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        <title>Land Rover</title>
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        <description>Land Rover</description>
        <lastBuildDate>Sun, 07 Jun 2026 00:54:55 GMT</lastBuildDate>
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            <title>Testfahrt im Land Rover Discovery: Alte Schule, neu gedacht</title>
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            <dc:creator>Rudschies</dc:creator>
            <pubDate>2023-12-22T07:00:00+01:00</pubDate>
            <description>&lt;![CDATA[&lt;img src="https://assets.adac.de/image/upload/v1617089265/ADAC-eV/KOR/Bilder/PR/landrover-discovery-front-2103_r0m9aj.jpg">]]&gt; Der Land Rover Discovery ist zur Freude der Fans ganz der Alte geblieben. Und ein richtiger Gel&amp;#xE4;ndewagen. Testfahrt, Preis, Daten.</description>
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                <![CDATA[Der Land Rover Discovery wurde zuletzt 2021 optisch und technisch &#xFC;berarbeitet &#x2013; und ist dabei zur Freude der Fans doch ganz der Alte geblieben. Testfahrt mit Daten, Preisen und technischen Details. Zwei kr&#xE4;ftige Diesel und ein Benziner zur Wahl Allrad und Automatik serienm&#xE4;&#xDF;ig Testfahrt mit dem hybridisierten Sechszylinder-Benziner  Was f&#xFC;r ein Trumm! Klar, das war der Land Rover Discovery schon immer. Aber der Anblick ist immer wieder aufs Neue beeindruckend. Ein echter Gel&#xE4;ndewagen von rund 2,4 Tonnen Lebendgewicht, verpackt in eine kolossale, f&#xFC;nf Meter lange und 1,89 Meter hohe H&#xFC;lle. Und  schon beim Einsteigen f&#xFC;hlt man sich in eine Welt weitab von der Welt der Pkw versetzt.  Seinen Charakter hat der Discovery trotz aller Modernisierungen beibehalten. Das freut die  Fangemeinde &#x2013; soweit sie noch vorhanden ist. Denn die Zulassungszahlen in Deutschland, die  zwischen 2015 und 2018 noch sehr konstant bei rund 1700 Exemplaren lagen, haben sich in den Jahren 2019 und 2020 mehr als halbiert. Und in den ersten elf Monaten des Jahres 2023 wurden gerade noch 450 &quot;Discos&quot; zugelassen. Dabei hatte Land Rover gehofft, den Schwund der K&#xE4;ufer in Deutschland durch das Facelift bremsen zu k&#xF6;nnen. Die Briten betonen andererseits aber auch, dass andere L&#xE4;nder viel bedeutender f&#xFC;r den Discovery sind als Absatzm&#xE4;rkte. Nicht zuletzt das Stammland England.      Der Land Rover Discovery in Bildern Die Front des Discovery zieren seit dem letzten Facelift ge&#xE4;nderte Lufteinl&#xE4;sse, modifizierte LED-Scheinwerfer sowie LED-R&#xFC;cklichter und eine schwarzgl&#xE4;nzende Leiste am Heck. Gravierende Ver&#xE4;nderungen fanden bei der &#xDC;berarbeitung hinsichtlich des Innenraums statt. Als Antrieb stehen wahlweise ein Reihensechszylinder-Turbodiesel mit entweder 183 kW/249 PS oder 221 kW/300 PS Leistung oder ein Dreiliter-Sechszylinder-Benziner mit 265 kW/360 PS zur Verf&#xFC;gung. Der zun&#xE4;chst angebotene Zweiliter-Vierzylinder-Benziner mit 221 kW/300 PS wurde gestrichen. Bei der Kraft&#xFC;bertragung dagegen gibt es keine Wahl: Allrad und Wandlerautomatik sind gesetzt. Alle Motoren sollen nach er &#xDC;berarbeitung weniger Schadstoffe aussto&#xDF;en und sparsamer sein. Testfahrt mit 360-PS-Sechszylinder Zur Testfahrt stand das Topmodell zur Verf&#xFC;gung, der Reihensechszylinder mit 265 kW/360 PS und Mildhybridsystem. Das Triebwerk arbeitet sehr laufruhig und bringt den schweren Gel&#xE4;ndewagen in allen Fahrsituationen absolut souver&#xE4;n in Schwung. Schon kurz nach dem Anfahren, bei 1750 Umdrehungen des Motors, liegen die vollen 500 Nm Drehmoment an. Unterwegs f&#xE4;ngt das Mildhybridsystem die beim Bremsen oder Ausrollen verloren gehende Energie auf, um sie beim anschlie&#xDF;enden Beschleunigen unterst&#xFC;tzend wiederzuverwenden. Das bringt nicht viel, aber wenigstens etwas Ersparnis beim Kraftstoff.   Bei Bedarf beschleunigt der Discovery in nur 6,5 Sekunden von null auf 100 km/h. Den damit verbundenen Adrenalinkick d&#xFC;rfte man aber nicht allzu h&#xE4;ufig auskosten. Im &quot;Disco&quot; gleitet man viel lieber dahin. Richtig toll ist: Auf der freien Autobahn lassen sich Geschwindigkeiten auch jenseits der 130 km/h in gro&#xDF;er Entspanntheit genie&#xDF;en. Normverbrauch: Hohe 9,4 l/100 km Die im Prospekt versprochenen 9,4 Liter Kraftstoffverbrauch pro 100 Kilometer kann man auf solchen Touren nat&#xFC;rlich vergessen. Denn dann d&#xFC;rften sich Werte zwischen 12 und 15 Liter Super pro 100 Kilometer einstellen. Die riesigen Fahrwiderst&#xE4;nde kann n&#xE4;mlich auch ein Mildhybridsystem nicht reduzieren. Ein Auto zum Spritsparen ist der Disco also definitiv nicht. Offroad ist der Discovery ein Ass Wer sich in dem Metier einigerma&#xDF;en auskennt, darf auch sehr entspannt auf einen Offroadparcours fahren. Was der bullige Brite auf unwegsamem Terrain leistet, ist aller Ehren wert. Selbst kleine Flussl&#xE4;ufe trockenen Fu&#xDF;es zu durchqueren gelingt, langsam und vorsichtig, bis zu einer Wassertiefe von 90 Zentimetern. Vorab muss man daf&#xFC;r freilich den speziellen Wat-Modus einstellen. Ist man durch und deaktiviert den Wat-Modus, legt der Discovery selbstst&#xE4;ndig die Bremsbacken an. Das trocknet die Bremsscheiben und stellt sofort wieder die volle Bremsleistung sicher. Wie schlau der Land Rover Discovery ist, zeigt sich auch am adaptiven Fahrwerk. Hier detektieren Sensoren die Fahrzeugbewegungen bis zu 500 Mal pro Sekunde, um die Feder-D&#xE4;mpfer-Reaktionen voreinzustellen. Der Fahrer am Steuer wie alle Insassen bemerken davon nichts, als dass sich die Karosserie auch bei schlechtesten Stra&#xDF;en nur minimal bewegt.  Mit dem mittlerweile serienm&#xE4;&#xDF;igen &quot;ClearSight Ground View&quot;, das zum 3D-Surround-Kamerasystem geh&#xF6;rt, wird die Motorhaube praktisch durchsichtig. Und das funktioniert so: Kameras nehmen Bilder vom Untergrund unmittelbar vor und zwischen den Vorderr&#xE4;dern auf und &#xFC;bertragen sie auf den zentralen Bildschirm im Innenraum. Bei Fahrten im Gel&#xE4;nde kann der Fahrer daher immer genau sehen, wie gro&#xDF; die Felsbrocken sind, die ihm im Weg liegen. Oder wo ein Loch ist, in das ein Rad gleich eintauchen w&#xFC;rde. In der Stadt hilft das System aber auch bei der Erkennung von Bordsteinkanten, von Kinderspielzeug oder anderen kleineren Hindernissen, die sonst mit hoher Wahrscheinlichkeit &#xFC;bersehen w&#xFC;rden angesichts der un&#xFC;bersichtlichen Fahrzeugfront.   Discovery als 7-sitziges Gro&#xDF;raumfahrzeug  Wer Wert darauf legt, m&#xF6;glichst viele Personen im Discovery transportieren zu k&#xF6;nnen, der bestellt die aufklappbare dritte Sitzreihe mit. Dann wird der Gel&#xE4;ndewagen zum siebensitzigen Gro&#xDF;raumfahrzeug. Ins Gep&#xE4;ckfach passen laut Land Rover siebensitzig immerhin noch 258 Liter. Wer sperrige Gegenst&#xE4;nde einladen m&#xF6;chte und alles umklappt, darf auf ein maximales Volumen von 2391 Liter vertrauen, so die Hersteller-Messung. Bedient wird der Land Rover Discovery mittels eines leicht gebogenen 11,4 Zoll-Touchscreens. Der ist deutlich besser in der Handhabung als das bisherige Display. Zum Leidwesen vieler ist der wie von Geisterhand herausfahrende Automatik-W&#xE4;hlknopf auf der Mittelkonsole durch einen konventionellen Wahlhebel ersetzt worden. Die Wahrheit ist: Das magische Teil war zwar sch&#xF6;n anzuschauen, daf&#xFC;r aber recht unpraktisch. Dar&#xFC;ber hinaus gibt es jetzt ein Head-up-Display f&#xFC;r Informationen, die sich im direkten Blickfeld des Fahrers in der Windschutzscheibe spiegeln. Auch in Sachen Konnektivit&#xE4;t wurde der Discovery aufger&#xFC;stet. Durch gleich zwei eingebaute LTE-Modems kann das Streamen von Audiodateien parallel zu Software-Updates over the air stattfinden. Au&#xDF;erdem gibt es einen 4G-WiFi-Hotspot, mit dem sich bis zu acht Ger&#xE4;te im Auto verbinden lassen. So viel Technik hat nat&#xFC;rlich ihren Preis: Unter 74.800 Euro ist der Land Rover Discovery nicht zu haben. Das gefahrene Topmodell kostet im Grundpreis exakt 92.200 Euro &#x2013; Extras nicht mitgerechnet.   Land Rover Discovery: Technische Daten, Preis  Im ADAC Autokatalog finden Sie die technischen Daten zu allen Varianten des Land Rover Discovery und hier finden Sie noch mehr Neuvorstellungen, Fahrberichte und Autotests.]]>
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            <title>Range Rover Evoque: Trendsetter auch als Plug-in-Hybrid</title>
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            <dc:creator>Kroher</dc:creator>
            <dc:creator>Wieler</dc:creator>
            <pubDate>2023-10-24T14:00:00+02:00</pubDate>
            <description>&lt;![CDATA[&lt;img src="https://assets.adac.de/image/upload/v1697186130/ADAC-eV/KOR/Bilder/PR/range-rover-evq-2310_o674ar.jpg">]]&gt; Der luxuri&amp;#xF6;se Range Rover Evoque ist auch als Plug-in-Hybrid zu haben. Kann der kompakte SUV &amp;#xFC;berzeugen? Testfahrt, Daten, Bilder.</description>
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                <![CDATA[Die zweite Generation des Range Rover Evoque gibt sich nicht erst seit einem kleinen Facelift f&#xFC;rs Modelljahr 2024 &#xE4;u&#xDF;erst luxuri&#xF6;s. Als Plug-in-Hybrid will er zudem sparsam sein. Ob das klappt? Testfahrt im britischen Kompakt-SUV Plug-in-Hybrid P300e mit 67 km Elektro-Reichweite Alle Motoren sind elektrifiziert Der Plug-in-Hybrid kostet mehr als 61.000 Euro Schon die erste Generation des Range Rover Evoque war eine Stilikone, die den Spagat zwischen sportlichem, aber dennoch eleganten Aussehen mit Bravour hinbekommen hat. Das hat sich bei der aktuellen, der zweiten Generation nicht ge&#xE4;ndert: Auch sie kommt von au&#xDF;en sehr stilsicher daher, erst recht nach einer kleinen optischen Aufwertung f&#xFC;r das Modelljahr 2024. Zudem hat sie sich technisch (Hybridmotoren) und in Sachen Wertigkeit (edler Innenraum) enorm weiterentwickelt. Wichtigste Neuerung ist eine aufger&#xE4;umte Mittelkonsole, dank der Integration der Klimaanlagen-Bedienung in den auf 11,4 Zoll gewachsenen Infotainment-Touchscreen. Unterhalb vom Display ist nun Platz f&#xFC;r eine gro&#xDF;e Ablage mit Smartphone-Ladeschale. Au&#xDF;erdem gibt es einen neuen Gangwahlschalter und ein neues Dreispeichenlenkrad. &#xC4;u&#xDF;erliche &#xC4;nderungen zum Modelljahr 2024 sind ein modifiziertes K&#xFC;hlergrillgitter und neue LED-Pixel-Scheinwerfer.&#xA0; SUV-Coup&#xE9; mit ausfahrbaren T&#xFC;rgriffen Das&#xA0;Design-Prinzip&#xA0;mit der stark abfallenden Dachlinie bei gleichzeitig aufw&#xE4;rts strebender G&#xFC;rtellinie hat sich nicht ge&#xE4;ndert. Die neuen Pixel-LED-Scheinwerfer sind in den Versionen HSE und Autobiography serienm&#xE4;&#xDF;ig installiert. Sie verf&#xFC;gen &#xFC;ber drei Mal mehr LEDs als Matrix-LED-Scheinwerfer. In jedem Scheinwerfer stehen vier Pixel-Module mit 67 pr&#xE4;zise steuerbaren LEDs bereit, um den Lichtkegel optimal an die Umgebungsbedingungen anzupassen. Dazu gibt es passende&#xA0;Heckleuchten mit dynamischen Blinkern&#xA0;sowie&#xA0;ausfahrbare T&#xFC;rgriffe,&#xA0;die b&#xFC;ndig in der Karosserie verschwinden.  Ein zentrales optisches Element sind auch die gro&#xDF;en&#xA0;R&#xE4;der mit 20- oder 21-Zoll-Durchmesser,&#xA0;die im Vierer-Set zwischen 3696 und 4548 Euro Aufpreis kosten. Aus technischer Sicht ist das ein gewagtes Unterfangen, denn in der Regel leidet der Komfort des Fahrwerks darunter enorm. Doch nicht beim Evoque, der selbst mit 20-Z&#xF6;llern komfortabel &#xFC;ber wellige Stra&#xDF;enbel&#xE4;ge und abgesenkte Kanaldeckel abrollt.  An pfiffiger Technik bringt der Evoque eine&#xA0;&quot;durchsichtige&quot; Motorhaube&#xA0;mit. Dank eines ausgekl&#xFC;gelten Kamerasystems sieht der Fahrer auf seinem Display den Bereich unter dem Vorderwagen, was bei schwierigen Gel&#xE4;ndepassagen genauso hilfreich sein kann wie beim Einparken in enge L&#xFC;cken. Der SUV bietet eine Bodenfreiheit von 212 Millimetern sowie einen B&#xF6;schungswinkel von 25 Grad vorn beziehungsweise 30,6 Grad hinten &#x2013; das macht den kleinen Range Rover in Verbindung mit den zahlreichen einschl&#xE4;gigen Assistenzsystemen durchaus gel&#xE4;ndetauglich. Innenraum: Klar gegliedertes Cockpit Im f&#xFC;r die Fahrzeugklasse &#xFC;berraschend hochwertigen Innenraum dominieren glatte, &#xFC;bersichtliche Fl&#xE4;chen&#xA0;und betont&#xA0;minimalistisch gehaltene Linien&#xA0;&#x2013; das erinnert irgendwie an einen Volvo, der sich nach England verirrt hat. Das digitale 12,3-Zoll-Fahrerdisplay stellt Geschwindigkeit und Drehzahl in Form von gut ablesbaren Rundinstrumenten dar. In der Mittelkonsole befindet sich nach dem Mini-Facelift nur noch ein Bildschirm im Format 11,4 Zoll. An dessen beiden Seiten sind in Leisten durchgehend die Einstellm&#xF6;glichkeiten von Klimatisierung, Sitzen und Audioanlage zu sehen. Die virtuellen &#x201E;Schalter&#x201C; sollen laut Hersteller den direkten Zugang zu h&#xE4;ufig genutzten Funktionen wie der individuellen Temperierung an den Vordersitzen, Kameras, Navigation oder Audiolautst&#xE4;rke vereinfachen. Das im Autobiography serienm&#xE4;&#xDF;ige, ansonsten im Technologiepaket f&#xFC;r 1870 Euro enthaltene  Head-up-Display projiziert wichtige Informationen wie Geschwindigkeit, aktuellen Gang sowie Navigationshinweise direkt auf die Frontscheibe in das Sichtfeld des Fahrers. Der W&#xE4;hlhebel der fein schaltenden Automatik (acht oder neun G&#xE4;nge, je nach Ausf&#xFC;hrung) ist als Joystick ausgef&#xFC;hrt und leicht zu bedienen. Mehr Radstand f&#xFC;r mehr Platz Im Vergleich zum Vorg&#xE4;nger wurde der Evoque nicht l&#xE4;nger. Weil er aber auf der aktuellen Stahl-Plattform von Jaguar Land Rover aufbaut,&#xA0;verl&#xE4;ngerte sich der Radstand,&#xA0;was vor allem den Fondpassagieren zugute kommt: 20 Millimeter&#xA0;mehr Knieraum&#xA0;klingen nach nicht viel, sind aber deutlich sp&#xFC;rbar. Der Einstieg nach hinten bleibt durch die abfallende Dachlinie und den schmalen T&#xFC;rausschnitt im Fu&#xDF;bereich beschwerlich. Zudem liegen die Schweller hoch und sind somit etwas umst&#xE4;ndlich zu &#xFC;berwinden.  Die Coup&#xE9;-hafte Karosserieform mit ihrer hohen Ladekante ist auch schuld daran, dass der Evoque kein wirklicher Lademeister wird: Unter der Kofferraumabdeckung fasst der Gep&#xE4;ckraum des Evoque lediglich vom ADAC gemessene 315 Liter (Werksangabe 472). Immerhin fasst das Heck 1200 Liter, wenn die im Verh&#xE4;ltnis 40:20:20 geteilte R&#xFC;ckbank umgeklappt wird. Vorn genie&#xDF;en Fahrer und Beifahrer auf gut geformten Sitzen ein&#xA0;sehr gro&#xDF;z&#xFC;giges Raumgef&#xFC;hl.&#xA0;Im bereits erw&#xE4;hnten Fahrassistent-Paket versteckt sich noch eine pfiffige Technologie: Der&#xA0;&quot;ClearSight Smart-View&quot;-Innenr&#xFC;ckspiegel,&#xA0;der sich auf Knopfdruck in einen hochaufl&#xF6;senden Bildschirm verwandelt. Er zeigt das Bild einer auf dem Dach montierten, nach hinten gerichteten Kamera mit einem gro&#xDF;en 50-Grad-Sichtfeld. Prinzipiell prima &#x2013; allerdings spiegelt sich je nach Sonnenstand der Kopf des Fahrers manchmal zus&#xE4;tzlich.&#xA0; Range Rover Evoque: Motoren und Preise Die Motorenpalette des Evoque umfasst zwei Diesel mit 163 und 204 PS, zwei Benziner (200 und 249 PS) und einen Plug-in-Hybrid mit jetzt 269 PS Systemleistung. Alle Motorvarianten mit Ausnahme des Plug-in sind Mild-Hybride. Sie haben also eine zus&#xE4;tzliche&#xA0;48-Volt-Batterie an Bord, die ihre Energie &#xFC;ber einen Riemen-Starter-Generator in das Antriebssystem einbringt. Der Verbrenner wird so beim Beschleunigen unterst&#xFC;tzt und spart Sprit. Die beim Bremsen oder Verz&#xF6;gern entstehende Energie leitet der Startergenerator wieder in die 48-V-Batterie zur&#xFC;ck. Die Konsequenz, alle Motoren als Mildhybrid auszulegen, ist zwar lobenswert. &#xDC;bersch&#xE4;tzen sollte man die Technik allerdings nicht, selbst wenn sich die Verbrauchswerte auf dem Papier gut lesen. Wer einen der Optik entsprechenden dynamischen Antrieb w&#xFC;nscht, sollte sich eher f&#xFC;r einen st&#xE4;rkeren Motor als den kleinsten Diesel mit 163 PS f&#xFC;r 62.200 Euro Grundpreis entscheiden &#x2013; schlie&#xDF;lich bringt der kompakte Evoque schon in der Basisausf&#xFC;hrung rund 1,8 Tonnen auf die Waage.  Modelljahr 2024: Plug-in-Hybrid hat jetzt 269 PS Am interessantesten in der Motorenpalette ist sicherlich der Plug-in-Hybrid als j&#xFC;ngste Version namens P300e. Bei ihm sorgt ein mit einem Elektromotor kombinierter 1,5-Liter-Dreizylinder-Turbo f&#xFC;r Vortrieb. Das Antriebduo bringt es auf eine Systemleistung von bisher 309, mittlerweile nur noch 269 PS. Das ist in einem Kompakt-SUV nach wie vor eine Hausnummer. Im Hybridmodus geht es dann auch entsprechend rasant voran, wenn der Fahrer aufs Gas dr&#xFC;ckt: 7,2 (bisher 6,6 Sekunden) von 0 auf 100 km/h und eine Spitze von bisher 190 (bisher 213) km/h sind v&#xF6;llig in Ordnung, auch wenn der Elan bei flottem Autobahntempo erstaunlich schnell nachl&#xE4;sst.  Benziner und Elektromotor wirken gut aufeinander abgestimmt, der Wechsel und das Zusammenspiel der Antriebsarten klappt hervorragend. Sch&#xF6;n auch, dass Land Rover dem Dreizylinder mit einer Ausgleichswelle und f&#xFC;nf Gegengewichten so guten Manieren beigebracht hat, dass ihm jegliche dreizylindertypischen Vibrationen fehlen und man ihm selbst angesichts des vollen Motorklangs einen vierten Zylinder unterstellen k&#xF6;nnte. 67 km rein elektrische Reichweite Im reinen Elektromodus hat der Benziner Pause &#x2013; zumindest bis die extern aufladbare 11,5-kWh-Batterie aufgegeben hat. Und hier offenbart der Evoque einen ganz anderen, deutlich sanfteren Charakter. Grund: Die 80 kW des Elektromotors haben mit dem fast zwei Tonnen schweren Plug-in-Hybriden ziemlich zu k&#xE4;mpfen. Die Beschleunigung bis maximal 135 km/h ist daher zwar sehr sanft und gleichm&#xE4;&#xDF;ig, aber mitnichten so st&#xFC;rmisch wie im Hybridmodus. An sich ist das nicht schlimm und passt auch zum &#xD6;ko-Anstrich, wenn der Range zum leisen, zur&#xFC;ckhaltenden Gleiter wird. Doch an Steigungen oder beim &#xDC;berholen auf der Landstra&#xDF;e wird das Beschleunigen zur z&#xE4;hen Angelegenheit. Erst beim Kickdown schaltet sich der Benziner zu und es geht wieder flotter voran.  Auch aus energetischer Sicht empfiehlt sich der Elektroantrieb eher f&#xFC;r die Stadt und zum gleichm&#xE4;&#xDF;igen Gleiten auf der Landstra&#xDF;e, will man tats&#xE4;chlich die bis zu 67 versprochenen Normkilometer (WLTP) rein elektrisch zur&#xFC;cklegen. 45 Kilometer sind dem P300e aber auch bei nerv&#xF6;serem Gasfu&#xDF; zuzutrauen, was manchem Pendler durchaus reichen d&#xFC;rfte. Zwar gibt der Hersteller mittlerweile einen Verbrauch von 1,3 Litern Super und 19,8 kWh auf 100 Kilometer an, doch in der Praxis d&#xFC;rfte das nicht zu schaffen sein. Wie das Verh&#xE4;ltnis von Strom- und Benzinverbrauch tats&#xE4;chlich ausf&#xE4;llt, h&#xE4;ngt wie bei jedem Plug-in stark von Nutzung und Fahrprofil ab. Auch DC-Laden ist m&#xF6;glich Besonderheit: Im Gegensatz zu vielen anderen Plug-in-Hybriden l&#xE4;sst sich der Evoque auch an Schnelllades&#xE4;ulen mit Gleichstrom (DC) via CCS-Stecker laden. Die maximale Ladeleistung betr&#xE4;gt dort immerhin 32 kW, so dass in 30 Minuten 80 Prozent der Batterie gef&#xFC;llt sein sollten. Das AC-Laden an normalen Lades&#xE4;ulen oder Wallboxen ist technisch gesehen zwar auf 7 kW (einphasig) m&#xF6;glich. Allerdings sind in Deutschland einphasig nur maximal 4,6 kW (20 A) erlaubt. Damit dauert eine Komplettladung des Evoque etwa dreieinhalb Stunden. Preis f&#xFC;r den Plug-in-Hybrid: Rund 61.000 Euro So viel Technik muss einem aber auch einiges wert sein. Konkret  61.200 Euro in der Basisversion f&#xFC;r den Plug-in-Hybrid. Und das ist eine ganze Menge f&#xFC;r einen Kompakt-SUV - wenn auch f&#xFC;r einen sehr edel gemachten. Range Rover Evoque P300e: Technische Daten Hier finden Sie viele weitere&#xA0;Fahrberichte und Autotests. ]]>
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            <title>Die Legende lebt: Testfahrt im Land Rover Defender</title>
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            <dc:creator>Kroher</dc:creator>
            <pubDate>2023-09-07T08:00:00+02:00</pubDate>
            <description>&lt;![CDATA[&lt;img src="https://assets.adac.de/image/upload/v1643873881/ADAC-eV/KOR/Bilder/Video%20Vorschaubilder/vorschau-land-rover-defender-90-d300-2202_oni33k.jpg">]]&gt; Die Neuauflage des Land Rover Defender bleibt seiner kastig-kultigen Optik treu. Und die Testfahrt beweist: Der neue &amp;quot;Landy&amp;quot; bleibt mehr denn je eine Klasse f&amp;#xFC;r sich.  </description>
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                <![CDATA[Die Neuauflage des Land Rover Defender bleibt seiner kastig-kultigen Optik treu. Und die Testfahrt beweist: Der &quot;Landy&quot; ist mehr denn je eine Klasse f&#xFC;r sich. Fakten, Daten, Preise Zwei Radst&#xE4;nde und drei L&#xE4;ngen Hervorragende Offroad-Eigenschaften bleiben Zwei Benziner, drei Diesel und Plug-in-Hybrid ab 63.600 &#x20AC; Ja, es gibt sie noch, die&#xA0;Ikonen im Automobilbau!&#xA0;Seit Sommer 2020 steht die Neuauflage der Gel&#xE4;nde-Ikone Land Rover Defender beim H&#xE4;ndler. An den Start ging der neue Defender in verschiedenen Varianten: W&#xE4;hrend die ersten Modelle des Defender 110 mit f&#xFC;nf, sechs oder 5+2 Sitzen an die Kunden ausgeliefert wurden, erfolgte sp&#xE4;ter im Jahr die Markteinf&#xFC;hrung des kompakten Defender 90 mit k&#xFC;rzerem Radstand. Der Defender Hard Top f&#xFC;r den gewerblichen Einsatz ist seit Ende 2020 erh&#xE4;ltlich. Und die Langversion mit der Zusatzzahl 130 und bis zu acht Sitzpl&#xE4;tzen seit dem Fr&#xFC;hjahr 2023. Defender: Ungew&#xF6;hnlicher Innenraum&#xA0; Selbst eingefleischte Defender-Fans werden beruhigt durchatmen, wenn sie das aktuelle Modell das erste Mal live sehen. Klar, vorne bekam der Landy die&#xA0;typischen Rover-Merkmale&#xA0;mit den&#xA0;schmalen Matrixscheinwerfern&#xA0;und einem&#xA0;glatten K&#xFC;hlergrill. Und auch die Frontscheibe ist aerodynamisch flacher. Doch die eher eckige Grundform und das&#xA0;ausgepr&#xE4;gt kantige Heck&#xA0;bleiben als Stilelemente.&#xA0;Hinzu kommen markante, unverwechselbare Kennzeichen des Originals wie die Alpine-Fenster im Dach oder die seitlich angeschlagene Heckt&#xFC;r samt au&#xDF;en angebrachtem Reserverad. Im Vergleich zum angestaubten alten Modell ist der Defender im Innenraum nicht wiederzuerkennen, der so minimalistisch-stylisch gestaltet ist, wie man es eher von einem Volvo erwartet. Das Armaturenbrett steht flach mit einem gro&#xDF;en Defender-Schriftzug, grobe Strukturen und Befestigungselemente verstecken sich nicht und die Oberfl&#xE4;chen sind entweder dick gummiert oder mit einem Material bespannt, das an das Softshell-Gewebe von Outdoor-Jacken erinnert. Alles wirkt robust &#x2013; reduziert auf das Wesentliche. Hinter dem f&#xFC;r Land Rover typischen Vierspeichen-Lenkrad ist ein gut ablesbares&#xA0;Volldigital-Cockpit&#xA0;zu sehen. Auff&#xE4;llig: Unter dem zentralen Display auf dem Armaturenbrett gibt es einen erh&#xF6;ht angebrachten&#xA0;Automatik-Schalthebel.&#xA0;Auf den stylischen Drehschalter anderer Modelle, der nach dem Start ausf&#xE4;hrt, verzichtet Land Rover beim aktuellen Defender leider.  Als erstes Modell aus dem Haus Land Rover hatte er bei seinem Start das neu entwickelte Infotainment-System Pivi Pro an Bord, bei dem f&#xFC;r h&#xE4;ufig vorkommende Aufgaben nur wenige Schritte n&#xF6;tig sind. Tats&#xE4;chlich funktionierte das System bei der ersten Testfahrt so, dass alle Funktionen auf Anhieb auffindbar waren. Zwei Radst&#xE4;nde: 90 und 110 Zoll Selbstverst&#xE4;ndlich gibt es wieder&#xA0;drei Karosserievarianten:&#xA0;Den kurzen&#xA0;Ninety (90), den&#xA0;One Ten (110) und den One Thirty (130).&#xA0;Die Ziffern stehen bei den beiden k&#xFC;rzeren Varianten f&#xFC;r den jeweiligen&#xA0;Radstand in Zoll, der 130er ist bei gleichen Radstand 60 Zentimeter l&#xE4;nger als der 110er.&#xA0;Letzterer wird mit f&#xFC;nf, f&#xFC;nf plus zwei oder sechs Sitzen angeboten. Das Ladevolumen im Kofferraum betr&#xE4;gt 1075 Liter laut Hersteller. Wird noch mehr Platz ben&#xF6;tigt, kann durch Umklappen von Reihe zwei ein Lastenabteil mit satten 2380 Liter Volumen geschaffen werden.  Der Defender 90 ist ebenfalls mit bis zu sechs Sitzpl&#xE4;tzen erh&#xE4;ltlich. Sechs? Wie fr&#xFC;her beim Fiat Multipla? Exakt: Durch die hohe Platzierung des Schalthebels am Armaturenbrett schufen die Entwickler Platz f&#xFC;r den optionalen mittleren Klappsitz in der ersten Reihe, wodurch drei Passagiere nebeneinander mit bester Aussicht reisen k&#xF6;nnen. Der Defender 130 wiederum verf&#xFC;gt &#xFC;ber bis zu acht Sitzpl&#xE4;tze Ausprobieren konnten wir den sechsten Sitz oder die zwei Sitze ganz hinten bei den ersten Testwagen leider noch nicht. Wir genossen daf&#xFC;r das f&#xFC;rstliche Platzangebot der Normalbestuhlung im 110er. Vorne macht das zur&#xFC;ckgesetzte Armaturenbrett zus&#xE4;tzlich Platz und hinten ist zur Vorderlehne gar so viel Platz, dass auch noch das verlorene Schaf des Bauern dazwischen passen w&#xFC;rde. Der k&#xF6;nnte es auch aus dem gr&#xF6;bsten Gel&#xE4;nde retten, denn der Defender macht aufgrund seiner Technik, der robusten Konstruktion und seinem permanenten Allradantrieb in jedem Gel&#xE4;nde eine gute Figur.  Hinzu kommen ein zweistufiges Verteilergetriebe, ein sperrbares Mittendifferential sowie eine aktive Hinterachssperre.  Die neue Karosseriearchitektur bietet eine maximale Bodenfreiheit von 291 Millimetern, einen vorderen B&#xF6;schungswinkel von 38 Grad, den Rampenwinkel mit 28 Grad und einen hinteren B&#xF6;schungswinkel mit 40 Grad. Hinzu kommt eine maximale Wattiefe von 900 Millimetern. Selbstverst&#xE4;ndlich hat auch der Defender der Neuzeit eine weitere innovative Technologie: ClearSight Ground View. Das von Land Rover entwickelte System macht die Motorhaube praktisch durchsichtig, denn Kameras &#xFC;bertragen Bilder vom Untergrund unmittelbar vor den Vorderr&#xE4;dern auf den Touchscreen im Armaturenbrett. Defender: Sechs Antriebsversionen Aktuell stehen&#xA0;zwei Benzin-&#xA0;und&#xA0;drei Dieseltriebwerke plus ein Plug-in-Hybrid&#xA0;zur Verf&#xFC;gung.&#xA0;Der Sechszylinder-Turbobenziner P400 leistet 294 kW/400 PS aus drei Litern Hubraum. Die V8-Version bringt es aus f&#xFC;nf Litern auf 386 kW/525 PS, im 130er auf 368 kW/500 PS. Der Sechszylinder-Diesel ist mit 147 kW/200 PS, 183 kW/249 PS oder 221 kW/300 PS erh&#xE4;ltlich. Die&#xA0;Plug-in-Version&#xA0;mit einem Lithium-Ionen-Akku mit einer Kapazit&#xE4;t von 15,4 kWh kombiniert einen Vierzylinder-Turbobenziner und einen  E-Motor und bringt es auf eine Systemleistung von 297 kW/404 PS.&#xA0;Alle Motoren liefern jeweils an eine 8-Gang-Automatik. F&#xFC;r die Testfahrten stand der Diesel seinerzeit mit 240 PS zur Verf&#xFC;gung (jetzt hat er 249) &#x2013; ein vor allem im unteren Drehzahlbereich sehr kultivierter Vierzylinder, der mit dem satten&#xA0;Drehmoment von 430 Nm&#xA0;mit dem immerhin &#xFC;ber zwei Tonnen schweren Defender absolut keine M&#xFC;he hat. Und auch wer die enorme&#xA0;Anh&#xE4;ngelast von 3500 Kilo&#xA0;ausnutzt, wird nie das Gef&#xFC;hl haben, untermotorisiert zu sein. Die komfortabel schaltende&#xA0;8-Gang-Automatik&#xA0;passt gut zu diesem Triebwerk, das mittlerweile durch einen etwas st&#xE4;rkeren Sechszylinder ersetzt wurde. Allerdings sind die unteren G&#xE4;nge f&#xFC;r bessere Gel&#xE4;ndeg&#xE4;ngigkeit relativ kurz &#xFC;bersetzt, wodurch der Selbstz&#xFC;nder bei hohen Drehzahlen etwas lauter wird. Der Landy f&#xE4;hrt erstaunlich agil Auf Asphalt beeindruckt, wie agil sich das Dickschiff auch auf kurvenreichen Stra&#xDF;en bewegen l&#xE4;sst. Das Fahrwerk (im Test mit Luftfederung) ist straff und trotzdem nicht unkomfortabel abgestimmt, l&#xE4;sst kaum Wankbewegungen zu. Hervorragend passt dazu auch die Lenkung, die mit wenig Kraftaufwand jede Biegung zielgenau in Angriff nimmt.  An Ausstattung stehen insgesamt sieben verschiedene Niveaus zur Wahl, au&#xDF;erdem werden&#xA0;diverse Zubeh&#xF6;rpakete (Explorer, Adventure, Country und Urban sowie Black Pack, Bright Pack und County Exterior Pack) und mehr als 100 einzelne Ausstattungs-Komponenten&#xA0;angeboten. Und nat&#xFC;rlich gibt es zus&#xE4;tzlich eine breite Palette an Optionen, Zubeh&#xF6;r- und Ausstattungsdetails &#x2013; aber das kennen die eingefleischten Landy-Fans ja schon. Das&#xA0;Einstiegsmodell&#xA0;des&#xA0;Defender 90&#xA0;kostet 63.600 Euro&#xA0;kosten. Der&#xA0;Defender 110&#xA0;ist ab&#xA0;67.200 Euro&#xA0;zu haben, der 130er ab 89.500 Euro. Land Rover Defender: Technische Daten, Preis Hier finden Sie viele weitere&#xA0;Fahrberichte und Autotests.]]>
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            <title>Range Rover im ADAC Test: Der sanfte Riese</title>
            <link>https://www.adac.de/rund-ums-fahrzeug/autokatalog/marken-modelle/land-rover/land-rover-range-rover/</link>
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            <dc:creator>Wieler</dc:creator>
            <pubDate>2023-04-04T14:30:00+02:00</pubDate>
            <description>&lt;![CDATA[&lt;img src="https://assets.adac.de/image/upload/v1655471107/ADAC-eV/KOR/Bilder/PR/range-rover-fahrbericht-front-2206_jtusfv.jpg">]]&gt; Der neue Range Rover ist wie sein Vorg&amp;#xE4;nger nicht nur eine Stilikone, er taugt auch f&amp;#xFC;rs Gel&amp;#xE4;nde. Test des 350 PS starken Diesel D350</description>
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                <![CDATA[Der Range Rover gilt als Ikone unter den Gel&#xE4;ndewagen und steht nun in der f&#xFC;nften Generation bei den H&#xE4;ndlern. In einem Range schwebt man &#xFC;ber den Dingen: Doch passt der schwere Luxusliner noch in die Zeit? ADAC Test, Daten, Bilder, Preise Range Rover als Diesel, V8-Benziner und Plug-in-Hybrid Komfort und Luxus ab 125.900 Euro 2024 kommt der Range Rover auch als Elektroversion 125.900 Euro. Wer jetzt den Taschenrechner bem&#xFC;hen will: F&#xFC;r diese Summe bekommt man elf Dacia Sandero &#x2013; oder eben einen Range Rover. Und das ist nur der Basispreis. Die Topversion des aktuellen Range Rover mit 530 PS starkem V8 unter der Haube und der besten Ausstattung kostet satte 206.600 Euro. Wo der Otto-Normalverdiener jetzt blass um die Nase wird, dem sei gesagt: F&#xFC;r die Zielgruppe des Luxus-Gel&#xE4;ndewagens &#x2013; sag niemals SUV zu ihm! &#x2013; ist der Preis nebens&#xE4;chlich.  Laut Land Rover-Marketing-Chef Christian L&#xF6;er st&#xFC;nden bei den Kunden ohnehin schon mehrere Luxusautos in der Garage und nicht selten auch ein Range Rover. &quot;Der Range Rover hat keine Konkurrenz&quot;, so L&#xF6;er, schlie&#xDF;lich h&#xE4;tte er Tradition und sei schon seit f&#xFC;nf Generationen eine Ikone unter den Allradautos. Fraglos k&#xF6;nnen Autos im selben Segment wie BMW X7 oder Mercedes GLS nicht auf 50 Jahre Geschichte zur&#xFC;ckblicken, am ehesten noch die Mercedes G-Klasse. Der Range Rover ist bis zu 5,25 Meter lang Repr&#xE4;sentativ ist der Range Rover der f&#xFC;nften Generation allemal: Der Engl&#xE4;nder strahlt eine unglaubliche Pr&#xE4;senz aus. Was vor allem an seiner immensen Gr&#xF6;&#xDF;e liegt. Die Haube t&#xFC;rmt sich auf wie ein Berg, 5,05 Meter L&#xE4;nge (die Version mit langem Radstand kommt auf 5,25 Meter), 1,87 Meter H&#xF6;he und 2,21 Meter Breite (mit Spiegeln) sind beeindruckende Ma&#xDF;e. Und weil ein Range der Markentradition verpflichtet ist, muss er auch gel&#xE4;ndetauglich sein. Entsprechend gro&#xDF; ist die Bodenfreiheit (22 bis 30 cm, elektronisch h&#xF6;henverstellbar), entsprechend hoch der Einstieg.  Hat man den Fahrersitz erklommen, blickt man auf einen fein gemachten und nach Leder duftenden Innenraum, die Verarbeitung ist exzellent und das Arrangement von Schaltern, Tasten und Bildschirmen darf als gelungen gelten. Auf Effekthascherei verzichten die Engl&#xE4;nder, eine gute Bedienbarkeit steht mit gro&#xDF;en Touchfl&#xE4;chen und leicht ablesbaren, digitalen Skalen stattdessen im Vordergrund. Die &#xFC;blichen Funktionen des Alltags lassen sich jedenfalls leicht bedienen. Allerdings sind nicht alle Tasten und Kn&#xF6;pfe dort, wo man sie gew&#xF6;hnlich sucht; beispielsweise befindet sich der Lautst&#xE4;rkenregler neben dem Getriebew&#xE4;hlhebel.  Luxus auch im Fond des Range Rover Auch die Fondinsassen d&#xFC;rften sich im Range wohlf&#xFC;hlen. Sie k&#xF6;nnen via Tablet in der Mittelarmlehne ihre Sitze verstellen oder sich massieren lassen, f&#xFC;r ein bequemes Nickerchen die Lehnen elektrisch nach hinten oder ein Fach f&#xFC;r die Becherhalter in der Mittelarmlehne elektrisch aufsurren lassen. Letzteres wirkt zwar ein wenig dr&#xFC;ber, doch ein Elektromotor mehr oder weniger schl&#xE4;gt bei 2,7 Tonnen Leergewicht auch nicht mehr gro&#xDF; ins Kontor. Und wer nachts nicht gern nach der Gurtschlie&#xDF;e fummelt, d&#xFC;rfte sich &#xFC;ber deren Beleuchtung durchaus freuen.  Sieben Sitze in der Langversion Erstaunlich ist aber, dass die Versionen mit Panoramadach nicht wirklich mit allzu &#xFC;ppiger Kopffreiheit aufwartet, und man auch von der Beinfreiheit in einem mehr als f&#xFC;nf Meter langen Auto grunds&#xE4;tzlich mehr erwarten k&#xF6;nnte. Doch auch hier gibt es eine L&#xF6;sung in Form der 25 Zentimeter l&#xE4;ngeren Version mit langem Radstand, die zudem mit einer dritten Sitzreihe angeboten wird. Und wie w&#xE4;re es mit einem kleinen Picknick auf der Ladefl&#xE4;che? Bis zu 350 Kilogramm vertr&#xE4;gt der untere Teil der Ladeklappe auf dem man es sich mit einer aufklappbaren Sitzbank und kleinen Kissen gem&#xFC;tlich machen kann. Tolle Fahrleistungen mit 350-PS-Diesel F&#xFC;r den ADAC Test stand der Range als D350 mit folgerichtig 350 PS zur Verf&#xFC;gung. Wie alle Diesel &#x2013; es gibt noch einen D250 und einen D300 mit entsprechender PS-Zahl &#x2013; hat er sechs Zylinder in Reihe und wird von einem kleinen E-Motor unterst&#xFC;tzt, ist also ein 48-Volt-Mild-Hybrid. &#xDC;berbewerten sollte man diese Art der Hybridisierung ohnehin nicht und in einem dicken Range schon gar nicht. Rein elektrisch kann der Gel&#xE4;ndewagen dadurch nicht fahren, die Arbeit hat nach wie vor der Dieselmotor.  Der setzt sich allerdings gekonnt in Szene. Ein kurzer Druck aufs Gaspedal gen&#xFC;gt und der Motor legt nachdr&#xFC;cklich los. Dank 700 Newtonmeter Drehmoment bei 1500 Umdrehungen stellen selbst die Steigungen im Voralpenland keinerlei Herausforderung dar. Der Motor erlaubt sich h&#xF6;chstens ein dezentes Grummeln und wuchtet die Fuhre souver&#xE4;n und unangestrengt gen Horizont. Wenn es sein muss, sogar in gut sechs Sekunden auf Tempo 100, die Spitze liegt bei 234 km/h. Auch die Durchzugswerte k&#xF6;nnen sich sehen lassen. Von 60 auf 100 km/h geht es in knapp vier Sekunden, von 80 auf 120 km/h beschleunigt der Engl&#xE4;nder in 5,0 Sekunden, wie der ADAC gemessen hat. Dabei legt der Sechszylinder eine gute Laufkultur an den Tag. Man sp&#xFC;rt ihn zwar durch ganz leichte Vibrationen, insgesamt sind diese aber gering und daher in keiner Weise st&#xF6;rend. Unter Last ist der Turbodiesel &#xFC;ber dezentes, aber sonores Grummeln zu h&#xF6;ren. Die Achtgang-Automatik liefert ZF zu, im Range Rover ist sie gut auf Motor und Fahrzeug abgestimmt. Die Geschmeidigkeit und bei Bedarf Schnelligkeit der Schaltvorg&#xE4;nge ist einwandfrei. Galerie: Die f&#xFC;nf Generationen des Range Rover 360-Grad-Blick in den Innenraum des Range Rover Ein 2,5-Tonner ist kein Sportwagen Das Fahrwerk des Range Rover ist sicher abgestimmt, allerdings machen sich der h&#xF6;here Schwerpunkt und das enorme Gewicht bemerkbar, zumal sehr hohe Komfortanspr&#xFC;che ebenso im Lastenheft standen. Von daher ist es nicht verwunderlich, dass der Gel&#xE4;ndewagen bei schnellen Lenkman&#xF6;vern sowie beim Beschleunigen und Bremsen gewisse Aufbaubewegungen zeigt, die aber dank eines Wankausgleichs vergleichsweise moderat ausfallen und daher unkritisch sind. Der Geradeauslauf ist gut, Spurrinnen oder Fahrbahnverwerfungen beeindrucken den Range Rover kaum. Insgesamt ist die Kurvenfreudigkeit f&#xFC;r ein so schweres Auto nicht schlecht, die Allradlenkung hilft hier sp&#xFC;rbar. Im ADAC Ausweichtest f&#xE4;llt die Abstimmung des ESP auf, die strikt auf Sicherheit ausgelegt ist. Im Grenzbereich wird der Range Rover erheblich abgebremst, um den gew&#xFC;nschten Kurs zu halten. Das ist sicher, aber alles andere als dynamisch. Da der feine Brite klar auf Komfort getrimmt ist, kommt eine um die Mittellage wenig empfindliche Lenkabstimmung zum Einsatz. Man hat ein gutes, wenngleich deutlich entkoppeltes Lenkgef&#xFC;hl.  Der Range ist eben eher ein luxuri&#xF6;ser Gleiter f&#xFC;r Genie&#xDF;er, in dem man &#xFC;ber dem Geschehen auf seinem Hochsitz thront. Und man ertappt sich schnell bei der Frage, was denn eigentlich die ganzen anderen Spielzeugautos auf der Stra&#xDF;e wollen. Dank Luftfederung scheint der Range &#xFC;ber der Stra&#xDF;e zu schweben und die Fahrger&#xE4;usche werden so gut ged&#xE4;mmt wie in kaum einem anderen Fahrzeug. Durch Gegenschall aus dem Lautsprecher wird auch noch das geringste Abrollger&#xE4;usch eliminiert, so dass in den meisten Fahrsituationen eine angenehme Stille herrscht. Zumindest bis Autobahn-Tempo, wenn dann doch die ein oder anderen Windger&#xE4;usche ein leises S&#xE4;useln bescheren.  Der Range Rover im Video: Zugpferd: Range Rover mit 3500 kg Anh&#xE4;ngelast In jedem Fall freut man sich auf die gro&#xDF;e Reise im Range Rover. Gern nimmt die Kundschaft auch einen Pferdeanh&#xE4;nger oder ein Boot an den Haken: 3500 Kilogramm Anh&#xE4;ngelast und serienm&#xE4;&#xDF;iger Allradantrieb sind beste Voraussetzungen f&#xFC;r ein Leben als Zugfahrzeug. Und im Gel&#xE4;nde hat der Range ohnehin gute Karten: Achssperren, verschiedene Fahrprogramme, tolle Bodenfreiheit und geringe Karosserie&#xFC;berh&#xE4;nge lassen den Allradler fast &#xFC;berall durchkommen. Abgesehen von diesen praktischen Eigenschaften darf man sich aber dennoch die Frage stellen, ob so ein Riese heute noch zeitgem&#xE4;&#xDF; ist. Schlie&#xDF;lich geht der Gel&#xE4;ndewagen nicht gerade zimperlich mit den Ressourcen um: Im ADAC Ecotest schluckte er 8,7 Liter Diesel je 100 Kilometer, ein hoher Wert, der sich bei entsprechender Fahrweise noch spielend leicht nach oben treiben l&#xE4;sst.  Dank Mildhybridsystem und aufwendiger Motortechnik hat der Antrieb aber dennoch ein erstaunliches Effizienz-Potenzial. Wenn man mit Landstra&#xDF;entempo ruhig dahinf&#xE4;hrt und nur wenig beschleunigen muss, kann der Durchschnittsverbrauch sogar unter sechs Liter sinken. Angesichts von Luxus, Gr&#xF6;&#xDF;e und Gewicht des Range Rovers ein beeindruckender Wert. Bei der Abgasreinigung ist der Range Rover auf H&#xF6;he der Zeit, sie funktioniert in allen Lebenslagen einwandfrei und effektiv: Alle Schadstoffgruppen sind weit unter den Grenzwerten, egal ob innerorts, au&#xDF;erorts oder auf der Autobahn. Wer sich f&#xFC;r die Benziner erw&#xE4;rmt (400 und 530 PS), d&#xFC;rfte wohl erheblich mehr verbrauchen. Zwar gibt es auch noch zwei Plug-in-Hybride (P440e und P510e) mit einer relativ gro&#xDF;en Batterie mit 31,8 kWh, doch auch hier d&#xFC;rften Sparwunder ausbleiben und die angegebenen Werte von 30 kWh Strom und 0,9 Liter Super auf 100 Kilometer sehr theoretische sein. Gespannt sein darf man auf das Jahr 2024: Dann soll der Range Rover zus&#xE4;tzlich als reines Elektrofahrzeug angeboten werden. Ob er dann bei gesch&#xE4;tzten 3,2 Tonnen Leergewicht &#x201E;gr&#xFC;ner&#x201C; unterwegs ist? Wir sind gespannt. Bis dahin sch&#xE4;tzt der Hersteller, dass sich ein Gro&#xDF;teil der Kunden f&#xFC;r den V8-Benziner (ab 154.800 Euro) entscheiden werden. Wie gesagt, auf den Euro kommt es hier eben nicht an. Lesen Sie hier den ausf&#xFC;hrlichen Test des Range Rover D350 HSE Automatik als PDF Range Rover D350: Technische Daten, Preis ADAC Messwerte ADAC Testurteil Range Rover Sport: Der kleine Bruder des Range im Video Im ADAC Autokatalog finden Sie alle technischen Daten zum aktuellen Range Rover und hier viele weitere Fahrberichte und Autotests. ]]>
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