis: Nat&#xFC;rlich bietet Fiat einige Individualisierungsofferten f&#xFC;r die beiden je rund 9900 Euro teuren Versionen des Topolino an. Der Gep&#xE4;cktr&#xE4;ger kostet 300 Euro und ein Ventilator f&#xFC;r das Armaturenbrett ist f&#xFC;r knapp 40 Euro sowie ein Trennnetz f&#xFC;r den Fu&#xDF;raum auf der Beifahrerseite f&#xFC;r 30 Euro zu haben. Wohl das wichtigste Zubeh&#xF6;r d&#xFC;rfte aber die M&#xF6;glichkeit sein, das eigene Smartphone &#xFC;ber den Magic Button (50 Euro) zu verbinden und als Infotainmentsystem zu nutzen. Fazit: F&#xFC;r die Stadt reicht&apos;s Der Fiat Topolino eignet sich vornehmlich f&#xFC;r den Stadtverkehr, wo die Geschwindigkeitsunterschiede zu den &#xFC;brigen Verkehrsteilnehmern nicht gro&#xDF; sind. In limitierten 30er- oder 20er-Zonen f&#xE4;llt er sogar nur optisch auf. F&#xFC;r den City-Einsatz spricht auch sein geringer Platzbedarf. F&#xFC;r das Fahren auf Landstra&#xDF;en bedarf es eines dicken Fells, um die von hinten dr&#xE4;ngelnden Pkw zu ignorieren, und generell genug Mut, dort &#xFC;berhaupt unterwegs zu sein.
 Mopedautos: Die Alternative zum Roller Fiat Topolino: Technische Daten, Preise  Text: Elfriede Munsch/SP-X Hier finden Sie noch viele weitere Neuvorstellungen, Fahrberichte und Autotests. ]]>
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            <title>Fiat 500 Elektro: Wie schl&amp;#xE4;gt er sich im Langzeittest?</title>
            <link>https://www.adac.de/rund-ums-fahrzeug/autokatalog/marken-modelle/fiat/fiat-500-elektro-langzeittest/</link>
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            <pubDate>2024-06-21T10:24:00+02:00</pubDate>
            <description>&lt;![CDATA[&lt;img src="https://assets.adac.de/image/upload/v1698757326/ADAC-eV/KOR/Bilder/Fotograf/langzeittest-fiat-500e-seite-2310_d20nfu.jpg">]]&gt; Fiat 500e Langzeittest: Die ADAC Redaktion wollte wissen, ob sich der kleine Elektro-Italiener im Alltag bew&amp;#xE4;hrt. Wie praxistauglich ist der Fiat 500e? </description>
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                <![CDATA[Elektroautos m&#xFC;ssen nicht immer gro&#xDF; und schwer sein. Bestes Beispiel ist der elektrische Fiat 500, der seit 2020 durch Gro&#xDF;st&#xE4;dte wuselt. Wie gut kommt man mit ihm im Alltag zurecht? Das will die ADAC Redaktion wissen. Der Fiat 500e im Langzeittest.   Er ist einfach zum Knuddeln, der Fiat 500! Auch als Elektroauto: Die Italiener haben es gut hinbekommen, das Flair des alten Cinquecento in die Neuzeit zu beamen. Der Kultfaktor ist hoch, die Sympathie f&#xFC;r den in Turin gebauten Kleinstwagen ebenfalls.  So sehr einem der 500er aber den Kopf verdreht: Einen objektiven Blick f&#xFC;r Vor- und Nachteile zu behalten, schadet nicht. Aus diesem Grund ist der elektrische Fiat 500 Mitte September 2023 zum Langzeittest beim ADAC angetreten. Im Alltag soll sich zeigen, was gut gel&#xF6;st ist, aber auch, was sich verbessern lie&#xDF;e.  Hier kommt das Langzeittest-Tagebuch, das sich stetig erweitert. +++ 11.9.2023 +++ Der Preis. Ein so kleines Auto muss auch wenig kosten. Wie sehr man sich t&#xE4;uschen kann. Denn auch bei einem elektrischen Kleinstwagen gilt, dass die Antriebsbatterie teuer ist und den Preis nach oben treibt. Noch dazu, wenn es sich wie bei unserem Exemplar um den gr&#xF6;&#xDF;eren der beiden verf&#xFC;gbaren Akkus handelt. Mit 42 kWh (netto nutzbar sind 37) ist der Fiat im Vergleich zu seinen Konkurrenten Dacia Spring und Renault Twingo gut aufgestellt. Aber: Bei einem Listenpreis von 39.990 Euro als &quot;La Prima&quot; muss man erst mal schlucken. jw +++ 30.9.2023 +++ Die Ausstattung. Erst mal umsehen. Zumindest beim Serienumfang hat sich Fiat nicht lumpen lassen. Der 500e &quot;La Prima&quot; kommt unter anderem mit Leichtmetallfelgen, Abstandstempomat und Stauassistent, R&#xFC;ckfahrkamera mit 360-Grad-Rundumblick, Navigationssystem, schl&#xFC;ssellosem Zugangssystem, beheizbaren Ledersitzen, LED-Scheinwerfern, Klimaautomatik, Apple Carplay (kabellos) und Android Auto, einer induktiven Ladeschale f&#xFC;r das Smartphone, zahlreichen Assistenzsystemen und vielem mehr. Passt. jw +++ 9.10.2023 +++ Die Details. Fiat ist stolz auf den Cinquecento. Das zeigen die Italiener mehr als deutlich. Ich habe schon aufgeh&#xF6;rt, &quot;500&quot;-Logos im und am Auto (sogar seitlich an den Heckleuchten) zu z&#xE4;hlen. Der &quot;Fiat&quot;-Schriftzug wurde dutzendfach in die Sitze gestanzt, aus dem T&#xFC;rgriff innen gr&#xFC;&#xDF;t der Ur-500er als Silhouette, und vor der Smartphone-Ladeschale ist die Skyline von Turin abgebildet, wo der 500e gebaut wird. Was manch einer ein bisschen dr&#xFC;ber findet, ist f&#xFC;r andere Liebe zum Detail. Wie auch die Begr&#xFC;&#xDF;ungsmelodie beim Dr&#xFC;cken des Startknopfs. Ich find&apos;s putzig. jw +++ 16.10.2023 +++ Die Bedienung. Wenn sich mehrere Kollegen einen Dauertestwagen &quot;teilen&quot;, ist eine leichte Bedienbarkeit umso wichtiger. Denn: Wie wechselt man m&#xF6;glichst schnell vom Volksmusiksender zur vorher eingestellten Lieblingsstation, die sich auf Hardrock spezialisiert hat? Oder: Wie schaltet man die Navigationskarte von der Nordausrichtung wieder in Fahrtrichtung? Und deaktiviert auch gleich den nervigen Autozoom? Wer in den neuen chinesischen E-Autos an solchen und &#xE4;hnlichen Aufgaben entnervt scheitert, f&#xFC;r den ist die Bedienung des Fiat &#xFC;ber den Touchscreen des &quot;Uconnect-Systems&quot; eine haptische Labsal: Nach wenigen Fingertipps in der logischen Men&#xFC;struktur hat man seine urspr&#xFC;nglichen Einstellungen wiederhergestellt. Mit &quot;Hell Bells&quot; von AC/DC im Ohr kommt man gleich viel beschwingter durch den Gro&#xDF;stadtdschungel als mit dem &quot;Hirtenlied&quot; der Original Oberkrainer. kro +++ 1.11.2023 +++ Die Heizung. Es wird Winter: Nach einem sonnenreichen Oktober sind die ersten kalt-nassen Tage jetzt umso schrecklicher. Gut, wer dann zumindest im Auto ein warmes Pl&#xE4;tzchen findet. Die meisten E-Autos &quot;tricksen&quot; hier und &#xFC;berbr&#xFC;cken die Aufheizzeit des Innenraums mit einer elektrischen Lenkradheizung und der obligatorischen Sitzheizung, die schnell f&#xFC;r ein erstes W&#xE4;rmegef&#xFC;hl sorgen. Doch Winter spielt im s&#xFC;dlichen Italien wohl nur eine untergeordnete Rolle: Eine Lenkradheizung gibt es nicht. Und die Sitzheizung aus dem beim &quot;La Prima&quot; enthaltenen Komfort-Paket heizt beim ersten Einsatz so schwach, dass man sich die etwas umst&#xE4;ndliche Aktivierung &#xFC;ber das Display auch sparen k&#xF6;nnte. Anstatt den Akku durch die Sitz- und Lenkradheizung zu schonen, muss so das stromhungrige Warmluftgebl&#xE4;se f&#xFC;r W&#xE4;rme sorgen. Effizienz geht anders. kro +++ 21.11.2023 +++ Ladepausen. Der schnellste Weg von mir zu Hause zum Flughafen f&#xFC;hrt rund 100 Kilometer &#xFC;ber die Autobahn. Die Route muss ich nehmen, denn ich habe es ja eilig morgens. Das hei&#xDF;t ich fahre recht weit und recht schnell. Problem: Dann verbraucht der Fiat so viel, dass der Akku nicht mehr ganz f&#xFC;r den R&#xFC;ckweg ausreicht. Ich muss also irgendwo Zwischenladen auf dem Heimweg.

Im Prinzip kein Problem: S&#xE4;ulen gibt es unterwegs n&#xE4;mlich genug zur Auswahl. Und der Fiat l&#xE4;dt erfahrungsgem&#xE4;&#xDF; mit &#xFC;ber 80 kW, wenn der Akku einigerma&#xDF;en leer gefahren ist. Und trotzdem: Es ist ein nicht unerheblicher Unterschied, ob ich auf dem Hinweg in 1:10 Stunden am Ziel ankomme oder ob ich auf dem R&#xFC;ckweg inklusive Ladepause 1:40 Stunden brauche. Es wird Zeit, dass die Parkh&#xE4;user am Flughafen in gro&#xDF;er Zahl Ladepl&#xE4;tze einrichten. Im Moment sind dort noch viel zu wenige. Und die wenigen AC-Anschl&#xFC;sse sind fast immer schon belegt, wenn man ankommt.  Zur Arbeit pendeln, zum Einkaufen fahren, zum Arzt oder ins Restaurant &#x2013; alle Aufgaben des normalen Alltags erf&#xFC;llt der Fiat 500e prima, wie wir jeden Tag feststellen. Die Langstrecke ist trotz 42-kWh-Akku nicht so sein Ding. Gr&#xF6;&#xDF;ere Transporte nat&#xFC;rlich auch nicht. Aber das ist ein anderes Thema. wr      +++ 13.12.2023 +++ Der Kofferraum. Schon klar: Der nur 3,63 Meter kurze Fiat 500e ist ein Kleinstwagen. Das merkt man am Fahrwerk, das mit dem kurzen Radstand (2,32 m) bei kleineren Bodenwellen schon mal schnell in Wallung ger&#xE4;t. Und das f&#xE4;llt nat&#xFC;rlich bei den extrem beengten Platzverh&#xE4;ltnissen auf der R&#xFC;cksitzbank und im Kofferraum auf. Mickrige 185 Liter fasst das Gep&#xE4;ckabteil, das noch dazu durch die relativ hohe Ladekante nur m&#xFC;hsam beladbar ist. Sind dort &#xFC;blicherweise die beiden Ladekabel verstaut (Schuko und Typ 2), w&#xE4;re f&#xFC;r den w&#xF6;chentlichen Getr&#xE4;nkeeinkauf gar kein Platz. Deshalb m&#xFC;ssen die Kabel kurzzeitig in den Fu&#xDF;raum zwischen Vorder- und R&#xFC;cksitz wandern &#x2013; damit zumindest etwas Platz f&#xFC;r h&#xF6;chstens zwei Getr&#xE4;nkekisten bleibt. kro +++ 17.12.2023 +++ Aus heiterem Himmel AEB-Alarm! So klein und sympathisch wie der Fiat auch ist &#x2013; er kann einem doch einen ganz sch&#xF6;nen Schreck einjagen. Wir waren gerade von einem sonnigen Spaziergang auf dem Weg nach Hause, als uns pl&#xF6;tzlich ein extrem schriller Alarmton aus aller Entspanntheit riss. Im Augenwinkel sah ich einen roten Warnhinweis mit den Lettern AEB Control im Fahrerdisplay aufblinken. Schock! Was sollte das denn?  Dazu muss man wissen: AEB hei&#xDF;t &quot;Autonomous Emergency Braking&quot; und ist quasi die Notbremse, wenn der Fahrer auf ein Hindernis nicht reagiert und der Wagen selbst eingreifen muss. Nur: Weit und breit gab es nichts, was den Alarm gerechtfertigt h&#xE4;tte. Gut, in einer leichten Linkskurve hat ein Auto am rechten Stra&#xDF;enrand geparkt &#x2013; vollkommen harmlos und ohne Gef&#xE4;hrdungspotential. Das AEB-System muss kurz vor einer Notbremsung gewesen sein, hat davon aber dann doch kurzfristig abgesehen. Zum Gl&#xFC;ck, denn bei einer Fehlbremsung h&#xE4;tten wir den Fiat wahrscheinlich bis in alle Ewigkeit verdammt. So k&#xF6;nnen wir ihm das Fehlverhalten gerade noch so verzeihen. Aber kleiner Fiat, mach das nie nie wieder! wr
     
+++ 20.12.2023 +++ Reichweite, Reichweite, Reichweite!  Dieses Thema besch&#xE4;ftigt uns am Fiat 500e viel mehr, als es uns lieb ist. Seit langem f&#xE4;llt uns auf, dass der Bordcomputer stets eine Reichweite von 260 Kilometer prognostiziert. Egal, wer, wo unter welchen Bedingungen gefahren ist. Ist der Akku zu 100 Prozent gef&#xFC;llt, meint der Fiat exakt die 260 Kilometer fahren zu k&#xF6;nnen mit einer Akkuf&#xFC;llung. Seit Wochen geht das jetzt schon so, best&#xE4;tigen auch die Kollegen. Tats&#xE4;chlich zu erreichen sind die vorhergesagten 260 Kilometer &#x2013; zumindest grob &#xFC;berschlagen - nie. Auf dem Weg zwischen Arbeitsst&#xE4;tte und zu Hause komme ich bei meinem &#xFC;blichen Fahrstil auf Gesamtreichweiten zwischen 180 und 200 Kilometer. Wenn man sich sehr zur&#xFC;ckh&#xE4;lt beim &quot;Gas&quot; geben, mag man die 260 Kilometer vielleicht schaffen &#x2013; im Sommer, ohne Heizung, ohne Klima, in der Stadt. Aber die versprochenen 312 Kilometer laut WLTP? Vielleicht sollten wir diesbez&#xFC;glich mal einen redaktionsinternen Wettbewerb starten. wr             +++ 2.1.2024 +++ Neues Jahr, neues Gl&#xFC;ck! Nach fast zwei Wochen Urlaub &#x2013; und Abstinenz vom Fiat &#x2013; wird mir mal wieder sehr bewusst, wie wir Redakteure auf Kritik geeicht sind (siehe Beitr&#xE4;ge oben) und den Finger in die kleinste Wunde legen.

Heute ist mir aber ein Detail am Fiat 500e sehr positiv aufgefallen: die Audioanlage von JBL (Ausstattung &quot;by Bocelli&quot;). Der Sound ist absolute spitze. Der Prospekt spricht von 320 Watt Musikleistung. Dieser Wert sagt eigentlich gar nichts &#xFC;ber das Klangerlebnis. Denn es gibt jede Menge Musikanlagen, die zwar viel Leistung haben, aber die Leistung nicht umsetzen k&#xF6;nnen. Das merkt man, wenn man den Laust&#xE4;rkeregler sehr weit aufdreht und sich der Klang &quot;&#xFC;berschl&#xE4;gt&quot;. Die T&#xF6;ne wirken schrecklich verzerrt, die Musik/Lautst&#xE4;rke tut weh in den Ohren. Bei unserem Fiat l&#xE4;sst sich die Lautst&#xE4;rke voll aufdrehen, und nichts ist verzerrt, nichts tut weh. Das ist ein wahres Musikerlebnis: Sch&#xF6;n laut und trotzdem ein v&#xF6;llig unverzerrt toller Klang! wr +++ 9.1.2024 +++ St&#xE4;dtetrip. In der Gro&#xDF;stadt ist der Fiat einfach in seinem Element. Wie beh&#xE4;nde sich der Italiener durch M&#xFC;nchen schl&#xE4;ngelt, wie er fast von selbst in kleine Parkl&#xFC;cken flutscht und wie flott der Antrieb dabei wirkt, macht einfach Freude. Und wer die Rekuperation auf &quot;Range&quot; stellt, gewinnt nicht nur beim Gaswegnehmen automatisch Energie zur&#xFC;ck, sondern kann den Stromer auch ausschlie&#xDF;lich mit dem Gaspedal &#x2013; pardon Strompedal &#x2013; fahren. Man findet schnell heraus, wie sehr man das rechte Pedal lupfen muss, um exakt an der Haltelinie der n&#xE4;chsten Ampel zum Stehen zu kommen. Ein bisschen Autoscooter-Feeling ist dabei inklusive. jw +++ 17.1.2024 +++ Eiszeit. In den letzten Tagen war es zapfig kalt in Bayern mit teils zweistelligen Minusgraden in der Nacht. Das hei&#xDF;t f&#xFC;r mich als Laternenparker tagt&#xE4;glich: Mich mit einem leistungsf&#xE4;higen Enteiserspray und Eiskratzer bewaffnen und die zugefrorenen oder zugeschneiten Scheiben bibbernd vom Eispanzer befreien. Spa&#xDF; macht das nicht, insbesondere bei Autos mit Verbrennungsmotor. Bei ihnen ist die Scheibe nach ein paar hundert Metern Fahrt oft erneut zugefroren. Denn: Bis ihr Motor warm wird, pusten sie anfangs nur kalte Luft an die Scheibe. Anders bei E-Autos wie dem Fiat 500. Weil sie mit Strom heizen, kommt unverz&#xFC;glich wohlig warme Luft aus den D&#xFC;sen. Sehr angenehm und vor allem erh&#xF6;ht es die Fahrsicherheit! Ja, das elektrische Heizen kostet Strom und damit Reichweite. Auf Kurzstrecke in der Stadt ist das aber kein Thema. jw +++ 29.1.2024 +++ Winter-Wonderland. Winter kann sehr sch&#xF6;n sein. Wenn es durch zuckrig wei&#xDF;e Landschaften mit tief verschneiten W&#xE4;ldern und Wiesen geht und die Sonne die Schneekristalle zum Funkeln bringt, sorgt das eindeutig f&#xFC;r bessere Laune als nasskalter Wintermatsch. Ob das unser elektrischer S&#xFC;dl&#xE4;nder auch so gut findet? Mit winterlichen Stra&#xDF;enverh&#xE4;ltnissen kommt er jedenfalls gut zurecht. Ist es glatt, regelt die Traktionskontrolle sehr feinf&#xFC;hlig und nimmt weder zu viel noch zu wenig Leistung weg. Es geht einfach problemlos weiter. Sicher auch ein Verdienst der guten Winterreifen. Und der Verbrauch? Klar, bei Minusgraden muss die Antriebsbatterie geheizt werden, und das verschlingt Energie. Die 15 bis 16 kWh Verbrauch vom Sommer lassen sich dann nicht halten und es stehen auch mal 20 oder 22 kWh auf der Uhr. Die Reichweite sinkt entsprechend auf unter 200 Kilometer. Das ist aber auch bei anderen E-Autos so (siehe Ver&#xF6;ffentlichung E-Autos im Winter). Wenn man&apos;s wei&#xDF;, stellt man sich eben drauf ein. jw +++ 21.2.2024 +++ Kurioses. Die oppulente (Komfort)ausstattung hatten wir bereits gelobt (siehe oben). Doch ein Ausstattungsdetail ist ziemlich ungew&#xF6;hnlich: Im Handschuhfach kann man Gegenst&#xE4;nde mit Hilfe einer dort installierten UV-Lampe desinfizieren &#x2013; zum Beispiel ein Smartphone. Der Knopf daf&#xFC;r befindet sich im gro&#xDF;en Ablagefach zwischen Fahrer- und Beifahrersitz. Wie gut das Ganze funktioniert, wissen wir nicht. Kurios ist es in jedem Fall! jw +++ 5.3.2024 +++ Mein Weg zur Arbeit. Wie weit man mit einer Akkuf&#xFC;llung kommt, ist nicht nur von der Technik des Autos, sondern von vielen Variablen abh&#xE4;ngig: vom Streckenprofil, vom Verkehr, von der Tages- und Jahreszeit mit den dann herrschenden Au&#xDF;entemperaturen sowie vom pers&#xF6;nlichen Fahrstil, der auch nicht jeden Tag deckungsgleich ist. Daher ein weiteres Beispiel f&#xFC;r Verbrauch und Reichweite: mein Weg zur Arbeit.

Die Strecke ist insgesamt 76 Kilometer lang, wenn ich die schnellste Route w&#xE4;hle. Der L&#xF6;wenanteil sind 57 Kilometer Autobahn, dazu kommen 10 Kilometer Landstra&#xDF;e ohne Ortsdurchfahrten und 9 Kilometer Stadtverkehr in M&#xFC;nchen. Die Au&#xDF;entemperatur betr&#xE4;gt an diesem Morgen 6 bis 8 Grad Celsius. Der Fiat stand &#xFC;ber Nacht drau&#xDF;en, der Akku ist ausgek&#xFC;hlt. Fahrstil: So z&#xFC;gig wie erlaubt. Ergebnis laut Display-Anzeige: 18,7 kWh pro 100 Kilometer. Das ist okay. Laut Bordcomputer w&#xFC;rde der Fiat dann auf 186 Kilometer kommen. Ab 150 Kilometer h&#xE4;tte ich mich sp&#xE4;testens nach einer Ladem&#xF6;glichkeit umsehen m&#xFC;ssen. Schlimm? Nein! Wer f&#xE4;hrt schon mehr als 150 Kilometer t&#xE4;glich mit dem Auto zur Arbeit? Vermutlich 0,01 Prozent der Arbeitnehmer in Deutschland. F&#xFC;r die w&#xE4;re der Fiat in der Tat nicht die erste Wahl. wr +++ 11.3.2024 +++ Auf Reisen. Jetzt wollen wir es wissen: Wie schl&#xE4;gt sich der Fiat auf einer langen Strecke? Eine Dienstreise nach R&#xFC;sselsheim steht an. Von M&#xFC;nchen aus sind das 415 Kilometer, ich stelle mich also auf zwei bis drei mal zwischenladen ein. Und fahre einfach los &#x2013; ohne vorher zu planen, wo die Ladestopps stattfinden sollen. Ein Wagnis?  Das Fiat-Navi ist nur bedingt hilfreich. Es zeigt zwar nach der Zieleingabe an, wo der Akku auf der Strecke leer sein wird. Aber so schlau ist das System leider nicht, dass es n&#xF6;tige Ladestopps gleich einplanen w&#xFC;rde, wie es zum Beispiel Tesla  macht. Zumindest werden die n&#xE4;chsten Rastst&#xE4;tten mit Schnelllades&#xE4;ulen auf dem Weg markiert. Und das sind erstaunlich viele mittlerweile. Eine angezeigte Rastst&#xE4;tte l&#xE4;sst sich dann manuell ausw&#xE4;hlen und als n&#xE4;chsten Zwischenstopp zur Route hinzuf&#xFC;gen. Das klappt, wenn auch etwas umst&#xE4;ndlich. Also Tempomat auf 120 km/h und los geht&apos;s auf die A8 in Richtung Stuttgart/Karlsruhe, es ist 13 Grad warm. Nach 150 Kilometern Fahrt und noch 26 Prozent in der Batterie mache ich den ersten Halt an der Rastst&#xE4;tte Aichen und habe Gl&#xFC;ck: An der einzigen CCS-Lades&#xE4;ule vor Ort ist nur ein Ladepunkt besetzt, der andere ist also meiner. Leider kann ich an der betagten S&#xE4;ule nicht das volle Potential des Fiat nutzen. Der Italiener k&#xF6;nnte mit 85 kW laden, die S&#xE4;ule aber nur mit 50. Schade. &quot;Da geht noch mehr. Wir arbeiten dran&quot;, hat EON sogar selbst auf die Lades&#xE4;ule geschrieben. Die Fiat-Batterie hat dennoch nach 34 Minuten 85 Prozent F&#xFC;llstand erreicht.  Weiter geht&apos;s auf die A5 in Richtung Frankfurt. Nach rund eineinhalb Stunden sind nur noch 21 Prozent im Akku, als Rest-Reichweite werden jetzt 46 Kilometer angezeigt. Zeit f&#xFC;r den n&#xE4;chsten Stopp, diesmal an der Rastst&#xE4;tte Bruchsal. Hier gibt es eine ganze Reihe von Lades&#xE4;ulen und jede Menge freie Pl&#xE4;tze. Der Fiat l&#xE4;dt problemlos und merklich flotter, nach 22 Minuten sind 80 Prozent im Akku. Mir reicht das dicke, denn bis R&#xFC;sselsheim sind es nur noch 100 Kilometer. Mit komfortablen 30 Prozent im Akku komme ich nach f&#xFC;nf Stunden Fahrzeit ans Ziel &#x2013; mit einem Verbrenner w&#xE4;re ich samt Pause wohl vier Stunden und drei&#xDF;ig Minuten unterwegs gewesen. Kein allzu gro&#xDF;er Unterschied. Ich bin positiv &#xFC;berrascht: Die mittellange Strecke hat gut geklappt mit dem Elektro-Fiat, die zwei Ladepausen habe ich nicht als l&#xE4;stig empfunden. Die R&#xFC;ckfahrt hat ebenso gut funktioniert. Gerne wieder. Und der Verbrauch? Effiziente 16,8 kWh/100 km. jw +++ 28.4.2024 +++ OTA, einfach so. Der Fiat 500e ist schon wieder f&#xFC;r eine &#xDC;berraschung gut. Man kann das Ereignis positiv bewerten, aber auch negativ. Was war geschehen? W&#xE4;hrend ich mit dem kleinen italienischen Herzensbrecher unterwegs bin, ploppt pl&#xF6;tzlich ein Fenster im Bedienungsdisplay auf. Dort ist zu beobachten, wie ein Software-Update over the air (OTA) ausgef&#xFC;hrt wird: Ein Balken zeigt an, wieviel Prozent der Datenmenge &#xFC;bertragen sind. Und der Balken f&#xFC;llt sich stetig weiter. Allerdings steht dort auch zu lesen, dass das Fahrzeug nicht fahren, sondern sich in einer Parkposition befinden soll. Dass der Fiat aber momentan bewegt wird, scheint ihn und die verantwortlichen Techniker dahinter nicht zu st&#xF6;ren. Irgendwie spooky. Zum Vergleich: Unser Volvo XC40 Recharge macht auch OTA-Software-Updates. Aber er k&#xFC;ndigt sie an, wenn das Auto abgestellt wird &#x2013; und f&#xFC;hrt sie nur dann aus, wenn das Auto parkiert, niemand mehr drin sitzt und die T&#xFC;ren abgesperrt sind. Der Fiat macht es einfach so, auch w&#xE4;hrend der Fahrt.  Selbstverst&#xE4;ndlich bin ich angehalten, als ich das Update bemerkt habe. Musste warten, bis die Installation abgeschlossen war. Nach ein paar Minuten erwachte der inzwischen schwarz gewordene Bildschirm wieder zum Leben. Dolce far niente (= S&#xFC;&#xDF; ist das Nichtstun)? Ich bin dann flugs lieber weitergefahren. wr +++ 22.5.2024 +++ Unter Strom. Dass der Fiat nur 85 kW Ladeleistung an Schnelllades&#xE4;ulen hat, ist eigentlich nicht mehr up-to-date. Beim 500e reicht sie aber dennoch aus, wie ich finde. Denn die Batterie ist ja zum einen nicht arg gro&#xDF; und schon allein deshalb schnell voll. Und zum anderen f&#xE4;llt die Ladeleistung w&#xE4;hrend des Ladevorgangs nicht so stark ab, sodass die Batterie in einer knappen halben Stunde von 20 auf 85 Prozent kommt. F&#xFC;r mittellange Strecken (siehe oben) ist das durchaus brauchbar. jw +++ 4.6.2024 +++ Lichtgestalt. Wir n&#xE4;hern uns dem 20. Juni, dem Tag, an dem es am l&#xE4;ngsten hell ist. Auf die Scheinwerfer des Fiat 500e sind wir daher zur Zeit kaum angewiesen. Heute ist eine Ausnahme: Ich bin noch sp&#xE4;t abends unterwegs, und der Cinquecento hat seine Voll-LED-Scheinwerfer angeknipst (Serie im La Prima). Und ich muss sagen: Das Licht ist wirklich toll! Es strahlt hell und leuchtet die Stra&#xDF;e sehr gut aus. Zu den (wahrscheinlich) funzeligen Halogen-Scheinwerfern der Standardversion d&#xFC;rfte das kein Vergleich sein. jw +++ 13.6.2024 +++ Der Sommer kommt. So richtig in die G&#xE4;nge wollte der Sommer dieses Jahr nicht kommen. Doch endlich sind w&#xE4;rmere Temperaturen in Sicht. Bei 25 Grad f&#xFC;hlt sich auch der Akku gut, und der Verbrauch bewegt sich in der Stadt auf sehr niedrigem Niveau. Zwischen 10 und 13 kWh/100 Kilometer sind hier die Regel. Das ist sehr effizient. jw Fazit +++ 21.6.2024 +++ Nach neun Monaten in der Redaktion musste der 500e wie geplant wieder seinen Heimweg antreten. Eine Langzeitbeziehung wurde es somit nicht, auch wenn der ein oder andere Kollege ein Tr&#xE4;nchen verdr&#xFC;cken musste, als es hie&#xDF; &quot;Arrivederci, Fiat&quot;. Denn unter dem Strich waren wir sehr zufrieden mit dem Italiener. Nat&#xFC;rlich, ein Raumwunder ist er nicht, bei einem kleinen Stadtflitzer erwartet das aber auch keiner. F&#xFC;r zwei reicht der Platz allemal, und der kleine Einkauf passt rein. Schade ist nur, dass sich die Ladekabel nicht vern&#xFC;nftig unterbringen lassen und so zus&#xE4;tzlich Stauraum rauben. Spa&#xDF; hat es jedenfalls gemacht mit dem 500er, nicht nur in der Stadt, wenn man beim Ampelstart die meisten Verbrenner zur&#xFC;cklie&#xDF; und gr&#xF6;&#xDF;eren Autos beim Parken eine lange Nase drehte. Auch auf der Landstra&#xDF;e surrten wir gern mit dem Kleinstwagen dahin, genossen die Stille und die spontane Kraftentfaltung des Elektromotors. Und ja, auch Autobahn kann der 500e, wenn man sich die Zeit f&#xFC;r die ein oder andere Zwischenladung auf langen Strecken nehmen kann. Obendrein ist der Antrieb sparsam und gl&#xE4;nzt mit niedrigen Verbrauchswerten. Ein Problem hat der 500e aber: Er ist schlicht zu teuer. Mit der angeratenen &quot;gro&#xDF;en&quot; Batterie mit 42 kWh steht er ab 34.990 Euro in der Liste. Als &#xFC;ppig ausgestatteter &quot;La Prima&quot; sind es sogar 39.990 Euro. Damit ist der Fiat eigentlich nicht mehr konkurrenzf&#xE4;hig, bedenkt man, dass Citro&#xEB;n den neuen &#xEB;-C3 als gr&#xF6;&#xDF;eres und alltagstauglicheres Auto mit vergleichbarer Reichweite f&#xFC;r 23.300 Euro anbietet und weitere g&#xFC;nstigere Fahrzeuge in Sicht sind. Sogar von Fiat selbst: Gerade wurde der Grande Panda vorgestellt. Fiat versucht zumindest mit g&#xFC;nstigen Leasing-Angeboten und Rabatten den Absatz am Laufen zu halten. Um dauerhafte Preissenkungen wird der Hersteller aber wohl nicht herumkommen &#x2013; Kultauto hin oder her. Hier finden sie weitere Langzeittests des ADAC.]]>
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            <title>Fiat 500 Elektro Test: Auch als Elektroauto Kult</title>
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            <dc:creator>Wieler</dc:creator>
            <pubDate>2023-12-12T14:00:00+01:00</pubDate>
            <description>&lt;![CDATA[&lt;img src="https://assets.adac.de/image/upload/v1607681748/ADAC-eV/KOR/Bilder/Video%20Vorschaubilder/vorschau-youtube-fiat-500-elektro-2020-2012_mo18x9.jpg">]]&gt; Der knuffige Fiat 500 surrt auch elektrisch durch die Stadt. Und nicht nur dort:</description>
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                <![CDATA[Der knuffige Fiat 500 surrt l&#xE4;ngst auch elektrisch durch die Stadt. Mit einer Test-Reichweite von bis zu 250 Kilometern und Schnellladesystem taugt er auch f&#xFC;r l&#xE4;ngere Strecken. ADAC Test von Limousine und Cabrio des Fiat 500 Elektro, technische Daten, Bilder Zwei Batterien zur Wahl: 23,8 kWh und 42 kWh  Reichweiten im ADAC Test: 150 und 250 Kilometer Fiat 500 Elektro in Basisversion ab 29.990 Euro zu haben Dass das erste Elektroauto von Fiat ein Ableger des erfolgreichen 500 sein w&#xFC;rde, war zu erwarten. Doch alle, die mit einem halbgaren Umbau des bestehenden Modells mit Verbrennungsmotor gerechnet hatten, belehrte Fiat eines Besseren: Der elektrische Fiat 500 wurde komplett neu entwickelt, steht auf einer eigenen Plattform und hat mit seinem seit 2007 gebauten, benzingetriebenen Namensvetter im Prinzip nur die knuffige Optik gemein, diese aber in modernisierter Form in die Jetztzeit transportiert. Neuer Fiat 500 nach allen Seiten gewachsen Fiat spricht daher von der &quot;dritten Generation&quot; des Fiat 500, die ein bisschen so aussieht, als h&#xE4;tte man Luft in den alten geblasen. Tats&#xE4;chlich ist er auch nach allen Seiten gewachsen: Mit 3,63 Metern L&#xE4;nge (plus 6,1 cm), 1,68 Metern Breite (plus 5,6 cm) und 1,53 Metern H&#xF6;he (plus 2,9 cm) bleibt der 500 Elektro aber immer noch ein ideales Stadtauto im Segment der  Kleinstwagen, in dem sich schon einige elektrische Konkurrenten tummeln: Das mittlerweile nicht mehr verf&#xFC;gbare Elektro-Trio VW e-up!, Seat Mii electric und &#x160;koda Citigo iV etwa, der Smart EQ und auch der Renault Twingo Electric oder der Dacia Spring. Fiat 500 Elektro: 250 bzw. 150 km Reichweite  Was den elektrischen Fiat 500 zum Knaller im Segment macht: Er bietet den st&#xE4;rksten Akku &#x2013; und damit die beste Reichweite. Fiat hat eine Batterie mit 42 kWh Kapazit&#xE4;t eingebaut, von der netto 37,3 kWh nutzbar sind. Das ist ordentlich und soll je nach Version eine Reichweite zwischen 298 und 320 Kilometer nach dem WLTP-Zyklus erm&#xF6;glichen. F&#xFC;r ein Auto dieser Gr&#xF6;&#xDF;e ist das eine Ansage, die allerdings in der Realit&#xE4;t nicht ganz eingehalten wird: Im standardisierten ADAC Ecotest schaffte der elektrische Italiener in der Cabrio-Version im gemischten Betrieb 245 Kilometer (Test von 2021), die Version mit Blechdach kam im Oktober 2023 f&#xFC;nf Kilometer weiter. Rein innerorts gefahren sind immerhin rund 300 Kilometer drin (Details weiter unten). Zus&#xE4;tzlich hat der ADAC auch die Basisversion mit kleinerer Batterie getestet, die sich mit 23,8 kWh Kapazit&#xE4;t auf dem (niedrigen) Niveau des Renault Twingo Electric bewegt und laut Hersteller f&#xFC;r 190 Kilometer Reichweite sorgen soll. In der Realit&#xE4;t waren es dann nicht mehr als 150 Kilometer. Das ist mehr als mager. Dennoch: F&#xFC;r Pflegedienste, Pizzaboten und Pendler mit kalkulierbarem Arbeitsweg k&#xF6;nnte der Basis-500 dennoch eine Alternative darstellen. Mit einem Listenpreis von 23.650 Euro lag er 2021 nach Abzug der Elektroauto-F&#xF6;rderung noch bei rund 14.500 Euro. Inzwischen ist der Basispreis aber auf 29.990 Euro hochgeschnellt. 2024 sinkt die F&#xF6;rdersumme auf 4500 Euro, so dass der 500er unter dem Strich teurer wird. Sollte Fiat die Preise nicht senken. Fiat 500 Elektro auch als Cabrio und &quot;3+1&quot; Trotz des kr&#xE4;ftigen Preiszuschlags sollten sich die meisten Interessenten der besseren Alltagstauglichkeit wegen f&#xFC;r die 42-kWh-Version entscheiden. Sie ist mit 34.990 Euro (Limousine) ausgewiesen, das &quot;Cabrio&quot; mit Faltdach kostet 3000 Euro und der pfiffige &quot;3+1&quot; mit Zusatzt&#xFC;r auf der rechten Seite 2000 Euro mehr. Innenraum Fiat 500 Elektro: Pfiffige Details Schon beim Einsteigen zeigt sich, wie modern der Fiat 500 in seiner Elektroausf&#xFC;hrung geworden ist. In der T&#xFC;rgriffmulde versteckt sich eine Taste, mit der die T&#xFC;ren via Knopfdruck elektrisch &#xF6;ffnen. Auch innen gibt es statt eines mechanischen Griffs einen Knopf und nebenan in der T&#xFC;rverkleidung ist die Silhouette mit dem Ur-Fiat-500 und den Worten &quot;Made in Torino&quot; eingestanzt. Das Tagfahrlicht in der Motorhaube wirkt wie eine kleine Augenbraue und es gibt eine Begr&#xFC;&#xDF;ungsmelodie beim Starten des Motors. Das sind alles nur kleine Details, die sich aber konsequent durchziehen. Der Kunde soll sp&#xFC;ren: Der 500 wird mit Liebe gemacht. Das Cockpit wirkt modern und die Materialien fallen auch ohne den Einsatz untersch&#xE4;umter Kunststoffe hochwertiger aus als bei den genannten Konkurrenten. Gut, dass nicht alles in den Touchscreen gepackt wurde und am Armaturenbrett die wichtigsten Kn&#xF6;pfe geblieben sind, etwa die f&#xFC;r die Heizungseinstellung. Nicht optimal ist, dass manche Einstellungen &#xFC;ber den Hauptbildschirm und andere wiederum im Kombiinstrument vorgenommen werden m&#xFC;ssen. Auch die Automatik wird &#xFC;ber Tasten gesteuert. Der bis zu 10,25 Zoll gro&#xDF;e Touchscreen des &quot;UConnect&quot;-Bediensystems (die Basisversion hat keinen Bildschirm) l&#xE4;sst sich &#xFC;brigens ohne gro&#xDF;e Eingew&#xF6;hnungszeit einwandfrei bedienen. Manches l&#xE4;sst sich auch per Sprache steuern. Sehr angenehm ist, dass man zumindest vorn deutlich mehr Bewegungsfreiheit hat als im Benziner-Modell und es mehr Verstaum&#xF6;glichkeiten f&#xFC;r Kleinkram gibt. Passagiere bis zu 1,95 Meter sind gut untergebracht. Hinten wird dann allerdings schnell wieder klar, dass aus einem kleinen Auto nun mal kein Tanzsaal werden kann: Sind die Vordersitze auf 1,85-Meter-Menschen eingestellt, haben im Fond nur noch bis zu 1,60 Meter gro&#xDF;e Mitfahrer Platz. Der Cabrio-Kofferraum fasst in Standardkonfiguration &#xE4;u&#xDF;erst bescheidene 170 Liter. Alternativ kann man zwei Getr&#xE4;nkekisten unterbringen. Klappt man die R&#xFC;ckbank um und beschr&#xE4;nkt sich auf den Stauraum bis zur Fensterunterkante, was aus Sicherheitsgr&#xFC;nden empfehlenswert ist, lassen sich bis zu 460 Liter verstauen. In die 500er mit Blechdach passen hinten laut ADAC Messung immerhin 200 bis 680 Liter rein. Fiat 500e: Elektroauto mit guten Fahrleistungen Beim zweimaligen Druck auf den Startknopf erwacht der 500 Elektro zum Leben. Dann nur noch auf &quot;D&quot; dr&#xFC;cken und schon stromert der Italiener los. Ziemlich flott sogar: Der Druck aufs Fahrpedal wird sofort in Vortrieb umgesetzt und der Fiat surrt leicht und locker von dannen. Die Beschleunigung f&#xFC;hlt sich leichtf&#xFC;&#xDF;ig und gleichm&#xE4;&#xDF;ig an und es ist eine wahre Freude, sich im Stadtgew&#xFC;hl an allen anderen vorbeizuschl&#xE4;ngeln. Kein Wunder bei einer Beschleunigung von 15 auf 30 km/h in rund einer Sekunde. 100 km/h werden aus dem Stand nach 9,0 Sekunden erreicht. Auch mit 150 km/h Spitze geh&#xF6;rt der 87 kW/118 PS starke Elektro-500 nicht zu den langsamen Fahrzeugen. F&#xFC;r einen Kleinstwagen ist das ohnehin ausreichend. Auch der &quot;kleine&quot; Motor mit 70 kW/95 PS hat mit dem 1,2 Tonnen schweren Auto wenig M&#xFC;he und beschleunigt es energisch voran. Die Fahrleistungswerte k&#xF6;nnen sich sehen lassen: Von 15 auf 30 km/h beschleunigt der Italiener in knapp unter einer Sekunde. Auch dar&#xFC;ber geht es z&#xFC;gig voran. Von 60 bis 100 km/h, ein typischer &#xDC;berholvorgang, vergehen lediglich 5,8 Sekunden. Erst &#xFC;ber 100 km/h l&#xE4;sst der Vorw&#xE4;rtsdrang sp&#xFC;rbar nach, bis bei 135 km/h der Geschwindigkeitsbegrenzer einschreitet. F&#xFC;r den Sprint von 0 auf 100 km/h verspricht der Hersteller flotte 9,5 Sekunden, damit steht der Basis-500e der st&#xE4;rkeren Motorisierung nur um eine halbe Sekunde nach. Dass der Fiat aber trotzdem nicht an das Go-Kart-&#xE4;hnliche Fahrgef&#xFC;hl eines Mini Electric herankommt, liegt an seiner schwammigen Lenkung. Sie wirkt besonders bei niedrigem Tempo um die Mittellage synthetisch und wenig pr&#xE4;zise, von der mangelnden R&#xFC;ckmeldung ganz zu schweigen. Hier g&#xE4;be es noch Verbesserungspotential. Auf Bodenwellen und anderen Fahrbahnunebenheiten rollt der Fiat spr&#xF6;de ab. In der Stadt poltert die Vorderachse &#xFC;ber Kanaldeckel und andere Unbilden des Stra&#xDF;enbaus, die Hinterachse federt h&#xF6;lzern hinterher. Bei h&#xF6;herer Geschwindigkeit bessert sich der Komfort zwar, richtig geschmeidig wird der Kleinstwagen aber nie.  Im ADAC Ausweichtest zeigt der Kleine durchaus fahrdynamisches K&#xF6;nnen. Problemlos folgt der Testwagen der eingeschlagenen Linie, das leicht nach au&#xDF;en dr&#xE4;ngende Heck stellt dabei keine Gefahr dar. Unter sportlichen Gesichtspunkten st&#xF6;ren zudem das schwammige Fahrwerk, die gef&#xFC;hllose Lenkung und die ausgepr&#xE4;gten Wankbewegungen. Vom Antrieb h&#xF6;rt man eigentlich nie etwas, der Elektro-500 f&#xE4;hrt bemerkenswert leise. Wer noch den rappeligen Zweizylinder TwinAir im Fiat 500 im Ohr hat (inzwischen durch einen Dreizylinder ersetzt), d&#xFC;rfte die wohltuende Stille umso mehr genie&#xDF;en. Volle f&#xFC;nf Sterne im ADAC Ecotest  Die tats&#xE4;chliche Reichweite variiert wie bei Elektroautos &#xFC;blich auch beim Cinquecento stark. Bei reinem Einsatz in der Stadt sind ihm die versprochenen 300 Kilometer und auch ein bisschen mehr durchaus drin. Geht es aber auch mal &#xFC;ber Land oder auf die Autobahn mit gemischter Fahrweise, muss man bei den st&#xE4;rkeren Versionen mit den 245 bis 250 Kilometern aus dem ADAC Ecotest kalkulieren. Der durchschnittliche Stromverbrauch des Fiat 500e Cabrio liegt hier bei akzeptablen 17,4 kWh pro 100 Kilometer (innerorts etwa 13,6, au&#xDF;erorts 18,2 und auf der Autobahn 20,4 kWh/100 km) &#x2013; dabei enthalten die Verbrauchswerte auch die Ladeverluste.  Klarer Fall: Das kleine Strom-Cabrio schafft die vollen f&#xFC;nf Sterne im ADAC Ecotest ebenso wie die beiden sp&#xE4;ter getesteten Varianten. Die st&#xE4;rkere Version kam auf einen Verbrauch von 17,1, die Basisvariante auf 15,9 kWh/100 km. Schnellladung mit bis zu 85 kW Serienm&#xE4;&#xDF;ig wird der Fiat 500 Elektro mit Schnellladefunktion via CCS-Stecker ausgeliefert, was bei der Konkurrenz meist Aufpreis kostet. Damit kann der Akku an entsprechenden S&#xE4;ulen mit bis zu 85 kW aufgeladen werden, allerdings bleibt die Ladeleistung nur einen begrenzten Zeitraum so hoch. Ab einem Ladezustand von circa 30 Prozent wird die Leistung sukzessive und in mehreren Stufen auf bis zu 12 kW reduziert (bei 85 Prozent). Das leere Batteriesystem ist daher zwar nach rund 24 Minuten zu etwa 80 Prozent geladen, f&#xFC;r die weiteren knapp 20 Prozent sind dann allerdings zus&#xE4;tzliche 30 Minuten erforderlich (Testwerte). Das hei&#xDF;t: Die vollst&#xE4;ndige Ladung ist erst nach &#xFC;ber einer Stunde abgeschlossen. An gew&#xF6;hnlichen Wechselstroms&#xE4;ulen nimmt sich der Fiat bis zu 11 kW &#x2013; auch das ist besser als bei der Konkurrenz. Hier dauert eine Vollladung vier Stunden und 15 Minuten. Am nicht empfehlenswerten Schukostecker zu Hause mehr als 18 Stunden. Die Version mit kleinem Akku l&#xE4;dt laut Fiat mit maximal 50 kW, im ADAC Test wurde beim Nachtanken von 10 auf 80 Prozent eine durchschnittliche Ladeleistung von 38,7 kW gemessen, auch aus der resultiert eine Zeitspanne von rund 24 Minuten. Drei Fahrstufen lassen sich w&#xE4;hlen: Normal, Range und Sherpa. Bei &quot;Range&quot; rekuperiert der Antrieb mehr Energie als bei &quot;Normal&quot;, indem er st&#xE4;rker abbremst, sobald der Fahrer vom Gas geht. Dadurch ist ein &quot;One-Pedal&quot;-Fahren m&#xF6;glich, der 500 bremst sogar bis zum Stillstand ab. Mit ein bisschen &#xDC;bung braucht man das Bremspedal dabei kaum noch zu bet&#xE4;tigen. &quot;Sherpa&quot; ist das Mittel der Wahl, wenn es um maximales Stromsparen und nur noch ums Ankommen geht. Dann schleicht der 500er mit maximal 80 km/h zum Ziel, Klimaanlage und Sitzheizung werden deaktiviert. Sitzbez&#xFC;ge mit Meeres-Plastik Stolz ist Fiat auch auf die Vielzahl an Assistenzsystemen wie M&#xFC;digkeitswarner und Tempolimiterkennung sowie auf die Konnektivit&#xE4;t: Via Smartphone l&#xE4;sst sich der Ladezustand abfragen und ein Ziel ans Navi schicken. Der kleine Fiat kann auch als Internet-Hotspot f&#xFC;r bis zu acht Endger&#xE4;te dienen. Und wenn das Fahrzeug gestohlen wird, wird der Besitzer sofort &#xFC;ber das Smartphone informiert.  Nachhaltigkeit demonstriert die Marke bei den Sitzbez&#xFC;gen, die aus Recycling-Materialien bestehen, teilweise auch aus Kunststoff, der aus dem Meer gefischt wurde. Nettes Detail: Anders als die meist sph&#xE4;risch-technisch klingende Konkurrenz macht der Fiat 500 unterhalb von 20 km/h Musik! Fu&#xDF;g&#xE4;nger werden von der Titelmelodie aus Federico Fellinis Film &quot;Amarcord&quot; vor dem Stromer gewarnt (kein Witz). Der Fiat 500 3+1 hat eine kleine Extra-T&#xFC;r Vorn steigt man in den Viersitzer trotz des kleinen Fahrzeugformats kommod ein und aus, auch dank der in der niedrigsten Stellung angenehme 51 Zentimeter &#xFC;ber der Stra&#xDF;e montierten Sitze. Das Ein- und Aussteigen nach hinten ist trotz einer praktischen Einstiegshilfe wegen des beengten Einstiegsbereichs nicht so leicht. Immerhin verf&#xFC;gt der mechanische Helfer &#xFC;ber eine Memoryfunktion. Haltegriffe sucht man am Dachhimmel vergebens. Praktischer, aber weniger luftig geht es beim Fiat 500 in der Version &quot;3+1&quot; zu: Durch eine zus&#xE4;tzliche kleine T&#xFC;r auf der rechten Fahrzeugseite, durch die das Einsteigen in den engen Fond oder die Montage eines Kindersitzes zumindest zu einem gewissen Grad erleichtert wird. Wie beim Mazda MX-30 oder beim fr&#xFC;heren Mini Clubman l&#xE4;sst sie sich allerdings nur nutzen, wenn die vordere T&#xFC;r ge&#xF6;ffnet ist. Das kann man als Kindersicherung verstehen, aber auch als unpraktisch: Schlie&#xDF;lich muss der Beifahrer immer mit aussteigen.  Fiat 500e: Vier Sterne im Crashtest Der kleine Stromer zeigt im Crashtest St&#xE4;rken und Schw&#xE4;chen. Er ist mit Gurtkraftbegrenzern, Gurtstraffern, Kopfairbags sowie optischen und akustischen Gurtwarnern in der ersten und zweiten Sitzreihe mit Sitzplatz-Belegungserkennung f&#xFC;r den Beifahrersitz ausgestattet. In der ersten Sitzreihe sch&#xFC;tzen Airbags zus&#xE4;tzlich seitlich den Oberk&#xF6;rper. Zwischen den Sitzen ist kein Zentral-Airbagsystem installiert, das die vorderen Insassen gegeneinander sch&#xFC;tzen k&#xF6;nnte. Der Insassenschutz ist ausreichend, das Verletzungsrisiko f&#xFC;r Erwachsene sehr gering bis mittel, f&#xFC;r Kinder sehr gering bis sehr hoch. Es sind ISOFIX-Halter an den beiden &#xE4;u&#xDF;eren Sitzpl&#xE4;tzen der zweiten Sitzreihe sowie am Beifahrersitz montiert mit i-Size-Kennzeichnung. Die gegurtete Montage auf dem Beifahrersitz und den Sitzen im Fond ist f&#xFC;r vom Hersteller zugelassene Sitze unkritisch. F&#xFC;r ISOFIX-Sitze gibt es Einschr&#xE4;nkungen im Fond hinter dem Fahrersitz. Der Frontairbag auf der Beifahrerseite ist deaktivierbar. Der Fiat 500e ist mit einem autonomen Notbremsassistenten mit Erkennung ungesch&#xFC;tzter Verkehrsteilnehmer, mit aktivem Spurhaltesystem, mit einem automatisierten Geschwindigkeitsassistenten und mit einer Fahreraufmerksamkeitserkennung serienm&#xE4;&#xDF;ig ausgestattet. Eine Multikollisionsbremse und ein e-Call-Notrufsystem sind nicht serienm&#xE4;&#xDF;ig an Bord. Abarth 500e: Mini-Stromer mit Stachel&#xA0; 2023 bekam der Mini-Stromer aus Turin ein Geschwisterchen. Und was f&#xFC;r eins: Fiats sportliche Schwester Abarth hat eine eigene Variante des E-Kleinstwagens 500 Elektro auf die Stra&#xDF;e gebracht. Als Antrieb fungiert bei Limousine und Cabrio ein 113 kW/155 PS starker E-Motor, der den Zweit&#xFC;rer in 7,0 Sekunden auf Tempo 100 beschleunigt. Die Reichweite gibt der Hersteller mit 250 Kilometern an, geladen wird mit bis zu 85 kW. Die Abarth-Variante setzt sich auch optisch vom schw&#xE4;cheren Standardmodell ab. Zu erkennen ist sie unter anderem an einer speziellen Frontmaske mit Skorpion-Logo und wei&#xDF;em Spoiler. Am Heck  findet sich ein Diffusor-Element im gleichen Farbton. Akustisch differenziert sich der Mini-Sportler durch einen Soundgenerator mit Benziner-Ger&#xE4;uschen von der Fiat-Variante. Das Abarth-Modell startet bei 37.990 Euro.  Fazit Der knuffige Elektro-500 ist nicht nur ein attraktives Angebot, er hat genau wie sein kultiges Pendant mit Benziner das Zeug, Kundinnen und Kunden den Kopf zu verdrehen &#x2013; speziell nat&#xFC;rlich als Cabrio. Konkurrenz hat er jedenfalls in der Version mit per Knopfdruck zu bet&#xE4;tigendem Stoffdach derzeit nicht zu f&#xFC;rchten. Und wer sich partout nicht mit einem Elektroauto anfreunden kann: Der Fiat 500 mit Verbrennungsmotor wird als Hybrid weitergebaut. Lesen Sie hier den ausf&#xFC;hrlichen Testbericht des Fiat 500e RED als PDF Lesen Sie hier den ausf&#xFC;hrlichen Testbericht des Fiat 500e Cabrio als PDF Lesen Sie hier den ausf&#xFC;hrlichen Testbericht des Fiat 500e La Prima als PDF Fiat 500 Elektro: Technische Daten, Preis ADAC Messwerte ADAC Testergebnis Mit Material von SP-X Hier finden Sie viele weitere Fahrberichte und Autotests.]]>
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            <title>Wie gut sind Elektroautos f&amp;#xFC;r weniger als 30.000 Euro?</title>
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            <dc:creator>Wieler</dc:creator>
            <pubDate>2023-11-14T09:05:00+01:00</pubDate>
            <description>&lt;![CDATA[&lt;img src="https://assets.adac.de/image/upload/v1698407329/ADAC-eV/KOR/Bilder/Fotograf/eautos-unter-30k-fahrend-2310_f1g7z6.jpg">]]&gt; Es gibt nur drei Elektroautos von Gro&amp;#xDF;serienherstellern f&amp;#xFC;r weniger als 30.000 Euro. Fiat 500e, Dacia Spring und Renault Twingo im ADAC Vergleichstest.</description>
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                <![CDATA[G&#xFC;nstige Elektroautos sind selten: Es gibt nur drei Modelle von Gro&#xDF;serienherstellern f&#xFC;r weniger als 30.000 Euro Listenpreis. Doch sind die Einstiegsstromer wirklich zu empfehlen? Fiat 500, Dacia Spring und Renault Twingo im Vergleich. Test, Bilder, Daten. Nur drei Elektroautos unter 30.000 Euro Sehr eingeschr&#xE4;nkte Reichweiten Zwei Modelle fallen bei der Sicherheit durch Dass sich Elektroautos immer mehr durchsetzen, ist die gute Nachricht auf dem Weg zur emissionsfreien Mobilit&#xE4;t: Im Oktober 2023 betrug ihr Anteil bereits 17,1 Prozent an den Neuzulassungen.  Die schlechte Nachricht: Elektroautos sind teuer, erschwingliche Modelle nach wie vor Mangelware. Gerade einmal drei E-Fahrzeuge von Gro&#xDF;serienherstellern werden laut Liste unter 30.000 Euro angeboten: der Dacia Spring ab 22.750 Euro (die getestete st&#xE4;rkere Version 24.550 Euro), der Fiat 500e ab 29.990 Euro und der Renault Twingo Electric f&#xFC;r 28.000 Euro. Zum Vergleich: Neuwagen mit Verbrennungsmotor gibt es ab 11.000 Euro (siehe auch Vergleichstest Autos unter 15.000 Euro). Zwar l&#xE4;sst sich vom Listenpreis eines E-Autos ab 2024 noch die F&#xF6;rderung durch Bund und Hersteller von 4500 Euro abziehen (bei Zulassung bis 31.12.23 noch 6750 Euro), doch zum Schn&#xE4;ppchen werden die drei immer noch nicht, zumal es sich um Kleinstwagen f&#xFC;r schmale Anspr&#xFC;che an Platz und Komfort handelt. Schlecht verkaufen sich die drei E-Autos dennoch nicht: Mangels g&#xFC;nstigerer Alternativen oder weil sie f&#xFC;r den Alltag durchaus brauchbar sind? Das hat der ADAC getestet und die drei g&#xFC;nstigsten E-Autos auf dem Markt zum Vergleich einbestellt.  Platzangebot/Innenraum Die drei Minis bringen mit ihren geringen Abmessungen und den kleinen Wendekreisen beste Voraussetzungen f&#xFC;r den Stadtverkehr mit. Der Renault Twingo gl&#xE4;nzt dabei mit dem kleinsten Wendekreis von lediglich 9,0 Metern &#x2013; sein Heckantrieb erlaubt es, die Vorderr&#xE4;der weiter einzuschlagen als es die beiden Fronttriebler k&#xF6;nnen. Hinzu kommt, dass er mit einer L&#xE4;nge von 3,62 Metern der K&#xFC;rzeste ist, der Fiat liegt bei 3,65 und der Dacia Spring ist mit 3,73 Metern am l&#xE4;ngsten.  F&#xFC;r alle drei gilt: Das Platzangebot hinten f&#xE4;llt bescheiden aus. Im dreit&#xFC;rigen Fiat 500e gestaltet sich wegen der fehlenden Fondt&#xFC;ren das Ein- und Aussteigen beschwerlich. Wer &#xF6;fter Mitfahrer auf der R&#xFC;ckbank hat, sollte besser zur Variante &quot;3+1&quot; greifen, die auf der rechten Seite mit einer zus&#xE4;tzlichen, gegenl&#xE4;ufig &#xF6;ffnenden, wenn auch schmalen T&#xFC;r aufwartet. Fahrerinnen und Beifahrer finden im Fiat und im Renault gute Platzverh&#xE4;ltnisse vor, lediglich im schmalen Dacia Spring kommen sie sich sehr nahe. Ein echtes Manko ist, dass dem Spring eine H&#xF6;henverstellung f&#xFC;r das Lenkrad und auch f&#xFC;r den Fahrersitz fehlt.  Die drei Kofferraumabteile reichen nur f&#xFC;r kleines Gep&#xE4;ck, lassen sich aber zumindest durch Umklappen der R&#xFC;cksitzbank (nur im Twingo zweigeteilt) erweitern. Bei St&#xFC;tz-, Anh&#xE4;nge- und Dachlasten m&#xFC;ssen die Viersitzer weitgehend passen. Nur das Twingo-Dach l&#xE4;sst sich beladen. Kurios: Der Spring ist mit einer Reling ausger&#xFC;stet, eine Dachlast ist aber nicht erlaubt! Was gut so ist: Schon beim Anfassen merkt man, wie instabil sie gebaut ist. Die Reling dient also nur der Optik.  Bei der Verarbeitungsqualit&#xE4;t zeigen sich gro&#xDF;e Unterschiede. Den besten Eindruck hinterl&#xE4;sst der Fiat 500e. Seine Karosserie ist sorgf&#xE4;ltig gefertigt, die T&#xFC;ren fallen satt ins Schloss. Selbst mit hartem Kunststoff im Innenraum wirkt er am wohnlichsten und macht den wertigsten Eindruck. Auch die Twingo-Karosserie ist ordentlich gefertigt, w&#xE4;hrend der Spring wenig solide ist: Die T&#xFC;ren schlie&#xDF;en scheppernd und bringen dabei das d&#xFC;nne Blechdach in Wallung. Das Heckklappenschloss entriegelt lautstark, Ladekante und Innenseite der Heckklappe m&#xFC;ssen ohne sch&#xFC;tzende Kunststoffverkleidung auskommen und verkratzen dadurch leicht. Hier wirkt einfach alles billig.  Bei der Bedienung haben die recht karg instrumentierten Cockpits mit &#xFC;berschaubarem Funktionsumfang durchaus Vorteile: Die wesentlichen Fahrzeugfunktionen lassen sich &#xFC;ber gut bedienbare Tasten und Regler ablenkungsfrei steuern, zum Beispiel auch die Klimaanlagen mit separaten Bedieneinheiten.  Bilder: Dacia Spring, Fiat 500, Renault Twingo Obwohl der Teuerste im Feld, kommt der Fiat f&#xFC;r unter 30.000 Euro ohne Touchscreen und Radio daher &#x2013; an dessen Stelle sitzt eine Handy-Halterung (Hinweis: Als Fotoauto stand nur eine besser ausgestattete Version mit Radio und Touchscreen zur Verf&#xFC;gung). Dacia und Renault sind sogar mit einem Navigationssystem samt Online-Diensten ausger&#xFC;stet, w&#xE4;hrend Fiat hierf&#xFC;r saftige 1500 Euro extra verlangt. Erst dann sind bei E-Autos n&#xFC;tzliche Online-Dienste (u.a. Standklimatisierung und Ladestand) sowie die Smartphone-Integration via Apple CarPlay und Android Auto an Bord.   Fahrkomfort/Antrieb Die wichtigste Frage von E-Auto-K&#xE4;ufern und -K&#xE4;uferinnen d&#xFC;rfte die nach der Reichweite sein. Und auch hier muss man sich im Klaren dar&#xFC;ber sein, dass allzu gro&#xDF;e Batterien weder in den Unterboden der Minis passen noch preislich darstellbar sind. Hei&#xDF;t: Bei der Reichweite muss man Abstriche hinnehmen. Den gr&#xF6;&#xDF;ten Aktionsradius hat noch der Dacia Spring, der im ADAC Ecotest bei einem Verbrauch von 16,7 kWh/100 km rund 195 Kilometer schafft. Fiat und Renault geht nach 150 Kilometern der Saft aus. Das Einsatzgebiet der drei E-Mobile beschr&#xE4;nkt sich dadurch weitgehend auf den Stadt- und &#xDC;berlandverkehr. Auf der Autobahn schmilzt die Reichweite noch schneller dahin, besonders wenn die Temperaturen niedrig sind. L&#xE4;sst sich dann wenigstens schnell nachladen auf einer l&#xE4;ngeren Tour? Eher nicht. Der Twingo macht keinen Hehl daraus, dass er nicht f&#xFC;r die gro&#xDF;e Reise gemacht ist: Einen Schnellladeanschluss gibt es f&#xFC;r ihn nicht. Zumindest l&#xE4;dt er an einer geeigneten Wallbox oder AC-Ladestation mit bis zu 22 kW, womit ein leerer Akku in etwas &#xFC;ber einer Stunde wieder voll ist. F&#xFC;r den Dacia Spring (nur f&#xFC;r dessen Top-Modell!) gibt es den CCS-Anschluss zumindest gegen 800 Euro Aufpreis &#x2013; wenn man bei maximal 33 kW Ladeleistung &#xFC;berhaupt von Schnellladen sprechen kann. Etwas besser: Der Fiat 500e, der ab Werk einen CCS-Anschluss hat (max. 50 kW), erledigt den Hub von 10 auf 80 Prozent in 24 Minuten und damit 17 Minuten schneller als der Spring. Im Stadtverkehr f&#xFC;hlen sich die kleinen Stromer pudelwohl und zaubern dem Fahrer oder der Fahrerin mit der E-Auto-typisch spontanen und linearen Leistungsentfaltung ein L&#xE4;cheln ins Gesicht. Am energischsten geht der Fiat zu Werke, der dank des 70 kW/95 PS starken E-Motors sogar in unter zehn Sekunden auf Tempo 100 beschleunigt. Allerdings wird ihm ebenso wie dem Twingo der Reichweite zuliebe bei 135 km/h die Leistung gekappt. Der 48 kW/65 PS starke Spring streicht bereits bei 125 km/h die Segel und legt oberhalb von 100 km/h nur noch gem&#xE4;chlich an Geschwindigkeit zu.  Das Thema Fahrkomfort wird in keinem der drei Kleinstwagen besonders gro&#xDF; geschrieben. D&#xE4;mmmaterial kommt nur sp&#xE4;rlich zum Einsatz, entsprechend laut geht es bei h&#xF6;herem Tempo im Innenraum zu. Am schwersten f&#xE4;llt die Konversation in Dacia und Renault. Sie weisen bei Tempo 130 (125 beim Dacia) einen Schalldruckpegel von rund 73 dB(A) auf. Der Fiat ist mit gemessenen 69,9 dB(A) zwar nicht leise, auf l&#xE4;ngeren Strecken reist es sich hier aber deutlich angenehmer. Beim Federungskomfort liegt der 500e ebenfalls vorn. Das Twingo-Fahrwerk ist deutlich weniger schluckfreudig, auf der Autobahn ist der Aufbau st&#xE4;ndig in Bewegung. Die Dacia-Entwickler haben eine betont weiche Feder-D&#xE4;mpfer-Abstimmung gew&#xE4;hlt, womit der Spring Einzelhindernisse zwar teils laut polternd, aber dennoch ordentlich pariert.  Fahreigenschaften/Sicherheit Allerdings fallen die Wankbewegungen des Dacia so stark aus, dass das Fahrgef&#xFC;hl in Kombination mit der vollkommen gef&#xFC;hllosen und indirekten Lenkung sowie den griparmen Reifen wenig vertrauenerweckend ist. Besonders der Fiat f&#xE4;hrt im direkten Vergleich deutlich erwachsener. Er liegt satt auf der Stra&#xDF;e und folgt pr&#xE4;zise dem eingeschlagenen Kurs. Der Twingo liegt genau zwischen Fiat und Dacia: Er vermittelt eine ordentliche Fahrstabilit&#xE4;t, auch wenn die Lenkung sehr indirekt &#xFC;bersetzt ist und der Geradeauslauf des Hecktrieblers durch das geringere Gewicht auf der Vorderachse stabiler sein d&#xFC;rfte. Womit wir bei der Sicherheit angekommen w&#xE4;ren &#x2013; und hier sieht es besonders f&#xFC;r den Renault und den Dacia d&#xFC;ster aus. Die aktive Sicherheitsausstattung des Twingo beschr&#xE4;nkt sich auf ESP und ein Reifendruckkontrollsystem &#x2013; beides wird vom Gesetzgeber vorgeschrieben &#x2013; sowie einen Spurverlassenswarner. Auch bei der passiven Sicherheit patzt er, als einziger verzichtet er auf Kopfairbags f&#xFC;r die Fondinsassen.  Der Dacia wiederum bringt zwar ein Notbremssystem serienm&#xE4;&#xDF;ig mit, doch bei Crashtests schneidet der in China gebaute Rum&#xE4;ne schlecht ab und bekommt lediglich einen von f&#xFC;nf m&#xF6;glichen Sternen in der Bewertung von EuroNCAP. In Folge dessen werden Twingo und Spring f&#xFC;r ihr schlechtes Abschneiden im Kapitel Sicherheit auf die Note 4,1 abgewertet*.   Dass auch ein Kleinstwagen ein gutes Sicherheitsniveau bieten kann, beweist der Fiat 500e. Er verf&#xFC;gt nicht nur &#xFC;ber eine zeitgem&#xE4;&#xDF;e aktive Sicherheitsausstattung (u.a. Notbremssystem, Spurhalteassistent und M&#xFC;digkeitswarner), sondern schneidet auch bei den Crashtests ordentlich ab. Fazit: Fiat 500 als Kaufempfehlung Note 2,5: Der Fiat 500e geht als klarer Sieger aus dem Vergleichstest hervor. Der Italiener liegt bei Verarbeitung, Fahreigenschaften, Fahrkomfort und Sicherheit vorn. Kritikw&#xFC;rdig sind die ab Werk d&#xFC;rftige Konnektivit&#xE4;t, die geringe Reichweite sowie der h&#xF6;chste Preis. Mit 150 Kilometern Reichweite muss man klarkommen k&#xF6;nnen, es sei denn, man greift zum 500e mit gr&#xF6;&#xDF;erer Batterie. Doch diese Version ist noch einmal erheblich teurer. Note 4,1: Dacia Spring und Renault Twingo werden beide aufgrund des mangelhaften Sicherheitsniveaus abgewertet. Abgesehen davon ist der Renault Twingo E-Tech Electric das ausgewogenere Auto. Er wirkt deutlich erwachsener, bietet die besseren Fahreigenschaften sowie den h&#xF6;heren Fahrkomfort und bereitet mit seinem kr&#xE4;ftigeren E-Motor im Heck mehr Fahrspa&#xDF;. Der Dacia Spring Electric 65 kann bis auf den g&#xFC;nstigen Preis und die beste Reichweite keine Glanzpunkte setzen. Ihm merkt man an, dass er urspr&#xFC;nglich als Billigauto f&#xFC;r den indischen Markt entwickelt und f&#xFC;r Europa lediglich adaptiert wurde. Besonders viel M&#xFC;he hat man sich dabei aber leider nicht gegeben. Alternative: Der Gebrauchtwagenmarkt Angesichts der Ergebnisse sollte man sich aber durchaus fragen, ob es denn unbedingt ein neues Elektroauto f&#xFC;r unter 30.000 Euro sein muss. Denn auch wenn der Fiat 500e grunds&#xE4;tzlich zu empfehlen ist, muss man sich vor allem mit der geringen Reichweite arrangieren.  Der Gebrauchtwagenmarkt bietet mittlerweile gute Alternativen f&#xFC;r weniger als 30.000 Euro, mit brauchbaren Reichweiten und hoher Alltagstauglichkeit. Es kann sich also durchaus lohnen, etwa nach einem gebrauchten Renault Zoe, einem VW ID.3 oder Hyundai Kona Electric Ausschau zu halten. Wenn dann noch die Batterie fit ist, spricht nichts dagegen (siehe auch Artikel zum Gebrauchtwagenkauf von Elektroautos). Bezahlbare E-Autos: Was bringt die Zukunft? Es gibt immer noch viel zu wenige bezahlbare Elektroautos auf dem Markt. Gerade deutsche Marken sind hier blank und bieten stattdessen eher renditest&#xE4;rkere, gr&#xF6;&#xDF;ere Fahrzeuge an. Das muss sich &#xE4;ndern. Der Umstieg zur E-Mobilit&#xE4;t kann nur gelingen, wenn auch ein breites Angebot an erschwinglichen Fahrzeugen zur Wahl steht.

Zumindest gibt es Ank&#xFC;ndigungen, vor allem aus dem Stellantis-Konzern. Anfang 2024 soll der elektrische Citro&#xEB;n e-C3 f&#xFC;r 23.300 Euro auf den Markt kommen. 2025 folgt eine Variante f&#xFC;r unter 20.000 Euro. Auf derselben Plattform sollen insgesamt sieben E-Autos erscheinen, darunter auch der neue Fiat Panda.  Der chinesische Hersteller BYD hat mit dem Seagull f&#xFC;r 2024 einen elektrischen Kleinwagen angek&#xFC;ndigt, der ab etwa 20.000 Euro starten k&#xF6;nnte. VW folgt erst 2025 mit dem ID.2 f&#xFC;r rund 25.000 Euro. Technische Daten und Preise ADAC Messwerte ADAC Testergebnis * Ist die Note im Hauptkriterium Sicherheit 4,6 oder schlechter, darf die Gesamtnote beim ADAC Autotest maximal um 0,5 besser ausfallen.  Text: Alexander Werner, Jochen Wieler Hier finden Sie viele weitere Neuvorstellungen, Fahrberichte und Autotests.]]>
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            <title>Wie gut sind Autos f&amp;#xFC;r weniger als 15.000 Euro?</title>
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            <dc:creator>Wieler</dc:creator>
            <pubDate>2023-08-25T09:50:00+02:00</pubDate>
            <description>&lt;![CDATA[&lt;img src="https://assets.adac.de/image/upload/v1689690794/ADAC-eV/KOR/Bilder/ADAC-Prod/vergleichstest-unter-15000-alle-fahrend-2307_oeqvkh.jpg">]]&gt; Es gibt nur noch vier Modelle f&amp;#xFC;r weniger als 15.000 Euro. Doch sind die &amp;quot;Billigautos&amp;quot; auch gut? Dacia Sandero, Fiat Panda, Citro&amp;#xEB;n C3 und Mitsubishi Space Star.</description>
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                <![CDATA[Autos werden immer teurer: Es gibt nur noch vier Modelle f&#xFC;r weniger als 15.000 Euro. Doch sind die &quot;Billigautos&quot; auch gut? Dacia Sandero, Fiat Panda, Citro&#xEB;n C3 und Mitsubishi Space Star im Vergleich. Test, Bilder, Daten. Rasante Preisentwicklung auch bei Einstiegsmodellen Nur noch vier Autos unter 15.000 Euro Zwei Modelle patzen bei der Sicherheit Die Entwicklung ist bedenklich: Autos werden immer teurer. Besonders in den Jahren zwischen 2020 und 2023 sind die Preise regelrecht explodiert, wie der ADAC in verschiedenen Auswertungen gezeigt hat. Und das betrifft leider auch die Einstiegsmodelle: Zwischen 2017 und 2023 sind Kleinwagen um 35 Prozent teurer geworden, Kleinstwagen sogar um 55 Prozent. Die Folge: Unter 15.000 Euro sind derzeit nur noch vier Modelle im Angebot &#x2013; Dacia Sandero, Citro&#xEB;n C3, Fiat Panda und Mitsubishi Space Star. Und auch diese Autos sind in den letzten Jahren teurer geworden. War der Dacia Sandero zum Beispiel bis 2019 noch f&#xFC;r weniger als 7000 Euro zu haben, liegt die g&#xFC;nstigste Variante nun bei 11.300 Euro. Das entspricht einer Erh&#xF6;hung von 62 Prozent. Bei Mitsubishi Space Star und Fiat Panda ergibt sich ein &#xE4;hnliches Bild, nur der Preis des Citro&#xEB;n C3 ist etwas moderater gestiegen. Wer nicht mehr als 15.000 Euro ausgeben will oder kann, hat aber dennoch keine Wahl. Einer der vier muss es sein, soll ein Neuwagen her. Bei Dacia gibt es f&#xFC;r das Geld sogar die spritzigere 90-PS-Version, weshalb diese statt der schwachen Basisversion mit 67 PS getestet wurde. Doch welcher Kleinwagen ist empfehlenswert? Der ADAC hat verglichen.  Platzangebot/Innenraum Mit gerade einmal 3,65 Meter L&#xE4;nge ist der Fiat Panda mit Abstand der K&#xFC;rzeste im Vergleich und damit das parkfreundlichste Modell. Der Dacia knackt mit 4,09 Metern die Vier-Meter-Marke und ist damit sogar l&#xE4;nger als ein VW Golf III.

W&#xE4;hrend der Sandero beim Platzangebot keinen wesentlichen Vorteil daraus ziehen kann, &#xFC;bertrifft er die drei Konkurrenten beim Kofferraum deutlich &#x2013; hier schlagen sich die zus&#xE4;tzlichen Zentimeter in mehr Stauraum nieder. Besonders der Mitsubishi muss in diesem Punkt Federn lassen: Mit gemessenen 160 Litern bietet er gerade einmal halb so viel Volumen wie der Dacia. Das Fiat-Gep&#xE4;ckabteil l&#xE4;sst sich im Vergleich am bequemsten be- und entladen, die Konkurrenz missf&#xE4;llt dagegen mit hoher Ladekante und einer gro&#xDF;en Stufe zwischen Ladekante und -boden. Auch wenn Kleinwagen keine typischen Zugfahrzeuge sind, sollte wenigstens ein Fahrradtr&#xE4;ger montiert werden k&#xF6;nnen oder sich ein kleinerer Anh&#xE4;nger ziehen lassen. Daf&#xFC;r kommen allerdings nur der Sandero mit 1,1 Tonnen Anh&#xE4;ngelast und mit Abstrichen der C3 mit bescheidenen 450 Kilo Anh&#xE4;ngelast in Betracht. Im Falle des Space Star betr&#xE4;gt die St&#xFC;tzlast l&#xE4;cherliche 25 Kilo und d&#xFC;rfte mit den meisten Fahrradtr&#xE4;gern schon ohne R&#xE4;der weitgehend ausgesch&#xF6;pft sein. Mit der theoretischen Anh&#xE4;ngelast von 100 Kilo f&#xFC;r ungebremste bzw. 200 Kilo f&#xFC;r gebremste Anh&#xE4;nger l&#xE4;sst sich ebenfalls nicht viel anfangen. F&#xFC;r den Panda sind weder St&#xFC;tz- noch Anh&#xE4;ngelasten erlaubt. In puncto Verarbeitung merkt man allen an, dass sie mit spitzem Stift kalkuliert worden sind. Am besten schneidet hier der Citro&#xEB;n C3 ab, dessen Karosserie solide gefertigt ist, und dessen Interieur den wertigsten Eindruck hinterl&#xE4;sst. Der Dacia Sandero liegt auf ann&#xE4;hernd gleichem Niveau, w&#xE4;hrend Panda und speziell der Space Star doch arg billig wirken &#x2013; einladend oder gar wohnlich ist hier nichts.  Bildergalerie: C3, Panda, Sandero, Space Star  Die einfach gestrickten Cockpits haben in Kombination mit einem &#xFC;berschaubaren Funktionsumfang einen gro&#xDF;en Vorteil: Sie sind gut zu bedienen. Die wesentlichen Fahrzeugfunktionen der Einstiegsmodelle lassen sich einwandfrei &#xFC;ber Tasten und Regler steuern. Positiv: Alle vier verf&#xFC;gen &#xFC;ber eine separate Klimabedieneinheit, sodass sich Temperatur und Gebl&#xE4;se sehr ablenkungsfrei justieren lassen. &#xDC;ber die Touchscreens kann man nur wenig einstellen, die Men&#xFC;struktur ist &#xFC;bersichtlich &#x2013; hier kommt jeder nach k&#xFC;rzester Zeit zurecht.  Bei der Konnektivit&#xE4;t ergeben sich gro&#xDF;e Unterschiede. Am besten schneiden hier Sandero und C3 ab, die sich mit einem fest installierten Navigationssystem ausr&#xFC;sten lassen. Gegen Aufpreis k&#xF6;nnen wie beim Panda zudem Smartphones via Apple Carplay oder Android Auto eingebunden werden. Der Space Star macht hier in der Basisversion keine gute Figur: Ein Radio samt Bluetooth-Freisprecheinrichtung sucht man in der Preisliste vergebens und kann nur &#xFC;ber das Zubeh&#xF6;rprogramm nachger&#xFC;stet werden. Auch einen USB-Anschluss gibt es nicht.  Generell ist der Basis-Space-Star schlecht ausgestattet. Selbstverst&#xE4;ndliches wie Radio, Klimaanlage oder Zentralverriegelung fehlen und sind erst bei der teureren Ausstattungsstufe &quot;Select&quot; an Bord. Bei Fiat und Mitsubishi vermisst man eine L&#xE4;ngsverstellung f&#xFC;rs Lenkrad, so dass nicht jeder Fahrer oder jede Fahrerin eine geeignete Sitzposition findet. Der Beifahrersitz ist bei allen vieren nicht h&#xF6;henverstellbar, zudem schm&#xE4;lern harte Armauflagen in den T&#xFC;ren und der Verzicht auf eine Gurth&#xF6;henverstellung den Komfort.  Fahrkomfort/Antrieb Generell steht das Thema Fahrkomfort bei den vier Kleinwagen nicht an erster Stelle. D&#xE4;mmmaterial kommt nur sp&#xE4;rlich zum Einsatz, entsprechend laut geht es besonders bei h&#xF6;heren Geschwindigkeiten zu. Am schwersten f&#xE4;llt die Konversation im Fiat und im Mitsubishi, beide weisen bei Tempo 130 einen Schalldruckpegel von 73,3 dB(A) auf. Der Sandero ist mit gemessenen 70,1 dB(A) zwar ebenfalls nicht leise, auf l&#xE4;ngeren Strecken reist es sich aber doch deutlich angenehmer.  Beim Federungskomfort liegen Dacia und Citro&#xEB;n ebenfalls vorn und halten die meisten Fahrbahnunebenheiten ordentlich von den Insassen fern, w&#xE4;hrend man im Fiat und besonders im Mitsubishi recht deutlich &#xFC;ber den Zustand der Stra&#xDF;e informiert wird. Bis auf den Mitsubishi bringen alle eine Klimaanlage serienm&#xE4;&#xDF;ig mit, f&#xFC;r Sandero und Panda ist optional sogar eine Klimaautomatik zu haben.  Und wie fahren sich die Preisbrecher? Unter der Haube steckt bei allen ein Dreizylinder-Benziner, dennoch gibt es Unterschiede. Nur der Dacia-Motor ist Turbo-aufgeladen, hat mit 160 Newtonmeter das &#xFC;ppigste Drehmoment und mit 67 kW/91 PS die h&#xF6;chste Leistung. Da verwundert es nicht, dass der Rum&#xE4;ne bei den Fahrleistungen deutlich vorn liegt. Beim Zwischenspurt von 80 auf 120 km/h braucht er 9,8 Sekunden und ist damit 5,2 Sekunden schneller als der Fiat Panda. Beim &#xDC;berholen ist das eine Ewigkeit.  Der Fiat ist der einzige Mild-Hybrid im Feld und besitzt ein 12-V-System samt integriertem Starter-Generator, das den 70-PS-Benziner kurzzeitig mit maximal f&#xFC;nf PS unterst&#xFC;tzen kann. Zudem kann der Panda den Motor bei Geschwindigkeiten bis 30 km/h abstellen, etwa beim Heranrollen an eine rote Ampel. Dabei m&#xFC;ssen der Fahrer oder die Fahrerin allerdings mitarbeiten und zuvor in den Leerlauf schalten. Umst&#xE4;ndlich und mit &#xFC;berschaubarem Spareffekt. Im ADAC Ecotest kam der vollmundig als &quot;Panda Hybrid&quot; bezeichnete Italiener auf einen Verbrauch von 5,5 l/100 km. Citro&#xEB;n (5,9 l) und Dacia (5,8 l) liegen leicht dar&#xFC;ber, der Mitsubishi ist mit 5,2 l/100 km sogar sparsamer &#x2013; und das, obwohl er nicht einmal &#xFC;ber ein heute &#xFC;bliches Start-Stopp-System verf&#xFC;gt. Fahreigenschaften/Sicherheit   Zum Kurvenr&#xE4;ubern eignen sich die vier nicht nur wegen der &#xFC;berschaubaren Motorleistung nur bedingt. Auch die auf Sicherheit ausgelegten Fahrwerke wecken wenig Fahrspa&#xDF;. Den ADAC Ausweichtest meistern die Fronttriebler sicher, allerdings nicht sonderlich dynamisch. Daf&#xFC;r ist das Gripniveau der recht schmalen Reifen zu gering, zudem ist die Lenkung bei allen vieren ziemlich indirekt &#xFC;bersetzt, was zu Lasten der Agilit&#xE4;t geht.

Im Falle des Space Star kommt erschwerend hinzu, dass die Lenkung vollkommen gef&#xFC;hllos ist und sich nicht von selbst in die Mittellage zur&#xFC;ckstellt. Dass der mit Ganzjahresreifen ausger&#xFC;stete Japaner die schlechtesten Bremswerte abliefert, passt da leider ins Bild. Ein zuvor getestetes Modell auf Sommerreifen verz&#xF6;gerte zumindest auf dem Niveau der Konkurrenten.  Beim Thema Sicherheit sieht es besonders f&#xFC;r Mitsubishi und Fiat d&#xFC;ster aus. Die aktive Sicherheitsausstattung beschr&#xE4;nkt sich beim Space Star auf ESP sowie ein Reifendruckkontrollsystem &#x2013; beides ist gesetzlich vorgeschrieben. Notbremssystem und Spurhalteassistent gibt es nur in der 6800 Euro teureren Topausstattung &#x2013; Sicherheit darf aber niemals eine Frage des Geldes sein, hier spart Mitsubishi auf Kosten seiner Kundinnen und Kunden. Immerhin gibt es sechs Airbags.  Fiat geht noch einen Schritt weiter. Der Panda hat lediglich zwei Front- und zwei Kopfairbags. Bis vor Kurzem waren Seiten-Airbags sowie ein City-Notbremsassistent zumindest gegen Aufpreis zu haben und die Airbags bei den h&#xF6;heren Ausstattungsvarianten Serie. Zum Modelljahr 2023 hat Fiat beides gestrichen. Gleichzeitig wurden die Preise deutlich erh&#xF6;ht. Ein absolutes No-Go. Sowohl Fiat als auch Mitsubishi werden f&#xFC;r ihr schlechtes Ergebnis im Sicherheitskapitel im Gesamtergebnis abgewertet*. Citro&#xEB;n und Dacia schneiden hier zwar nicht gut, aber zumindest deutlich besser ab. Der Sandero ist in allen Ausstattungsvarianten mit einem Notbremsassistenten und sechs Airbags ausger&#xFC;stet &#x2013; selbst im Basismodell f&#xFC;r konkurrenzlos g&#xFC;nstige 11.300 Euro. Damit gehen die Rum&#xE4;nen als gutes Vorbild voran und zeigen, dass Sicherheit keine Frage des Geldes sein muss. Der C3 bringt zwar einen Spurverlassenswarner und eine schlecht funktionierende Verkehrszeichenerkennung mit, ein Notbremssystem ist aber nicht erh&#xE4;ltlich. Kosten Der Mitsubishi Space Star 1.2 verf&#xFC;hrt in der Basisausstattung mit einem g&#xFC;nstigen Preis von 13.590 Euro &#x2013; ein Lockangebot, von dem man besser Abstand nehmen sollte. Er bietet weder Klimaanlage, Zentralverriegelung noch ein Radio. Allesamt Selbstverst&#xE4;ndlichkeiten, auf die heutzutage kaum ein Kunde oder eine Kundin mehr verzichten m&#xF6;chten &#x2013; und ohne die sich ein Auto nur schwer weiterverkaufen l&#xE4;sst. 

F&#xFC;r den C3 hat Citro&#xEB;n extra eine Ausstattungslinie eingef&#xFC;hrt, die sich an besonders preissensible Kundinnen und Kunden wendet. Durch das Weglassen einiger Ausstattungsdetails konnten die Franzosen den Grundpreis im Vergleich zur n&#xE4;chsth&#xF6;heren Variante um knapp 4000 Euro auf 14.940 Euro dr&#xFC;cken.  Der Panda ist zwar der kleinste unter den vieren, was Fiat jedoch nicht davon abh&#xE4;lt, mit mindestens 14.990 Euro den h&#xF6;chsten Preis aufzurufen. Der Panda hat zwar viele Fans, doch es wird Zeit f&#xFC;r einen Nachfolger, gerade wenn man sich vor Augen f&#xFC;hrt, dass er bereits seit 2012 auf dem Markt ist und zudem die Plattform des Vorg&#xE4;ngermodells von 2003 nutzt. Bei den monatlichen Gesamtkosten (inkl. Wertverlust bei f&#xFC;nf Jahren Haltedauer) ist der Panda am teuersten und kommt auf 502 Euro. Am g&#xFC;nstigsten f&#xE4;hrt man unter dem Strich mit dem Mitsubishi (448 Euro), der mit f&#xFC;nf Jahren bzw. 100.000 Kilometer zudem die beste Fahrzeuggarantie bietet. Fazit: Dacia als klare Kaufempfehlung Note 3,0: Dacia Sandero Der Dacia Sandero TCe 90 Expression geht als Sieger und klare Kaufempfehlung aus diesem Vergleichstest hervor. Er hat den meisten Platz, den kr&#xE4;ftigsten Motor, bringt die umfangreichste Komfort- und Sicherheitsausstattung mit und das alles zu einem nach wie vor konkurrenzlos guten Preis-Leistungs-Verh&#xE4;ltnis.  Note 3,2: Citro&#xEB;n C3 Auf Platz zwei landet der Citro&#xEB;n C3 Pure Tech 83 You!. Auch er ist durchaus eine Empfehlung und &#xFC;berzeugt mit harmonischen Fahreigenschaften, ordentlichem Platzangebot und standesgem&#xE4;&#xDF;em Sicherheitsniveau. Abgesehen davon kann er keine Glanzlichter setzen &#x2013; leistet sich allerdings auch keinen gr&#xF6;&#xDF;eren Lapsus. Note 4,1: Mitsubishi Space Star Der mit elf Jahren Bauzeit ziemlich betagte Mitsubishi Space Star 1.2 kommt trotz niedrigem Preis und geringem Verbrauch nur auf Rang drei. Ohne Klimaanlage, Radio und Zentralverriegelung ist die Komfortausstattung des Basismodells nicht mehr zeitgem&#xE4;&#xDF;. Und auch bei der aktiven Sicherheitsausstattung hakt es: Bis auf das gesetzlich vorgeschriebene Mindestma&#xDF; bringt der Mitsubishi keinerlei Helfer mit und wird daher auf die Note 4,1 abgewertet. Note 4,4: Fiat Panda Zwar wurde der Fiat Panda mit einem Mild-Hybrid-System motorseitig aktualisiert, er ist aber trotzdem veraltet. Die (t)olle Kiste ist ebenfalls seit elf Jahren auf dem Markt und hat besonders bei der Sicherheit erhebliche Defizite. Nicht nur, dass der Panda in der Euro NCAP-Sicherheitsbewertung keinen einzigen Stern erreicht. Fiat hat zum Modelljahr 2023 &#xFC;berdies den City-Notbremsassistenten und die Seitenairbags vorn gestrichen. Damit sparen die Verantwortlichen am Fahrzeug und gleichzeitig an der Sicherheit der Kunden. Abwertung auf die Note 4,4. Grunds&#xE4;tzlich sieht der ADAC die Entwicklung auf dem stetig kleiner werdenden Kleinwagenmarkt als problematisch an. Fahrzeughersteller sollten weiter bezahlbare und sichere Fahrzeuge und eine breite Modelpallette anbieten. Mobilit&#xE4;t muss erschwinglich bleiben. Technische Daten und Preise ADAC Messwerte ADAC Testergebnis * Ist die Note im Hauptkriterium Sicherheit 4,6 oder schlechter, darf die Gesamtnote beim ADAC Autotest maximal um 0,5 besser ausfallen.  Text: Alexander Werner, Jochen Wieler Hier finden Sie viele weitere Neuvorstellungen, Fahrberichte und Autotests.]]>
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