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        <title>Tesla</title>
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            <title>Cabrios mit Elektroantrieb: Ja wo bleiben sie denn?</title>
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            <dc:creator>Rudschies</dc:creator>
            <pubDate>2026-04-16T12:30:00+02:00</pubDate>
            <description>&lt;![CDATA[&lt;img src="https://assets.adac.de/image/upload/v1775833224/ADAC-eV/KOR/Bilder/PR/marktuebersicht-cabrios-mg-cyberster-cabrio-2604_vejwdx.jpg">]]&gt; Aktuell gibt es nur ein ernst zu nehmendes Angebot f&amp;#xFC;r ein Cabrio mit Elektroantrieb. Das muss besser werden. Und wird es vielleicht auch bald.</description>
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                <![CDATA[Aktuell gibt es nur ein ernst zu nehmendes Angebot f&#xFC;r ein Cabrio mit Elektroantrieb. Das muss besser werden. Und wird es m&#xF6;glicherweise auch bald. Allerdings nur vielleicht. Elektrisch und mit Faltdach: Fiat 500e und Microlino Ein Cabrio mit Elektroantrieb und das Ganze zu einem bezahlbaren Preis sucht man aktuell ziemlich vergebens. Zwar steht der Fiat 500e mit Faltdach (seit 2020) f&#xFC;r Frischluftvergn&#xFC;gen. Aber der ist und bleibt nur eine halbherzige L&#xF6;sung, weil hier das Dach aus Blech nur durch ein Verdeck aus Stoff ersetzt wurde. Die Holme rundum bleiben stehen, das Gef&#xFC;hl von Luftigkeit und Freiheit ist eingeschr&#xE4;nkt.

Und der Microlino mit Faltdach &#x2013; das knuffige Revival der legend&#xE4;ren BMW Isetta eines Schweizer Start-ups &#x2013; ist ein Leichtfahrzeug der Zulassungsnorm L7e. Und somit weder antriebsseitig noch sicherheitstechnisch ein konkurrenzf&#xE4;higes Modell. Haben Elektro-Cabrios eine Zukunft? Was ist dann heute erh&#xE4;ltlich? Theoretisch gibt es ganze zwei kaufbare Modelle der Autohersteller: den MG Cyberster und das Maserati GranCabrio. Aber der Maserati scheidet mit einem Preis von mehr als 200.000 Euro praktisch aus. Und so bleibt also nur der Cyberster &#xFC;brig. Wenn sich die Zulassungszahlen in so engen Grenzen halten sollten, wie es bei den Cabrios mit konventionellem Antrieb der Fall ist, ja dann bleibt die Zukunft d&#xFC;ster f&#xFC;r die Elektro-Kategorie. Denn dann ist das Produkt Cabrio f&#xFC;r keinen Volumen-Hersteller wirtschaftlich rentabel, sondern nur f&#xFC;r Hersteller von superteuren Sport- oder Luxusmodellen. Und da scheinen Kunden nach wie vor den Verbrennungsmotor zu favorisieren. E-Cabrios am Horizont Welche E-Cabrios sind angek&#xFC;ndigt? Auch hier gibt es noch gro&#xDF;e Fragezeichen. Die Zukunft des Polestar 6 ist noch unsicher, das Auto k&#xF6;nnte vielleicht 2029 auf den Markt kommen. Der Tesla Roadster ist ein Wackelkandidat geblieben, auch wenn er immerhin vorbestellt werden kann. Und Porsche hat die Entscheidung zum Nachfolger des Porsche 718 zum wiederholten Mal aufgeschoben. Ob weitere Offerten anderer Hersteller folgen, muss man abwarten. Bildergalerie: Elektro-Cabrios In der Bildergalerie lesen Sie kurz und knapp Infos und Daten zu den aktuellen und m&#xF6;glicherweise kommenden Elektro-Cabrios. Klicken Sie sich durch. Weitere Daten der Serienautos finden Sie im ADAC Autokatalog. ]]>
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            <title>Euro-NCAP-Bestenliste 2025: Diese Autos sind am sichersten</title>
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            <dc:creator>Huber</dc:creator>
            <pubDate>2026-01-15T15:50:00+01:00</pubDate>
            <description>&lt;![CDATA[&lt;img src="https://assets.adac.de/image/upload/v1768226673/ADAC-eV/KOR/Bilder/PR/aufmacher-euro-ncap-tesla-mercedes-2026_xu2h7x.jpg">]]&gt; Neuwagen werden zwar sicherer, doch Verbesserungen sind immer m&amp;#xF6;glich. Die Euro-NCAP-Bestenliste zeigt alle Modelle, die 2025 getestet wurden.</description>
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                <![CDATA[2025 mussten 91 Fahrzeuge bei Euro NCAP beweisen, wie viel Sicherheit sie in der Praxis bieten. Der ADAC zeigt, welche Modelle gut und welche eher m&#xE4;&#xDF;ig abgeschnitten haben. Mercedes gewinnt mit dem CLA das Sicherheitsranking MG3 mit losem Fahrersitz beim Crash Ein Kleinwagen mit Bestnote beim Insassenschutz Euro NCAP bewertet die Sicherheit von Autos Euro NCAP und auch der ADAC verfolgen das Ziel, die Sicherheit von Fahrzeugen kontinuierlich weiterzuentwickeln. Im Mittelpunkt steht dabei nicht nur der Schutz der Insassen, sondern ebenso die Sicherheit anderer Verkehrsteilnehmender. Langfristig orientiert sich das Programm an der &quot;Vision Zero&quot;: dem Anspruch, schwere Verletzungen und Verkehrstote perspektivisch zu vermeiden.

Seit der Gr&#xFC;ndung von Euro NCAP hat sich in der Fahrzeugsicherheit viel getan. Fortschritte bei Karosseriestrukturen, R&#xFC;ckhaltesystemen und Assistenzfunktionen haben dazu beigetragen, Risiken zu senken und Unf&#xE4;lle besser abzufedern &#x2013; sowohl durch besseren Schutz im Crash als auch durch Systeme, die kritische Situationen im Idealfall schon im Vorfeld entsch&#xE4;rfen. Trotz des insgesamt gestiegenen Sicherheitsniveaus gibt es jedoch auch bei neuen Modellen weiterhin teils deutliche Unterschiede. Diese h&#xE4;ngen unter anderem mit dem technischen Entwicklungsstand, der Ausstattung und nicht zuletzt auch mit der Preispositionierung zusammen. Euro NCAP bietet Autok&#xE4;uferinnen und Autok&#xE4;ufern deshalb eine praktische Orientierung: Die Bewertung mit bis zu f&#xFC;nf Sternen erm&#xF6;glicht einen schnellen, gut verst&#xE4;ndlichen Vergleich der Sicherheitseigenschaften verschiedener Fahrzeuge. Euro-NCAP-Bestenliste 2025 Euro NCAP bewertet die Fahrzeuge nicht nur nach dem Crashergebnis. Der Insassen- und Passantenschutz, die Kindersicherheit und die Fahrerassistenzsysteme werden auch einzeln bewertet. Diese Teilaspekte zusammengenommen ergeben das Gesamtbild der einzelnen Fahrzeuge. In der folgenden Tabelle finden Sie alle Einzelergebnisse und die Gesamtwertung: Die sichersten Autos 2025 91 Fahrzeuge hat Euro NCAP im Jahr 2025 mit Blick auf die Sicherheit bewertet. Dabei geht das Konsortium davon aus, dass ein perfektes Auto 100 Prozent des m&#xF6;glichen Erf&#xFC;llungsgrads erreichen kann. Ganz vorn liegt 2025 der Mercedes-Benz CLA mit 5 Sternen und 91 Prozent in der Gesamtwertung. Auf den Pl&#xE4;tzen zwei und drei folgen das Tesla Model Y (5 Sterne, 91 Prozent) und das Tesla Model 3 (5 Sterne, 90 Prozent).

Knapp hinter dem Spitzentrio zeigt sich, wie eng das Feld inzwischen beieinanderliegt: Auch Fahrzeuge wie Leapmotor B10, Firefly, Mazda CX 5, Mercedes-Benz CLE Coup&#xE9; oder Volvo EX90 landen in der erweiterten Spitzengruppe &#x2013; ebenfalls mit f&#xFC;nf Sternen. Sicherste Autos nach Fahrzeugklassen Und was sind die sichersten Modelle im 2025er Test in der jeweiligen Fahrzeugklasse? Hier sind die Ergebnisse: Kleinwagen: Firefly Kompaktklasse: Mercedes-Benz CLA Mittelklasse: Tesla Model Y Obere Mittelklasse: Mercedes-Benz CLE Coup&#xE9; und Volvo EX90 Oberklasse: Voyah Courage Tops und Flops Die Tops und Flops in den einzelnen Teilwertungen sehen Sie hier. Da das Sicherheitsniveau in den letzten Jahren im Allgemeinen gestiegen ist, sind selbst die vermeintlichen Verlierer des Rankings keineswegs unsichere Fahrzeuge. 2025 bildet der Dacia Bigster das Schlusslicht. Mit nur drei Sternen und 68 Prozent Erf&#xFC;llungsgrad landet er auf dem letzten Platz. Dicht gefolgt wird der Rum&#xE4;ne vom bereits etwas betagten VW T-Cross, der ebenfalls nur drei Sterne erh&#xE4;lt und mit 69 Prozent nur einen Punkt besser ist. Drittschlechtestes Modell 2025 war der Kleinstwagen Hyundai Inster mit vier Sternen und 70 Prozent Erf&#xFC;llungsgrad der gestellten Anforderungen. Nur wenige Kleinwagen wirklich gut Kleinwagen wie der Inster haben aus Gr&#xFC;nden der Preissensitivit&#xE4;t im Bereich der Sicherheitsausstattung meist das Nachsehen. Umso mehr verwundert es im positiven Sinne, dass Nios Budgetmarke Firefly den f&#xFC;nften Platz im Gesamt-Ranking erreicht und im Insassenschutz Jahresbester in der Gesamtwertung ist. Nach ihm ist erst der Mini Cooper E auf Platz 40 als zweiter Vertreter des Segments gelistet. Zwischen den beiden besten Kleinwagen finden sich vor allem Fahrzeuge aus der oberen Mittelklasse. Loser Fahrersitz und geplatzte Schwei&#xDF;n&#xE4;hte Wie es mit Punktvergaben nun mal so ist, werden nicht alle Sonderf&#xE4;lle &#xFC;ber das Testschema abgedeckt. So erhalten der MG 3 oder der Dongfeng Box im Ranking insgesamt vern&#xFC;nftige Werte, stellten sich aber im Frontalcrash als gef&#xE4;hrliche Zeitgenossen heraus.

Beim MG sprang beispielsweise der Fahrersitz beim Crash aus der Verankerung, beim Dongfeng stand die Karosserie kurz vor dem Kollaps, was sich durch gesprungene Schwei&#xDF;n&#xE4;hte an wichtigen Stellen bemerkbar machte. Bei anderen und nur leicht h&#xF6;heren Belastungen als im Euro NCAP Crashtest gefordert kann das zu h&#xF6;chsten Verletzungsrisiken f&#xFC;r die Insassen f&#xFC;hren. Hier m&#xFC;ssen die Hersteller massiv nachbessern.  F&#xFC;nf Sterne f&#xFC;r Autos aus China Im Spitzenfeld finden sich nicht nur etablierte Marken, auch Newcomer aus China sind hier zu finden. Leapmotor B10, Firefly und der BYD Seal 6 finden sich sogar in den Top 10. Aber auch andere Modelle, wie der MG4 EV, schaffen bei Euro NCAP die begehrten f&#xFC;nf Sterne.  Neu strukturierte Tests ab 2026  Damit der Wettbewerb um technologischen Fortschritt in Sachen Sicherheit nicht erlahmt, geh&#xF6;rt es bei Euro NCAP zum Prinzip, die Testkriterien von Zeit zu Zeit zu versch&#xE4;rfen. Dies erfolgte zuletzt f&#xFC;r das Jahr 2023 und wird auch 2026 wieder stattfinden. 2026 strukturiert Euro NCAP sein Testschema vollends um. Die vier bisherigen Disziplinen &#x2013; Insassenschutz, Kindersicherheit, Fu&#xDF;g&#xE4;ngerschutz und Sicherheits-Assistenzsysteme &#x2013; flie&#xDF;en k&#xFC;nftig in neue Bewertungskriterien ein. Ab 2026 werden Fahrzeuge dann in den Bereichen Sicheres Fahren, Unfallvermeidung, Schutz beim Crash und Insassenrettung nach dem Unfall gegliedert. Die Test-Modelle werden zudem im realen Stra&#xDF;enverkehr bewegt, um die Tauglichkeit der Assistenzsysteme unter echten Bedingungen einordnen zu k&#xF6;nnen. Dazu z&#xE4;hlen auch die Signalisierung und Bedienbarkeit von Systemen sowie die Pr&#xFC;fung von automatisierten Fahrfunktionen. Tipps f&#xFC;r die Verbraucher Sparen Sie nicht an der Sicherheit. W&#xE4;hlen Sie beim Neuwagenkauf auch optionale Sicherheitspakete mit aus. Achten Sie beim Gebrauchtwagenkauf auf eine gute Sicherheitsausstattung. Ziehen Sie beim Fahrzeugkauf die Bewertungen von Euro NCAP zurate. Machen Sie sich intensiv mit der Bedienung des Fahrzeugs und der Sicherheitsassistenten vertraut. Studieren Sie das Bedienungshandbuch. Sie werden &#xFC;berrascht sein, was Ihr Auto alles kann. Gestatten Sie sich und dem neu erworbenen Fahrzeug eine Eingew&#xF6;hnungsphase. Passen Sie Ihre Fahrweise den Stra&#xDF;enverh&#xE4;ltnissen, dem Verkehrsgeschehen und den Wetterbedingungen an. Legen Sie eine Fahrtpause ein, wenn Sie sich nicht fit f&#xFC;hlen. Halten Sie an und schlafen Sie 15 bis 30 Minuten (&quot;Power-Napping&quot;). Bewegen Sie sich danach ausreichend. Studien belegen, dass das die Konzentration deutlich f&#xF6;rdern kann. Alkohol, auch die geringste Menge, macht m&#xFC;de und verringert die Konzentration. Lassen Sie sich nicht ablenken. Finger weg vom Smartphone und von intensiver Bedienung des Touch-Displays des Fahrzeugs. Forderungen an die Hersteller Sicherheit darf keine Frage der Gr&#xF6;&#xDF;e des Portemonnaies von Kunden und Kundinnen sein &#x2013; optional verf&#xFC;gbare Sicherheitsausstattung geh&#xF6;rt in das Serienpaket. Sicherheit muss nicht teuer sein. Hersteller von Modellen der Kleinwagenklasse und der unteren Mittelklasse zeigen auf, dass man Sicherheit, die weit &#xFC;ber die Mindestwerte f&#xFC;r die 5-Sterne-Bewertung hinausgeht, auch g&#xFC;nstig anbieten kann. Sicherheitsassistenten sollen einfach und intuitiv zu bedienen sein und den Fahrer bzw. die Fahrerin gut &#xFC;ber den Status der Funktion informieren. Default-on muss selbstverst&#xE4;ndlich sein. Hier finden Sie weiteres Wissenswertes rund um das Thema Crash und Insassenschutz. Fachliche Beratung: Burkhard B&#xF6;ttcher, ADAC Technik Zentrum]]>
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            <title>Tesla Model Y 2025: Frische Optik, neues Gl&amp;#xFC;ck?</title>
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            <dc:creator>Rudschies</dc:creator>
            <pubDate>2025-12-03T15:20:00+01:00</pubDate>
            <description>&lt;![CDATA[&lt;img src="https://assets.adac.de/image/upload/v1747735320/ADAC-eV/KOR/Bilder/Video%20Vorschaubilder/vorschau-fahrbericht-tesla-modely-v1-2505_vwxnjo.jpg">]]&gt; Das Tesla Model Y, vor kurzem noch weltweit erfolgreichstes E-Auto, schw&amp;#xE4;chelt im Verkauf. Reicht die Modellpflege, um den Absatz anzukurbeln?</description>
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                <![CDATA[Wer ein Elektro-SUV mit Fahrspa&#xDF; und guter Reichweite sucht, der ist beim Tesla Model Y genau richtig. Das gilt auch nach der &#xDC;berarbeitung. Und auch f&#xFC;r das neue Basismodell. St&#xE4;rken und Schw&#xE4;chen im ADAC Test. Mehr Effizienz, Reichweite und Komfort  Assistenzsysteme mit M&#xE4;ngeln Neue Basisversion f&#xFC;r unter 40.000 Euro Lange Zeit war das Tesla Model Y das beliebteste Elektroauto in Deutschland. Das hat sich ge&#xE4;ndert. Wurden 2024 pro Monat im Durchschnitt 2000 Autos verkauft, waren es im Jahr 2025 nur noch 820 Fahrzeuge im Monat. Im Oktober 2025 sogar nur 466 Exemplare &#x2013; vom &#x160;koda Elroq wurden im Vergleich im selben Monat 3320 St&#xFC;ck verkauft.  Die Hoffnung der Tesla-Verantwortlichen, mit dem Facelift des Model Y (seit M&#xE4;rz 2025 erh&#xE4;ltlich) wieder zu alter St&#xE4;rke zur&#xFC;ckzufinden, scheint sich damit zerschlagen zu haben. Am Auto liegt das nicht. Denn das hat zum Teil erheblich an Qualit&#xE4;t gewonnen.   Tesla Model Y Facelift: Die Neuerungen Was genau hat sich nun mit dem Facelift ge&#xE4;ndert? Zun&#xE4;chst einmal Optik und Design: eine geduckte Front mit einer LED-Lichtleiste &#xFC;ber die gesamte Fahrzeugbreite und ein neues, massiv-muskul&#xF6;s wirkendes Heck, ebenfalls mit markantem LED-Leuchtenband. Dazu gab es aerodynamischen Feinschliff an der Karosserie und den R&#xE4;dern, wodurch die Effizienz und die erzielbaren Reichweiten verbessert worden sein sollen.   Weitere &#xC4;nderungen betreffen das optimierte Soundsystem, die beheizte Frontkamera mit Waschfunktion, den Heckspoiler und den Heckdiffusor f&#xFC;r besseren Abtrieb sowie eine verbesserte Ger&#xE4;uschd&#xE4;mmung. F&#xFC;r R&#xFC;ckbank-Passagiere bietet das Model Y nun ein Display, mit dem man eigenst&#xE4;ndig Einstellungen f&#xFC;r das Raumklima vornehmen oder Spiele spielen kann. Erfreulich ist, dass sich nicht nur die R&#xFC;ckenlehnen elektrisch in der Neigung verstellen, sondern nun auch die R&#xFC;cksitzfl&#xE4;chen beheizen lassen. Im Test: Tesla Model Y Maximum Range Die Ma&#xDF;nahmen zur Effizienz, so das Ergebnis des ADAC Tests, haben sehr gut gegriffen. So verbrauchte das Model Y in der Version Maximum Range mit einem Motor (Heckantrieb) nur 16,4 kWh Strom pro 100 Kilometer inklusive der Energieverluste beim Laden. Das Ergebnis &#xFC;berzeugt und beschert dem Tesla die Bestnote 0,6 im Kapitel Verbrauch.

Die Reichweite &#x2013; Tesla selbst gibt f&#xFC;r das Model Y Maximum Range 622 Kilometer an &#x2013; wurde im realit&#xE4;tsn&#xE4;heren ADAC Messzyklus mit 535 Kilometern ermittelt. Verbrauch und Reichweite sind jedoch bekannterma&#xDF;en sehr stark vom pers&#xF6;nlichen Fahrstil und auch von der &#xE4;u&#xDF;eren Temperatur abh&#xE4;ngig.    Da Tesla den Energiegehalt der verbauten Batterien grunds&#xE4;tzlich nicht angibt, muss man sich mit dem behelfen, was in den einschl&#xE4;gigen Foren dazu geschrieben wird. Oder man h&#xE4;lt sich an die Messung des ADAC, der den Akku einmal komplett leer f&#xE4;hrt und anschlie&#xDF;end zu 100 Prozent aufl&#xE4;dt. Ergebnis: In den Akku passen 88,1 kWh (inklusive der Verluste beim AC-Laden).  Beim Laden an der DC-S&#xE4;ule hat das Model Y etwas entt&#xE4;uscht. Die von Tesla angegebene maximale Ladeleistung von 250 kW hat das Fahrzeug zu keinem Zeitpunkt erreicht. Nach einem raschen Anstieg auf gut 190 kW bei etwa 18 Prozent Ladezustand (SoC) f&#xE4;llt die Leistung kontinuierlich ab. Bei 80 Prozent SoC wird der Tesla nur noch mit rund 50 kW geladen &#x2013; durchschnittlich lagen im Test 122,7 kW &#xFC;ber die gesamte Ladedauer an.  Im Ranking der langstreckentauglichsten Elektroautos belegt das Model Y damit einen abgeschlagenen Platz im Mittelfeld. Model X, Model S und Model 3 schneiden deutlich besser ab.  Dazu muss man wissen: Da das Antriebssystem im Tesla mit einer vergleichsweise geringen Nennspannung von nur 350 Volt betrieben wird, sind zum Erreichen der vollen Ladeleistung &#xFC;berdurchschnittlich gro&#xDF;e Ladestr&#xF6;me n&#xF6;tig. Diese k&#xF6;nnen von den wenigsten Lades&#xE4;ulen aufgebracht werden. Die Supercharger von Tesla sind hingegen darauf ausgelegt. Es ist also auch von daher ratsam, als Tesla-Eigner auf langen Strecken bevorzugt am Supercharger zu laden.    Fahrleistungen sind der Hit Unterwegs mit dem Model Y geht zumindest sportlich-ambitionierten Personen das Herz auf. Trotz kleinster Motorisierung (220 kW/420 Nm) bietet der Wagen Fahrleistungen vom Feinsten. &#xDC;berholman&#xF6;ver auf der Landstra&#xDF;e sind souver&#xE4;n und gefahrlos zu bew&#xE4;ltigen. Die H&#xF6;chstgeschwindigkeit von 201 km/h ist bei freier Autobahn schnell erreicht.

Auf die Kritik des zu harten Fahrwerks hat Tesla beim Facelift einen guten Kompromiss gefunden: die Abstimmung des Fahrwerks etwas mehr in Richtung Komfort ausgelegt, ohne dabei gravierende Einschr&#xE4;nkungen beim Handling zu riskieren. Das Ergebnis ist gut gelungen. Tesla erkl&#xE4;rt, das liege an einer steiferen Karosseriestruktur, einer neu gestalteten Fahrwerksgeometrie und -kinematik sowie an einer vom aktuellen Model 3 &#xFC;bernommenen D&#xE4;mpfungstechnologie.  Komfortliebhaber werden trotzdem monieren, dass  das Fahrwerk gelegentlich etwas st&#xF6;&#xDF;ig wirkt und Unebenheiten der Stra&#xDF;e wenig gemindert in den Innenraum transportiert werden. Kanaldeckel werden den Insassen deutlich gemeldet.  Sei&apos;s drum: Freunde einer sportlichen Fahrwerksabstimmung werden in jedem Fall auf ihre Kosten kommen. Fahrspa&#xDF; macht das Model Y eine Menge: Die direkte Lenkung, das verbindliche Fahrwerk, die spontane Gasannahme &#x2013; dadurch wird das Model Y zu einem &#xE4;u&#xDF;erst fahraktiven Auto, mit dem jede Kurve zum Erlebnis wird. F&#xFC;r ein elektrisches Familien-SUV setzt das Model Y den Ma&#xDF;stab.      Innenraum und Qualit&#xE4;t  Gro&#xDF;es Lob gibt es von den ADAC Testern f&#xFC;r die Verarbeitung und Materialqualit&#xE4;t im Innenraum. Hier hat man es mit Oberklasse-Niveau zu tun. Gleiches gilt f&#xFC;r die Ger&#xE4;uschd&#xE4;mmung, die exzellent ist. Bei der Verarbeitung der Karosserie gibt es nach wie vor Beanstandungen: Die Karosserieteile sitzen rundum nicht fl&#xE4;chig, und die Spaltma&#xDF;e zwischen den Teilen schwanken deutlich &#x2013; insbesondere im Heckbereich.

An Platz mangelt es nicht im Tesla Model Y. Auch hinten sitzt man sehr gro&#xDF;z&#xFC;gig und bequem. Das Standardvolumen des Kofferraums betr&#xE4;gt 420 Liter. Unter Ausnutzung des kompletten Raums hinter den Vordersitzen sind bis zu 1380 Liter Volumen verf&#xFC;gbar. Zus&#xE4;tzlich findet man weitere 105 Liter Stauraum unter dem Ladeboden sowie rund 80 Liter im Frunk unter der Fronthaube vor. Bedienung: Ein schwieriges Kapitel Die Bedienung war von Anfang an ein umstrittenes Thema bei Tesla. Hintergrund: Bis auf die Fensterheber in den T&#xFC;ren und die zwei Drehwalzen im Lenkrad gibt es keine Kn&#xF6;pfe. Nahezu alles, was es zu bedienen gibt, geschieht &#xFC;ber den Touchscreen, der gr&#xF6;&#xDF;er ist als die meisten Tablet-Computer und zugleich als Fenster in eine umfassende Infotainment-Welt fungiert. Das sieht zwar klasse aus. Allerdings geht diese Reduktion mit einem enormen Ablenkungspotenzial vom Verkehrsgeschehen einher.  Mit Stolz verweist Tesla auf einen neuen, &quot;pr&#xE4;zisionsgefertigten&quot; Blinkerhebel. Ob pr&#xE4;zise gefertigt oder nicht &#x2013; die ADAC Tester und Redakteure waren jedenfalls froh dar&#xFC;ber, &#xFC;berhaupt einen Blinkerhebel vorzufinden. Denn bei anderen Modellen hat sich Tesla f&#xFC;r Blinkertasten am Lenkrad entschieden, die man auch nach einer Eingew&#xF6;hnungszeit gelegentlich verfehlt.  Ein klassischer Gangwahlhebel ist dagegen nicht erh&#xE4;ltlich. Vorw&#xE4;rts und r&#xFC;ckw&#xE4;rts geht&apos;s, wenn man das entsprechende Emblem auf dem Touchdisplay ber&#xFC;hrt. Daran kann man sich gew&#xF6;hnen, ein klassischer Hebel ist aber nach wie vor praktischer. Auch einen Drehschalter f&#xFC;r das Licht oder einen Scheibenwischerhebel gibt es nicht. Stattdessen wird der Scheibenwischer &#xFC;ber die Lenkradtasten aktiviert. Feinjustierung oder ein schneller manueller Eingriff sind schwierig.  Selbstverst&#xE4;ndlich ist beim Tesla sowohl der Licht- als auch ein Regensensor Serie und man m&#xFC;sste sich &#x2013; theoretisch &#x2013; nicht um eine Einstellung beider Funktionen k&#xFC;mmern. Die Praxis zeigt aber, dass es hin und wieder die kurzen, aber auch entscheidenden Momente im Stra&#xDF;enverkehr gibt, bei denen man exakt jetzt wischen muss und nicht auf den Regensensor angewiesen sein m&#xF6;chte.  Problematisch ist auch die Klimatisierung &#xFC;ber das Display. S&#xE4;mtliche Funktionen abseits der Temperaturwahl fordern zus&#xE4;tzliche Bedienschritte inklusive Blickabwendung vom Fahrgeschehen. Selbst die Richtung der L&#xFC;ftungsd&#xFC;sen muss ablenkungsintensiv &#xFC;ber das Men&#xFC; gesteuert werden. Nat&#xFC;rlich kann man das Model Y auch &#xFC;ber Sprachbefehle steuern, was grunds&#xE4;tzlich funktioniert, aber eine ergonomische Bedienung nur erg&#xE4;nzen, nicht ersetzen kann. Im Test hat sich zudem gezeigt, dass zwar viele Befehle verstanden werden, dass das Model Y die F&#xFC;lle an detaillierten Anweisungen mancher Konkurrenz aber nicht umsetzen kann. Da ist die Erwartungshaltung an solch ein rollendes Smartphone gr&#xF6;&#xDF;er.

R&#xE4;tselhaft bleibt auch, warum das Model Y kein Head-up-Display bietet. So schneidet das Tesla Model Y im Kapitel Bedienung am schlechtesten ab (Note 4,0).   Ab 40.000 Euro: Die neue Standardversion  Um den Verkauf anzukurbeln, ist das Tesla Model Y ab 2026 f&#xFC;r einen Preis knapp unter 40.000 Euro zu haben (bestellbar schon jetzt).  Damit der Preis realisiert werden kann, wurde die neue Standardversion technisch und ausstattungsseitig ein wenig abgespeckt. Wobei das Leistungspotenzial des Antriebs sowie das Fahrverhalten sich nur um Nuancen ge&#xE4;ndert haben.  Auf folgende Dinge muss man bei der neuen Standardversion verzichten: die Kofferraumabdeckung das Panoramaglasdach die LED-Lichtb&#xE4;nder an Front und Heck die Mittelkonsole mit verschlie&#xDF;baren F&#xE4;chern die Ledersitze (nur noch Stoff) die Auskleidungen der T&#xFC;rf&#xE4;cher Lautsprecher der Soundanlage (nur noch 7) Dimension der R&#xE4;der (Basis nur 18 Zoll) Display f&#xFC;r die R&#xFC;ckbank elektrische Verstellung der R&#xFC;ckbank (nur noch mechanisch) Es gibt aber auch Verbesserungen, die mit dem neuen Standardmodell verbunden sind. So ist die Batteriekapazit&#xE4;t nach ADAC Information von 60,0 auf 64,5 kWh angestiegen (keine offiziellen Werte). Die Reichweite betr&#xE4;gt nun offiziell 534 statt 455 Kilometer. Der Verbrauch sank laut Hersteller von 15,7 auf 13,8 kWh pro 100 Kilometer.  Die gestiegene Effizienz wurde offenbar durch kleiner dimensionierte R&#xE4;der (18 statt 19 Zoll) sowie leichte aerodynamische Retuschen an Front und Heck erreicht. M&#xF6;glicherweise spielt auch eine ge&#xE4;nderte Software bei der Leistungssteuerung eine Rolle. Etwas kurios mutet an, dass der Dachhimmel nun mit Stoffbahnen verkleidet und dadurch optisch geschlossen wurde, das Glasdach aber weiterhin montiert ist. Unterschied: Tesla verwendet statt doppelschichtigem Glas jetzt eine Einfachverglasung am Dach. Das spart Materialkosten und Gewicht. Das Soundsystem hat dagegen merklich an Klasse eingeb&#xFC;&#xDF;t, wie die Redaktion bei einer ersten Probefahrt hat h&#xF6;ren k&#xF6;nnen. Grund ist, dass nun deutlich weniger Lautsprecher im Fahrzeuginneren verbaut sind, die meisten davon in einer Soundbar auf dem Armaturenbrett. Das hei&#xDF;t, der Klang ist nicht nur weniger volumin&#xF6;s, er ist auch weniger raumf&#xFC;llend. Die T&#xF6;ne gelangen nun &#xFC;berwiegend und deutlich verortbar von vorn.  Dass die R&#xFC;cksitze beim Standardmodell nicht elektrisch, sondern nur mechanisch-manuell verstellt werden k&#xF6;nnen, ist f&#xFC;r die meisten Interessenten wahrscheinlich leicht verschmerzbar. Es ist am Ende eine pers&#xF6;nliche Abw&#xE4;gung, so wie bei jedem anderen Verzichtspunkt.     Tesla Model Y: Daten &amp; Preise  ADAC Messwerte ADAC Testergebnis Hier finden Sie noch viele weitere Neuvorstellungen, Fahrberichte und Autotests.]]>
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            <title>100.000 km Dauertest: H&amp;#xE4;lt das Tesla Model Y, was Musk verspricht?</title>
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            <dc:creator>Rudschies</dc:creator>
            <pubDate>2025-10-22T09:13:00+02:00</pubDate>
            <description>&lt;![CDATA[&lt;img src="https://assets.adac.de/image/upload/v1760682921/ADAC-eV/KOR/Bilder/ADAC-Prod/tesla-model-y-dauertest-schnellladen-2510_sw17cp.jpg">]]&gt; Mythos und Wirklichkeit: Was von Elon Musks Versprechungen im Alltag &amp;#xFC;brig bleibt. Dauertest Tesla Model Y.</description>
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                <![CDATA[Mythos und Wirklichkeit: Was nach 100.000 Kilometern von Elon Musks vielf&#xE4;ltigen Versprechen zum Tesla Model Y &#xFC;brig bleibt. Zwischenbilanz mit viel Licht, hin und wieder aber auch Schatten.   Elektro-K&#xF6;nig auf der Langstrecke Schw&#xE4;chen bei Komfort und Bedienung Ladeleistung leicht reduziert Wie schl&#xE4;gt sich Elon Musks Meisterst&#xFC;ck im Dauertest des ADAC? Ob sich das Model Y von Tesla wirklich als Elektro-Langstreckenl&#xE4;ufer bew&#xE4;hren kann, ob es Nervereien im Alltag oder gar Defekte und Liegenbleiber gibt, wollten die Testingenieure des ADAC herausfinden. Und haben das Model Y ab Herbst 2022 zun&#xE4;chst ausschlie&#xDF;lich f&#xFC;r l&#xE4;ngere Dienstreisen eingesetzt, ab Mai 2024 (mit Kilometerstand 30.000) dann aber in den allgemeinen Dauertest &#xFC;bernommen. Dadurch sind in den letzten 14 Monaten enorme 70.000 Kilometer hinzugekommen. Rechnerisch durchschnittliche Tagesfahrleistung: 165 Kilometer. Das ist vier- bis f&#xFC;nfmal mehr als die in Deutschland &#xFC;bliche Tagesfahrleistung von Pkw-Nutzern. Elektroauto f&#xFC;r die Langstrecke Das Model Y von Tesla ist im Fahrzeug-Pool eines der am h&#xE4;ufigsten bewegten Fahrzeuge &#x2013; insbesondere f&#xFC;r Langstrecken. Die Gr&#xFC;nde daf&#xFC;r liegen auf der Hand: Die Reichweite von 300 bis 400 Kilometer &#x2013; abh&#xE4;ngig von Fahrweise und Wetter &#x2013; ist alltags- und langstreckentauglich. 

Die Integration der Supercharger in die Navigation funktioniert reibungslos, der Ladevorgang bei Tesla ist denkbar einfach. Selbst Elektro-Neulinge kommen mit dem System gut zurecht, da sich das Fahrzeug am Supercharger automatisch identifiziert und keine Karten oder Apps ben&#xF6;tigt werden. Die enorme Laufleistung von 100.000 Kilometer kam &#xFC;brigens trotz einer l&#xE4;ngeren Werkstattreparaturzeit zusammen: Bei Kilometerstand 43.000&#x202F; wurde das Model Y unverschuldet in einen Unfall verwickelt. Ein anderes Fahrzeug streifte den parkenden Tesla kr&#xE4;ftig an der rechten Front. Die Reparatur dauerte rund sechs Wochen.  Insgesamt erwies sich das Tesla Model Y &#xFC;ber die bisherigen 100.000&#x202F; Kilometer als zuverl&#xE4;ssiger Begleiter &#x2013; auch wenn es nicht ganz frei von kleineren Defekten und Auff&#xE4;lligkeiten blieb. Absolut ungewohnt f&#xFC;r Autofahrer ist, dass die Kommunikation mit Tesla ausschlie&#xDF;lich &#xFC;ber eine App erfolgt. Der Nutzer meldet dort Probleme oder Werkstattw&#xFC;nsche und vereinbart digital einen Servicetermin.  Das funktioniert erstaunlich gut: R&#xFC;ckfragen werden per Chatfunktion direkt in der App gekl&#xE4;rt, hinterlegte R&#xFC;ckrufw&#xFC;nsche meist z&#xFC;gig bearbeitet. Dennoch ist dieser digitale Werkstattkontakt nicht immer ideal &#x2013; manchmal w&#xFC;nscht man sich, einfach kurz mit einem Serviceberater telefonieren zu k&#xF6;nnen.   Tesla Model Y: Defekte und Service Dauertest-Details im Bild Lob und Kritik im Alltag Besonders &#xFC;berzeugend werden neben den Langstreckenqualit&#xE4;ten das Raumangebot sowie die Fahrleistungen des Tesla Model Y beurteilt. Der Allrad-Elektroantrieb ist &#xFC;ber jeden Zweifel erhaben und bietet in jeder Lage mehr als gen&#xFC;gend Leistung &#x2013; bis hin zu Geschwindigkeiten jenseits der 200 km/h. Die meisten Elektroautos haben da schon lange abgeregelt. 

Beim Rangieren und in Parkh&#xE4;usern st&#xF6;ren der gro&#xDF;e Wendekreis und die Au&#xDF;enabmessungen &#x2013; das Fahrzeug ist nicht besonders handlich. Und weil die Felgen etwas &#xFC;berstehen, also nicht durch die Reifen gesch&#xFC;tzt sind, werden sie beim Einparken h&#xE4;ufig am Bordstein besch&#xE4;digt. Der Verbrauch von durchschnittlich 21,2 kWh/100 km laut Bordcomputer geht angesichts der &#xFC;berwiegenden Nutzung auf der Autobahn und der saisonalen Schwankungen absolut in Ordnung. Auch wenn in diesem Wert weder Ladeverluste noch Standverbr&#xE4;uche enthalten sind.  Kritische T&#xF6;ne f&#xE4;ngt sich das Model Y wegen des mangelnden Federungskomforts und der teils umst&#xE4;ndlichen Bedienung ein. Das beginnt bei den versenkten T&#xFC;rgriffen, die &#xE4;u&#xDF;erst fummelig zu bet&#xE4;tigen sind, und endet beim Unmut &#xFC;ber den Zwang, die Funktionswahl fast ausschlie&#xDF;lich &#xFC;ber den zentralen Bildschirm vornehmen zu m&#xFC;ssen. Die einzigen physischen Tasten im Model Y sind die f&#xFC;r die Fensterheber, der Warnblinker in der Dacheinheit sowie zwei unbeschriftete Drehkn&#xF6;pfe auf dem Lenkrad.  Wunsch nach Tasten und Kn&#xF6;pfen  Der rechte Knopf am Lenkrad dient als W&#xE4;hlhebel f&#xFC;r die Fahrstufe und zur Aktivierung des Autopiloten, der linke f&#xFC;r Blinker und Scheibenwischer (&quot;Tippwischen&quot; und &quot;Waschd&#xFC;sen&quot;). Alles Weitere wird &#xFC;ber das zentrale Display gesteuert, indem man links unten auf das Fahrzeugsymbol tippt. Dann &#xF6;ffnet sich ein Men&#xFC; mit den wichtigsten und am h&#xE4;ufigsten genutzten Funktionen zur Fahrzeugbedienung. Auf ein Kombiinstrument hinter dem Lenkrad oder ein Head-up-Display verzichtet Tesla vollst&#xE4;ndig. Als Neuling muss man sich mit dem Infotainment und der Fahrzeugbedienung aktiv befassen oder eine Einweisung erhalten. Einige Nutzer kommen nach kurzer Zeit gut zurecht und empfinden das System als fortschrittlich und angenehm. Der Mehrheit ist es jedoch auch nach mehreren Fahrten nicht intuitiv genug. Zwar lassen sich viele Funktionen &#xFC;ber Lenkradtasten oder Sprachsteuerung bedienen, doch auch das erfordert &#xDC;bung. Viele w&#xFC;nschen sich daher mehr haptische Tasten f&#xFC;r g&#xE4;ngige Funktionen wie Scheibenwischer oder Spiegelverstellung.  Als wenig hilfreich, teilweise sogar st&#xF6;rend bis gef&#xE4;hrlich wurden die Tesla-Fahrassistenten bewertet. Abstandstempomat, Lenkassistent und Spurwechselassistent sind unausgereift. Die Verkehrszeichenerkennung verbesserte sich zwar &#xFC;ber die Jahre durch Software-Updates etwas, zeigte aber weiterhin regelm&#xE4;&#xDF;ig falsche Schilder an. Das Vertrauen in die Systeme blieb gering, viele Nutzer deaktivierten sie daher dauerhaft.   Gef&#xE4;hrlicher Autopilot  Am heftigsten f&#xE4;llt die Kritik &#xFC;ber den sogenannten Autopiloten des Tesla Model Y aus. Der Begriff suggeriert eine Funktionalit&#xE4;t, die das Fahrzeug in der Realit&#xE4;t nicht bietet. Gegen einen Aufpreis von 3800&#x202F;&#x20AC; gibt es den &quot;Enhanced Autopilot&quot;, der zus&#xE4;tzlich einen Spurwechselassistenten, die Funktion &quot;Herbeirufen&quot; sowie &quot;Mit Autopilot navigieren&quot; umfasst. 

Alternativ kann f&#xFC;r 7500&#x202F;&#x20AC; das Paket &quot;Volles Potenzial f&#xFC;r autonomes Fahren&quot; erworben werden, das zus&#xE4;tzlich den &quot;Ampel- und Stoppschildassistenten&quot; enth&#xE4;lt &#x2013; sowie das vage Versprechen, dass das Fahrzeug eines Tages autonom fahren k&#xF6;nne.  Funktionen wie &quot;Herbeirufen&quot; oder &quot;Mit Autopilot navigieren&quot; sind eher Spielereien. Der Spurwechselassistent macht den Spurwechsel  auf Autobahnen relativ tr&#xE4;ge. H&#xE4;ufig wird das Man&#xF6;ver auch abgebrochen, wenn etwas mehr Verkehr herrscht und keine passende L&#xFC;cke gefunden wird. Das System weist insgesamt ein unausgereiftes Verhalten auf. Es kam mehrfach zu Situationen, in denen der Fahrer unerwartet eingreifen musste, um Schlimmeres zu verhindern.  Im Laufe der Jahre gab es zahlreiche Software-Updates, die auch das Verhalten des Autopiloten ver&#xE4;nderten. Die ber&#xFC;chtigten &quot;Phantombremsungen&quot;, bei denen das Fahrzeug ohne erkennbaren Grund stark abbremste, sind deutlich seltener geworden.  Daf&#xFC;r treten nun h&#xE4;ufiger sogenannte &quot;Angstbremsungen&quot; auf: Das Fahrzeug interpretiert harmlose Alltagssituationen als potenziell gef&#xE4;hrlich und bremst vorsorglich &#x2013; etwa bei entgegenkommenden Fahrzeugen in Ortschaften, an Einm&#xFC;ndungen oder bei langsam auffahrenden Fahrzeugen auf der Autobahn.  Es gab F&#xE4;lle, dass der Tesla auf der rechten Spur bremst, weil ein anderes Fahrzeug mit hoher Geschwindigkeit links &#xFC;berholt. W&#xE4;hrend man bei klassischen Tempomaten den Fu&#xDF; &#xFC;ber dem Bremspedal bereith&#xE4;lt, muss man beim Tesla den rechten Fu&#xDF; &#xFC;ber dem Fahrpedal halten, um das &#xFC;bervorsichtige System reaktionsschnell &#xFC;bersteuern zu k&#xF6;nnen &#x2013; damit kein Hintermann auff&#xE4;hrt. Eine fragw&#xFC;rdige Erziehungsma&#xDF;nahme wurde mit dem gro&#xDF;en Software-Update im Dezember 2023 eingef&#xFC;hrt: Die Innenraumkamera &#xFC;berwacht die Aufmerksamkeit des Fahrers. Wer zu lange aufs Display oder aus dem Fenster schaut, riskiert den Entzug der Autopilot-Funktion f&#xFC;r die restliche Fahrt. Nach f&#xFC;nf solcher &quot;Strikes&quot; innerhalb kurzer Zeit wird die Funktion sogar f&#xFC;r eine ganze Woche gesperrt.  Gesundheit des Akkus im Model Y Der Gesundheitszustand der Batterie wurde mehrfach gepr&#xFC;ft &#x2013; sowohl &#xFC;ber Teslas eigenen Batterietest als auch &#xFC;ber den unabh&#xE4;ngigen Aviloo-Test. Das Ergebnis: Ein SoH-Wert von 91 bis 92 Prozent nach 100.000 Kilometern, was einer normalen und unkritischen Alterung entspricht. Insofern zeigt sich die Batterie bisher robust und zuverl&#xE4;ssig, insbesondere da sie im Dauertest regelm&#xE4;&#xDF;ig auf 100 Prozent aufgeladen und relativ h&#xE4;ufig schnell geladen wurde. Tesla war &#xFC;brigens der erste Hersteller, der eine automatische Batterievorkonditionierung f&#xFC;r das Schnellladen in die Routenf&#xFC;hrung integrierte. Diese Funktion arbeitet nach wie vor zuverl&#xE4;ssig: Das Fahrzeug bereitet die Batterie automatisch optimal auf den Ladevorgang vor. Schnelles Laden nun langsamer Allerdings wurde zuletzt ein Leistungsverlust beim Schnellladen festgestellt. Die maximal m&#xF6;gliche Ladeleistung, die das Model Y ausschlie&#xDF;lich an Tesla-Superchargern erreicht, lag anfangs bei bis zu 257&#x202F;kW (bei 5&#x202F;Prozent Ladestand). Dieser Wert wird inzwischen nicht mehr erreicht. Die Spitzenleistung lag in mehreren Versuchen nun nur noch bei knapp &#xFC;ber 200&#x202F;kW.

In Zahlen bedeutet das, dass an der ADAC Schnelllades&#xE4;ule anf&#xE4;nglich in 30 Minuten Ladezeit 55,7 kWh nachgeladen werden konnten, was 295 km Reichweite entspricht. Nun sind nur noch 48,4 kWh und 256 km Reichweite in 30 Minuten m&#xF6;glich. Die Schnellladef&#xE4;higkeit hat sich somit um 13 Prozent verschlechtert. 

Trotz dieses R&#xFC;ckgangs in der Ladeleistung wurde das von den Nutzern bisher noch nicht negativ wahrgenommen. Insgesamt bescheinigen sie dem Model Y weiterhin eine sehr gute Langstreckentauglichkeit. Bericht und fachliche Beratung: Matthias Vogt/ADAC Technik Zentrum ]]>
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            <title>Tesla-Umweltpr&amp;#xE4;mie senkt Preise f&amp;#xFC;rs Model Y </title>
            <link>https://www.adac.de/news/tesla-senkt-preise/</link>
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            <dc:creator>Ammel</dc:creator>
            <pubDate>2024-10-08T15:45:00+02:00</pubDate>
            <description>&lt;![CDATA[&lt;img src="https://assets.adac.de/image/upload/v1605879871/ADAC-eV/KOR/Bilder/PR/elektroautos-tesla-model-y-2011_yq8rnq.jpg">]]&gt; Tesla: Das Model Y ist aktuell 6000 Euro g&amp;#xFC;nstiger. Grund: Der E-Auto-Hersteller zahlt seinen Kunden eine sogenannte Umweltpr&amp;#xE4;mie.</description>
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                <![CDATA[Wegen nachlassender Nachfrage: E-Auto-Hersteller Tesla zahlt beim Kauf bestimmter Model-Y-Modelle 6000 Euro Umweltpr&#xE4;mie. Die Preise der anderen Teslas werden nicht angepasst.  Tesla lockt mit eigener Umweltpr&#xE4;mie Model Y jetzt unter 40.000 Euro Alle Preise f&#xFC;r Tesla-Modelle im &#xDC;berblick Der schw&#xE4;chelnde Absatz von Elektrofahrzeugen macht auch vor E-Auto-Pionier Tesla nicht Halt. Der f&#xFC;r seine dynamische Preisgestaltung bekannte Hersteller gew&#xE4;hrt seinen Kunden jetzt einen eigenen Umweltbonus f&#xFC;r das Model Y.  Tesla Model Y jetzt g&#xFC;nstiger Das Tesla Model Y mit Hinterradabtrieb und einer Reichweite von 455 Kilometern gibt es regul&#xE4;r ab 44.990 Euro. Bis auf Weiteres gehen davon noch einmal 6000 Euro Tesla-Umweltpr&#xE4;mie ab. Somit zahlen K&#xE4;uferinnen und K&#xE4;ufer nunmehr 38.990 Euro. Bei der Ausf&#xFC;hrung mit einer Reichweite von 600 Kilometern sind es nach Abzug der Pr&#xE4;mie 42.990 Euro und f&#xFC;r einen allradangetriebenen Tesla Model Y werden jetzt etwa 48.990 Euro f&#xE4;llig. F&#xFC;r den Tesla Model Y Performance Allradantrieb zahlt man abz&#xFC;glich der Umweltpr&#xE4;mie 53.990 Euro. Allerdings gilt die Verg&#xFC;nstigung nur f&#xFC;r Lagerbest&#xE4;nde, also bereits konfigurierte Modelle.  Tesla-Preise f&#xFC;r Neuwagen im &#xDC;berblick Preise f&#xFC;r Modelle S, X und 3 unver&#xE4;ndert Durch die Tesla-Umweltpr&#xE4;mie ist das Model Y momentan sogar g&#xFC;nstiger als das Model 3. Das Tesla Model 3 bekommt man derzeit in Deutschland ab 39.990 Euro. Das Model S gibt es mit Allradantrieb und Dualmotor ab 92.990 Euro. F&#xFC;r das g&#xFC;nstigste Model X muss man mit mindestens 97.990 Euro rechnen.  Schnelle Preisanpassungen bei Tesla Hersteller Tesla ist mittlerweile bekannt daf&#xFC;r, dass er relativ kurzfristig die Preise seiner Autos nach oben oder nach unten &#xE4;ndert. Das ist vor allem aufgrund des besonderen Vertriebswegs m&#xF6;glich. Tesla verkauft seine Autos nur &#xFC;ber das Internet und nicht &#xFC;ber H&#xE4;ndler oder Autoh&#xE4;user. Tesla kann somit sehr dynamisch auf Marktsituationen und Nachfrage nach den jeweiligen Modellen reagieren und die Preise entsprechend gestalten. Andere Hersteller und ihre Autoh&#xE4;user arbeiten eher klassisch mit Rabatten, die je nach individuellem Verhandlungsgeschick h&#xF6;her oder geringer ausfallen.  F&#xFC;r die letzten enormen Preisnachl&#xE4;sse bei Tesla war die gewachsene Konkurrenz auf dem E-Auto-Markt sowie der Wegfall des Umweltbonus verantwortlich.  Bereits bezahlt? Kein Preisnachlass Sollte Tesla die Preise erneut senken, ist das nat&#xFC;rlich f&#xFC;r diejenigen K&#xE4;uferinnen und K&#xE4;ufer &#xE4;rgerlich, die zuvor ein Fahrzeug zu den teureren Preisen gekauft und auch bereits &#xFC;bernommen haben. Sie profitieren im Nachhinein nicht von der Preissenkung. Dennoch gibt Tesla Preisnachl&#xE4;sse an manche Kunden weiter. Preisnachlass bei bestellten Teslas m&#xF6;glich In der Vergangenheit war es oftmals so, dass K&#xE4;ufer und K&#xE4;uferinnen ihren Tesla bestellt hatten und dann die Preise gesenkt wurden. Normalerweise gelten die Preise, die im Kaufvertrag festgeschrieben wurden. Hei&#xDF;t: Genauso wenig wie eine kurzfristige Preissteigerung zu Lasten des K&#xE4;ufers gehen darf, kann er auch von einer kurzfristigen Preissenkung nach Vertragsschluss nicht profitieren. Das geht nur, wenn man sich einvernehmlich auf einen neuen Preis einigt.  Anders bei Tesla: Hier k&#xF6;nnen die Kunden und Kundinnen die Bestellung bis zur Lieferung des Fahrzeugs jederzeit stornieren. Deshalb gibt Tesla Preissenkungen automatisch weiter. Vorausgesetzt, das Fahrzeug ist noch nicht geliefert. Es kann also durchaus sinnvoll sein, die Preisentwicklung bei Tesla gut im Auge zu behalten. Wann ein Widerruf sinnvoll ist Haben Sie Ihr Fahrzeug finanziert oder den Vertrag unter ausschlie&#xDF;licher Verwendung von Fernkommunikationsmitteln (Fernabsatz) abgeschlossen, besteht m&#xF6;glicherweise ein Widerrufsrecht.  Wer als Verbraucher &#x2013; wie bei Tesla &#xFC;blich &#x2013; sein Auto ausschlie&#xDF;lich &#xFC;ber Telefon, Fax, Brief, E-Mail oder im Internet (Fernabsatz) gekauft hat, hat ein Widerrufsrecht von 14 Tagen. Dieses beginnt mit Auslieferung des Fahrzeugs. Also kann man auch nach dem Erhalt des Autos noch widerrufen. K&#xE4;ufer und K&#xE4;uferinnen sollten unbedingt kl&#xE4;ren, ob sie noch fristgerecht nach Fernabsatzvorschriften widerrufen k&#xF6;nnen.  Auch wer sein Auto finanziert, hat ein Widerrufsrecht. Tesla-Kunden und -Kundinnen sollten sich gegebenenfalls dazu juristisch beraten lassen.   Gebrauchte Teslas verlieren an Wert Zu den Verlierern geh&#xF6;ren Autoh&#xE4;ndler sowie die Tesla-Besitzer und -Besitzerinnen, die gerade ihr gebrauchtes Fahrzeug auf dem Markt anbieten. Die Preise f&#xFC;r die gebrauchten Teslas werden durch Preissenkung der Neufahrzeuge entsprechend gedr&#xFC;ckt. ]]>
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            <title>Tesla-Facelift: Warum das Model 3 nicht nur besser wurde</title>
            <link>https://www.adac.de/rund-ums-fahrzeug/autokatalog/marken-modelle/tesla/tesla-model-3/</link>
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            <dc:creator>Kroher</dc:creator>
            <pubDate>2024-07-01T00:00:00+02:00</pubDate>
            <description>&lt;![CDATA[&lt;img src="https://assets.adac.de/image/upload/v1710316184/ADAC-eV/KOR/Bilder/Fotograf/tesla-model3-fahrt-2403_szsazl.jpg">]]&gt; Das Tesla Model 3 verkauft sich blendend &amp;#x2013; aus guten Gr&amp;#xFC;nden, wie der ADAC Test zeigt. Das Basismodell hat aber auch Schw&amp;#xE4;chen.</description>
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                <![CDATA[Das Tesla Model 3 z&#xE4;hlt zu den meist verkauften und auch besten E-Autos auf dem Markt. Nach sieben Jahren Bauzeit erhielt es eine &#xDC;berarbeitung: Offensichtliche Verbesserungen stehen neben Entscheidungen, die ratlos machen. Das Tesla Model 3 im Test. Top: Exzellenter Antrieb, deutlich mehr Komfort Im Test: Standard- und Maximum Range-Modell  Innenraum noch mehr reduziert. Zu reduziert? Auch wenn andere Marken bei der Elektromobilit&#xE4;t erheblich aufgeholt haben: Tesla bleibt der vielleicht wichtigste Vergleichsma&#xDF;stab f&#xFC;r die Konkurrenz von BMW, Mercedes, BYD und Co. Das Model Y war 2023 und 2024 das E-Auto mit den meisten Neuzulassungen in Deutschland. Ebenfalls in der Top 10: Das Model 3, das sich schnell zum Kassenschlager entwickelte.  Ein wenig hatte das Mittelklasse-Fahrzeug zuletzt aber an Beliebtheit eingeb&#xFC;&#xDF;t, 2022 war es noch auf Rang 2 der Neuverk&#xE4;ufe gekommen. Kein Wunder, schlie&#xDF;lich ging die erste Generation schon in ihr siebtes Baujahr. Ende 2023 pr&#xE4;sentierte Tesla deshalb ein Facelift f&#xFC;r das Model 3 &#x2013; das nun den ausf&#xFC;hrlichen ADAC Test durchlaufen hat. Was hat sich getan?  Tesla Model 3 Highland Facelift Tesla hat sein Facelift &quot;Highland&quot; getauft und von einer grunds&#xE4;tzlichen &#xDC;berarbeitung abgesehen. Get&#xFC;ftelt wurde dennoch, etwa an der Schnauze des Stromers. Die ist jetzt deutlich straffer und wenig knautschig, die Front l&#xE4;uft spitzer zu und der Lufteinlass unten ist merklich schmaler geworden. &#xC4;nderungen, die die ohnehin schon gute Aerodynamik der Limousine verbessern sollen.  Hinten ist au&#xDF;er bei den etwas verengteren R&#xFC;ckleuchten wenig passiert. Neu ist, dass der Name der Musk-Marke nun unter dem &#xDC;berhang zu lesen ist. Und auch im Innenraum wurde sp&#xFC;rbar mehr Wert auf Komfort gelegt. Fast alle Fl&#xE4;chen sind nun mit Teppich ausgekleidet, die A- und B-S&#xE4;ulen sind sogar gepolstert. Eigentlich ein Luxus, der der Oberklasse vorbehalten ist. Und auch an der Au&#xDF;enh&#xFC;lle passt jetzt jede Niete aufeinander. Gerade bei der Verarbeitungsqualit&#xE4;t der Karosserie musste sich Tesla in der Vergangenheit teils heftige Kritik gefallen lassen, nun l&#xE4;sst sich &#x2013; zumindest am ADAC Testauto &#x2013; kein Makel mehr finden. Das war beim Vorg&#xE4;nger noch anders.  Wem das alte Model 3 also allzu schlicht vorkam, findet nach dem Facelift ein fraglos besseres Auto vor.  Mehr Fahr- und Innenraumkomfort  &#xDC;berraschender ist da schon, dass sich beim Fahrverhalten durch die &#xDC;berarbeitung merklich etwas getan hat. Und zwar zum Guten: Wo die alte Version noch betont hart &#xFC;ber die Stra&#xDF;e hoppelte, werden Unebenheiten nun kommod weggefedert. Elektronische D&#xE4;mpfer gibt es zwar weiterhin nicht, ihr Fehlen f&#xE4;llt nun aber nicht mehr auf. Nur harte Kanten sp&#xFC;rt man unter sich noch recht deutlich.  Dazu kommen noch die bekannten E-Auto- bzw. Tesla-St&#xE4;rken: Der Heckantrieb mit 208 kW/283 PS bringt das Fahrzeug dank nachdr&#xFC;cklicher Beschleunigung m&#xFC;helos voran, in unter einer Sekunde geht es von 15 auf 30 km/h. Da sich dank neuer Doppelverglasung auch die Innenraumger&#xE4;usche deutlich reduziert haben, f&#xE4;hrt das Model 3 scheinbar ger&#xE4;usch- und vibrationslos &#xFC;ber Landstra&#xDF;e und Autobahn.  Gerade auf kurvigen Stra&#xDF;en macht der Stromer am meisten Spa&#xDF;. Warum? Weil das Model 3 so direkt und unvermittelt auf Lenkbefehle reagiert, wie man es sonst nur von einem Mini her kennt. Dabei l&#xE4;sst sich ein sauberer Strich ziehen und man hat stets das Gef&#xFC;hl, in einem &#xE4;u&#xDF;erst fahraktiven Fahrzeug zu sitzen. Wir direkt die Lenkung ausgelegt ist, zeigt sich auch daran, dass von Anschlag zu Anschlag gerade einmal 2,2 Umdrehungen n&#xF6;tig sind.  Gut, dass auch das Fahrwerk mith&#xE4;lt und klaglos selbst f&#xFC;r eine forsche Fahrweise offen ist. Keine Frage: Eine langweilige Elektro-Familienkutsche ist das Model 3 nicht, sondern ein Dynamiker in Bestform. Auch beim ADAC Ausweichtest gibt sich der Kalifornier keine Bl&#xF6;&#xDF;e, pr&#xE4;zise und sicher l&#xE4;sst er sich durch den engen Pylonen-Parkour zirkeln.  Model 3 Maximum Range mit Allradantrieb F&#xFC;r knapp 10.000 Euro mehr gibt es das Model 3 als Variante mit &quot;Maximaler Reichweite&quot;. Was im ersten Moment nach Effizienzmodell klingt, entpuppt sich schon beim
ersten Tritt auf das Gaspedal als waschechte Rennsemmel. 340 kW bzw. 440 PS bringen die immerhin fast zwei Tonnen schwere Limousine in schlappen 2,1 Sekunden von 60 auf 100 km/h. Das &#xDC;berholen auf Landstra&#xDF;e und Autobahn sowie das Einf&#xE4;deln in der Stadt ist damit selbstredend ein Klacks.  Allradantrieb und Traktionskontrolle spielen gut zusammen, sodass man auch &#xFC;ber das st&#xE4;rker motorisierte Modell immer die volle Kontrolle hat. Das beweist sich in den Ausweichtests, die der ADAC mit dem Modell gemacht hat. Auch der zielgenauen Lenkung tut der Allradantrieb keinen Abbruch.  Kleine &#xC4;nderung, gro&#xDF;e Irritation Dass Tesla sich bei der Steuerung von Klimaanlage, Sound, Navigation und Co. komplett auf den zentralen Touchscreen verl&#xE4;sst, ist bekannt. Dieser Ansatz hat inzwischen zahlreiche Nachahmer gefunden, nicht nur bei Polestar, BYD und Nio. Auch im neuen Model 3 ist das so. Intuitiv und schnell findet man sich in den Men&#xFC;s zurecht, wenn man das Prinzip erst einmal verstanden hat. Und bei der Responsivit&#xE4;t des Screens kann sich etwa der VW ID.3 eine gro&#xDF;e Scheibe abschneiden.  Das Facelift treibt den Design-Minimalismus aus Silicon Valley allerdings nun auf die Spitze: Beide Hebel hinterm Lenkrad, also f&#xFC;r Automatik und Blinker, sind verschwunden. Ob man vorw&#xE4;rts oder r&#xFC;ckw&#xE4;rts fahren oder parken will, w&#xE4;hlt man nun auf dem Touchscreen aus. Man &quot;slidet&quot; nun mit dem Zeigfinger am Rand des Bildschirm vor oder zur&#xFC;ck oder dr&#xFC;ckt auf &quot;P&quot;. Den Blinker setzt man neuerdings mit zwei kleinen Kn&#xF6;pfen links am Lenkrad.  360-Grad-Blick in den Innenraum W&#xE4;hrend man sich an das Fahrmodus-Ausw&#xE4;hlen auf dem Touchscreen noch leidlich schnell gew&#xF6;hnen kann, f&#xFC;hlt sich das Blinken per Knopfdruck auch nach l&#xE4;ngerer Fahrt noch vollkommen unintuitiv und schlicht unsicher an. Vor allem beim schnellen Rangieren in der Stadt oder auf Parkpl&#xE4;tzen kommt man mit dem Rumfingern auf dem Lenkrad oft nicht hinterher. Beim Verlassen von Kreisverkehren wird das Blinken sogar nahezu unm&#xF6;glich: Mit eingeschlagenem Lenkrad muss man pl&#xF6;tzlich eine Hand l&#xF6;sen und den Pfeil am unteren untere des Rads finden. &quot;Irritierend&quot; ist f&#xFC;r dieses Gef&#xFC;hl eine freundliche Umschreibung. Tesla hat es also geschafft, dass man zum ersten Mal seit der ersten Fahrstunde wieder dar&#xFC;ber nachdenken muss, wie man richtig blinkt. Anders als beim Touch-Bedienkonzept gibt es f&#xFC;r den Wegfall des Blinkerhebels zudem keinerlei praktischen Grund. Au&#xDF;er nat&#xFC;rlich die Kostenersparnis f&#xFC;r den Hersteller. Im Notfall kann man den Fahrmodus im &#xDC;brigen auch durch einen Schalter unterm Dach bedienen. Dennoch: Eine Testfahrt vor dem Kauf ist unbedingt zu empfehlen.  Autopilot? Besser nicht! Auch in Sachen Assistenzsysteme geht Tesla einen eigenen Weg. W&#xE4;hrend andere Hersteller, allen voran etwa Volvo mit dem EX90, auf eine ganze Armada aus Lidar-, Radar- und Ultraschalltechnik vertrauen, findet man beim neuen Model 3 nichts dergleichen. Stattdessen sollen ganze acht Kameras die Umgebung um das Auto &#xFC;berwachen und etwa vor Kollisionen warnen.  Zwar funktionierten im ADAC Test Spurhalte- und Totwinkelassistent weitgehend zuverl&#xE4;ssig. Der Nachteil am Verzicht auf branchenweit eingesetzte Ultraschallsensoren ist aber zum Beispiel, dass die Einparkhilfe bei Dunkelheit nicht mehr vollumf&#xE4;nglich assistieren kann. Wirklich unzuverl&#xE4;ssig agierte hingegen der Tempomat mit Abstandsregelung, immer wieder verz&#xF6;gerte das Auto ohne erkennbaren Grund und irritierte so die Hinterherfahrenden. Auf einen manuellen Tempomat kann man aber auch nicht wechseln, den gibt es n&#xE4;mlich nicht.  Das ist nicht nur unpraktisch und &#xE4;rgerlich, es l&#xE4;sst auch beim Thema teilautonomes Fahren Fragen aufkommen. F&#xFC;r 3800 Euro Aufpreis kann das Model 3 selbst die Spur wechseln, f&#xFC;r 7500 Euro schaltet man &quot;volles Potential f&#xFC;r autonomes Fahren&quot; frei. Dieses bleibt zwar auch aufgrund der Gesetzeslage in Deutschland noch ein ferner Traum, doch auch die Tesla-Technik selbst kann nicht &#xFC;berzeugen.  Daf&#xFC;r finden die verbauten Kameras im sogenannten &quot;W&#xE4;chter-Modus&quot; genug zu tun. Kommt jemand dem geparkten Model 3 zu nahe, springen die &#xDC;berwachungskameras an und sp&#xE4;ter kann man auf dem Display verfolgen, wer einem die Luft aus dem Reifen gelassen hat. Oder wer nichtsahnend mit seinem Dackel etwas zu nah am Kofferraum vorbeispaziert ist. Da will oder kann die Technik keinen Unterschied machen, verst&#xE4;ndlich, es geht ja schlie&#xDF;lich um die Privatsph&#xE4;re eines Tesla... Tesla Model 3: Reichweite weiter spitze Und wie steht es um die E-Auto-K&#xF6;nigsdisziplin, die Reichweite? Zum Besten, wie bei allen Tesla-Modellen: 17,2 kWh verbrauchte der Testwagen im ADAC Ecotest, der ein realistisches Fahrszenario zwischen Stadt, Autobahn und Landstra&#xDF;e abbildet. Zum Vergleich: BMW i4, Nio ET5 und Polestar 2 verbrauchen allesamt mehr und haben teilweise sogar eine schwerere Batterie verbaut. An den Hyundai Ioniq 6 kommt Tesla aber nicht heran.  Der niedrige Verbrauch ergibt eine sehr alltagstaugliche Reichweite beim getesteten Basismodell von 395 Kilometern, im Winter d&#xFC;rfte dieser Wert aber niedriger sein. F&#xFC;r die Maximum Range-Version ermittelte der Ecotest einen leicht h&#xF6;heren Verbrauch von 18,6 kWh/100, was aber aufgrund des Allradantriebs und der h&#xF6;heren Motorleistung nicht verwunderlich ist. Dank der gr&#xF6;&#xDF;eren Batterie ergibt steigt die Reichweite trotzdem auf 470 Kilometer.  Auch in Sachen Ladeleistung an der Schnelllades&#xE4;ule gibt es am Model 3 nichts zu beanstanden. Allenfalls k&#xF6;nnte man sich die Ladekurve ein wenig geradliniger w&#xFC;nschen. Denn diese f&#xE4;llt nach Erreichen des Maximums von 173 kW (mit gr&#xF6;&#xDF;erer Batterie beginnt sogar knapp 194 kW) fast umgehend ab. Tesla betont, dass das Laden an den hauseigenen Superchargern noch glatter l&#xE4;uft, in der Praxis d&#xFC;rfte dieser Effekt aber eher gering ausfallen. Wichtiger ist, dass die Batterie vor Erreichen der Lades&#xE4;ule vorheizt.  Und so komfortabel wie bei Tesla l&#xE4;dt man ohnehin bei keinem anderen. Die Plug&amp;Charge-Funktion macht das Laden nahezu so einfach wie das Tanken: Einfach den Stutzen in den Stecker, schon l&#xE4;dt das Auto. Keine Karte, kein Dr&#xFC;cken auf dem Display, unschlagbar kommod. Im ADAC Test ging es in 31 Minuten von 10 auf 80 Prozent State of Charge.  Genug Platz &#x2013; und sogar ein Frunk Die&#xA0;Platzverh&#xE4;ltnisse&#xA0;sind f&#xFC;r ein Auto der Mittelklasse in Ordnung: Vorn sitzen Menschen bis zu einer K&#xF6;rpergr&#xF6;&#xDF;e von zwei Metern bequem, hinten kommen Personen bis 1,90 Meter komfortabel unter. Limitierend ist hier die Kopffreiheit, in Sachen Beinfreiheit ginge sogar noch mehr. Der Kofferraum fasst nach ADAC Messmethode 415 Liter. Legt&#xA0;man die Ru&#x308;cksitzlehnen um und bel&#xE4;dt bis zur Fensterunterkante, passen 825 Liter hinein.&#xA0;Durchaus alltagstauglich. Praktisch: Unter dem Kofferraumboden gibt es ein zus&#xE4;tzliches&#xA0;Fach und unter der Motorhaube verbirgt sich der Frunk mit noch einmal mehr Stauraum. Bei weitem keine Selbstverst&#xE4;ndlichkeit mehr bei aktuellen E-Autos.  Die gedrungene Form des Model 3 bemerkt man allerdings, wenn man in den R&#xFC;ckspiegel schaut. Die Sicht nach hinten ist sehr begrenzt, mit Passagieren auf der R&#xFC;ckbank erst recht. Ohne R&#xFC;ckfahrkamera w&#xFC;rde man hier schnell Probleme bekommen.  Fazit: Facelift gelungen &#x2013; mit Einschr&#xE4;nkungen Blickt man nur auf seine Qualit&#xE4;ten als E-Auto, ist das Model 3 nahezu &#xFC;ber jeden Zweifel erhaben. Das &#xE4;ndert sich auch nach dem Facelift nicht: Verbrauch, Lade- und Fahrleistung bewegen sich auf h&#xF6;chstem Niveau, gerade bei letzterer macht der Tesla noch einmal einen deutlichen Sprung, was nach einer eher kleinen &#xDC;berarbeitung nicht unbedingt zu erwarten ist. Und auch die Verarbeitung, sonst eine (zurecht) gern angebrachte Kritik an Tesla-Fahrzeugen, ist jetzt tadellos.  Doch das aktuelle Facelift markiert auch den &#xDC;bergang von Minimalismus zu Manie. Der Lenkstockhebel f&#xFC;r den Blinker fehlt schmerzlich und ist durch die Knopfl&#xF6;sung nicht ad&#xE4;quat ersetzt worden. Nicht einmal das Handschuhfach kann man manuell &#xF6;ffnen, auch dazu braucht man den Touchscreen. Die Fixierung auf Kameras bei den Assistenzsystemen f&#xFC;hrt zu unrunden bis teils gef&#xE4;hrlichen Fahrsituationen, die Paranoia hinterm W&#xE4;chter-Modus hinterl&#xE4;sst ein ungutes Gef&#xFC;hl.  Tendenzen, die Tesla ohnehin in der DNA hat und die mit diesem Facelift auf die Spitze getrieben wurden. Fans der Marke werden sich daran nicht st&#xF6;ren, alle anderen sollten genau &#xFC;berlegen, zu welchen Zugest&#xE4;ndnissen sie bereit sind, um ein ohne Frage sehr gutes E-Auto zu fahren. Ein Kompromiss k&#xF6;nnte das Vorg&#xE4;ngermodell sein, das immer h&#xE4;ufiger auf dem Gebrauchtwagenmarkt aufschlagen d&#xFC;rfte.  Die Preise sind durchaus attraktiv. 40.100 Euro f&#xFC;r das Modell mit &quot;kleiner&quot; Batterie sind &#xE4;u&#xDF;erst fair, vor allem vor dem Hintergrund, dass ein Hyundai Ioniq 6, ein Polestar 2, geschweige denn ein BMW i4 f&#xFC;r dieses Geld nicht zu haben sind. Die Max. Range-Variante startet bei knapp 50.000 Euro.  Hier k&#xF6;nnen Sie die beiden ausf&#xFC;hrlichen Testberichte zum Tesla Model 3 im PDF nachlesen: Tesla Model 3  Tesla Model 3 Maximale Reichweite AWD Tesla Model 3: Technische Daten und Preis ADAC Messwerte ADAC Testurteil Hier finden Sie viele weitere&#xA0;Fahrberichte und Autotests.]]>
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            <title>Tesla Cybertruck: Probefahrt in Elon Musks Elektro-Panzer</title>
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            <dc:creator>Redaktion</dc:creator>
            <pubDate>2024-04-05T14:35:00+02:00</pubDate>
            <description>&lt;![CDATA[&lt;img src="https://assets.adac.de/image/upload/v1712152028/ADAC-eV/KOR/Bilder/Fotograf/tesla-cybertruck-fahrbericht-stehend-2404_c2clgs.jpg">]]&gt; Er sieht aus wie aus einem Science-Fiction-Film, soll 550 Kilometer Reichweite haben und die Insassen mit schussfester Karosserie sch&amp;#xFC;tzen. Testfahrt in Elon Musks Cybertruck.</description>
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                <![CDATA[Tesla-Eigner Elon Musk ist bekannt f&#xFC;r vision&#xE4;re Ideen und Produkte. Mit dem Cybertruck soll die Generation E selbst dem Weltuntergang davon fahren. Oder auch nicht. Eine Probefahrt im elektrischen Monster-Pick-up. Umstrittenes Design Bis zu drei Elektromotoren und 857 PS  Schusssichere Edelstahlkarosserie Ein Pick-up-Truck aus den USA ist der Aufreger der Saison. Denn seit Tesla &#x2013; wie &#xFC;blich mit einigen Jahren Versp&#xE4;tung &#x2013; seinen Cybertruck ausliefert, spaltet der elektrische Pritschenwagen die PS-Welt in zwei Lager. Und der Riss geht diesmal sogar mitten durch die Generation E, die bis dato in Treue fest und unersch&#xFC;tterlich zu ihrem Messias Musk gestanden hat. Fu&#xDF;g&#xE4;ngerschutz einer Planierraupe Denn w&#xE4;hrend die einen &#xFC;ber die futuristische Form und den &#xFC;berf&#xE4;lligen Versuch jubeln, das v&#xF6;llig verkrustete Fahrzeugsegment des Pick-up-Trucks neu zu erfinden, f&#xFC;rchten die anderen &#x2013; losgel&#xF6;st von den Batterien im Fahrzeugboden &#x2013; die Carpokalypse, schimpfen &#xFC;ber das endzeitliche Design des Cybertrucks und sorgen sich um den Schutz der &#xFC;brigen Verkehrsteilnehmer.

Ganz gleich, ob das Edelstahlblech nun schusssicher ist oder nicht oder ob das Panzerglas inzwischen stabiler ist als bei der Premiere der Studie, als Designer Franz von Holzhausen es mit einer Art Boccia-Kugel peinlicherweise doch durchschlagen hatte: W&#xE4;hrend die Insassen sicher sein m&#xF6;gen wie in Abrahams Scho&#xDF;, wirkt der Cybertruck auf andere Verkehrsteilnehmer so freundlich wie ein Panzer und suggeriert den Partnerschutz einer Planierraupe. Kein Wunder, dass sich Experten bereits jetzt &#xFC;ber die Zulassungsf&#xE4;higkeit des Gef&#xE4;hrts in Europa streiten. Dabei hat Tesla noch nicht einmal entschieden, ob der Cybertruck &#xFC;berhaupt in den Export gehen soll. Und muss sich damit auch nicht beeilen. Denn f&#xFC;rs Erste haben sie genug damit zu tun, die Produktion in der Fabrik im texanischen Austin ins Laufen und gen&#xFC;gend Autos f&#xFC;r den US-Markt auf die Stra&#xDF;e zu bringen. Eines der ersten hat sich Shaheen Badiyan gesichert, der allerdings eher Tesla-J&#xFC;nger als Truck-Fahrer ist. Denn statt mit Landwirtschaft, Erd&#xF6;l oder wenigstens Bauarbeiten verdient der Texaner sein Geld mit Software. Von US-Bestsellern im Pick-up-Segment wie dem Ford F-150, dem Chevrolet Silverado oder einem Ram 1500 wollte er bislang nichts wissen. Doch auf den ersten Truck seines Lebens ist er so stolz, dass er bereitwillig auch mal einen Journalisten aus Europa ans Steuer l&#xE4;sst. Schlie&#xDF;lich m&#xFC;sse die Botschaft dieses Autos in die Welt getragen werden, ist der Besitzer &#xFC;berzeugt. Und wenn Tesla schon keine Testwagen herausgibt, dann springt er gerne in die Bresche. Cybertruck: Aufmerksamkeit garantiert Zwar ist es schwer vorstellbar, dass sich Farmer und Rinderz&#xFC;chter, &#xD6;lbohrer und Handwerker f&#xFC;r so ein Auto erw&#xE4;rmen k&#xF6;nnen, selbst wenn Tesla tapfer Fotos von Baustellen streut, wo Baumaterial auf der Pritsche liegt und S&#xE4;gen oder Trennschleifer mit Strom aus dem Batteriepack des Cybertrucks die Funken fliegen lassen.

Doch unser Leihgeber ist der beste Beweis daf&#xFC;r, dass Tesla daf&#xFC;r umso leichter Menschen erreicht, die vom klassischen Workhorse gar nichts wissen wollen. Er braucht kein Arbeitsger&#xE4;t, sondern ein Auto f&#xFC;r die Freizeit, wenn er am Wochenende zum Fischen f&#xE4;hrt oder zum Wandern. Und vor allem braucht er ihn, weil das Auto so cool ist und ihn jeder anstarrt. &quot;Das klappt schon mal prima. Was der Cybertruck sonst so drauf hat, habe ich noch gar nicht ausprobiert&quot;, muss er einr&#xE4;umen. &quot;Die erste Offroad-Tour zum Beispiel muss noch ein bisschen warten.&quot; Mehr Reichweite dank Akku-(Hucke-)Pack Doch ganz egal, ob Arbeit, Sport oder Spiel &#x2013; an der Reichweite soll es nicht liegen. Zwar macht Tesla wie immer keine Angaben zur Batteriegr&#xF6;&#xDF;e. Aber schon das Basismodell hat einen Aktionsradius von 400 Kilometern, im besten Fall (mit der allradgetriebenen Dual-Motor-Version) sind fast 550 Kilometer drin. Und wer auch dann noch nicht mit 250 kW Ladeleistung an den Supercharger will, der bekommt erstmals bei Tesla auch einen Range Extender. Nein, keinen Verbrenner, der wie beim seligen BMW i3 oder beim aktuellen Mazda MX-30 einen Generator antreibt. Die Amerikaner schnallen einfach einen weiteren Akku auf die Ladefl&#xE4;che und legen damit nochmal 200 Kilometer drauf. Gesch&#xE4;tzte Reichweite dann: rund 755 Kilometer. Bilder: Der Tesla Cybertruck im Detail Zwar hat Elon Musk mit reichlich Versp&#xE4;tung im November 2023 die Produktion gestartet, doch bislang sind die Cybertruck-St&#xFC;ckzahlen gering, und der silberne Sonderling ist noch ein Exot auf den US-Stra&#xDF;en. Wo immer er auftaucht, steht er deshalb sofort im Zentrum des Interesses, und die Passanten sind wahlweise fasziniert oder irritiert. Aber niemand, wirklich niemand geht gleichg&#xFC;ltig an dem matt schimmernden Wagen vorbei, dessen dreieckige  Silhouette eher an Algebra erinnert als an Automobildesign, und der sich allen Gr&#xF6;&#xDF;envergleichen widersetzt.  Denn eigentlich ist er mit seinen knapp 5,70 Metern L&#xE4;nge eine halbe Nummer kleiner als seine klassischen Konkurrenten, die alle weit &#xFC;ber die Sechs-Meter-Marke hinaus ragen. Doch wo das Auge keinen Halt findet,  f&#xE4;llt das Absch&#xE4;tzen schwer. Und die Fahrzeugfront, die senkrecht aufragt wie das Schild einer Planierraupe, macht es einem auch nicht leichter. Das Design? Pure Provokation Nat&#xFC;rlich ist das Design pure Provokation &#x2013; und funktioniert in dieser Disziplin perfekt. Schlie&#xDF;lich wirken selbst hoffnungslos &#xFC;berzeichnete Lamborghini fast lieblich neben dem Cybertruck, und nach einem Bugatti dreht sich pl&#xF6;tzlich keiner mehr um.

Aber die Form ist auch der Produktion geschuldet. Denn der Cybertruck wird nicht aus gebogenem Blech gebaut, sondern aus gestanztem Edelstahl. Der ist zwar &#x2013; selbst wenn erste Internetvideos nach Wasserdurchfahrten das Gegenteil suggerieren &#x2013; rostfrei und muss deshalb nicht lackiert werden, was cool aussieht und zugleich einen extrem teuren Fertigungsschritt spart und damit Musks Ruf als Kostenkiller f&#xF6;rdert. Doch daf&#xFC;r l&#xE4;sst sich das Material nur schwerlich biegen, und der Cybertruck ist deshalb kantiger als jedes andere Auto &#x2013; fast, als h&#xE4;tte ihn ein kleines Kind aus Karton gebastelt. Steriler Look im Innenraum So fremd der Cybertruck von au&#xDF;en wirkt, so typisch f&#xFC;r Tesla ist sein Innenraum: N&#xFC;chtern, kahl, ja fast steril ist die Kabine und wo Pick-ups in der alten Welt gem&#xFC;tlich sind wie das Wohnzimmer einer S&#xFC;dstaaten-Villa mit durchgesessenen Lederm&#xF6;beln, wirkt der Innenraum des Cybertruck wie eine Suite im Designerhotel &#x2013; stylisch, aber unbehaglich. Das liegt auch daran, dass es weder viele Ablagen gibt, noch irgendwelche Schalter.  Im Cybertruck wird Tesla-typisch alles nur &#xFC;ber den riesigen Bildschirm in der Mittelkonsole bedient. Selbst den Blinker und den W&#xE4;hlhebel f&#xFC;r die verschiedenen Fahrstufen haben sie sich gespart. Und der winzige R&#xFC;ckspiegel im Innenraum ist auch nur eine pflichtschuldige Reminiszenz an den Gesetzgeber.  Denn zumindest solange das Rollo schr&#xE4;g &#xFC;ber der Ladefl&#xE4;che liegt und das Hab und Gut so vor neugierigen Blicken sch&#xFC;tzt, ist es nichts mit dem Blick nach hinten. Aber wer schaut schon nach hinten, wenn er die Zukunft so fest im Blick hat wie Elon Musk? Immerhin ist der Cybertruck ger&#xE4;umig, und was ihm in der zweiten Reihe an Kopffreiheit fehlt, das macht das gro&#xDF;e Panoramadach zumindest optisch wieder wett. Leistung im &#xDC;berfluss Auch beim Fahren hat der Truck so seine T&#xFC;cken. Klar, Leistung gibt es satt, und wie bei jedem Elektroauto ist der Vortrieb fast explosiv &#x2013; schon das Basismodell (mit einem Motor und Heckantrieb) soll trotz seiner bald drei Tonnen Gewicht in 6,5 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100 beschleunigen, wenn es denn im n&#xE4;chsten Jahr tats&#xE4;chlich zu Preisen ab 60.990 US-Dollar in den Handel kommt.

Das Topmodell mit dem klangvollen Namen Cyberbeast setzt mit drei Motoren, 857 PS und 99.990 US-Dollar Grundpreis noch einen drauf: Sein Sprintwert von 2,7 Sekunden l&#xE4;sst so manchen Supersportwagen stehen. Aber wo Tesla sonst gerne mitmacht beim Wettr&#xFC;sten und zum Beispiel das Model S &#xFC;ber 320 km/h schnell rennen l&#xE4;sst, wird auch der st&#xE4;rkste Cybertruck sp&#xE4;testens bei 210 km/h eingebremst. Macht aber nichts. Schlie&#xDF;lich darf man in Amerika &#x2013; und nur dort gibt es den silbernen Sonderling bislang &#x2013; ohnehin nirgendwo schneller fahren als 130 km/h.  Sterile Lenkung, harte Federung W&#xE4;hrend sich der Cybertruck auf der Geraden als typischer Tesla erweist, muss man sich ans Kurvenfahren erst noch gew&#xF6;hnen. Denn als w&#xE4;re das oben und unten abgeflachte, eckige Lenkrad nicht schon eigenwillig genug, setzt Tesla hier auch noch auf eine Steer-by-Wire-Technologie ohne mechanische Verbindung zu den R&#xE4;dern. Stattdessen lenkt eine Elektronik, die mit zunehmendem Einschlag gleichzeitig die &#xDC;bersetzung &#xE4;ndert. Und wenn dann auch noch die Hinterr&#xE4;der mitlenken, geht es dem gelernten Lenkgef&#xFC;hl v&#xF6;llig entgegen und zumindest  beim Rangieren und im langsamen Stadtverkehr legt man einen ungew&#xF6;hnlich eckigen Fahrstil an den Tag. Deshalb dauert es ein bisschen, bis man im Cybertruck den Bogen raus hat. Ach ja, und dann ist da ja noch die Sache mit der Federung, bei der Tesla auf Luft statt Stahl setzt.  Schlie&#xDF;lich l&#xE4;sst sich so auf Knopfdruck, pardon, mit einem Fingertipp auf dem Touchscreen die Bodenfreiheit auf mehr als 40 Zentimeter anheben, damit der in zwei von drei Versionen mit Allradantrieb ausgestattete Cybertruck &#xFC;ber Stock und Stein kraxeln oder durchs Wasser waten kann.

Dummerweise war damit zumindest unser Exemplar des Pritschenwagens auf der Stra&#xDF;e so hart und unkomfortabel gefedert, dass schon kleine Schlagl&#xF6;cher schmerzhaft waren und ein paar Temposchwellen im Parkhaus aus der Reise einen Ritt auf einem Wildpferd machen. Zumindest in dieser Hinsicht f&#xFC;hlen sich die Cybertrucker dann doch wie die Cowboys, die den Pick-up zum Volkshelden der vereinigten Staaten gemacht haben.  Kommt der Cybertruck nach Europa? Zu einem m&#xF6;glichen Marktstart in Europa bzw. Deutschland will sich Tesla noch nicht &#xE4;u&#xDF;ern. Fraglich ist auch, ob der Cybertruck mit seinen unnachgiebigen Planken aus Edelstahl und seinen spitzen Ecken in der jetzigen Form eine Zulassung in Europa bekommen w&#xFC;rde. Die Anforderungen insbesondere an den Fu&#xDF;g&#xE4;ngerschutz sind hierzulande hoch. Erste Crashtest-Videos aus den USA waren bereits zu sehen. ADAC Crash-Experte Volker Sandner dazu: &quot;Die derzeit vorliegenden Crashtest-Ergebnisse aus den USA lassen keine belastbaren R&#xFC;ckschl&#xFC;sse auf ein Abschneiden nach den europ&#xE4;ischen Crashvorgaben zu. Durch die extreme Keilform des Cybertruck k&#xF6;nnte nach unserer Einsch&#xE4;tzung allerdings der Fu&#xDF;g&#xE4;ngerschutz ein Problem darstellen. Je nach Gr&#xF6;&#xDF;e des Fu&#xDF;g&#xE4;ngers kann es passieren, dass sich ein Teil des K&#xF6;rpers &#xFC;ber die Haube abrollt und der andere unter das Fahrzeug gezogen wird. Die Gefahr wird durch die extremen Kanten am Vorderwagen zus&#xE4;tzlich erh&#xF6;ht.&quot; Denkbar ist allerdings, dass Tesla den Cybertruck in Europa in der Nutzfahrzeugklasse N auf den Markt bringt. Hier gelten andere Zulassungsvorgaben. Es k&#xF6;nnte also sein, dass der Cybertruck &#xFC;ber diesen Kniff den Weg nach Europa findet. Nur wann, kann derzeit niemand sagen. Cybertruck: Technische Daten US-Spezifikation Text: Thomas Geiger]]>
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            <title>Versenkbare T&amp;#xFC;rgriffe: Warum sie unter anderem Tesla &amp;#xC4;rger machen</title>
            <link>https://www.adac.de/news/auto-tesla-tuergriffe/</link>
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            <dc:creator>Fastrich</dc:creator>
            <pubDate>2024-04-03T11:00:00+02:00</pubDate>
            <description>&lt;![CDATA[&lt;img src="https://assets.adac.de/image/upload/v1711624861/ADAC-eV/KOR/Bilder/PR/news-tesla-tuergriff-2403_gm3qbl.jpg">]]&gt; &amp;#xC4;rger f&amp;#xFC;r Tesla: Die versenkbaren, elektrischen T&amp;#xFC;rgriffe k&amp;#xF6;nnten Ersthelfern und Rettungskr&amp;#xE4;ften bei Unf&amp;#xE4;llen Probleme bereiten.</description>
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                <![CDATA[&#xC4;rger f&#xFC;r Tesla: Die versenkbaren, elektrischen T&#xFC;rgriffe k&#xF6;nnten Ersthelfern und Rettungskr&#xE4;ften bei Unf&#xE4;llen Probleme bereiten. Insassen sollten sich vor Fahrtantritt mit der Notentriegelung vertraut machen. Problem sind versenkbare, elektrische T&#xFC;rgriffe Betroffen sind neben Tesla auch andere Hersteller ADAC: Mechanische Griffe bieten bessere Chancen f&#xFC;r Ersthelfer Elegant, aerodynamisch und trotzdem gef&#xE4;hrlich? Der amerikanische Autohersteller Tesla ist wegen seiner versenkbaren, elektrischen T&#xFC;rgriffe, die etwa im Model S verbaut sind, in die Kritik geraten. Die modischen T&#xFC;rgriffe k&#xF6;nnten Ersthelfern und Rettungskr&#xE4;ften bei Unf&#xE4;llen Schwierigkeiten bereiten. Grunds&#xE4;tzlich k&#xF6;nnte das Problem jedoch bei jedem Fahrzeug auftreten, bei dem derartige Griffe verbaut sind. Elektrische T&#xFC;rgriffe k&#xF6;nnen Rettung erschweren F&#xFC;r die Rettung von Personen aus einem Unfallfahrzeug ist es f&#xFC;r Ersthelfer wichtig, ein Fahrzeug von au&#xDF;en schnell, einfach und intuitiv &#xF6;ffnen zu k&#xF6;nnen. Umso mehr, wenn es zu einem Fahrzeugbrand kommt. Versenkbare T&#xFC;rgriffe, also solche, die sich beim Parken und Fahren b&#xFC;ndig in die Autoflanke zur&#xFC;ckziehen, k&#xF6;nnten aus Sicht des ADAC diese Aufgabe erheblich erschweren. Doch selbst Rettungskr&#xE4;fte brauchen l&#xE4;nger, um an die Insassen zu gelangen, wenn sich die T&#xFC;ren nicht einfach &#xF6;ffnen lassen.  Nicht nur Tesla hat die versenkbaren T&#xFC;rgriffe In den letzten Jahren sind T&#xFC;r&#xF6;ffner dieser besonderen Bauart wegen ihrer aerodynamischen und optischen Eigenschaften in Mode gekommen. Tesla hat mit diesen Griffen in der Gro&#xDF;serie begonnen, auch europ&#xE4;ische Hersteller wie Mercedes und BMW haben bei diversen Modellen nachgezogen.  Einige Griffe lassen sich durch den Druck auf den vordersten Teil des Griffes h&#xE4;ndisch herausklappen, doch viele L&#xF6;sungen bedienen sich elektrischer Stellmotoren, die den Griff zur Bedienung ausschlie&#xDF;lich automatisch herausfahren. Gerade, wenn die Stromzufuhr nach einem Unfall gest&#xF6;rt ist, k&#xF6;nnte der Griff aber eingefahren bleiben und Unfallhelfer so nicht an die Autoinsassen herankommen.  
 In den Crashtests nach  Euro NCAP &#x2013; dem europ&#xE4;ischen Konsortium zur &#xDC;berpr&#xFC;fung von Fahrzeug-Sicherheitssystemen, dem auch der ADAC angeh&#xF6;rt &#x2013; werden die T&#xFC;r&#xF6;ffnungskr&#xE4;fte gepr&#xFC;ft und bewertet. Au&#xDF;erdem wird &#xFC;berpr&#xFC;ft, ob das Fahrzeug die T&#xFC;ren nach dem Unfall selbstt&#xE4;tig entriegelt, damit diese von au&#xDF;en ge&#xF6;ffnet werden k&#xF6;nnen. Hier zeigten versenkbare T&#xFC;rgriffe bisher keine Auff&#xE4;lligkeiten. Laut Medienberichten kam es in der Vergangenheit bei anderen Unfallszenarien in der Realit&#xE4;t allerdings zu Problemen.  ADAC: Mechanische T&#xFC;rgriffe erleichtern Ersthilfe Aus Sicht der ADAC Fachleute sollte eine mechanische L&#xF6;sung f&#xFC;r das Ausfahren der T&#xFC;rgriffe die besten Chancen garantieren, nach einem Unfall die T&#xFC;ren von au&#xDF;en &#xF6;ffnen zu k&#xF6;nnen &#x2013; auch dann, wenn die Stromversorgung ausf&#xE4;llt.  Chancenlos sind Ersthelfer immer dann, wenn die Verformung der Karosserie so stark ist, dass die T&#xFC;ren so verklemmt sind, dass sie sich auch mit einem gewaltsamen Zug am T&#xFC;rgriff nicht mehr &#xF6;ffnen lassen. Dennoch kann ein stabiler, ausgefahrener Griff helfen, die T&#xFC;re auch bei Verformungen und gro&#xDF;em Widerstand zu &#xF6;ffnen, z. B. wenn die T&#xFC;re am Boden oder einem Hindernis schleift oder das Fahrzeug auf dem Dach liegt. Das gilt f&#xFC;r Tesla-Fahrer und andere Betroffene Manche Fahrzeuge entriegeln auch von innen die T&#xFC;ren elektrisch per Tastendruck. Auch hier muss es m&#xF6;glich sein, ein Fahrzeug im Gefahrenfall ohne Strom rasch &#xF6;ffnen zu k&#xF6;nnen. Autobesitzerinnen oder Autobesitzer, die ein Fahrzeug mit elektrischer T&#xFC;r&#xF6;ffnung von innen besitzen (zum Beispiel Modelle von Tesla, Nio, BMW 7er und iX) sollten sich im Handbuch des Fahrzeugs mit den M&#xF6;glichkeiten zur Notentriegelung vor Fahrtantritt vertraut machen &#x2013; und es bestenfalls den weiteren Insassen zeigen.  Ein Fenster-Notfallhammer kann im Zweifelsfall hilfreich sein. Eine garantierte Hilfe in der Not ist aber auch er nicht, denn gegen Verbundglasscheiben, die in modernen Autos h&#xE4;ufig als so genannte W&#xE4;rmeschutz-, Akustik- oder Komfortverglasung verbaut wird, tut er sich schwer. Und: die Insassen m&#xFC;ssen daf&#xFC;r noch handlungsf&#xE4;hig sein. ]]>
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            <title>Elektro-SUV-Vergleich: Tesla Model Y gegen Hyundai Ioniq 5 und Mercedes EQB</title>
            <link>https://www.adac.de/rund-ums-fahrzeug/autokatalog/marken-modelle/auto/vergleichstest-hyundai-ioniq-5-mercedes-eqb-tesla-model-y/</link>
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            <dc:creator>Wieler</dc:creator>
            <pubDate>2023-12-20T16:30:00+01:00</pubDate>
            <description>&lt;![CDATA[&lt;img src="https://assets.adac.de/image/upload/v1702635985/ADAC-eV/KOR/Bilder/Fotograf/e-suv-vergleichstest-aufmacher-gruppe-2312_p67jal.jpg">]]&gt; Drei Elektro-SUVs in der Mittelklasse wollen an die Spitze: Hyundai Ioniq 5, Mercedes EQB und Tesla Model Y. Aber nur einer gewinnt.</description>
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                <![CDATA[Ist Tesla nach wie vor das Ma&#xDF; der Dinge bei Elektroautos? Die Frage beantwortet der aktuelle Elektro-SUV-Vergleich des ADAC. Das beliebte Tesla Model Y muss sich dem Hyundai Ioniq 5 und dem Mercedes EQB stellen. Test, Bilder, Daten. Elektrische Familien-SUVs mit viel Platz Test-Reichweiten zwischen 360 und 435 Kilometer  Preise um die 60.000 Euro Was wird 2023 das weltweit meistverkaufte Fahrzeug? Ein VW Golf oder vielleicht ein Modell von Toyota? Weit gefehlt. Das am meisten verkaufte Fahrzeug weltweit d&#xFC;rfte das Tesla Model Y werden. Das beliebteste Elektro-Auto war es ohnehin l&#xE4;ngst. Der Grund liegt auf der Hand: Tesla hat sich seit dem Erscheinen des Model S 2012 den Ruf erarbeitet, allen anderen Herstellern bei E-Autos weit voraus zu sein. Doch die Konkurrenz schl&#xE4;ft nicht &#x2013; und hat l&#xE4;ngst mit eigenen Modellen nachgezogen. Wie ist der Status quo mittlerweile? K&#xF6;nnen andere mithalten oder Tesla gar &#xFC;berholen? Der ADAC hat das Tesla Model Y mit dem Hyundai Ioniq 5 und dem Mercedes EQB verglichen: drei Mittelklasse-SUVs im Test.  Platzangebot/Innenraum Mit 4,75 Metern L&#xE4;nge streckt sich das Tesla Model Y am meisten und nimmt auch in der Breite den gr&#xF6;&#xDF;ten Raum in Anspruch. Mercedes EQB und Hyundai Ioniq 5 sind 7 bzw. 12 Zentimeter k&#xFC;rzer, der Mercedes ist zudem 10 Zentimeter schmaler, was sich in engen Parkl&#xFC;cken und Parkh&#xE4;usern oder auch in der heimischen Garage positiv bemerkbar macht. Daf&#xFC;r verw&#xF6;hnt der Tesla mit dem gr&#xF6;&#xDF;ten Kofferraum und dem besten Platzangebot im Fond.

Die beiden Konkurrenten liegen allerdings nur geringf&#xFC;gig dahinter. Das Platzangebot f&#xE4;llt bei allen drei SUVs gut aus, selbst gro&#xDF;e Personen finden in beiden Sitzreihen ausreichend Platz vor. Und auch das Gep&#xE4;ck l&#xE4;sst sich in den gut nutzbaren Kofferr&#xE4;umen bestens verstauen. Im Gegensatz zum Mercedes besitzen Tesla und Hyundai ein brauchbares Staufach unter der Fronthaube (&quot;Frunk&quot;), in dem sich beispielsweise das Ladekabel gut erreichbar unterbringen l&#xE4;sst.  Dass f&#xFC;r den Mercedes weder Anh&#xE4;nge- noch St&#xFC;tzlasten erlaubt sind, ist aber ein Unding. Doch das soll sich mit dem Facelift-Modell 2024 &#xE4;ndern: Mercedes verspricht 1,7 Tonnen Anh&#xE4;ngelast und damit mehr als Tesla Model Y und Ioniq 5 (jeweils 1,6 Tonnen) ziehen d&#xFC;rfen.  Womit der Mercedes punktet, ist die Innenraumvariabilit&#xE4;t. Eine dritte Sitzreihe gibt es nur f&#xFC;r den EQB als Extra, und die Sitze der zweite Reihe lassen sich wie auch beim Tesla in drei Teilen umlegen. Beim Hyundai Ioniq 5 ist die R&#xFC;ckbank nur im Verh&#xE4;ltnis 60 zu 40 umklappbar, doch seine R&#xFC;ckbank l&#xE4;sst sich l&#xE4;ngs verschieben (f&#xFC;r EQB als Extra) und die Lehnen ebenso wie beim Tesla in der Neigung verstellen. So kann die gro&#xDF;e Reise kommen. Vorteil f&#xFC;r den EQB: Er verf&#xFC;gt als einziger &#xFC;ber konventionelle B&#xFC;gelgriffe, die im Gegensatz zu den b&#xFC;ndig in die T&#xFC;r eingelassenen T&#xFC;rgriffen der Konkurrenz jederzeit ideal zu greifen sind und auch im Falle eines Unfalls das &#xD6;ffnen der T&#xFC;ren erleichtern.  Bei der Verarbeitungsqualit&#xE4;t liegen die drei eng beisammen. Hyundai und Mercedes punkten mit penibler Verarbeitung, haben aber mehr Hartplastik im Innenraum und k&#xF6;nnen hier nicht mit dem Model Y mithalten: Nur beim Tesla ist das Armaturenbrett auch im unteren Bereich mit gesch&#xE4;umtem Kunststoff verkleidet, der Mitteltunnel gepolstert sowie alle Dachs&#xE4;ulen und die Sonnenblenden mit Stoff &#xFC;berzogen. Perfekt ist aber auch der Tesla nicht, was sich an der nachl&#xE4;ssig verarbeiteten Karosserie zeigt. W&#xE4;hrend ein zuvor getestetes und ebenfalls in China produziertes Modell sauber gefertigt war, fiel der aktuelle Testwagen mit schlecht versiegelten Blechfalzen, nicht b&#xFC;ndig verlaufenden Fugen und ungenau eingepasster Fronthaube auf. Offenbar hat Tesla die Fertigung immer noch nicht voll im Griff.  Bilder: Ioniq 5, EQB und Model Y Einer der gr&#xF6;&#xDF;ten Kritikpunkte am Model Y ist die Bedienung. Das ann&#xE4;hernd tastenfreie Cockpit wirkt zwar sehr aufger&#xE4;umt und &#xFC;bersichtlich. Als Folge muss nahezu alles &#xFC;ber den gro&#xDF;en Touchscreen gesteuert werden, Lenkrad- und Spiegelverstellung etwa, aber auch sicherheitsrelevante Funktionen wie das Fahrlicht, der Scheibenwischer oder die Klimatisierung. Das zieht viele Bedienschritte nach sich und lenkt vom Verkehrsgeschehen ab &#x2013; die Unfallgefahr erh&#xF6;ht sich. Wer&apos;s mag, kann sich nat&#xFC;rlich auch mit der Sprachsteuerung f&#xFC;r manchen Funktionen behelfen. Eine solche haben alle drei Fahrzeuge. Nach der Warnblinktaste sucht man im Notfall allerdings selbst auf dem Bildschirm des Tesla vergebens: Die befindet sich am Dachhimmel. Hyundai und Mercedes setzen zwar ebenfalls auf einen Touchscreen f&#xFC;r das Infotainmentsystem, f&#xFC;r sicherheitsrelevante und elementare Funktionen besitzen sie jedoch haptische Tasten. Somit lassen sich wichtige Einstellungen schneller und ohne allzu gro&#xDF;e Ablenkung vornehmen. Zudem gibt es f&#xFC;r die beiden auch ein Head-up-Display &#x2013; im Falle des Hyundai sogar serienm&#xE4;&#xDF;ig.  Antrieb/Fahrkomfort An Leistung mangelt es bei keinem der SUVs. Alle drei verf&#xFC;gen &#xFC;ber je einen E-Motor an der Vorder- und einen an der Hinterachse. Die Leistungsspanne reicht dabei von 215 kW/292 PS f&#xFC;r den EQB 350 4Matic, &#xFC;ber 239 kW/325 PS f&#xFC;r den Ioniq 5 AWD bis zu satten 378 kW/514 PS f&#xFC;r das Tesla Model Y Maximum Range. Klar, dass der Amerikaner den Leistungsvorsprung in bessere Beschleunigungszeiten umm&#xFC;nzen kann (siehe Tabellen unten) und am meisten Spa&#xDF; beim Fahren macht. N&#xFC;chtern betrachtet d&#xFC;rfte die Mehr-Power in der Praxis aber kaum eine Rolle spielen. Auch Mercedes und Hyundai beschleunigen so vehement, dass sie den meisten anderen Verkehrsteilnehmern die R&#xFC;cklichter zeigen. Im Falle des EQB allerdings nur bis 160 km/h, dann wird er elektronisch eingebremst. Der Ioniq 5 f&#xE4;hrt 185 km/h, das Model Y schafft sogar 217 km/h. Dennoch: Wer Strecke machen m&#xF6;chte, sollte das Fahrpedal nicht so weit strapazieren. Sonst schnellen die Verbr&#xE4;uche stark in die H&#xF6;he, und die Reichweite sinkt entsprechend schnell.  Im ADAC Ecotest, dem ein gemischtes Fahrprofil in der Stadt, &#xFC;ber Land und auf der Autobahn (bis 130 km/h) zugrunde liegt, verbrauchte der Ioniq 5 AWD mit 19,4 kWh/100 km am wenigsten. Mercedes und Tesla ziehen mit 21,1 bzw. 21,2 kWh/100 km knapp 10 Prozent mehr Strom, Ladeverluste sind jeweils eingerechnet. In Kombination mit dem gr&#xF6;&#xDF;ten Akku kommt der Koreaner mit 435 Kilometern Reichweite im Test dann auch am weitesten, der Mercedes macht schon nach 360 Kilometern schlapp, und der Tesla kommt auf 415 Kilometer. Beim Laden setzt der Hyundai ebenfalls den Ma&#xDF;stab: Dank seines in dieser Fahrzeugklasse noch wenig verbreiteten 800-Volt-Batteriesystems und einer Ladeleistung im Test von bis zu 223 kW geht der Ladevorgang von 10 auf 80 Prozent SoC (&quot;State of charge&quot; = Ladezustand der Batterie) unter idealen Voraussetzungen in nur 19 Minuten vonstatten. Zum Vergleich: EQB und Model Y mit ihren 400-Volt-Systemen stehen mehr als eine halbe Stunde an der Lades&#xE4;ule. Das Kapitel E-Antrieb geht damit klar nach S&#xFC;dkorea.  In puncto Routenplanung mit integrierten Ladestopps kommt an den Tesla mit eigenem Supercharger-Netz allerdings nach wie vor keiner heran. Ganz gut klappt das auch beim Mercedes, Hyundai hat hier aber noch Nachholbedarf. Beim Fahrwerk gibt es deutliche Unterschiede. Jeder Hersteller verfolgt dabei seine eigene Philosophie. Mercedes legt den Focus klar auf Komfort. Mit den optionalen adaptiven D&#xE4;mpfern schluckt das EQB-Fahrwerk die meisten Fahrbahnunebenheiten gekonnt, allerdings k&#xF6;nnte es dem ein oder anderen zu schaukelig sein. Der Ioniq ist ebenso wie das Model Y mit konventionellen D&#xE4;mpfern ausger&#xFC;stet und bietet einen ausgewogenen Federungskomfort, mit dem man gut leben kann.  Die Amerikaner sind mit ihrem straffen Set-up etwas &#xFC;ber das Ziel hinausgeschossen. Die gro&#xDF;en und schweren 20-Zoll-R&#xE4;der des Testwagens sind dabei nicht gerade f&#xF6;rderlich und sorgen daf&#xFC;r, dass das SUV recht unbeholfen &#xFC;ber Unebenheiten holpert. Auch auf Landstra&#xDF;en und der Autobahn kommt der Aufbau nur auf tadellosem Untergrund zur Ruhe, was insbesondere auf langen Etappen st&#xF6;rt.  Fahreigenschaften/Sicherheit Daf&#xFC;r &#xFC;berzeugt der Tesla mit der besten Fahrdynamik. Hier profitiert er von den gro&#xDF;en und gripstarken Reifen sowie der extrem direkt &#xFC;bersetzten Lenkung. Diese ruft einerseits Assoziationen an ein Gokart hervor, andererseits wirkt sich diese Auslegung negativ auf den Geradeauslauf aus und l&#xE4;sst das Model Y unn&#xF6;tig nerv&#xF6;s wirken. Auch hier findet der Ioniq 5 einen gelungenen Mittelweg, w&#xE4;hrend der EQB vergleichsweise tr&#xE4;ge und wenig sportlich wirkt.

Und wie schnell kommen die mehr als zwei Tonnen schweren Fahrzeuge wieder zum Stehen? Der Tesla bremst am besten und steht bei einer Vollbremsung aus 100 km/h mit gemessenen 34,5 Metern einen Meter fr&#xFC;her als der Ioniq 5 und 2,2 Meter fr&#xFC;her als der EQB. Was sich nach wenig anh&#xF6;rt, kann im Ernstfall schwerwiegende Folgen haben: Dort, wo der Amerikaner bereits steht, ist der Schwabe noch rund 25 km/h schnell.  Nicht nur eine gute Bremse kann Unf&#xE4;lle verhindern, auch Fahrerassistenzsysteme sollen Blech- oder gar Personensch&#xE4;den vermeiden. Die meisten Fahrhilfen bringt der Hyundai serienm&#xE4;&#xDF;ig mit, w&#xE4;hrend Mercedes f&#xFC;r Helfer wie einen Abstandsregeltempomaten oder einen Totwinkelassistenten Aufpreis verlangt. Der Tesla bietet mit dem serienm&#xE4;&#xDF;igen &#x201E;Autopiloten&#x201C; eine adaptive Geschwindigkeitsregelung sowie einen Lenkassistenten. Der Aufpreis f&#xFC;r den &#x201E;Autopilot Enhanced&#x201C;, der im Wesentlichen eine Spurwechselautomatik beinhaltet, f&#xE4;llt mit 3800 Euro sehr hoch aus. Einige Systeme wie ein Ausweichassistent, ein M&#xFC;digkeitswarner oder eine Ausstiegswarnung sind f&#xFC;r das Model Y im Gegensatz zu den Konkurrenten nicht zu haben. Hinzu kommt, dass die Zuverl&#xE4;ssigkeit der Tesla-Assistenzsysteme und dabei insbesondere der intelligente Geschwindigkeitsassistent nach wie vor zu w&#xFC;nschen &#xFC;brig l&#xE4;sst. Bei der passiven Sicherheit, der Kindersicherheit sowie mit Ausnahme des Hyundai auch beim Fu&#xDF;g&#xE4;ngerschutz liegen alle drei nahezu gleich auf und fahren im Euro NCAP-Crashtest ein F&#xFC;nf-Sterne-Ergebnis ein. Fazit: Der Hyundai ist der Beste Note 1,8: Hyundai Ioniq 5  Der Hyundai Ioniq 5 AWD kann den Vergleichstest knapp f&#xFC;r sich entscheiden. Vor allem beim Antrieb hat der Koreaner mit seinem 800-V-System, das die k&#xFC;rzeste Ladedauer an einer Schnelllades&#xE4;ule erm&#xF6;glicht, dem geringsten Verbrauch sowie der h&#xF6;chsten Reichweite klar die Nase vorn. Hinzu kommen das gute Platzangebot, der gro&#xDF;z&#xFC;gige und variable Innenraum sowie die umfangreichen Garantieleistungen (z.B. f&#xFC;nf Jahre Fahrzeuggarantie ohne Kilometerbegrenzung). Der gut ausgestattete Koreaner ist aber auch das teuerste Fahrzeug. Note 1,9: Mercedes EQB  Platz zwei geht an den Mercedes EQB 350 4Matic. Der Stuttgarter ist ein gutes Auto, allerdings kein besonders gutes Elektroauto. Fahrkomfort, Fahreigenschaften, Platzangebot sowie die Innenraumvariabilit&#xE4;t &#xFC;berzeugen. Bei Reichweite und Ladeleistung h&#xE4;ngt der EQB jedoch deutlich hinterher. Auch am Beispiel des fehlenden Frunks merkt man, dass der Mercedes nicht von Grund auf und somit etwas halbherzig als Stromer entwickelt wurde. Mercedes gew&#xE4;hrt &#xFC;brigens nur zwei Jahre Garantie. Note 2,0: Tesla Model Y  Das Tesla Model Y Maximum Range AWD landet mit der Note 2,0 &#xFC;berraschend auf dem dritten Rang. Der Amerikaner hat zwar &#xFC;berzeugende Qualit&#xE4;ten als E-Auto, aber das Fahrzeug insgesamt zeigt mit dem ablenkungsstarken Bediensystem, der nachl&#xE4;ssigen Verarbeitung, dem d&#xFC;rftigen Federungskomfort und den unzuverl&#xE4;ssigen Assistenzsystemen grundlegende Schw&#xE4;chen. Testingenieur Alexander Werner: &quot;Der ADAC Autotest umfasst mehr als 300 Pr&#xFC;fpunkte, in denen sich die Fahrzeuge beweisen m&#xFC;ssen &#x2013; auch Elektroautos. So ist es zu erkl&#xE4;ren, dass der Mercedes EQB trotz der Schw&#xE4;chen beim E-Antrieb vor dem Model Y landet. Das ist zwar das bessere E-Auto, allerdings leistet sich der Tesla einige gravierende Schw&#xE4;chen, die ein besseres Ergebnis verhindern.&quot; Trotzdem: Das Model Y punktet mit den besten Fahrleistungen, den agilen Fahreigenschaften, dem Tesla-eigenen Supercharger-Netz sowie dem vergleichsweise g&#xFC;nstigsten Preis. Und diese Punkte k&#xF6;nnten und d&#xFC;rfen auch f&#xFC;r viele ausschlaggebend sein, trotz seiner Schw&#xE4;chen dem Tesla den Vorzug zu geben.  Hier k&#xF6;nnen Sie die ausf&#xFC;hrlichen Einzel-Testergebnisse als PDF nachlesen: Hyundai Ioniq 5 AWD Mercedes EQB 350 4Matic Tesla Model Y Maximum Range AWD Technische Daten und Preise ADAC Messwerte ADAC Testergebnis  Text: Alexander Werner, Jochen Wieler Hier finden Sie viele weitere Neuvorstellungen, Fahrberichte und Autotests.]]>
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            <title>R&amp;#xFC;ckruf bei Tesla in den USA: Gefahr durch Autopilot</title>
            <link>https://www.adac.de/news/tesla-rueckruf-autopilot/</link>
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            <dc:creator>Ammel</dc:creator>
            <pubDate>2023-12-15T14:18:00+01:00</pubDate>
            <description>&lt;![CDATA[&lt;img src="https://assets.adac.de/image/upload/v1702546521/ADAC-eV/KOR/Bilder/RF/tesla-rueckruf-usa-2312_p4tc4p.jpg">]]&gt; Tesla ruft in den USA fast seine gesamte Flotte zur&amp;#xFC;ck. Zwei Millionen Autos brauchen ein Software-Update. Grund daf&amp;#xFC;r sind Sicherheitsl&amp;#xFC;cken beim Autopiloten.</description>
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                <![CDATA[Tesla muss wegen Sicherheitsbedenken bei seinem Assistenzsystem Autopilot in den USA fast seine gesamte Fahrzeugflotte zur&#xFC;ckrufen. Warum das in Deutschland nicht zu bef&#xFC;rchten ist. Assistenzsystem verleitet die Fahrenden zur falschen Nutzung US-Verkehrssicherheitsbeh&#xF6;rde hatte 1000 Unf&#xE4;lle untersucht Software-Update soll helfen Eine Reihe von Unf&#xE4;llen in den USA, in die ein Tesla verwickelt war, hat die Verkehrssicherheitsbeh&#xF6;rde NHTSA auf den Plan gerufen. Ihre Untersuchung von etwa 1000 Unf&#xE4;llen, in denen der Lenkassistent &#x2013; genannt Autosteer &#x2013; aktiv war, zeige Sicherheitsl&#xFC;cken auf. Die Funktion vermittle den Fahrerinnen und Fahrern den falschen Eindruck, dass das Auto ohne &#xDC;berwachung selbstst&#xE4;ndig fahren k&#xF6;nne. Autopilot: Gefahr durch zus&#xE4;tzliche Lenkfunktion  Das von Tesla als Autopilot bezeichnete Assistenzsystem besteht zum einen aus Traffic-Aware Cruise Control, das die Geschwindigkeit automatisch an den Umgebungsverkehr anpasst. Zum anderen kann Autosteer selbstst&#xE4;ndig dem Stra&#xDF;enverlauf folgen, wenn dieser ausreichend markiert ist.  Anders als in Europa d&#xFC;rfen Autofahrende in den USA die H&#xE4;nde dauerhaft vom Steuer nehmen. Die Kritik der Beh&#xF6;rde: Autosteer pr&#xFC;fe zu selten, ob der Fahrende noch aufmerksam sei. Tesla hat inzwischen reagiert und fast seine gesamte Fahrzeugflotte zur&#xFC;ckgerufen. Die Fahrzeuge m&#xFC;ssen dazu jedoch nicht in die Werkstatt, sondern auf die Autos wird Over-the-Air ein Software-Update aufgespielt, das mit zus&#xE4;tzlichen Warnungen dazu aufrufen soll, die H&#xE4;nde am Lenkrad zu lassen. Die NHTSA will die Wirksamkeit der Ma&#xDF;nahme &#xFC;berpr&#xFC;fen. Erst im September dieses Jahres wurde Teslas &quot;Full Self Driving&quot;-Assistenzsystem (FSD) um die Funktion &quot;Autosteer on City Streets&quot; erweitert. Diese Zusatzfunktion ist aber nur in den USA und Kanada verf&#xFC;gbar.  Kein Tesla-R&#xFC;ckruf in Deutschland Da es sich um eine US-spezifische Software handelt, sind die Tesla in Europa nicht betroffen. Autos mit einem Lenkassistenten f&#xFC;r den europ&#xE4;ischen Markt m&#xFC;ssen &#xFC;berwachen, ob der Fahrzeugf&#xFC;hrende eine Hand am Lenkrad l&#xE4;sst. Nach 15 Sekunden freih&#xE4;ndiger Fahrt wird gewarnt; bei dauerhaftem Fehlverhalten schaltet sich die Funktion ab. Lesen Sie hier welche Stufen des autonomen Fahrens es gibt. ]]>
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            <title>Tesla Model S: Elektroauto mit 1020 PS gef&amp;#xE4;llig?</title>
            <link>https://www.adac.de/rund-ums-fahrzeug/autokatalog/marken-modelle/tesla/tesla-model-s/</link>
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            <dc:creator>Rudschies</dc:creator>
            <pubDate>2023-06-06T17:00:00+02:00</pubDate>
            <description>&lt;![CDATA[&lt;img src="https://assets.adac.de/image/upload/v1611922462/ADAC-eV/KOR/Bilder/PR/tesla-model-s-2101_oqxkyg.jpg">]]&gt; Mit bis zu 1020 PS Leistung offeriert Tesla das Model S des Jahres 2022. Kein ganz neues Auto, sondern eine Art Sparversion. Die Hintergr&amp;#xFC;nde </description>
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                <![CDATA[Mit bis zu 1020 PS Leistung offeriert Tesla das aktuelle Model S des Jahres 2023. Kein ganz neues Auto, sondern eine Art Sparversion. Die Hintergr&#xFC;nde  Mehr als ein Facelift: Model S mit Dualmotor und als &quot;Plaid&quot; Auff&#xE4;llig: Das &quot;Yoke&quot;-Lenkrad und das Touchdisplay Unauff&#xE4;llig: Retuschen an Front und Heck  Eigentlich w&#xE4;re f&#xFC;r das Model S von Tesla l&#xE4;ngst eine zweite Modellgeneration an der Reihe. Die gro&#xDF;e Elektrolimousine von Elon Musk gibt es schlie&#xDF;lich schon seit 2013 in Deutschland und seit 2012 im Mutterland USA. Aber es hei&#xDF;t, Musk h&#xE4;tte sich an dieser Stelle zum Sparen entschieden. Das ist zwar nicht unbedingt seine Art &#x2013; aber sei es drum. Das Ergebnis zeigt sich in einem Model-S-Facelift f&#xFC;r das Modelljahr 2021. Und in diversen Updates f&#xFC;r 2022 und 2023, die zun&#xE4;chst in den USA eingef&#xFC;hrt wurden. Tesla Model S: Lenkrad halbiert Um die Retuschen an Front und Heck des aktuellen Model S zu erkennen, muss man schon ganz genau hinsehen. Nachdem in Tesla-Foren l&#xE4;ngst Bilder von linken Heckleuchten kursierten, unter denen eine CCS-Steckdose untergebracht war, gab es Ende 2022/Anfang 2023 die wichtige &#xC4;nderung: Alle beiden Varianten des Model S haben jetzt CCS als Standard, k&#xF6;nnen also sowohl an Tesla-Superchargern, als auch allen sonstigen CCS- oder Typ2-Stationen geladen werden.
Die &#xC4;nderungen im Innenraum fallen sofort ins Auge. Insbesondere beim Lenkrad: Nicht nur, dass auf Wunsch und gegen 250 Euro Aufpreis die H&#xE4;lfte davon fehlt, es ist zudem eckig statt rund. So etwas hat die Welt noch nicht gesehen &#x2013; vielleicht in einem Kampfjet oder in einem Formel 1-Renner, aber jedenfalls nicht in einem Auto aus der Gro&#xDF;serienfertigung. &quot;Yoke&quot; wird es bei Tesla genannt, K.I.T.T. aus dem Film Knight Rider l&#xE4;sst gr&#xFC;&#xDF;en. Serienm&#xE4;&#xDF;ig wird wie gewohnt eine kreisrunde Version eingebaut. Die zweite radikale Ver&#xE4;nderung betrifft die Displays. Drei sind es jetzt. Ein sehr kompaktes thront &#xE4;hnlich wie in den ID.-Modellen von VW vor dem Fahrer und zeigt ihm unter anderem die Visualisierung f&#xFC;rs sogenannte &quot;autonome Fahren&quot;. Das Touchdisplay als Bedienzentrum h&#xE4;ngt nicht mehr hochkant, sondern im Querformat &#xFC;ber der Mittelkonsole. Mit einer Aufl&#xF6;sung von 2200 x 1300 Pixeln und einer au&#xDF;ergew&#xF6;hnlichen Reaktionsschnelligkeit soll das Display neue Ma&#xDF;st&#xE4;be setzen. &quot;F&#xFC;r einen optimalen Sichtwinkel&quot;, so Tesla, l&#xE4;sst es sich jetzt auch nach links und rechts schwenken. Und ein drittes Display in der zweiten Sitzreihe liefert den Fondpassagieren Unterhaltung und Informationen. In der Ablage der Konsole lassen sich jetzt zwei Smartphones induktiv laden. Die verf&#xFC;gbare Rechenleistung soll bis zu zehn Teraflops betragen. Der passende Sound wird den Insassen von 22 Lautsprechern mit 960 Watt in die Ohrmuschel geblasen. Und damit der Genuss durch nichts gest&#xF6;rt wird, hat Elon Musk ein sogenanntes Noise-Cancelling verbauen lassen: Jedwedes Ger&#xE4;usch der Au&#xDF;enwelt bleibt damit drau&#xDF;en, hei&#xDF;t es.  Wer den hinteren Bereich des Model S als reinen Stauraum nutzt und zu diesem Zweck die hinteren R&#xFC;cksitzlehnen umklappt, kann dort laut Tesla ein ausgewachsenes Fahrrad unterbringen, auch ohne daf&#xFC;r das Vorderrad abschrauben zu m&#xFC;ssen.   Model S Plaid: 322 km/h und 600 km Reichweite Selbstverst&#xE4;ndlich hat sich auch beim Antrieb Exorbitantes getan: So wartet die Basisversion mit je einem Front- und Heckmotor jetzt mit sozusagen herk&#xF6;mmlichen 670 PS Leistung und einer elektrischen Reichweite von 634 Kilometern auf (&quot;gesch&#xE4;tzt&quot;, wie es auf der Website hei&#xDF;t). Das Model S Plaid hingegen soll kurzzeitig eine Spitzenleistung von 1020 PS entwickeln. M&#xF6;gliche H&#xF6;chstgeschwindigkeit nach dem Einbau &quot;kostenpflichtiger Hardware-Upgrades&quot; wie spezieller Bremsen: 322 km/h. Ansonsten betr&#xE4;gt die H&#xF6;chstgeschwindigkeit &quot;nur&quot; 280 km/h.&#xA0;Spurt von null auf 100 km/h: 2,1 Sekunden. Gesch&#xE4;tzte Reichweite: 600 Kilometer (alle Werte in der Tabelle ganz unten).  F&#xFC;r die versammelte Traktionskraft im Plaid sorgen drei Elektromaschinen, eine an der Vorder-, zwei an der Hinterachse. Urspr&#xFC;nglich von Tesla angedacht: Die Version Model S Plaid +, die noch noch einen Tacken schneller und einen Haufen Geld teurer sein sollte. Die wurde aber l&#xE4;ngst aus dem Konfigurator gestrichen. Erkl&#xE4;rung von Tesla-Chef Elon Musk via Twitter: Die Plus-Variante brauche es nicht, Plaid allein sei &quot;einfach so gut&quot;. Batterien mit 100 und 130 kWh &#xDC;ber die Gr&#xF6;&#xDF;en der Akku-Pakete im Unterboden schweigt sich sowohl die Website von Tesla als auch die Pressemitteilung aus. Daher helfen wir gern weiter: 100 kWh und 130 (Plaid) sind richtig gut und bedingen einen so gro&#xDF;en Akku, dass man sich die Frage stellt, wie Tesla all die technischen Komponenten unterbringen und trotzdem noch 793 Liter Gep&#xE4;ckraum bereitstellen kann. Im Vergleich zum Model S vor dem Facelift sei die Karosserie wie das Chassis um einiges breiter gemacht geworden. Wie viel genau? Keine Angabe.  Immerhin gibt es zur maximal m&#xF6;glichen Ladeleistung einen exakten Wert: 250 Kilowatt. Tesla verspricht damit ein ultraschnelles Nachladen f&#xFC;r eine Reichweite von 322 Kilometern in 15 Minuten. Und so ist das &quot;neue&quot; Model S eine Sparversion, die es faustdick hinter den Ohren hat. Aktuell (Stand Juni 2023) nennt Tesla beim Bestellvorgang (Bestellgeb&#xFC;hr: 250 Euro) einen sehr kurzen voraussichtlichen Liefertermin noch im selben oder im Folgemonat. Die Preise: ab 105.490 f&#xFC;r das &quot;normale&quot; Model S, ab 130.490 Euro f&#xFC;r die Plaid-Version. Und f&#xFC;r Schnellentschlossene gibt es noch eine Belohnung: Befristet bis Ende Juni 2023 verspricht Tesla drei Jahre Gratis-Stromtanken am Supercharger-Netz.  Model S und Model S Plaid: Daten, Reichweite, Preise Hier finden Sie viele weitere Neuvorstellungen, Fahrberichte und Autotests]]>
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            <title>Test Tesla Model X: Ein SUV mit Fl&amp;#xFC;gelt&amp;#xFC;ren</title>
            <link>https://www.adac.de/rund-ums-fahrzeug/autokatalog/marken-modelle/tesla/tesla-model-x/</link>
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            <dc:creator>Redaktion</dc:creator>
            <pubDate>2023-01-13T10:00:00+01:00</pubDate>
            <description>&lt;![CDATA[&lt;img src="https://assets.adac.de/image/upload/v1606459980/ADAC-eV/KOR/Bilder/RM/tesla-model-x-aufmacher-2011_pjnouj.jpg">]]&gt; Das elektrische Model X ist eine Mischung aus Van und gro&amp;#xDF;em SUV. Auff&amp;#xE4;lligstes Merkmal: Die hinteren Fl&amp;#xFC;gelt&amp;#xFC;ren &amp;#x2013; und ein b&amp;#xE4;renstarker Allradantrieb.</description>
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                <![CDATA[Fl&#xFC;gelt&#xFC;ren sind vom klassischen Mercedes SL bekannt &#x2013; an diesem sechssitzigen Elektro-SUV aus den USA macht die Technik allerdings mehr Sinn. ADAC Test des Tesla Model X aus dem Jahr 2018 plus Infos zum Plaid- und Maximum-Range-Modell f&#xFC;r 2023. Model X mit sechs Einzelsitzen: Mischung aus SUV und Van   2,3 Sekunden von 0 auf 100, Spitze 250 km/h  Enorme Kraft, 450 Kilometer Reichweite Alle Details zum Update f&#xFC;rs Modelljahr 2023 Kein anderer Autohersteller trieb in den letzten Jahren die Branche so in Richtung Zukunft wie Tesla: Das Einstiegsmodell der US-amerikanischen Firma um Elon Musk, das Model 3, ist l&#xE4;ngst eines der am besten verkauften Elektroautos weltweit. Nach Roadster und dem Model S war das Model X die dritte Tesla-Baureihe. 2018 musste sich das Model X dem ADAC Test stellen. Inzwischen hat sich zwar einiges getan, aber die grunds&#xE4;tzlichen St&#xE4;rken und Schw&#xE4;chen sind nach wie vor aktuell.     Tesla Model X: Volle Kontrolle mit Kameras und Sensoren Das Model X ist eine Mischung aus Van und gro&#xDF;em SUV. Auff&#xE4;lligstes Merkmal: Die hinteren Fl&#xFC;gelt&#xFC;ren, im Englischen &quot;Falcon Wings&quot;. Hier hat Tesla einen enormen Aufwand betrieben, um eine m&#xF6;glichst gute Praxistauglichkeit zu erreichen.  Damit die hinteren T&#xFC;ren auch bei geringem seitlichen Platz &#xF6;ffnen k&#xF6;nnen, sind oberhalb der Scheiben zus&#xE4;tzliche Gelenke montiert &#x2013; der Raum &#xFC;ber dem Model X muss dann nat&#xFC;rlich mit Sensoren gepr&#xFC;ft werden, damit die T&#xFC;ren beim &#xD6;ffnen nicht ansto&#xDF;en. Und weil auch die vorderen T&#xFC;ren automatisch &#xF6;ffnen, werden zus&#xE4;tzlich die Seiten mit Kameras &#xFC;berwacht, damit alles ohne Schrammen abl&#xE4;uft. Kein Wunder, dass es hier zu anf&#xE4;nglichen Produktionsproblemen kam.  Ist man nach all den eindrucksvollen automatisierten T&#xFC;rbewegungen auf dem Fahrerplatz mit dem &quot;Yoke&quot;-Lenkrad im Formel-1-Stil angekommen, findet man  &#x2013; auch das typisch Tesla &#x2013; einen riesigen Touchscreen am Armaturenbrett vor, der als zentrales Bedienelement fungiert. Konventionelle Tasten existieren dort gerade noch zwei: Die eine Taste ist f&#xFC;r den Warnblinker, die andere &#xF6;ffnet das Handschuhfach. Die Schalter f&#xFC;r die Fensterheber und die Au&#xDF;enspiegeleinstellung sind wie der Automatikw&#xE4;hlhebel aus dem Mercedes-Regal. Apropos Lenkrad: Die &quot;Yoke&quot;-Version war ab Modelljahr 2021 serienm&#xE4;&#xDF;ig installiert. Inzwischen kann man sich bei gleichem Preis zwischen dem nach oben offenen und einem konventionellen Lenkrad entscheiden. Das Bedienkonzept mit den vielen Einstellungsm&#xF6;glichkeiten ist anfangs ein wenig verwirrend. Die gute &#xDC;bersichtlichkeit der Men&#xFC;s und die gro&#xDF;en ber&#xFC;hrungssensitiven Tasten lassen die Bedienung aber bald leicht von der Hand gehen. Nur beim Fahrlicht hat Tesla &#xFC;bertrieben: Hier w&#xE4;re ein Schalter am Armaturenbrett besser geeignet als ein Untermen&#xFC; im Infotainmentsystem. Ein Tesla Model X ist immer online Verarbeitungsqualit&#xE4;t und Materialanmutung liegen im Model X auf einem erstaunlich hohen Niveau. Tesla hat sich auch einige au&#xDF;ergew&#xF6;hnliche Dinge einfallen lassen: So kann sich das Auto merken, wo der Fahrer das Luftfahrwerk in die h&#xF6;chste Stufe gestellt hat, um ein Hindernis zu &#xFC;berwinden &#x2013; und stellt es dort das n&#xE4;chste Mal automatisch ein. Genauso schlau sind die Fl&#xFC;gelt&#xFC;ren, die den gr&#xF6;&#xDF;tm&#xF6;glichen &#xD6;ffnungswinkel in der eigenen Garage abspeichern und das n&#xE4;chste Mal an dieser Stelle die Fl&#xFC;gel gleich so weit wie m&#xF6;glich nach oben recken. Absolut clever. Ein Tesla ist immer online &#x2013; darauf fu&#xDF;t auch das Multimedia- und Konnektivit&#xE4;tsangebot des Autos. Das Navigationssystem basiert auf Google Maps, ist stets auf dem neuesten Stand und holt sich aktuelle Verkehrsflussinformationen online. Per Browser kann man auch im Internet surfen. Die Fernbedienung einiger Fahrzeugfunktionen per App ist f&#xFC;r Tesla Ehrensache, Carplay und Android Auto sind aber nicht vorgesehen. 

Geht es um musikalische Unterhaltung, kann man per Internetradio, Digitalradio, USB-Anschluss oder auch mittels Bluetooth die Lautsprecher ansteuern &#x2013; ein High-End- Lautsprechersystem erh&#xF6;ht den Genuss gegen Aufpreis. Das Model X kann auch noch analoge Radiosender (FM/AM) empfangen, ein CD- oder DVD-Laufwerk ist dagegen nicht erh&#xE4;ltlich. Ganz oldschool gibt es auch noch einen 12-Volt-Anschluss im Kofferraum. SUV mit sechs Sitzen und viel Platz Auf den vorderen Pl&#xE4;tzen findet sich reichlich Platz, vor allem die Kopffreiheit ist sehr &#xFC;ppig. Die Beinfreiheit reicht bis 1,95 Meter Gr&#xF6;&#xDF;e. Neben der gro&#xDF;z&#xFC;gigen Innenbreite tr&#xE4;gt auch die bis &#xFC;ber die K&#xF6;pfe der Frontinsassen gezogene Panorama-Windschutzscheibe zum gro&#xDF;z&#xFC;gigen Raumgef&#xFC;hl bei. Die relativ hoch eingebauten Sitze der mittleren Reihe ergeben einen angenehmen Kniewinkel f&#xFC;r Erwachsene, doch dadurch bleibt nicht mehr so viel Kopffreiheit, wie man bei einem Auto dieser Gr&#xF6;&#xDF;e erwarten w&#xFC;rde. In der dritten Sitzreihe befinden sich die K&#xF6;pfe der Insassen leider direkt neben den Dachs&#xE4;ulen &#x2013; das wirkt beengend. Dennoch k&#xF6;nnen selbst Erwachsene hier eine gewisse Zeit angenehm sitzen. Obwohl als SUV mit sechs Einzelsitzen gut aufgestellt, halten sich die Variationsm&#xF6;glichkeiten des Innenraums beim Model X in Grenzen. Die Sitze k&#xF6;nnen nicht ausgebaut, nur die Lehnen der dritten Reihe umgeklappt werden. Die mittleren Sitze lassen sich l&#xE4;ngs verstellen und ihre Neigung als Ganzes etwas anpassen, da Lehne und Fl&#xE4;che fest miteinander verbunden sind. Hinter der dritten Sitzreihe finden 335 Liter Gep&#xE4;ck Platz, unter dem Kofferraumboden gibt es weitere 70 Liter Volumen. Klappt man die dritte Sitzreihe um, ergibt sich hinter den mittleren Sitzen ein Stauvolumen von 660 Litern. Weitere 125 Liter stehen unter der Fronthaube bereit. Das kann sich mehr als sehen lassen.  Ausgezeichnete Traktion mit Allradantrieb Fast perfekt schneidet das vom ADAC getestete Model X im Kapitel Motor und Antrieb ab: Das Beschleunigungsverm&#xF6;gen des Model X 100D macht den Hype um die Marke Tesla etwas verst&#xE4;ndlich. Nur wenige Serienmodelle &#x2013; erst recht keine so gro&#xDF;en SUVs &#x2013; erreichen aus dem Stand so schnell und unproblematisch Tempo 100 wie das Model X. An jeder Achse sitzt ein Elektromotor: Der so realisierte Allradantrieb sorgt ma&#xDF;geblich f&#xFC;r die druckvolle Beschleunigung und ausgezeichnete Traktion. Damit kann das Model X Anh&#xE4;nger mit bis zu 2250 Kilogramm Gewicht ziehen &#x2013; Reichweitenverluste von um die 50 Prozent sind dann aber einzukalkulieren.    Bei h&#xF6;herem Tempo ist der Vortrieb immer noch kraftvoll, allerdings weniger explosiv. 250 km/h H&#xF6;chstgeschwindigkeit sind aber kein Problem. Nach einigen Sekunden in diesen Bereichen drosselt der Tesla die Geschwindigkeit aber etwas, um die Batterien und die Elektronik vor &#xDC;berhitzung zu sch&#xFC;tzen.  Im durchschnittlichen Fahrprofil schafft das Model X 100D gute 450 Kilometer Reichweite. Auf der Langstrecke navigiert das Auto zuverl&#xE4;ssig zum n&#xE4;chsten Supercharger: Die Insassen gehen sich die Beine vertreten und einen Kaffee trinken &#x2013; und schon geht&apos;s weiter. Da hinken andere Hersteller noch deutlich hinterher.       Beim ADAC Ausweichtest kommt das Model X zwar aufgrund seines Gewichts und seiner Gr&#xF6;&#xDF;e an die Grenzen der Physik, die Abstimmung ist aber gut gelungen: Sicher und gelassen durchf&#xE4;hrt das gro&#xDF;e SUV den Parcours und neigt erst im Grenzbereich zu kontrolliertem Untersteuern. Das ESP greift rechtzeitig in das Geschehen ein und regelt angemessen. Insgesamt legt das Model X auch im Fahrverhalten einen souver&#xE4;nen und sicheren Auftritt hin.  Die getestete, jetzt nicht mehr angebotene 100D-Variante des Model X, f&#xFC;r die immerhin fast 112.000 Euro f&#xE4;llig wurden, hatte serienm&#xE4;&#xDF;ig eine Luftfederung verbaut. Die passt die Bodenfreiheit an die verschiedene Fahrsituationen und Fahrerw&#xFC;nsche an, beispielsweise ein Absenken der Karosserie bei h&#xF6;heren Geschwindigkeiten f&#xFC;r eine bessere Aerodynamik. Das Fahrwerk &#xFC;berzeugt, da es trotz straffer Auslegung stets einen guten Federungskomfort bieten kann.  Wer die aufpreispflichtigen schicken 22-Zoll-R&#xE4;der w&#xE4;hlt, muss mit recht trockenem Ansprechen bei kleinen Unebenheiten und Querfugen rechnen. Das gelingt mit den am Testfahrzeug montierten serienm&#xE4;&#xDF;igen 20-Zoll-R&#xE4;dern geschmeidiger. Gefahr durch programmierte Unaufmerksamkeit Kaum ein Fahrzeug ist in Bezug auf aktive Assistenzsysteme so weit entwickelt wie ein Tesla. Die optionale Selbstfahrfunktion samt Spurwechselautomatik verleitet allerdings dazu, dem Verkehrsgeschehen nicht mehr mit absoluter Aufmerksamkeit zu folgen. Das ist gef&#xE4;hrlich. Der gro&#xDF;e Vorteil bei Tesla sind die Software-Updates, die online und automatisch durchgef&#xFC;hrt werden. Gibt es Verbesserungen bei den Systemen, werden sie nachtr&#xE4;glich aufgespielt. Tesla-Techniker denken eben mehr wie Software- und Computer-Entwickler, nicht wie die Mitarbeiter bei traditionellen Autobauern. Modelljahr 2023: Feinschliff und noch mehr Leistung Schon f&#xFC;r das Modelljahr 2022 hatte Tesla dem immerhin seit 2012 angebotenen Model X eine kr&#xE4;ftige Aufwertung verpasst. Die Optik wurde innen wie au&#xDF;en aufgefrischt und das Angebot auf zwei Versionen zusammengestutzt: das E-SUV mit 685 PS als zweimotorige Version Maximum Range und als Plaid, jeweils mit 100-kWh-Strombeh&#xE4;lter. Der Plaid kommt dank zweier E-Motoren hinten und einem vorn auf eine Spitzenleistung von v&#xF6;llig abgehobenen 1020 PS. Die Tri-Motor-Allradplattform mit Drehmomentverteilung katapultiert die bis zu sechs Passagiere in dem 2,5-Tonner in nur 2,6 Sekunden auf 100 km/h und macht das Model X 262 Sachen schnell. Bis zu zehn Teraflops Rechenleistung erm&#xF6;glichen laut Tesla &quot;das Spielen im Auto auf dem Niveau der neuesten Spielekonsolen&quot;. Dazu kommen Bluetooth-, kabelloses und USB-C-Laden f&#xFC;r mehrere Ger&#xE4;te pro Passagier, ein 960-Watt-Audiosystem mit 22 Lautsprechern und Active Road Noise Reduction. Eine 3-Zonen-Temperaturregelung, bel&#xFC;ftete Vordersitze und HEPA-Luftfilter sind serienm&#xE4;&#xDF;ig installiert. Neu ist auch das jetzt quer angebrachte 17-Zoll-Display. Die Preisliste f&#xFC;r das auch aerodynamisch optimierte US-SUV beginnt bei 120.990 Euro (Maximum Range), f&#xFC;r den Plaid sind mindestens 140.990 Euro f&#xE4;llig. Technische Daten und Preise (aktuelle Versionen) ADAC Messwerte (Model X 100 D) ADAC Testergebnis Hier finden Sie viele weitere Neuvorstellungen, Fahrberichte und Autotests.]]>
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            <title>Tesla Model 3 gegen BMW i4 und Polestar 2: Welches E-Auto gewinnt?</title>
            <link>https://www.adac.de/rund-ums-fahrzeug/autokatalog/autotest/elektroauto-vergleich-bmw-polestar-tesla/</link>
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            <dc:creator>Wieler</dc:creator>
            <pubDate>2022-11-07T11:00:00+01:00</pubDate>
            <description>&lt;![CDATA[&lt;img src="https://assets.adac.de/image/upload/v1666118629/ADAC-eV/KOR/Bilder/Fotograf/vergleichstest-elektro-alle-aufmacher-2210vout7a.jpg">]]&gt; Welches Elektroautos ist das beste? Und welches das sportlichste? BMW i4, Polestar 2, Tesla Model 3 im Elektroauto Vergleichstest. Daten, Verbrauch, Reichweite</description>
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                <![CDATA[Wer eine dynamische Elektro-Limousine sucht, kommt an diesen drei Elektroautos nicht vorbei: BMW i4, Polestar 2 und Tesla Model 3 versprechen, sportlich und praktisch zugleich zu sein. Doch welches Auto ist das beste? Der ADAC Vergleichstest mit Daten, Verbrauch, Reichweite. Im Vergleich: BMW i4, Polestar 2, Tesla Model 3 Starke Elektromotoren mit Leistungen zwischen 283 und 408 PS Reichweiten im Test: 395 (Polestar), 415 (Tesla) und 490 (BMW) Kilometer Was Tesla abliefert, beeindruckt nicht nur die Fangemeinde: Seit Jahren schon zeigen die Amerikaner den alt eingesessenen Automarken mit ihrem Vorsprung bei Elektroautos die R&#xFC;cklichter. Reichweitenangst und zu wenig Lades&#xE4;ulen? Bei Tesla war das nie ein Thema &#x2013; und das erkl&#xE4;rt unter anderem auch den gro&#xDF;en Erfolg: Im Jahr 2021 war das Tesla Model 3 deutschland- und sogar europaweit das meistverkaufte Elektroauto. Doch die Konkurrenz hat nachgezogen und bietet mittlerweile ebenb&#xFC;rtige Modelle an. Oder vielleicht doch noch nicht? Dieser Frage ist der ADAC nachgegangen und hat das aktuelle Model 3 mit dem BMW i4 und dem schwedisch-chinesischen Polestar 2 verglichen. Antrieb und Fahrleistungen: Der Polestar f&#xE4;hrt am flottesten &#xDC;ber Leistungsmangel d&#xFC;rfte keiner klagen, der sich f&#xFC;r eines der getesteten Elektromodelle interessiert. 283 (Tesla), 340 (BMW) und 408 PS (Polestar) sind bei allen dreien eine klare Ansage: Hier kommen Sportwagen im Kleid eines Mittelklasseautos. Die Fahrleistungen fallen entsprechend aus &#x2013; und entsprechend brachial f&#xFC;hlt es sich an, wenn man auf das rechte Pedal tritt: Alle drei Limousinen pressen die Insassen beim Spiel mit dem Fahrpedal unbarmherzig in die Sitze. Es geht ansatzlos, verz&#xF6;gerungsfrei und mit einer solchen Leichtigkeit voran, dass es eine wahre Freude ist.  Da spielt es kaum noch eine Rolle, ob auf dem Papier bemerkenswerte 4,7 (Polestar), 5,7 (BMW) oder 6,1 (Tesla) Sekunden vergehen, bis die 100er-Marke erreicht ist. Auf der Landstra&#xDF;e einen Lkw zu &#xFC;berholen, wird in jedem Fall zum kurzweiligen und damit auch sicheren Unterfangen. Rund drei Sekunden von 60 auf 100 km/h hat der ADAC gemessen, mit Vorteilen f&#xFC;r den Polestar (2,5) als st&#xE4;rkstem Stromer und einzigem Fahrzeug mit Allradantrieb im Bunde. N&#xFC;chtern betrachtet sind die E-Motoren in puncto Laufkultur, Leistungsentfaltung und Dosierbarkeit jedem Verbrenner meilenweit &#xFC;berlegen. Allein die Emotionalit&#xE4;t k&#xF6;nnte dem ein oder anderen wegen der nahezu vollst&#xE4;ndigen Abwesenheit von Klang und Vibrationen fehlen. Eine Differenzierung im Antriebskapitel ist so kaum m&#xF6;glich: Alle drei Autos fahren hier die Bestnote 1,0 ein. Fahreigenschaften: Der Tesla bewegt sich am agilsten Gr&#xF6;&#xDF;ere Unterschiede sind bei den Fahreigenschaften auszumachen. Hier bietet der BMW den ausgewogensten Federungskomfort, die mitteilsamste Lenkung und eine extrem feinf&#xFC;hlig regelnde Antriebsschlupfregelung. In Kombination mit den bequemen Sportsitzen des Testwagens und dem mit Abstand niedrigsten Innenger&#xE4;uschniveau spult man mit dem Hecktriebler die Kilometer am entspanntesten ab. In puncto Federung fahren Tesla und Polestar deutlich hinterher: Beide sind (zu) straff abgestimmt. Ihr hoher Reifenluftdruck von rund 3,0 bar sorgt daf&#xFC;r, dass sie besonders innerorts plump &#xFC;ber Unebenheiten rollen.  Auf der anderen Seite &#xFC;berzeugen beide mit einem bemerkenswert agilen Fahrverhalten, das sich auch im ADAC Ausweichtest mit im Vergleich zum i4 h&#xF6;heren Durchfahrtsgeschwindigkeiten bemerkbar macht. Im Model 3 kommt mit seiner extrem direkt &#xFC;bersetzten Lenkung sogar fast Gokart-Feeling auf: Er umrundet die Pylonen mit wenig Lenkarbeit und Wankneigung &#x2013; schneller ist hier keiner.  Dabei kommt ihm auch das mit gro&#xDF;em Abstand geringste Fahrzeuggewicht zugute. Er wiegt mit gemessenen 1770 Kilo rund 350 Kilo weniger als der i4, der Polestar schleppt sogar 400 Kilo zus&#xE4;tzlich mit sich rum. Vorteil f&#xFC;r den Polestar: Er ist der einzige Allradler im Testfeld und kommt auf rutschigem Untergrund auch dann noch weiter, wenn BMW und Tesla bereits haltlos mit den Hinterr&#xE4;dern scharren. In den st&#xE4;rkeren Ausf&#xFC;hrungen verf&#xFC;gen aber auch diese Modelle &#xFC;ber Allradantrieb. Bildergalerie: BMW, Polestar und Tesla im Detail Platz und Bedienung: Der Tesla ist am reduziertesten Das Platzangebot befindet sich bei allen drei Fahrzeugen auf &#xE4;hnlichem Niveau. Limitierend ist hier wie dort die Kopffreiheit im Fond: Ab einer Gr&#xF6;&#xDF;e ab 1,85 Meter wird es knapp. Wegen seiner wuchtigen Mittelkonsole und der hohen Seitenlinie wirkt der Polestar 2 beengter als er eigentlich ist. Das Model 3 macht dagegen mit seinen gro&#xDF;en Glasfl&#xE4;chen, serienm&#xE4;&#xDF;igem Panoramadach und dem flachen Cockpit einen deutlich luftigeren Eindruck. Hier zahlt sich auch sein reduziertes Innenraumdesign aus. Allerdings geht dies zu Lasten der Bedienbarkeit: An der Stelle, an der sich im BMW und Polestar das Kombiinstrument befindet, blickt der Tesla-Fahrer ins Nichts. S&#xE4;mtliche Anzeigen und Funktionen b&#xFC;ndeln die Amerikaner im gro&#xDF;en Touchscreen. Leider auch sicherheitsrelevante Features wie das Fahrlicht. Mit der Reduzierung von Bedienelementen hat es Tesla eindeutig &#xFC;bertrieben. Polestar und BMW lassen sich mit zumindest einigen haptischen Tasten besser bedienen, und die Kombiinstrumente hinter dem Lenkrad informieren &#xFC;ber die wichtigsten Fahrdaten. Leider sparen aber auch sie sich eine separate Klimabedieneinheit. Vorteil BMW: Sein Zentraldisplay l&#xE4;sst sich nicht nur mit den Fingern, sondern auch mit dem Controller auf der Mittelkonsole steuern. Der Fahrer oder die Fahrerin hat also die Wahl. Polestar setzt auf ein Google-basiertes Bediensystem, das neben der Routenf&#xFC;hrung per Google Maps auch eine klar strukturierte Men&#xFC;struktur samt gro&#xDF;er und damit gut bedienbarer Touchfl&#xE4;chen aufweist. Und der Kofferraum? Wo BMW und Polestar gro&#xDF;e, praktische Heckklappen besitzen, scheitern Tesla-Eigner mit sperrigen Gegenst&#xE4;nden am kleinen Heckdeckel mit seiner vergleichsweise kleinen Kofferraum&#xF6;ffnung &#x2013; ein klarer Nachteil. Zumindest stellen Tesla und Polestar im Gegensatz zum BMW noch einen zweiten Kofferraum unter der Fronthaube (&quot;Frunk&quot;) zur Verf&#xFC;gung. Mit ihren optionalen Anh&#xE4;ngerkupplungen taugen die drei E-Limos auch als Zugfahrzeug, allerdings darf der Anh&#xE4;nger im Falle des Tesla h&#xF6;chstens eine Tonne wiegen. Polestar und BMW k&#xF6;nnen mit 1,5 und 1,6 Tonnen deutlich mehr an den Haken nehmen. Verbrauch und Reichweite: Der BMW f&#xE4;hrt am weitesten Ganz entscheidend ist bei einem Elektroauto nat&#xFC;rlich die Reichweite. Wie hoch sie ausf&#xE4;llt, h&#xE4;ngt von zwei Faktoren ab: vom Stromverbrauch des Elektromotors und von der Kapazit&#xE4;t der Antriebsbatterie. Ist ein Auto also sparsam unterwegs und hat es eine gro&#xDF;e Batterie, kommt es am weitesten &#x2013; so die simple Rechnung. Der BMW erf&#xFC;llt beides. Mit seiner netto 81 kWh gro&#xDF;en Batterie und dem im ADAC Ecotest f&#xFC;r die Fahrzeuggr&#xF6;&#xDF;e und Leistung gemessenen geringen Verbrauch von 19,5 kWh/100 Kilometer (mit Ladeverlusten) kommt er auf eine Reichweite von 490 Kilometern. Das ist ein Top-Wert! Reichweitenangst? Diesen Begriff kennen i4-Fahrer nur vom H&#xF6;rensagen, auch wenn man nat&#xFC;rlich stets bedenken sollte, dass ung&#xFC;nstige Bedingungen &#x2013; schnelle Autobahnfahrt oder niedrige Temperaturen zum Beispiel &#x2013; auch bei diesem E-Auto an der Reichweite nagen. Die Batterie des Polestar 2 ist mit nutzbaren 75 kWh nicht sehr viel kleiner, doch weil der allradgetriebene Schwede mit seinen zwei Elektromotoren am meisten verbraucht (22,3 kWh/100 km), muss er knapp 100 Kilometer fr&#xFC;her an die n&#xE4;chste Lades&#xE4;ule. 395 Kilometer Reichweite sind zwar auch noch okay, aber im Vergleich zum BMW eben deutlich weniger.  Und das Tesla Model 3? Das wartet als Basismodell mit einer vergleichsweise &quot;kleinen&quot; Batterie mit 60 kWh auf. Zum gro&#xDF;en Nachteil gereicht ihm das aber nicht wirklich, denn der Amerikaner geht &#xFC;beraus sparsam mit Strom um (16,8 kWh/100 km) und kommt so auf 415 Kilometer Reichweite im Ecotest. Wegen seiner &#xFC;berragenden Effizienz kann er sich also eine &#xFC;berm&#xE4;&#xDF;ig gro&#xDF;e und schwere Batterie sparen. Aufladen: Tesla-Routenplanung am entspanntesten Und wer l&#xE4;dt am flottesten wieder auf? Der BMW kann in 30 Minuten Strom f&#xFC;r 370 Kilometer Reichweite nachladen (durchschnittliche Ladeleistung von 133 kW von 10 auf 80 Prozent), der Tesla f&#xFC;r 350 Kilometer. Bei ihm hat der ADAC eine Ladeleistung von 106 kW (10 bis 80 Prozent) im Schnitt gemessen. Der Polestar kommt beim Hub von 10 auf 80 Prozent zwar auf 110 kW durchschnittliche Ladeleistung, doch wegen seines hohen Stromverbrauchs beim Fahren bringt er in einer halben Stunde nur Strom f&#xFC;r 295 Kilometer in den Akku.  Einen Vorteil hat das Model 3, der den Alltag mit ihm entspannter macht: Neben den &#xF6;ffentlich zug&#xE4;nglichen Ladestationen kann er auf das Tesla-eigene Supercharger-Netz mit aktuell rund 875 Stationen in Europa zugreifen, von denen manche inzwischen auch von Fremdmarken genutzt werden k&#xF6;nnen. Damit stehen dem Tesla-Fahrer besonders auf der Langstrecke deutlich mehr M&#xF6;glichkeiten zur Verf&#xFC;gung. Hinzu kommt, dass die Tesla-Routenplanung mit integrierten Ladestopps derzeit das Ma&#xDF; der Dinge darstellt. Zwar sind auch BMW und Polestar schon so weit und haben ihren Autos eine intelligente Routenplanung beigebracht, doch so &#x201E;bedenkenlos&#x201C; wie mit einem Tesla ist man aktuell mit kaum einem anderen Stromer unterwegs. Fazit Note 1,8: BMW i4 gewinnt  Am Ende kann sich der BMW i4 eDrive40 mit knappem Vorsprung und einer Gesamtnote von 1,8 im ADAC Autotest gegen&#xFC;ber dem Tesla Model 3 und dem Polestar 2 durchsetzen. Der Bayer vereint die bekannt guten Fahrzeugtugenden des BMW 4er mit hoher Kompetenz beim elektrischen Antrieb. Vor allem der gute Fahrkomfort und die gro&#xDF;e Reichweite zeichnen das viert&#xFC;rige Coup&#xE9; aus.   Note 2,0: Tesla und Polestar auf Platz zwei F&#xFC;r das Tesla Model 3 sprechen vor allem die erstklassige Effizienz des Elektromotors und das Supercharger-Netz, das langen Autobahnfahrten den Schrecken nimmt. Der gebotene Fahrkomfort ist jedoch vergleichsweise d&#xFC;rftig, und bei der Bedienung schie&#xDF;t Tesla mit der Fokussierung auf den zentralen Touchscreen weit &#xFC;ber das Ziel hinaus. Das Ablenkungspotenzial ist erheblich. Der Polestar 2 Long Range Dual Motor ist ebenfalls ein &#xFC;berzeugendes Elektroauto. Seine schiere Leistung von gut 400 PS stellen die Kontrahenten in den Schatten. Die Fahrleistungen der Limousine sind eine Klasse f&#xFC;r sich. Lediglich beim Verbrauch hinkt er der Konkurrenz hinterher. Alternativ wird der Polestar 2 auch als Fronttriebler mit nur 231 PS angeboten (hier nicht im Vergleich, weil zu schwach), was ihn erheblich sparsamer und reichweitenst&#xE4;rker macht. Bei einem Testverbrauch von 18,5 kWh/100 km schafft er 480 Kilometer. Seine Note im ADAC Test: 1,9. Verlierer gibt es bei diesem Vergleich im Grunde keine, die Testnoten von 1,8 und 2,0 zeigen es. Alle drei Elektroautos sind empfehlenswert. Hier d&#xFC;rfen die eigenen Vorlieben gern entscheiden. Noch mehr Interesse an den Detailbewertungen? Hier finden Sie die ausf&#xFC;hrlichen Testberichte zu BMW i4, Polestar 2 und Tesla Model 3 zum Download als PDF. Technische Daten und Preise ADAC Messwerte ADAC Testergebnis ADAC Zielgruppencheck Und wie schneiden die Elektroautos f&#xFC;r bestimmte Zielgruppen ab? Etwa f&#xFC;r Familien oder Senioren? Und wie f&#xE4;llt das Preis-Leistungsverh&#xE4;ltnis? Hier die zus&#xE4;tzlichen Sonderauswertungen relevanter Einzelkriterien im ADAC Zielgruppencheck: Text: Jochen Wieler, Alexander Werner Hier finden Sie viele&#xA0;weitere Neuvorstellungen, Fahrberichte und Autotests.]]>
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            <title>Tesla-Werbung mit Autopilot ist irref&amp;#xFC;hrend</title>
            <link>https://www.adac.de/news/urteil-tesla-autopilot/</link>
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            <pubDate>2020-08-05T13:30:00+02:00</pubDate>
            <description>&lt;![CDATA[&lt;img src="https://assets.adac.de/image/upload/v1596606326/ADAC-eV/KOR/Bilder/PR/urteil-tesla-autopilot-2008_uaglyj.png">]]&gt; Der Autohersteller Tesla Deutschland darf in seiner Werbung nicht mit einem Autopiloten werben. Das hat das Landgericht M&amp;#xFC;nchen I entschieden</description>
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                <![CDATA[Der Autohersteller Tesla Deutschland darf in seiner Werbung nicht mit einem Autopiloten werben, weil Tesla-Kunden damit in die Irre gef&#xFC;hrt werden. Das hat das Landgericht M&#xFC;nchen I entschieden. Tesla Deutschland hatte in den Bestellvorgang des Model 3 im Juli 2019 auf seiner deutschen Website einen Text ver&#xF6;ffentlicht, in dem es unter anderem hie&#xDF; &quot;Autopilot inklusive&quot;. Au&#xDF;erdem wurden einzelne zus&#xE4;tzlich bestellbare Komponenten unter der &#xDC;berschrift &quot;Volles Potenzial f&#xFC;r autonomes Fahren&quot; beworben.  Die Zentrale zur Bek&#xE4;mpfung unlauteren Wettbewerbs e.V. warf Tesla vor, bei den Kunden den Eindruck zu erwecken, die Autos k&#xF6;nnten technisch v&#xF6;llig autonom fahren. Au&#xDF;erdem bem&#xE4;ngelte sie, dass dem Verbraucher in der Werbung suggeriert wird, dass ein autonomer Fahrzeugbetrieb in Deutschland stra&#xDF;enverkehrsrechtlich zul&#xE4;ssig ist und klagte. Tesla wird Werbung mit &quot;Autopilot&quot; untersagt Tesla muss sich bei der Bewerbung seiner Assistenzsysteme f&#xFC;r autonomes Fahren in Deutschland k&#xFC;nftig zur&#xFC;ckhalten. Denn die Richter des LG M&#xFC;nchen I folgten den Argumenten der Wettbewerbszentrale. Sie untersagten Tesla Deutschland Werbeaussagen wie &quot;volles Potenzial f&#xFC;r autonomes Fahren&quot;, &quot;Autopilot: inklusive&quot; und &quot;Bis Ende des Jahres: autonomes Fahren innerorts&#x201C;. Auto kann technisch nicht autonom fahren Die Richter begr&#xFC;ndeten das Urteil damit, dass die Werbeaussagen f&#xFC;r Verbraucher irref&#xFC;hrend sind. Sowohl der Tesla &quot;Autopilot&quot; als auch das bestellbare Paket &quot;Volles Potenzial f&#xFC;r autonomes Fahren sind Teile eines Fahrassistenzsystems, bei dem der Fahrer das Auto w&#xE4;hrend der Fahrt &#xFC;berwachen muss. Durch die Verwendung des Begriffs &#x201E;Autopilot&#x201C; und anderer Formulierungen suggeriert Tesla aber, die Autos k&#xF6;nnten technisch v&#xF6;llig autonom fahren. Echtes autonomes Fahren, also Fahren ohne menschliches Eingreifen, ist mit den Fahrassistenzsystemen von Tesla nicht m&#xF6;glich, so die Richter. Autonomes Fahren in Deutschland nicht zul&#xE4;ssig Die Werbung von Tesla erweckt au&#xDF;erdem den Anschein, autonomes Fahren w&#xE4;re in Deutschland stra&#xDF;enverkehrsrechtlich zul&#xE4;ssig. Das ist ebenfalls irref&#xFC;hrend f&#xFC;r den Verbraucher, da ein autonomer Fahrbetrieb nach den geltenden Vorschriften der Stra&#xDF;enverkehrsordnung (&#xA7;&#xA7; 1a f StVG) nicht erlaubt ist. Hinweis am Ende der Website reicht nicht Tesla hatte auf seiner Website zwar darauf hingewiesen, dass der Fahrer das Auto aktiv &#xFC;berwachen muss und rein autonomes Fahren nicht m&#xF6;glich ist. Das reichte den Richtern aber nicht. Ihnen waren die Texte inhaltlich nicht klar und transparent genug. Die Irref&#xFC;hrung wurde daher durch den Hinweis nicht beseitigt, so die Richter. LG M&#xFC;nchen I, Urteil vom 14.7.2020, Az.: 33 O 14041/19 Hinweis: Das Urteil ist noch nicht rechtskr&#xE4;ftig. Alle Informationen zum Autonomen Fahren finden Sie hier. ]]>
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