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        <title>Mazda CX-60</title>
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        <description>Mazda CX-60</description>
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            <title>Mazda CX-60 im Test: Plug-in-Hybrid oder Diesel?</title>
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            <dc:creator>Wieler</dc:creator>
            <dc:creator>Kroher</dc:creator>
            <pubDate>2024-08-13T12:10:00+02:00</pubDate>
            <description>&lt;![CDATA[&lt;img src="https://assets.adac.de/image/upload/v1651051449/ADAC-eV/KOR/Bilder/PR/mazda-cx-60-rot-fahrt-aufmacher-2204_piggjs.jpg">]]&gt; Mit dem Mazda CX-60 hat Mazda seine SUV-Palette nach oben ausgebaut. Das Mittelklasse-SUV gibt es als Plug-in-Hybrid, Benziner und Diesel. ADAC Test.</description>
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                <![CDATA[Mit dem Mazda CX-60 haben die Japaner ihre SUV-Palette nach oben erweitert. Das gro&#xDF;e SUV sieht edel aus, bietet relativ viel Platz und ist als Plug-in-Hybrid und Diesel zu haben. ADAC Test des Plug-in und des Sechszylinder-Diesels mit und ohne Allradantrieb. Mazda CX-60 ist 17 Zentimeter l&#xE4;nger als der CX-5 Als Plug-in-Hybrid mit 327 PS st&#xE4;rkster Serien-Mazda ADAC Testnote 2,4 f&#xFC;r den Plug-in, 2,2 f&#xFC;r den Diesel Mazda hat 2022 seine SUV-Palette nach oben erweitert. Zu den bereits bestehenden Modellen CX-30, MX-30 (elektrisch) und CX-5 ist der CX-60 hinzugekommen. Zur Einordnung: Als 4,75 Meter langes SUV &#xFC;berragt er den BMW X3 um rund 5 Zentimeter, ist aber rund 17 Zentimeter k&#xFC;rzer als ein X5 und damit eher der SUV-Mittelklasse denn der oberen Mittelklasse zuzuordnen.  Mit dem zus&#xE4;tzlichen Modell verfolgen die Japaner eine neue Strategie: Zuk&#xFC;nftig will man zur &quot;Premiummarke&quot; aufsteigen und so eher mit Mercedes und BMW konkurrieren als mit Opel und Ford &#x2013; mit Premium-Anstrich l&#xE4;sst sich eben mehr Geld verdienen. F&#xFC;r die Kunden k&#xF6;nnte das allerdings teurer werden, wenn preiswerte Modelle wie der Mazda 2 k&#xFC;nftig zur Disposition stehen. Den kleinen CX-3 hat es bereits erwischt: Er wird nicht mehr angeboten. CX-60: Optisch ein typischer Mazda Der CX-60 sieht so gef&#xE4;llig aus, dass er kaum anecken d&#xFC;rfte. Mazda-typischer Grill, schmale Heckleuchten, SUV-Statur mit 1,89 Meter Breite und 1,68 Meter H&#xF6;he &#x2013; die Optik wirkt vertraut und ist wenig &#xFC;berraschend. Und auch innen werden sich Mazda-Kunden nicht gro&#xDF; umstellen m&#xFC;ssen.

Anders als die Konkurrenz, die mit teils gewagten Bedienkonzepten und riesigen Bildschirmen experimentiert, bleibt der CX-60 erstaunlich konservativ. Und das ist durchaus positiv gemeint, denn auf &#xFC;berfl&#xFC;ssigen und ablenkenden Schnickschnack hat Mazda verzichtet. So sind sogar die digitalen Anzeigen hinter dem Lenkrad klassischen Rundinstrumenten nachempfunden und so klar gezeichnet, wie man es sich w&#xFC;nscht.  Innenraum und Bedienung Statt stur auf &quot;Touchbedienung&quot; beh&#xE4;lt Mazda den Dreh-Dr&#xFC;ck-Steller auf der Mittelkonsole, &#xFC;ber den sich der f&#xFC;r heutige Verh&#xE4;ltnisse relativ schmale, aber daf&#xFC;r recht breite Bildschirm steuern l&#xE4;sst. Darunter befinden sich noch ganz klassisch Tasten zur Bedienung der Klimaanlage. Suboptimal ist deren etwas tiefe und unter den Monitor ger&#xFC;ckte Anordnung.  Das Infotainmentsystem erfordert trotz der recht klaren Men&#xFC;struktur dennoch ein wenig Gew&#xF6;hnung, ehe man zielsicher durch die zahlreichen Men&#xFC;s navigiert.  Das Ambiente ist gediegen, und auf bequemen Sitzen lassen sich auch lange Strecken gut &#xFC;berstehen. Die Materialien im Innenraum wirken insgesamt hochwertig. Die oberen Bereiche des Armaturenbretts und der T&#xFC;rverkleidungen (vorne und hinten) sind gesch&#xE4;umt. Die Zierleisten sind mit hellem Stoff und feinen N&#xE4;hten &#xFC;berzogen, helles Echtholz erg&#xE4;nzt die Verkleidungen. Verstecken muss sich der Mazda vor BMW und Mercedes hier schon mal nicht. Sitz und Lenkrad surren von allein in die richtige Position, wenn das Bediensystem vorher mit der K&#xF6;rpergr&#xF6;&#xDF;e des Fahrers gef&#xFC;ttert worden ist. Das klappt recht gut &#x2013; wenn auch nicht bei jeder Statur gleich perfekt. Doch man kann nat&#xFC;rlich auch nachjustieren und die passende Position speichern.  Sp&#xE4;ter sieht der Mazda via Gesichtserkennung, wer Platz nimmt und stellt ohne weiteres Zutun den Sitz wie abgespeichert ein. Endlich mal eine gute Idee f&#xFC;r den Alltag, die es serienm&#xE4;&#xDF;ig nur f&#xFC;r die beiden Top-Ausstattungen &quot;Homura&quot; und &quot;Takumi&quot; gibt &#x2013; und ansonsten nur im Paket mit anderen Extras. Genauso hilfreich sollte zwar auch die Tempolimit-Erkennung sein, doch die funktioniert wie auch bei anderen Mazda-Modellen nicht wirklich gut. Verlassen kann man sich auf die Anzeige im Cockpit jedenfalls nach wie vor nicht.  360-Grad-Blick in den Innenraum Das Platzangebot im Mazda CX-60  Dass der CX-60 mehr Platz bietet als der CX-5, steht au&#xDF;er Frage. Besonders in der Breite wirkt er luftiger, und das Raumgef&#xFC;hl ist besser. Bis 1,90 Meter gro&#xDF;e Personen finden im Fond ausreichend Kopffreiheit vor, das jeweils optionale Schiebedach in den Testwagen schr&#xE4;nkt den Dachbereich hinten etwas ein. Die Beinfreiheit reicht dagegen auch f&#xFC;r 1,95 Meter gro&#xDF;e Menschen, selbst wenn die Vordersitze f&#xFC;r 1,85 Meter gro&#xDF;e Leute eingestellt sind.  Eine verschiebbare R&#xFC;ckbank gibt es nicht, aber eine 40 zu 20 zu 40 dreigeteilt umlegbare R&#xFC;ckbank, die sich auch vom Kofferraum aus umklappen l&#xE4;sst und diesen von nominal 570 auf &#xFC;ppige 1726 Liter Fassungsverm&#xF6;gen erweitert. Laut ADAC Messung ohne F&#xE4;cher und doppelte B&#xF6;den bleiben davon bei den drei Testkandidaten zwischen 440 und 1475 Liter &#xFC;brig. Es bleibt aber bei f&#xFC;nf Sitzen &#x2013; erst der CX-80 hat dann Platz f&#xFC;r sieben Personen.   Video: Der Mazda CX-60 im Test Plug-in-Hybrid st&#xE4;rkster Antrieb St&#xE4;rkster Antrieb des CX-60 ist ein Plug-in-Hybrid  &#x2013; Mazdas erster Plug-in &#xFC;berhaupt. Ein 2,5-Liter-Vierzylinder-Benziner mit 141 kW/191 PS sorgt dabei in Kombination mit einem 129 kW starken Elektromotor f&#xFC;r Vortrieb. Als Systemleistung gibt der Hersteller f&#xFC;r die &quot;e-Skyactiv PHEV&#x201C; genannte Version 241 kW/327 PS an &#x2013; das ist eine Ansage, zumal der Antritt mit 500 Newtonmeter Drehmoment sehr kr&#xE4;ftig ausf&#xE4;llt. Die Spitze ist bei 200 km/h begrenzt, rein elektrisch kann der Japaner 140 km/h schnell fahren. Der CX-60 kann aber auch sehr sanft, f&#xE4;hrt geschmeidig elektrisch an und rollt angenehm leise und unbeschwert dahin. Er ist eigentlich ein Auto, um den Stress drau&#xDF;en zu lassen und bequem von A nach B zu gleiten, keines f&#xFC;r die Jagd von Termin zu Termin.  Ist man rein elektrisch unterwegs, f&#xFC;hlt sich die Leistung nicht unbedingt nach den 175 PS des Elektromotors an, tr&#xE4;ge verh&#xE4;lt sich der CX-60 aber auch nicht. Drei von f&#xFC;nf Sternen im Ecotest Im ADAC Ecotest kommt der CX-60 etwa 53 Kilometer weit mit Strom. Das sind 10 Kilometer weniger als Mazda gem&#xE4;&#xDF; WLTP-Zyklus angibt. Was den ADAC Ingenieuren positiv auffiel: Der CX-60 PHEV kann zweiphasig geladen werden, sodass die Ladeleistung von 7,2 kW auch an 11-kW-Wallboxen erreicht wird. Das Aufladen der Batterie (angegebene Kapazit&#xE4;t 17,8 kWh) dauert dabei &#xFC;berschaubare zwei Stunden und 20 Minuten.

F&#xE4;hrt man im Hybrid-Modus (Batterie leer oder Ladung wird gehalten), ergibt sich ein Kraftstoffverbrauch von durchschnittlich 8,5 Liter Super pro 100 Kilometer. Kombiniert man die elektrische Strecke mit der Hybrid-Strecke und startet bei vollgeladener Batterie, verbraucht der CX-60 e-Skyactiv PHEV auf den ersten 100 Kilometern 14,0 kWh Strom und 4,7 Liter Super. Obwohl Mazda keinen Partikelfilter verbaut, sind die Partikelemissionen insgesamt niedrig. Die gesetzlichen Grenzwerte werden deutlich unterschritten, die strengeren Grenzen des ADAC Ecotests weitgehend eingehalten. Vor allem wegen des recht hohen Stromverbrauchs schafft das SUV aber gerade mal drei von f&#xFC;nf Ecotest-Sternen. ESP zu zaghaft Der Mazda CX-60 liegt insgesamt sicher auf der Stra&#xDF;e und l&#xE4;sst sich von engen Kurven so lange nicht aus der Ruhe bringen, bis man anbremst. Dann dr&#xE4;ngt das Heck leicht nach au&#xDF;en und wird vom ESP eingebremst. F&#xE4;hrt man beim Ausweichman&#xF6;ver besonders flott  und lenkt stark ein, folgt der Mazda zwar zun&#xE4;chst gut dem Lenkeinschlag, l&#xE4;sst sein Heck jedoch langsam, aber bestimmt ausscheren, weil das ESP zu zaghaft einschreitet. Dann ist Gegenlenken gefragt, damit dem gew&#xFC;nschten Kurs weiter gefolgt werden kann. Beim getesteten Allrad-Diesel ist das Verhalten beim Ausweichtest etwas besser als bei den anderen Versionen. Der Geradeauslauf ist gut, die Aufbaubewegungen wie Seitenneigung oder Nicken halten sich in Grenzen. Die elektrische Servolenkung erweist sich als zufriedenstellend direkt &#xFC;bersetzt, von Anschlag zu Anschlag sind jedoch 3,3 Lenkradumdrehungen n&#xF6;tig.  Die Alternativen: Sechszylinder-Diesel  Alternativ zum Plug-in-Hybrid werden zwei geschmeidige Reihensechszylinder mit 200 und 254 PS (Allrad) angeboten, die all jene aufhorchen lassen, die diese Motoren schon zu einer ausgestorbenen Art gez&#xE4;hlt haben. Doch der Test der schw&#xE4;cheren 3,3-Liter-Diesel-Variante zeigt: Auch ein Sechszylinder kann sparsam sein.

Mazda hat flei&#xDF;ig an Brennraum und Kolben get&#xFC;ftelt, die angegebenen niedrigen WLTP-Werte von 5,3 bis 5,0 Litern auf 100 Kilometer kann der Selbstz&#xFC;nder im ADAC Ecotest nicht ganz halten, aber 6,4 l/100 km sind angesichts der Leistung und der Gr&#xF6;&#xDF;e des Fahrzeugs ein respektabler Wert, zumal gleichzeitig die Abgase vorbildlich sauber gereinigt werden. Das Mild-Hybridsystems nimmt dem Dieselmotor gerade bei niedrigen Drehzahlen (ein wenig) Arbeit ab. Immerhin steuert der kleine Elektromotor 12,4 kW zu. Sp&#xFC;rbar ist auch, dass die Japaner dem knapp zwei Tonnen schweren SUV das Segeln beigebracht haben: Der Diesel schaltet sich immer wieder ab, etwa beim leichten Bergabfahren auf der Autobahn, und der Mazda driftet emissionslos dahin.  Die Leistungsentfaltung des Diesel-SUV mit Heckantrieb ist solide und kr&#xE4;ftig genug, aber eher unaufgeregt, der CX-60 D 200 ist messbar flotter unterwegs als vergleichbar starke Konkurrenten, die nur &#xFC;ber einen Zweiliter-Vierzylinder verf&#xFC;gen. Im Vergleich zum Plug-in-Hybrid beschleunigt der schw&#xE4;chere Diesel zwar schlechter, 8,4 Sekunden f&#xFC;r den Sprint von 0 auf 100 km/h sind f&#xFC;r ein SUV dieser Gr&#xF6;&#xDF;e aber dennoch mehr als genug, 212 km/h Spitze ohnehin. Kein Brummen bei sehr niedrigen Drehzahlen, kein Dr&#xF6;hnen beim Ausdrehen, der neue Mazda-Diesel wird einfach nur sonor klingend lauter, je h&#xF6;her er drehen muss. Der ebenfalls getestete CX-60 Diesel mit Allradantrieb hat 254 PS und legt sich daher auch noch merklich mehr ins Zeug. Aber anders als man meinen k&#xF6;nnte, ist der Allradler genauso sparsam wie sein Pendant mit nur einer angetriebenen Achse, ja er ist sogar im ADAC Ecotest 0,1 Liter sparsamer unterwegs, 6,3 Liter haben die ADAC Ingenieure gemessen. Erweitert werden soll das Angebot noch um einen Skyactiv-X-Motor, also einen 3,0-Liter-Ottomotor, der in bestimmten Lastbereichen wie ein Diesel mit Selbstz&#xFC;ndung arbeitet (&quot;Diesotto&quot;) und dadurch Kraftstoff sparen soll. Preis: CX-60 Plug-in-Hybrid ab 47.390 Euro Die Preise starten bei 49.350 f&#xFC;r die 200-PS-Version und bei 54.550 Euro f&#xFC;r den Allrad-Diesel mit 254 PS (Exclusive-Line). Die Basisversion des Plug-in-Modells gibt es ab 47.390 Euro. Weil die Serienausstattung recht umfangreich daherkommt und nicht nur Assistenzsysteme aller Art, sondern auch unter anderem Automatikgetriebe, Allradantrieb, LED-Scheinwerfer, Klimaautomatik, Tempomat, Navigationssystem und eine Freisprecheinrichtung umfasst, kann der CX-60 nicht als &#xFC;berteuert bezeichnet werden. Die beste Ausstattung (&quot;Takumi&quot;) liegt bei 56.250 Euro. Einen vergleichbaren BMW X3 gibt es daf&#xFC;r noch nicht: Er kostet als 292 PS starker Plug-in-Hybrid gut 60.000 Euro &#x2013; und ist schlechter ausgestattet.  Lesen Sie hier den ausf&#xFC;hrlichen Testbericht des Mazda CX-60 e-Skyactiv PHEV Takumi AWD Automatik als PDF Lesen Sie hier den ausf&#xFC;hrlichen Testbericht des Mazda CX-60 e-Skyactiv D 200 Takumi Automatik als PDF Lesen Sie hier den ausf&#xFC;hrlichen Testbericht des Mazda CX-60 e-Skyactiv D
254 Takumi AWD Automatik als PDF Mazda CX-60: Technische Daten, Preise ADAC Messwerte ADAC Testergebnis Hier finden Sie noch viele weitere Neuvorstellungen, Fahrberichte und Autotests.]]>
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