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        <title>Mitsubishi</title>
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        <description>Mitsubishi</description>
        <lastBuildDate>Sat, 06 Jun 2026 21:06:02 GMT</lastBuildDate>
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            <title>Mitsubishi Eclipse Cross: So ist das Elektro-SUV mit Renault-DNA</title>
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            <dc:creator>Walcher</dc:creator>
            <pubDate>2026-03-09T14:10:00+01:00</pubDate>
            <description>&lt;![CDATA[&lt;img src="https://assets.adac.de/image/upload/v1762784309/ADAC-eV/KOR/Bilder/PR/mitsubishi-eclipse-cross-fahrend-2511_clyqll.jpg">]]&gt; Mit Hilfe von Renault bringt Mitsubishi nach zehn Jahren wieder ein vollelektrisches SUV auf den Markt. Kann sich der neue Eclipse Cross abheben?</description>
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                <![CDATA[Mehr als zehn Jahre gab es keinen Stromer bei Mitsubishi. Mit technischer Hilfe von Renault bringen die Japaner jetzt den vollelektrischen Eclipse Cross auf den Markt. Gelingt mit ihm das Comeback in die Elektromobilit&#xE4;t? Alle Infos, Bilder und erste Fahreindr&#xFC;cke. Preise: Ab 47.990 Euro Vorerst ein Akku mit bis zu 635 Kilometern Reichweite Verkaufsstart: Dezember 2025 Es ist 2020, Mitsubishi gibt bekannt, sich aus dem europ&#xE4;ischen Markt zur&#xFC;ckziehen zu wollen. Die wirtschaftliche Lage des Herstellers ist angespannt, die Modellpalette veraltet oder f&#xFC;r den europ&#xE4;ische Markt nicht passend. Aber dann soll eine Allianz mit Renault und Nissan die Kehrtwende bringen.  F&#xFC;nf Jahre sp&#xE4;ter kommt auf Basis des Renault Scenic E-Tech im Dezember 2025 das erste vollelektrische SUV des Herstellers auf den Markt, der Eclipse Cross. Der ADAC hat ihn sich n&#xE4;her angeschaut. Kann er sich gegen den technisch gleichen Franzosen und Konkurrenten wie den Volkswagen ID.4 und den &#x160;koda Enyaq durchsetzen?  Optik: Viel Renault, weniger Mitsubishi Wirklich stark setzt sich der Eclipse Cross nicht vom Renault ab. Das ist auch gar nicht so einfach, basiert der Mitsubishi doch auf der AmpR-Medium-Plattform des franz&#xF6;sischen Bruders und hat deshalb schon mal fast identische Au&#xDF;enma&#xDF;e &#x2013; 4,48 Meter in der L&#xE4;nge und 1,90 Meter in der Breite. Einen eigenen Akzent setzt der Hersteller an der Front: Das &quot;Dynamic Shield 2.0&quot; sorgt f&#xFC;r den gew&#xFC;nschten Widererkennungswert.

Der Scheinwerfer etwa ist zwar gleich geformt wie der des Scenic E-Tech, kleine Anpassungen in der Leuchtgrafik machen dann aber doch einen Unterschied. Und auch der untere Teil der Sch&#xFC;rze und der Kofferraumdeckel zeigen, dass sich Mitsubishi um Selbstst&#xE4;ndigkeit bem&#xFC;ht hat. Von der Seite betrachtet wirkt der Eclipse Cross trotzdem wie ein anderes Designpaket von Renault.  Innenraum: Hochwertig und ger&#xE4;umig Der Innenraum des Eclipse Cross ist aufger&#xE4;umt und &#xFC;bersichtlich gestaltet und optisch sehr nah am Renault. Auch hier kein Nachteil, die Materialien wirken durchdacht und f&#xFC;hlen sich hochwertig an. Auch die Bedienung ist intuitiv &#x2013; zumindest ab der getesteten Ausstattungslinie Diamant Plus mit Google built-in an Bord, also inklusive Maps, Assistant und Play Store.

Grunds&#xE4;tzlich sitzt man im Mitsubishi komfortabel und mit ausreichend Platz, auch auf der R&#xFC;ckbank. Fondpassagiere profitieren von gro&#xDF;z&#xFC;giger Beinfreiheit und &#xFC;berraschend guter Kopffreiheit, auch bei einer K&#xF6;rpergr&#xF6;&#xDF;e von 1,86 Meter. Oft f&#xE4;llt die C-S&#xE4;ule bei aerodynamisch gezeichneten E-SUVs stark ab und schr&#xE4;nkt den Raum ein &#x2013; beim Eclipse Cross nicht. Das Kofferraumvolumen f&#xE4;llt durchschnittlich aus und reicht von 487 bis 1670 Liter bei umgeklappter R&#xFC;ckbank. Elektroantrieb mit 87-kWh-Akku  Zur Markteinf&#xFC;hrung setzt Mitsubishi auf die 87-kWh-Batterie des Franzosen und bietet eine Motorisierung mit 218 PS an. &#xDC;bertrieben viel Leistung ist das in der Elektrowelt nicht, daf&#xFC;r kommt der Eclipse f&#xFC;r seine Klasse ordentlich weit: Bis zu 635 Kilometer sind laut Hersteller m&#xF6;glich. Ob das realistisch ist, wird ein kommender ADAC Test noch zeigen. Mit 300 Newtonmetern beschleunigt das SUV von 0 auf 100 in 7,9 Sekunden. Das reicht f&#xFC;r ein Familien- und Alltagsauto v&#xF6;llig aus.  Geht der Strom im Akku zur Neige, l&#xE4;dt er an DC-S&#xE4;ulen mit bis zu 150 kW nach. Eine Ladung von 15 auf 80 Prozent soll 37 Minuten dauern. An einer AC-Wallbox l&#xE4;dt er mit 11 kW, gegen 1600 Euro Aufpreis gibt es 22 kW Ladeleistung. Apropos (be)laden: Die maximale Anh&#xE4;ngelast des Eclipse Cross liegt bei 1100 Kilogramm. &#xDC;brigens: 2026 soll es den Eclipse Cross noch mit kleinerem Akku und Motor geben. Genaue Infos gibt es zwar noch nicht, den technisch verwandten Scenic E-Tech gibt es jedoch mit einem 60-kWh-Akku und 170 PS.  Der Eclipse k&#xF6;nnte dem Beispiel folgen. Eclipse Cross: So f&#xE4;hrt sich das Elektro-SUV Der Mitsubishi Eclipse Cross f&#xE4;hrt sich angenehm direkt und vermittelt von Beginn an ein gutes Gef&#xFC;hl f&#xFC;r die Stra&#xDF;e. Im Vergleich zum Grandis ist die Abstimmung sp&#xFC;rbar straffer und dynamischer, ohne dabei unkomfortabel zu wirken. Das Fahrwerk filtert Unebenheiten solide weg, bleibt aber stets mit ausreichend R&#xFC;ckmeldung pr&#xE4;sent. Auf kurvigen Landstra&#xDF;en zeigt sich der Eclipse recht agil f&#xFC;r ein Fahrzeug seiner Klasse &#x2013; die grunds&#xE4;tzlich komfortable Ausrichtung bleibt trotzdem unverkennbar.

Auch die Lenkung des Eclipse Cross macht einen stimmigen Eindruck &#x2013; leichtg&#xE4;ngig und f&#xFC;r den Alltag ausreichend direkt. Bei schnellen Richtungswechseln bleibt der Mitsubishi stabil und nachvollziehbar. Insgesamt vermittelt der Eclipse Cross ein ausgewogenes Fahrgef&#xFC;hl. Kleines, aber sehr wirkungsvolles Detail: der unscheinbare &quot;My Safety&quot;-Knopf neben dem Lenkrad. Ist er konfiguriert, kann man mit einem Doppelklick vorher definierte Assistenzsysteme ab- und zuschalten, ohne Umwege &#xFC;ber das Men&#xFC;.  Ausstattung und Preise Der Eclipse Cross wird in drei Ausstattungslinien angeboten: Diamant, Diamant Plus und Diamant Top. Die Basisversion bietet LED-Scheinwerfer, digitale Instrumente, W&#xE4;rmepumpe und zahlreiche Assistenzsysteme &#x2013; wird aber erst Mitte 2026 erh&#xE4;ltlich sein.

Zum Marktstart gibt es den Mitsubishi also erst mal ab Diamant Plus. Zur Basisausstattung kommen dann Features wie das Google-built-in-System, Sitzheizung und induktives Laden dazu. Die Top-Ausf&#xFC;hrung erg&#xE4;nzt unter anderem 360-Grad-Kameras, adaptive LED-Scheinwerfer und eine elektrische Heckklappe. Wer noch mehr Komfort m&#xF6;chte, kann sich das Luxury-Paket dazubuchen. Dann gibt es elektrisch einstellbare Sitze mit Massagefunktion, ein elektrochrom dimmbares Panorama-Glasdach, ein Harman-Kardon-Soundsystem und eine Gesichtserkennung. Letztere erkennt Fahrerprofile und stellt Sitzposition sowie Google-Einstellungen automatisch ein &#x2013; laut Hersteller bleiben die Daten dabei lokal im Fahrzeug gespeichert. Preise f&#xFC;r die Basisversion gibt es noch nicht, der Eclipse Cross startet also erst mal bei 47.990 Euro f&#xFC;r Diamant Plus. Diamant Top kostet 52.790 Euro, das optionale Luxury-Paket schl&#xE4;gt mit 3400 Euro zu Buche. Auch f&#xFC;r die 2026 folgende Variante mit kleinerem Akku sind noch keine Preise bekannt. Fazit: Garantie entscheidend  Der Mitsubishi Eclipse Cross ist ein echter Allrounder mit klarer Ausrichtung auf Alltagstauglichkeit und Komfort. Das Elektro-SUV &#xFC;berzeugt mit gro&#xDF;er Reichweite, solidem Fahrverhalten und modernem Design. Ein Vorteil gegen&#xFC;ber dem Technik-Bruder Renault Scenic E-Tech ist die von Mitsubishi gew&#xE4;hrte Garantie von bis zu acht Jahren.  Eclipse Cross: Technische Daten Hier finden Sie viele weitere Neuvorstellungen, Fahrberichte und Autotests. ]]>
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            <title>Mitsubishi Outlander: Wieder als Plug-in-Hybrid</title>
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            <pubDate>2026-02-16T09:25:00+01:00</pubDate>
            <description>&lt;![CDATA[&lt;img src="https://assets.adac.de/image/upload/v1770298096/ADAC-eV/KOR/Bilder/Video%20Vorschaubilder/vorschau-fahrbericht-mitsubishi-outlander-v1-2602_ky7poq.jpg">]]&gt; Der Mitsubishi Outlander ist zur&amp;#xFC;ck! Nach drei Jahren Pause kommt das Top-Modell der Japaner wieder nach Europa und damit auch zu den deutschen H&amp;#xE4;ndlern. Testfahrt, Daten und Preise.</description>
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                <![CDATA[Der Mitsubishi Outlander ist zur&#xFC;ck! Nach drei Jahren Pause ist das Top-Modell der Japaner nach Europa zur&#xFC;ckgekehrt. Ab April 2025 steht das SUV bei den deutschen H&#xE4;ndlern ausschlie&#xDF;lich als Plug-in-Hybrid. Wie gut ist die Neuauflage geworden? Erste Testfahrt. &quot;Neuer&quot; Outlander bereits seit 2021 in den USA erh&#xE4;ltlich In Deutschland als Plug-in-Hybrid zu haben Preise starten bei 50.000 Euro Mit dem Outlander war Mitsubishi ganz vorn dabei: Als erstes SUV kam er 2013 als Plug-in-Hybrid auf den Markt &#x2013; und erfreute sich gro&#xDF;er Beliebtheit. Trotzdem verk&#xFC;ndete die Marke 2019, sich ab 2020 vom europ&#xE4;ischen Markt zur&#xFC;ckzuziehen. Aber es sollte anders kommen.  Zusammen mit Renault wurden die Modelle Colt und ASX auf Basis des Renault Clio und des Captur neu aufgelegt und Mitsubishi weiterhin in Deutschland vertrieben. Und nun ist auch der Outlander zur&#xFC;ckgekommen. Nicht als Renault-Ableger, sondern als &quot;richtiger&quot;, in Japan entwickelter Mitsubishi. Ganz neu ist das Modell zwar nicht, das ab April 2025 bei den H&#xE4;ndlern stehen wird: Bereits seit 2021 ist das SUV in seiner vierten Generation in den USA erh&#xE4;ltlich. F&#xFC;r Europa wurde er nun adaptiert. Wie sich das neue Flaggschiff f&#xE4;hrt, konnte die ADAC Redaktion auf einer ersten Testfahrt herausfinden. Moderner Look f&#xFC;r den Outlander 2025 Verglichen zum Vorg&#xE4;nger f&#xE4;llt vor allem die neugestaltete Front mit ihren zweigeteilten Lichtern auf. LED-Tagfahrlicht und Scheinwerfer wurden gesplittet und verleihen dem SUV damit ein kraftvolles Auftreten. In der Seitenansicht unterstreichen klare Sicken und ausgeformte hintere Kotfl&#xFC;gel die st&#xE4;mmige Optik, das Heck kann mit schmalen LED-R&#xFC;ckleuchten bestechen. Innenraum mit feinen Materialien Innen probt Mitsubishi den Spagat zwischen konservativ und modern, sehr edel wirkt die Cockpitlandschaft allemal: Hier finden sich feine Materialien, durchg&#xE4;ngig weich gepolsterte Fl&#xE4;chen und absolut kein Billigplastik. Gro&#xDF;e, mit Kunstleder &#xFC;berzogene Fl&#xE4;chen geben dem Japaner das gewisse Etwas. Gut verarbeitet ist alles obendrein, den Vergleich mit deutschen Premiumprodukten muss der Japaner jedenfalls nicht scheuen.  Smartphones lassen sich in der vierten Generation des japanischen SUV bequem &#xFC;ber Apple Carplay und Android Auto kabellos verbinden. Musikinhalte werden &#xFC;ber eine Yamaha-Soundanlage mit wahlweise bis zu zw&#xF6;lf Lautsprechern wiedergegeben. Eine Sprachsteuerung ist ebenfalls an Bord. Gute Bedienung, nervige Assistenten Gut auch, dass nicht alles &#xFC;ber den Touchscreen bedient werden muss und es noch eine Vielzahl an &quot;richtigen&quot; Kn&#xF6;pfen gibt, f&#xFC;r die Klimaanlage und die Fahrmodi etwa. Und auch auf dem Lenkrad d&#xFC;rfen noch griffige Tasten gedr&#xFC;ckt werden, die nicht von Touchelementen ersetzt worden sind. Das 12,3-Zoll-Kombiinstrument ist volldigital ausgef&#xFC;hrt, das Infotainment wird ebenfalls &#xFC;ber einen 12,3-Zoll-Touchscreen bedient. So w&#xFC;nscht man sich die Bedienung eines modernen Fahrzeugs grunds&#xE4;tzlich, wenngleich der Outlander auch nicht alles perfekt macht.  Der Mitsubishi kann n&#xE4;mlich auch aufdringlich sein. Wenn etwa das vielstimmige Bimmel- und T&#xFC;&#xFC;&#xFC;&#xFC;t-Konzert der Assistenzsysteme einsetzt und man schon auf den ersten Metern davon so genervt ist, dass man am liebsten alles sogleich wieder abschalten m&#xF6;chte. Ist es wirklich n&#xF6;tig, dass der Aufmerksamkeitsassistent sofort Alarm schl&#xE4;gt, sobald der Fahrer oder die Fahrerin nur kurz auf die Instrumente schaut? Ein bisschen mehr Gelassenheit w&#xE4;re hier w&#xFC;nschenswert, was auch f&#xFC;r den gesetzlich verpflichtenden Tempolimitwarner gilt, der bereits beim ersten km/h verr&#xFC;ckt spielt. Testfahrt: Antrieb, Platz und Kofferraum Abgesehen davon ist der neue Outlander aus vielerlei Gr&#xFC;nden ein &#xFC;beraus angenehmes Auto. Innen herrscht eine Wohlf&#xFC;hlatmosph&#xE4;re, was zum einen an den bereits erw&#xE4;hnten, hochwertigen Materialien liegt, aber auch am guten Platzangebot f&#xFC;r Passagiere und Gep&#xE4;ck. Hier zwickt nichts, gro&#xDF;e Reisen mit der Familie sollten daher mit dem Mittelklasse-SUV kein Problem sein.

Beim Federungskomfort hat Mitsubishi einen guten Kompromiss zwischen straff-sportlich und komfortabel gefunden und die Lenkung ist weder zu leichtg&#xE4;ngig noch zu indirekt abgestimmt. Passt.  Zudem f&#xE4;hrt der Outlander sehr leise, was nicht nur f&#xFC;r den Elektromodus des Plug-in gilt. Auch der Benziner h&#xE4;lt sich selbst bei st&#xE4;rkerer Beschleunigung akustisch zur&#xFC;ck und hat beim Hochdrehen einen angenehm sonoren Klang. Bemerkenswert ist, wie geschmeidig der &#xDC;bergang zwischen Elektroantrieb und Benziner funktioniert. Selbst wer gut aufpasst, wei&#xDF; manchmal nicht, ob der Benziner schon mit von der Partie ist oder nicht. Derzeit gibt es wohl kaum einen Plug-in-Hybriden, wo das Zusammenspiel der beiden Antriebe besser abgestimmt ist als im Outlander.  Der Antrieb kombiniert einen 2,4-Liter-Vierzylinder-Benzinmotor mit zwei Elektromotoren, die jeweils an Vorder- und Hinterachse angebracht sind. Zusammengenommen erm&#xF6;glicht der Antrieb eine Systemleistung von 225 kW/306 PS. Die Leistung ist gut sp&#xFC;rbar, im Hybridmodus zumindest, wenn beide Antriebe im Einsatz sind: Dann nimmt der Outlander schnell Fahrt auf und sprintet in 7,9 Sekunden auf Tempo 100.

Im reinen E-Betrieb geht es nicht ganz so flott voran, dann kann der Japaner auch &quot;nur&quot; auf die 85 kW des vorderen und die 100 kW des hinteren E-Motors zugreifen. Untermotorisiert wirkt der Outlander aber auch dann nicht.  Ein 22,7 kWh gro&#xDF;er Akku sorgt nach WLTP f&#xFC;r eine vollelektrische Reichweite von bis zu 86 Kilometern, f&#xFC;r l&#xE4;ngere Strecken steht ein 53 Liter gro&#xDF;er Tank zur Verf&#xFC;gung. In der Praxis bleiben auf der Landstra&#xDF;e von der versprochenen E-Reichweite in etwa 70 km &#xFC;brig, was f&#xFC;r die meisten Strecken im Alltag ausreichen sollte. Als starkes Zugfahrzeug wie einst der Pajero eignet sich der Outlander Plug-in-Hybrid nicht mehr ganz so gut, bei 1600 Kilogramm Anh&#xE4;ngelast ist Schluss. Beim Laden ist der Outlander veraltet Wie bei den neuen Plug-in-Hybriden mit gro&#xDF;er Batterie und entsprechend guter Reichweite mittlerweile &#xFC;blich, kann auch der Outlander an einer Schnelllades&#xE4;ule geladen werden. Theoretisch zumindest. Denn die Japaner setzen hier auf den japanischen CHAdeMO-Anschluss, der im &#xF6;ffentlichen Schnellladenetz in Deutschland kaum noch zu finden ist.

Eine Adaption f&#xFC;r Europa war Mitsubishi wohl zu aufw&#xE4;ndig. Es gib zwar auch Adapter-L&#xF6;sungen f&#xFC;r den Betrieb an den hierzulande gebr&#xE4;uchlichen CCS-Steckern, doch wie gut das funktioniert, ist fraglich. Ergo: Den Outlander Plug-in-Hybrid l&#xE4;dt man eher an einer &quot;normalen&quot; AC-S&#xE4;ule in der Stadt oder an der heimischen Wallbox voll. Doch auch hier braucht man Geduld, denn mehr als 3,5 kW gibt das bordeigene Ladeger&#xE4;t nicht her, so dass die Batterie erst nach 6,5 Stunden gef&#xFC;llt ist. Wer eine eigene Wallbox hat, schlie&#xDF;t den Mitsubishi dann in der Regel &#xFC;ber Nacht an. Laternenparker k&#xF6;nnen das nicht, zumal an &#xF6;ffentlichen Lades&#xE4;ulen oft nach vier Stunden Standzeit eine &quot;Blockiergeb&#xFC;hr&quot; anf&#xE4;llt. F&#xFC;r diese Zielgruppe ist der Outlander also nicht ideal, so man ihn denn rein elektrisch bewegen m&#xF6;chte. Gut ist zumindest, dass man &#xFC;ber die Antriebsbatterie externe Ger&#xE4;te f&#xFC;r Freizeit- und Outdooraktivit&#xE4;ten mit bis zu 1500 Watt betreiben kann.  Vier Ausstattungsstufen Angeboten wird der Outlander in den vier verschiedenen Ausstattungsstufen Basis, Plus, Intro Edition (zur Markteinf&#xFC;hrung) und Top. Schon die Basis f&#xFC;r 49.990 Euro hat das N&#xF6;tigste an Bord, wie etwa LED-Scheinwerfer, ein schl&#xFC;sselloses Zugangssystem, Licht- und Regensensor, Klimaautomatik und eine ganze Armada vom Assistenzsystemen. Wer Lenkradheizung, Ledersitze, Head-up-Display oder ein Panoramadach m&#xF6;chte, muss zu den besseren Versionen greifen. Die teuerste Ausstattung Top kostet 59.490 Euro. Interessant ist, dass sich die f&#xFC;nfj&#xE4;hrige Garantie auf das Fahrzeug um je ein Jahr auf bis zu acht Jahre verl&#xE4;ngert  &#x2013; insofern der j&#xE4;hrlich vorgeschriebene Kundendienst in der Markenwerkstatt durchgef&#xFC;hrt wird. Das wird nicht nur die Kunden, sondern auch die Mitsubishi-H&#xE4;ndler freuen. Mitsubishi Outlander: Daten, Ma&#xDF;e, Preis Hier finden Sie viele&#xA0;weitere Fahrberichte und Autotests.]]>
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            <title>Mitsubishi Grandis (2025): Das Familienauto kehrt als SUV zur&amp;#xFC;ck</title>
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            <pubDate>2025-11-03T13:20:00+01:00</pubDate>
            <description>&lt;![CDATA[&lt;img src="https://assets.adac.de/image/upload/v1761824209/ADAC-eV/KOR/Bilder/PR/fahrbericht-mitsubishi-grandis-kurve-2510_ztpp5n.jpg">]]&gt; Mit dem Grandis bringt Mitsubishi einen alten Bekannten zur&amp;#xFC;ck. Diesmal ist das Familienauto kein Van, sondern ein SUV. Infos, Bilder, Fahreindr&amp;#xFC;cke!</description>
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                <![CDATA[Mitsubishi bringt den Grandis zur&#xFC;ck. Das Familienauto wird k&#xFC;nftig nicht mehr als Van, sondern als SUV auf den Stra&#xDF;en unterwegs sein. Die Technik stammt von Renault. Infos, Bilder und erste Fahreindr&#xFC;cke. Kompakt-SUV auf Basis des Renault Symbioz Als Mild- und Vollhybrid erh&#xE4;ltlich Basis ab 28.990 Euro 14 Jahre nach dem letzten Grandis bringt Mitsubishi ein neues Modell unter gleichem Namen auf den Markt. Handelte es sich damals noch um einen klassischen Van, wird der Grandis nun zum SUV. Die Tugenden von fr&#xFC;her sollen aber beibehalten werden: Platz, Vielseitigkeit und Alltagstauglichkeit sind die Eckpunkte, um die es sich auch beim Grandis 2025 dreht. Ob das funktioniert, hat der ADAC bei einer Probefahrt herausgefunden. Entworfen f&#xFC;r den europ&#xE4;ischen Markt und produziert im spanischen Valladolid, positioniert sich der Grandis im volumenstarken Kompakt-Segment. Er ist weitgehend baugleich mit dem Renault Symbioz, nutzt also auch die CMF-B-Plattform der Allianz zwischen Mitsubishi und Renault. Neben dem Grandis setzt Mitsubishi bereits beim Colt und beim ASX auf die Hilfe der Franzosen und bietet beide Fahrzeuge unter dem eigenen Markennamen an. Mitsubishi Grandis mit Renault-Optik Optisch versucht sich Mitsubishi an Eigenst&#xE4;ndigkeit. Das klappt nur bedingt. Der Grandis liegt beim Design n&#xE4;mlich noch immer sehr nah am Renault. Zwar wurden Front und Heck auf den Mitsubishi-Stil getrimmt, die Karosserie an sich haben die Japaner aber so belassen.

So verwundert es nicht, dass der Grandis mit 4,41 Metern L&#xE4;nge, 2,00 Metern Breite (inkl. Spiegel) und 1,58 Metern H&#xF6;he nahezu identische Dimensionen hat wie der Symbioz. Die &#xC4;hnlichkeit zum franz&#xF6;sischen Pendant muss aber kein Nachteil sein &#x2013; der Grandis wirkt eben wie der Renault modern und schnittig. Galerie: Mitsubishi Grandis Grandis immer mit Hybrid-Antrieb Zwei Antriebsvarianten stehen zur Wahl: ein 1,3-Liter-Mildhybrid mit 140 PS (103 kW) und ein 1,8-Liter-Vollhybrid mit 158 PS (116 kW). Beide Systeme stammen ebenfalls von Renault.

Der Mildhybrid ist wahlweise mit 6-Gang-Schaltung oder 7-Gang-Doppelkupplung erh&#xE4;ltlich. Der Vollhybrid setzt wie der Symbioz auch auf ein automatisches Multimode-Getriebe. Das Besondere am Vollhybrid: Bis zu 80 Prozent der Stadtfahrten k&#xF6;nnen rein elektrisch erfolgen, so Mitsubishi. Beide Versionen treiben die Vorderr&#xE4;der an, eine Allrad-Version gibt es vom Grandis nicht. Grandis: Ein SUV f&#xFC;r Alltag und Familie Der Mitsubishi Grandis zeigt sich auf der ersten Testfahrt als komfortabler und vor allem alltagstauglicher Begleiter. Der 1,3-Liter-Mildhybrid mit manuellem Schaltgetriebe und 140 PS bietet solide Fahrleistungen. Bemerkenswert: Die Version mit Automatikgetriebe beschleunigt merklich schneller auf 100 km/h als die mit Schaltgetriebe. Sie ist in 9,4 Sekunden auf Tempo 100, die Schaltversion braucht betulichere 10,6 Sekunden. Die Spitze liegt in beiden F&#xE4;llen bei 180 km/h. Generell gilt: Das Fahrwerk macht einen ausgewogenen Eindruck. Die Federung ist komfortabel ausgelegt, ohne zu schwammig zu wirken. Einzig beim &#xDC;berfahren von Querfugen rumpelt es ein wenig im Innenraum, besonders st&#xF6;rend ist das aber nicht. Generell arbeitet der Grandis Bodenwellen gut weg. Bei etwas z&#xFC;gigeren Kurvenfahrten merkt man, wie der Grandis positioniert ist: Er soll in erster Linie ein Einsteiger-SUV f&#xFC;r Familien sein und hegt keine sportlichen Ambitionen. Die Lenkung ist leichtg&#xE4;ngig, wodurch der Grandis im Stadtverkehr handlich wird. Gleichzeitig wirkt sie etwas synthetisch; viel R&#xFC;ckmeldung von der Stra&#xDF;e sollte man hier nicht erwarten. Insgesamt vermittelt der Grandis ein sicheres und entspanntes Fahrgef&#xFC;hl &#x2013; ganz im Sinne seiner Zielgruppe.  Wer mehr Durchzug m&#xF6;chte, greift zum 1,8-Liter-Vollhybrid. Dieser Renault-Motor beschleunigt den Grandis laut Hersteller in 9,1 Sekunden von 0 auf 100 km/h und f&#xFC;hlt sich entsprechend gut motorisiert an. Gleichzeitig soll der Vollhybrid auch sparsamer sein. Laut Hersteller liegt der kombinierte Verbrauch bei 4,4 Litern. Zum Vergleich: Der kleine Motor soll 5,9 Liter auf 100 Kilometer brauchen.  Wie bei Vollhybriden &#xFC;blich, d&#xFC;rfte sich der Verbrauchsvorteil vor allem in der Stadt bemerkbar machen, wo der Grandis mit seiner 1,4-kWh-Batterie h&#xE4;ufiger elektrisch unterwegs sein kann als mit Mildhybrid-Motor und den Benziner entsprechend entlastet. Im Gegensatz zu einem extern aufladbaren Plug-in-Hybrid kann aber auch der Vollhybrid keine sonderlich langen Strecken rein elektrisch zur&#xFC;cklegen. Und wer einen Anh&#xE4;nger ziehen m&#xF6;chte, sollte wissen: Die maximale gebremste Anh&#xE4;ngelast betr&#xE4;gt beim 1,3-Liter-Mildhybrid bis zu 1200 Kilogramm, beim 1,8-Liter-Vollhybrid sind es nur 1000 Kilogramm. Kompakt-SUV mit viel Platz Das Layout des Cockpits ist ebenfalls bereits von Renault bekannt. Auch der Grandis hat zwei Displays an Bord. Neben einem digitalen Kombiinstrument (Basis 7 Zoll, optional 10 Zoll) gibt es auch einen 10,4 Zoll gro&#xDF;en Infotainment-Screen. Ein Highlight ist das optionale, elektrochrome Panoramaglasdach, das sich per Knopfdruck dimmen l&#xE4;sst &#x2013; ein Feature, das auch der Symbioz bietet.

Die R&#xFC;ckbank l&#xE4;sst sich um bis zu 16 Zentimeter verschieben &#x2013; je nach Bedarf entsteht dadurch entweder mehr Beinfreiheit oder zus&#xE4;tzlicher Stauraum. Der Fond bietet ohnehin gro&#xDF;z&#xFC;gige Platzverh&#xE4;ltnisse und reichlich Kniefreiheit. Ist der Fahrersitz auf eine 1,86 Meter gro&#xDF;e Person eingestellt, findet man auf der R&#xFC;ckbank bequem Platz. Einzig die kompakt abfallende C-S&#xE4;ule k&#xF6;nnte f&#xFC;r gro&#xDF; gewachsene Personen die Kopffreiheit leicht einschr&#xE4;nken. Das Kofferraumvolumen reicht je nach Konstellation von 434 bis 1455 Liter. LED-Licht in der Basis Vier Ausstattungslinien &#x2013; Diamant, Diamant Plus, Intro Edition und Diamant Top &#x2013; decken ein breites Spektrum an M&#xF6;glichkeiten bei der Individualisierung ab. Bereits die Basisversion bietet LED-Licht, Klimaautomatik und digitale Instrumente. In den h&#xF6;heren Linien kommen beheizbare Sitze, Ambientebeleuchtung, Premium-Soundsystem und Assistenten wie der adaptive Tempomat mit Spurhaltefunktion hinzu. Infotainment mit Google Services Digital ist der Grandis auf der H&#xF6;he der Zeit. Das zentrale 10,4-Zoll-Display im Hochformat bildet das Herzst&#xFC;ck des Infotainments. Die Bedienung ist wie beim Renault &#xFC;bersichtlich und intuitiv &#x2013; gut, dass es auch im Grandis noch haptische Kn&#xF6;pfe gibt.

Ab der Top-Ausf&#xFC;hrung sind auch Google-Dienste integriert &#x2013; inklusive Google Maps, Assistant und Play Store. Die anderen Ausstattungslinien m&#xFC;ssen ohne Google auskommen, bieten aber trotzdem kabelloses Apple CarPlay und Android Auto. Optional sorgt ein Harman-Kardon-Soundsystem mit 410 Watt und zehn Lautsprechern f&#xFC;r satten Klang. Preise ab ca. 28.990 Euro Ab November 2025 steht der neue Grandis bei den Mitsubishi-H&#xE4;ndlern. Die Einstiegsversion Diamant mit Mildhybrid und Schaltgetriebe startet bei 28.990 Euro, das Topmodell Diamant Top als Vollhybrid liegt bei 40.890 Euro. Dazwischen bieten die Linien Diamant Plus und die zum Marktstart erh&#xE4;ltliche Intro Edition verschiedene Komfort- und Technikpakete. Zum Vergleich: Der technisch verwandte Renault Symbioz startet in der Basis bei 28.500 Euro &#x2013; also leicht darunter. Ein klarer Vorteil des Grandis ist aber die f&#xFC;nfj&#xE4;hrige Werksgarantie, die Mitsubishi von Haus aus gew&#xE4;hrt. Neben der leicht angepassten Optik k&#xF6;nnte das eines der ausschlaggebenden Kriterien sein. Wer also einen soliden Alltagsbegleiter sucht und sich dabei keine Sorgen um Garantief&#xE4;lle machen m&#xF6;chte, findet mit dem Grandis eine spannende Alternative zum Renault Symbioz. Mitsubishi Grandis: Technische Daten, Preis Hier finden Sie viele weitere Neuvorstellungen, Fahrberichte und Autotests.  ]]>
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            <title>Test Mitsubishi Space Star: Was taugt der g&amp;#xFC;nstige Kleinwagen?</title>
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            <dc:creator>Wieler</dc:creator>
            <pubDate>2024-11-08T15:30:00+01:00</pubDate>
            <description>&lt;![CDATA[&lt;img src="https://assets.adac.de/image/upload/v1575453360/ADAC-eV/KOR/Bilder/PR/mitsubishi-space-star-front-1912_rml5xa.jpg">]]&gt; Der Mitsubishi Space Star ist der beliebte Dauerbrenner im Mitsubishi-Programm. Er ist preiswert und praktisch, aber auch schon ziemlich angestaubt. ADAC Test.</description>
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                <![CDATA[Der Mitsubishi Space Star ist einer der g&#xFC;nstigsten Kleinwagen in Deutschland. Trotz einiger Auffrischungen wirkt er aber nicht mehr up to date. Jetzt wurde die Produktion des Space Star eingestellt, die vorproduzierten Exemplare sollen aber noch ein paar Monate reichen. Wie er sich im ADAC Test 2023 geschlagen hat, lesen Sie hier. Mitsubishi Space Star zum &quot;Aktionspreis&quot; f&#xFC;r knapp 12.000 Euro Es gibt nur einen Dreizylinder-Benziner mit 71 PS Auch mit Automatikgetriebe verf&#xFC;gbar Auch wenn er das Wort &quot;Star&quot; im Namen tr&#xE4;gt: Eine echte Ber&#xFC;hmtheit war der Mitsubishi Space Star nie. Optisch zur&#xFC;ckhaltend, z&#xE4;hlt er eher zu den stillen Stars, kann aber auf eine recht erfolgreiche Karriere zur&#xFC;ckblicken. Allein im Jahr 2021 hat sich der Kleinstwagen in Deutschland knapp 22.000 Mal verkauft, 2022 gab es einen R&#xFC;ckgang auf 15.561 Fahrzeuge. Auf dem Markt ist der kleine Japaner aber eigentlich schon seit 2013, wurde immer wieder mal modellgepflegt, aber nie grunds&#xE4;tzlich komplett erneuert. Was sich etwa bei den inzwischen weit verbreiteten Assistenzsystemen bemerkbar macht: Sie gl&#xE4;nzen weitgehend durch Abwesenheit. Die Analyse der ADAC Ingenieure: Mitsubishi m&#xFC;sste dringend eine Neufassung herausbringen, um zur Konkurrenz aufzuschlie&#xDF;en. Ob die kommt, ist ungewiss, dass der hier getestete Space Star Ende 2024 ausl&#xE4;uft, aber sicher. Seit dem letzten Facelift 2020 darf der in Thailand gebaute Kleinstwagen zumindest selbstbewusster auftreten: Vor allem eine doppelte Chromspange an der Front wie beim Eclipse Cross sorgt f&#xFC;r den Familienzusammenhalt. Hinzu kommen zwei kleine Nebelleuchten in eigenen Geh&#xE4;usen. Und ein Falz unterhalb der Heckscheibe l&#xE4;sst den Space Star breiter wirken als er mit seinen schmalen 1,67 Metern wirklich ist. Mitsubishi Space Star: Ma&#xDF;e und Kofferraum  Mit 3,85 Metern L&#xE4;nge ist der Kleine zwar um 5 Zentimeter gewachsen, doch den Passagieren kommt das nicht zugute. Geschuldet ist das den aktuellen Crash-Regularien, denen sich auch ein Kleinstwagen unterwerfen muss. Dennoch sind die Platzverh&#xE4;ltnisse hinten zumindest f&#xFC;r zwei Erwachsene durchaus ertr&#xE4;glich, vorausgesetzt, es steht keine l&#xE4;ngere Reise an. Zugelassen w&#xE4;ren hinten sogar drei Passagiere. Doch dann wird&#x2019;s wirklich sehr eng. Praktische f&#xFC;nf T&#xFC;ren hat der Space Star &#xFC;brigens immer.  F&#xFC;r den Wochenendeinkauf ist der nach ADAC Messung mit 160 Litern arg klein geratene Kofferraum gerade noch so zu gebrauchen, mit umgelegter R&#xFC;ckbank passen 880 Liter in den Space Star. Durch die kompakten Ma&#xDF;e und auch den kleinen Wendekreis ist er in der Stadt gut ums Eck zu zirkeln, und &#xFC;berhaupt ist der Wagen gut zu &#xFC;berblicken. Diese Eigenschaften bieten aber auch die meisten Konkurrenten in der Klasse, die zudem mit Komfort- und Sicherheitsfeatures aufwarten, die zum Erscheinen des Space Star nur aus h&#xF6;heren Fahrzeugklassen bekannt waren. Mit dem Space Star f&#xE4;hrt man g&#xFC;nstig Zusammen mit dem Dacia Sandero k&#xE4;mpft der Space Star immer wieder um die Krone des billigsten Autos in Deutschland. Doch momentan scheint der Dacia mit einem Basispreis von 11.800 Euro gewonnen zu haben. Der Mitsubishi steht dagegen mit 13.590 Euro Basispreis in der Liste. Weil Mitsubishi aber einen &quot;Aktions-Rabatt&quot; in H&#xF6;he von 1600 Euro (den gibt es seit Juli 2023) gew&#xE4;hrt, ist der Japaner f&#xFC;r knapp 12.000 Euro zu bekommen.  Zwar sind dann etwa Annehmlichkeiten wie Licht- und Regensensor, elektrische Fensterheber vorn und manches mehr an Bord. Auf eine Klimaanlage, ein Audiosystem oder eine Zentralverriegelung muss aber verzichten, wer die 1300 Euro Aufpreis zum besser ausger&#xFC;steten Select-Modell nicht investieren m&#xF6;chte. Au&#xDF;er dem per Gesetz obligatorischen ESP, einer bei Notbremsungen aktivierten Warnblinkanlage und einem Tempomaten bietet der getestete Space Star Select+ keinerlei Assistenzsysteme. Erst die Topausstattung hat zumindest einen Notbremsassistenten an Bord. Einziger Motor: Ein 71-PS-Dreizylinder Im Gegensatz zur Ausstattung hat man beim Motor keine Alternativen &#x2013; es gibt nur einen  1,2-Liter-Dreizylinder mit 52 kW/71 PS. Wahlweise auch mit Automatikgetriebe, doch dann sind (nach Abzug des Rabatts) mindestens 17.390 Euro f&#xE4;llig. Billig ist das nicht mehr. Das Fahrgef&#xFC;hl kann durchaus &#xFC;berraschen, es f&#xE4;ngt schon beim Fl&#xFC;stern des Motors beim Start an. Erst wenn die 71 Pferde vom Schritt in den Trab wechseln, h&#xF6;rt man das f&#xFC;r einen Dreizylinder recht typische Ger&#xE4;usch, das beim Ausdrehen der G&#xE4;nge dann doch recht pr&#xE4;sent wird.  Weil das Aggregat keinen Turbolader hat, kommt der Fahrer nicht um kr&#xE4;ftiges Hochdrehen und flei&#xDF;iges Schalten herum. Besonders spritzig wirkt der Motor nicht, und laut Datenblatt ist er es auch nicht. Von 0 auf 100 km/h vergehen lange 14,1 Sekunden, die Spitze liegt bei 167 km/h. Nach einem Abbiegevorgang im zweiten Gang zeigt sich der Motor aber zumindest munter genug, um den leichten Mitsubishi einigerma&#xDF;en z&#xFC;gig in den flie&#xDF;enden Verkehr zu beschleunigen. Die Elastizit&#xE4;t im vierten und f&#xFC;nften Gang wiederum ist schlecht, hier hat der Motor im unteren Drehzahlbereich schlicht zu wenig Drehmoment.  Gut: Der gemessene Durchschnittsverbrauch liegt bei 5,3 Litern je 100 Kilometer, der Kleine geht also recht knausrig mit dem Sprit um. Nachdem der Space Star auch bei den Schadstoff-Messungen nicht patzt, kann er sich immerhin mit vier von f&#xFC;nf m&#xF6;glichen Sternen im ADAC Ecotest schm&#xFC;cken.  Schw&#xE4;chen bei den Fahreigenschaften Die einfache Konstruktion des Kleinstwagens schl&#xE4;gt auch auf die Fahreigenschaften durch, hier zeigen sich deutliche Schw&#xE4;chen. In Kurven wankt der Wagen stark und verw&#xE4;ssert so die urspr&#xFC;nglich eingeschlagene Linie. Kommen noch Bodenwellen hinzu, taumelt der Wagen richtiggehend &#x2013; ein unkomfortables und unsicheres Verhalten. Im ADAC Ausweichtest reagiert der Space Star sehr tr&#xE4;ge auf Lenkimpulse und schiebt dann sehr stark &#xFC;ber die Vorderr&#xE4;der. Das grob regelnde ESP stellt durch eine kr&#xE4;ftige Verringerung der Geschwindigkeit aber die Lenkbarkeit wieder her. Kein Ruhmesblatt: Lenkung und Bremsweg Das gr&#xF6;&#xDF;te Manko w&#xE4;hrend einer Fahrt im Space Star stellt die Lenkung dar. Diese kann in keinem Punkt &#xFC;berzeugen und wirkt wie nicht fertig entwickelt. Eine Geradeausfahrt ist nicht ohne Weiteres machbar, weil das Lenkrad partout nicht in die Mitte zur&#xFC;ckgestellt wird. Die Bremsleistung des Space Star ist noch zufriedenstellend, der Bremsweg d&#xFC;rfte durchaus ein gutes St&#xFC;ck k&#xFC;rzer sein. Gemessen wurden 37,7 Meter aus 100 km/h bis zum Stillstand. 360-Grad-Blick in den Innenraum Klassische Drehregler f&#xFC;r die Heizung und konventionelle, analoge Instrumente m&#xF6;gen in der durchtechnisierten (Auto-)Welt zwar angestaubt erscheinen, doch sie haben ihre Vorteile. Den Space Star kann wirklich jeder bedienen, &#xFC;berfl&#xFC;ssigen Schnickschnack gibt es nicht. Ab der getesteten, dritth&#xF6;chsten Ausstattungsvariante Select+ steuert man das Entertainment und die Telefonfunktionen &#xFC;ber einen 7 Zoll gro&#xDF;en Touchscreen. Das Men&#xFC; ist &#xFC;bersichtlich, aber mehr Funktionen bietet das System nicht. Es lassen sich also keinerlei Fahrzeugfunktionen einstellen. Space Star mit f&#xFC;nf Jahren Garantie Nicht nur das unterscheidet den Space Star von seinen Konkurrenten. F&#xFC;nf Jahre Garantie z&#xE4;hlen zu seinen Pluspunkten. Dass Mitsubishi mit Individualisierungs-Angeboten jedweder Art immerhin Verst&#xE4;ndnis f&#xFC;r die individuellen Bed&#xFC;rfnisse der Kunden zeigt, ist lobenswert. So gibt es etwa einen leicht installierbaren und genauso leicht wieder herausnehmbaren Einbau f&#xFC;r Lieferdienste, eine Karosserietieferlegung oder einen Fahrradtr&#xE4;ger f&#xFC;r die Anh&#xE4;ngerkupplung &#x2013; ja, auch die wird f&#xFC;r den Space Star angeboten. Fazit: Gesamtnote 4,1 Der kleinste Mitsubishi ist arg in die Jahre gekommen und technologisch l&#xE4;ngst nicht mehr up to date. Das schl&#xE4;gt sich in schlechten Noten etwa bei der Sicherheit (4,6) oder bei den Fahreigenschaften (3,7) nieder. Die Gesamtnote 4,1 im ADAC Test f&#xE4;llt entsprechend schlecht aus.  Hier k&#xF6;nnen Sie den ausf&#xFC;hrlichen Testbericht zum Mitsubishi Space Star als PDF herunterladen Mitsubishi Space Star: Technische Daten, Preise ADAC Messwerte ADAC Testurteil Text mit Material von SP-X Hier finden Sie viele weitere Fahrberichte und Autotests.]]>
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            <title>Mini-SUV Mitsubishi ASX im Test: Ein alter Bekannter</title>
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            <dc:creator>Wieler</dc:creator>
            <pubDate>2024-01-30T14:35:00+01:00</pubDate>
            <description>&lt;![CDATA[&lt;img src="https://assets.adac.de/image/upload/v1674813114/ADAC-eV/KOR/Bilder/PR/fahrbericht-mitsubishi-asx-seite-2301_eyqmdv.jpg">]]&gt; Mitsubishi hat das beliebte Kompakt-SUV Mitsubishi ASX neu aufgelegt. Hat es wieder das Zeug zum Bestseller?</description>
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                <![CDATA[Mitsubishi-Kunden k&#xF6;nnen aufatmen: Nach dem ASX-Aus im Jahr 2020 haben die Japaner nun doch ein neues Modell gebracht. Allerdings keine Eigenentwicklung: Der aktuelle ASX ist eigentlich ein Renault Captur mit anderem Markenlogo. Gutes Platzangebot, hochwertiger Innenraum F&#xFC;nf Motoren, darunter auch Hybride und ein Plug-in-Hybrid Mildhybrid-Benziner mit Note 2,4 im ADAC Test Nanu, das Auto kenne ich doch? Wer glaubt, Mitsubishis 2023 eingef&#xFC;hrten ASX schon einmal gesehen zu haben, t&#xE4;uscht sich nicht. Denn das kleine SUV ist kein Eigengew&#xE4;chs, sondern der seit 2020 verkaufte Renault Captur &#x2013; nur mit anderem Markenlogo und einem leicht modifizierten K&#xFC;hlergrill. Warum das? Eine Eigenentwicklung rein f&#xFC;r Europa h&#xE4;tte sich f&#xFC;r die kleine Marke Mitsubishi nicht gelohnt.  Doch ohne Vertreter im beliebten Kleinwagen-SUV-Segment dazustehen &#x2013; das wollte sich die japanische Marke nicht erlauben. Also bediente man sich kurzerhand beim franz&#xF6;sischen Partner der Renault-Nissan-Mitsubishi-Allianz. F&#xFC;r die Kunden bedeutet das absolut nichts Schlechtes: Der aktuelle Renault Captur und damit auch der ASX sind gute, moderne und attraktive Autos. Alles, was der Captur kann, kann auch der ASX. Technisch gibt es keine Unterschiede. Innenraum, Motoren, Platzangebot &#x2013; alles ist identisch, beide Modelle laufen vom gleichen Band im spanischen Valladolid. Nur die Ausstattungspakete unterscheiden sich leicht. Gen&#xFC;gend Platz im Mitsubishi ASX Bei den Abmessungen wurde der ASX im Vergleich zum Vorg&#xE4;nger noch kompakter, denn mit 4,23 Metern Au&#xDF;enl&#xE4;nge unterbietet er seinen Vorg&#xE4;nger, der es immerhin auf 4,37 Meter brachte. Der Radstand des ASX betr&#xE4;gt knapp 2,64 Meter, in der Breite misst der Crossover knapp 1,80 Meter, in der H&#xF6;he 1,57 Meter. Das sind die klassischen Ma&#xDF;e eines Kleinwagen-SUV. So ist der ASX mit Seat Arona, &#x160;koda Kamiq, Ford Puma, Kia Stonic und Hyundai Kona vergleichbar.  Nicht nur f&#xFC;r einen Kleinwagen bietet der ASX in der ersten Reihe ein gro&#xDF;z&#xFC;giges Platzangebot, bis knapp 1,95 Meter gro&#xDF;e Menschen k&#xF6;nnen die Sitze weit genug zur&#xFC;ckschieben. Die Kopffreiheit reicht &#xE4;hnlich weit, hier f&#xFC;hrt das Schiebedach zu einer geringf&#xFC;gigen Reduzierung des Kopfraums. Die Innenbreite f&#xE4;llt Kleinwagen-typisch nicht sonderlich gro&#xDF;z&#xFC;gig aus. Hinten bringen bei einem 1,85-Meter-Fahrer immer noch 1,90 Meter gro&#xDF;e Mitfahrerinnen und Mitfahrer ihre Beine unter. Gut: Die R&#xFC;ckbank l&#xE4;sst sich um 16 Zentimeter verschieben, sodass man falls n&#xF6;tig dem laut ADAC Messung in Normalstellung 315 bis 1080 Liter gro&#xDF;en Kofferraum mehr Kapazit&#xE4;t verschaffen kann. Dann haben hinten aber nur noch Kinder Platz. Vorn finden sich zahlreiche praktische Ablagen, in den T&#xFC;rf&#xE4;chern l&#xE4;sst sich selbst eine Ein-Liter-Flasche verstauen. Hinten finden die Insassen wenige Ablagem&#xF6;glichkeiten vor. Mitsubishi ASX mit hochwertigem Innenraum Auch im Innenraum gilt einmal mehr: Alles eins zu eins von Renault. Wer das angestaubte Cockpit des alten ASX kennt merkt sofort, dass sich hier eine ganz andere Welt auftut. Das Smartphone l&#xE4;sst sich nicht nur induktiv laden, sondern auch kabellos via Android Auto und Apple CarPlay anbinden. Zudem sind die Materialien viel hochwertiger als zuvor. Es gibt weitgehend softe Fl&#xE4;chen, die nicht nur gut aussehen, sondern sich auch angenehm anfassen. F&#xFC;r das Cockpit sind je nach Ausstattungslinie drei verschiedene Kombi-Instrumente erh&#xE4;ltlich: ein analoges Einstiegsmodell mit 4,2-Zoll-Bildschirm, ein konfigurierbares digitales Kombi-Instrument mit 7-Zoll-Bildschirm und ein vollst&#xE4;ndig personalisierbares 10,25-Zoll gro&#xDF;es digitales Fahrerdisplay. &#xDC;bersichtlich sind alle drei. In Cockpitmitte befindet sich ebenfalls ein Display, je nach Ausstattung in 7 oder 9,3 Zoll f&#xFC;r Navi, Radio und Einstellungen aller Art. Ein bisschen muss man sich an dessen Men&#xFC;f&#xFC;hrung gew&#xF6;hnen, doch insgesamt ist das System logisch aufgebaut. W&#xFC;nschenswert w&#xE4;ren noch richtige Drehkn&#xF6;pfe f&#xFC;r die Lautst&#xE4;rke und den Kartenzoom statt kleiner Touchfl&#xE4;chen. &#xDC;ber das Multi-Sense-System lassen sich im ASX zudem das Lenkverhalten und das Ansprechverhalten des Motors individuell einstellen. Vereinfacht wird die Wahl durch die drei unterschiedlichen Fahrmodi Eco, Pure und Sport.  360-Grad-Blick in den Innenraum Zahlreiche Assistenzsysteme im neuen ASX Richtig gut sieht es auch bei den Fahrassistenten aus, die f&#xFC;r die aktive Sicherheit im Verkehr sorgen sollen. Neben einem serienm&#xE4;&#xDF;igen Auffahrwarnsystem mit Notbremsassistenten setzen die Japaner auf einen aktiven Spurhalteassistenten, Verkehrszeichenerkennung, Tempoautomatik, Einparkhilfe und eine R&#xFC;ckfahrkamera. In der getesteten Ausstattungslinie Top sind zudem ein Totwinkelassistent, ein aktiver Spurfolgeassistent, Geschwindigkeitswarner, adaptive Tempoautomatik (mit Stopp-Start-Funktion) und ein Fernlichtassistent installiert. Bei den Testfahrten erwies sich zumindest der Spurhalteassistent als ein wenig &#xFC;bereifrig und wies den Fahrer ein bisschen zu fr&#xFC;h in seine Schranken. Und auch die Parkpiepser meldeten sich unn&#xF6;tig oft: Selbst wenn nur andere Autos im Stau an der Ampel neben dem ASX standen, folgte ein nerviges Piepskonzert. Mitsubishi ASX eher straff ausgelegt Bei den Testfahrten zeigte der Japaner mit franz&#xF6;sischem Akzent eine f&#xFC;r die Fahrzeuggr&#xF6;&#xDF;e tendenziell eine Idee zu straff abgestimmte Federung. Die passt nicht ganz so ganz zum Charakter des Fahrzeugs. Bei geringen Geschwindigkeiten spricht das Fahrwerk recht steifbeinig auf Unebenheiten an, mit zunehmendem Tempo bessert sich das Ansprechverhalten. Auf schlechten Landstra&#xDF;en halten sich die Aufbaubewegungen in Grenzen, nur bei regelm&#xE4;&#xDF;ig wiederkehrenden Anregungen kommt etwas Unruhe in das Fahrzeug. Bei h&#xF6;heren Geschwindigkeiten zentriert die Lenkung angemessen, die Lenkpr&#xE4;zision ist gut, wird von der moderaten Wankneigung der Karosserie nur wenig beeinflusst. Im ADAC Ausweichtest zeigt der ASX ein problemloses Fahrverhalten. Er durcheilt sicher den Parcours, neigt im Grenzbereich zu Untersteuern. ESP greift dabei hilfreich ein, im Zweifel lieber etwas mehr als weniger. Die Motoren leisten zwischen 91 und 159 PS F&#xFC;nf verschiedene Antriebsstr&#xE4;nge haben die Japaner im Regal &#x2013; und auch sie sind deckungsgleich mit den Motoren des Renault Captur. Die Frage nach der richtigen Motorisierung ist bei ASX und Captur nicht so leicht zu beantworten &#x2013; sieht man einmal davon ab, dass das 91 PS schwache Basismodell mit 1,0-Liter-Dreizylinder und Schaltgetriebe f&#xFC;r die meisten wohl eher nicht infrage kommt. Es sei denn, man findet den Preis von 24.690 Euro so attraktiv, dass man &#xFC;ber die tr&#xE4;ge Beschleunigung von 14,0 Sekunden auf 100 km/h hinwegsieht. Schwieriger wird die Entscheidung bei den anderen vier Motorisierungen: Beim Bick auf die reine Motorleistung nehmen sich die Vierzylinder n&#xE4;mlich nicht viel und leisten alle zwischen 140 und 159 PS. Doch f&#xFC;r die richtige Wahl lohnt es sich, genauer hinzusehen bzw. das eigene Fahrprofil zu kennen: Mildhybrid (140 und 158 PS), Vollhybrid (143 PS) und Plug-in-Hybrid (159 PS) decken schlie&#xDF;lich unterschiedliche Anspr&#xFC;che ab. Mildhybrid, Hybrid oder Plug-in-Hybrid? Die Mildhybride sind als Allrounder zu sehen, bei denen ein kleines Elektromot&#xF6;rchen zwar ein bisschen mithilft, aber so sehr im Hintergrund bleibt, dass man die &quot;Elektrifizierung&quot; gar nicht wahrnimmt. Rein elektrisch fahren kann der ASX damit nicht, hier ist immer der 1,3-Liter-Benziner in der Pflicht. Besonders die getestete st&#xE4;rkere Version mit 158 PS setzt sich mit ihrem serienm&#xE4;&#xDF;igen Doppelkupplungs-Automatikgetriebe sehr gut in Szene. Der 1,3-l-Turbobenziner wirkt sehr souver&#xE4;n, das Kleinwagen-SUV ist damit mehr als ausreichend motorisiert. Der Zwischenspurt von 60 auf 100 km/h gelingt in 5,3 Sekunden, von 15 auf 30 km/h in 1,2 Sekunden. Mitsubishi verspricht den Spurt von 0 auf 100 km/h in 8,5 Sekunden und eine H&#xF6;chstgeschwindigkeit von 204 km/h. Dabei bietet der Vierzylinder-Turbobenziner eine angenehme Laufkultur, wenn auch leichte Vibrationen in den Innenraum vordringen.  Und der Verbrauch? Der liegt im ADAC Ecotest bei 6,8 Liter Super pro 100 Kilometer. Das ist nur ein m&#xE4;&#xDF;iges Ergebnis, das aber bei konsequenter Nutzung der M&#xF6;glichkeiten des Mildhybridsystems noch unterboten werden kann. Bei zur&#xFC;ckhaltender Fahrweise, wenig Kurzstrecken und gem&#xFC;tlichem Tempo sind durchaus Verbr&#xE4;uche unter 6 l/100 km m&#xF6;glich. An der Abgasreinigung gibt es dagegen nichts zu kritisieren, sie funktioniert vorbildlich. Deshalb heimst der ASX immerhin vier von f&#xFC;nf m&#xF6;glichen Ecotest-Sternen ein. Der ebenfalls angebotene Vollhybrid r&#xFC;ckt den ASX schon ein wenig weiter in Richtung Elektromobilit&#xE4;t und kombiniert einen 94-PS-Benziner mit einem 49-PS-Elektromotor. Im Verbund ergeben sich 143 PS. Weil die Antriebsbatterie 1,3 kWh Kapazit&#xE4;t aufweist, sind zumindest kurze Strecken m&#xF6;glich, bei denen der Verbrenner aus bleibt. Besonders beim Fahren in der Stadt kann der ASX oft den Elektromotor als Antrieb nutzen und stromert emissionsfrei. Wer also h&#xE4;ufigen Stadtverkehr im Alltag zu bew&#xE4;ltigen hat, kann mit dieser Version sehr sparsam fahren.  Als Plug-in-Hybrid schlie&#xDF;lich verf&#xFC;gt der ASX &#xFC;ber eine 10,5 kWh gro&#xDF;e Batterie, die auch an der Lades&#xE4;ule bef&#xFC;llt werden kann. In dieser Konstellation betr&#xE4;gt die Systemleistung insgesamt 159 PS. Rund 40 Kilometer d&#xFC;rfte der ASX damit rein elektrisch fahren k&#xF6;nnen, bis der Benziner einspringen muss. F&#xFC;r alle, die im Idealfall zu Hause eine Wallbox haben und stets nachladen k&#xF6;nnen, ist das die beste Wahl. Beim Fahren gef&#xE4;llt der Antrieb durch sein spontanes Ansprechverhalten und den flie&#xDF;enden &#xDC;bergang zwischen Elektro- und Benzinantrieb.&#xA0;Ist der Saugbenziner allerdings wegen einer leeren Antriebsbatterie auf sich allein gestellt, merkt man ihm das an, und es geht etwas gem&#xE4;chlicher voran. Die Preise des Mitsubishi ASX 2024 Kaufentscheidend kann aber auch der Kaufpreis sein. Los geht es bei 24.690 Euro f&#xFC;r die Basis mit 91 PS &#xFC;ber 28.390 Euro (140 PS Mildhybrid) bis zu den anderen Versionen, die alle mehr als 30.000 Euro kosten. Der technisch aufwendigste Motor ist der Plug-in-Hybrid und selbstredend auch die teuerste Art, ASX zu fahren. Er ist erst ab 39.390 Euro zu haben. Weil die F&#xF6;rderung f&#xFC;r Plug-in-Hybride ausgelaufen ist, h&#xE4;ngen etwaige Nachl&#xE4;sse von aktuellen Aktions-Rabatten oder vom Wohlwollen des Mitsubishi-H&#xE4;ndlers ab &#x2013; oder von dem des Renault-H&#xE4;ndlers, bei dem man durchaus ebenfalls vorstellig werden sollte. Vielleicht ist er sogar noch gro&#xDF;z&#xFC;giger, schlie&#xDF;lich wei&#xDF; auch er nur allzu gut, dass Mitsubishi auf den ASX f&#xFC;nf Jahre Garantie gew&#xE4;hrt, Renault auf den baugleichen Captur aber nur zwei. Einen kleinen Unterschied gibt es also doch. Lesen Sie hier den ausf&#xFC;hrlichen Testbericht zum Mitsubishi ASX 1.3 DI-T Top DCT als PDF Mitsubishi ASX: Technische Daten, Preise ADAC Messwerte ADAC Testurteil Pannen, M&#xE4;ngel, R&#xFC;ckrufe: Alle Infos zum Mitsubishi ASX als Gebrauchtwagen. Hier finden Sie viele&#xA0;weitere Fahrberichte und Autotests.]]>
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            <title>Mitsubishi Colt 2023: Testfahrt im japanischen Clio</title>
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            <dc:creator>Redaktion</dc:creator>
            <pubDate>2023-10-02T14:55:00+02:00</pubDate>
            <description>&lt;![CDATA[&lt;img src="https://assets.adac.de/image/upload/v1695900964/ADAC-eV/KOR/Bilder/PR/mitsubishi-colt-frontseite-2309_aepite.jpg">]]&gt; Der Mitsubishi Colt ist wieder da. Das neue Modell ist allerdings keine eigene Entwicklung, sondern ein Renault Clio mit Mitsubishi-Logo. Testfahrt, Infos, Daten, Bilder.</description>
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                <![CDATA[Der neue Mitsubishi Colt kommt Ihnen bekannt vor?&#xA0;Kein Wunder: Der japanische Kleinwagen ist n&#xE4;mlich ein Renault Clio mit anderem Logo. Interessant ist vor allem die Hybridversion. Erste Testfahrt, Daten, Bilder, Preise. Neuer Colt basiert auf dem Renault Clio Drei Benzin-Motoren: 67, 91 und 143 PS (Hybrid) Basisversion ab 17.590 Euro Fast war die Marke vom europ&#xE4;ischen Markt verschwunden, doch nun kehrt wieder Leben ein: Mitsubishi f&#xFC;llt sein Pkw-Angebot weiter auf und holt den Kleinwagen Colt zur&#xFC;ck. Bis 2013 wurde die Modellreihe hierzulande angeboten, danach klaffte zehn Jahre lang eine L&#xFC;cke im Kleinwagensegment der Japaner &#x2013; mit Ausnahme des noch kleineren Space Star. Der preiswerte F&#xFC;nft&#xFC;rer war in Deutschland bis Anfang 2023 neben dem Crossover Eclipse Cross eines der zwei verbliebenen Modelle der Marke.  Mithilfe von Allianzpartner Renault startete Mitsubishi sein Comeback. Bereits der im Fr&#xFC;hjahr 2023 gestartete Mini-Crossover Mitsubishi ASX basierte auf einem Modell der Franzosen, dem Renault Captur. Mitsubishi hatte im Wesentlichen nur das Logo ausgetauscht, die Optionsliste gestrafft und das bew&#xE4;hrte Gesamtpaket des Renault mit seiner f&#xFC;nfj&#xE4;hrigen Garantie garniert. Colt als Renault Clio mit anderem Logo Auch der neue Mitsubishi Colt ist in Wirklichkeit ein alter Bekannter: Die Japaner nehmen den Clio aus der Konzernallianz als Basis, um die Traditionsbezeichnung Colt wieder aufleben zu lassen. Ganz unangetastet hat Mitsubishi den Clio nat&#xFC;rlich nicht gelassen. Ein paar optische Modifikationen wurden schon vorgenommen. Neben dem pr&#xE4;gnant-gro&#xDF;en Diamant-Markenlogo haben die Designer am K&#xFC;hlergrill gearbeitet, ihm individuelle Chrom-Applikationen verpasst. Auf dem Kofferraumdeckel prangt der Markenschriftzug in gro&#xDF;en Lettern &#x2013; ein optischer Kniff, der daf&#xFC;r sorgt, dass das Fahrzeug stylisch her&#xFC;berkommt. Mitsubishi Colt: Drei Motorvarianten Reden wir &#xFC;ber Preise. Mit 17.590 Euro steigt der Mitsubishi in die Kleinwagenklasse ein &#x2013; daf&#xFC;r gibt es den einen Liter gro&#xDF;en Dreizylinder-Saugbenziner mit 49 KW/67 PS. F&#xFC;r erste Testfahrten standen allerdings der st&#xE4;rkere Turbobenziner mit 67 KW/91 PS (ab 20.990 Euro) sowie die ungleich kr&#xE4;ftigere Hybridversion mit insgesamt 105 kW/143 PS zum Preis ab 25.990 Euro zur Verf&#xFC;gung.  Der elektrisch unterst&#xFC;tzte Benziner nimmt sowohl die Rolle des Spar- als auch die des kr&#xE4;ftigen Reisemotors ein, einen Diesel gibt es ebenso wenig wie ein Autogas-Triebwerk. Renault bietet f&#xFC;r den Clio in Deutschland zumindest Letzteres an.  Geschmeidig: Der Hybrid-Antrieb F&#xFC;r den Verbraucher ist der Hybrid oberfl&#xE4;chlich betrachtet einfach nur ein Benziner mit Automatikgetriebe, denn so f&#xFC;hlt er sich weitgehend an. Dabei steckt unter dem Blech ein komplexes System, das jedoch reibungslos funktioniert. Es gibt keine Zugkraftunterbrechungen, und die Gangwechsel erfolgen deutlich geschmeidiger als bei den meisten Doppelkupplungs-Getrieben. Angefahren wird stets elektrisch, bis der Otto &#xFC;bernimmt.  Der Vierzylinder-Benziner h&#xE4;lt den 1,2 kWh gro&#xDF;en Strompuffer immer auf einem Mindestladestand und ist mit 69 kW/94 PS die Hauptantriebsquelle. Indes f&#xE4;hrt der Colt zwischendurch auch immer mal elektrisch mit dem 36 kW/49 PS starken Stromer. Ein weiteres, kleineres E-Triebwerk sorgt innersystemisch f&#xFC;r glatte Prozesse.  Der Elektromotor durchl&#xE4;uft zwei &#xDC;bersetzungsstufen, w&#xE4;hrend dem Benziner vier G&#xE4;nge zur Verf&#xFC;gung stehen. Allerdings merkt der Fahrer kaum etwas von der Getriebet&#xE4;tigkeit, es gibt demnach auch keine Schaltrucke. Und der Japaner schiebt beflissen an, h&#xE4;ngt gut am Gas &#x2013; und macht demnach einen souver&#xE4;nen Eindruck. Flink: Der Turbo-Benziner des Colt Konventionell dagegen kommt der Turbo daher mit manuellem Sechsgang-Schaltgetriebe. Und falls man denkt, 91 Pferdchen reichten nicht f&#xFC;r den t&#xE4;glichen Bedarf &#x2013; sie gen&#xFC;gen doch. Schlie&#xDF;lich wiegt der Kleinwagen gerade einmal etwas mehr als eine Tonne und bewegt sich flink von der Stelle. Seine leichtg&#xE4;ngige Lenkung und die ebenso widerstandsarm schaltbare Box helfen, den etwas mehr als vier Meter messenden Kleinwagen entspannt im engen urbanen Raum zu bewegen. Dabei hilft auch das komfortable Fahrwerk: Ob Kopfsteinpflaster oder hartn&#xE4;ckige Querfugen &#x2013; alles steckt der Wahljapaner gelassen weg.&#xA0; Innenraum: Hochformat-Touchscreen Gut zu bedienen ist der bis zu knapp zehn Zoll messende zentrale Hochformat-Touchscreen, auf dem sich s&#xE4;mtliche Fahrzeugfunktionen recht intuitiv abhandeln lassen. Doch auch f&#xFC;r Touch-Skeptiker ist etwas dabei. N&#xE4;mlich die Reihe mit den fein klickenden physischen Tasten unterhalb des Monitors. Und nat&#xFC;rlich klassische Drehregler zur Steuerung von L&#xFC;ftung und Temperatur. Selbstverst&#xE4;ndlich ist das digitale Zeitalter auch im Colt angekommen. Ein Kombiinstrument ohne mechanische Anzeigen, induktive Ladefunktion sowie zwei USB-Slots weisen darauf dezent hin. Freilich l&#xE4;sst sich auch die Oberfl&#xE4;che des eigenen Smartphones per Apple Carplay oder Android Auto auf den Screen zaubern. In Sachen Ausstattung und Assistenzsysteme vertraut der Colt auf das schon beim Clio f&#xFC;r diese Klasse &#xFC;berzeugend pralle Paket, packt sich tendenziell allerdings noch etwas voller als der franz&#xF6;sische Cousin. In der dem schw&#xE4;chsten Benziner vorbehaltenen Basisvariante sind unter anderem Tempomat, Spurhalteassistent, Verkehrszeichenerkennung und ein Notbremsassistent mit Fahrraderkennung an Bord. Dazu kommen Klimaanlage, beheizbare Au&#xDF;enspiegel und LED-Scheinwerfer. Neben dem Einstiegsmodell gibt es lediglich noch zwei weitere Varianten: &quot;Plus&quot; mit Komfort-Zutaten wie R&#xFC;ckfahrkamera und beheiztem Lenkrad sowie &quot;Top&quot; mit Kleinwagen-Luxus wie Soundsystem und 360-Grad-Kamera. Dar&#xFC;ber hinaus k&#xF6;nnen nur noch die Karosseriefarbe sowie Zubeh&#xF6;r, etwa eine Anh&#xE4;ngekupplung, gew&#xE4;hlt werden. Preis Mitsubishi Colt: Ab 17.590 Euro Mit einem Preis von 17.590 Euro f&#xFC;r die Einstiegsversion liegt der Mitsubishi Colt unter dem Renault Clio (ab 18.350 Euro). Als kleines Bonbon gibt Mitsubishi allerdings stets f&#xFC;nf Jahre Garantie und setzt sich damit nicht nur vom Konzernbruder, sondern auch von vielen anderen Wettbewerbern ab.&#xA0; Der Wiederaufbau des Markenportfolios ist mit dem Start des Colt nicht beendet. F&#xFC;r 2024 ist das Europa-Comeback des Mittelklasse-SUVs Outlander angek&#xFC;ndigt, 2025 startet ein Elektroauto. Die technische Basis daf&#xFC;r liefert erneut Allianz-Partner Renault, Mitsubishi will sich sp&#xE4;testens dann bei Optik und Positionierung wieder st&#xE4;rker von den Modellen der Franzosen abheben. Mitsubishi Colt: Technische Daten, Preise Text: Patrick Broich/SP-X Hier finden Sie viele weitere Neuvorstellungen, Fahrberichte und Autotests.]]>
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            <title>Wie gut sind Autos f&amp;#xFC;r weniger als 15.000 Euro?</title>
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            <dc:creator>Wieler</dc:creator>
            <pubDate>2023-08-25T09:50:00+02:00</pubDate>
            <description>&lt;![CDATA[&lt;img src="https://assets.adac.de/image/upload/v1689690794/ADAC-eV/KOR/Bilder/ADAC-Prod/vergleichstest-unter-15000-alle-fahrend-2307_oeqvkh.jpg">]]&gt; Es gibt nur noch vier Modelle f&amp;#xFC;r weniger als 15.000 Euro. Doch sind die &amp;quot;Billigautos&amp;quot; auch gut? Dacia Sandero, Fiat Panda, Citro&amp;#xEB;n C3 und Mitsubishi Space Star.</description>
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                <![CDATA[Autos werden immer teurer: Es gibt nur noch vier Modelle f&#xFC;r weniger als 15.000 Euro. Doch sind die &quot;Billigautos&quot; auch gut? Dacia Sandero, Fiat Panda, Citro&#xEB;n C3 und Mitsubishi Space Star im Vergleich. Test, Bilder, Daten. Rasante Preisentwicklung auch bei Einstiegsmodellen Nur noch vier Autos unter 15.000 Euro Zwei Modelle patzen bei der Sicherheit Die Entwicklung ist bedenklich: Autos werden immer teurer. Besonders in den Jahren zwischen 2020 und 2023 sind die Preise regelrecht explodiert, wie der ADAC in verschiedenen Auswertungen gezeigt hat. Und das betrifft leider auch die Einstiegsmodelle: Zwischen 2017 und 2023 sind Kleinwagen um 35 Prozent teurer geworden, Kleinstwagen sogar um 55 Prozent. Die Folge: Unter 15.000 Euro sind derzeit nur noch vier Modelle im Angebot &#x2013; Dacia Sandero, Citro&#xEB;n C3, Fiat Panda und Mitsubishi Space Star. Und auch diese Autos sind in den letzten Jahren teurer geworden. War der Dacia Sandero zum Beispiel bis 2019 noch f&#xFC;r weniger als 7000 Euro zu haben, liegt die g&#xFC;nstigste Variante nun bei 11.300 Euro. Das entspricht einer Erh&#xF6;hung von 62 Prozent. Bei Mitsubishi Space Star und Fiat Panda ergibt sich ein &#xE4;hnliches Bild, nur der Preis des Citro&#xEB;n C3 ist etwas moderater gestiegen. Wer nicht mehr als 15.000 Euro ausgeben will oder kann, hat aber dennoch keine Wahl. Einer der vier muss es sein, soll ein Neuwagen her. Bei Dacia gibt es f&#xFC;r das Geld sogar die spritzigere 90-PS-Version, weshalb diese statt der schwachen Basisversion mit 67 PS getestet wurde. Doch welcher Kleinwagen ist empfehlenswert? Der ADAC hat verglichen.  Platzangebot/Innenraum Mit gerade einmal 3,65 Meter L&#xE4;nge ist der Fiat Panda mit Abstand der K&#xFC;rzeste im Vergleich und damit das parkfreundlichste Modell. Der Dacia knackt mit 4,09 Metern die Vier-Meter-Marke und ist damit sogar l&#xE4;nger als ein VW Golf III.

W&#xE4;hrend der Sandero beim Platzangebot keinen wesentlichen Vorteil daraus ziehen kann, &#xFC;bertrifft er die drei Konkurrenten beim Kofferraum deutlich &#x2013; hier schlagen sich die zus&#xE4;tzlichen Zentimeter in mehr Stauraum nieder. Besonders der Mitsubishi muss in diesem Punkt Federn lassen: Mit gemessenen 160 Litern bietet er gerade einmal halb so viel Volumen wie der Dacia. Das Fiat-Gep&#xE4;ckabteil l&#xE4;sst sich im Vergleich am bequemsten be- und entladen, die Konkurrenz missf&#xE4;llt dagegen mit hoher Ladekante und einer gro&#xDF;en Stufe zwischen Ladekante und -boden. Auch wenn Kleinwagen keine typischen Zugfahrzeuge sind, sollte wenigstens ein Fahrradtr&#xE4;ger montiert werden k&#xF6;nnen oder sich ein kleinerer Anh&#xE4;nger ziehen lassen. Daf&#xFC;r kommen allerdings nur der Sandero mit 1,1 Tonnen Anh&#xE4;ngelast und mit Abstrichen der C3 mit bescheidenen 450 Kilo Anh&#xE4;ngelast in Betracht. Im Falle des Space Star betr&#xE4;gt die St&#xFC;tzlast l&#xE4;cherliche 25 Kilo und d&#xFC;rfte mit den meisten Fahrradtr&#xE4;gern schon ohne R&#xE4;der weitgehend ausgesch&#xF6;pft sein. Mit der theoretischen Anh&#xE4;ngelast von 100 Kilo f&#xFC;r ungebremste bzw. 200 Kilo f&#xFC;r gebremste Anh&#xE4;nger l&#xE4;sst sich ebenfalls nicht viel anfangen. F&#xFC;r den Panda sind weder St&#xFC;tz- noch Anh&#xE4;ngelasten erlaubt. In puncto Verarbeitung merkt man allen an, dass sie mit spitzem Stift kalkuliert worden sind. Am besten schneidet hier der Citro&#xEB;n C3 ab, dessen Karosserie solide gefertigt ist, und dessen Interieur den wertigsten Eindruck hinterl&#xE4;sst. Der Dacia Sandero liegt auf ann&#xE4;hernd gleichem Niveau, w&#xE4;hrend Panda und speziell der Space Star doch arg billig wirken &#x2013; einladend oder gar wohnlich ist hier nichts.  Bildergalerie: C3, Panda, Sandero, Space Star  Die einfach gestrickten Cockpits haben in Kombination mit einem &#xFC;berschaubaren Funktionsumfang einen gro&#xDF;en Vorteil: Sie sind gut zu bedienen. Die wesentlichen Fahrzeugfunktionen der Einstiegsmodelle lassen sich einwandfrei &#xFC;ber Tasten und Regler steuern. Positiv: Alle vier verf&#xFC;gen &#xFC;ber eine separate Klimabedieneinheit, sodass sich Temperatur und Gebl&#xE4;se sehr ablenkungsfrei justieren lassen. &#xDC;ber die Touchscreens kann man nur wenig einstellen, die Men&#xFC;struktur ist &#xFC;bersichtlich &#x2013; hier kommt jeder nach k&#xFC;rzester Zeit zurecht.  Bei der Konnektivit&#xE4;t ergeben sich gro&#xDF;e Unterschiede. Am besten schneiden hier Sandero und C3 ab, die sich mit einem fest installierten Navigationssystem ausr&#xFC;sten lassen. Gegen Aufpreis k&#xF6;nnen wie beim Panda zudem Smartphones via Apple Carplay oder Android Auto eingebunden werden. Der Space Star macht hier in der Basisversion keine gute Figur: Ein Radio samt Bluetooth-Freisprecheinrichtung sucht man in der Preisliste vergebens und kann nur &#xFC;ber das Zubeh&#xF6;rprogramm nachger&#xFC;stet werden. Auch einen USB-Anschluss gibt es nicht.  Generell ist der Basis-Space-Star schlecht ausgestattet. Selbstverst&#xE4;ndliches wie Radio, Klimaanlage oder Zentralverriegelung fehlen und sind erst bei der teureren Ausstattungsstufe &quot;Select&quot; an Bord. Bei Fiat und Mitsubishi vermisst man eine L&#xE4;ngsverstellung f&#xFC;rs Lenkrad, so dass nicht jeder Fahrer oder jede Fahrerin eine geeignete Sitzposition findet. Der Beifahrersitz ist bei allen vieren nicht h&#xF6;henverstellbar, zudem schm&#xE4;lern harte Armauflagen in den T&#xFC;ren und der Verzicht auf eine Gurth&#xF6;henverstellung den Komfort.  Fahrkomfort/Antrieb Generell steht das Thema Fahrkomfort bei den vier Kleinwagen nicht an erster Stelle. D&#xE4;mmmaterial kommt nur sp&#xE4;rlich zum Einsatz, entsprechend laut geht es besonders bei h&#xF6;heren Geschwindigkeiten zu. Am schwersten f&#xE4;llt die Konversation im Fiat und im Mitsubishi, beide weisen bei Tempo 130 einen Schalldruckpegel von 73,3 dB(A) auf. Der Sandero ist mit gemessenen 70,1 dB(A) zwar ebenfalls nicht leise, auf l&#xE4;ngeren Strecken reist es sich aber doch deutlich angenehmer.  Beim Federungskomfort liegen Dacia und Citro&#xEB;n ebenfalls vorn und halten die meisten Fahrbahnunebenheiten ordentlich von den Insassen fern, w&#xE4;hrend man im Fiat und besonders im Mitsubishi recht deutlich &#xFC;ber den Zustand der Stra&#xDF;e informiert wird. Bis auf den Mitsubishi bringen alle eine Klimaanlage serienm&#xE4;&#xDF;ig mit, f&#xFC;r Sandero und Panda ist optional sogar eine Klimaautomatik zu haben.  Und wie fahren sich die Preisbrecher? Unter der Haube steckt bei allen ein Dreizylinder-Benziner, dennoch gibt es Unterschiede. Nur der Dacia-Motor ist Turbo-aufgeladen, hat mit 160 Newtonmeter das &#xFC;ppigste Drehmoment und mit 67 kW/91 PS die h&#xF6;chste Leistung. Da verwundert es nicht, dass der Rum&#xE4;ne bei den Fahrleistungen deutlich vorn liegt. Beim Zwischenspurt von 80 auf 120 km/h braucht er 9,8 Sekunden und ist damit 5,2 Sekunden schneller als der Fiat Panda. Beim &#xDC;berholen ist das eine Ewigkeit.  Der Fiat ist der einzige Mild-Hybrid im Feld und besitzt ein 12-V-System samt integriertem Starter-Generator, das den 70-PS-Benziner kurzzeitig mit maximal f&#xFC;nf PS unterst&#xFC;tzen kann. Zudem kann der Panda den Motor bei Geschwindigkeiten bis 30 km/h abstellen, etwa beim Heranrollen an eine rote Ampel. Dabei m&#xFC;ssen der Fahrer oder die Fahrerin allerdings mitarbeiten und zuvor in den Leerlauf schalten. Umst&#xE4;ndlich und mit &#xFC;berschaubarem Spareffekt. Im ADAC Ecotest kam der vollmundig als &quot;Panda Hybrid&quot; bezeichnete Italiener auf einen Verbrauch von 5,5 l/100 km. Citro&#xEB;n (5,9 l) und Dacia (5,8 l) liegen leicht dar&#xFC;ber, der Mitsubishi ist mit 5,2 l/100 km sogar sparsamer &#x2013; und das, obwohl er nicht einmal &#xFC;ber ein heute &#xFC;bliches Start-Stopp-System verf&#xFC;gt. Fahreigenschaften/Sicherheit   Zum Kurvenr&#xE4;ubern eignen sich die vier nicht nur wegen der &#xFC;berschaubaren Motorleistung nur bedingt. Auch die auf Sicherheit ausgelegten Fahrwerke wecken wenig Fahrspa&#xDF;. Den ADAC Ausweichtest meistern die Fronttriebler sicher, allerdings nicht sonderlich dynamisch. Daf&#xFC;r ist das Gripniveau der recht schmalen Reifen zu gering, zudem ist die Lenkung bei allen vieren ziemlich indirekt &#xFC;bersetzt, was zu Lasten der Agilit&#xE4;t geht.

Im Falle des Space Star kommt erschwerend hinzu, dass die Lenkung vollkommen gef&#xFC;hllos ist und sich nicht von selbst in die Mittellage zur&#xFC;ckstellt. Dass der mit Ganzjahresreifen ausger&#xFC;stete Japaner die schlechtesten Bremswerte abliefert, passt da leider ins Bild. Ein zuvor getestetes Modell auf Sommerreifen verz&#xF6;gerte zumindest auf dem Niveau der Konkurrenten.  Beim Thema Sicherheit sieht es besonders f&#xFC;r Mitsubishi und Fiat d&#xFC;ster aus. Die aktive Sicherheitsausstattung beschr&#xE4;nkt sich beim Space Star auf ESP sowie ein Reifendruckkontrollsystem &#x2013; beides ist gesetzlich vorgeschrieben. Notbremssystem und Spurhalteassistent gibt es nur in der 6800 Euro teureren Topausstattung &#x2013; Sicherheit darf aber niemals eine Frage des Geldes sein, hier spart Mitsubishi auf Kosten seiner Kundinnen und Kunden. Immerhin gibt es sechs Airbags.  Fiat geht noch einen Schritt weiter. Der Panda hat lediglich zwei Front- und zwei Kopfairbags. Bis vor Kurzem waren Seiten-Airbags sowie ein City-Notbremsassistent zumindest gegen Aufpreis zu haben und die Airbags bei den h&#xF6;heren Ausstattungsvarianten Serie. Zum Modelljahr 2023 hat Fiat beides gestrichen. Gleichzeitig wurden die Preise deutlich erh&#xF6;ht. Ein absolutes No-Go. Sowohl Fiat als auch Mitsubishi werden f&#xFC;r ihr schlechtes Ergebnis im Sicherheitskapitel im Gesamtergebnis abgewertet*. Citro&#xEB;n und Dacia schneiden hier zwar nicht gut, aber zumindest deutlich besser ab. Der Sandero ist in allen Ausstattungsvarianten mit einem Notbremsassistenten und sechs Airbags ausger&#xFC;stet &#x2013; selbst im Basismodell f&#xFC;r konkurrenzlos g&#xFC;nstige 11.300 Euro. Damit gehen die Rum&#xE4;nen als gutes Vorbild voran und zeigen, dass Sicherheit keine Frage des Geldes sein muss. Der C3 bringt zwar einen Spurverlassenswarner und eine schlecht funktionierende Verkehrszeichenerkennung mit, ein Notbremssystem ist aber nicht erh&#xE4;ltlich. Kosten Der Mitsubishi Space Star 1.2 verf&#xFC;hrt in der Basisausstattung mit einem g&#xFC;nstigen Preis von 13.590 Euro &#x2013; ein Lockangebot, von dem man besser Abstand nehmen sollte. Er bietet weder Klimaanlage, Zentralverriegelung noch ein Radio. Allesamt Selbstverst&#xE4;ndlichkeiten, auf die heutzutage kaum ein Kunde oder eine Kundin mehr verzichten m&#xF6;chten &#x2013; und ohne die sich ein Auto nur schwer weiterverkaufen l&#xE4;sst. 

F&#xFC;r den C3 hat Citro&#xEB;n extra eine Ausstattungslinie eingef&#xFC;hrt, die sich an besonders preissensible Kundinnen und Kunden wendet. Durch das Weglassen einiger Ausstattungsdetails konnten die Franzosen den Grundpreis im Vergleich zur n&#xE4;chsth&#xF6;heren Variante um knapp 4000 Euro auf 14.940 Euro dr&#xFC;cken.  Der Panda ist zwar der kleinste unter den vieren, was Fiat jedoch nicht davon abh&#xE4;lt, mit mindestens 14.990 Euro den h&#xF6;chsten Preis aufzurufen. Der Panda hat zwar viele Fans, doch es wird Zeit f&#xFC;r einen Nachfolger, gerade wenn man sich vor Augen f&#xFC;hrt, dass er bereits seit 2012 auf dem Markt ist und zudem die Plattform des Vorg&#xE4;ngermodells von 2003 nutzt. Bei den monatlichen Gesamtkosten (inkl. Wertverlust bei f&#xFC;nf Jahren Haltedauer) ist der Panda am teuersten und kommt auf 502 Euro. Am g&#xFC;nstigsten f&#xE4;hrt man unter dem Strich mit dem Mitsubishi (448 Euro), der mit f&#xFC;nf Jahren bzw. 100.000 Kilometer zudem die beste Fahrzeuggarantie bietet. Fazit: Dacia als klare Kaufempfehlung Note 3,0: Dacia Sandero Der Dacia Sandero TCe 90 Expression geht als Sieger und klare Kaufempfehlung aus diesem Vergleichstest hervor. Er hat den meisten Platz, den kr&#xE4;ftigsten Motor, bringt die umfangreichste Komfort- und Sicherheitsausstattung mit und das alles zu einem nach wie vor konkurrenzlos guten Preis-Leistungs-Verh&#xE4;ltnis.  Note 3,2: Citro&#xEB;n C3 Auf Platz zwei landet der Citro&#xEB;n C3 Pure Tech 83 You!. Auch er ist durchaus eine Empfehlung und &#xFC;berzeugt mit harmonischen Fahreigenschaften, ordentlichem Platzangebot und standesgem&#xE4;&#xDF;em Sicherheitsniveau. Abgesehen davon kann er keine Glanzlichter setzen &#x2013; leistet sich allerdings auch keinen gr&#xF6;&#xDF;eren Lapsus. Note 4,1: Mitsubishi Space Star Der mit elf Jahren Bauzeit ziemlich betagte Mitsubishi Space Star 1.2 kommt trotz niedrigem Preis und geringem Verbrauch nur auf Rang drei. Ohne Klimaanlage, Radio und Zentralverriegelung ist die Komfortausstattung des Basismodells nicht mehr zeitgem&#xE4;&#xDF;. Und auch bei der aktiven Sicherheitsausstattung hakt es: Bis auf das gesetzlich vorgeschriebene Mindestma&#xDF; bringt der Mitsubishi keinerlei Helfer mit und wird daher auf die Note 4,1 abgewertet. Note 4,4: Fiat Panda Zwar wurde der Fiat Panda mit einem Mild-Hybrid-System motorseitig aktualisiert, er ist aber trotzdem veraltet. Die (t)olle Kiste ist ebenfalls seit elf Jahren auf dem Markt und hat besonders bei der Sicherheit erhebliche Defizite. Nicht nur, dass der Panda in der Euro NCAP-Sicherheitsbewertung keinen einzigen Stern erreicht. Fiat hat zum Modelljahr 2023 &#xFC;berdies den City-Notbremsassistenten und die Seitenairbags vorn gestrichen. Damit sparen die Verantwortlichen am Fahrzeug und gleichzeitig an der Sicherheit der Kunden. Abwertung auf die Note 4,4. Grunds&#xE4;tzlich sieht der ADAC die Entwicklung auf dem stetig kleiner werdenden Kleinwagenmarkt als problematisch an. Fahrzeughersteller sollten weiter bezahlbare und sichere Fahrzeuge und eine breite Modelpallette anbieten. Mobilit&#xE4;t muss erschwinglich bleiben. Technische Daten und Preise ADAC Messwerte ADAC Testergebnis * Ist die Note im Hauptkriterium Sicherheit 4,6 oder schlechter, darf die Gesamtnote beim ADAC Autotest maximal um 0,5 besser ausfallen.  Text: Alexander Werner, Jochen Wieler Hier finden Sie viele weitere Neuvorstellungen, Fahrberichte und Autotests.]]>
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