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        <title>Lucid</title>
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        <description>Lucid</description>
        <lastBuildDate>Sat, 06 Jun 2026 22:12:40 GMT</lastBuildDate>
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            <title>Lucid Gravity: Elektro-SUV ohne Kompromisse</title>
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            <dc:creator>Redaktion</dc:creator>
            <pubDate>2025-04-22T12:00:00+02:00</pubDate>
            <description>&lt;![CDATA[&lt;img src="https://assets.adac.de/image/upload/v1744867051/ADAC-eV/KOR/Bilder/PR/lucid-gravity-fahrbericht-seitenansicht-fahrt-2504_px3tcp.jpg">]]&gt; Die Tesla-Jagd geht weiter: Nach dem Lucid Air macht der Lucid Gravity auch dem Model X Konkurrenz. Der Erfolgsdruck steigt. </description>
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                <![CDATA[Bei Reichweite und Batterietechnik ist das Start-up Lucid Motors ganz vorn dabei. Doch vom Massenmarkt sind die Amerikaner noch meilenweit weg. Das erste SUV der Marke, der Lucid Gravity, soll das nun &#xE4;ndern. Erste Testfahrt. Luxus-SUV mit Elektroantrieb und sieben Sitzen Gro&#xDF;z&#xFC;gige Platzverh&#xE4;ltnisse und hochwertige Ausstattung  Reichweite bis zu 700 Kilometer Elektroautos aus Amerika - da denkt jeder gleich an Tesla. Doch eine andere US-Firma hat sich l&#xE4;ngst in Stellung gebracht: Die Marke Lucid unter der F&#xFC;hrung von Interims-Chef Marc Winterhoff. Vor nicht einmal zehn Jahren von frustrierten Tesla-Mitarbeiten mit Geld aus Saudi Arabien gegr&#xFC;ndet, hat das Start-up 2021 bereits mit der Limousine Lucid Air f&#xFC;r reichlich Wind gesorgt. Lucid Gravity zum Preis von 130.000 Euro Und jetzt, mitten in der Musk-Misere, schiebt ein strahlender CEO Winterhoff mit dem Gravity ein SUV hinterher und will damit die transatlantische Stimmung wieder heben. Genau wie der Air wird zwar auch der robuste Raumkreuzer kein Schn&#xE4;ppchen, wenn er zum Marktstart im sp&#xE4;ten Sommer 2025 &#xFC;ber den Atlantik kommt. Was der Lucid exakt kosten wird, steht noch nicht ganz fest. In der Startversion Grand Touring wird er aber wohl um die 130.000 Euro kosten und sp&#xE4;ter auch mit dem Basismodell nur knapp unter 100.000 Euro fallen.  Damit ist er noch einmal deutlich teurer als die bei uns ebenfalls schon schwer verk&#xE4;uflichen Kia EV9 und Hyundai Ioniq 9, die zu den wichtigsten Konkurrenten neben dem teuren Mercedes EQS SUV z&#xE4;hlen. Doch einmal mehr bieten die Amerikaner daf&#xFC;r auch mehr Leistung f&#xFC;r Antrieb und Akku als die Konkurrenz und einen angenehm dezenten Auftritt. 5,03 Meter wirken erstaunlich schlank Wo andere SUV gerne den Dicken machen, tritt der Gravity trotz seiner 5,03 Meter deshalb &#xE4;hnlich schlank und filigran auf wie der Air und r&#xFC;hmt sich eines in dieser Klasse konkurrenzlosen cW-Wertes von 0,24. Zugleich verkneift er sich die &#xFC;berbordenden LED-Spiele vieler chinesischer Konkurrenten und das Lametta, das die Europ&#xE4;er gerne an ihre Autos h&#xE4;ngen. Von rustikalen Plastik-Planken ganz zu schweigen. Weil er obendrein deutlich flacher ist als die meisten Oberklasse-SUV, sieht er fast aus wie ein Van und beschw&#xF6;rt Erinnerungen an die selige Mercedes R-Klasse herauf. Der Kofferraum ist riesig Innen gibt es eine Landschaft aus Lack und Leder, die zwar bei allem Premium-Anspruch nicht ganz die Perfektion von Audi &amp; Co lebt. Aber reichlich Platz bietet und die Variabilit&#xE4;t eines Vans. Schlie&#xDF;lich montieren die Amerikaner schon jetzt eine elektrisch verschiebbare und asymmetrisch geteilte Dreierbank in die Mitte und wollen bald auch Einzelsitze anbieten.  Dank mehr als drei Metern Radstand und betont schlanker Sitze fahren Erwachsene selbst in der dritten Reihe noch halbwegs bequem und mit bis zu 3200 Litern Kofferraum taugt der Gravity auch als Umzugslaster. Und da sind die &#xFC;ber 200 Liter Frunk unter der Fronthaube, der beim Picknick mit entsprechenden Polstern auch zur Parkbank wird, noch gar nicht mitgerechnet.  Schnelles Laden und 700 km Reichweite Das gr&#xF6;&#xDF;te Pfund der Amerikaner sind aber einmal mehr ihr Antrieb und vor allem ihre Akkus. Wo sich die Konkurrenz bisweilen noch nach dem 800 Volt-Standard strecken muss, haben die Zellen bei Lucid eine Spannung von 926 Volt und k&#xF6;nnen damit schneller Laden als alle anderen. Bis zu 400 kW Spitzenleistung verspricht Technik-Chef Eric Bach und kommt so in den USA im besten Fall auf 200 Meilen in kaum mehr als zehn Minuten Ladezeit. Bei uns d&#xFC;rften daraus 400 Kilometer in weniger als einer Viertelstunde werden. Wobei man das allerdings nur selten ausprobieren muss. Denn bei einer Kapazit&#xE4;t von 123 kWh liegt der Aktionsradius deutlich &#xFC;ber 700 Kilometer.  Rasante 270 km/h in Lucids Elektro-SUV Der Powerpack speist zwei Motoren, die im Grand Touring hinten 600 und vorne 228 PS haben und zusammen auf ein irrwitziges Drehmoment von 1232 Nm kommen. Obwohl der Gravity knapp an den drei Tonnen kratzt, stellt er die Nackenmuskeln seiner Insassen mit einem Sprintwert von 3,6 Sekunden auf eine bisweilen schmerzhafte Probe und wo die meisten Konkurrenten sp&#xE4;testens bei 200 Sachen den Stecker ziehen, schafft der Ami irrwitzige 270 km/h. Kein Wunder, dass Lucid-Chef Winterhoff gerne vom &#x201E;Supercar unter den Siebensitzern&#x201C; spricht. Zwar wird einem beim Kickdown Angst und Bange, so explosiv ist die Beschleunigung. Doch h&#xE4;lt der Gravity seine Kraft erstaunlich gut im Zaum. Serienm&#xE4;&#xDF;ig mit einer rasend schnellen Luftfederung ausgestattet und mit einer Hinterachslenkung auf Handlichkeit getrimmt, gleitet er deshalb nicht nur schnell &#xFC;ber die linke Spur, sondern schn&#xFC;rt sportlich und pr&#xE4;zise &#xFC;ber kurvige Nebenstra&#xDF;en durchs kalifornische K&#xFC;stengebirge. Und sobald man sich an das eckige Lenkrad gew&#xF6;hnt hat, manifestiert sich im Gesicht des Fahrers ein elektrisiertes L&#xE4;cheln. Scheitern die Amis an Preis und Vertrieb? Ein zur&#xFC;ckhaltendes Design, viel Platz im Innenraum, eine schier konkurrenzlose E-Technik und herausragende Fahrleistungen: Einmal mehr d&#xFC;piert Lucid damit nicht nur Elon Musk, sondern gleich auch die restliche Auto-Elite. Aber einmal mehr werden die Amerikaner wohl wieder an ihren hohen Preisen, ihrer geringen Bekanntheit und einem mit vier so genannten Studios f&#xFC;r Deutschland mehr als l&#xF6;chrigen Vertriebsnetz scheitern. Oder vielleicht doch nicht? Nat&#xFC;rlich wissen Winterhoff, Bach und ihre Kollegen, dass sie mit teuren Technologie-Highlights zwar Aufmerksamkeit erzeugen k&#xF6;nnen, aber kaum Umsatz. Und dass sie Masse brauchen, wenn sie endlich aus den Miesen kommen wollen. Deshalb erz&#xE4;hlt das Management nicht nur von neuen M&#xE4;rkten und neuen H&#xE4;ndlern, die an Bord kommen sollen. Sondern bei der F&#xFC;hrung durchs Hauptquartier im Silicon Valley stehen wie zuf&#xE4;llig die ersten Prototypen eines Mittelklasse-Modells herum, mit dem Lucid 2027 aus der Nische st&#xFC;rmen und sich dann vollends zur Tesla-Alternative mausern will.  Text: Thomas Geiger  Hier finden Sie noch viele weitere Fahrberichte und Autotests.]]>
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            <title>Lucid Air: Elektro-Luxus mit 830 PS und 175.000 Euro</title>
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            <dc:creator>Rudschies</dc:creator>
            <pubDate>2024-02-28T12:30:00+01:00</pubDate>
            <description>&lt;![CDATA[&lt;img src="https://assets.adac.de/image/upload/v1708517491/ADAC-eV/KOR/Bilder/ADAC-Prod/lucid-air-heck-detail-berge-2402_qfmuko.jpg">]]&gt; Der Lucid Air will die etablierte Konkurrenz der Oberklasse-Elektroautos kr&amp;#xE4;ftig aufmischen. Die Technik. Der Luxus. Der ADAC Test. Daten und Preise.</description>
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                <![CDATA[Der Lucid Air gilt als nobles Elektroauto, das Tesla den Rang in der Oberklasse streitig machen k&#xF6;nnte. Die ADAC Tester haben dem US-Import nun auf den Zahn gef&#xFC;hlt. Repr&#xE4;sentiert der Lucid Air wirklich ein neues Ma&#xDF; der Dinge?  M&#xE4;chtig: Motoren mit bis zu 830 PS und 1200 Nm Ausdauernd: Fast 800 Kilometer Reichweite nach WLTP Selbstbewusst: Testwagenpreis von 175.000 Euro Mit dem Elektroantrieb kennt man sich sehr gut aus bei Lucid Motors. Seit 2007 entwickelt die US-amerikanische Firma unter dem Namen Atieva kompakte und leistungsf&#xE4;hige Batteriesysteme sowie elektrische Antriebsstr&#xE4;nge und stattet unter anderem die Rennfahrzeuge der FIA Formel E damit aus.  Der Lucid Air ist das erste elektrische Serienauto der Firma Lucid Motors. Es entstand unter der Leitung von Peter Rawlinson. Der ist kein Unbekannter in der Szene: Er hatte zuvor bereits f&#xFC;r Tesla und Lotus gearbeitet. Nun, im Jahr 2024 soll der Lucid Air gegen Kaliber wie Mercedes EQS, BMW iX, Porsche Taycan, Audi e-tron GT und nicht zuletzt gegen das Tesla Model S in den Kampf ziehen. Ob das erfolgreich gelingen kann?   Bildergalerie: Der Lucid Air im Detail 270 km/h H&#xF6;chstgeschwindigkeit Im ADAC Test trat das aktuelle Topmodell in der 830 PS starken Allradversion Grand Touring an. Drehmoment: 1200 Nm &#x2013; Autofahrer, die sich ein bisschen mit Technik auskennen, wissen, was das an Kraft bedeutet. Dieses Auto kostet in der Grundausstattung 129.000 Euro, der Testwagenpreis belief sich inklusive Sonderausstattung auf 174.500 Euro. Das nur mal zur Einordnung, ob Sie hier weiterlesen m&#xF6;chten.

Ein Tester, der mit dem Lucid Air Grand Tour auf der Autobahn unterwegs war, erkl&#xE4;rte seinen Eindruck mit den Worten: &quot;Da latschst du bei Tempo 200 km/h aufs Gas und bekommst immer noch einen Tritt ins Kreuz. Die Kraft ist unglaublich.&quot; Die m&#xF6;gliche Spitzengeschwindigkeit von 270 km/h hat der Kollege trotz freiem Verkehr freilich nicht realisieren k&#xF6;nnen. Dieses Faktum allein zeigt schon sehr gut, wie absurd es ist, ein Auto mit solch &#xFC;berbordender Leistung auszustatten. Aber: Was technisch m&#xF6;glich ist, wird auch gemacht. Einzige Voraussetzung: Der Kunde muss es bezahlen k&#xF6;nnen und wollen.   Als zahlungswillige Kunden im Visier hat Lucid nicht nur die Upper Class in den USA oder Europa, sondern vor allem die Schicht der Superreichen im mittleren Osten. Hauptinvestor bei Lucid ist der saudi-arabische Staatsfond, der von Kronprinz und Premierminister Mohammed bin Salman geleitet wird. Und der l&#xE4;sst die Firma bei finanziellen Engp&#xE4;ssen bislang jedenfalls nicht im Regen stehen.  112 kWh Energie f&#xFC;r 800 km Reichweite  Der Lucid Air ist elegant und frischer gezeichnet als das Model S von Tesla. Dank seines 112-kWh-Akkupakets und einem Rekord-cw-Wert von 0,197 wird f&#xFC;r den Grand Tour eine Prospekt-Reichweite von nahezu 800 Kilometer angegeben. Und in der Tat zeigte der Bordcomputer nach einer Vollladung einmal die unfassbare Reichweite von 829 Kilometern (Foto). Aber nat&#xFC;rlich wei&#xDF; man: Prospekt-Reichweiten und BC-Hochrechnungen sind das eine, die Werte in der Realit&#xE4;t sind das andere.  Die Wirklichkeit sieht eher so aus: Im vom ADAC definierten Ecotest kommt der Lucid auf eine Reichweite von 610 Kilometer. Aber damit ist der Lucid Air neben dem BMW iX immer noch das reichweitenst&#xE4;rkste Elektroauto, das vom ADAC bisher gemessen wurde.  Auch hinsichtlich des Verbrauchswertes steht es patt zwischen diesen Elektro-Boliden: 20,4 kWh pro 100 Kilometer wurden vom ADAC f&#xFC;r beide gleicherma&#xDF;en ermittelt. Zum Vergleich mit Tesla m&#xFC;ssen wir auf das Testjahr 2017 zur&#xFC;ckgreifen: Da kam das Tesla Model S auf einen  Ecotest-Verbrauch von 24 kWh und mit dem 90 kWh-Akku auf eine Reichweite von 390 Kilometer. Aerodynamik, Gewicht, Verarbeitung Besonders stolz ist der US-Hersteller auf die gro&#xDF;e Zahl an selbst entwickelten Teilen und damit verbundenen Innovationen f&#xFC;r den Lucid Air: Die sogenannte Drive Unit ist &#xE4;u&#xDF;erst kompakt gebaut und umfasst sowohl den Elektromotor samt Getriebe, als auch den Stromwandler (Inverter).

&quot;Die gesamte Einheit wiegt nur 74 Kilogramm&quot;, so Chefentwickler Eric Bach. Und er erg&#xE4;nzt: &quot;Alles was essentiell ist f&#xFC;r das Design, die Effizienz und die Power des Fahrzeugs, haben wir selbst entwickelt, gr&#xF6;&#xDF;tenteils patentieren lassen, und wir fertigen etliche Teile auch selbst.&quot; Zudem best&#xFC;nden s&#xE4;mtliche Halbleiter aus hochwertigem Silicium-Karbid, was die Schaltgeschwindigkeit aller elektronischen Steuerungsprozesse schneller macht als mit herk&#xF6;mmlichen Chips.  Von Kleinigkeiten abgesehen ist der Lucid Air sehr gut verarbeitet. Bis auf wenige reine Kunststoffteile im Fu&#xDF;raum sind alle Verkleidungsteile entweder untersch&#xE4;umt oder bezogen &#x2013; das ist Spitzenklasse. Extra mit Lob erw&#xE4;hnt werden von den Test-Ingenieuren die Aerodynamik-Teile der Karosserie, wie z.B. die  integrierte Spoilerlippe am Heck, die Luftf&#xFC;hrung an den LED-Scheinwerfern vorbei durch die Motorhaube sowie der vollfl&#xE4;chig verkleidete Unterboden mit Luft-Finnen und Leitformen. Auch die Abdeckung des Akkupakets aus leichtem Kohlefaserverbundstoff wird explizit gew&#xFC;rdigt.   Luxus und Fahrkomfort Insgesamt f&#xE4;hrt sich der 611 kW/830 PS starke Stromer im Alltag &#xE4;u&#xDF;erst souver&#xE4;n und
komfortabel. Quer durch alle Disziplinen &#xFC;berzeugt der Lucid mit einem sehr guten Federungskomfort. Auf der Autobahn werden Wellen und Querfugen gekonnt gefiltert, der Langstreckenkomfort ist damit ausgesprochen gut. Verantwortlich daf&#xFC;r sind eine hochwertige Achskonstruktion und adaptiv regelnde D&#xE4;mpfer.

Allerdings stellt die Karosseriel&#xE4;nge von fast f&#xFC;nf Metern L&#xE4;nge und 2,21 Metern Breite im Stadtverkehr und beim Rangieren gelegentlich eine Herausforderung dar. Ohne die optionale 360-Grad-Kamera mit Rundumkamerabild kommt die jeweilige Person am Steuer m&#xE4;chtig ins Schwitzen, aus Angst um das teure Luxusfahrzeug. Auch muss man beim Einsteigen etwas den Kopf einziehen, um nicht am Dachholm anzusto&#xDF;en. Das Auto ist schlie&#xDF;lich nur 1,41 Meter hoch. Abgesehen davon beeindruckt der Innenraum mit viel Platz und edler Ausstattung. Vor allem die Beinfreiheit hinten f&#xE4;llt opulent aus. Die wei&#xDF;-beige Teppichauskleidung des Fu&#xDF;raums (wie im Testwagen) sollte man sich aber zweimal &#xFC;berlegen. Hier bildet sich wirklich jeder Fu&#xDF;abdruck ab &#x2013; und der Teppich wirkt blitzartig verdreckt. Touchdisplays und Bedienung Die 34 Zoll gro&#xDF;e Anzeigelandschaft verf&#xFC;gt &#xFC;ber zwei Zusatzdisplays rechts und links des &quot;Tachos&quot;. Das linke Display steuert die Licht- und Wischerfunktionen sowie den Frunk und den Ladeanschluss, das rechte &#xFC;bernimmt die Infotainment-Funktionen wie Navigation, Radio, Telefonie und CarPlay/Android Auto. Dazu gibt es ein weiteres gro&#xDF;es Zentraldisplay in der Mittelkonsole, &#xFC;ber das s&#xE4;mtliche Fahrzeugeinstellungen vorgenommen werden.  Die Inhalte aus dem Media-Display k&#xF6;nnen mittels Wischgeste auf das Zentraldisplay erweitert werden. Apps wie zum Beispiel die Navigation werden dann nicht nur gr&#xF6;&#xDF;er, sondern auch mit erweiterten Einstellumf&#xE4;ngen dargestellt. Die Navigation durch die Men&#xFC;s gelingt dank klar erkennbarer Bedienfelder nach einer kurzen Eingew&#xF6;hnungszeit recht m&#xFC;helos. Die Fahrzeugsoftware l&#xE4;sst sich Over-the-Air (OTA) mittels WLAN-Verbindung updaten, eine Hotspot-Funktionalit&#xE4;t gibt es allerdings nicht. Das optionale und im Testwagen verbaute Highend-Soundsystem &quot;Surreal Sound Pro&quot; arbeitet mit &#xFC;ber 21 Lautsprechern und ist in der Lage, Dolby Atmos Inhalte abzuspielen, welche T&#xF6;ne &#xFC;ber dem Kopf der Zuh&#xF6;rer erzeugen. &#xDC;ber die Lucid-App kann der Besitzer auf zahlreiche Fahrzeuginformationen (Akkustand, Verriegelung) sowie Fahrzeugfunktionen (Standklimatisierung) von &#xFC;berall zugreifen. Eine Sprachbedienung ist nur mittels Verkn&#xFC;pfung eines Amazon Alexa-Kontos m&#xF6;glich. Kofferraum und Riesen-Frunk Der Kofferraum des Air bietet eine recht ungew&#xF6;hnliche Lade&#xF6;ffnung. Die ist sehr breit und kommt ohne die f&#xFC;r Limousinen typische Bordwand aus. Das Ladegut muss deshalb nicht &#xFC;ber eine Barriere gehievt werden. Die mit 61 cm sehr niedrige Ladekante erleichtert das Beladen weiter. Der ideale Raum f&#xFC;r gro&#xDF;e Reisekoffer.  Nach ADAC Messmethode fasst der Gep&#xE4;ckraum des Lucid Air aber nicht mehr als 400 Liter. Doch unter dem Ladeboden befinden sich weitere 110 Liter Stauvolumen. Klappt man die R&#xFC;ckbank um und beschr&#xE4;nkt sich auf den Stauraum nur bis zur Fensterunterkante (aus Sicherheitsgr&#xFC;nden empfehlenswert), lassen sich bis 890 Liter verstauen. Alternativ kann man bis zu zehn Getr&#xE4;nkekisten transportieren. Eine absolute Besonderheit ist der untertrennbare Frunk (Front-Kofferraum) mit einem zus&#xE4;tzlichen Ladevolumen von 220 Litern. Bis zu 300 kW Ladeleistung Als maximale DC-Ladeleistung werden vom Hersteller sagenhafte 300 kW angegeben. 293,8 kW haben die ADAC Ingenieure bei ihren Messungen tats&#xE4;chlich als Spitzenwert gesehen &#x2013; allerdings nur bei einem SOC von unter 10 Prozent. Anschlie&#xDF;end sinkt der Wert sprunghaft auf unter 250 kW ab, um mit zunehmenden Akkuf&#xFC;llstand stetig gen 60 kW bei 80 Prozent SOC abzutauchen.

Die in einer halben Stunde nachgeladene Energie von 73,7 kWh reicht dem Lucid Air f&#xFC;r eine weitere Fahrstrecke von 401 Kilometer.  Im Ranking des Schnellladens landet der Lucid Air damit sehr weit vorn. Nennenswert besser hat bisher nur der Huyndai Ioniq 6 abgeschnitten, der in gleicher Zeit auf 492 Kilometer nachgeladene Reichweite kommt. Fazit: Ein faszinierendes Auto Mit einem Testwagen-Preis von 174.500 Euro ist der Lucid Air Grand Touring sehr teuer. Aufgrund der Technik-Note 1,8 schneidet der US-Luxusliner im Gesamtranking der Elektro-Oberklasse ebenb&#xFC;rtig mit einem Porsche Taycan ab. Trotz der enorm hohen Ladeleistung und seinem 900-Volt-Batteriesystem kann sich sein Elektroantrieb nicht wirklich von der Konkurrenz um Porsche, Mercedes EQS und Co. absetzen. Ein faszinierendes Auto, mit brutaler Leistung und faszinierender Technik &#x2013; die aber niemand wirklich braucht. Ein sch&#xF6;nes teures Spielzeug. Hier k&#xF6;nnen Sie den ausf&#xFC;hrlichen Testbericht des Lucid Air als PDF kostenlos downloaden. Technische Daten, Reichweiten, Preise ADAC Messwerte ADAC Testurteil Hier finden Sie viele weitere Neuvorstellungen, Fahrberichte und Autotests.]]>
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