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        <title>Ssangyong</title>
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        <description>Ssangyong</description>
        <lastBuildDate>Sun, 07 Jun 2026 02:30:34 GMT</lastBuildDate>
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            <title>Test SsangYong Torres: G&amp;#xFC;nstig ist er, aber auch gut?</title>
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            <dc:creator>Kroher</dc:creator>
            <pubDate>2024-08-01T10:35:00+02:00</pubDate>
            <description>&lt;![CDATA[&lt;img src="https://assets.adac.de/image/upload/v1721901029/ADAC-eV/KOR/Bilder/PR/test-ssang-yong-torres-fahrend-2407_jlmxyz.jpg">]]&gt; SsangYong hat mit dem Torres ein nicht nur optisch interessantes SUV im Portfolio. Auf 4,70 Metern L&amp;#xE4;nge bietet der Koreaner viel Platz &amp;#x2013; und bleibt preiswert.</description>
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                <![CDATA[Ein Hersteller in unruhigem Fahrwasser, doch pl&#xF6;tzlich wieder mit gut gef&#xFC;lltem Sortiment: Der SsangYong Torres soll mit Wucht und seinem niedrigen Preis &#xFC;berzeugen. Aber steckt dahinter auch ein gutes Auto? Test, Daten, Bilder. SsangYong Torres ist 4,70 Meter lang Viel Platz und gro&#xDF;er Kofferraum Auch als Elektroauto zu haben SsangYong hat in j&#xFC;ngster Zeit einiges durchgemacht. 2020 rutschte das s&#xFC;dkoreanische Unternehmen in die Insolvenz. Aber es ging weiter: Der heimische Stahlkonzern KG eiste den immerhin viertgr&#xF6;&#xDF;ten Autobauer des Landes damals von seinen indischen Besitzern los. Der Retter verewigte sich dann auch gleich im Namen: SsangYong hei&#xDF;t nun offiziell KG Mobility, &quot;vorerst&quot; firmieren die Produkte aber noch unter dem alten Markennamen.  Allzu viel Markenimage steht zumindest in Deutschland aber ohnehin nicht auf dem Spiel, hierzulande hat es SsangYong trotz mehrj&#xE4;hriger Pr&#xE4;senz mit eigenen H&#xE4;ndlern nicht aus der Nische heraus geschafft. Das k&#xF6;nnte sich &#xE4;ndern: Die Produktpalette ist ordentlich gef&#xFC;llt. Und an der Spitze brummt der Torres, ein Mittelklasse-SUV, das grobes Gel&#xE4;ndewagen-Feeling mit g&#xFC;nstigem Preis vereinen will.  SsangYong Torres: Gel&#xE4;ndewagen oder SUV? Gemeinsam mit dem wuchtigeren Rexton soll er der neuen Designphilosophie &quot;Powered by Toughness&quot; Leben einhauchen. Der Name Torres verweist auf den Nationalpark Torres del Paine im S&#xFC;den Chiles, eine raue Gegend mit karstigem Fels und grasiger H&#xFC;gellandschaft, die einem Auto einige Strapazen zumutet. Die daf&#xFC;r notwendige Robustheit verk&#xF6;rpert der Torres zumindest optisch perfekt: Selbstbewusst schaut er mit steil stehendem, akzentuiertem K&#xFC;hler nach vorn, steht auf bis zu 20 Zoll gro&#xDF;en R&#xE4;dern, tr&#xE4;gt strapazierf&#xE4;hige Schweller und einen Unterfahrschutz.  Auch das Heck mit der angedeuteten Ersatzradmulde und dem robusten Griff auf der rechten Seite k&#xF6;nnte zu einem Offroader geh&#xF6;ren. Doch statt zur Seite &#xF6;ffnet sich die Klappe konventionell nach oben. Gimmicks wie die Zurr-&#xD6;se auf der Motorhaube und nat&#xFC;rlich der auf Wunsch erh&#xE4;ltliche Allradantrieb gaukeln vor, der Torres k&#xF6;nnte auch weit abseits von Feldwegen etwas wuppen.  Aber der Unterfahrschutz ist eben nur angedeutet, und Fahrhelfer f&#xFC;rs Gel&#xE4;nde wie Sperren oder eine Untersetzung werden nicht geboten. Mehr als 1,5 Tonnen kann selbst die Allradversion nicht ziehen und auf der Anh&#xE4;ngerkupplung d&#xFC;rfen nur bis 60 Kilogramm Gewicht ruhen. Schon ein Fahrradtr&#xE4;ger mit zwei Elektrofahrr&#xE4;dern k&#xF6;nnte dieses Limit &#xFC;berstrapazieren.  So reiht sich der Torres ein in die Riege von SUVs wie &#x160;koda Kodiaq, Ford Kuga oder Toyota RAV4, die in der Regel mit Frontantrieb gekauft werden und nur Asphalt unter die R&#xE4;der nehmen. Wirklich entt&#xE4;uscht kann man &#xFC;ber den Unterschied zwischen Optik und Realit&#xE4;t nicht sein, schlie&#xDF;lich ist die chilenische Sierra beruhigend weit weg. Ob man das Design dann aber kantig-robust oder unn&#xF6;tig grobschl&#xE4;chtig finden soll, ist eine andere Frage.  Gro&#xDF;, aber immerhin praktisch Was das Raumgef&#xFC;hl und die Platzverh&#xE4;ltnisse angeht, hat der Gel&#xE4;nde-Look durchaus Vorteile. Vor allem der gro&#xDF;e, 99 Zentimeter tiefe Kofferraum mit seinen glatten Seitenw&#xE4;nden zeigt Nehmerqualit&#xE4;ten. &#xDC;ppige 685 Liter Gep&#xE4;ck lassen sich dort verstauen, wobei die steil stehende Heckklappe auch den Transport einer Waschmaschine oder K&#xFC;hltruhe erlaubt. Kleinkram wandert in Stauf&#xE4;cher im Unterboden, wohin auch das Gep&#xE4;ckrollo gepackt werden kann. Das Platzangebot passt &#x2013; und so pr&#xE4;sentiert sich der Torres als Familien- und Langstreckenauto. Vorn wie hinten ist man bequem untergebracht, auf der R&#xFC;ckbank bietet der Wagen viel Platz f&#xFC;r die Beine und gen&#xFC;gend Luft &#xFC;ber den K&#xF6;pfen; die vorn Sitzenden machen es sich auf gro&#xDF;z&#xFC;gig dimensionierten Sitzpolstern bequem. Ansonsten f&#xFC;hlt sich der Innenraum komfortabler an als vielleicht erwartet. Die oberen Bereiche sind mit weichem Kunststoff bzw. Kunstleder inklusive heller Naht verkleidet und die Verarbeitung ist sauber. Den &#xFC;ppig robusten Luxus eines Jeep Grand Cherokee sucht man aber vergebens, und bei einigen Details der Multimedia-Ausstattung (kabelgebundenes Apple CarPlay, kleiner Bildschirm, mittelm&#xE4;&#xDF;iges Soundsystem) merkt man, dass man auf der Suche nach technischer Finesse eher bei anderen Herstellern anklopfen sollte.  Angestaubte, aber einfache Bedienung Entsprechend konservativ geht es auch im Cockpit zu. Das Armaturenbrett ist von horizontalen Linien gepr&#xE4;gt. Der Torres verkneift sich mit seinem flachen, 12,5 Zoll gro&#xDF;en Digitalcockpit unn&#xF6;tige Spielereien und zeigt alle Infos klar und &#xFC;bersichtlich. Erg&#xE4;nzt wird der schn&#xF6;rkellose Auftritt von einem &#xFC;bersichtlichen 9 Zoll gro&#xDF;en Touchscreen. Der ist eingerahmt von sechs Tasten, &#xFC;ber die man die einzelnen Men&#xFC;punkte ansteuert. 

Positiv formuliert: Die Gefahr, in der Men&#xFC;struktur des Touchscreens verloren zu gehen, ist sehr gering. Die Bedienung ist dadurch recht leicht eing&#xE4;ngig, haptische Tasten und Regler helfen bei der Eingew&#xF6;hnung. Negativ formuliert: Etwas altbacken und hemds&#xE4;rmelig f&#xFC;hlt sich das Infotainment teils schon an, die Balkengrafiken aus dem Fahrerdisplay wecken eher Erinnerungen an einen Opel Kadett der Achtziger als an den Hightech-Glitzer von Seoul.  Fahrverhalten straff bis angenehm Auf der Stra&#xDF;e liefert der Koreaner gute Hausmannskost ab. Zwar hat das Fahrwerk eine straffe Grundtendenz, und gr&#xF6;bere Unebenheiten vor allem au&#xDF;erorts sp&#xFC;rt man noch deutlich, unterm Strich ist der Komfort aber akzeptabel. Die Lenkung k&#xF6;nnte zwar straffer abgestimmt sein und l&#xE4;sst wirklich dynamischen Fahrspa&#xDF; kaum zu, beim ADAC Ausweichtest zeigen sich aber keine nennenswerten Schw&#xE4;chen.

Glanzlichter setzt der 1,6 Tonnen schwere Torres auch bei der Laufkultur keine, mit dem Vierzylinder-Turbobenziner kann man durchaus flott unterwegs sein. Gerade in hohen Drehzahlregionen wird der Motor aber auch h&#xF6;rbar lauter. Ein kleines Highlight ist die geschmeidige Wandlerautomatik des Testwagens, die vor allem bei gem&#xFC;tlichem Tempo und beim Rangieren gute Dienste leistet.  Den Torres gibt es mit Vorderradantrieb, wahlweise kombiniert mit manueller Schaltung bzw. Automatik, oder als Allradler mit Automatik. Hier geht es zum ausf&#xFC;hrlichen Testbericht des SsangYong Torres als PDF. Sehr hoher Verbrauch im Test Den Turbobenziner kennt man vom Korando. Seine 120 kW/163 PS gen&#xFC;gen f&#xFC;r Alltagseins&#xE4;tze und passen zum Anspruch eines unkomplizierten Alltagsautos v&#xF6;llig. Ganz und gar nicht alltagsfreundlich ist allerdings der Verbrauch: 9,1 Liter auf 100 Kilometer ergaben sich im realistischen ADAC Ecotest, heutzutage unentschuldbar hoch.

Insbesondere bei h&#xF6;heren Geschwindigkeiten steigt der Spritkonsum erheblich an, im Autobahnzyklus rauschen gar 11,1 l/100 km durch die Einspritzd&#xFC;sen. Unter anderem eine Folge der fehlenden aerodynamischen Optimierungen an Front und Unterboden. Aber auch innerorts sieht es mit der Effizienz nicht besser aus. 246 g CO&#x2082; pro Kilometer und ein mauer Punkt (von m&#xF6;glichen 60) beim Ecotest, der Umweltbewertung des ADAC, sind die Folge. Nicht nur das Klima w&#xFC;rde sich &#xFC;ber mehr Sparsamkeit freuen, auch f&#xFC;r Kundinnen und Kunden k&#xF6;nnte sich die Freude &#xFC;ber den einigerma&#xDF;en g&#xFC;nstigen Anschaffungspreis f&#xFC;r das SUV durch die h&#xF6;heren Spritkosten auf lange Sicht eintr&#xFC;ben.  Bei den Schadstoffen sieht es etwas besser aus (35 von 50 Punkten). Der Partikelfilter arbeitet auf dem neuesten Stand der Technik, bei Autobahngeschwindigkeiten sind hohe Kohlenmonoxidwerte ob des hohen Verbrauchs allerdings unvermeidbar.  Preis: Ein echtes Schn&#xE4;ppchen? Was an Standing und Prestige auf dem Markt fehlt, wollen die Koreaner unter anderem mit einem g&#xFC;nstigen Preis wettmachen. Und tats&#xE4;chlich haben sie schon in der Basisversion f&#xFC;r 39.490 Euro ein vern&#xFC;nftiges Gesamtpaket geschn&#xFC;rt, das unter anderem LED-Scheinwerfer, eine Klimaautomatik, Parkhilfen vorn und hinten sowie ein Digitalcockpit enth&#xE4;lt. Auch die wichtigsten Fahrassistenten sind serienm&#xE4;&#xDF;ig an Bord, merkw&#xFC;rdigerweise gibt es aber keine Verkehrszeichenerkennung. Empfehlenswerter ist jedoch die nur 2000 Euro teurere &quot;Quartz&quot;-Ausstattung (ab 41.990 Euro), die unter anderem 18-Z&#xF6;ller, beheizbare Kunstledersitze, Knie- und Zentralairbag dazu Totwinkel- und Querverkehrswarner sowie das Navigationssystem bringt. F&#xFC;r die Konfiguration des Testwagens in der Ausstattungslinie Torres liegt der Preis dann schon &#xFC;ber 47.000 Euro, und f&#xFC;r das Geld bekommt man auch einen deutlich sparsameren Renault Espace oder einen grundsoliden Tiguan Allspace. SsangYong Torres: Daten und Preis Im ADAC Autokatalog finden Sie alle technischen Daten, auch die der weiteren Varianten des SsangYong Torres. ADAC Messwerte ADAC Testergebnis Torres EVX: SsangYongs zweites Elektroauto Wie viel Bewegung in der Angebotspalette herrscht, beweist auch, dass mit dem Torres EVX nun schon das zweite E-Modell der Koreaner an den Start geht. Seit Mai kann man ihn auch hierzulande konfigurieren und bestellen, geliefert wird ein E-SUV mit 152 kW/207-PS-Motor und 73,4-kWh-Batterie (brutto) und einer versprochenen Reichweite von 462 Kilometern.  Auch wenn dieser Wert im Alltag unter 400 Kilometern liegen d&#xFC;rfte, gibt es dennoch Grund zum Interesse am neuen elektrischen Machwerk. Denn erstens haben SsangYong mit dem Korando E-Motion ein solides Deb&#xFC;t hingelegt. Und zweitens haben sich die Koreaner f&#xFC;r den EVX die Blade-Batterien von BYD eingekauft und spielen damit zumindest bei der Akku-Technik ganz oben mit.  Preis: Mindestens 44.000 Euro. Text mit Material von SP-X Hier finden Sie viele weitere Neuvorstellungen,&#xA0;Fahrberichte&#xA0;und&#xA0;Autotests.]]>
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            <title>SsangYong Korando/e-Motion im Test: Kompakt-SUV aus Korea</title>
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            <dc:creator>Wieler</dc:creator>
            <pubDate>2023-10-05T11:30:00+02:00</pubDate>
            <description>&lt;![CDATA[&lt;img src="https://assets.adac.de/image/upload/v1646989250/ADAC-eV/KOR/Bilder/PR/ssangyong-korando-e-motion-front-2203_xijecm.jpg">]]&gt; Viel Auto f&amp;#xFC;rs Geld verspricht der SsangYong Korando. Das Kompakt-SUV als Elektroauto e-Motion im Fahrbericht, der Benziner im Test. Preis, Verbrauch, Reichweite</description>
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                <![CDATA[Der SsangYong Korando spielt im Konzert der Kompakt-SUVs nicht unbedingt die erste Geige. Dabei ist der Koreaner in der aktuellen Generation durchaus eine &#xDC;berlegung wert. Vor allem auch  als Elektroauto Korando e-Motion. ADAC Test, Daten, Preise Grundpreis f&#xFC;r den SsangYong Korando: 31.490 Euro Als Benziner und Elektroauto; mit Front- und Allradantrieb&#xA0; Elektro-Korando mit 339 Kilometer Reichweite nach WLTP Einen SsangYong sieht man sicher nicht oft auf der Stra&#xDF;e. Dennoch hat sich die koreanische Marke, die demn&#xE4;chst ihren Namen in KG Mobility &#xE4;ndert, bei ihrer kleinen Fangemeinde einen guten Ruf vor allem als Gel&#xE4;ndewagen- und SUV-Hersteller erarbeitet. Es k&#xF6;nnten aber auch E-Autofahrer auf die Marke aufmerksam werden.  Denn den kompakten Korando gibt es inzwischen auch als Elektroversion e-Motion. Er steht damit in direkter Konkurrenz zum MG ZS EV, zum Kia e-Niro, zum etwas gr&#xF6;&#xDF;eren Aiways U5 und auch zum kleineren elektrischen Opel Mokka. Den Elektro-Korando konnte der ADAC bereits fahren, den Benziner ausf&#xFC;hrlich testen. Hier die Ergebnisse:  Viel Platz im Innenraum, gute Verarbeitung Von au&#xDF;en unterscheidet sich der Korando e-Motion von seinem Verbrenner-Pendant nur durch Details. Ein geschlossener K&#xFC;hlergrill, ein paar blaue Designelemente an der Front, am Spiegel und am Heck &#x2013; das war&apos;s dann auch schon. Innen gibt es ebenfalls ein paar dezente blaue Farbtupfer und nat&#xFC;rlich elektrospezifische Anzeigen im digital ausgef&#xFC;hrten Kombiinstrument. Weil die Antriebsbatterie des Elektro-Korando in den Unterboden passt, gibt es zwischen den Versionen mit Verbrenner und dem elektrischen SUV keine Unterschiede beim Platzangebot. Das f&#xE4;llt &#xFC;berraschend gut aus: Die Dachlinie f&#xE4;llt nach hinten nur dezent ab, was gro&#xDF; gewachsene Heckpassagiere dankbar zur Kenntnis nehmen: Wenn der Vordersitz auf 1,85-Meter-Personen eingestellt ist, finden auf der R&#xFC;cksitzbank selbst 2-Meter-Mitfahrer gen&#xFC;gend Platz f&#xFC;r Kopf und Beine vor, wie die ADAC Messwerte zeigen. F&#xFC;r diese Fahrzeugklasse ist das top. Zudem sind die Sitze im Fond nicht zu tief angeordnet, sodass die Oberschenkel auf der ganzen Fl&#xE4;che Halt finden. Das macht den Korando mit seinem alltagstauglichen Kofferraum (551 bis 1248 Liter laut Hersteller, 425 bis 1375 Liter beim Benziner nach ADAC Messmethode) zu einem angenehmen Reisewagen, auch wenn mehr als zwei Personen an Bord sind. Und die Verarbeitung? Bei Passgenauigkeit und Qualit&#xE4;tsanmutung der Materialien gibt es nichts zu meckern. An den gut ausgeformten Sitzen mit Seitenwangen an Sitzfl&#xE4;chen und Lehnen verzahnen sich Komfort und Seitenhalt bei flotter Kurvenfahrt zu einer brauchbaren Einheit.  Mit E-Antrieb wirkt der Korando leichtf&#xFC;&#xDF;ig Und wie f&#xE4;hrt sich die Elektroversion des Korando? Sehr angenehm. Einfach den Startknopf dr&#xFC;cken, den W&#xE4;hlhebel auf &quot;D&quot;, und beim Druck aufs Fahrpedal rollt der Korando los. Das Gaspedal ist sehr gut dosierbar, sodass man millimetergenau einparken kann. Ganz lautlos geht das Losfahren allerdings nicht vonstatten, denn wie jedes E-Auto warnt auch der Korando Fu&#xDF;g&#xE4;nger mit einem k&#xFC;nstlich-sph&#xE4;rischen Ger&#xE4;usch bei niedrigem Tempo. Wer Verbrennungsmotoren mit ausgepr&#xE4;gtem Turboloch kennt, wird angenehm &#xFC;berrascht sein, dass der Elektro-Korando bereitwillig und verz&#xF6;gerungsfrei jedem Wunsch nach mehr Tempo nachkommt. Ja, der Elektroantrieb beschert dem SUV sogar eine Leichtf&#xFC;&#xDF;igkeit, die der Korando in seinen anderen Versionen nicht an den Tag legt. Mal schnell in die L&#xFC;cke auf der Nebenspur springen, ein kurzer Zwischenspurt zum &#xDC;berholen &#x2013; das geschieht im Nu und macht im E-Motion richtig Laune!  Weil der E-Motor bei schnellerem Tempo kaum Ger&#xE4;usche verursacht, wird in der Elektroversion eines allerdings umso deutlicher: Der Koreaner hat nicht die beste Ger&#xE4;uschd&#xE4;mmung, sodass besonders die Reifenabrollger&#xE4;usche ans Ohr dringen. Mit 140 kW/190 PS erscheint der E-Korando passend motorisiert. Die 360 Nm Drehmoment an der Vorderachse nimmt man ihm ab, zumal die R&#xE4;der bei forscher Fahrweise schon mal kurz durchdrehen k&#xF6;nnen. Ein Allradantrieb k&#xF6;nnte hier Abhilfe schaffen, doch der ist f&#xFC;r den e-Motion nicht zu haben. Werte zur Beschleunigung gibt der Hersteller leider nicht an, daf&#xFC;r aber die H&#xF6;chstgeschwindigkeit. Sie liegt bei begrenzten 156 km/h (laut Tacho 165 km/h), womit der Koreaner schon mal nicht zu den schnellsten Autos geh&#xF6;rt. Korando e-Motion: 339 km WLTP-Reichweite Dennoch macht die Begrenzung nat&#xFC;rlich einer h&#xF6;heren Reichweite wegen Sinn. Die f&#xE4;llt beim E-Korando mit seiner brutto 61,5 kWh gro&#xDF;en Batterie (netto nutzbar sind rund 55 kWh) ohnehin nicht rekordverd&#xE4;chtig aus: Im standardisiertem WLTP-Fahrzyklus gibt SsangYong bis zu 339 Kilometer an. Nach den Testfahrten mit gemischten Strecken in der Stadt, &#xFC;ber Land und auf der Autobahn trauen wir dem Korando rund 280 bis 300 Kilometer zu, bei schneller Autobahnfahrt und niedrigen Temperaturen (siehe auch ADAC Test Elektroautos im Winter) eher 250.  Unser Eindruck: Ein Stromfresser scheint der Koreaner nicht zu sein, besondrs sparsam allerdings auch nicht: Bei 120 bis 130 km/h begn&#xFC;gte sich der e-Motion mit rund 20 kWh Stromverbrauch auf 100 Kilometer. Offizieller Wert von SsangYong im WLTP: 16,8 kWh. Exakte Werte unter realen Bedingungen wird erst ein sp&#xE4;terer ADAC Test nachliefern.  Wer Strom sparen will, kann via Fahrmodusschalter auf &quot;Eco&quot; mit reduzierter Motor- und Heizleistung (die Spitze bleibt gleich) oder im Extremfall auf &quot;Eco+&quot; schalten, wo die H&#xF6;chstgeschwindigkeit auf 90 km/h begrenzt und die Heizung ausgeschaltet wird. Gut: Eine W&#xE4;rmepumpe zum Energiesparen hat der e-Motion serienm&#xE4;&#xDF;ig an Bord. Ladeleistung: Mau bis durchschnittlich Wie schnell ein E-Auto wieder aufl&#xE4;dt, h&#xE4;ngt unter anderem von der maximalen Ladeleistung ab. Und die f&#xE4;llt beim Laden mit Wechselstrom an &#xF6;ffentlichen AC-S&#xE4;ulen eher mau aus. Maximal 6,6 kW kann der Koreaner dort ziehen, sodass der komplett leere Akku erst nach knapp zehn Stunden wieder zu 100 Prozent gef&#xFC;llt ist. Bei einem neuen Modell sollte man heute 11 kW (der Renault Zoe hat sogar 22) erwarten k&#xF6;nnen, um Lades&#xE4;ulen nicht allzu lang zu blockieren. Noch wichtiger ist es allerdings, auf der Autobahn schnell wieder weiterfahren zu k&#xF6;nnen. An dortigen Schnellladestationen (DC, Gleichstrom) sieht SsangYong 80 kW Ladeleistung (CCS-Stecker serienm&#xE4;&#xDF;ig) vor. Das ist ebenfalls ausbauf&#xE4;hig, bedenkt man, dass ein Skoda Enyaq Coup&#xE9; 135 kW verkraftet und damit erheblich schneller wieder vom Hof rollt. Ob es der Korando tats&#xE4;chlich in 33 Minuten von 20 auf 80 Prozent schafft wie angegeben, wird ein sp&#xE4;terer Test kl&#xE4;ren.  Dem Enyaq voraus ist der Korando jedenfalls in puncto Zugwageneigenschaften. Wo sich der Skoda-Fahrer mit 1200 Kilogramm Anh&#xE4;ngelast begn&#xFC;gen muss und viele andere E-Autos gar keinen H&#xE4;nger ziehen d&#xFC;rfen, kann der Korando 1500 Kilo an den Haken nehmen. Theoretisch zumindest. Weil sich mit einem Wohnwagen im Schlepptau die Reichweite aber ungef&#xE4;hr halbiert, ist das Gespannfahren f&#xFC;r lange Urlaubsfahrten mit einem E-Auto noch immer keine gute Idee (siehe auch Artikel Elektroautos mit Anh&#xE4;nger).  SsangYong Korando als Benziner im ADAC Test Zum Marktstart war noch ein 1,6-Liter-Diesel im Angebot, doch der hat sich mittlerweile verabschiedet. Bleibt noch ein Benzinmotor. Den hat der ADAC ausf&#xFC;hrlich getestet. Der 1,5-Liter-Turbo-Benziner mobilisiert 163 PS, die den Korando merklich flotter machen als die 136 PS der Diesel-Variante. Das maximale Drehmoment von 280 Nm (mit Automatik 260 Nm) l&#xE4;sst z&#xFC;gige Gasannahme aus dem Drehzahlkeller zu. Der simulierte &#xDC;berholvorgang (Sprint von 60 auf 100 km/h) ist nach zackigen 5,4 Sekunden absolviert. Bei der Beschleunigung von 80 auf 120 km/h vergehen 6,9 Sekunden. F&#xFC;r den Standardsprint aus dem Stand auf 100 km/h gibt der Hersteller keinen Wert an. Die H&#xF6;chstgeschwindigkeit liegt bei 189 km/h. Der Benziner bietet eine zufriedenstellende Laufkultur und ist insgesamt ordentlich ged&#xE4;mmt, allerdings durchaus akustisch pr&#xE4;sent. Die Schaltstrategie des Automatikgetriebes kann bei gem&#xE4;chlicher Fahrweise &#xFC;berzeugen. Ist man sportlicher unterwegs, agiert die Automatik etwas nerv&#xF6;s und bringt Hektik ins Geschehen.  Der Verbrauch des Korando im Ecotest f&#xE4;llt mit 8,6 l/100 km ziemlich hoch aus. Innerorts verbraucht der SsangYong 8,7, au&#xDF;erorts 7,6 und auf der Autobahn hohe 9,9 l/100 km. Seine Emissionen hat der Benziner sehr gut im Griff. Und das, obwohl im ADAC Ecotest unter erschwerten Bedingungen gemessen wird. So reicht es immerhin f&#xFC;r drei von f&#xFC;nf m&#xF6;glichen Ecotest-Sternen. Keine gute Figur beim ADAC Ausweichtest Die Fahrstabilit&#xE4;t des Korando ist nur zufriedenstellend, ein sicheres Fahrgef&#xFC;hl entsteht nicht. Beim ADAC Ausweichtest greift das elektronische Stabilit&#xE4;tsprogramm wenig ein und baut nicht viel Geschwindigkeit ab. Dadurch dr&#xE4;ngt das Heck beim anschlie&#xDF;enden Gegenlenk-Vorgang nach au&#xDF;en. Hier ist der Fahrer gefordert, der das Auto stabilisieren muss. Ob das beim Elektro-Korando mit seinem tieferen Schwerpunkt anders ist, muss erst noch ein kommender Test auf dem ADAC Testgel&#xE4;nde zeigen. Die Lenkung spricht um die Mittellage etwas indirekt an und k&#xF6;nnte gerade bei h&#xF6;herer Geschwindigkeit etwas st&#xE4;rker zentrieren, um ein entspanntes Fahren zu f&#xF6;rdern. Bei Kurvenfahrt verbessert sich das Lenkgef&#xFC;hl deutlich, sodass sich lang gezogene Landstra&#xDF;enkurven angemessen durchfahren lassen &#x2013; sofern man sich an die Wankneigung des Fahrzeugs gew&#xF6;hnt hat. Preise und Ausstattung F&#xFC;r den verbliebenen Benziner gibt es mittlerweile nur noch drei statt bisher f&#xFC;nf Ausstattungsversionen: Amber, Quartz und Sapphire. Bei jeder Stufe wird einfach noch etwas draufgelegt. Die Einstiegsversion 31.490 Euro kommt neben reichlich weiteren Zutaten bereits mit Klimaanlage, Freisprechanlage und Tempomat. Das Automatikgetriebe geht mit 2200 Euro und der Allradantrieb mit 2000 Euro zus&#xE4;tzlich in die Rechnung ein. Auch beim Korando e-Motion gibt es drei Ausstattungsstufen (Bronze, Platinum, Titanium) zum Preis von 42.490, 45.490 und 47.590 Euro abz&#xFC;glich der aktuellen F&#xF6;rderpr&#xE4;mie f&#xFC;r E-Autos.   360-Grad-Blick in den Innenraum  Das &#xFC;bersichtliche und klar gezeichnete Armaturenbrett des Korando gibt wenig R&#xE4;tsel auf, alle Bedienelemente sind gut erreichbar. Die meisten Funktionen lassen sich &#xFC;ber den 9-Zoll-Touchscreen bedienen. Allerdings d&#xFC;rfte der sensibel auf Ber&#xFC;hrung reagierende Bildschirm etwas weiter oben angebracht sein, um den Fahrer weniger stark vom Verkehrsgeschehen abzulenken. Die Men&#xFC;struktur erschlie&#xDF;t sich nach einer gewissen Eingew&#xF6;hnungsphase, manche Funktionen sind aber in den Tiefen des Systems versteckt und nur umst&#xE4;ndlich zu erreichen. Praktisch ist der Drehregler neben den sechs Kurzwahltasten, die zwar die Men&#xFC;f&#xFC;hrung erleichtern, jedoch als Touchfl&#xE4;chen w&#xE4;hrend der Fahrt nicht ertastbar sind.

Bei der aktiven Sicherheit schneidet der SsangYong sehr gut ab. Bereits das Basismodell ist mit einem City-Notbremssystem (bis 60 km/h) samt Kollisions- und Abstandswarner,  M&#xFC;digkeitserkennung, Spurhalteassistent und Verkehrszeichenerkennung sowie Tempomat samt Geschwindigkeitsbegrenzer ausgestattet. Der Quartz hat zudem einen Spurwechsel- sowie einen Totwinkelassistenten an Bord, der beim Ausparken (Querverkehr) und beim Aussteigen vor herannahendem Verkehr warnt. Im Euro-NCAP-Crashtest (09/2019) schaffte der Koreaner f&#xFC;nf Sterne.

Nachholbedarf besteht beim Verz&#xF6;gern: F&#xFC;r die Vollbremsung aus 100 km/h ben&#xF6;tigt der Korando als Diesel lange 37,7 Meter, als Benziner immerhin noch 35,3 Meter bis zum Stillstand. Zum Vergleich: Der Peugeot 3008 braucht nur 33,7 Meter &#x2013; die Differenz zum Selbstz&#xFC;nder entspricht der L&#xE4;nge eines f&#xFC;nft&#xFC;rigen Mini. Fazit Der Korando ist es wert, dass man ihn mit seinen Konkurrenten vergleicht. Und auch mit dem ersten Elektroauto der Marke feiert SsangYong unter dem Strich einen gelungenen Einstand, auch wenn er keine Ma&#xDF;st&#xE4;be setzt. Nach einem SsangYong-H&#xE4;ndler muss man allerdings suchen. Es gibt hierzulande nur rund 150 davon. Lesen Sie hier den ausf&#xFC;hrlichen Test des SsangYong Korando 1.5 GDI-T Sapphire 2WD Automatik als PDF Technische Daten SsangYong Korando/e-Motion ADAC Messwerte (1.5 GDI-T) ADAC Testergebnis (1.5 GDI-T) * Diesel wird nicht mehr als Neuwagen angeboten]]>
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