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        <title>Tesla SUV</title>
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        <description>Tesla baut seine Angebote an SUVs kontinuierlich aus. &amp;#xDC;bersicht der aktuellen und zuk&amp;#xFC;nftigen SUV Modelle von Tesla.</description>
        <lastBuildDate>Sat, 06 Jun 2026 21:06:03 GMT</lastBuildDate>
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            <title>Tesla Model Y 2025: Frische Optik, neues Gl&amp;#xFC;ck?</title>
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            <dc:creator>Rudschies</dc:creator>
            <pubDate>2025-12-03T15:20:00+01:00</pubDate>
            <description>&lt;![CDATA[&lt;img src="https://assets.adac.de/image/upload/v1747735320/ADAC-eV/KOR/Bilder/Video%20Vorschaubilder/vorschau-fahrbericht-tesla-modely-v1-2505_vwxnjo.jpg">]]&gt; Das Tesla Model Y, vor kurzem noch weltweit erfolgreichstes E-Auto, schw&amp;#xE4;chelt im Verkauf. Reicht die Modellpflege, um den Absatz anzukurbeln?</description>
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                <![CDATA[Wer ein Elektro-SUV mit Fahrspa&#xDF; und guter Reichweite sucht, der ist beim Tesla Model Y genau richtig. Das gilt auch nach der &#xDC;berarbeitung. Und auch f&#xFC;r das neue Basismodell. St&#xE4;rken und Schw&#xE4;chen im ADAC Test. Mehr Effizienz, Reichweite und Komfort  Assistenzsysteme mit M&#xE4;ngeln Neue Basisversion f&#xFC;r unter 40.000 Euro Lange Zeit war das Tesla Model Y das beliebteste Elektroauto in Deutschland. Das hat sich ge&#xE4;ndert. Wurden 2024 pro Monat im Durchschnitt 2000 Autos verkauft, waren es im Jahr 2025 nur noch 820 Fahrzeuge im Monat. Im Oktober 2025 sogar nur 466 Exemplare &#x2013; vom &#x160;koda Elroq wurden im Vergleich im selben Monat 3320 St&#xFC;ck verkauft.  Die Hoffnung der Tesla-Verantwortlichen, mit dem Facelift des Model Y (seit M&#xE4;rz 2025 erh&#xE4;ltlich) wieder zu alter St&#xE4;rke zur&#xFC;ckzufinden, scheint sich damit zerschlagen zu haben. Am Auto liegt das nicht. Denn das hat zum Teil erheblich an Qualit&#xE4;t gewonnen.   Tesla Model Y Facelift: Die Neuerungen Was genau hat sich nun mit dem Facelift ge&#xE4;ndert? Zun&#xE4;chst einmal Optik und Design: eine geduckte Front mit einer LED-Lichtleiste &#xFC;ber die gesamte Fahrzeugbreite und ein neues, massiv-muskul&#xF6;s wirkendes Heck, ebenfalls mit markantem LED-Leuchtenband. Dazu gab es aerodynamischen Feinschliff an der Karosserie und den R&#xE4;dern, wodurch die Effizienz und die erzielbaren Reichweiten verbessert worden sein sollen.   Weitere &#xC4;nderungen betreffen das optimierte Soundsystem, die beheizte Frontkamera mit Waschfunktion, den Heckspoiler und den Heckdiffusor f&#xFC;r besseren Abtrieb sowie eine verbesserte Ger&#xE4;uschd&#xE4;mmung. F&#xFC;r R&#xFC;ckbank-Passagiere bietet das Model Y nun ein Display, mit dem man eigenst&#xE4;ndig Einstellungen f&#xFC;r das Raumklima vornehmen oder Spiele spielen kann. Erfreulich ist, dass sich nicht nur die R&#xFC;ckenlehnen elektrisch in der Neigung verstellen, sondern nun auch die R&#xFC;cksitzfl&#xE4;chen beheizen lassen. Im Test: Tesla Model Y Maximum Range Die Ma&#xDF;nahmen zur Effizienz, so das Ergebnis des ADAC Tests, haben sehr gut gegriffen. So verbrauchte das Model Y in der Version Maximum Range mit einem Motor (Heckantrieb) nur 16,4 kWh Strom pro 100 Kilometer inklusive der Energieverluste beim Laden. Das Ergebnis &#xFC;berzeugt und beschert dem Tesla die Bestnote 0,6 im Kapitel Verbrauch.

Die Reichweite &#x2013; Tesla selbst gibt f&#xFC;r das Model Y Maximum Range 622 Kilometer an &#x2013; wurde im realit&#xE4;tsn&#xE4;heren ADAC Messzyklus mit 535 Kilometern ermittelt. Verbrauch und Reichweite sind jedoch bekannterma&#xDF;en sehr stark vom pers&#xF6;nlichen Fahrstil und auch von der &#xE4;u&#xDF;eren Temperatur abh&#xE4;ngig.    Da Tesla den Energiegehalt der verbauten Batterien grunds&#xE4;tzlich nicht angibt, muss man sich mit dem behelfen, was in den einschl&#xE4;gigen Foren dazu geschrieben wird. Oder man h&#xE4;lt sich an die Messung des ADAC, der den Akku einmal komplett leer f&#xE4;hrt und anschlie&#xDF;end zu 100 Prozent aufl&#xE4;dt. Ergebnis: In den Akku passen 88,1 kWh (inklusive der Verluste beim AC-Laden).  Beim Laden an der DC-S&#xE4;ule hat das Model Y etwas entt&#xE4;uscht. Die von Tesla angegebene maximale Ladeleistung von 250 kW hat das Fahrzeug zu keinem Zeitpunkt erreicht. Nach einem raschen Anstieg auf gut 190 kW bei etwa 18 Prozent Ladezustand (SoC) f&#xE4;llt die Leistung kontinuierlich ab. Bei 80 Prozent SoC wird der Tesla nur noch mit rund 50 kW geladen &#x2013; durchschnittlich lagen im Test 122,7 kW &#xFC;ber die gesamte Ladedauer an.  Im Ranking der langstreckentauglichsten Elektroautos belegt das Model Y damit einen abgeschlagenen Platz im Mittelfeld. Model X, Model S und Model 3 schneiden deutlich besser ab.  Dazu muss man wissen: Da das Antriebssystem im Tesla mit einer vergleichsweise geringen Nennspannung von nur 350 Volt betrieben wird, sind zum Erreichen der vollen Ladeleistung &#xFC;berdurchschnittlich gro&#xDF;e Ladestr&#xF6;me n&#xF6;tig. Diese k&#xF6;nnen von den wenigsten Lades&#xE4;ulen aufgebracht werden. Die Supercharger von Tesla sind hingegen darauf ausgelegt. Es ist also auch von daher ratsam, als Tesla-Eigner auf langen Strecken bevorzugt am Supercharger zu laden.    Fahrleistungen sind der Hit Unterwegs mit dem Model Y geht zumindest sportlich-ambitionierten Personen das Herz auf. Trotz kleinster Motorisierung (220 kW/420 Nm) bietet der Wagen Fahrleistungen vom Feinsten. &#xDC;berholman&#xF6;ver auf der Landstra&#xDF;e sind souver&#xE4;n und gefahrlos zu bew&#xE4;ltigen. Die H&#xF6;chstgeschwindigkeit von 201 km/h ist bei freier Autobahn schnell erreicht.

Auf die Kritik des zu harten Fahrwerks hat Tesla beim Facelift einen guten Kompromiss gefunden: die Abstimmung des Fahrwerks etwas mehr in Richtung Komfort ausgelegt, ohne dabei gravierende Einschr&#xE4;nkungen beim Handling zu riskieren. Das Ergebnis ist gut gelungen. Tesla erkl&#xE4;rt, das liege an einer steiferen Karosseriestruktur, einer neu gestalteten Fahrwerksgeometrie und -kinematik sowie an einer vom aktuellen Model 3 &#xFC;bernommenen D&#xE4;mpfungstechnologie.  Komfortliebhaber werden trotzdem monieren, dass  das Fahrwerk gelegentlich etwas st&#xF6;&#xDF;ig wirkt und Unebenheiten der Stra&#xDF;e wenig gemindert in den Innenraum transportiert werden. Kanaldeckel werden den Insassen deutlich gemeldet.  Sei&apos;s drum: Freunde einer sportlichen Fahrwerksabstimmung werden in jedem Fall auf ihre Kosten kommen. Fahrspa&#xDF; macht das Model Y eine Menge: Die direkte Lenkung, das verbindliche Fahrwerk, die spontane Gasannahme &#x2013; dadurch wird das Model Y zu einem &#xE4;u&#xDF;erst fahraktiven Auto, mit dem jede Kurve zum Erlebnis wird. F&#xFC;r ein elektrisches Familien-SUV setzt das Model Y den Ma&#xDF;stab.      Innenraum und Qualit&#xE4;t  Gro&#xDF;es Lob gibt es von den ADAC Testern f&#xFC;r die Verarbeitung und Materialqualit&#xE4;t im Innenraum. Hier hat man es mit Oberklasse-Niveau zu tun. Gleiches gilt f&#xFC;r die Ger&#xE4;uschd&#xE4;mmung, die exzellent ist. Bei der Verarbeitung der Karosserie gibt es nach wie vor Beanstandungen: Die Karosserieteile sitzen rundum nicht fl&#xE4;chig, und die Spaltma&#xDF;e zwischen den Teilen schwanken deutlich &#x2013; insbesondere im Heckbereich.

An Platz mangelt es nicht im Tesla Model Y. Auch hinten sitzt man sehr gro&#xDF;z&#xFC;gig und bequem. Das Standardvolumen des Kofferraums betr&#xE4;gt 420 Liter. Unter Ausnutzung des kompletten Raums hinter den Vordersitzen sind bis zu 1380 Liter Volumen verf&#xFC;gbar. Zus&#xE4;tzlich findet man weitere 105 Liter Stauraum unter dem Ladeboden sowie rund 80 Liter im Frunk unter der Fronthaube vor. Bedienung: Ein schwieriges Kapitel Die Bedienung war von Anfang an ein umstrittenes Thema bei Tesla. Hintergrund: Bis auf die Fensterheber in den T&#xFC;ren und die zwei Drehwalzen im Lenkrad gibt es keine Kn&#xF6;pfe. Nahezu alles, was es zu bedienen gibt, geschieht &#xFC;ber den Touchscreen, der gr&#xF6;&#xDF;er ist als die meisten Tablet-Computer und zugleich als Fenster in eine umfassende Infotainment-Welt fungiert. Das sieht zwar klasse aus. Allerdings geht diese Reduktion mit einem enormen Ablenkungspotenzial vom Verkehrsgeschehen einher.  Mit Stolz verweist Tesla auf einen neuen, &quot;pr&#xE4;zisionsgefertigten&quot; Blinkerhebel. Ob pr&#xE4;zise gefertigt oder nicht &#x2013; die ADAC Tester und Redakteure waren jedenfalls froh dar&#xFC;ber, &#xFC;berhaupt einen Blinkerhebel vorzufinden. Denn bei anderen Modellen hat sich Tesla f&#xFC;r Blinkertasten am Lenkrad entschieden, die man auch nach einer Eingew&#xF6;hnungszeit gelegentlich verfehlt.  Ein klassischer Gangwahlhebel ist dagegen nicht erh&#xE4;ltlich. Vorw&#xE4;rts und r&#xFC;ckw&#xE4;rts geht&apos;s, wenn man das entsprechende Emblem auf dem Touchdisplay ber&#xFC;hrt. Daran kann man sich gew&#xF6;hnen, ein klassischer Hebel ist aber nach wie vor praktischer. Auch einen Drehschalter f&#xFC;r das Licht oder einen Scheibenwischerhebel gibt es nicht. Stattdessen wird der Scheibenwischer &#xFC;ber die Lenkradtasten aktiviert. Feinjustierung oder ein schneller manueller Eingriff sind schwierig.  Selbstverst&#xE4;ndlich ist beim Tesla sowohl der Licht- als auch ein Regensensor Serie und man m&#xFC;sste sich &#x2013; theoretisch &#x2013; nicht um eine Einstellung beider Funktionen k&#xFC;mmern. Die Praxis zeigt aber, dass es hin und wieder die kurzen, aber auch entscheidenden Momente im Stra&#xDF;enverkehr gibt, bei denen man exakt jetzt wischen muss und nicht auf den Regensensor angewiesen sein m&#xF6;chte.  Problematisch ist auch die Klimatisierung &#xFC;ber das Display. S&#xE4;mtliche Funktionen abseits der Temperaturwahl fordern zus&#xE4;tzliche Bedienschritte inklusive Blickabwendung vom Fahrgeschehen. Selbst die Richtung der L&#xFC;ftungsd&#xFC;sen muss ablenkungsintensiv &#xFC;ber das Men&#xFC; gesteuert werden. Nat&#xFC;rlich kann man das Model Y auch &#xFC;ber Sprachbefehle steuern, was grunds&#xE4;tzlich funktioniert, aber eine ergonomische Bedienung nur erg&#xE4;nzen, nicht ersetzen kann. Im Test hat sich zudem gezeigt, dass zwar viele Befehle verstanden werden, dass das Model Y die F&#xFC;lle an detaillierten Anweisungen mancher Konkurrenz aber nicht umsetzen kann. Da ist die Erwartungshaltung an solch ein rollendes Smartphone gr&#xF6;&#xDF;er.

R&#xE4;tselhaft bleibt auch, warum das Model Y kein Head-up-Display bietet. So schneidet das Tesla Model Y im Kapitel Bedienung am schlechtesten ab (Note 4,0).   Ab 40.000 Euro: Die neue Standardversion  Um den Verkauf anzukurbeln, ist das Tesla Model Y ab 2026 f&#xFC;r einen Preis knapp unter 40.000 Euro zu haben (bestellbar schon jetzt).  Damit der Preis realisiert werden kann, wurde die neue Standardversion technisch und ausstattungsseitig ein wenig abgespeckt. Wobei das Leistungspotenzial des Antriebs sowie das Fahrverhalten sich nur um Nuancen ge&#xE4;ndert haben.  Auf folgende Dinge muss man bei der neuen Standardversion verzichten: die Kofferraumabdeckung das Panoramaglasdach die LED-Lichtb&#xE4;nder an Front und Heck die Mittelkonsole mit verschlie&#xDF;baren F&#xE4;chern die Ledersitze (nur noch Stoff) die Auskleidungen der T&#xFC;rf&#xE4;cher Lautsprecher der Soundanlage (nur noch 7) Dimension der R&#xE4;der (Basis nur 18 Zoll) Display f&#xFC;r die R&#xFC;ckbank elektrische Verstellung der R&#xFC;ckbank (nur noch mechanisch) Es gibt aber auch Verbesserungen, die mit dem neuen Standardmodell verbunden sind. So ist die Batteriekapazit&#xE4;t nach ADAC Information von 60,0 auf 64,5 kWh angestiegen (keine offiziellen Werte). Die Reichweite betr&#xE4;gt nun offiziell 534 statt 455 Kilometer. Der Verbrauch sank laut Hersteller von 15,7 auf 13,8 kWh pro 100 Kilometer.  Die gestiegene Effizienz wurde offenbar durch kleiner dimensionierte R&#xE4;der (18 statt 19 Zoll) sowie leichte aerodynamische Retuschen an Front und Heck erreicht. M&#xF6;glicherweise spielt auch eine ge&#xE4;nderte Software bei der Leistungssteuerung eine Rolle. Etwas kurios mutet an, dass der Dachhimmel nun mit Stoffbahnen verkleidet und dadurch optisch geschlossen wurde, das Glasdach aber weiterhin montiert ist. Unterschied: Tesla verwendet statt doppelschichtigem Glas jetzt eine Einfachverglasung am Dach. Das spart Materialkosten und Gewicht. Das Soundsystem hat dagegen merklich an Klasse eingeb&#xFC;&#xDF;t, wie die Redaktion bei einer ersten Probefahrt hat h&#xF6;ren k&#xF6;nnen. Grund ist, dass nun deutlich weniger Lautsprecher im Fahrzeuginneren verbaut sind, die meisten davon in einer Soundbar auf dem Armaturenbrett. Das hei&#xDF;t, der Klang ist nicht nur weniger volumin&#xF6;s, er ist auch weniger raumf&#xFC;llend. Die T&#xF6;ne gelangen nun &#xFC;berwiegend und deutlich verortbar von vorn.  Dass die R&#xFC;cksitze beim Standardmodell nicht elektrisch, sondern nur mechanisch-manuell verstellt werden k&#xF6;nnen, ist f&#xFC;r die meisten Interessenten wahrscheinlich leicht verschmerzbar. Es ist am Ende eine pers&#xF6;nliche Abw&#xE4;gung, so wie bei jedem anderen Verzichtspunkt.     Tesla Model Y: Daten &amp; Preise  ADAC Messwerte ADAC Testergebnis Hier finden Sie noch viele weitere Neuvorstellungen, Fahrberichte und Autotests.]]>
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            <title>100.000 km Dauertest: H&amp;#xE4;lt das Tesla Model Y, was Musk verspricht?</title>
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            <dc:creator>Rudschies</dc:creator>
            <pubDate>2025-10-22T09:13:00+02:00</pubDate>
            <description>&lt;![CDATA[&lt;img src="https://assets.adac.de/image/upload/v1760682921/ADAC-eV/KOR/Bilder/ADAC-Prod/tesla-model-y-dauertest-schnellladen-2510_sw17cp.jpg">]]&gt; Mythos und Wirklichkeit: Was von Elon Musks Versprechungen im Alltag &amp;#xFC;brig bleibt. Dauertest Tesla Model Y.</description>
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                <![CDATA[Mythos und Wirklichkeit: Was nach 100.000 Kilometern von Elon Musks vielf&#xE4;ltigen Versprechen zum Tesla Model Y &#xFC;brig bleibt. Zwischenbilanz mit viel Licht, hin und wieder aber auch Schatten.   Elektro-K&#xF6;nig auf der Langstrecke Schw&#xE4;chen bei Komfort und Bedienung Ladeleistung leicht reduziert Wie schl&#xE4;gt sich Elon Musks Meisterst&#xFC;ck im Dauertest des ADAC? Ob sich das Model Y von Tesla wirklich als Elektro-Langstreckenl&#xE4;ufer bew&#xE4;hren kann, ob es Nervereien im Alltag oder gar Defekte und Liegenbleiber gibt, wollten die Testingenieure des ADAC herausfinden. Und haben das Model Y ab Herbst 2022 zun&#xE4;chst ausschlie&#xDF;lich f&#xFC;r l&#xE4;ngere Dienstreisen eingesetzt, ab Mai 2024 (mit Kilometerstand 30.000) dann aber in den allgemeinen Dauertest &#xFC;bernommen. Dadurch sind in den letzten 14 Monaten enorme 70.000 Kilometer hinzugekommen. Rechnerisch durchschnittliche Tagesfahrleistung: 165 Kilometer. Das ist vier- bis f&#xFC;nfmal mehr als die in Deutschland &#xFC;bliche Tagesfahrleistung von Pkw-Nutzern. Elektroauto f&#xFC;r die Langstrecke Das Model Y von Tesla ist im Fahrzeug-Pool eines der am h&#xE4;ufigsten bewegten Fahrzeuge &#x2013; insbesondere f&#xFC;r Langstrecken. Die Gr&#xFC;nde daf&#xFC;r liegen auf der Hand: Die Reichweite von 300 bis 400 Kilometer &#x2013; abh&#xE4;ngig von Fahrweise und Wetter &#x2013; ist alltags- und langstreckentauglich. 

Die Integration der Supercharger in die Navigation funktioniert reibungslos, der Ladevorgang bei Tesla ist denkbar einfach. Selbst Elektro-Neulinge kommen mit dem System gut zurecht, da sich das Fahrzeug am Supercharger automatisch identifiziert und keine Karten oder Apps ben&#xF6;tigt werden. Die enorme Laufleistung von 100.000 Kilometer kam &#xFC;brigens trotz einer l&#xE4;ngeren Werkstattreparaturzeit zusammen: Bei Kilometerstand 43.000&#x202F; wurde das Model Y unverschuldet in einen Unfall verwickelt. Ein anderes Fahrzeug streifte den parkenden Tesla kr&#xE4;ftig an der rechten Front. Die Reparatur dauerte rund sechs Wochen.  Insgesamt erwies sich das Tesla Model Y &#xFC;ber die bisherigen 100.000&#x202F; Kilometer als zuverl&#xE4;ssiger Begleiter &#x2013; auch wenn es nicht ganz frei von kleineren Defekten und Auff&#xE4;lligkeiten blieb. Absolut ungewohnt f&#xFC;r Autofahrer ist, dass die Kommunikation mit Tesla ausschlie&#xDF;lich &#xFC;ber eine App erfolgt. Der Nutzer meldet dort Probleme oder Werkstattw&#xFC;nsche und vereinbart digital einen Servicetermin.  Das funktioniert erstaunlich gut: R&#xFC;ckfragen werden per Chatfunktion direkt in der App gekl&#xE4;rt, hinterlegte R&#xFC;ckrufw&#xFC;nsche meist z&#xFC;gig bearbeitet. Dennoch ist dieser digitale Werkstattkontakt nicht immer ideal &#x2013; manchmal w&#xFC;nscht man sich, einfach kurz mit einem Serviceberater telefonieren zu k&#xF6;nnen.   Tesla Model Y: Defekte und Service Dauertest-Details im Bild Lob und Kritik im Alltag Besonders &#xFC;berzeugend werden neben den Langstreckenqualit&#xE4;ten das Raumangebot sowie die Fahrleistungen des Tesla Model Y beurteilt. Der Allrad-Elektroantrieb ist &#xFC;ber jeden Zweifel erhaben und bietet in jeder Lage mehr als gen&#xFC;gend Leistung &#x2013; bis hin zu Geschwindigkeiten jenseits der 200 km/h. Die meisten Elektroautos haben da schon lange abgeregelt. 

Beim Rangieren und in Parkh&#xE4;usern st&#xF6;ren der gro&#xDF;e Wendekreis und die Au&#xDF;enabmessungen &#x2013; das Fahrzeug ist nicht besonders handlich. Und weil die Felgen etwas &#xFC;berstehen, also nicht durch die Reifen gesch&#xFC;tzt sind, werden sie beim Einparken h&#xE4;ufig am Bordstein besch&#xE4;digt. Der Verbrauch von durchschnittlich 21,2 kWh/100 km laut Bordcomputer geht angesichts der &#xFC;berwiegenden Nutzung auf der Autobahn und der saisonalen Schwankungen absolut in Ordnung. Auch wenn in diesem Wert weder Ladeverluste noch Standverbr&#xE4;uche enthalten sind.  Kritische T&#xF6;ne f&#xE4;ngt sich das Model Y wegen des mangelnden Federungskomforts und der teils umst&#xE4;ndlichen Bedienung ein. Das beginnt bei den versenkten T&#xFC;rgriffen, die &#xE4;u&#xDF;erst fummelig zu bet&#xE4;tigen sind, und endet beim Unmut &#xFC;ber den Zwang, die Funktionswahl fast ausschlie&#xDF;lich &#xFC;ber den zentralen Bildschirm vornehmen zu m&#xFC;ssen. Die einzigen physischen Tasten im Model Y sind die f&#xFC;r die Fensterheber, der Warnblinker in der Dacheinheit sowie zwei unbeschriftete Drehkn&#xF6;pfe auf dem Lenkrad.  Wunsch nach Tasten und Kn&#xF6;pfen  Der rechte Knopf am Lenkrad dient als W&#xE4;hlhebel f&#xFC;r die Fahrstufe und zur Aktivierung des Autopiloten, der linke f&#xFC;r Blinker und Scheibenwischer (&quot;Tippwischen&quot; und &quot;Waschd&#xFC;sen&quot;). Alles Weitere wird &#xFC;ber das zentrale Display gesteuert, indem man links unten auf das Fahrzeugsymbol tippt. Dann &#xF6;ffnet sich ein Men&#xFC; mit den wichtigsten und am h&#xE4;ufigsten genutzten Funktionen zur Fahrzeugbedienung. Auf ein Kombiinstrument hinter dem Lenkrad oder ein Head-up-Display verzichtet Tesla vollst&#xE4;ndig. Als Neuling muss man sich mit dem Infotainment und der Fahrzeugbedienung aktiv befassen oder eine Einweisung erhalten. Einige Nutzer kommen nach kurzer Zeit gut zurecht und empfinden das System als fortschrittlich und angenehm. Der Mehrheit ist es jedoch auch nach mehreren Fahrten nicht intuitiv genug. Zwar lassen sich viele Funktionen &#xFC;ber Lenkradtasten oder Sprachsteuerung bedienen, doch auch das erfordert &#xDC;bung. Viele w&#xFC;nschen sich daher mehr haptische Tasten f&#xFC;r g&#xE4;ngige Funktionen wie Scheibenwischer oder Spiegelverstellung.  Als wenig hilfreich, teilweise sogar st&#xF6;rend bis gef&#xE4;hrlich wurden die Tesla-Fahrassistenten bewertet. Abstandstempomat, Lenkassistent und Spurwechselassistent sind unausgereift. Die Verkehrszeichenerkennung verbesserte sich zwar &#xFC;ber die Jahre durch Software-Updates etwas, zeigte aber weiterhin regelm&#xE4;&#xDF;ig falsche Schilder an. Das Vertrauen in die Systeme blieb gering, viele Nutzer deaktivierten sie daher dauerhaft.   Gef&#xE4;hrlicher Autopilot  Am heftigsten f&#xE4;llt die Kritik &#xFC;ber den sogenannten Autopiloten des Tesla Model Y aus. Der Begriff suggeriert eine Funktionalit&#xE4;t, die das Fahrzeug in der Realit&#xE4;t nicht bietet. Gegen einen Aufpreis von 3800&#x202F;&#x20AC; gibt es den &quot;Enhanced Autopilot&quot;, der zus&#xE4;tzlich einen Spurwechselassistenten, die Funktion &quot;Herbeirufen&quot; sowie &quot;Mit Autopilot navigieren&quot; umfasst. 

Alternativ kann f&#xFC;r 7500&#x202F;&#x20AC; das Paket &quot;Volles Potenzial f&#xFC;r autonomes Fahren&quot; erworben werden, das zus&#xE4;tzlich den &quot;Ampel- und Stoppschildassistenten&quot; enth&#xE4;lt &#x2013; sowie das vage Versprechen, dass das Fahrzeug eines Tages autonom fahren k&#xF6;nne.  Funktionen wie &quot;Herbeirufen&quot; oder &quot;Mit Autopilot navigieren&quot; sind eher Spielereien. Der Spurwechselassistent macht den Spurwechsel  auf Autobahnen relativ tr&#xE4;ge. H&#xE4;ufig wird das Man&#xF6;ver auch abgebrochen, wenn etwas mehr Verkehr herrscht und keine passende L&#xFC;cke gefunden wird. Das System weist insgesamt ein unausgereiftes Verhalten auf. Es kam mehrfach zu Situationen, in denen der Fahrer unerwartet eingreifen musste, um Schlimmeres zu verhindern.  Im Laufe der Jahre gab es zahlreiche Software-Updates, die auch das Verhalten des Autopiloten ver&#xE4;nderten. Die ber&#xFC;chtigten &quot;Phantombremsungen&quot;, bei denen das Fahrzeug ohne erkennbaren Grund stark abbremste, sind deutlich seltener geworden.  Daf&#xFC;r treten nun h&#xE4;ufiger sogenannte &quot;Angstbremsungen&quot; auf: Das Fahrzeug interpretiert harmlose Alltagssituationen als potenziell gef&#xE4;hrlich und bremst vorsorglich &#x2013; etwa bei entgegenkommenden Fahrzeugen in Ortschaften, an Einm&#xFC;ndungen oder bei langsam auffahrenden Fahrzeugen auf der Autobahn.  Es gab F&#xE4;lle, dass der Tesla auf der rechten Spur bremst, weil ein anderes Fahrzeug mit hoher Geschwindigkeit links &#xFC;berholt. W&#xE4;hrend man bei klassischen Tempomaten den Fu&#xDF; &#xFC;ber dem Bremspedal bereith&#xE4;lt, muss man beim Tesla den rechten Fu&#xDF; &#xFC;ber dem Fahrpedal halten, um das &#xFC;bervorsichtige System reaktionsschnell &#xFC;bersteuern zu k&#xF6;nnen &#x2013; damit kein Hintermann auff&#xE4;hrt. Eine fragw&#xFC;rdige Erziehungsma&#xDF;nahme wurde mit dem gro&#xDF;en Software-Update im Dezember 2023 eingef&#xFC;hrt: Die Innenraumkamera &#xFC;berwacht die Aufmerksamkeit des Fahrers. Wer zu lange aufs Display oder aus dem Fenster schaut, riskiert den Entzug der Autopilot-Funktion f&#xFC;r die restliche Fahrt. Nach f&#xFC;nf solcher &quot;Strikes&quot; innerhalb kurzer Zeit wird die Funktion sogar f&#xFC;r eine ganze Woche gesperrt.  Gesundheit des Akkus im Model Y Der Gesundheitszustand der Batterie wurde mehrfach gepr&#xFC;ft &#x2013; sowohl &#xFC;ber Teslas eigenen Batterietest als auch &#xFC;ber den unabh&#xE4;ngigen Aviloo-Test. Das Ergebnis: Ein SoH-Wert von 91 bis 92 Prozent nach 100.000 Kilometern, was einer normalen und unkritischen Alterung entspricht. Insofern zeigt sich die Batterie bisher robust und zuverl&#xE4;ssig, insbesondere da sie im Dauertest regelm&#xE4;&#xDF;ig auf 100 Prozent aufgeladen und relativ h&#xE4;ufig schnell geladen wurde. Tesla war &#xFC;brigens der erste Hersteller, der eine automatische Batterievorkonditionierung f&#xFC;r das Schnellladen in die Routenf&#xFC;hrung integrierte. Diese Funktion arbeitet nach wie vor zuverl&#xE4;ssig: Das Fahrzeug bereitet die Batterie automatisch optimal auf den Ladevorgang vor. Schnelles Laden nun langsamer Allerdings wurde zuletzt ein Leistungsverlust beim Schnellladen festgestellt. Die maximal m&#xF6;gliche Ladeleistung, die das Model Y ausschlie&#xDF;lich an Tesla-Superchargern erreicht, lag anfangs bei bis zu 257&#x202F;kW (bei 5&#x202F;Prozent Ladestand). Dieser Wert wird inzwischen nicht mehr erreicht. Die Spitzenleistung lag in mehreren Versuchen nun nur noch bei knapp &#xFC;ber 200&#x202F;kW.

In Zahlen bedeutet das, dass an der ADAC Schnelllades&#xE4;ule anf&#xE4;nglich in 30 Minuten Ladezeit 55,7 kWh nachgeladen werden konnten, was 295 km Reichweite entspricht. Nun sind nur noch 48,4 kWh und 256 km Reichweite in 30 Minuten m&#xF6;glich. Die Schnellladef&#xE4;higkeit hat sich somit um 13 Prozent verschlechtert. 

Trotz dieses R&#xFC;ckgangs in der Ladeleistung wurde das von den Nutzern bisher noch nicht negativ wahrgenommen. Insgesamt bescheinigen sie dem Model Y weiterhin eine sehr gute Langstreckentauglichkeit. Bericht und fachliche Beratung: Matthias Vogt/ADAC Technik Zentrum ]]>
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            <title>Tesla Cybertruck: Probefahrt in Elon Musks Elektro-Panzer</title>
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            <dc:creator>Redaktion</dc:creator>
            <pubDate>2024-04-05T14:35:00+02:00</pubDate>
            <description>&lt;![CDATA[&lt;img src="https://assets.adac.de/image/upload/v1712152028/ADAC-eV/KOR/Bilder/Fotograf/tesla-cybertruck-fahrbericht-stehend-2404_c2clgs.jpg">]]&gt; Er sieht aus wie aus einem Science-Fiction-Film, soll 550 Kilometer Reichweite haben und die Insassen mit schussfester Karosserie sch&amp;#xFC;tzen. Testfahrt in Elon Musks Cybertruck.</description>
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                <![CDATA[Tesla-Eigner Elon Musk ist bekannt f&#xFC;r vision&#xE4;re Ideen und Produkte. Mit dem Cybertruck soll die Generation E selbst dem Weltuntergang davon fahren. Oder auch nicht. Eine Probefahrt im elektrischen Monster-Pick-up. Umstrittenes Design Bis zu drei Elektromotoren und 857 PS  Schusssichere Edelstahlkarosserie Ein Pick-up-Truck aus den USA ist der Aufreger der Saison. Denn seit Tesla &#x2013; wie &#xFC;blich mit einigen Jahren Versp&#xE4;tung &#x2013; seinen Cybertruck ausliefert, spaltet der elektrische Pritschenwagen die PS-Welt in zwei Lager. Und der Riss geht diesmal sogar mitten durch die Generation E, die bis dato in Treue fest und unersch&#xFC;tterlich zu ihrem Messias Musk gestanden hat. Fu&#xDF;g&#xE4;ngerschutz einer Planierraupe Denn w&#xE4;hrend die einen &#xFC;ber die futuristische Form und den &#xFC;berf&#xE4;lligen Versuch jubeln, das v&#xF6;llig verkrustete Fahrzeugsegment des Pick-up-Trucks neu zu erfinden, f&#xFC;rchten die anderen &#x2013; losgel&#xF6;st von den Batterien im Fahrzeugboden &#x2013; die Carpokalypse, schimpfen &#xFC;ber das endzeitliche Design des Cybertrucks und sorgen sich um den Schutz der &#xFC;brigen Verkehrsteilnehmer.

Ganz gleich, ob das Edelstahlblech nun schusssicher ist oder nicht oder ob das Panzerglas inzwischen stabiler ist als bei der Premiere der Studie, als Designer Franz von Holzhausen es mit einer Art Boccia-Kugel peinlicherweise doch durchschlagen hatte: W&#xE4;hrend die Insassen sicher sein m&#xF6;gen wie in Abrahams Scho&#xDF;, wirkt der Cybertruck auf andere Verkehrsteilnehmer so freundlich wie ein Panzer und suggeriert den Partnerschutz einer Planierraupe. Kein Wunder, dass sich Experten bereits jetzt &#xFC;ber die Zulassungsf&#xE4;higkeit des Gef&#xE4;hrts in Europa streiten. Dabei hat Tesla noch nicht einmal entschieden, ob der Cybertruck &#xFC;berhaupt in den Export gehen soll. Und muss sich damit auch nicht beeilen. Denn f&#xFC;rs Erste haben sie genug damit zu tun, die Produktion in der Fabrik im texanischen Austin ins Laufen und gen&#xFC;gend Autos f&#xFC;r den US-Markt auf die Stra&#xDF;e zu bringen. Eines der ersten hat sich Shaheen Badiyan gesichert, der allerdings eher Tesla-J&#xFC;nger als Truck-Fahrer ist. Denn statt mit Landwirtschaft, Erd&#xF6;l oder wenigstens Bauarbeiten verdient der Texaner sein Geld mit Software. Von US-Bestsellern im Pick-up-Segment wie dem Ford F-150, dem Chevrolet Silverado oder einem Ram 1500 wollte er bislang nichts wissen. Doch auf den ersten Truck seines Lebens ist er so stolz, dass er bereitwillig auch mal einen Journalisten aus Europa ans Steuer l&#xE4;sst. Schlie&#xDF;lich m&#xFC;sse die Botschaft dieses Autos in die Welt getragen werden, ist der Besitzer &#xFC;berzeugt. Und wenn Tesla schon keine Testwagen herausgibt, dann springt er gerne in die Bresche. Cybertruck: Aufmerksamkeit garantiert Zwar ist es schwer vorstellbar, dass sich Farmer und Rinderz&#xFC;chter, &#xD6;lbohrer und Handwerker f&#xFC;r so ein Auto erw&#xE4;rmen k&#xF6;nnen, selbst wenn Tesla tapfer Fotos von Baustellen streut, wo Baumaterial auf der Pritsche liegt und S&#xE4;gen oder Trennschleifer mit Strom aus dem Batteriepack des Cybertrucks die Funken fliegen lassen.

Doch unser Leihgeber ist der beste Beweis daf&#xFC;r, dass Tesla daf&#xFC;r umso leichter Menschen erreicht, die vom klassischen Workhorse gar nichts wissen wollen. Er braucht kein Arbeitsger&#xE4;t, sondern ein Auto f&#xFC;r die Freizeit, wenn er am Wochenende zum Fischen f&#xE4;hrt oder zum Wandern. Und vor allem braucht er ihn, weil das Auto so cool ist und ihn jeder anstarrt. &quot;Das klappt schon mal prima. Was der Cybertruck sonst so drauf hat, habe ich noch gar nicht ausprobiert&quot;, muss er einr&#xE4;umen. &quot;Die erste Offroad-Tour zum Beispiel muss noch ein bisschen warten.&quot; Mehr Reichweite dank Akku-(Hucke-)Pack Doch ganz egal, ob Arbeit, Sport oder Spiel &#x2013; an der Reichweite soll es nicht liegen. Zwar macht Tesla wie immer keine Angaben zur Batteriegr&#xF6;&#xDF;e. Aber schon das Basismodell hat einen Aktionsradius von 400 Kilometern, im besten Fall (mit der allradgetriebenen Dual-Motor-Version) sind fast 550 Kilometer drin. Und wer auch dann noch nicht mit 250 kW Ladeleistung an den Supercharger will, der bekommt erstmals bei Tesla auch einen Range Extender. Nein, keinen Verbrenner, der wie beim seligen BMW i3 oder beim aktuellen Mazda MX-30 einen Generator antreibt. Die Amerikaner schnallen einfach einen weiteren Akku auf die Ladefl&#xE4;che und legen damit nochmal 200 Kilometer drauf. Gesch&#xE4;tzte Reichweite dann: rund 755 Kilometer. Bilder: Der Tesla Cybertruck im Detail Zwar hat Elon Musk mit reichlich Versp&#xE4;tung im November 2023 die Produktion gestartet, doch bislang sind die Cybertruck-St&#xFC;ckzahlen gering, und der silberne Sonderling ist noch ein Exot auf den US-Stra&#xDF;en. Wo immer er auftaucht, steht er deshalb sofort im Zentrum des Interesses, und die Passanten sind wahlweise fasziniert oder irritiert. Aber niemand, wirklich niemand geht gleichg&#xFC;ltig an dem matt schimmernden Wagen vorbei, dessen dreieckige  Silhouette eher an Algebra erinnert als an Automobildesign, und der sich allen Gr&#xF6;&#xDF;envergleichen widersetzt.  Denn eigentlich ist er mit seinen knapp 5,70 Metern L&#xE4;nge eine halbe Nummer kleiner als seine klassischen Konkurrenten, die alle weit &#xFC;ber die Sechs-Meter-Marke hinaus ragen. Doch wo das Auge keinen Halt findet,  f&#xE4;llt das Absch&#xE4;tzen schwer. Und die Fahrzeugfront, die senkrecht aufragt wie das Schild einer Planierraupe, macht es einem auch nicht leichter. Das Design? Pure Provokation Nat&#xFC;rlich ist das Design pure Provokation &#x2013; und funktioniert in dieser Disziplin perfekt. Schlie&#xDF;lich wirken selbst hoffnungslos &#xFC;berzeichnete Lamborghini fast lieblich neben dem Cybertruck, und nach einem Bugatti dreht sich pl&#xF6;tzlich keiner mehr um.

Aber die Form ist auch der Produktion geschuldet. Denn der Cybertruck wird nicht aus gebogenem Blech gebaut, sondern aus gestanztem Edelstahl. Der ist zwar &#x2013; selbst wenn erste Internetvideos nach Wasserdurchfahrten das Gegenteil suggerieren &#x2013; rostfrei und muss deshalb nicht lackiert werden, was cool aussieht und zugleich einen extrem teuren Fertigungsschritt spart und damit Musks Ruf als Kostenkiller f&#xF6;rdert. Doch daf&#xFC;r l&#xE4;sst sich das Material nur schwerlich biegen, und der Cybertruck ist deshalb kantiger als jedes andere Auto &#x2013; fast, als h&#xE4;tte ihn ein kleines Kind aus Karton gebastelt. Steriler Look im Innenraum So fremd der Cybertruck von au&#xDF;en wirkt, so typisch f&#xFC;r Tesla ist sein Innenraum: N&#xFC;chtern, kahl, ja fast steril ist die Kabine und wo Pick-ups in der alten Welt gem&#xFC;tlich sind wie das Wohnzimmer einer S&#xFC;dstaaten-Villa mit durchgesessenen Lederm&#xF6;beln, wirkt der Innenraum des Cybertruck wie eine Suite im Designerhotel &#x2013; stylisch, aber unbehaglich. Das liegt auch daran, dass es weder viele Ablagen gibt, noch irgendwelche Schalter.  Im Cybertruck wird Tesla-typisch alles nur &#xFC;ber den riesigen Bildschirm in der Mittelkonsole bedient. Selbst den Blinker und den W&#xE4;hlhebel f&#xFC;r die verschiedenen Fahrstufen haben sie sich gespart. Und der winzige R&#xFC;ckspiegel im Innenraum ist auch nur eine pflichtschuldige Reminiszenz an den Gesetzgeber.  Denn zumindest solange das Rollo schr&#xE4;g &#xFC;ber der Ladefl&#xE4;che liegt und das Hab und Gut so vor neugierigen Blicken sch&#xFC;tzt, ist es nichts mit dem Blick nach hinten. Aber wer schaut schon nach hinten, wenn er die Zukunft so fest im Blick hat wie Elon Musk? Immerhin ist der Cybertruck ger&#xE4;umig, und was ihm in der zweiten Reihe an Kopffreiheit fehlt, das macht das gro&#xDF;e Panoramadach zumindest optisch wieder wett. Leistung im &#xDC;berfluss Auch beim Fahren hat der Truck so seine T&#xFC;cken. Klar, Leistung gibt es satt, und wie bei jedem Elektroauto ist der Vortrieb fast explosiv &#x2013; schon das Basismodell (mit einem Motor und Heckantrieb) soll trotz seiner bald drei Tonnen Gewicht in 6,5 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100 beschleunigen, wenn es denn im n&#xE4;chsten Jahr tats&#xE4;chlich zu Preisen ab 60.990 US-Dollar in den Handel kommt.

Das Topmodell mit dem klangvollen Namen Cyberbeast setzt mit drei Motoren, 857 PS und 99.990 US-Dollar Grundpreis noch einen drauf: Sein Sprintwert von 2,7 Sekunden l&#xE4;sst so manchen Supersportwagen stehen. Aber wo Tesla sonst gerne mitmacht beim Wettr&#xFC;sten und zum Beispiel das Model S &#xFC;ber 320 km/h schnell rennen l&#xE4;sst, wird auch der st&#xE4;rkste Cybertruck sp&#xE4;testens bei 210 km/h eingebremst. Macht aber nichts. Schlie&#xDF;lich darf man in Amerika &#x2013; und nur dort gibt es den silbernen Sonderling bislang &#x2013; ohnehin nirgendwo schneller fahren als 130 km/h.  Sterile Lenkung, harte Federung W&#xE4;hrend sich der Cybertruck auf der Geraden als typischer Tesla erweist, muss man sich ans Kurvenfahren erst noch gew&#xF6;hnen. Denn als w&#xE4;re das oben und unten abgeflachte, eckige Lenkrad nicht schon eigenwillig genug, setzt Tesla hier auch noch auf eine Steer-by-Wire-Technologie ohne mechanische Verbindung zu den R&#xE4;dern. Stattdessen lenkt eine Elektronik, die mit zunehmendem Einschlag gleichzeitig die &#xDC;bersetzung &#xE4;ndert. Und wenn dann auch noch die Hinterr&#xE4;der mitlenken, geht es dem gelernten Lenkgef&#xFC;hl v&#xF6;llig entgegen und zumindest  beim Rangieren und im langsamen Stadtverkehr legt man einen ungew&#xF6;hnlich eckigen Fahrstil an den Tag. Deshalb dauert es ein bisschen, bis man im Cybertruck den Bogen raus hat. Ach ja, und dann ist da ja noch die Sache mit der Federung, bei der Tesla auf Luft statt Stahl setzt.  Schlie&#xDF;lich l&#xE4;sst sich so auf Knopfdruck, pardon, mit einem Fingertipp auf dem Touchscreen die Bodenfreiheit auf mehr als 40 Zentimeter anheben, damit der in zwei von drei Versionen mit Allradantrieb ausgestattete Cybertruck &#xFC;ber Stock und Stein kraxeln oder durchs Wasser waten kann.

Dummerweise war damit zumindest unser Exemplar des Pritschenwagens auf der Stra&#xDF;e so hart und unkomfortabel gefedert, dass schon kleine Schlagl&#xF6;cher schmerzhaft waren und ein paar Temposchwellen im Parkhaus aus der Reise einen Ritt auf einem Wildpferd machen. Zumindest in dieser Hinsicht f&#xFC;hlen sich die Cybertrucker dann doch wie die Cowboys, die den Pick-up zum Volkshelden der vereinigten Staaten gemacht haben.  Kommt der Cybertruck nach Europa? Zu einem m&#xF6;glichen Marktstart in Europa bzw. Deutschland will sich Tesla noch nicht &#xE4;u&#xDF;ern. Fraglich ist auch, ob der Cybertruck mit seinen unnachgiebigen Planken aus Edelstahl und seinen spitzen Ecken in der jetzigen Form eine Zulassung in Europa bekommen w&#xFC;rde. Die Anforderungen insbesondere an den Fu&#xDF;g&#xE4;ngerschutz sind hierzulande hoch. Erste Crashtest-Videos aus den USA waren bereits zu sehen. ADAC Crash-Experte Volker Sandner dazu: &quot;Die derzeit vorliegenden Crashtest-Ergebnisse aus den USA lassen keine belastbaren R&#xFC;ckschl&#xFC;sse auf ein Abschneiden nach den europ&#xE4;ischen Crashvorgaben zu. Durch die extreme Keilform des Cybertruck k&#xF6;nnte nach unserer Einsch&#xE4;tzung allerdings der Fu&#xDF;g&#xE4;ngerschutz ein Problem darstellen. Je nach Gr&#xF6;&#xDF;e des Fu&#xDF;g&#xE4;ngers kann es passieren, dass sich ein Teil des K&#xF6;rpers &#xFC;ber die Haube abrollt und der andere unter das Fahrzeug gezogen wird. Die Gefahr wird durch die extremen Kanten am Vorderwagen zus&#xE4;tzlich erh&#xF6;ht.&quot; Denkbar ist allerdings, dass Tesla den Cybertruck in Europa in der Nutzfahrzeugklasse N auf den Markt bringt. Hier gelten andere Zulassungsvorgaben. Es k&#xF6;nnte also sein, dass der Cybertruck &#xFC;ber diesen Kniff den Weg nach Europa findet. Nur wann, kann derzeit niemand sagen. Cybertruck: Technische Daten US-Spezifikation Text: Thomas Geiger]]>
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            <title>Elektro-SUV-Vergleich: Tesla Model Y gegen Hyundai Ioniq 5 und Mercedes EQB</title>
            <link>https://www.adac.de/rund-ums-fahrzeug/autokatalog/marken-modelle/auto/vergleichstest-hyundai-ioniq-5-mercedes-eqb-tesla-model-y/</link>
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            <dc:creator>Wieler</dc:creator>
            <pubDate>2023-12-20T16:30:00+01:00</pubDate>
            <description>&lt;![CDATA[&lt;img src="https://assets.adac.de/image/upload/v1702635985/ADAC-eV/KOR/Bilder/Fotograf/e-suv-vergleichstest-aufmacher-gruppe-2312_p67jal.jpg">]]&gt; Drei Elektro-SUVs in der Mittelklasse wollen an die Spitze: Hyundai Ioniq 5, Mercedes EQB und Tesla Model Y. Aber nur einer gewinnt.</description>
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                <![CDATA[Ist Tesla nach wie vor das Ma&#xDF; der Dinge bei Elektroautos? Die Frage beantwortet der aktuelle Elektro-SUV-Vergleich des ADAC. Das beliebte Tesla Model Y muss sich dem Hyundai Ioniq 5 und dem Mercedes EQB stellen. Test, Bilder, Daten. Elektrische Familien-SUVs mit viel Platz Test-Reichweiten zwischen 360 und 435 Kilometer  Preise um die 60.000 Euro Was wird 2023 das weltweit meistverkaufte Fahrzeug? Ein VW Golf oder vielleicht ein Modell von Toyota? Weit gefehlt. Das am meisten verkaufte Fahrzeug weltweit d&#xFC;rfte das Tesla Model Y werden. Das beliebteste Elektro-Auto war es ohnehin l&#xE4;ngst. Der Grund liegt auf der Hand: Tesla hat sich seit dem Erscheinen des Model S 2012 den Ruf erarbeitet, allen anderen Herstellern bei E-Autos weit voraus zu sein. Doch die Konkurrenz schl&#xE4;ft nicht &#x2013; und hat l&#xE4;ngst mit eigenen Modellen nachgezogen. Wie ist der Status quo mittlerweile? K&#xF6;nnen andere mithalten oder Tesla gar &#xFC;berholen? Der ADAC hat das Tesla Model Y mit dem Hyundai Ioniq 5 und dem Mercedes EQB verglichen: drei Mittelklasse-SUVs im Test.  Platzangebot/Innenraum Mit 4,75 Metern L&#xE4;nge streckt sich das Tesla Model Y am meisten und nimmt auch in der Breite den gr&#xF6;&#xDF;ten Raum in Anspruch. Mercedes EQB und Hyundai Ioniq 5 sind 7 bzw. 12 Zentimeter k&#xFC;rzer, der Mercedes ist zudem 10 Zentimeter schmaler, was sich in engen Parkl&#xFC;cken und Parkh&#xE4;usern oder auch in der heimischen Garage positiv bemerkbar macht. Daf&#xFC;r verw&#xF6;hnt der Tesla mit dem gr&#xF6;&#xDF;ten Kofferraum und dem besten Platzangebot im Fond.

Die beiden Konkurrenten liegen allerdings nur geringf&#xFC;gig dahinter. Das Platzangebot f&#xE4;llt bei allen drei SUVs gut aus, selbst gro&#xDF;e Personen finden in beiden Sitzreihen ausreichend Platz vor. Und auch das Gep&#xE4;ck l&#xE4;sst sich in den gut nutzbaren Kofferr&#xE4;umen bestens verstauen. Im Gegensatz zum Mercedes besitzen Tesla und Hyundai ein brauchbares Staufach unter der Fronthaube (&quot;Frunk&quot;), in dem sich beispielsweise das Ladekabel gut erreichbar unterbringen l&#xE4;sst.  Dass f&#xFC;r den Mercedes weder Anh&#xE4;nge- noch St&#xFC;tzlasten erlaubt sind, ist aber ein Unding. Doch das soll sich mit dem Facelift-Modell 2024 &#xE4;ndern: Mercedes verspricht 1,7 Tonnen Anh&#xE4;ngelast und damit mehr als Tesla Model Y und Ioniq 5 (jeweils 1,6 Tonnen) ziehen d&#xFC;rfen.  Womit der Mercedes punktet, ist die Innenraumvariabilit&#xE4;t. Eine dritte Sitzreihe gibt es nur f&#xFC;r den EQB als Extra, und die Sitze der zweite Reihe lassen sich wie auch beim Tesla in drei Teilen umlegen. Beim Hyundai Ioniq 5 ist die R&#xFC;ckbank nur im Verh&#xE4;ltnis 60 zu 40 umklappbar, doch seine R&#xFC;ckbank l&#xE4;sst sich l&#xE4;ngs verschieben (f&#xFC;r EQB als Extra) und die Lehnen ebenso wie beim Tesla in der Neigung verstellen. So kann die gro&#xDF;e Reise kommen. Vorteil f&#xFC;r den EQB: Er verf&#xFC;gt als einziger &#xFC;ber konventionelle B&#xFC;gelgriffe, die im Gegensatz zu den b&#xFC;ndig in die T&#xFC;r eingelassenen T&#xFC;rgriffen der Konkurrenz jederzeit ideal zu greifen sind und auch im Falle eines Unfalls das &#xD6;ffnen der T&#xFC;ren erleichtern.  Bei der Verarbeitungsqualit&#xE4;t liegen die drei eng beisammen. Hyundai und Mercedes punkten mit penibler Verarbeitung, haben aber mehr Hartplastik im Innenraum und k&#xF6;nnen hier nicht mit dem Model Y mithalten: Nur beim Tesla ist das Armaturenbrett auch im unteren Bereich mit gesch&#xE4;umtem Kunststoff verkleidet, der Mitteltunnel gepolstert sowie alle Dachs&#xE4;ulen und die Sonnenblenden mit Stoff &#xFC;berzogen. Perfekt ist aber auch der Tesla nicht, was sich an der nachl&#xE4;ssig verarbeiteten Karosserie zeigt. W&#xE4;hrend ein zuvor getestetes und ebenfalls in China produziertes Modell sauber gefertigt war, fiel der aktuelle Testwagen mit schlecht versiegelten Blechfalzen, nicht b&#xFC;ndig verlaufenden Fugen und ungenau eingepasster Fronthaube auf. Offenbar hat Tesla die Fertigung immer noch nicht voll im Griff.  Bilder: Ioniq 5, EQB und Model Y Einer der gr&#xF6;&#xDF;ten Kritikpunkte am Model Y ist die Bedienung. Das ann&#xE4;hernd tastenfreie Cockpit wirkt zwar sehr aufger&#xE4;umt und &#xFC;bersichtlich. Als Folge muss nahezu alles &#xFC;ber den gro&#xDF;en Touchscreen gesteuert werden, Lenkrad- und Spiegelverstellung etwa, aber auch sicherheitsrelevante Funktionen wie das Fahrlicht, der Scheibenwischer oder die Klimatisierung. Das zieht viele Bedienschritte nach sich und lenkt vom Verkehrsgeschehen ab &#x2013; die Unfallgefahr erh&#xF6;ht sich. Wer&apos;s mag, kann sich nat&#xFC;rlich auch mit der Sprachsteuerung f&#xFC;r manchen Funktionen behelfen. Eine solche haben alle drei Fahrzeuge. Nach der Warnblinktaste sucht man im Notfall allerdings selbst auf dem Bildschirm des Tesla vergebens: Die befindet sich am Dachhimmel. Hyundai und Mercedes setzen zwar ebenfalls auf einen Touchscreen f&#xFC;r das Infotainmentsystem, f&#xFC;r sicherheitsrelevante und elementare Funktionen besitzen sie jedoch haptische Tasten. Somit lassen sich wichtige Einstellungen schneller und ohne allzu gro&#xDF;e Ablenkung vornehmen. Zudem gibt es f&#xFC;r die beiden auch ein Head-up-Display &#x2013; im Falle des Hyundai sogar serienm&#xE4;&#xDF;ig.  Antrieb/Fahrkomfort An Leistung mangelt es bei keinem der SUVs. Alle drei verf&#xFC;gen &#xFC;ber je einen E-Motor an der Vorder- und einen an der Hinterachse. Die Leistungsspanne reicht dabei von 215 kW/292 PS f&#xFC;r den EQB 350 4Matic, &#xFC;ber 239 kW/325 PS f&#xFC;r den Ioniq 5 AWD bis zu satten 378 kW/514 PS f&#xFC;r das Tesla Model Y Maximum Range. Klar, dass der Amerikaner den Leistungsvorsprung in bessere Beschleunigungszeiten umm&#xFC;nzen kann (siehe Tabellen unten) und am meisten Spa&#xDF; beim Fahren macht. N&#xFC;chtern betrachtet d&#xFC;rfte die Mehr-Power in der Praxis aber kaum eine Rolle spielen. Auch Mercedes und Hyundai beschleunigen so vehement, dass sie den meisten anderen Verkehrsteilnehmern die R&#xFC;cklichter zeigen. Im Falle des EQB allerdings nur bis 160 km/h, dann wird er elektronisch eingebremst. Der Ioniq 5 f&#xE4;hrt 185 km/h, das Model Y schafft sogar 217 km/h. Dennoch: Wer Strecke machen m&#xF6;chte, sollte das Fahrpedal nicht so weit strapazieren. Sonst schnellen die Verbr&#xE4;uche stark in die H&#xF6;he, und die Reichweite sinkt entsprechend schnell.  Im ADAC Ecotest, dem ein gemischtes Fahrprofil in der Stadt, &#xFC;ber Land und auf der Autobahn (bis 130 km/h) zugrunde liegt, verbrauchte der Ioniq 5 AWD mit 19,4 kWh/100 km am wenigsten. Mercedes und Tesla ziehen mit 21,1 bzw. 21,2 kWh/100 km knapp 10 Prozent mehr Strom, Ladeverluste sind jeweils eingerechnet. In Kombination mit dem gr&#xF6;&#xDF;ten Akku kommt der Koreaner mit 435 Kilometern Reichweite im Test dann auch am weitesten, der Mercedes macht schon nach 360 Kilometern schlapp, und der Tesla kommt auf 415 Kilometer. Beim Laden setzt der Hyundai ebenfalls den Ma&#xDF;stab: Dank seines in dieser Fahrzeugklasse noch wenig verbreiteten 800-Volt-Batteriesystems und einer Ladeleistung im Test von bis zu 223 kW geht der Ladevorgang von 10 auf 80 Prozent SoC (&quot;State of charge&quot; = Ladezustand der Batterie) unter idealen Voraussetzungen in nur 19 Minuten vonstatten. Zum Vergleich: EQB und Model Y mit ihren 400-Volt-Systemen stehen mehr als eine halbe Stunde an der Lades&#xE4;ule. Das Kapitel E-Antrieb geht damit klar nach S&#xFC;dkorea.  In puncto Routenplanung mit integrierten Ladestopps kommt an den Tesla mit eigenem Supercharger-Netz allerdings nach wie vor keiner heran. Ganz gut klappt das auch beim Mercedes, Hyundai hat hier aber noch Nachholbedarf. Beim Fahrwerk gibt es deutliche Unterschiede. Jeder Hersteller verfolgt dabei seine eigene Philosophie. Mercedes legt den Focus klar auf Komfort. Mit den optionalen adaptiven D&#xE4;mpfern schluckt das EQB-Fahrwerk die meisten Fahrbahnunebenheiten gekonnt, allerdings k&#xF6;nnte es dem ein oder anderen zu schaukelig sein. Der Ioniq ist ebenso wie das Model Y mit konventionellen D&#xE4;mpfern ausger&#xFC;stet und bietet einen ausgewogenen Federungskomfort, mit dem man gut leben kann.  Die Amerikaner sind mit ihrem straffen Set-up etwas &#xFC;ber das Ziel hinausgeschossen. Die gro&#xDF;en und schweren 20-Zoll-R&#xE4;der des Testwagens sind dabei nicht gerade f&#xF6;rderlich und sorgen daf&#xFC;r, dass das SUV recht unbeholfen &#xFC;ber Unebenheiten holpert. Auch auf Landstra&#xDF;en und der Autobahn kommt der Aufbau nur auf tadellosem Untergrund zur Ruhe, was insbesondere auf langen Etappen st&#xF6;rt.  Fahreigenschaften/Sicherheit Daf&#xFC;r &#xFC;berzeugt der Tesla mit der besten Fahrdynamik. Hier profitiert er von den gro&#xDF;en und gripstarken Reifen sowie der extrem direkt &#xFC;bersetzten Lenkung. Diese ruft einerseits Assoziationen an ein Gokart hervor, andererseits wirkt sich diese Auslegung negativ auf den Geradeauslauf aus und l&#xE4;sst das Model Y unn&#xF6;tig nerv&#xF6;s wirken. Auch hier findet der Ioniq 5 einen gelungenen Mittelweg, w&#xE4;hrend der EQB vergleichsweise tr&#xE4;ge und wenig sportlich wirkt.

Und wie schnell kommen die mehr als zwei Tonnen schweren Fahrzeuge wieder zum Stehen? Der Tesla bremst am besten und steht bei einer Vollbremsung aus 100 km/h mit gemessenen 34,5 Metern einen Meter fr&#xFC;her als der Ioniq 5 und 2,2 Meter fr&#xFC;her als der EQB. Was sich nach wenig anh&#xF6;rt, kann im Ernstfall schwerwiegende Folgen haben: Dort, wo der Amerikaner bereits steht, ist der Schwabe noch rund 25 km/h schnell.  Nicht nur eine gute Bremse kann Unf&#xE4;lle verhindern, auch Fahrerassistenzsysteme sollen Blech- oder gar Personensch&#xE4;den vermeiden. Die meisten Fahrhilfen bringt der Hyundai serienm&#xE4;&#xDF;ig mit, w&#xE4;hrend Mercedes f&#xFC;r Helfer wie einen Abstandsregeltempomaten oder einen Totwinkelassistenten Aufpreis verlangt. Der Tesla bietet mit dem serienm&#xE4;&#xDF;igen &#x201E;Autopiloten&#x201C; eine adaptive Geschwindigkeitsregelung sowie einen Lenkassistenten. Der Aufpreis f&#xFC;r den &#x201E;Autopilot Enhanced&#x201C;, der im Wesentlichen eine Spurwechselautomatik beinhaltet, f&#xE4;llt mit 3800 Euro sehr hoch aus. Einige Systeme wie ein Ausweichassistent, ein M&#xFC;digkeitswarner oder eine Ausstiegswarnung sind f&#xFC;r das Model Y im Gegensatz zu den Konkurrenten nicht zu haben. Hinzu kommt, dass die Zuverl&#xE4;ssigkeit der Tesla-Assistenzsysteme und dabei insbesondere der intelligente Geschwindigkeitsassistent nach wie vor zu w&#xFC;nschen &#xFC;brig l&#xE4;sst. Bei der passiven Sicherheit, der Kindersicherheit sowie mit Ausnahme des Hyundai auch beim Fu&#xDF;g&#xE4;ngerschutz liegen alle drei nahezu gleich auf und fahren im Euro NCAP-Crashtest ein F&#xFC;nf-Sterne-Ergebnis ein. Fazit: Der Hyundai ist der Beste Note 1,8: Hyundai Ioniq 5  Der Hyundai Ioniq 5 AWD kann den Vergleichstest knapp f&#xFC;r sich entscheiden. Vor allem beim Antrieb hat der Koreaner mit seinem 800-V-System, das die k&#xFC;rzeste Ladedauer an einer Schnelllades&#xE4;ule erm&#xF6;glicht, dem geringsten Verbrauch sowie der h&#xF6;chsten Reichweite klar die Nase vorn. Hinzu kommen das gute Platzangebot, der gro&#xDF;z&#xFC;gige und variable Innenraum sowie die umfangreichen Garantieleistungen (z.B. f&#xFC;nf Jahre Fahrzeuggarantie ohne Kilometerbegrenzung). Der gut ausgestattete Koreaner ist aber auch das teuerste Fahrzeug. Note 1,9: Mercedes EQB  Platz zwei geht an den Mercedes EQB 350 4Matic. Der Stuttgarter ist ein gutes Auto, allerdings kein besonders gutes Elektroauto. Fahrkomfort, Fahreigenschaften, Platzangebot sowie die Innenraumvariabilit&#xE4;t &#xFC;berzeugen. Bei Reichweite und Ladeleistung h&#xE4;ngt der EQB jedoch deutlich hinterher. Auch am Beispiel des fehlenden Frunks merkt man, dass der Mercedes nicht von Grund auf und somit etwas halbherzig als Stromer entwickelt wurde. Mercedes gew&#xE4;hrt &#xFC;brigens nur zwei Jahre Garantie. Note 2,0: Tesla Model Y  Das Tesla Model Y Maximum Range AWD landet mit der Note 2,0 &#xFC;berraschend auf dem dritten Rang. Der Amerikaner hat zwar &#xFC;berzeugende Qualit&#xE4;ten als E-Auto, aber das Fahrzeug insgesamt zeigt mit dem ablenkungsstarken Bediensystem, der nachl&#xE4;ssigen Verarbeitung, dem d&#xFC;rftigen Federungskomfort und den unzuverl&#xE4;ssigen Assistenzsystemen grundlegende Schw&#xE4;chen. Testingenieur Alexander Werner: &quot;Der ADAC Autotest umfasst mehr als 300 Pr&#xFC;fpunkte, in denen sich die Fahrzeuge beweisen m&#xFC;ssen &#x2013; auch Elektroautos. So ist es zu erkl&#xE4;ren, dass der Mercedes EQB trotz der Schw&#xE4;chen beim E-Antrieb vor dem Model Y landet. Das ist zwar das bessere E-Auto, allerdings leistet sich der Tesla einige gravierende Schw&#xE4;chen, die ein besseres Ergebnis verhindern.&quot; Trotzdem: Das Model Y punktet mit den besten Fahrleistungen, den agilen Fahreigenschaften, dem Tesla-eigenen Supercharger-Netz sowie dem vergleichsweise g&#xFC;nstigsten Preis. Und diese Punkte k&#xF6;nnten und d&#xFC;rfen auch f&#xFC;r viele ausschlaggebend sein, trotz seiner Schw&#xE4;chen dem Tesla den Vorzug zu geben.  Hier k&#xF6;nnen Sie die ausf&#xFC;hrlichen Einzel-Testergebnisse als PDF nachlesen: Hyundai Ioniq 5 AWD Mercedes EQB 350 4Matic Tesla Model Y Maximum Range AWD Technische Daten und Preise ADAC Messwerte ADAC Testergebnis  Text: Alexander Werner, Jochen Wieler Hier finden Sie viele weitere Neuvorstellungen, Fahrberichte und Autotests.]]>
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            <title>Test Tesla Model X: Ein SUV mit Fl&amp;#xFC;gelt&amp;#xFC;ren</title>
            <link>https://www.adac.de/rund-ums-fahrzeug/autokatalog/marken-modelle/tesla/tesla-model-x/</link>
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            <dc:creator>Redaktion</dc:creator>
            <pubDate>2023-01-13T10:00:00+01:00</pubDate>
            <description>&lt;![CDATA[&lt;img src="https://assets.adac.de/image/upload/v1606459980/ADAC-eV/KOR/Bilder/RM/tesla-model-x-aufmacher-2011_pjnouj.jpg">]]&gt; Das elektrische Model X ist eine Mischung aus Van und gro&amp;#xDF;em SUV. Auff&amp;#xE4;lligstes Merkmal: Die hinteren Fl&amp;#xFC;gelt&amp;#xFC;ren &amp;#x2013; und ein b&amp;#xE4;renstarker Allradantrieb.</description>
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                <![CDATA[Fl&#xFC;gelt&#xFC;ren sind vom klassischen Mercedes SL bekannt &#x2013; an diesem sechssitzigen Elektro-SUV aus den USA macht die Technik allerdings mehr Sinn. ADAC Test des Tesla Model X aus dem Jahr 2018 plus Infos zum Plaid- und Maximum-Range-Modell f&#xFC;r 2023. Model X mit sechs Einzelsitzen: Mischung aus SUV und Van   2,3 Sekunden von 0 auf 100, Spitze 250 km/h  Enorme Kraft, 450 Kilometer Reichweite Alle Details zum Update f&#xFC;rs Modelljahr 2023 Kein anderer Autohersteller trieb in den letzten Jahren die Branche so in Richtung Zukunft wie Tesla: Das Einstiegsmodell der US-amerikanischen Firma um Elon Musk, das Model 3, ist l&#xE4;ngst eines der am besten verkauften Elektroautos weltweit. Nach Roadster und dem Model S war das Model X die dritte Tesla-Baureihe. 2018 musste sich das Model X dem ADAC Test stellen. Inzwischen hat sich zwar einiges getan, aber die grunds&#xE4;tzlichen St&#xE4;rken und Schw&#xE4;chen sind nach wie vor aktuell.     Tesla Model X: Volle Kontrolle mit Kameras und Sensoren Das Model X ist eine Mischung aus Van und gro&#xDF;em SUV. Auff&#xE4;lligstes Merkmal: Die hinteren Fl&#xFC;gelt&#xFC;ren, im Englischen &quot;Falcon Wings&quot;. Hier hat Tesla einen enormen Aufwand betrieben, um eine m&#xF6;glichst gute Praxistauglichkeit zu erreichen.  Damit die hinteren T&#xFC;ren auch bei geringem seitlichen Platz &#xF6;ffnen k&#xF6;nnen, sind oberhalb der Scheiben zus&#xE4;tzliche Gelenke montiert &#x2013; der Raum &#xFC;ber dem Model X muss dann nat&#xFC;rlich mit Sensoren gepr&#xFC;ft werden, damit die T&#xFC;ren beim &#xD6;ffnen nicht ansto&#xDF;en. Und weil auch die vorderen T&#xFC;ren automatisch &#xF6;ffnen, werden zus&#xE4;tzlich die Seiten mit Kameras &#xFC;berwacht, damit alles ohne Schrammen abl&#xE4;uft. Kein Wunder, dass es hier zu anf&#xE4;nglichen Produktionsproblemen kam.  Ist man nach all den eindrucksvollen automatisierten T&#xFC;rbewegungen auf dem Fahrerplatz mit dem &quot;Yoke&quot;-Lenkrad im Formel-1-Stil angekommen, findet man  &#x2013; auch das typisch Tesla &#x2013; einen riesigen Touchscreen am Armaturenbrett vor, der als zentrales Bedienelement fungiert. Konventionelle Tasten existieren dort gerade noch zwei: Die eine Taste ist f&#xFC;r den Warnblinker, die andere &#xF6;ffnet das Handschuhfach. Die Schalter f&#xFC;r die Fensterheber und die Au&#xDF;enspiegeleinstellung sind wie der Automatikw&#xE4;hlhebel aus dem Mercedes-Regal. Apropos Lenkrad: Die &quot;Yoke&quot;-Version war ab Modelljahr 2021 serienm&#xE4;&#xDF;ig installiert. Inzwischen kann man sich bei gleichem Preis zwischen dem nach oben offenen und einem konventionellen Lenkrad entscheiden. Das Bedienkonzept mit den vielen Einstellungsm&#xF6;glichkeiten ist anfangs ein wenig verwirrend. Die gute &#xDC;bersichtlichkeit der Men&#xFC;s und die gro&#xDF;en ber&#xFC;hrungssensitiven Tasten lassen die Bedienung aber bald leicht von der Hand gehen. Nur beim Fahrlicht hat Tesla &#xFC;bertrieben: Hier w&#xE4;re ein Schalter am Armaturenbrett besser geeignet als ein Untermen&#xFC; im Infotainmentsystem. Ein Tesla Model X ist immer online Verarbeitungsqualit&#xE4;t und Materialanmutung liegen im Model X auf einem erstaunlich hohen Niveau. Tesla hat sich auch einige au&#xDF;ergew&#xF6;hnliche Dinge einfallen lassen: So kann sich das Auto merken, wo der Fahrer das Luftfahrwerk in die h&#xF6;chste Stufe gestellt hat, um ein Hindernis zu &#xFC;berwinden &#x2013; und stellt es dort das n&#xE4;chste Mal automatisch ein. Genauso schlau sind die Fl&#xFC;gelt&#xFC;ren, die den gr&#xF6;&#xDF;tm&#xF6;glichen &#xD6;ffnungswinkel in der eigenen Garage abspeichern und das n&#xE4;chste Mal an dieser Stelle die Fl&#xFC;gel gleich so weit wie m&#xF6;glich nach oben recken. Absolut clever. Ein Tesla ist immer online &#x2013; darauf fu&#xDF;t auch das Multimedia- und Konnektivit&#xE4;tsangebot des Autos. Das Navigationssystem basiert auf Google Maps, ist stets auf dem neuesten Stand und holt sich aktuelle Verkehrsflussinformationen online. Per Browser kann man auch im Internet surfen. Die Fernbedienung einiger Fahrzeugfunktionen per App ist f&#xFC;r Tesla Ehrensache, Carplay und Android Auto sind aber nicht vorgesehen. 

Geht es um musikalische Unterhaltung, kann man per Internetradio, Digitalradio, USB-Anschluss oder auch mittels Bluetooth die Lautsprecher ansteuern &#x2013; ein High-End- Lautsprechersystem erh&#xF6;ht den Genuss gegen Aufpreis. Das Model X kann auch noch analoge Radiosender (FM/AM) empfangen, ein CD- oder DVD-Laufwerk ist dagegen nicht erh&#xE4;ltlich. Ganz oldschool gibt es auch noch einen 12-Volt-Anschluss im Kofferraum. SUV mit sechs Sitzen und viel Platz Auf den vorderen Pl&#xE4;tzen findet sich reichlich Platz, vor allem die Kopffreiheit ist sehr &#xFC;ppig. Die Beinfreiheit reicht bis 1,95 Meter Gr&#xF6;&#xDF;e. Neben der gro&#xDF;z&#xFC;gigen Innenbreite tr&#xE4;gt auch die bis &#xFC;ber die K&#xF6;pfe der Frontinsassen gezogene Panorama-Windschutzscheibe zum gro&#xDF;z&#xFC;gigen Raumgef&#xFC;hl bei. Die relativ hoch eingebauten Sitze der mittleren Reihe ergeben einen angenehmen Kniewinkel f&#xFC;r Erwachsene, doch dadurch bleibt nicht mehr so viel Kopffreiheit, wie man bei einem Auto dieser Gr&#xF6;&#xDF;e erwarten w&#xFC;rde. In der dritten Sitzreihe befinden sich die K&#xF6;pfe der Insassen leider direkt neben den Dachs&#xE4;ulen &#x2013; das wirkt beengend. Dennoch k&#xF6;nnen selbst Erwachsene hier eine gewisse Zeit angenehm sitzen. Obwohl als SUV mit sechs Einzelsitzen gut aufgestellt, halten sich die Variationsm&#xF6;glichkeiten des Innenraums beim Model X in Grenzen. Die Sitze k&#xF6;nnen nicht ausgebaut, nur die Lehnen der dritten Reihe umgeklappt werden. Die mittleren Sitze lassen sich l&#xE4;ngs verstellen und ihre Neigung als Ganzes etwas anpassen, da Lehne und Fl&#xE4;che fest miteinander verbunden sind. Hinter der dritten Sitzreihe finden 335 Liter Gep&#xE4;ck Platz, unter dem Kofferraumboden gibt es weitere 70 Liter Volumen. Klappt man die dritte Sitzreihe um, ergibt sich hinter den mittleren Sitzen ein Stauvolumen von 660 Litern. Weitere 125 Liter stehen unter der Fronthaube bereit. Das kann sich mehr als sehen lassen.  Ausgezeichnete Traktion mit Allradantrieb Fast perfekt schneidet das vom ADAC getestete Model X im Kapitel Motor und Antrieb ab: Das Beschleunigungsverm&#xF6;gen des Model X 100D macht den Hype um die Marke Tesla etwas verst&#xE4;ndlich. Nur wenige Serienmodelle &#x2013; erst recht keine so gro&#xDF;en SUVs &#x2013; erreichen aus dem Stand so schnell und unproblematisch Tempo 100 wie das Model X. An jeder Achse sitzt ein Elektromotor: Der so realisierte Allradantrieb sorgt ma&#xDF;geblich f&#xFC;r die druckvolle Beschleunigung und ausgezeichnete Traktion. Damit kann das Model X Anh&#xE4;nger mit bis zu 2250 Kilogramm Gewicht ziehen &#x2013; Reichweitenverluste von um die 50 Prozent sind dann aber einzukalkulieren.    Bei h&#xF6;herem Tempo ist der Vortrieb immer noch kraftvoll, allerdings weniger explosiv. 250 km/h H&#xF6;chstgeschwindigkeit sind aber kein Problem. Nach einigen Sekunden in diesen Bereichen drosselt der Tesla die Geschwindigkeit aber etwas, um die Batterien und die Elektronik vor &#xDC;berhitzung zu sch&#xFC;tzen.  Im durchschnittlichen Fahrprofil schafft das Model X 100D gute 450 Kilometer Reichweite. Auf der Langstrecke navigiert das Auto zuverl&#xE4;ssig zum n&#xE4;chsten Supercharger: Die Insassen gehen sich die Beine vertreten und einen Kaffee trinken &#x2013; und schon geht&apos;s weiter. Da hinken andere Hersteller noch deutlich hinterher.       Beim ADAC Ausweichtest kommt das Model X zwar aufgrund seines Gewichts und seiner Gr&#xF6;&#xDF;e an die Grenzen der Physik, die Abstimmung ist aber gut gelungen: Sicher und gelassen durchf&#xE4;hrt das gro&#xDF;e SUV den Parcours und neigt erst im Grenzbereich zu kontrolliertem Untersteuern. Das ESP greift rechtzeitig in das Geschehen ein und regelt angemessen. Insgesamt legt das Model X auch im Fahrverhalten einen souver&#xE4;nen und sicheren Auftritt hin.  Die getestete, jetzt nicht mehr angebotene 100D-Variante des Model X, f&#xFC;r die immerhin fast 112.000 Euro f&#xE4;llig wurden, hatte serienm&#xE4;&#xDF;ig eine Luftfederung verbaut. Die passt die Bodenfreiheit an die verschiedene Fahrsituationen und Fahrerw&#xFC;nsche an, beispielsweise ein Absenken der Karosserie bei h&#xF6;heren Geschwindigkeiten f&#xFC;r eine bessere Aerodynamik. Das Fahrwerk &#xFC;berzeugt, da es trotz straffer Auslegung stets einen guten Federungskomfort bieten kann.  Wer die aufpreispflichtigen schicken 22-Zoll-R&#xE4;der w&#xE4;hlt, muss mit recht trockenem Ansprechen bei kleinen Unebenheiten und Querfugen rechnen. Das gelingt mit den am Testfahrzeug montierten serienm&#xE4;&#xDF;igen 20-Zoll-R&#xE4;dern geschmeidiger. Gefahr durch programmierte Unaufmerksamkeit Kaum ein Fahrzeug ist in Bezug auf aktive Assistenzsysteme so weit entwickelt wie ein Tesla. Die optionale Selbstfahrfunktion samt Spurwechselautomatik verleitet allerdings dazu, dem Verkehrsgeschehen nicht mehr mit absoluter Aufmerksamkeit zu folgen. Das ist gef&#xE4;hrlich. Der gro&#xDF;e Vorteil bei Tesla sind die Software-Updates, die online und automatisch durchgef&#xFC;hrt werden. Gibt es Verbesserungen bei den Systemen, werden sie nachtr&#xE4;glich aufgespielt. Tesla-Techniker denken eben mehr wie Software- und Computer-Entwickler, nicht wie die Mitarbeiter bei traditionellen Autobauern. Modelljahr 2023: Feinschliff und noch mehr Leistung Schon f&#xFC;r das Modelljahr 2022 hatte Tesla dem immerhin seit 2012 angebotenen Model X eine kr&#xE4;ftige Aufwertung verpasst. Die Optik wurde innen wie au&#xDF;en aufgefrischt und das Angebot auf zwei Versionen zusammengestutzt: das E-SUV mit 685 PS als zweimotorige Version Maximum Range und als Plaid, jeweils mit 100-kWh-Strombeh&#xE4;lter. Der Plaid kommt dank zweier E-Motoren hinten und einem vorn auf eine Spitzenleistung von v&#xF6;llig abgehobenen 1020 PS. Die Tri-Motor-Allradplattform mit Drehmomentverteilung katapultiert die bis zu sechs Passagiere in dem 2,5-Tonner in nur 2,6 Sekunden auf 100 km/h und macht das Model X 262 Sachen schnell. Bis zu zehn Teraflops Rechenleistung erm&#xF6;glichen laut Tesla &quot;das Spielen im Auto auf dem Niveau der neuesten Spielekonsolen&quot;. Dazu kommen Bluetooth-, kabelloses und USB-C-Laden f&#xFC;r mehrere Ger&#xE4;te pro Passagier, ein 960-Watt-Audiosystem mit 22 Lautsprechern und Active Road Noise Reduction. Eine 3-Zonen-Temperaturregelung, bel&#xFC;ftete Vordersitze und HEPA-Luftfilter sind serienm&#xE4;&#xDF;ig installiert. Neu ist auch das jetzt quer angebrachte 17-Zoll-Display. Die Preisliste f&#xFC;r das auch aerodynamisch optimierte US-SUV beginnt bei 120.990 Euro (Maximum Range), f&#xFC;r den Plaid sind mindestens 140.990 Euro f&#xE4;llig. Technische Daten und Preise (aktuelle Versionen) ADAC Messwerte (Model X 100 D) ADAC Testergebnis Hier finden Sie viele weitere Neuvorstellungen, Fahrberichte und Autotests.]]>
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