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        <title>Smart</title>
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        <description>Smart</description>
        <lastBuildDate>Sat, 06 Jun 2026 21:49:21 GMT</lastBuildDate>
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            <title>Smart #5 im Test: Kraftvolles E-SUV f&amp;#xFC;r die ganze Familie</title>
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            <dc:creator>Rudschies</dc:creator>
            <pubDate>2026-04-10T14:00:00+02:00</pubDate>
            <description>&lt;![CDATA[&lt;img src="https://assets.adac.de/image/upload/v1775728524/ADAC-eV/KOR/Bilder/PR/smart-5-fahrend-2604_m1vwcv.jpg">]]&gt; Ein Smart ist klein und nur etwas f&amp;#xFC;r die Innenstadt? Die Zeiten sind vorbei. Hier kommt der #5 als Familienauto. ADAC Autotest.</description>
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                <![CDATA[Der Smart #5 bietet so viel Kraft, Hightech und Komfort wie kaum ein anderes Elektro-SUV &#x2013; dazu die 800-Volt-Technologie zum schnellen Laden. Aber ist er auch effizient? Der ADAC hat nachgemessen. Versionen mit 250 bis 475 kW Leistung Bis zu 400 kW DC-Ladeleistung  Pro+ und Premium mit 590 Kilometer Reichweite (WLTP) Smart und klein &#x2013; das war einmal. Seit die Marke ein Joint Venture von Mercedes und Geely ist, hei&#xDF;t es umdenken. Der Smart #5 ist ein familientaugliches Elektro-SUV mit 4,70-Meter-Karosserie, das live und in Farbe sogar noch eine Nummer gr&#xF6;&#xDF;er wirkt. Mercedes l&#xE4;sst gr&#xFC;&#xDF;en. An Leistungsstufen gibt es wahlweise 250, 267, 432 und in der Brabus-Version 475 kW. Im ADAC Autotest tritt ein sehr gut ausgestatteter Smart #5 Premium mit 267 kW/363 PS an, dessen Listenpreis 55.400 Euro betr&#xE4;gt. Ist das Auto das Geld wert? Platz und Komfort f&#xFC;r die ganze Familie  Wer sich dem Smart #5 n&#xE4;hert, denkt unweigerlich: Was f&#xFC;r ein Brummer! Das Fahrzeug sieht aus, als w&#xE4;re es an die 5 Meter lang. Ist es aber nicht. Bei 4,70 Meter wird das Ma&#xDF;band eingehakt, ein BMW X3 ist sogar 5 Zentimeter l&#xE4;nger. Trotzdem steht der #5 &#xFC;beraus massiv, breitschultrig und selbstbewusst da. Dieser Eindruck setzt sich im Innenraum fort. Vorn ist sowieso gro&#xDF;z&#xFC;gig Platz, im Fond kann man sich ganz bequem auf die R&#xFC;ckbank l&#xFC;mmeln. Erst 2,20 Meter gro&#xDF;e Mitfahrer w&#xFC;rden mit ihren Knien an die Vordersitzlehnen sto&#xDF;en. Bei Bedarf kann man auch die R&#xFC;ckenlehne nach hinten neigen und ein Nickerchen machen. Um richtig zu schlafen, l&#xE4;sst sich das bis hinten reichende Panoramadach per Knopfdruck abdunkeln. &#xD6;ffnen l&#xE4;sst sich das Glasdach leider nicht.  Das Kofferraumvolumen gibt Smart mit 630 Litern an. Nach ADAC Messung bleiben davon 420 Liter &#xFC;brig, dazu kommt das Volumen im Fach unter dem Kofferraumboden. Entfernt man die Laderaumabdeckung und nutzt den Stauraum bis zum Dach, erweitert sich das Volumen auf 615 Liter. Das reicht f&#xFC;r bis zu zw&#xF6;lf Getr&#xE4;nkekisten.  Wird der komplette Raum hinter den Vordersitzen genutzt, stehen gro&#xDF;z&#xFC;gige 1660 Liter Ladevolumen zur Verf&#xFC;gung. Im Frunk unter der vorderen Haube lassen sich weitere Taschen, Ladekabel und Kleinkram unterbringen.  Die Heckt&#xFC;r zum Kofferraum &#xF6;ffnet elektrisch. Wer den Schl&#xFC;ssel nicht zur Hand hat, muss allerdings wissen, wie, will man nicht bei der Suche nach einem Knopf verzweifeln. Dieser ist n&#xE4;mlich weder sichtbar noch irgendwo am Heckdeckel zu ertasten. Des R&#xE4;tsels L&#xF6;sung: Die T&#xFC;r schwingt auf, wenn man auf das A des Smart-Schriftzugs dr&#xFC;ckt. Ungew&#xF6;hnlich, aber auch irgendwie cool. Der Innenraum ist zweifellos ein Highlight des Smart #5. &quot;Die G&#xFC;te der verwendeten Materialien ist in dieser Klasse konkurrenzlos gut &#x2013; hier erreicht der Smart beinahe Oberklasse-Niveau&quot;, vermerken die ADAC Testingenieure. Auch das Platzangebot wird von ihnen sehr gelobt. Das Fahrerlebnis mit dem Smart #5 Am beeindruckendsten ist das Fahrerlebnis mit der Brabus-Topversion. Der Brabus katapultiert die Insassen wie ein Porsche in 3,8 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h. Dabei schafft er es &#x2013; trotz eines Leergewichts von knapp 2,4 Tonnen und wenig windschl&#xFC;pfiger Stirnfl&#xE4;che &#x2013;, bei freier Bahn in wenigen Augenblicken auf 200 km/h zu beschleunigen. Die Kraft von 710 Nm Drehmoment macht&apos;s m&#xF6;glich. So viel Power ist im Alltag freilich v&#xF6;llig &#xFC;berdimensioniert. Dann reichen selbst sportlichen Fahrerinnen und Fahrern die Fahrleistungen des schw&#xE4;cheren, getesteten Modells vollkommen aus. F&#xFC;r den Standardsprint aus dem Stand auf 100 km/h ben&#xF6;tigt das Elektro-SUV mit &quot;nur&quot; 267 kW Leistung auch nur 6,5 Sekunden. Und das H&#xF6;chsttempo wird bei 200 km/h (statt bei 210 km/h im Brabus) elektronisch abgeregelt.  Weniger begeistert sind die ADAC Test-Ingenieure von den Fahrwerksqualit&#xE4;ten des Smart #5 Premium. Grund: Bei einem Ausweichman&#xF6;ver dr&#xE4;ngt das Heck unerwartet stark nach au&#xDF;en, und das ESP greift sp&#xE4;ter ein, als es in einem Familien-SUV geboten w&#xE4;re. Sollte man mit dem Auto also mal im Kurvengrenzbereich landen, ist Vorsicht angebracht. V&#xF6;llig anders als im Brabus zeigt sich das Fahrverhalten der Premium-Version wenig dynamisch. Daf&#xFC;r sorgt neben der ausgepr&#xE4;gten Wankneigung und dem tr&#xE4;gen Einlenkverhalten auch die gef&#xFC;hlsarme Lenkung.  Um die Wirkung beim Bremsen des Smart #5 Premium muss man sich indes keine Sorgen machen. Bei einer Vollbremsung aus 100 km/h steht der Smart mit der serienm&#xE4;&#xDF;igen 20-Zoll-Bereifung bereits nach 33,7 Metern. Ansprechverhalten und Dosierbarkeit der Bremse sind okay, nur der Druckpunkt des Pedals d&#xFC;rfte ausgepr&#xE4;gter sein. Die positive Seite der Fahrwerksauslegung zeigt sich beim Federungskomfort. W&#xE4;hrend mancher Konkurrent unbeholfen &#xFC;ber Unebenheiten stakst, verarbeitet das Smart-Fahrwerk Verwerfungen der Stra&#xDF;e auff&#xE4;llig gelassen. Hier k&#xF6;nnen ihm nur wenige Konkurrenten das Wasser reichen. Beim &#xDC;berfahren von Kopfsteinpflaster und Temposchwellern bleibt das Fahrgef&#xFC;hl komfortabel.  Auch bei h&#xF6;heren Geschwindigkeiten auf Landstra&#xDF;e und Autobahn spricht die Feder-D&#xE4;mpfer-Kombination fein an. Nur die sp&#xFC;rbaren Vertikalbewegungen der Karosserie d&#xFC;rften nicht jedermanns Geschmack sein. Ladeleistung bis 400 kW Ein weiteres Technik-Highlight des Smart #5: die Qualit&#xE4;ten beim Schnellladen. Alle Versionen bis auf die Einstiegsvariante arbeiten mit einem 800-Volt-System. Laut Smart ist die Ladeleistung des #5 besser als beispielsweise die von Hyundai Ioniq 5, Ioniq 6 und Kia EV6, die ebenfalls auf 800-Volt-Technik setzen. Damit kommt der Smart #5 auf eine Ladeleistung von 400 kW. So viel Strom geben leider nicht alle Lades&#xE4;ulen her. Die im Test verwendete 300-kW-Lades&#xE4;ule sorgte beim Smart #5 f&#xFC;r eine maximale Ladeleistung von 296 kW. Dieser Peak wurde von etwa 15 bis 55 Prozent SoC aufrechterhalten. Schon das ist ein fabelhaftes Ladeergebnis und w&#xE4;re an einer potenteren S&#xE4;ule &#x2013; und unter optimalen &#xE4;u&#xDF;eren Bedingungen &#x2013; sicherlich &#xFC;bertrumpft worden. Reichweite und Verbrauch im Test Wie weit kommt nun der Smart #5 mit dem Energieinhalt der 100 kWh gro&#xDF;en Lithium-Ionen-Batterie? Ergebnis der ADAC Messung: Der Verbrauch betr&#xE4;gt wenig schmeichelhafte 21,6 kWh pro 100 Kilometer. Ermittelt wird der Verbrauch inklusive der Ladeverluste. In Anbetracht der stattlichen Gr&#xF6;&#xDF;e sowie des hohen Leergewichts von knapp 2,3 Tonnen geht der Wert f&#xFC;r den #5 aber noch in Ordnung.  Innerorts liegt der Verbrauch bei rund 18 kWh, au&#xDF;erorts bei ca. 21,5 kWh, auf der Autobahn etwa bei 24 kWh. Bei h&#xF6;heren Geschwindigkeiten l&#xE4;sst die gro&#xDF;e Stirnfl&#xE4;che in Kombination mit der nur durchschnittlichen Aerodynamik (cw-Wert: 0,30) den Verbrauch hochschnellen. Die durchschnittliche Reichweite im Verbrauchsmix aus Stadt/Land/Autobahn wurde im Test mit immerhin 515 Kilometer ermittelt.  Je nach Fahrweise und den &#xE4;u&#xDF;eren Bedingungen &#xE4;ndern sich die Verbr&#xE4;uche und Reichweiten: Die Krux mit der Bedienung im #5 Mit der Bedienung ist es &#x2013; wie leider &#xFC;blich in modernen Autos &#x2013; eine Krux. Das liegt zum einen an der gro&#xDF;en Anzahl der Einstellungsm&#xF6;glichkeiten, zum anderen an der Tatsache, dass die Bedienung weitgehend &#xFC;ber den Touchscreen erfolgen muss. Erschwert wird die Bedienung durch die wenig intuitive und teils ziemlich verschachtelte Men&#xFC;struktur, die gerade das Auffinden selten genutzter Funktionen teils sehr umst&#xE4;ndlich und langwierig gestaltet. Es braucht Zeit, um zu verstehen, was man wo und wie einstellen kann. Sogenannte Shortcuts im Men&#xFC; und die M&#xF6;glichkeit, Funktionen per Sprachbefehl auszuf&#xFC;hren, sind zwar l&#xF6;blich, aber auch nur eine Kr&#xFC;cke, um das Fehlen von Direkttasten zu kompensieren.  Die Ablenkungsgefahr ist insbesondere f&#xFC;r Neubesitzer eklatant, wird aber auch von anderen Automobilherstellern heutzutage billigend in Kauf genommen. Immerhin hat man im Smart #5 dank eines Head-up-Displays mit 25,6 Zoll und Augmented Reality alle wichtigen Infos direkt im Blick. Zudem verf&#xFC;gt der Innenraum &#xFC;ber drei Bildschirme, sodass auch der Beifahrer auf seiner Seite die M&#xF6;glichkeit hat, Spiele zu spielen, Filme zu schauen oder Musik zu h&#xF6;ren. Auch nicht schlecht: Der KI-Sprachassistent kann selbst komplexe Fragen beantworten, Witze erz&#xE4;hlen, Wikipedia-Eintr&#xE4;ge vorlesen oder Gedichte rezitieren. Etwas entt&#xE4;uschend ist der Camping Mode. Nach dem Umklappen s&#xE4;mtlicher Sitzlehnen entsteht n&#xE4;mlich keine topfebene Liegefl&#xE4;che, sondern sie ist ziemlich buckelig. Da m&#xFC;ssen Camper mutma&#xDF;lich mit Hilfsmitteln wie Taschen oder Kissen L&#xF6;cher stopfen, um halbwegs bequem liegen zu k&#xF6;nnen. Oder ein passendes Liegepolster dabeihaben.  Fazit: Ein attraktives Angebot Der Smart #5 Premium ist sein Geld ohne Zweifel wert. Er bietet sehr viel Platz, h&#xF6;chsten Fahrkomfort und feine Innenraum-Qualit&#xE4;t &#x2013; ein SUV zum Wohlf&#xFC;hlen f&#xFC;r die ganze Familie. Der Elektroantrieb verbraucht zwar ein bisschen viel, agiert aber h&#xF6;chst kultiviert und kraftvoll. Nicht zuletzt zeigt sich der Smart #5 auf Reisen absolut langstreckentauglich. Das hat uns gefallen: au&#xDF;ergew&#xF6;hnlich gute Materialqualit&#xE4;t, gro&#xDF;z&#xFC;giges Raumangebot, hoher Fahrkomfort, hohe Ladeleistung (DC und AC), sehr umfangreiche Serienausstattung zu attraktivem Preis Das hat uns nicht gefallen: umst&#xE4;ndliche und stark ablenkende Bedienung, verbesserungsw&#xFC;rdige Fahrstabilit&#xE4;t, erh&#xF6;hter Verbrauch Smart #5: Technische Daten &amp; Preise Hier finden Sie alle Ausstattungsversionen und Daten zum Smart #5. ADAC Messwerte ADAC Testergebnis Hier gibt es viele weitere Neuvorstellungen, Fahrberichte und Autotests.  ]]>
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            <title>Smart #3 im Test: Elegantes Kraftpaket aus China</title>
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            <dc:creator>Rudschies</dc:creator>
            <pubDate>2025-07-01T13:10:00+02:00</pubDate>
            <description>&lt;![CDATA[&lt;img src="https://assets.adac.de/image/upload/v1751014942/ADAC-eV/KOR/Bilder/Fotograf/test-smart-3-adac-2506_d9r9ww.jpg">]]&gt; Der Smart #3 ist das zweite Kooperationsmodell von Mercedes und Geely und &amp;#xFC;berzeugt die ADAC Tester fast auf ganzer Linie. Was dem Modell zur Perfektion noch fehlt.</description>
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                <![CDATA[Der Smart #3 ist das zweite Kooperationsmodell von Mercedes und Geely und &#xFC;berzeugt die ADAC Tester nahezu auf ganzer Linie. Was dem Modell zur Perfektion fehlt. Test, Daten, Preis. Kraftvoller Auftritt und Antrieb  Im Test: Smart #3 mit 200 kW/272 PS Preis: Ab 40.490 Euro  So viel ist klar: Ein Smart Fortwo der Baujahre 1998 bis 2022 und ein Smart, wie er seit 2023 in China gebaut wird, haben nichts gemeinsam. War der einstige Mercedes-Spr&#xF6;ssling ein auf das Minimum reduzierte Fahrzeug f&#xFC;r die Stadt, haben die aktuellen Smart-Modelle einen ganz anderen Anspruch und eine ganz andere Gr&#xF6;&#xDF;e.    Sowohl der Smart #1 als auch das zweite Elektromodell aus China, der Smart #3, sind ein Gemeinschaftsprodukt von Mercedes und Geely. Nicht nur optisch sind die aktuellen Modelle eine wirkliche Bereicherung des aktuellen Elektroauto-Markts.    Wie &#xFC;berzeugend das vollelektrische SUV-Coup&#xE9; f&#xE4;hrt und mit welchen weiteren Talenten es punktet, lesen Sie im hier zusammen gefassten Autotest des ADAC. Die Basis des Smart #3 stammt vom #1  Im Vergleich zum #1 ist die Karosserie des Smart #3 immerhin 13 Zentimeter l&#xE4;nger. Durch sein nach hinten abfallendes Coup&#xE9;dach wirkt der Smart #3 aber eleganter. Die geringere H&#xF6;he und die muskul&#xF6;seren, breiter ausgestellten Flanken sorgen f&#xFC;r eine zus&#xE4;tzliche optische Differenzierung. Der Hersteller spricht von einem SUV-Coup&#xE9;. Und das sieht schon von au&#xDF;en recht sportlich und dynamisch aus. Im Innenraum unterscheidet sich der Smart #3 unter anderem durch runde L&#xFC;ftungsd&#xFC;sen vom Smart #1. Ansonsten findet sich auch hier ein sehr aufger&#xE4;umtes und durchgestyltes Interieur mit nur wenigen Tasten, 12,8 Zoll gro&#xDF;em Bildschirm in der Mitte und einem kleinen Display hinter dem Lenkrad. Smart #3: Mehr als genug Motorleistung  Im Test musste der Smart #3 Premium mit 66 kWh gro&#xDF;em Akku (netto: 62 kWh) zeigen, was er kann. Sein Elektroantrieb weist eine Leistung von 200 kW und ein Drehmoment von 343 Nm auf. Genug, um Fahrleistungen zu erzielen, die vor nicht all zu langer Zeit noch deutlich st&#xE4;rkeren (Verbrenner-)Fahrzeugen vorbehalten waren.

In 5,8 Sekunden ist der Spurt aus dem Stand auf Tempo 100 erledigt, die Beschleunigung von 80 auf 120 km/h dauert lediglich 3,8 Sekunden. Als spielte das Fahrzeuggewicht von 1,8 Tonnen quasi keine Rolle, gewinnt der #3 schnell an Fahrt, das Ganze v&#xF6;llig verz&#xF6;gerungsfrei. Die Spitzengeschwindigkeit wird bei 180 km/h abgeregelt. Auch das ist mehr als okay &#x2013; zumal in einem Elektroauto, wo man stets versucht, den begrenzten Vorrat an Energie m&#xF6;glichst sinnvoll einzusetzen.  Handling, Innenraum und Platz  Dabei &#xFC;berzeugt der Smart #3 mit spielerischem Handling und einer stimmigen Lenkung, wie die ADAC Tester hervorheben. Der Geradeauslauf ist gut, Fahrbahnunebenheiten und L&#xE4;ngsrinnen bringen den Wagen kaum aus der Ruhe.

Das SUV-Coup&#xE9; ist mit einem konventionellen, nicht verstellbaren Fahrwerk ausgestattet, das komfortabel federt und sich auf unterschiedlichen Fahrbahnbel&#xE4;gen ausgewogen abgestimmt pr&#xE4;sentiert. Der Notspurwechsel (abruptes, maximales Weglenken vom Hindernis) im ADAC Ausweichtest gelingt problemlos und unaufgeregt. Die Platzverh&#xE4;ltnisse werden von den Testern insgesamt mit einem &quot;noch befriedigend&quot; bewertet. Wobei das magere Gep&#xE4;ckvolumen von nachgemessenen 255 Liter die Bewertung um eine ganze Note nach unten zieht. Das Raumangebot f&#xFC;r Insassen f&#xE4;llt n&#xE4;mlich gut aus: Es reicht f&#xFC;r durchschnittlich gro&#xDF;e Erwachsene auf Vorder- wie R&#xFC;cksitzen locker aus.      Assistenzsysteme mit T&#xFC;cken Nicht optimal sind eine Reihe von Assistenten im Smart #3 abgestimmt. Logisch, viele der Assistenten sind gesetzlich vorgeschrieben, nichtsdestotrotz k&#xF6;nnten die Warnt&#xF6;ne etwas zur&#xFC;ckhaltender und die Warnschwellen etwas gro&#xDF;z&#xFC;giger sein. So kommt es beim Bet&#xE4;tigen der Klimasteuerung zu einer Warnung des Aufmerksamkeitsassistenten, wenn man mit dem Blick etwas l&#xE4;nger auf dem Zentraldisplay verweilt.  Auch nervt der Tempowarner, der bei jeder noch so kleinen Geschwindigkeits&#xFC;berschreitung einen Warnton ausspielt. Besonders &#xE4;rgerlich ist, dass die Verkehrszeichenerkennung &#xF6;fter mal falsch liegt. Immerhin implementiert Smart Shortcuts, um die Warnsysteme zu justieren. Mit der Funktion &quot;Fahreinstellung&quot; l&#xE4;sst sich beispielsweise der Geschwindigkeitsassistent (ISA), mit zwei Klicks im Infotainment einschr&#xE4;nken &#x2013; wobei andere Hersteller das mit nur einem Tastendruck erm&#xF6;glichen. Der Aufmerksamkeitsassistent muss &#xFC;ber einen anderen Shortcut deaktiviert werden, wenn man die Warnungen als st&#xF6;rend empfindet.  Zudem k&#xF6;nnte der Spurfolgeassistent des Smart Pilot besser mit dem Fahrer harmonieren. Ist die automatische Spurf&#xFC;hrung auf der Autobahn aktiviert, erfolgt der Spurwechsel beim manuellen Eingriff des Fahrers &#x2013; also beim &quot;Mitlenken&quot; &#x2013; oft ruppig. Bem&#xFC;ht man den automatischen Spurwechsel, muss man dem System seine Zeit geben.  In Summe wirkt das Zentraldisplay &#xFC;berladen. Der hohe Funktionsumfang und die verschachtelten Men&#xFC;s stehen einer Bedienung ohne Ablenkungspotential massiv im Weg. Das sollte nicht sein. Reichweite im Test: 410 km    Bleibt die Frage nach dem Verbrauch und der Reichweite. Im ADAC Ecotest schafft der Smart #3 eine Reichweite von 410 Kilometern. Mit Ladeverlusten ergibt sich ein Verbrauch von 18,2 kWh pro 100 Kilometer Fahrstrecke. Werte, die &#x2013; wie die Fahrleistungen &#x2013; ein &quot;sehr gut&quot; verdienen.

Wobei einem bewusst sein muss: Wer das Leistungspotential ausreizt, wird freilich auf etwas schlechtere Werte kommen. Wie sich Geschwindigkeit und Au&#xDF;entemperatur auf die Reichweite auswirkt, k&#xF6;nnen Sie sich mit dem ADAC Reichweitenrechner anzeigen lassen. Probieren Sie es aus, indem Sie die Werte &#xFC;ber die beiden Schieberegler ver&#xE4;ndern. Die Unterschiede sind betr&#xE4;chtlich.  An der Lades&#xE4;ule macht der Smart #3 eine mittelpr&#xE4;chtige Figur. Sehr gut ist, dass der #3 ab der Version Pro+ mit einem 22-kW-Bordladeger&#xE4;t (zum AC-Laden) ausgeliefert wird und er sich damit zum Beispiel w&#xE4;hrend eines Einkaufs in der City oder auch zu Hause an der Wallbox sehr gut und auch vergleichsweise flott laden l&#xE4;sst. Die meisten anderen E-Autos haben hier nur 11 kW zu bieten. Nicht ganz so gut ist es um das DC-Laden an der Autobahn-Schnelllades&#xE4;ulen bestellt. Bei den Messungen &#xFC;bertrumpfte der Smart #3 zwar die angegebene Maximalleistung von 150 kW anfangs um 7 kW, aber schon bei etwa 55 Prozent SoC (State of Charge = Akkuf&#xFC;llstand) sank die Ladeleistung auf unter 100 kW.  Die binnen 20 Minuten nachgeladene Reichweite von 250 Kilometern ist kein Topwert f&#xFC;r die Schnellladung auf der Langstrecke, aber durchaus ordentlich bezogen auf das Konkurrenzumfeld.     Smart #3: Im Brabus 428 PS Alternativ zum getesteten Smart #3 Premium mit 68-kWh-Akku (ab 48.490 &#x20AC;) gibt es die Basisversion mit 62 kWh gro&#xDF;er Batterie (ab 40.490 &#x20AC;). Topversion ist das Brabus-Modell mit Allradantrieb und einer Motorenleistung von 315 kW/428 PS (ab 53.490 &#x20AC;). Das wie bei einem Katapultstart schlagartig einsetzende Drehmoment von 584 Nm m&#xFC;ssen die M&#xE4;gen der Insassen erst einmal verkraften k&#xF6;nnen.  Fazit: Top-Note 1,9 Mit der Technik-Note 1,9 reiht sich der Smart #3 Premium recht weit vorn bei den besten vom ADAC getesteten Elektroautos der unteren Mittelklasse ein. Das halb deutsche (Mercedes), halb chinesische E-Auto (Geely) punktet besonders mit einem hervorragenden Elektroantrieb und einem agilen Fahrverhalten. Lediglich der kleine Kofferraum sowie teils unausgereifte Assistenten schm&#xE4;lern den Fahrspa&#xDF; und den positiven Gesamteindruck. Zu den direkten Konkurrenten geh&#xF6;ren Cupra Born, BMW iX2, VW ID.3 und Zeekr X.  Das hat uns gefallen: Top Fahrleistungen, niedriger Verbrauch, umfangreiche Komfort- und Sicherheitsausstattung, gutes Platzangebot, agiles Fahrverhalten, serienm&#xE4;&#xDF;iges 22-kW-AC-Laden Das hat uns nicht gefallen: Kleiner Kofferraum, ablenkungsintensives Bediensystem, unergonomische T&#xFC;rgriffe, Assistenzsystemen fehlt der Feinschliff Lesen Sie hier den ausf&#xFC;hrlichen Test des smart #3 Premium als PDF Smart #3: Technische Daten &amp; Preis Hier finden Sie s&#xE4;mtliche Daten &amp; Preise des Smart #3 ADAC Messwerte ADAC Urteil Hier finden Sie noch viele weitere Neuvorstellungen, Fahrberichte und Autotests.]]>
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            <title>Smart #1 im ADAC Test: Elektro-SUV mit Top-Bewertung</title>
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            <dc:creator>Rudschies</dc:creator>
            <pubDate>2025-05-02T11:25:00+02:00</pubDate>
            <description>&lt;![CDATA[&lt;img src="https://assets.adac.de/image/upload/v1664183646/ADAC-eV/KOR/Bilder/PR/smart-1-fahrbericht-seitlich-2209_ouftm1.jpg">]]&gt; Der Smart #1 ist nicht nur ein echter Hingucker geworden, er hat auch einiges auf dem Kasten. Ganz perfekt ist er aber nicht. Test.</description>
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                <![CDATA[Der bekannte Mini-Zweisitzer ist Geschichte. Der neue Smart #1 bietet viel mehr Platz und einen kr&#xE4;ftigen Elektroantrieb. Im aktuellen ADAC Test beweist er nicht nur neue Gr&#xF6;&#xDF;e, sondern auch praktischen Nutzwert &#x2013; mit kleinen Abstrichen. Im Test: Smart #1 mit optimiertem E-Antrieb Weniger Verbrauch, mehr Reichweite  F&#xFC;nf Sterne im ADAC Ecotest Die Zeiten als der Smart mit minimaler Motorisierung und minimalem Platz Geschichte schrieb, sind l&#xE4;ngst vorbei. Die heutige Marke ist ein Joint-Venture von Mercedes und dem chinesischen Hersteller Geely. Und setzt v&#xF6;llig andere Akzente. Mit technischer Entwicklung in Asien und dem Karosserie-Design in Europa.  Der Smart #1 wird in China gebaut und ist ein Elektro-SUV in der unteren Mittelklasse. Das Auto kam in Deutschland 2022 auf den Markt.  Inzwischen ist der Smart #1 an der einen oder anderen Stelle technisch ver&#xE4;ndert worden. Von au&#xDF;en ansehen kann man es ihm nicht. Der ADAC Test deckt auf, ob sich der Halbchinese aktuell in einer guten Form befindet oder momentan eher schw&#xE4;chelt.    Bedienbarkeit ist ausbauf&#xE4;hig Beginnen wir mit der Frage nach der Bedienbarkeit des #1. Die war von Anfang an ein wunder Punkt des Elektro-SUV, an dem sich die ADAC Redakteure im Rahmen eines einj&#xE4;hrigen Dauertests schon die Finger wundgeschrieben haben. Hintergrund: Die Bedienung des #1 folgt leider voll und ganz dem Trend moderner Autos: wenig Tasten, viel Touch. In der Konsequenz wird die Bedienung zu einer Bew&#xE4;hrungsprobe f&#xFC;r den Fahrer, sich nicht vom Verkehrsgeschehen ablenken zu lassen.   Der aktuellen Version des Smart #1 stellen die ADAC Ingenieure in dieser Hinsicht weiterhin ein bescheidenes Zeugnis aus. Zum Beispiel sind die Funktionen der Klimaanlage im Zentraldisplay w&#xE4;hrend der Fahrt schlecht zu bedienen. Zudem verwirren die an sich sinnvollen Shortcuts am Anfang eher, als dass sie Nutzen bringen, da man zun&#xE4;chst nicht wei&#xDF;, hinter welchem Men&#xFC; sich welche Optionen verbergen. Nicht einmal zum Einstellen der Au&#xDF;enspiegel gibt es eine separate Taste, stattdessen ist die Funktion in einem Untermen&#xFC; versteckt. Die Liste der Unzul&#xE4;nglichkeiten und verstreuten Bedienm&#xF6;glichkeiten lie&#xDF;e sich fortsetzen. Lob gibt es f&#xFC;r die Implementierung eines Head-up-Displays sowie f&#xFC;r die Lenkradtasten zur Steuerung des Tempomats, des Bordcomputers, sowie f&#xFC;r die Lautst&#xE4;rkeregelung und Telefonannahme. Wie heute &#xFC;blich lassen sich Software-Updates &quot;over the air&quot; einspielen. Ein Avatar als &quot;intelligenter Begleiter&quot; in Gestalt eines Fuchses soll dem Fahrenden via Sprachsteuerung Arbeit abnehmen und &#xFC;ber k&#xFC;nstliche Intelligenz stets dazulernen.  Trotzdem bekommt der moderne Smart unter dem Strich f&#xFC;r die Bedienung nur die Note 3,0. Ein d&#xFC;rftiges Ergebnis.    E-Motor mit 200 kW und 343 Nm Vollkommen anders f&#xE4;llt die Bewertung des Elektroantriebs aus. Dass Smart das Drehmoment des Elektromotors von 384 Nm auf 343 Nm gedrosselt hat, ist ohne Einbu&#xDF;en verschmerzbar. Die Fahrleistungen damit sind weiterhin aller Ehren wert. Der Standardsprint von 0 auf 100 km/h gelingt in 6,7 Sekunden, die H&#xF6;chstgeschwindigkeit liegt bei 180 km/h und wird sehr z&#xFC;gig erreicht.    Die Kraft der E-Maschine merkt man schon beim ersten Druck auf das Gaspedal, wenn der #1 hurtig, verz&#xF6;gerungsfrei und &#xFC;beraus flott vom Fleck wischt. Den Sprint von 15 auf 30 km/h legt der Smart in unter einer Sekunde zur&#xFC;ck und bef&#xE4;higt damit zum m&#xFC;helosen Einf&#xE4;deln in den flie&#xDF;enden Verkehr.  Das &#xDC;berholen eines Lkw auf der Landstra&#xDF;e passiert bei voller Beschleunigung von 80 auf 120 km/h in nur 4,3 Sekunden. Und das alles geschieht sehr leise. Die Ger&#xE4;uschd&#xE4;mmung macht einen ebenso guten Eindruck wie die Federung, die Stra&#xDF;enunebenheiten prima wegfiltert. Note f&#xFC;r den Antrieb: 1,1. Das ist hervorragend. Elektro-SUV: 400 km Reichweite im Test An Reichweite erzielt der Smart #1 mit dem leicht gedrosselten Antrieb erfreulich mehr. Statt 365 Kilometer, wie im ersten ADAC Ecotest gemessen, kommt der #1 nun glatte 400 Kilometer im realit&#xE4;tsnahen Messzyklus. Statt 20,5 kWh pro 100 Kilometer wie zuvor verbraucht er 19,2 kWh (beide Werte inklusive Ladeverluste). Statt vier Sternen im Ecotest bekommt der Smart nun alle f&#xFC;nf Sterne &#x2013; die H&#xF6;chstwertung in der Well-to-wheel-Betrachtung.  Geladen werden kann der getestete Smart #1 dank dreiphasigem Onboardlader an AC-S&#xE4;ulen mit bis zu 22 kW &#x2013; das ist eher die (positive) Ausnahme denn die Regel bei Elektroautos. Beim DC-Schnellladen auf der Langstrecke schafft es der Halbchinese jetzt auch etwas schneller, den Akku zu f&#xFC;llen. Aufgepasst beim Kauf: Das Basismodell des #1 l&#xE4;dt erheblich langsamer.  Der Peak der Ladeleistung wird bei etwa 20 Prozent SoC (=State of Charge) erreicht. In 20 Minuten an der Hi-Power-S&#xE4;ule l&#xE4;dt das Auto Strom f&#xFC;r eine zus&#xE4;tzliche Reichweite von 223 Kilometern nach. Das ist auf Augenh&#xF6;he mit einem Tesla Model 3 oder einem BMW iX1.  Ein Smart mit Platz f&#xFC;r Vier  Der Smart #1 ist mit 4,27 Meter etwa so lang wie ein VW Golf und bietet tats&#xE4;chlich Platz f&#xFC;r nominell f&#xFC;nf Erwachsene. Dann wird es auf der R&#xFC;ckbank aber recht eng, zumindest was die Breite betrifft. Die Beinfreiheit ist dagegen &#xFC;berdurchschnittlich gro&#xDF;. Der Kofferraum schluckt im Normalfall nur 265 Liter. Aber was ist der Normalfall? Denn im Smart lassen sich nicht nur die R&#xFC;cksitzlehnen asymmetrisch geteilt umlegen, es l&#xE4;sst sich auch die R&#xFC;ckbank l&#xE4;ngs verschieben. So hat man stets die Wahl f&#xFC;r mehr Platz f&#xFC;r Gep&#xE4;ck oder mehr Platz f&#xFC;r Insassen, je nach Situation und Bedarf. Und das ist eine Menge wert.  Kleines Schmankerl: Unter der langen &quot;Motorhaube&quot; vorn gibt es zus&#xE4;tzlich einen kleinen Frunk mit 15 Litern Volumen, der sich gut zum Verstauen der Ladekabel und mehr eignet. 360-Grad-Blick in den Innenraum Komfort und Sicherheit An Komfort und Sicherheitsdetails ist beim Smart #1 so ziemlich alles an Bord, was man sich w&#xFC;nschen kann. Allerdings kommt der Testwagen mit Premium-Ausstattung auf einen Preis von immerhin 47.490 Euro. Da fehlen dann aber auch weder eine W&#xE4;rmepumpe noch das automatisch abblendende LED-Licht, weder ein g&#xE4;ngiger Notfall-Bremsassistent noch eine R&#xFC;ckfahrkamera oder eine Sitz- und eine Lenkradheizung. Bei der Abstimmung der Assistenzsysteme existiert allerdings noch viel Luft nach oben. So nerven Tempowarner, Fahrer&#xFC;berwachung und Spurhalter mit aufdringlichen Warnmeldungen und die Verkehrszeichenerkennung arbeitet auffallend unzuverl&#xE4;ssig.  Fazit Mit der Testnote 1,9 ist der Smart #1 zweifellos in einer Top-Form. Dazu hat das Elektro-SUV sich in Sachen Reichweite und Verbrauch gesteigert. Einige Schw&#xE4;chen &#x2013; darunter unzuverl&#xE4;ssige bis nervige Assistenten und ein Bedienmen&#xFC;, das R&#xE4;tsel aufgibt &#x2013; hat er aber noch nicht abgelegt.  Es ist zu vermuten, dass die ehrgeizigen Chinesen weiter nachbessern. In Bezug auf das anfangs schlecht abgestimmte ESP haben sie es auch hinbekommen, und zwar recht schnell. Da sollte es bei Bedienbarkeit und Men&#xFC;struktur doch ebenfalls bald klappen. Der Rest des Autos ist heute schon spitze.    Das hat uns gefallen: kr&#xE4;ftiger Antrieb, prima Federungskomfort, recht gutes Platzangebot, umfangreiche Komfort- und Sicherheitsausstattung, serienm&#xE4;&#xDF;ig 22-kW-AC-Laden Das hat uns nicht gefallen: ablenkungsintensives Bediensystem, unergonomische T&#xFC;rgriffe, Assistenzsystemen fehlt der Feinschliff  Lesen Sie hier den ausf&#xFC;hrlichen Testbericht zum Smart #1 Premium als PDF  Smart #1: Technische Daten, Preis Die Garantie auf den Akku betr&#xE4;gt 8 Jahre, 160.000 km (70 % Kapazit&#xE4;t) ADAC Messwerte ADAC Testurteil #1 Brabus im Video: So f&#xE4;hrt die Power-Version Der Test zeigt: Mehr Leistung braucht eigentlich kein Mensch, und doch l&#xE4;sst es sich Smart nicht nehmen, eine noch potentere Brabus-Version anzubieten. Die hat 315 kW/428 PS in Petto, aufgeteilt auf einen Front- und einen Heckmotor. Allradantrieb ist hier Serie, beim &quot;normalen&quot; #1 wird die Kraft auf die Hinterr&#xE4;der &#xFC;bertragen. Der Erfahrungsbericht: Hier finden Sie viele weitere Neuvorstellungen, Fahrberichte und Autotests.]]>
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            <title>Smart #1 im Langzeittest: Wie gut ist der China-Smart?</title>
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            <pubDate>2025-03-04T16:00:00+01:00</pubDate>
            <description>&lt;![CDATA[&lt;img src="https://assets.adac.de/image/upload/v1718089760/ADAC-eV/KOR/Bilder/Fotograf/smart1-front-fahrend-2405_tudyy1.jpg">]]&gt; Die Zeiten des Minimalismus sind bei Smart endg&amp;#xFC;ltig vorbei. Der #1 aus China ist richtig erwachsen geworden. Aber wie schl&amp;#xE4;gt er sich im Alltag? Ergebnisse des ADAC Langzeittests.</description>
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                <![CDATA[Als erstes Produkt des Joint-Ventures zwischen Mercedes und Geely aus China kam 2023 der Smart #1 auf den Markt. Pfiffig im Design, technisch interessant und nat&#xFC;rlich elektrisch. Ist er auch ein guter Begleiter f&#xFC;r den Alltag? Das hat die ADAC Redaktion im Langzeittest herausgefunden. Beim ersten ADAC Test feierte der Smart #1 mit einer Gesamtnote von 1,9 einen mehr als passablen Einstand. Doch ganz &#xFC;berzeugen konnte er nicht: Beim ADAC Ausweichtest sahen sich die Tester mit einem nach au&#xDF;en dr&#xE4;ngenden Heck konfrontiert &#x2013; was nicht ganz so versierten Fahrern und Fahrerinnen einen ziemlichen Schrecken einjagen kann. Wer steht schon gern quer in der Kurve, wenn er kein Rennfahrer ist?  Das hat der Hersteller genauso gesehen, schnell reagiert und das ESP nachgebessert. Ab Mai 2024 wurde die ge&#xE4;nderte ESP-Software auch auf Bestandsfahrzeuge ausgespielt. Unseren Smart eingeschlossen, der im M&#xE4;rz in die Redaktion gerollt und bis Ende Februar 2025 geblieben ist. Finden sich noch andere Dinge, die verbessert werden m&#xFC;ssen? Das wollte die Redaktion in Erfahrung bringen. Hier kommt das Langzeittest-Tagebuch. +++ 4.3.2024 +++ &#xDC;berraschung. Pl&#xF6;tzlich steht ein riesiger Lkw im Ladehof der ADAC Zentrale. Auf seiner Ladefl&#xE4;che: unser Smart #1! Das zarte Gr&#xFC;n steht ihm gut, wie ich finde, doch das ist nat&#xFC;rlich Geschmackssache. Bleibt die Frage, warum Smart das Auto mit dem Lkw und nicht auf eigener Achse angeliefert hat. Lange Strecken sollte er ja eigentlich k&#xF6;nnen. Nach WLTP-Norm stehen 440 Kilometer im Prospekt f&#xFC;r den 44.900 Euro teuren Smart #1 Premium. Er hat die gr&#xF6;&#xDF;te Reichweite der Modellreihe. Was davon in der Praxis &#xFC;brig bleibt, werden wir noch herausfinden.  jw +++ 8.3.2024 +++ Erste Dienstreise. Das Allererste, das mir mit dem Smart #1 passiert, ist ein Software-Update &quot;over the air&quot;. Bestimmt ein Zufall, aber vielleicht will uns der #1 gleich mal zeigen, was er alles Tolles kann?

An die Bedienung muss man sich &#x2013; wie leider &#xFC;blich in aktuellen Autos &#x2013; erst gew&#xF6;hnen. Aber warum reagiert der Lautst&#xE4;rkeregler am Lenkrad so verz&#xF6;gert? Au&#xDF;erdem sortieren sich die DAB-Radiosender nicht nach Alphabet. Von Zeit zu Zeit &#xE4;ndert sich die Sortierung auch noch wieder anders. Merkw&#xFC;rdig. Richtet sich die Sortierung nach der Empfangsst&#xE4;rke? Keine Ahnung. Der Sound ist aber erste Klasse.  Angesichts des gro&#xDF;en Touchdisplays und des Funktionsumfangs f&#xFC;hlt man sich als Fahrer wie ein Kind vor dem S&#xFC;&#xDF;warenregal. So viele M&#xF6;glichkeiten, so eine F&#xFC;lle. An sich toll, aber eigentlich ist man damit &#xFC;berfordert. Spurhalteassistent ausschalten? Ins Men&#xFC;, mehrere Schritte bis zur gew&#xFC;nschten Funktionalit&#xE4;t: touchen, scrollen, wegklicken und noch mal best&#xE4;tigen. Gibt es einen Shortcut?  Das Navi zeigt mir nicht nur die Richtung, sondern auch Spurempfehlungen. Gef&#xE4;llt mir super. Die Route ist in der Grafik dynamisiert durch sich bewegende Richtungspfeile. Irgendwie cool.  Aber der Homescreen, der einen Erdball wie im Comic zeigt, den finde ich viel zu verspielt: Die visualisierte Erde ist &#xFC;bers&#xE4;t mit Wolkenkratzern, Stra&#xDF;en, Arenen, Riesengeb&#xE4;uden. Und rechts unten schl&#xE4;ft ein Fuchs, der sich irgendwann r&#xE4;kelt, aufsteht, herzhaft g&#xE4;hnt und sich wieder hinlegt. Warum? Weil es interessant aussieht? Ganz ehrlich: Autofahrer sind erwachsene Menschen, keine Kinder. Auch die Bedienung generell w&#xFC;rde ich mir anders w&#xFC;nschen. Einfacher, intuitiver, logischer strukturiert. wr +++ 31.3.2024 +++ Geht knapp. &quot;Entwerfen Sie ein Auto, das Platz f&#xFC;r zwei Bauern in Stiefeln und einen Zentner Kartoffeln oder ein F&#xE4;sschen Wein bietet&quot;. Der Auftrag an den Konstrukteur Andr&#xE9; Lef&#xE8;bvre war eindeutig. Das Ergebnis? Der legend&#xE4;re Citro&#xEB;n 2CV &#x2013; nach dem obligatorischen VW K&#xE4;fer war die &quot;Ente&quot; immerhin mein zweites, hei&#xDF;geliebtes Auto. Mein Auftrag an die Entwickler w&#xE4;re auch einfach: &quot;Entwerfen Sie ein Auto, das Platz f&#xFC;r zwei Erwachsene mit Golfschuhen und zwei Golf-Bags mit den zugeh&#xF6;rigen Trollys bietet.&quot; Das haben die Smart-Ingenieure mit dem #1 tats&#xE4;chlich auch geschafft. Wenn auch nur knapp: F&#xFC;r das F&#xE4;sschen (alkoholfreien) Wein bei Loch 19 w&#xE4;re leider kein Platz mehr. kro +++ 9.4.2024 +++ Sch&#xF6;n, aber problematisch. Klappt&#xFC;rgriffe &#x2013; oder noch gef&#xE4;hrlicher &#x2013; Klappt&#xFC;rgriffe, die nur elektrisch ausfahren, m&#xF6;gen sicherheitstechnisch nach einem Unfall nicht die cleverste L&#xF6;sung sein. Aber wenn sie dem Fahrer oder der Fahrerin so stilvoll und elegant entgegenkommen wie die Smart-Griffe, ist man fast geneigt, ein Auge zuzudr&#xFC;cken. kro +++ 17.4.2024 +++ Tolles Kraftpaket. Auch wenn er nicht besonders sportlich aussieht: Kraft ist beim Smart #1 im &#xDC;berfluss vorhanden. Das kompakte Elektroauto von 4,27 Meter L&#xE4;nge bietet 200 kW, nach alter W&#xE4;hrung 272 PS. Das maximale Drehmoment von 384 Nm ist jederzeit da und spontan abrufbar. So man kann mit dem Smart echt schnell unterwegs sein. Von null auf 100 km/h geht es in nur 6,7 Sekunden, auf der Autobahn schafft der Smartie m&#xFC;helos 180 km/h. Dann wird die Geschwindigkeit elektronisch abgeregelt. Keine Frage: Der Spa&#xDF;faktor beim Fahren ist gewaltig. wr +++ 18.4.2024 +++ Besserwisser. W&#xFC;rde man doch nur nicht immer wieder &#xFC;ber die Bedienung stolpern. Die Probleme scheinen sich auch nicht durch Gew&#xF6;hnung zu relativieren. Um vor Fahrtbeginn den aktiven Spurhalter zu deaktivieren, muss ich mich wieder durch die verschiedenen Men&#xFC;ebenen qu&#xE4;len. Dabei dauert mir schon das Hochfahren des Hauptbildschirms viel zu lange. Nerviger noch finde ich, dass man die Spracherkennung nach jedem Abstellen des Fahrzeugs neu aktivieren muss. Und zwar im Men&#xFC; Datenschutzeinstellungen. Was soll das? Erst wer ein Profil anlegt, kann das vermeiden. Hast Du endlich alles eingestellt und ein Navi-Ziel eingegeben, ereilt Dich das n&#xE4;chste &#xC4;rgernis. Weil Du vergessen hast, die nervigen Geschwindigkeitswarnungen auszuschalten. Ich solle, bittesch&#xF6;n, langsamer machen, meint der Smart. Aber wieso? Ich habe mich gerade auf die Autobahn eingef&#xE4;delt, hier ist keine Tempobegrenzung. Hier seien nur 60 km/h erlaubt. Nein, mein lieber Smartie, das galt an der Auffahrt zur BAB, jetzt aber nicht mehr. Beharrlich zeigt er falsch die 60 km/h an &#x2013; &#xFC;ber viele Kilometer noch. wr +++ 30.4.2024 +++ Kalter Fr&#xFC;hling. Die bl&#xFC;henden Rapsfelder t&#xE4;uschen ein bisschen. Diese Woche war es noch recht kalt, was Elektroautos bekannterma&#xDF;en nicht so gern m&#xF6;gen. So lag der Autobahnverbrauch bei sechs Grad Celsius bei rund 22 kWh auf 100 Kilometer bei Tempo 120 bis 130 km/h. Nach Adam Riese hei&#xDF;t das weniger als 300 Kilometer Reichweite mit der netto 62,0 kWh gro&#xDF;en Batterie. Ein eher m&#xE4;&#xDF;iger Wert. Wir sind gespannt, wie sich der Verbrauch bei h&#xF6;heren Temperaturen verh&#xE4;lt. Als sehr angenehm empfinde ich, dass der Deutsch-Chinese sehr gut ged&#xE4;mmt ist. Auch auf der Autobahn geht es im Innenraum sehr ruhig zu, Abroll- und Windger&#xE4;usche sind gut weggefiltert. So f&#xE4;hrt es sich sehr entspannt! jw +++ 3.5.2024 +++ Reale Reichweite. Was man &#xFC;brigens tun sollte, damit einem der #1 keine Fabel-Reichweiten im Display anzeigt: Im entsprechenden Men&#xFC; die Reichweitenanzeige auf &quot;dynamisch&quot; umstellen, im Werkszustand ist dort &quot;normal&quot; ausgew&#xE4;hlt. Erst dann legt der Smart die tats&#xE4;chliche Fahrweise zugrunde und zeigt nicht mehr die unrealistische Reichweite an, die er auf dem Pr&#xFC;fstand nach WLTP h&#xE4;tte. jw  +++ 16.5.2024 +++  Alles im Blick? Kameras k&#xF6;nnen heutzutage super pr&#xE4;zise und dadurch sehr hilfreich sein. Der amerikanisch-deutsche Doppelsatellit GRACE beispielsweise hat mit seinen Kamerabildern aus 500 Kilometern H&#xF6;he (!) ganz genau erfasst, dass die globale Gletschermasse zwischen 2003 und 2009 j&#xE4;hrlich um exakt 259 Gigatonnen abnahm. 

Was hat das mit dem Smart #1 zu tun? Eigentlich nichts, oder besser gesagt: Leider nichts. Denn trotz der Armada an Kameras, die am Fahrzeug verbaut wurden, ist dem System das Erkennen der nur wenige Meter entfernten Tempolimitschilder immer wieder unm&#xF6;glich. Deshalb bewegt man sich mal durch Tempo-30-Zonen mitten auf der Autobahn, mal wird hartn&#xE4;ckig vor einem 110 km/h-Limit gewarnt, das schon lange aufgel&#xF6;st wurde.  Von den l&#xE4;stigen Warnungen genervt, die das System deswegen produziert, sollten es Fahrerinnen und Fahrer daher getrost ausschalten d&#xFC;rfen. Leider scheint diese Funktion nur theoretisch zu bestehen, die warnende Durchsage erklingt auch, wenn man sie (offenbar erfolglos) deaktiviert hat. gkro  +++ 7.6.2024 +++  Zwei Gesichter. Wenn man ein Zwischenfazit zum Smart #1 ziehen wollte, fiele das sehr durchwachsen aus. Ja, das Auto hat ein sehr praktisches Format, es sieht gut aus, ist sehr ordentlich verarbeitet, und der E-Antrieb ist klasse. Das sind sich alle in der Redaktion einig. Das gute Beziehungsverh&#xE4;ltnis leidet aber t&#xE4;glich unter den Unzul&#xE4;nglichkeiten irgendeiner Software, die nicht richtig funktioniert oder schlecht abgestimmt ist. Das best&#xE4;tigen ebenfalls alle Redakteure.  Neuestes Beispiel: Beim Rangieren r&#xFC;ckw&#xE4;rts auf eine Wiese wirft der Smart pl&#xF6;tzlich den Notanker und will auch nicht weiter r&#xFC;ckw&#xE4;rts fahren. Die Systeme scheinen ein Hindernis erkannt zu haben, das nicht existiert. Vielleicht wurde ein hochstehender Grashalm detektiert. Oder die weite gr&#xFC;ne Fl&#xE4;che ohne Begrenzung hat dem &quot;Gehirn&quot; des  Smart #1 Angst gemacht. Ja, man muss es so sagen: Der Smart #1 zeigt zwei verschiedene Gesichter. Wir h&#xE4;tten es gern nur mit einem zu tun. wr    +++ 12.6.2024 +++ Werkstattstopp. Nach rund drei Monaten beim ADAC und gelaufenen 6362 Kilometern auf dem Tacho, geht es f&#xFC;r den Smart zum ersten Mal in die Werkstatt. Hauptgrund: Die Scheibenwaschanlage funktioniert nicht. Als Ursache stellt sich ein defekter Schlauch heraus. Die Mercedes-Niederlassung diagnostiziert einen Marderbiss.

Aber das war nicht der einzige Grund f&#xFC;r den Besuch auf der Hebeb&#xFC;hne: Der Smart litt an starken Vibrationen an der Vorderachse nach dem Wechsel auf die Sommerr&#xE4;der. Also ging es f&#xFC;r alle vier Alur&#xE4;der auf die Wuchtmaschine &#x2013; ohne Erfolg. Am Ende sorgte nur ein neuer Satz Sommerreifen f&#xFC;r Ruhe in der Lenkung. Kurios. Dabei waren die Reifen nagelneu und wurden uns von Smart auf Felgen geliefert. Die Fehlersuche und Reparatur kostete als Garantieleistung nichts, regul&#xE4;r w&#xE4;ren rund 1540 Euro f&#xE4;llig geworden. Kurz nach der Abholung quittierte der Reifendrucksensor im rechten, vorderen Rad seinen Dienst. Erneut ging der Wagen zu Mercedes. F&#xFC;r die n&#xE4;chste Zeit hoffentlich zum letzten Mal. ah +++ 19.6.2024 +++ Verbrauchsrunde. Heute Abend spielt die DFB-Auswahl gegen Ungarn. Es wird spannend!  Jetzt muss ich aber erst mal zur Arbeit. Der Smart #1 schn&#xFC;rt &#xFC;ber die Autobahn, erreicht z&#xFC;gig die maximalen 180 km/h, dann ist schon wieder ein Tempolimit. Der Verbrauchsschnitt im Ziel &#x2013; 8 Kilometer Stadt, 16 Kilometer Landstra&#xDF;e, 40 Kilometer BAB &#x2013; betr&#xE4;gt 17,8 kWh. Zum Vergleich: Im Dauertest-Volvo waren es vorgestern unter gleichen &#xE4;u&#xDF;eren Bedingungen 19,4 kWh. Bei einem Sieg heute w&#xE4;ren Julian Nagelsmann und seine Top-Kicker eine Runde weiter. wr    +++ 12.7.2024 +++ AC-Laden top. Sehr gut ist &#xFC;brigens, dass sich der Smart #1 an &#xF6;ffentlichen AC-S&#xE4;ulen die dort maximal verf&#xFC;gbaren 22 kW zieht. Andere Hersteller sparen am Ladeger&#xE4;t und legen die AC-Leistung auf 11 kW aus. Hat man also in der Stadt etwas zu erledigen, kann man sich nach ein, zwei Stunden &#xFC;ber einen gut gef&#xFC;llten Smart-Akku freuen.

Ein komplett leerer Akku ist in drei Stunden wieder randvoll &#x2013; besonders vor dem Hintergrund, dass die meisten Stromanbieter nach vier Stunden an der AC-S&#xE4;ule eine Blockiergeb&#xFC;hr erheben und manch anderes Modell in dieser Zeit nicht ann&#xE4;hernd voll wird, ist das sehr angenehm. jw +++ 25.7.2024 +++ Zwei Software-Updates in acht Tagen. Wie sehr moderne Autos zu rollenden Computern geworden sind &#x2013; rein elektrisch angetriebene noch mehr als Autos mit Diesel oder Benzinmotor &#x2013; zeigt das Beispiel unseres Smart #1 eindr&#xFC;cklich. Gleich zweimal innerhalb von acht Tagen sind Software-Updates over the air aufgespielt worden.

Zun&#xE4;chst bekommt man eine Meldung, dass eine Aktualisierung bereit steht. Nach dem Download der Daten muss man gegebenenfalls noch einen Neustart des Systems durchf&#xFC;hren. Wie beim Volvo EX40 gilt, dass das Auto w&#xE4;hrend der Installation des Updates stehen muss und sich niemand im Auto aufhalten soll.  Das Software-Update 1.3.2. betraf Anpassungen bei der Batterie-Konditionierung vor dem Aufladen. Au&#xDF;erdem wurde dem System ein Modus zur Autow&#xE4;sche hinzugef&#xFC;gt.  Der Umfang des Update Version 1.4.0. war deutlich breiter: Hier ging es um eine Verfeinerung  der Rekuperation, um optimierte Verkehrsdurchsagen und darum dass das 360&#xB0; Kamerabild auf dem Display verschiebbar wird. Wem der Fuchs als Avatar langweilig geworden ist, kann sich k&#xFC;nftig auch einen Gepard auf den Zentralbildschirm als Ansprechpartner herzaubern.  Des weiteren sollen die adaptiven Scheinwerfer mit dem Update besser funktionieren. Auch wird es m&#xF6;glich, 230-Volt-Ger&#xE4;te &#xFC;ber den Akku des Autos mit Strom zu versorgen (Vehicle-to-load-Funktion) &#x2013; nat&#xFC;rlich nur, wenn man sich das passende Kabel dazu vom Smart-H&#xE4;ndler besorgt.  Nicht zuletzt ist die Abstimmung des ESP optimiert worden sein. Das ist sicherheitsrelevant und daher besonders wichtig - der ADAC hatte beim Test des Smart #1 ein unzureichend regelndes ESP moniert (siehe ganz oben). Jetzt sollte es also passen. wr  +++ 30.7.2024 +++ Ob nun trotz oder wegen des j&#xFC;ngsten Updates: In der Vogelperspektive &#xFC;ber der oberbayrischen Stadt Dorfen crasht das Navigationssystem. Die Anwendung ist eingefroren, Scrollen, Zoomen, eine neue Route ausw&#xE4;hlen oder abbrechen ist pl&#xF6;tzlich nicht mehr m&#xF6;glich. Auch der Ausschaltknopf am Display oder aussteigen und abschlie&#xDF;en hilft nichts.

F&#xFC;r die Navigation und die dazugeh&#xF6;rige Ladeplanung bleibt einem also nur noch das eigene Smartphone. Das zumindest l&#xE4;sst sich jetzt &#x2013; dank eines Updates Ende letzten Jahres &#x2013; auch kabellos mittels Apple CarPlay auf das Display spiegeln. Falls es mit einem vor dem Update verbundenen Smartphone dennoch nicht klappt, kann es helfen, das Handy komplett neu mit dem Auto zu koppeln.  Ganz von ungef&#xE4;hr kommt die Fehlfunktion, die sich erst nach einer langen Standzeit &#xFC;ber Nacht von selbst l&#xF6;st, nicht. Schon h&#xE4;ufiger funktionierte die Routenf&#xFC;hrung nur fehlerhaft, der Richtungspfeil ver&#xE4;nderte sich nicht mehr, obwohl man munter der Route folgte. Verbunden mit den oben bereits vermerkten Schw&#xE4;chen bei der Verkehrseichenerkennung und den damit verbundenen akustischen Warnungen l&#xE4;sst sich konstatieren: Fahren l&#xE4;sst sich der #1 tadellos, doch bei der Software holpert es gewaltig. Wie w&#xE4;re es mal mit einem Update? gkro +++ 31.7.2024 +++ Auf der Autobahn. Eine Dienstreise in die N&#xE4;he von Frankfurt am Main steht an. Von M&#xFC;nchen aus sind das 415 Kilometer &#x2013; mit einem kurzen Ladestopp ist das locker zu schaffen. Doch was macht das Navi? Es plant deren zwei ein. Bei einem Akkustand von 55 Prozent will es mich bereits an eine Schnelllades&#xE4;ule schicken, was absolut keinen Sinn macht. Also ignoriere ich die Ansage und setze meinen Weg fort. Mit Folgen: Meine eigenm&#xE4;chtige Entscheidung f&#xFC;hrt dazu, dass sich die Routenf&#xFC;hrung mal wieder aufh&#xE4;ngt und der Navi-Pfeil festfriert. Zum Gl&#xFC;ck reicht es, das Ziel zu l&#xF6;schen und wieder neu einzugeben. Dann geht es weiter. So nehme ich den n&#xE4;chsten vorgesehen Ladestopp ins Visier, verweile dort 15 Minuten (eine Pause war eh mal n&#xF6;tig) und komme schlie&#xDF;lich nach f&#xFC;nf Stunden Fahrt nach viel z&#xE4;hfl&#xFC;ssigem Ferienverkehr und einem dicken Reichweitenpolster von 100 Kilometern ans Ziel. Der Smart kann also auch Mittelstrecke! Der Verbrauch lag bei guten 17 kWh auf 100 Kilometer, auf der Heimfahrt tags drauf bei immer noch passablen 19 bis 20 kWh bei 130 km/h und Temperaturen bis zu 35 Grad. Es war der w&#xE4;rmste Tag des Jahres &#x2013; f&#xFC;r die Klimaanlage &#xFC;brigens kein Problem. jw +++ 20.8.2024 +++ Der Winter kann kommen. Und schon wieder ein Software-Update, allerdings keines, das die Software-Bugs behebt. Vielmehr bereitet sich der Deutsch-Chinese auf den Winter vor: Software-Version 1.4.1 umfasst drei Punkte, wie das Display verr&#xE4;t. W&#xF6;rtlich hei&#xDF;t es dort: Genauere Berechnung des Batteriezustands (ist damit der Ladezustand oder der Gesundheitszustand gemeint?) Erh&#xF6;hte Batterieleistung bei kaltem Wetter oder niedrigem Akkustand (auch hier bleibt Raum f&#xFC;r Interpretation) Verbesserte Leistung des Klimasystems bei kaltem Wetter (heizt das Auto dann besser und verbraucht folglich mehr oder ist das System effizienter, heizt genauso gut und verbraucht weniger Energie?) Ob sich die &#xC4;nderungen im Alltag &#xFC;berhaupt bemerkbar machen, werden wir sehen. Doch noch ist (zum Gl&#xFC;ck) Sommer. jw +++ 3.9.2024 +++ Platz da. Schon irgendwie niedlich, der alte Smart Fortwo, neben dem wir zuf&#xE4;llig parken. Der #1 ist offensichtlich eine ganz andere Hausnummer, was sich auch am famosen Platzangebot zeigt. Selbst im Fond k&#xF6;nnen Insassen sehr gut sitzen und es sich gem&#xFC;tlich machen. Dass Smart aber auch nicht zaubern kann, zeigt sich dagegen am vergleichsweise kleinen Kofferraum. Mit 4,27 Metern L&#xE4;nge ist der #1 schlie&#xDF;lich gerade mal so lang wie ein VW Golf &#x2013; auch, wenn er im Vergleich zum Fortwo riesig aussieht. jw +++ 23.9.2024 +++ Software-Dilemma. Also dass bei der Fahrt quer durch Deutschland aus dem Lautsprecher pl&#xF6;tzlich &quot;Einreise nach Hessen&quot; t&#xF6;nt, mag man noch als eigenartige, wenn auch v&#xF6;llig unn&#xF6;tige Skurrilit&#xE4;t verbuchen (danke f&#xFC;r die Info ...). Doch es gibt auch handfeste Fehler im System. Navi-Ansagen &#xFC;ber Google Maps (Apple Carplay) und gleichzeitig blinken geht offenbar nicht. Sobald man den Blinker setzt, verstummt die Ansage. Also lieber nicht blinken? Auch keine gute Idee. Und immer wieder passiert es, dass der Smart meint, man w&#xFC;rde mit dem aktuellen Akkustand das Ziel nicht erreichen (was oft nicht stimmt). Um den Fahrer noch weiter zu verunsichern, schiebt er gleich hinterher, dass sich auf der Route auch gar keine Lades&#xE4;ule befinden w&#xFC;rde. Letztens auf der A3 wohlgemerkt, die sehr gut versorgt ist mit Lades&#xE4;ulen. Am Tag drauf kann es schon wieder anders aussehen, und der #1 wei&#xDF; wieder alles. So ganz ausgereift wirkt das nicht. jw +++ 4.10.2024 +++ Head-up-Display. Ein Head-up-Display ist eine feine Sache. Besonders, wenn es so gut gemacht ist wie im Smart. Die wichtigsten Fahrdaten schweben quasi &#xFC;ber der Stra&#xDF;e und sind immer gut im Blick. Dabei &#xFC;berfordert das Smart-HUD nicht mit zu vielen Informationen, sondern zeigt nur Relevantes an, wie das Tempo, das Tempolimit und Navipfeile. Und das noch in klarer, scharfer und gro&#xDF;er Schrift. Ein Head-up-Display ist in dieser Fahrzeugklasse ohnehin eher die Ausnahme denn die Regel. Wir freuen uns dr&#xFC;ber. jw +++ 8.11.2024 +++ Erster Defekt? Eine Lenkradheizung ist ein sehr angenehmer Luxus &#x2013; wenn sie denn funktioniert. Bisher war das auch so, doch pl&#xF6;tzlich l&#xE4;sst sie sich nicht mehr einschalten. Beim Druck auf die &quot;Taste&quot; am Bildschirm geht zwar kurzzeitig die Kontrollleuchte an, so als w&#xE4;re alles in Ordnung. Nach ein paar Sekunden erlischt sie allerdings wieder, und die wohlige W&#xE4;rme an den H&#xE4;nden bleibt aus. Woran es liegt? Vermutlich an der fehlerhaften Software des Smart, &#xFC;ber die wir uns immer wieder &#xE4;rgern.

Vor zwei Wochen gab es auch mal wieder ein Software-Update auf die Version 1.5.0., mit ge&#xE4;ndertem Kleinkram, der grunds&#xE4;tzlich nicht der Rede wert w&#xE4;re. Aber: Es hat auch bewirkt, dass der Smart nun akustisch beim &#xDC;berschreiten des Tempolimits warnt. An sich eine gute Sache, doch weil die Verkehrszeichenerkennung immer noch so schlecht klappt, wie eh und je, zirpt es oft zu Unrecht aus den Lautsprechern. Also am besten abschalten. Echt schade, dass so etwas die Freude am Smart verg&#xE4;llt. Denn eigentlich bin ich immer noch sehr gerne mit ihm unterwegs: Die Gr&#xF6;&#xDF;e passt, das Design ist pfiffig und er f&#xE4;hrt sich einfach super. jw +++ 18.11.2024 +++ Wegen R&#xFC;ckruf in der Werkstatt. Etwas versp&#xE4;tet, aber gerade noch rechtzeitig vor dem Wintereinbruch in Bayern, bringen wir unseren Smart zum Reifenwechsel. Im Zuge des Werkstattaufenthalts soll auch der Defekt an der Lenkradheizung gekl&#xE4;rt werden.

Aber zuerst einmal werden zwei ausstehende R&#xFC;ckrufaktionen an unserem #1 durchgef&#xFC;hrt. Zum einen erh&#xE4;lt das mittlere Gurtschloss im Fond einen Abstandhalter, der die Gurtzunge davor sch&#xFC;tzen soll, sich unbeabsichtigt zu l&#xF6;sen. Zum anderen wird der Schlauch der hinteren Scheibenwaschd&#xFC;se anders befestigt, um zu vermeiden, dass Reinigungsfl&#xFC;ssigkeit in den Innenraum austritt.  Nach zwei Tagen holen wir den Smart also mit neuen Winterreifen und durchgef&#xFC;hrten Verbesserung wieder von der Werkstatt ab &#x2013; allerdings noch immer ohne Lenkradheizung. Es stellte sich heraus, dass wohl ein Defekt am Lenkrad selbst die Ursache f&#xFC;r die kalten H&#xE4;nde im Winter sei. Das Ersatzteil ist in Deutschland aber aktuell nicht zu bekommen, weshalb Mercedes das neue Lenkrad in China bestellen muss. Lieferzeit? Ungewiss. Bis der Container hierzulande eintrifft, m&#xFC;ssen wir auf Komfort f&#xFC;r die H&#xE4;nde verzichten. ah +++ 12.12.2024 +++ Ehrlich f&#xE4;hrt am l&#xE4;ngsten. Das Software-Update vom 20.8. (siehe oben) hat offenbar tats&#xE4;chlich bewirkt, dass der Smart seine Reichweite nun realistischer einsch&#xE4;tzt. Und das ist gut so, denn was hilft es, wenn einem das Fahrzeug etwas vormacht und dann nicht einh&#xE4;lt? Im Winter steigt der Stromverbrauch naturgem&#xE4;&#xDF; an. Mag der #1 im Sommer auf der Autobahn noch mit unter 20 kWh auf 100 Kilometer auskommen, sind es bei Temperaturen um den Gefrierpunkt 23 bis 25 bei gem&#xE4;&#xDF;igter Fahrt bis 130 km/h. Die Reichweite liegt dann bei unter 300 Kilometern. jw +++ 27.12.2024 +++ &quot;Frohe Weihnachten&quot;. So begr&#xFC;&#xDF;t mich die Stimme aus dem Lautsprecher, als ich am 24.12. in den Smart steige, um zur allj&#xE4;hrlichen Verwandtschaftstour durch Bayern aufzubrechen. Auch der Startbildschirm sieht nun anders aus: Um die winterlich verschneite Erdkugel eilt der Weihnachtsmann mit seinem Rentierschlitten und der schlaue Fuchs-Avatar d&#xF6;st vor einem geschm&#xFC;ckten Christbaum neben einem Geschenkeberg. Irgendwie nett, wie ich finde!  Der #1 erfreut auf der Fahrt einmal mehr durch seinen guten Abrollkomfort &#x2013; die Winterreifen sind noch komfortabler als die Sommerpneus &#x2013; die gute Ger&#xE4;uschd&#xE4;mmung und das sanfte Dahingleiten. Schneller als 125 km/h fahre ich aber nicht. Denn auch heute ist es zapfig kalt, was zu einem Verbrauch auf der Autobahn von hohen 24 kWh auf 100 Kilometer f&#xFC;hrt und sich nat&#xFC;rlich auf die Reichweite auswirkt. Das Laden vor Ort an &#xF6;ffentlichen Lades&#xE4;ulen klappt hervorragend, auch hier bin ich wieder froh, dass der Smart 22 kW ziehen kann. Allerdings: G&#xFC;nstig ist das Vergn&#xFC;gen nicht, wenn man wie ich auf die &#xF6;ffentliche Ladeinfrastruktur angewiesen ist.  Nach den Weihnachtstagen habe ich auf runden 500 Kilometern Fahrstrecke 120 kWh Strom verbraucht. Bei meinem Tarif (0,62 Euro je kWh, keine Grundgeb&#xFC;hr) hat mich die Strecke somit stolze 74 Euro gekostet. Mit einem Benziner (7,0 Liter Verbrauch, 1,70 &#x20AC;/l) w&#xE4;ren das rund 60 Euro gewesen. Das &#xF6;ffentliche Laden ist leider teuer geworden. Wohl dem, der zu Hause f&#xFC;r die H&#xE4;lfte Strom zapfen kann. jw +++ 5.1.2025 +++ Winter-Wunder-Welt. Wer mit dem Auto pl&#xF6;tzlich in winterliche Verh&#xE4;ltnisse ger&#xE4;t, will darauf vertrauen k&#xF6;nnen, dass die gew&#xE4;hlten Reifen guten Grip aufbauen und dass die Regelsysteme das Schlimmste beim Bremsen oder in der Kurve verhindern. Das Problem bei einem neuen Auto: Man wei&#xDF; nicht, wie es sich verh&#xE4;lt, bevor es soweit ist. &#xDC;ber das Winter-Fahrverhalten des Smart #1 l&#xE4;sst sich sagen: Es ist sicher, gro&#xDF;en Spa&#xDF; macht es aber auch nicht.  Sobald die Winterreifen ihren Halt verlieren, greift die Regelelektronik rigide ein. Die Motorleistung geht abrupt auf null zur&#xFC;ck. Auf glatter Fahrbahn f&#xFC;hrt schon ein minimaler Pedaldruck dazu, dass der Wagen eingebremst wird. Es bleibt nichts anderes &#xFC;brig, als sich ganz vorsichtig &#xFC;ber die Stra&#xDF;en zu bewegen. Schade. Mit der gut dosierbaren Kraftentfaltung des an der Hinterachse befindlichen Motors, w&#xE4;re prinzipiell mehr drin gewesen. wr +++ 28.1.2025 +++ Sch&#xF6;n und gut. Haben Sie schon einmal wahrgenommen, wie viele graue, schwarze und silberfarbene Autos unterwegs sind? Und wie gesichtslos dadurch alle wirken? Unser Smart #1 ist dagegen mit seinem hellen Gr&#xFC;n eine nette Abwechslung im Stra&#xDF;enbild. Was auch f&#xFC;r das Design des Autos an sich gilt, wie ich finde. Der #1 ist sehr eigenst&#xE4;ndig gestaltet und hat das gewisse Etwas. Auch innen &#xFC;brigens, wo ich mich auch heute wieder &#xFC;ber die vielen nett gemachten Details im hochwertigen Innenraum freue. Ob beleuchtete Einstiegsleisten mit Smart-Logo, die edle Illuminierung am Armaturenbrett oder die insgesamt gute Verarbeitung &#x2013; in dieser Fahrzeugklasse sucht der Smart seinesgleichen. jw +++ 30.1.2025 +++ DC-Laden bei K&#xE4;lte. Auf dem Nachhauseweg von einer Dienstreise registriere ich, dass der Strom im Akku knapp werden k&#xF6;nnte, um damit am n&#xE4;chsten Morgen zur Arbeit zu kommen. Da ich ungern fr&#xFC;her aufstehen m&#xF6;chte, beschlie&#xDF;e ich, den Smart noch in der Nacht aufzuladen. Und zwar an einer mir bekannten, sehr zuverl&#xE4;ssigen 300-kW-Ladestation im Nachbarort. Dort angekommen, stellt sich die Ladeleistung allerdings als ziemlich entt&#xE4;uschend heraus. Bei SoC 35 % l&#xE4;sst der Smartie gerade mal 54 kW zu, schwingt sich bei einem Akkustand (SoC) von 50 % dann auf lediglich 85,7 kW auf. Etwas frustriert &#xFC;ber die Ladegeschwindigkeit breche ich ab.  Eigentlich soll der Smart #1 mit bis zu 150 kW laden k&#xF6;nnen. Gut vorkonditioniert schafft er das auch, wie die vom ADAC gemessene Ladekurve zeigt. Die Ursache f&#xFC;r die schlappe Ladeleistung ist die kalte Au&#xDF;entemperatur und dass ich den Akku nicht vorgew&#xE4;rmt habe. Damit das passiert, h&#xE4;tte ich eine halbe Stunde vorher die Ladestation ins Navi eingeben m&#xFC;ssen oder manuell den &quot;Knopf&quot; zur Vorkonditionierung des Akkus dr&#xFC;cken m&#xFC;ssen. Daf&#xFC;r war die Zeit zu knapp. Aber gut: Die nachgeladenen 15,26 kWh reichen locker ins B&#xFC;ro. Das Laden hat mich netto 13 Minuten, der Stopp brutto rund 20 Minuten gekostet. 20 Minuten, die ich morgen l&#xE4;nger schlafen kann. wr +++ 10.2.2025 +++  Schl&#xFC;ssel-Probleme. Irgendwann in der Februar-K&#xE4;lte streikt der Smart #1 pl&#xF6;tzlich. Das Auto sperrt zwar auf, aber es f&#xE4;hrt nicht los. Das Problem: Der Gang kann nicht eingelegt werden. Immer wieder kommt die Fehlermeldung: Schl&#xFC;ssel wird nicht erkannt. Dann sitzt man da im Auto und fragt sich, was man tun kann. Letztes Mittel w&#xE4;re, die Smart-Hotline zu bem&#xFC;hen oder den Pannendienst des ADAC zu rufen.  Nach zig Versuchen, einen Gang einzulegen, geht es dann doch. Vermutlich ist die Knopfzelle im Schl&#xFC;ssel so alt und schwach auf der Brust, dass sie bei K&#xE4;lte nicht mehr funktioniert. Etwas in der Hand erw&#xE4;rmt schickt sie wieder ein ausreichendes Signal. Eine neue Batterie f&#xFC;r den Schl&#xFC;ssel braucht es aber trotzdem. Bei Youtube sieht man Leute, die das Schl&#xFC;sselgeh&#xE4;use mit einem Messer oder einem spitzen Gegenstand aufhebeln, um die Knopfzelle zu ersetzen. Mir gelingt nicht. Ich m&#xF6;chte den Schl&#xFC;ssel nicht kaputt machen.  In der Smart-Werkstatt hat selbst der Service-Mitarbeiter Probleme, den Geh&#xE4;usedeckel aufzumachen. Er erkl&#xE4;rt mir, dass man ihn drehen muss &#x2013; schafft es aber nicht und verschwindet hinten in der Werkstatt. Keine Ahnung, ob er einen kr&#xE4;ftigen Kollegen gefunden oder Spezialwerkzeug verwendet hat. Der Deckel ist auf. Die Zelle wird vor meinen Augen ersetzt. Kostenpunkt: 10 Euro.  Ich schaffe es trotz des Anschauungsunterrichts nicht, den Deckel aufzuschrauben, als ich es selbst noch einmal probiere. Keine Frage, die Smart-Community braucht unverz&#xFC;glich ein versiertes Youtube-Tutorial, damit keine Geh&#xE4;use mehr ruiniert werden.  wr Fazit +++ 5.3.2025 +++ Nach zw&#xF6;lf Monaten und knapp 18.000 gefahrenen Kilometern m&#xFC;ssen wir uns vom Smart #1 leider verabschieden. Leider deshalb, weil wir ihn sehr gerne gefahren sind und er uns eine Menge Spa&#xDF; gemacht hat. Der starke Motor mit seinem ansatzlosen Antritt sorgt f&#xFC;r gute Fahrleistungen, flott gefahrene Kurven nimmt der Elektrowagen mit Wonne und verw&#xF6;hnt dabei mit hohem Komfort: Ein solch komfortabel ausgelegtes Fahrwerk ist in dieser Klasse selten zu finden. Die Ger&#xE4;uschd&#xE4;mmung ist gut, das Platzangebot ordentlich und die Materialien im Innenraum sind hochwertig. In diesen Punkten gibt es absolut nichts zu meckern. Es bleiben aber auch einige Kritikpunkte. Dass die Software des #1 trotz diverser Updates &quot;over the air&quot; noch viele Fehler aufweist, hat uns irritiert. Genervt haben uns die vielen verstreuten Einstellm&#xF6;glichkeiten im Display und die Tatsache, dass man selbst die Au&#xDF;enspiegel umst&#xE4;ndlich &#xFC;ber den Touchscreen einstellen muss. Ein paar zus&#xE4;tzliche &quot;echte&quot; Tasten f&#xFC;r oft ben&#xF6;tigte Basisfunktionen w&#xE4;ren daher w&#xFC;nschenswert.  Noch ein Wort zur Reichweite: Wie bei jedem E-Auto f&#xE4;llt die Bandbreite sehr gro&#xDF; aus. Im Sommer auf der Landstra&#xDF;e ist ein Radius von 450 Kilometern ohne gro&#xDF;e Anstrengung zu schaffen. Das ist passabel, mehr braucht man nicht. Im Winter auf der Autobahn ist das aber nicht ann&#xE4;hernd drin, selbst wenn man sich auf 130 km/h beschr&#xE4;nkt. Zwischen 250 und 280 Kilometer Reichweite sind bei diesem Szenario realistisch &#x2013; nach gut zwei Stunden Fahrt ist dann also ein Ladestopp einzuplanen. Nicht schlimm, wenn man&apos;s wei&#xDF;.  Ein sch&#xF6;ner Gru&#xDF; geht an dieser Stelle noch an die Smart-Werkstatt: Sollte das vor vier Monaten bestellte neue Lenkrad (siehe Eintrag vom 18.11.24) irgendwann doch noch bei euch eintreffen &#x2013; jetzt brauchen wir es nicht mehr. Hier finden Sie weitere Langzeittests des ADAC.]]>
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            <title>Test Smart EQ: Das kann der Elektro-Knirps</title>
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            <dc:creator>Kroher</dc:creator>
            <pubDate>2024-11-14T00:00:00+01:00</pubDate>
            <description>&lt;![CDATA[&lt;img src="https://assets.adac.de/image/upload/v1579855853/ADAC-eV/KOR/Bilder/PR/smart-fahrbericht-silber-2001_n4gq5o.jpg">]]&gt; Die Tage f&amp;#xFC;r den Smart EQ sind gez&amp;#xE4;hlt, seit Mitte 2024 stehen f&amp;#xFC;r ihn die B&amp;#xE4;nder still. Sollten Interessenten eine Gebrauchtwagen dennoch zugreifen?</description>
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                <![CDATA[Die Tage f&#xFC;r den Smart EQ sind gez&#xE4;hlt: Seit Mitte 2024 wird der Wagen nicht mehr produziert. Doch auf dem Gebrauchtwagenmarkt ist der elektrische Smart nat&#xFC;rlich noch erh&#xE4;ltlich. Ist der kleine Schwabe ein guter Begleiter im Alltag? Der ADAC Test von 2020 und alle Daten. Seit 2024 nicht mehr als Neuwagen erh&#xE4;ltlich Bescheidene Reichweite von 100 Kilometern im ADAC Ecotest Smarts werden k&#xFC;nftig in China gebaut Nicolas Hayek, der Schweizer Gr&#xFC;nder der Swatch-Gruppe, hatte 1994 einen Traum: Von einem Swatch-Mobil, das klein, g&#xFC;nstig und vor allem mit einem umweltfreundlichen Elektroantrieb unterwegs sein sollte. Daimler-Benz realisierte 1998 die Vision &#x2013; allerdings erst ab 2007 auch mit einem emissionsfreien Elektromotor. Hayek stieg schon vorher entt&#xE4;uscht aus. Immerhin hat Smart seitdem in jeder Generation eine vollelektrische Option angeboten. Doch erst mit den (noch) aktuellen fortwo- und den 2021 sanft entschlafenen forfour-Modellen mit dem Beinamen EQ stieg die Marke komplett auf die emissionsfreie, batterieelektrische Antriebstechnologie um. Oder wie es die Werbung zum Start formulierte: Aus brumm wird summ. Und der ADAC Test zeigt: Zumindest der Fahrspa&#xDF; hat dadurch enorm gewonnen. Die aktuelle Generation sieht aus wie die vorherige Rein optisch lassen sich die Design&#xE4;nderungen der EQ-Modelle gegen&#xFC;ber dem Vorg&#xE4;ngermodell an f&#xFC;nf Fingern abz&#xE4;hlen. Die unterschiedlichen Frontgrills des fortwo sind in Wagenfarbe lackiert, das Frontemblem wurde durch einen Smart-Schriftzug ersetzt und das Design der Front- und Heckleuchten zeigt sich modifiziert.
Auch im Innenraum hat sich nicht viel getan. Au&#xDF;er einer umgestalteten Mittelkonsole mit einem gro&#xDF;en Ablagefach, das mit einem Rollo verschlossen werden kann, und einer Ablage, auf der auch gr&#xF6;&#xDF;ere Smartphones einen sicheren Platz finden: nichts Neues.  Bei den verwendeten Materialen dominieren weiterhin Schwarz, Dunkelblau und Grau, Schalter und Bedienung bleiben unver&#xE4;ndert. Und da, wo Konkurrenten wie der Honda e mit einem Bildschirm &#xFC;ber die ganze Armaturenbreite beeindrucken, bietet Smart immerhin ein zentrales 8,9-cm-Display an &#x2013; dessen Men&#xFC;struktur ist weitgehend selbsterkl&#xE4;rend. Der umlaufende Tachometer l&#xE4;sst sich nicht sonderlich gut ablesen und das Klimabedienteil ist recht tief angeordnet. Wenig Platz im 3,50-Meter-forfour Logisch, dass sich auch die Platzverh&#xE4;ltnisse nicht ver&#xE4;ndert haben. Sowohl beim Zwei- wie beim Viersitzer sitzt man vorn gro&#xDF;z&#xFC;gig, doch die Fondpassagiere im 3,50 Meter kurzen forfour, der nur noch als Gebrauchter zu haben ist, genie&#xDF;en nur minimale Beinfreiheit. Wenn der Vordersitz auf 1,85-Meter-Personen eingestellt ist, finden nach den ADAC Messungen auf der R&#xFC;cksitzbank nur noch Personen bis zu einer Gr&#xF6;&#xDF;e von 1,65 Metern gen&#xFC;gend Beinfreiheit vor. Auch das Gep&#xE4;ck muss sich auf ein maximales Volumen von gemessenen 150 Litern (Werksangabe: 185 Liter) beschr&#xE4;nken. Zum Vergleich: Der nur zehn Zentimeter l&#xE4;ngere f&#xFC;nft&#xFC;rige Kleinstwagen VW up! bietet einen praxistauglichen Gep&#xE4;ckraum f&#xFC;r 250 Liter Volumen (Werksangabe) &#x2013; schl&#xE4;gt daf&#xFC;r aber auch mit einem &quot;normalen&quot; Wendekreis von 9,8 Metern nicht die tollen 9 Meter des forfour. In puncto stadttauglicher Wendekreis setzt freilich das nur 2,70 Meter lange zweisitzige Coup&#xE9; mit 6,95 Metern den Ma&#xDF;stab. Entt&#xE4;uschende Reichweite: Nur 100 Kilometer Im Vergleich zum E-Dauerl&#xE4;ufer VW e-up! und seinen baugleichen und l&#xE4;ngst eingestellten Zwillingen Seat mii-electric und Skoda citigo e hat die Smart-EQ-Generation einen entscheidenden Nachteil: Wo das Volkswagen-Trio mit einer 32-kWh-Batterie aufwartet, haben die Smart-Modelle nur 17,6 kWh Kapazit&#xE4;t. Das sorgt f&#xFC;r einen entscheidenden Reichweiten-Nachteil.  Im ADAC Ecotest kam der getestete forfour EQ daher mit einer Batterief&#xFC;llung nur auf bescheidene 100 Kilometer. Konkurrenzf&#xE4;hig ist das definitiv nicht mehr, das VW-Trio kommt doppelt so weit. Testverbrauch mit Ladeverlusten: 18,4 kWh/100 km. Immerhin erweist sich der Smart EQ besonders in der Stadt als effizient, was dort zu einer Reichweite von bis zu 125 Kilometern f&#xFC;hren kann. F&#xFC;nf Sterne im ADAC Ecotest Lohn des geringen Verbrauchs sind volle f&#xFC;nf Sterne im ADAC Ecotest, der auch die anfallenden Emissionen (Schadstoffe und CO&#x2082;) im Kraftwerk mit ber&#xFC;cksichtigt. Und wie klappt das Laden? Dank der recht kleinen Batterie l&#xE4;sst sich der Smart EQ schnell aufladen. Ist wie im Fall des Testwagens der optionale 22-kW-Lader an Bord (990 Euro Aufpreis), sind die Akkus bei zehn Prozent Ladezustand an einem Typ-2-Ladeanschluss nach rund 40 Minuten wieder zu 80 Prozent voll. Mit dem serienm&#xE4;&#xDF;igen 4,6-kW-Lader dauert der Ladevorgang allerdings bereits 3,5 Stunden und an der Haushaltssteckdose vergehen sechs Stunden. Beim Fahren machen die Smarties Spa&#xDF; Beim Fahren machen die Elektro-Smarts deutlich mehr Spa&#xDF; als die fr&#xFC;heren Verbrenner. Durch den kurzen Radstand und die weite Spurbreite ist der Smart in Kombination mit seiner direkten Lenkung ohnehin schon &#xFC;beraus agil. Doch der vollelektrische Antrieb erm&#xF6;glicht eine v&#xF6;llig neue Dimension an Fahrfreude: Mit unmittelbar verf&#xFC;gbaren 160 Newtonmetern Drehmoment beschleunigen die EQs in 4,8 Sekunden auf stadttaugliche 60 km/h &#x2013; gef&#xFC;hlt weit besser, als die nominellen 82 PS des Heckmotors vermuten lassen. Etwas gem&#xE4;chlicher geht es au&#xDF;erorts zu. Der simulierte &#xDC;berholvorgang (Beschleunigung von 60 auf 100 km/h) gelingt aber in immer noch recht passablen 8,1 Sekunden. F&#xFC;r den Sprint aus dem Stand bis auf 100 km/h nennt der Hersteller eine Zeit von 12,7 Sekunden. Der Vortrieb endet bei geregelten 130 km/h &#x2013; das schont den Stromverbrauch und tut dem Smart-Konzept nicht weh, denn sein ideales Einsatzgebiet ist vor allem das urbane. Die Zukunft von Smart liegt in China Zum Sommer 2024 wurde die Produktion des Smart EQ endg&#xFC;ltig eingestellt. Alle aktuellen und kommenden Smart-Modelle werden in China gebaut. Dort hat Mercedes mit Geely das 50:50-Unternehmen Smart Automobile Co. Ltd. gegr&#xFC;ndet, das ausschlie&#xDF;lich Elektroautos herstellt. Das erste Fahrzeug dieser Partnerschaft ist der Smart #1.  Smart forfour EQ: Technische Daten ADAC Messwerte ADAC Testergebnis Hier finden Sie viele weitere Neuvorstellungen, Fahrberichte und Autotests.]]>
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