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        <title>Fisker</title>
        <link>https://www.adac.de</link>
        <description>Fisker</description>
        <lastBuildDate>Sun, 07 Jun 2026 02:30:34 GMT</lastBuildDate>
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            <title>Service, Ersatzteile, Updates &amp;#x2013; Autos m&amp;#xFC;ssen zukunftssicher sein</title>
            <link>https://www.adac.de/news/auto-ersatzteile-besondere-marken/</link>
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            <dc:creator>Ammel</dc:creator>
            <pubDate>2024-10-22T15:30:00+02:00</pubDate>
            <description>&lt;![CDATA[&lt;img src="https://assets.adac.de/image/upload/v1729069817/ADAC-eV/KOR/Bilder/RF/news-wunschmarke-auto-zukunftssicher-2410_uzdrx4.jpg">]]&gt; Nicht bei allen Automarken sind Service und notwendige Software-Updates langfristig gesichert. Doch was dann? Das sind die Risiken.</description>
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                <![CDATA[Der Automarkt hat sich ver&#xE4;ndert, der Wettbewerb w&#xE4;chst. Junge Unternehmen bringen Fahrzeuge auf den Markt. Nicht alle Automobilhersteller werden diesen Wettbewerb auf Dauer &#xFC;berleben. Sind Ersatzteile f&#xFC;r diese Autos dann noch weiter erh&#xE4;ltlich? Service, Ersatzteile und Updates sind nicht immer langfristig gesichert Bei Insolvenz drohen Probleme f&#xFC;r den K&#xE4;ufer Hersteller sollten Systeme zukunftssicher auslegen Knapp zwei Drittel der deutschen Autofahrer und Autofahrerinnen k&#xF6;nnen sich prinzipiell den Kauf eines chinesischen Fahrzeugs vorstellen. Das Ergab eine repr&#xE4;sentative Umfrage des ADAC. Die aktuellen Zulassungszahlen unterstreichen diese Tendenz: im vergangenen Jahr lag der Marktanteil chinesischer Hersteller bereits bei 1,18 Prozent, im Vorjahr waren es noch 0,86 Prozent.  Nicht nur Autos aus China betroffen Fahrzeuge aus China schneiden im ADAC Test in vielen Bereichen gut ab. Die ADAC Umfrage zeigt zudem, dass chinesische Autos vor allem mit einem meist g&#xFC;nstigen Preis und ihren innovativen Technologien punkten k&#xF6;nnen. Genau darin k&#xF6;nnte aber auch ein Risiko liegen. Gerade in Bezug auf Service und Updates ist die Zukunft vieler junger Marken ungewiss. Dies gilt aber nicht nur f&#xFC;r chinesische Hersteller, sondern auch f&#xFC;r viele andere. Kein rechtlicher Anspruch auf Ersatzteile Kundinnen und Kunden k&#xF6;nnen nicht darauf vertrauen, dass sie in einigen Jahren noch einen Ansprechpartner haben, Werkst&#xE4;tten f&#xFC;r Wartungsarbeiten finden oder Ersatzteile erhalten; es gibt keinerlei gesetzlich Vorschriften, dass Ersatzteile geliefert werden m&#xFC;ssen oder wie lange. Besonders bei Elektrofahrzeugen sind Software-Updates und die Online-Anbindung an das Backend des Herstellers entscheidend. Auch hier ist unklar, ob diese Services langfristig verf&#xFC;gbar sein werden. Bei Insolvenz hat der K&#xE4;ufer das Nachsehen Gerade erst hat der amerikanische Autohersteller Fisker Insolvenz angemeldet. Seit Anfang Oktober sind die Tomtom-Verbindungsdienste in Europa offline gestellt. Hei&#xDF;t: Fahrer eines Fisker Ocean bekommen keine Live-Verkehrsinformationen oder Karten-Updates mehr. Viele Kundinnen und Kunden warten au&#xDF;erdem wohl auch vergebens auf Over-the-air-Updates zur Verbesserung der fehlerbehafteten Fahrzeugsoftware. Deshalb ist in dem Zusammenhang fraglich, ob Fisker die f&#xFC;r die Vernetzung der Fahrzeuge notwendigen Rechenzentren weiterbetreiben wird. Viele Fahrzeugfunktionen wie beispielsweise das Batteriemanagement k&#xF6;nnten dadurch eingeschr&#xE4;nkt sein.  &#xC4;hnliches erlebten auch Kunden der Elektro-Fahrradmarke VanMoof. Nach der Insolvenz lie&#xDF;en sich die R&#xE4;der zum Beispiel vor&#xFC;bergehend nicht mehr per Smartphone starten, die Nutzung war damit eingeschr&#xE4;nkt.  Versorgung mit Updates: Junge Marken gef&#xE4;hrdeter Der ADAC r&#xE4;t dazu, besonders beim Kauf von Fahrzeugen junger Marken das Risiko einer fehlenden, zuk&#xFC;nftigen Versorgung mit Service, Ersatzteilen und Updates zu ber&#xFC;cksichtigen und im Entscheidungsprozess entsprechend zu bewerten.  Privatk&#xE4;uferinnen und K&#xE4;ufer  k&#xF6;nnten auf einem nicht oder nur noch eingeschr&#xE4;nkt nutzbaren Produkt sitzen bleiben. Etwas besser gestellt sind Leasingnehmende, die den Wagen nach der vereinbarten Nutzungszeit zur&#xFC;ckgeben k&#xF6;nnen.  ADAC: Hersteller und Gesetzgeber in die Pflicht nehmen Die Hersteller fordert der ADAC auf, Drittanbietern im Falle einer Insolvenz die M&#xF6;glichkeit zu geben, die Produkte weiter zu betreiben. Auch sollte garantiert werden, dass Sicherheitsl&#xFC;cken in der Software nach einer Insolvenz geschlossen werden k&#xF6;nnen.  Offen ist auch die Frage, wie in einem solchen Fall gesetzlich vorgeschriebene Assistenzsysteme wie etwa der intelligente Geschwindigkeitsassistent ISA durch Karten-Updates aktuell gehalten werden k&#xF6;nnen. Hier sind Hersteller und Gesetzgeber gleicherma&#xDF;en gefragt, Klarheit zu schaffen.
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            <title>Fisker Ocean: Insolvenz &amp;#x2013; Traum geplatzt</title>
            <link>https://www.adac.de/rund-ums-fahrzeug/autokatalog/marken-modelle/fisker/fisker-ocean/</link>
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            <dc:creator>Rudschies</dc:creator>
            <pubDate>2024-07-12T12:30:00+02:00</pubDate>
            <description>&lt;![CDATA[&lt;img src="https://assets.adac.de/image/upload/v1690525896/ADAC-eV/KOR/Bilder/PR/fisker-ocean-fahrbericht-hinten-2307_peytid.jpg">]]&gt; Viel Kraft, viel Platz, viele Besonderheiten &amp;#x2013; Abgang eines bemerkenswerten Elektro-SUV aus USA.</description>
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                <![CDATA[Automobildesigner Henrik Fisker ist f&#xFC;r gro&#xDF;e W&#xFC;rfe bekannt. Nun ist der geb&#xFC;rtige D&#xE4;ne zum zweiten Mal daran gescheitert, den Traum eines ganz eigenen Fahrzeugs zu realisieren. Wie es zu dem tragischen Abgang des Fisker Ocean kam.  Insolvenzverfahren in USA und Europa Werkstattservice- und Ersatzteilbeschaffung fraglich Restwerte des Fisker Ocean im freien Fall Ein Auto zu bauen, mit dem man bequem von A nach B kommt, das war Henrik Fisker von Anfang an viel zu wenig. Er wollte immer schon mehr, viel mehr. Au&#xDF;ergew&#xF6;hnlich sollten die Autos sein, an deren Gestaltung er mitwirkte: au&#xDF;ergew&#xF6;hnlich in der Optik, der Technik und den Fahrleistungen. Und so findet sich die Handschrift des gelernten Autodesigners in  Sportwagen wie dem BMW Z8, dem Aston Martin DB 9 oder dem Vantage sowie seiner ersten Eigenkreation, dem Fisker Karma, wieder. Der Karma wurde allerdings zum Flop.  Nun ist der geb&#xFC;rtige D&#xE4;ne zum zweiten Mal daran gescheitert, ein eigenes Auto auf die R&#xE4;der zu stellen. Der Fisker Ocean und das weit verzweigte Firmengeflecht dahinter sind Geschichte.     Fisker-Firmen in Insolvenz Mehrere Insolvenzverwalter in USA und Europa wickeln derzeit das vielversprechende, aber auch immens wagemutige Projekt mit dem Fisker Ocean ab. Dabei hatten der Gr&#xFC;nder und sein F&#xFC;hrungsteam l&#xE4;ngst weit gediehene Zukunftspl&#xE4;ne im K&#xF6;cher. Schon im Jahr 2025 h&#xE4;tte der Fisker Pear, ein kompaktes und deutlich preisg&#xFC;nstigeres Elektro-SUV (ab etwa 30.000 Euro) Kunden begl&#xFC;cken sollen: mit au&#xDF;ergew&#xF6;hnlichem Karossserie-Design und genauso au&#xDF;ergew&#xF6;hnlichen Technik-Details.  Das spektakul&#xE4;re Elektro-Cabrio Ronin sowie der elektrische Pick-up-Truck Alaska befanden sich in der Entwicklungs-Pipeline.  Skeptiker haben es von Anfang an gewusst: Es w&#xE4;re einem Wunder gleichgekommen, wenn sich das Automobil-Start-up Fisker mit diesen ausufernden Pl&#xE4;nen nicht finanziell &#xFC;berhoben h&#xE4;tte. Es gab aber eben auch die andere Fraktion: begeisterte Kunden, die sich gr&#xF6;&#xDF;tenteils blind (soll hei&#xDF;en ohne Probefahrt) einen Fisker Ocean bestellt hatten.  Als Jahresproduktion f&#xFC;r 2024 waren beim Auftragsfertiger Magna in &#xD6;sterreich 40.000 St&#xFC;ck geplant. Tats&#xE4;chlich gebaut wurden 10.142 Exemplare, davon verkauft worden sind 4.700 St&#xFC;ck. Also wissen aktuell 4.700 Kunden nicht, wie es weitergeht mit ihrem Auto.   Werkstattservice und Ersatzteilbeschaffung? Fraglich. Fahrzeug-Restwerte? Im freien Fall. Schadens-Anspr&#xFC;che von entt&#xE4;uschten Kunden? Juristisch ziemlich aussichtslos.  Situation f&#xFC;r K&#xE4;ufer mehr als vertrackt  Die auf Lager stehenden Fahrzeuge werden nun wie Ramschware verscherbelt. Die offizielle Fisker Homepage nennt Verkaufspreise von 20.000 Euro unter Listenpreis in Deutschland. Aber wer w&#xFC;rde sich ein Auto mit so vielen gro&#xDF;en Fragezeichen drumherum momentan ans Bein binden wollen? Wohl niemand.  Die schlussendliche Zahlungsunf&#xE4;higkeit des Herstellers Fisker ist zweifellos hausgemacht. Nicht nur, dass die Entwicklungsumf&#xE4;nge f&#xFC;r vier Modelle viel zu gro&#xDF; angelegt waren &#x2013; es gab von Anfang an Softwarefehler, Produktions- und Auslieferungsprobleme mit dem Fisker Ocean.  Spricht man mit aktuellen Besitzern eines Fisker Ocean, ist ihnen nicht unbedingt nur Verunsicherung oder gar Verzweiflung ins Gesicht geschrieben. Die meisten K&#xE4;ufer betonen, wie gro&#xDF;artig sie ihren Ocean trotz allem finden. Und dass sie ihn am liebsten behalten w&#xFC;rden, weil er ihnen so viel Spa&#xDF; machen w&#xFC;rde. Verkaufen ist ja auch keine gute Option. Die Situation ist mehr als vertrackt: f&#xFC;r Kunden, Noch-Mitarbeiter, f&#xFC;r Zulieferer, das Fertigungswerk in &#xD6;sterreich, Besch&#xE4;ftigte, f&#xFC;r Gl&#xE4;ubiger und, und, und.     Die Details des Fisker Ocean Der erste Eindruck, hervorgerufen durch das Karosseriedesign, war gro&#xDF;artig. Die st&#xE4;mmige Statur, die dynamische Seitenlinie, die ausgewogenen Proportionen, die fein gezeichneten R&#xFC;ckleuchten: Den optischen Reizen des Fisker Ocean kann sich kaum jemand entziehen. Aber auch an au&#xDF;ergew&#xF6;hnlichen technischen Details hatte der Fisker Ocean eine ganze Menge zu bieten. Zum Beispiel reichlich Antriebskraft und Energiekapazit&#xE4;t. 415 kW oder 564 PS Antriebsleistung sowie eine nominelle Reichweite von bis zu 707 Kilometern sind ausgezeichnete Werte.  Allein die Beschleunigung aus dem Stand auf Tempo 100 sprach B&#xE4;nde. Die sportliche &#xDC;bung war in weniger als 4 Sekunden erledigt &#x2013; selbst Supersportwagen sind kaum schneller. Den Spurt hat der Autor sich wie immer bei Testfahrten im &#xF6;ffentlichen Verkehr verkniffen. Aber das Herausbeschleunigen bergan aus einer engen Kurve, das hat er ein ums andere Mal probiert. Und ja, da kam eine Menge Fahrfreude auf. Auf Knopfdruck: Alles offen!   Das quasi komplett von Solarzellen durchwirkte Panoramadach war die n&#xE4;chste Besonderheit des Fisker Ocean. Hersteller Webasto hatte es unz&#xE4;hligen Sicherheitstests unterzogen, damit es allen Widrigkeiten standh&#xE4;lt. Hagelschlag zum Beispiel, aber auch einem m&#xF6;glichen Unfall. Die Energieausbeute &#x2013; das gibt auch der Hersteller zu &#x2013; kam allerdings einem Tropfen auf den hei&#xDF;en Stein gleich. Aber das Solardach stand zumindest f&#xFC;r das Bekenntnis zur Nachhaltigkeit.    Ein echtes Highlight bot der Fisker Ocean mit dem sogenannten California Mode: Ein kleiner Zentralschalter am Dachhimmel sorgt daf&#xFC;r, dass alle Fenster plus Panoramadach sich auf einen Schlag gemeinsam &#xF6;ffnen &#x2013; und zwar inklusive der Heckscheibe.&#xA0;Dann sitzen die Passagiere vorn schwer im Fahrtwind, und auch die hinten Sitzenden k&#xF6;nnen sich &#xFC;ber einen Mangel an Frischluft nicht beklagen. Wenn es sein soll, k&#xF6;nnte man auch ein zwei Meter langes Surfbrett im Hinterst&#xFC;bchen transportieren, das dann ein St&#xFC;ck durch das Heckfenster rauslugt. Oder die ge&#xF6;ffnete Luke einem Hund zum Schn&#xFC;ffeln zur Verf&#xFC;gung stellen.  Von Anfang an Software-Bugs Etwas irritierend waren w&#xE4;hrend der ersten Testfahrt diverse Fehlermeldungen im Fahrzeug, die laut Fisker auf Software-Bugs beruhten. Over-the-air-Updates (OTA) sollten die Probleme beheben. Das hat nach Bekundungen von Fisker-Besitzern vielfach gut geklappt. Andererseits erfolgte die Fehlerbehebung oft erst sehr sp&#xE4;t oder dann nicht in vollem Umfang.

Inzwischen hei&#xDF;t es, dass in Deutschland zwei autorisierte Werkst&#xE4;tten sich um Kunden des Fisker Ocean k&#xFC;mmern w&#xFC;rden. Und dass die so immens wichtige Software-Abteilung von Fisker erhalten w&#xFC;rde. Aber j&#xFC;ngst wurde auch die Deutschland-Zentrale in M&#xFC;nchen (Mieter in der &quot;Motorworld&quot;) geschlossen. Anfragen an die Presse werden aktuell nach USA weitergeleitet. Fragen, die die ADAC Redaktion an Fisker geschickt hat, wie es f&#xFC;r deutsche Kunden nun weitergeht, blieben bislang unbeantwortet.           Fisker Ocean: Preise, technische Daten Akku-Garantie: 10 Jahre/160.000 Kilometer (75 Prozent Akku-Kapazit&#xE4;t) Hier finden Sie viele&#xA0;weitere Neuvorstellungen, Fahrberichte und Autotests. ]]>
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