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        <title>Verkehr</title>
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        <description>Informationen und Tipps zu Maut, Stau, Tanken und Sicherheit im Stra&amp;#xDF;enverkehr.</description>
        <lastBuildDate>Sat, 06 Jun 2026 17:41:23 GMT</lastBuildDate>
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            <title>Maut in &amp;#xD6;sterreich: Diese Autobahn-Strecken sind mautfrei </title>
            <link>https://www.adac.de/verkehr/oesterreich-teilstrecken-mautfrei/</link>
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            <dc:creator>Ammel</dc:creator>
            <pubDate>2025-02-06T12:00:00+01:00</pubDate>
            <description>&lt;![CDATA[&lt;img src="https://assets.adac.de/image/upload/v1575470661/ADAC-eV/KOR/Bilder/RF/news-vignettenpflicht-oesterreich-teilstrecken-aufgehoben-1911_dgagqf.jpg">]]&gt; Seit Dezember 2019 sind in &amp;#xD6;sterreich vier Autobahnabschnitte mautfrei.&amp;#xA0;Eine Vignette ben&amp;#xF6;tigt man dort nicht mehr. Auch deutsche Urlauberinnen und Urlauber profitieren.</description>
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                <![CDATA[Wichtige Autobahnabschnitte in &#xD6;sterreich sind f&#xFC;r Pkw bis 3,5 Tonnen mautfrei.&#xA0;Eine Vignette ben&#xF6;tigt man dort nicht. F&#xFC;r Wohnmobile &#xFC;ber 3,5 Tonnen muss aber weiterhin die GO-Maut bezahlt werden. Alle Infos f&#xFC;r Urlauber und Transitreisende. Generell kommt man in &#xD6;sterreich ohne das sogenannte Pickerl auf der Autobahn nicht weit. In vier &#xF6;sterreichischen Bundesl&#xE4;ndern k&#xF6;nnen wichtige Autobahnabschnitte aber ohne eine Vignette befahren werden.  &#xD6;sterreich: Diese Autobahnabschnitte sind mautfrei A1 Westautobahn (Grenz&#xFC;bergang Walserberg bis Salzburg-Nord), Land Salzburg A12 Inntalautobahn (Grenz&#xFC;bergang Kiefersfelden bis Kufstein-S&#xFC;d), Tirol A14 (Grenz&#xFC;bergang H&#xF6;rbranz bis Hohenems), Vorarlberg A26 (Linzer Westring &#x2013; wird noch gebaut), Ober&#xF6;sterreich Ohne Maut nach Kufstein und durch den Pf&#xE4;ndertunnel F&#xFC;r deutsche Autofahrerinnen und Autofahrer sind die Strecken vom Walserberg bis Salzburg-Nord (A1), von&#xA0;Kiefersfelden bis Kufstein-S&#xFC;d (A12) und von H&#xF6;rbranz bis Hohenems (A14) interessant: Sie k&#xF6;nnen nun ohne Vignettenkauf bis Salzburg oder Kufstein (Anschluss nach Kitzb&#xFC;hel) fahren. Auch die Fahrt &#xFC;ber Lindau in die Schweiz ist im &#xF6;sterreichischen Teil mautfrei, falls man die Autobahn sp&#xE4;testens an der Anschlussstelle Hohenems/Diepoldsau verl&#xE4;sst. Vorsicht bei Navigationssystemen Achtung: Wer im Navigationsger&#xE4;t oder in der Navi-App nicht &quot;mautpflichtige Strecken umfahren&quot; einstellt, wird teilweise auf &#xF6;sterreichischer Seite auf einen noch mautpflichtigen Abschnitt gelotst. Dazu steht beispielsweise zwischen der Auffahrt Altach und Hohenems auf der &#xF6;sterreichischen A14 eine automatische Vignettenkontrolle. Wer hier ohne Pickerl erwischt wird, zahlt eine Ersatzmaut in H&#xF6;he von mindestens 120 Euro. Zudem sollte man vor Ort sehr konzentriert fahren und auf die Beschilderung achten, um nicht aus Versehen auf einen mautpflichtigen Abschnitt zu geraten. Mautbefreiung verringert Schadstoff-Immissionen Der ADAC begr&#xFC;&#xDF;t die Ma&#xDF;nahme. Besonders die Vignettenpflicht f&#xFC;r den kurzen Autobahnabschnitt von der deutsch-&#xF6;sterreichischen Grenze bis nach Kufstein-S&#xFC;d war immer sehr umstritten. Durch den Wegfall und der damit verbundenen R&#xFC;ckverlagerung des Maut-Umgehungsverkehrs auf die Autobahn k&#xF6;nnen die Schadstoff-Immissionen verringert, die Verkehrssicherheit erh&#xF6;ht und hohe Bu&#xDF;gelder vermieden werden. ]]>
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            <title>Verkehrspolitik: Was die Regierung bisher erreicht hat</title>
            <link>https://www.adac.de/verkehr/bundesregierung-verkehrspolitik/</link>
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            <dc:creator>Paulsen</dc:creator>
            <pubDate>2023-02-03T11:00:00+01:00</pubDate>
            <description>&lt;![CDATA[&lt;img src="https://assets.adac.de/image/upload/v1636706336/ADAC-eV/KOR/Bilder/RM/news-koalitionsverhandlungen-2111_o2ayuv.jpg">]]&gt; Die Bundesregierung hat viel vor in der Verkehrspolitik. Das sind ihre Ziele, so weit ist sie bisher gekommen. </description>
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                <![CDATA[Mehr Lades&#xE4;ulen, bezahlbare Mobilit&#xE4;t, Investitionen in Stra&#xDF;e und Schiene: In der Verkehrspolitik ist viel zu tun. Das hat die Bundesregierung seit Amtsantritt erreicht.  Elektroauto-F&#xF6;rderung sinkt Verbrenner-Aus ab 2035, Hintert&#xFC;r f&#xFC;r E-Fuels Investitionen in Stra&#xDF;e und Schiene steigen kaum Die Regierung aus SPD, Gr&#xFC;nen und FDP begann ihre Arbeit, w&#xE4;hrend die Corona-Pandemie ihrem bislang letzten H&#xF6;hepunkt zustrebte. Und sie war nicht einmal vier Monate im Amt, als Russland die Ukraine &#xFC;berfiel. Die beiden Gro&#xDF;-Krisen haben viele Vorhaben der Ampel zumindest behindert oder verz&#xF6;gert, andere wurden beschleunigt. Und in der Verkehrspolitik haben sie mit 9-Euro-Ticket und Tankrabatt zu Ma&#xDF;nahmen gef&#xFC;hrt, die in normalen Zeiten unvorstellbar gewesen w&#xE4;ren.  Kosten der Mobilit&#xE4;t Nie zuvor war Tanken so teuer wie 2022. Allerdings nicht wegen politischer Ma&#xDF;nahmen, sondern weil der Angriff Russlands auf die Ukraine den &#xD6;lpreis rasant steigen lie&#xDF;. Die Ampel reagierte mit dem Tankrabatt, der von Juli bis September griff.  Dessen Bilanz fiel allerdings gemischt aus. Die Preise an den Zapfs&#xE4;ulen sanken zwar, allerdings wurde die Steuersenkung nicht vollst&#xE4;ndig an die Verbraucherinnen und Verbraucher weitergegeben. Und naturgem&#xE4;&#xDF; stiegen die Spritkosten nach dem Auslaufen des Tankrabatts wieder.  Darauf reagierte die Ampelregierung &#x2013; aus Sicht des ADAC folgerichtig &#x2013; mit einem Umsteuern auf &#xFC;bergreifende Entlastungsma&#xDF;nahmen wir die Strom- und Gaspreisbremse statt einer Weiterf&#xFC;hrung des Tankrabatts.  Um die von den hohen Spritpreisen besonders betroffenen Pendler effektiv zu entlasten w&#xE4;re aus Sicht des ADAC allerdings zus&#xE4;tzlich eine Erh&#xF6;hung der Entfernungspauschale bereits ab dem ersten Kilometer auf 38 Cent sinnvoll gewesen. Als fast revolution&#xE4;r erwies sich die Idee der Bundesregierung, vor&#xFC;bergehend ein bundesweit g&#xFC;ltiges 9-Euro-Ticket f&#xFC;r den &#xF6;ffentlichen Nahverkehr einzuf&#xFC;hren. Das Ticket wurde mehr als 52 Millionen Mal verkauft und k&#xF6;nnte sich &#xFC;ber seine Verstetigung als Deutschlandticket als Wegbereiter f&#xFC;r eine deutliche Vereinfachung des Tarifdschungels im &#xD6;PVN erweisen und Mobilit&#xE4;t f&#xFC;r viele Menschen g&#xFC;nstiger machen.  Eine Herausforderung bleiben Ausbau und Verbesserung des &#xF6;ffentlichen Nahverkehrs. Schlie&#xDF;lich werden die Menschen vom Auto auf Bus oder Bahn umsteigen, wenn er bei Preis und Qualit&#xE4;t konkurrenzf&#xE4;hig ist. Infrastruktur Im Herbst 2022 hat die Bundesregierung ihren ersten Haushalt vorgelegt. Beim Stra&#xDF;enbau plant der Bund Investitionen in &#xE4;hnlicher H&#xF6;he wie im Vorjahr, auch beim Schienenbau bewegen sich die veranschlagten Mittel auf Vorjahresniveau.  Nur: Die hohe Inflation sorgt auch im Bausektor f&#xFC;r deutliche Preissteigerungen &#x2013; weshalb die zur Verf&#xFC;gung stehenden Mittel inflationsbereinigt sogar sinken werden. Allerdings hatte der Bund schon in den vergangenen Jahren Schwierigkeiten, das eingeplante Geld auszugeben: Der Fachkr&#xE4;ftemangel am Bau macht den Planenden immer wieder einen Strich durch die Rechnung.  Dem bem&#xFC;ht sich die Ampel beizukommen, indem sie die Effizienz beim Bau zu erh&#xF6;hen versucht. Mehrere Gesetzgebungsverfahren laufen hierzu parallel. Noch gibt es aber Streitpunkte in Bezug auf die Priorisierung von Planungsbeschleunigungsma&#xDF;nahmen im Verkehr.     Elektromobilit&#xE4;t Die Bundesregierung verfolgt ehrgeizige Ziele in Sachen Elektromobilit&#xE4;t. So soll die Ladeinfrastruktur f&#xFC;r E-Autos deutlich ausgebaut werden, die Marke von einer Million &#xF6;ffentlichen Ladepunkten bis 2030 steht im Koalitionsvertrag. Wie das erreicht werden soll, legte Verkehrsminister Wissing mit dem im Sommer ver&#xF6;ffentlichten Masterplan Ladeinfrastruktur dar. 6,3 Milliarden Euro will er bis zum Ende des Jahrzehnts in ein fl&#xE4;chendeckendes Ladenetz investieren. Auch die angek&#xFC;ndigte Reform der E-Auto-F&#xF6;rderung hat die Koalition umgesetzt. Ab 1. Januar 2023 sinkt die F&#xF6;rdersumme, au&#xDF;erdem werden nur noch rein batterie- und brennstoffzellenbetriebene Fahrzeuge mit dem staatlichen Umweltbonus subventioniert. Ab September 2023 gibt es nur noch f&#xFC;r Privatleute Geld. Plug-in-Hybrid-K&#xE4;uferinnen und K&#xE4;ufer gehen k&#xFC;nftig leer aus. Ebenfalls neu: Es gibt einen F&#xF6;rderdeckel, 2,1 Milliarden Euro f&#xFC;r 2023, und 1,3 Milliarden f&#xFC;r 2024. Ungel&#xF6;st sind die Probleme beim Antragsverfahren: &quot;Es w&#xE4;re vern&#xFC;nftig, die F&#xF6;rderung bereits beim Abschluss des Kaufvertrages bewilligen und nicht erst bei Zulassung des Fahrzeuges &#x2013; so w&#xE4;re die Berechenbarkeit f&#xFC;r Verbraucher sichergestellt. Vertrauen ist ein wichtiger Faktor, wenn der Umstieg auf E-Mobilit&#xE4;t gelingen soll,&quot; sagt ADAC Verkehrspr&#xE4;sident Gerhard Hillebrand.  Zukunft des Verbrenners Um ein konkretes Ausstiegsdatum aus dem Verbrenner machte der Koalitionsvertrag einen Bogen. Stattdessen nahm er auf die Pl&#xE4;ne der EU-Kommission Bezug, nach denen in Europa ab 2035 nur noch CO&#x2082;-neutrale Fahrzeuge zugelassen werden d&#xFC;rfen.  In Deutschland, so hei&#xDF;t es weiter, werde sich das &quot;entsprechend fr&#xFC;her&quot; auswirken. Der entsprechende Passus im Koalitionsvertrag war ein m&#xFC;hsam errungener Kompromiss der drei Ampelpartner. Im Herbst 2022 hat die EU geliefert &#x2013; und mit ihrer Entscheidung, dass ab 2035 nur noch Pkw ohne CO&#x2082;-Aussto&#xDF; am Auspuff neu zugelassen werden d&#xFC;rfen, Fakten geschaffen.  E-Fuels als Kraftstoff f&#xFC;rs Auto, im Koalitionsvertrag ausdr&#xFC;cklich als Alternative zur Elektromobilit&#xE4;t erw&#xE4;hnt, finden sich auf Druck der Bundesregierung auch im Regelwerk der EU. Ob sie f&#xFC;r Neufahrzeuge nach 2035 eine Rolle spielen werden, bleibt allerdings angesichts (noch) fehlender Verf&#xFC;gbarkeit abzuwarten.  Verkehrsrecht Auch die &#xDC;berarbeitung von Stra&#xDF;enverkehrsgesetz und Stra&#xDF;enverkehrsordnung stehen auf der Agenda der Regierung. Ausdr&#xFC;ckliches Ziel, so steht es im Koalitionsvertrag, ist es, L&#xE4;ndern und Kommunen mehr Gestaltungsspielraum zu geben.  Neben flie&#xDF;endem Verkehr sollen Umweltschutz, Gesundheit und die st&#xE4;dtebauliche Entwicklung ber&#xFC;cksichtigt werden. Die genaue Ausgestaltung der Reform ist jedoch komplex, und auch wenn die Debatte in den Regierungsfraktionen bereits l&#xE4;uft, wird es wohl noch einige Zeit dauern, bis aus dem Verkehrsministerium ein Reformvorschlag vorgelegt wird. Auch dar&#xFC;ber hinaus bleibt im Verkehrsrecht die Agenda voll. So haben sich die Ampelpartner in ihrem Koalitionsvertrag unter anderem vorgenommen, mehr digitale Elemente im F&#xFC;hrerscheinunterricht zu erm&#xF6;glichen und die Digitalisierung von Fahrzeugdokumenten voranzutreiben. Beide Themen finden sich auch im Entwurf der neuen F&#xFC;hrerscheinrichtlinie der Europ&#xE4;ischen Kommission. Sie wurde inzwischen auf den Weg gebracht. Auch das begleitete Fahren ab 16 steht weiterhin auf der Agenda.   Mobilit&#xE4;tsdaten Wie alle ihre Vorg&#xE4;ngerregierungen in den vergangenen Jahrzehnten will auch die Ampelkoalition die Digitalisierung voranbringen. Im Verkehrsbereich soll dazu ein Mobilit&#xE4;tsdatengesetz beitragen, das die &quot;freie Zug&#xE4;nglichkeit von Verkehrsdaten&quot; sicherstellt und so mehr und bessere Angebote im Verkehr erm&#xF6;glicht. Die Beratungen dar&#xFC;ber haben begonnen, 2024 k&#xF6;nnte das Gesetz verabschiedet werden. Die Regelungen zum Umgang mit Fahrzeugdaten &#x2013; etwa dem Ladestand der Batterie, dem Verbrauch, dem Reifendruck oder dem Fehlerspeicher &#x2013; werden vor allem auf europ&#xE4;ischer Ebene vorgenommen. Aus Sicht des ADAC sollten diese Daten m&#xF6;glichst vielen verschiedenen Nutzern zur Verf&#xFC;gung stehen. Auch, um daraus neue Gesch&#xE4;ftsmodelle zu entwickeln. M&#xF6;glich machen soll das ein Treuh&#xE4;nder-Modell, an das entsprechende Informationen &#xFC;bermittelt w&#xFC;rden.  F&#xFC;r Verbraucher und Kunden interessant: Wer bei der Entstehung dieser Daten mitgewirkt hat &#x2013; beim Auto w&#xE4;ren das wohl auch die Fahrenden &#x2013; soll besseren Zugang zu diesen Daten bekommen. Und: Software-Updates m&#xFC;ssen f&#xFC;r die &#xFC;bliche Nutzungsdauer verf&#xFC;gbar sein. Das sollte aus Sicht des ADAC auch f&#xFC;r sicherheitsrelevante Programme in Autos gelten.  ]]>
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            <title>ADAC Umfrage: Was Pkw-Fahrer auf Autobahnen verunsichert </title>
            <link>https://www.adac.de/verkehr/umfrage-autobahnen/</link>
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            <dc:creator>Henn</dc:creator>
            <pubDate>2022-03-18T00:00:00+01:00</pubDate>
            <description>&lt;![CDATA[&lt;img src="https://assets.adac.de/image/upload/v1646290371/ADAC-eV/KOR/Bilder/RF/umfrage-autobahnzufriedenheit-sicht-2203_n5hbbd.jpg">]]&gt; Pkw-Fahrer f&amp;#xFC;hlen sich auf deutschen Autobahnen sicher. Das &amp;#xE4;ndert sich vor allem bei schlechtem Wetter, vielen Lkw, Dr&amp;#xE4;nglern und in engen Baustellen</description>
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                <![CDATA[Pkw-Fahrer f&#xFC;hlen sich auf deutschen Autobahnen prinzipiell sicher. Das &#xE4;ndert sich vor allem bei schlechtem Wetter, vielen Lkw, Dr&#xE4;nglern und in engen Baustellen.   Zustand von Fahrbahnen und Br&#xFC;cken wird mittelm&#xE4;&#xDF;ig beurteilt Baustellen werden als Hauptgrund f&#xFC;r schlechtes Vorankommen genannt Schlechte Noten f&#xFC;r die Sauberkeit von Toiletten auf Rastpl&#xE4;tzen  Das deutsche Autobahnnetz ist gro&#xDF;: rund 13.000 Kilometer, verteilt auf 123 Autobahnen. Und die werden von Pkw-Fahrerinnen und -Fahrern viel genutzt. Eine Online-Umfrage des ADAC zeigt, dass 73 Prozent mindestens an zehn Tagen pro Jahr auf der Autobahn unterwegs sind. Rund ein Drittel davon sogar an mehr als 100 Tagen. Die Verkehrsabteilung des ADAC wollte wissen, wie zufrieden Pkw-Fahrerinnen und -Fahrer mit den Autobahnen sind, was sie st&#xF6;rt und wann sie sich unsicher f&#xFC;hlen.   Schlechtes Wetter, viele Lkw und Dr&#xE4;ngler verunsichern  Der Zustand, vor allem der Fahrbahnen und Br&#xFC;cken, wird als nur mittelm&#xE4;&#xDF;ig beurteilt. &quot;Aber die meisten Pkw-Fahrer geben an, dass sie in der Regel gut vorankommen und sich auf der Autobahn sicher f&#xFC;hlen&quot;, sagt ADAC Verkehrsexperte J&#xFC;rgen Berlitz. &quot;Das &#xE4;ndert sich bei schlechtem Wetter wie Regen, Nebel, Schnee oder Gl&#xE4;tte.&quot; F&#xFC;r ein Gef&#xFC;hl der Unsicherheit sorgen auch Dr&#xE4;ngler, viele Lkw, enge Baustellen und am Ende eines Staus zu stehen.      Baustellen als Hauptgrund f&#xFC;r Behinderungen  Mehr als die H&#xE4;lfte der befragten Pkw-Fahrerinnen und -Fahrer gibt in der Umfrage an, dass sie im Allgemeinen auf Autobahnen gut oder sogar sehr gut vorankommen. Als h&#xE4;ufigster Grund f&#xFC;r Behinderungen werden Baustellen genannt, die auch ein Stressfaktor sind. Berlitz: &quot;Vor allem enge Fahrstreifen, viele Lkw auf der rechten Spur, lange Baustellen und eine un&#xFC;bersichtliche Verkehrsf&#xFC;hrung sorgen f&#xFC;r Unsicherheit.&quot;  Baustellen sind nach Ansicht der Befragten Stau-Ursache Nummer eins, dicht gefolgt von hohem Verkehrsaufkommen. Als lang empfindet jeder Zweite schon einen Stau von bis zu 20 Minuten. Zwei Drittel verlieren im Stau die Geduld und fahren lieber von der Autobahn ab. Die anderen finden, dass das nichts bringt.   Als wirksame Ma&#xDF;nahmen gegen Staus sehen die Umfrage-Teilnehmerinnen und -Teilnehmer die Verlagerung des G&#xFC;terverkehrs auf die Schiene, ein Lkw-&#xDC;berholverbot bei zwei Fahrspuren, den Ausbau &#xFC;berlasteter Abschnitte und ein besseres Baustellenmanagement. &quot;Neben der hohen Anzahl von Baustellen wird auch die Geschwindigkeit, mit der die Arbeiten durchgef&#xFC;hrt werden, relativ schlecht beurteilt&quot;, so ADAC Experte Berlitz.   Rastpl&#xE4;tze: Klagen &#xFC;ber Sauberkeit der WC-Anlagen Zufrieden sind Pkw-Fahrer mit der Anzahl der Rastpl&#xE4;tze, der Parksituation und der Sicherheit tags&#xFC;ber dort. Sonst gibt es allerdings schlechte Noten. &quot;Nachts f&#xFC;hlen sich viele Befragte auf Rastpl&#xE4;tzen nicht sicher&quot;, berichtet Berlitz, &quot;eine bessere Beleuchtung w&#xFC;rde sicher helfen.&quot; Besonders bem&#xE4;ngelt wird die mangelhafte Sauberkeit der Pl&#xE4;tze, vor allem der WC-Anlagen. Etwas besser werden in der ADAC Umfrage Rastst&#xE4;tten beurteilt. Das gilt vor allem f&#xFC;r die Sauberkeit der Toiletten. Unzufrieden sind Pkw-Fahrerinnen und -Fahrer jedoch mit dem Preis-Leistungs-Verh&#xE4;ltnis der Speisen und Getr&#xE4;nke in der Rastst&#xE4;tten-Gastronomie.  ]]>
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            <title>Corona-Krise im &amp;#xD6;PNV: Mit flexiblen Tickets Fahrg&amp;#xE4;ste zur&amp;#xFC;ckgewinnen</title>
            <link>https://www.adac.de/verkehr/interview-vdv-praesident/</link>
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            <dc:creator>Steichele-Biskup</dc:creator>
            <pubDate>2020-12-18T00:00:00+01:00</pubDate>
            <description>&lt;![CDATA[&lt;img src="https://assets.adac.de/image/upload/v1608036202/ADAC-eV/KOR/Bilder/PR/interview-ingo-wortmann-2012_fjnyo5.jpg">]]&gt; In Corona-Zeiten fahren weniger Menschen mit Bus und Bahn. Im Interview sagt Verbands-Pr&amp;#xE4;sident Ingo Wortmann, wie die Verkehrsbetriebe Fahrg&amp;#xE4;ste zur&amp;#xFC;ckgewinnen wollen</description>
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                <![CDATA[In Corona-Zeiten fahren weniger Menschen mit Bus und Bahn. Viele &#xFC;berlegen, ihr &#xD6;PNV-Abo zu k&#xFC;ndigen, wie ADAC Umfragen zeigen. Im Interview sagt Verbands-Pr&#xE4;sident Ingo Wortmann, wie die Verkehrsbetriebe Fahrg&#xE4;ste zur&#xFC;ckgewinnen wollen.  Wie stark die Pandemie das Mobilit&#xE4;tsverhalten &#xE4;ndert, hat der ADAC in zwei Umfragen erforscht. Nach Corona-Auswirkungen wurde in einer Studie bereits im ersten Lockdown gefragt und dann im November bei 2061 Personen nachgehakt. Ergebnis: Infektionsangst, zu volle Busse und Bahnen sowie Arbeit im Homeoffice sind die Hauptgr&#xFC;nde, warum Menschen weniger mit dem &#xD6;PNV fahren. Und: 42 Prozent der Abo-Besitzer haben gek&#xFC;ndigt oder &#xFC;berlegen das.  Diese Zahl best&#xE4;tigt nun der neue ADAC Monitor zur Mobilit&#xE4;t in 29 mittleren Gro&#xDF;st&#xE4;dten (unter 400.000 Einwohner). Das Gesamtergebnis der Umfrage mit 11.637 Interviews liegt noch nicht vor. Die Corona-Fragen wurden vorab ausgewertet. Eine K&#xFC;ndigung ihres &#xD6;PNV-Abos &#xFC;berlegen demnach vor allem J&#xFC;ngere unter 40 Jahren und Vollzeitbesch&#xE4;ftigte. Gefragt wurde auch, was helfen w&#xFC;rde, dass Menschen Busse und Bahnen wieder mehr nutzen: mehr Maskenkontrollen, dichterer Takt und spezielle Tarife (s. Grafik).  Dar&#xFC;ber sprach die ADAC Redaktion mit Ingo Wortmann, Pr&#xE4;sident des Verbands Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV), dem &#xFC;ber 600 Betriebe und Verb&#xFC;nde angeh&#xF6;ren. In Normalzeiten bef&#xF6;rdern sie t&#xE4;glich mehr als 30 Millionen Menschen in Bussen und Bahnen. Wortmann ist auch Vorsitzender der Gesch&#xE4;ftsf&#xFC;hrung der M&#xFC;nchner Verkehrsgesellschaft MVG. ADAC Redaktion: Durch Corona sinken die &#xD6;PNV-Fahrgastzahlen stark, laut ADAC Umfragen sagen 42 Prozent der Abo-Besitzer, dass sie gek&#xFC;ndigt haben oder es &#xFC;berlegen. Wie sehen Sie die Lage? Ingo Wortmann: Die weit &#xFC;berwiegende Mehrheit der Abonnentinnen und Abonnenten h&#xE4;lt uns bisher die Treue. Es sind eher die Gelegenheitskunden, die uns gegenw&#xE4;rtig fehlen, weil es weniger Fahrtanl&#xE4;sse gibt. Fahrg&#xE4;ste, die aus dem Abo gehen wollen, gibt es immer &#x2013; da sind nat&#xFC;rlich jetzt coronabedingt einige hinzugekommen, jedoch in &#xFC;berschaubaren Gr&#xF6;&#xDF;enordnungen. Sorgen bereitet uns, dass wir derzeit nicht mehr so viele Neukunden hinzugewinnen. Mit dem Abklingen der Pandemie und damit dem R&#xFC;ckgang von wirtschaftlicher Unsicherheit und Kurzarbeit rechnen wir aber auch hier vermehrt mit Wiedereinsteiger*innen. Vor allem J&#xFC;ngere und Vollzeitbesch&#xE4;ftigte denken an Abo-K&#xFC;ndigung. K&#xF6;nnten flexiblere Ticketangebote Abhilfe schaffen &#x2013; z.B. 10-Tages-Tickets, Tarife f&#xFC;r h&#xE4;ufige Homeoffice-Nutzer?  Flexiblere Ticketangebote waren schon vor Corona ein Thema und sind es jetzt umso mehr. Zahlreiche Verkehrsverb&#xFC;nde und Unternehmen haben schon solche Angebote eingef&#xFC;hrt oder arbeiten an den Konzepten. Allerdings zahlt sich auch das klassische Abo, als Flatrate des &#xD6;PNV, bereits ab wenigen Fahrten pro Woche aus. Dennoch setzen wir auf mehr Flexibilisierung im Ticketsegment &#x2013; und mehr Digitalisierung. Der Papierfahrschein wird schrittweise durch Handytickets oder Chipkarten ersetzt.  Mehr Maskenkontrollen und Angebote auch au&#xDF;erhalb der Sto&#xDF;zeiten w&#xFC;rden laut ADAC Umfrage dazu beitragen, dass Befragte den &#xD6;PNV h&#xE4;ufiger nutzen. Was k&#xF6;nnen die Verkehrsbetriebe tun?  Ein gutes, zuverl&#xE4;ssiges Angebot bis in die Tagesrandlagen ist das A und O im &#xF6;ffentlichen Nahverkehr. Dieses bauen wir Jahr f&#xFC;r Jahr weiter aus und haben das insbesondere in den St&#xE4;dten auch in der Vergangenheit gemacht. Es finden Kontrollen der Maskenpflicht statt, diese sind vielerorts intensiviert worden. Die Disziplin der Fahrg&#xE4;ste ist nach unserer Beobachtung weiterhin sehr hoch. Ihr Verband prognostiziert f&#xFC;r 2021 einen Verlust von rund 3,5 Milliarden Euro Fahrgeldeinnahmen. Wie sehen Sie die Zukunft? Wir fahren in der Krise als systemrelevante Branche bisher die volle Leistung. Welchen finanziellen Ausgleich es 2021 geben wird, wissen wir bisher nicht. Wir erleben einen nie da gewesenen Einbruch. Wir verzeichneten vor der Pandemie 22 Jahre lang Fahrgastrekorde. Daran m&#xFC;ssen wir ankn&#xFC;pfen. Kurzfristig geht es darum, unsere Kundinnen und Kunden zur&#xFC;ckzugewinnen. Hier setzt die Wiedereinsteiger-Kampagne #BesserWeiter* an. Klar ist aber auch, dass der Klimawandel keine coronabedingte Pause machen wird. Ohne Busse und Bahnen erreichen wir die Klimaziele nicht. Daher werden wir in Zukunft eine deutlich wichtigere Rolle im Mobilit&#xE4;tsmix spielen.  W&#xE4;re eine andere Preispolitik sinnvoll? Zum Beispiel g&#xFC;nstigere Tarife und Angebote wie 365-Euro-Ticket oder Mobil-Flatrate f&#xFC;r Bus, Bahn, Carsharing und Leihr&#xE4;der?  Fahrpreise werden in den Medien gern behandelt, sind jedoch nicht der entscheidende Faktor f&#xFC;r die Fahrg&#xE4;ste. Die wollen ein zuverl&#xE4;ssiges, komfortables, gut ausgebautes Angebot, dann sind sie auch bereit, daf&#xFC;r zu bezahlen. Wir brauchen jeden Euro, denn zus&#xE4;tzliche Leistungen wie neue Strecken, dichtere Takte usw. kosten auch mehr. Gleichzeitig die Preise erheblich zu senken w&#xE4;re nur durch deutlich mehr &#xF6;ffentliche Gelder aufzufangen. Das halte ich angesichts der coronabedingt schwer belasteten &#xF6;ffentlichen Haushalte aktuell f&#xFC;r ausgeschlossen und perspektivisch f&#xFC;r sehr schwierig. Hier m&#xFC;ssen wir auch alternative Finanzierungsquellen untersuchen, z.B. B&#xFC;rgertickets &#x2013; also Abos, die von allen B&#xFC;rgern pauschal bezahlt werden. Zus&#xE4;tzlich schaffen wir Mobilit&#xE4;tsplattformen und k&#xF6;nnen den &#xD6;PNV auch dort mit erg&#xE4;nzenden Angeboten vernetzen.  * Durch Anklicken des Links werden Sie auf eine externe Internetseite weitergeleitet, f&#xFC;r deren Inhalte der jeweilige Seitenbetreiber verantwortlich ist.]]>
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            <title>Interview mit Polizist: &amp;quot;Aggression im Stra&amp;#xDF;enverkehr ist m&amp;#xE4;nnlich&amp;quot;</title>
            <link>https://www.adac.de/verkehr/interview-aggression-im-strassenverkehr/</link>
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            <dc:creator>Henn</dc:creator>
            <pubDate>2020-02-20T15:00:00+01:00</pubDate>
            <description>&lt;![CDATA[&lt;img src="https://assets.adac.de/image/upload/v1581674309/ADAC-eV/KOR/Bilder/RF/aggression-strassenverkehr-mann-2002_yrdk0y.jpg">]]&gt; Das Klima auf den Stra&amp;#xDF;en ist rauer geworden. Wer besonders h&amp;#xE4;ufig ausrastet, woher die Aggressionen kommen und was man dagegen tun kann.</description>
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                <![CDATA[Das Klima auf den Stra&#xDF;en ist rauer geworden. Wer besonders h&#xE4;ufig ausrastet, woher die Aggressionen kommen und was man dagegen tun kann. Interview mit Ernst Klein, dem Leiter der Verkehrsinspektion 1 der K&#xF6;lner Polizei. Ernst Klein (58) ist seit 42 Jahren Polizist und Dozent an der Hochschule f&#xFC;r Polizei und &#xF6;ffentliche Verwaltung Nordrhein-Westfalen. Wir sprachen mit ihm am Rande des Deutschen Verkehrsgerichtstags in Goslar, wo der erfahrene Polizeibeamte zu den Referenten im Arbeitskreis &quot;Aggressivit&#xE4;t im Stra&#xDF;enverkehr&quot; geh&#xF6;rte.  ADAC Redaktion: Geht es im Stra&#xDF;enverkehr aggressiver zu als fr&#xFC;her?  Ernst Klein: Das l&#xE4;sst sich nicht einfach mit Ja oder Nein beantworten. Aber wir alle merken, dass sich das Klima im Stra&#xDF;enverkehr, also der Umgang miteinander, ver&#xE4;ndert hat: weg vom fr&#xFC;heren &#x201E;Hallo, Partner, Dankesch&#xF6;n&#x201C; hin zu &#x201E;Platz da, jetzt komme ich&#x201C;!  Betrifft das nur die Autofahrer? Nein, es sind alle Verkehrsteilnehmer! Nicht nur Autofahrer, sondern auch Radfahrer und Fu&#xDF;g&#xE4;nger. Die Umstellung der Mobilit&#xE4;t nimmt in Gro&#xDF;st&#xE4;dten rasant Fahrt auf, das Mobilit&#xE4;tsverhalten &#x2013; gerade in den St&#xE4;dten &#x2013; ver&#xE4;ndert sich, aber der Verkehrsraum w&#xE4;chst nicht mit. Das f&#xFC;hrt zu deutlich mehr Konflikten, sehr oft zwischen Autofahrern und Radfahrern, die h&#xE4;ufig auf die Fahrbahn ausweichen m&#xFC;ssen. Auch Fu&#xDF;g&#xE4;nger sind d&#xFC;nnh&#xE4;utiger geworden. Die Frustrationstoleranz, also die Bereitschaft, Fehler der anderen zu ertragen, wird kleiner. Haben Sie ein Beispiel bei Fu&#xDF;g&#xE4;ngern?  Ja, etwa der Fu&#xDF;g&#xE4;nger, der an der roten Ampel stehen bleiben soll. Wenn ein Polizist in der N&#xE4;he ist, tut er das, weil er die Strafe f&#xFC;rchtet. Aber die Einsicht &#x201E;Das dient meinem Lebensschutz&#x201C; fehlt. Wenn sich ein Pkw n&#xE4;hert und der Fahrer hupt, weil jemand die Stra&#xDF;e bei Rot &#xFC;berquert, m&#xFC;ssen Sie mal erleben, was da los ist. Wir hatten schon F&#xE4;lle, wo Fu&#xDF;g&#xE4;nger auf Autofahrer losgegangen sind. 

Haben Sie daf&#xFC;r eine Erkl&#xE4;rung? Ein Grund ist vor allem die Verdichtung des Lebens- und Verkehrsraums. In Deutschland sind ca. 57 Millionen Kraftfahrzeuge zugelassen, so viele wie noch nie. Dazu kommen Radfahrer, E-Scooter-Fahrer und andere. Das f&#xFC;hrt zu einer Neuverteilung des Raums, der ja nicht gr&#xF6;&#xDF;er wird. Teilweise passiert das mit den Ellenbogen. Und dann entstehen genau diese aggressiven Reaktionen. Vielleicht kommt auch noch dazu, dass Radfahrer und Fu&#xDF;g&#xE4;nger f&#xFC;r sich in Anspruch nehmen, dass sie nicht die &#x201E;Umwelts&#xFC;nder&#x201C; sind und sich als die moralisch Besseren sehen.  Also ist gar nicht mehr das klassische Rasen und Dr&#xE4;ngeln das Problem, sondern der Umgang aller Verkehrsteilnehmer untereinander? Das ist es insbesondere in den St&#xE4;dten. Wo der Raum dichter wird, die Anfahrtszeiten durch Staus und dichten Verkehr deutlich l&#xE4;nger sind, reagieren die Menschen sehr viel emotionaler. Und daraus entstehen oft Aggressionen. Wenn jemand morgens statt der geplanten zehn Minuten l&#xE4;nger als eine halbe Stunde braucht, k&#xF6;nnen Sie sich vorstellen, wie derjenige auf der letzten Meile stimmungsm&#xE4;&#xDF;ig getaktet ist. Macht die Aggression vor den Polizeibeamten halt? Nein, die erleben wir jeden Tag. Meine Kollegen von der Mountainbike-Staffel berichten, dass immer &#xF6;fter Widerstand geleistet wird, nicht nur verbal, sondern auch mit k&#xF6;rperlicher Gewalt. Es kommt vor, dass wir jemanden zu Boden bringen m&#xFC;ssen, um die Situation zu beruhigen.

Was kann man tun, damit das besser wird? H&#xF6;here Strafen? Das Strafma&#xDF; muss angemessen sein. Deutschland ist zum Teil bei den Verwarnungsgeld-S&#xE4;tzen f&#xFC;r Verkehrsordnungswidrigkeiten ein Billigland. Die Schweiz und die Niederlande gehen da ganz anders zur Sache. Ich bin aber gar kein Fan von h&#xF6;heren Strafen, denn damit f&#xF6;rdere ich nicht die Einsicht. Wir m&#xFC;ssen erreichen, dass die Menschen erkennen, dass es im Stra&#xDF;enverkehr nur funktioniert, wenn wir Paragraf 1, Absatz 1 der Stra&#xDF;enverkehrsordnung verinnerlichen: &#x201E;Die Teilnahme am Stra&#xDF;enverkehr erfordert st&#xE4;ndige Vorsicht und gegenseitige R&#xFC;cksichtnahme.&#x201C; Damit w&#xE4;re viel gewonnen.  
Wo rasten Autofahrer schnell aus? Oft f&#xE4;ngt das mit Kleinigkeiten an. Haben Sie mal einen Rei&#xDF;verschlussverkehr beobachtet? Es gibt Leute, die lassen keinen rein. Die fahren so dicht auf, dass keine L&#xFC;cke entsteht. Und dann kommt von der Seite einer, der einf&#xE4;deln will. Kollisionskurs! Da denke ich mir: Wenn du den anderen reinl&#xE4;sst, hast du was Gutes getan und f&#xFC;hlst dich anschlie&#xDF;end viel besser. Stattdessen wird der andere mit Gesten oder verbal beleidigt. Das geht bis hin zu K&#xF6;rperverletzungen. Da steigen Menschen aus ihrem Auto aus und dreschen auf den anderen ein, weil einem das Verhalten nicht passt. Solche F&#xE4;lle haben wir fr&#xFC;her nicht gekannt.

Stimmt das Klischee, dass es &#xFC;berwiegend M&#xE4;nner mit PS-starken Autos sind, die aggressiv werden? Grunds&#xE4;tzlich muss man schon feststellen, dass Aggression etwas M&#xE4;nnliches ist. Wenn eine Frau mal laut wird oder eine Aggression entwickelt, tut sie das maximal im Auto. Frauen neigen nicht dazu, ihr Recht au&#xDF;erhalb des Autos zu verfolgen.

Brauchen wir mehr Kontrollen? Auf jeden Fall. Die anlasslose Verkehrskontrolle, bei der die Fahrzeugpapiere sowie der Zustand des Fahrers und des Fahrzeugs &#xFC;berpr&#xFC;ft werden, kennen die Leute gar nicht mehr. Weil uns das Personal fehlt. Ich w&#xFC;nsche mir, dass der Verkehrsbereich in der Polizei personell verst&#xE4;rkt wird.  ]]>
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            <title>&amp;quot;Wir m&amp;#xFC;ssen schneller werden.&amp;quot; Autobahn-Chef Stephan Krenz im Interview</title>
            <link>https://www.adac.de/verkehr/interview-autobahn-chef/</link>
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            <dc:creator>Paulsen</dc:creator>
            <pubDate>2020-02-06T00:00:00+01:00</pubDate>
            <description>&lt;![CDATA[&lt;img src="https://assets.adac.de/image/upload/v1580732943/ADAC-eV/KOR/Bilder/Fotograf/autobahngesellschaft-verkehr-autobahn_zxmic8.jpg">]]&gt; Ab 2021: Verwaltung aller deutschen Fernstra&amp;#xDF;en von der Autobahn GmbH. Der Gesch&amp;#xE4;ftsf&amp;#xFC;hrer Stephan Krenz will f&amp;#xFC;r weniger Staus sorgen und Autofahrer besser informieren. </description>
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                <![CDATA[Ab 2021 werden alle deutschen Fernstra&#xDF;en von der Autobahn GmbH verwaltet. Gesch&#xE4;ftsf&#xFC;hrer Stephan Krenz &#xFC;ber den Kampf gegen Staus und bessere Infos f&#xFC;r Autofahrer. Stephan Krenz ist seit 2019 Gesch&#xE4;ftsf&#xFC;hrer der Autobahn GmbH. Er kommt gerade von einem Treffen mit Bauunternehmern aus Bonn. Jetzt ist er in Frankfurt, im &quot;House of Logistics and Mobility&quot; am Flughafen. Dort befindet sich das Lagezentrum der hessischen Autobahnverwaltung. Ab 2021 sollen von hier die wichtigsten deutschen Fernstra&#xDF;en &#xFC;berwacht werden. Denn dann wird es keine hessische, bayerische oder s&#xE4;chsische Autobahnverwaltung mehr geben, sondern nur noch ein einziges Unternehmen mit 15.000 Mitarbeitern, das dann f&#xFC;r alle Autobahnen verantwortlich ist.  ADAC Redaktion: Warum wurde die Autobahn GmbH gegr&#xFC;ndet? Stephan Krenz: Wir sehen im Stra&#xDF;enbau die Heterogenit&#xE4;t der Regionen in Deutschland. In Schleswig-Holstein wird anders gearbeitet als in Bayern oder in Sachsen oder in NRW. Das m&#xFC;ssen wir &#xE4;ndern. In Zukunft werden wir eine Aufgabe nicht mehr 16-mal unterschiedlich angehen, sondern einheitlich aus einer Hand. Was muss beim Autobahnbau besser werden?  Die Genehmigungsverfahren m&#xFC;ssen schneller werden. Und wir m&#xFC;ssen an die Menschen denken, die unsere Stra&#xDF;en nutzen. Die Leute wollen fahren und nicht an Baustellen stehen. Wir fragen uns also: Wie viele Baustellen verkraftet das Netz? Wir bauen an allen Ecken und Enden im Netz. In Hessen werden Tagesbaustellen zum Beispiel zu Zeiten eingerichtet, in denen es absehbar wenig Stau gibt, und wenn sich Staus anbahnen, dann nimmt man sie raus und macht nachts weiter. Daraus k&#xF6;nnen alle lernen. Werden Sie in den n&#xE4;chsten Jahren neue Autobahnen er&#xF6;ffnen? Mit dem Neubau in Deutschland ist es im Gro&#xDF;en und Ganzen vorbei, nur noch ein paar L&#xFC;ckenschl&#xFC;sse hier und da. Es geht um Ausbau und Erhalt. Die Gesamtkapazit&#xE4;t erh&#xF6;ht sich also nicht mehr signifikant, es wird aber mehr Baustellen geben und nach allen Prognosen mehr Verkehr. Das klingt nach mehr Staus. Wie l&#xE4;sst sich das verhindern? Wir m&#xFC;ssen den Verkehr intelligent steuern, um die Lage f&#xFC;r den Autofahrer ertr&#xE4;glich zu machen. Wir haben eine relativ gute Datenlage, aber wir managen die Daten nicht gut genug f&#xFC;r das gesamte Autobahnnetz. Das wird der Job der Verkehrszentrale Deutschland sein, die wir in Frankfurt einrichten. Wir m&#xFC;ssen den Autofahrern alle Informationen geb&#xFC;ndelt geben, also auch mitteilen, wann eine Baustelle beendet oder eine Unfallstelle ger&#xE4;umt ist. Und wann es sich lohnt, einen Stau zu umfahren, auch entlang der gro&#xDF;en Magistralen wie A9 oder A7 oder A6. Daf&#xFC;r planen wir eine Autobahn-App. Reicht das Geld? Ja. Bis vor ein paar Jahren wurde das Autobahnnetz mangels Investitionsmitteln ziemlich auf Verschlei&#xDF; gefahren, das m&#xFC;ssen wir jetzt in Ordnung bringen. Mit den Mitteln, die uns jetzt zur Verf&#xFC;gung stehen, bekommen wir das hin.  Haben Sie bei der Finanzierung W&#xFC;nsche an die Politik? Wir brauchen Verl&#xE4;sslichkeit, und die Mittel m&#xFC;ssen leicht nach oben gehen. Au&#xDF;erdem brauchen wir Flexibilit&#xE4;t, um beispielsweise Geld von einem Projekt ohne Baurecht in ein Projekt mit Baurecht umschichten zu k&#xF6;nnen. Nach welchen Kriterien werden Sie entscheiden, wo das Geld f&#xFC;r Bau und Sanierung eingesetzt wird? Wir werden analysieren, wo die Verkehre laufen und wo nicht. Wir werden das Autobahnnetz also nicht mehr als L&#xE4;ndersache betrachten, sondern als Gesamtsystem. Und dann werden wir empfehlen, wo die Mittel priorit&#xE4;r eingesetzt werden sollten. Entscheiden wird das aber die Politik. Daten werden immer wichtiger, um den Verkehr zu planen. Wo stehen Sie bei der Digitalisierung? Derzeit k&#xF6;nnen unsere acht Verkehrszentralen in den Metropolen nicht miteinander kommunizieren. Bez&#xFC;glich der Digitalisierung gilt das f&#xFC;r den Betrieb, die Planung und den Bau &#xE4;hnlich. Das werden wir &#xE4;ndern. Wie bereiten Sie die Autobahn auf autonome Fahrzeuge vor? Die Autobahn ist mit ihrer klaren Spurf&#xFC;hrung und der klaren Verkehrssituation am besten f&#xFC;rs autonome Fahren geeignet. Den Vorteil m&#xFC;ssen wir nutzen, und dazu m&#xFC;ssen wir mit der Industrie ins Gespr&#xE4;ch kommen. In Hessen gibt es einen Autobahnabschnitt mit Oberleitungen, die Lkw mit Strom versorgen, damit sie elektrisch fahren k&#xF6;nnen. Ein Modell f&#xFC;r ganz Deutschland?&#xA0; Das kann ich noch nicht entscheiden. Aber es gibt viele Ans&#xE4;tze f&#xFC;r Innovationen, etwa beim Stra&#xDF;enbelag und beim L&#xE4;rmschutz. Wie entwickeln wir ein digitales Abbild der Autobahn, wie digitalisieren wir das Planen und Bauen? Der E-Highway ist ein Inselprojekt in Hessen und Schleswig-Holstein, ein spannender Prototyp. Bisher machen 16 Bundesl&#xE4;nder das nur f&#xFC;r sich, es gibt keine vern&#xFC;nftige Koordination. Jetzt k&#xF6;nnen wir die besten Ideen ausw&#xE4;hlen, die Power zur Umsetzung haben wir.  Die Situation f&#xFC;r Lkw-Fahrer ist vielerorts katastrophal, &#xFC;berall fehlen Parkpl&#xE4;tze. Was tun?  Das ist ein soziales Thema und ein Sicherheitsthema. An der A 4 nach G&#xF6;rlitz ist die Schlange der Brummis 20 km lang, die Leute schlafen quasi auf dem Standstreifen, das geht so nicht. Der Engpass f&#xFC;r neue Parkpl&#xE4;tze ist aber das Baurecht. Da gibt es erhebliche Widerst&#xE4;nde der Anwohner, das f&#xFC;hrt zu langen politischen Diskussionen. Es m&#xFC;ssen mehr Parkpl&#xE4;tze gebaut werden. Aber das dauert.  Woran werden Sie den Erfolg Ihrer Arbeit messen? Die Stra&#xDF;en m&#xFC;ssen frei und sauber sein, genau wie die Rastpl&#xE4;tze. Wer einmal mit Kindern an einem Rastplatz zur Toilette musste, wei&#xDF;, wovon ich rede. Au&#xDF;erdem m&#xFC;ssen wir besser mit den Nutzern kommunizieren. An unseren Ergebnissen bei diesen Herausforderungen werden wir uns gern messen lassen.  Welche Reisegeschwindigkeit empfehlen Sie Ihren Nutzern? Verantwortungsvolles und umsichtiges Reisen ist das oberste Gebot. Wir bauen die Infrastruktur daf&#xFC;r.]]>
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            <title>Unfall im Ausland: ADAC fordert einheitliche Regeln in Europa</title>
            <link>https://www.adac.de/verkehr/unfall-im-ausland-einheitliche-regeln/</link>
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            <dc:creator>Henn</dc:creator>
            <pubDate>2020-01-29T14:00:00+01:00</pubDate>
            <description>&lt;![CDATA[&lt;img src="https://assets.adac.de/image/upload/v1579533970/ADAC-eV/KOR/Bilder/Fotograf/news-unfall-ausland-2001_lwbgbz.jpg">]]&gt; Schadenersatzanspr&amp;#xFC;che verj&amp;#xE4;hren, Autofahrer bleiben auf Anwaltskosten sitzen: Auf dem Deutschen Verkehrsgerichtstag geht es ab 30.</description>
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                <![CDATA[Schadenersatzanspr&#xFC;che verj&#xE4;hren, Autofahrer bleiben auf Anwaltskosten sitzen: Auf dem Deutschen Verkehrsgerichtstag geht es ab 30. Januar um eine bessere Regulierung von Unf&#xE4;llen im Ausland. Wenn es um die Regulierung von Unf&#xE4;llen geht, ist Europa im Moment noch weit von einer Harmonisierung entfernt. So verj&#xE4;hren in Deutschland Anspr&#xFC;che auf Schadenersatz nach drei Jahren, in Italien nach zwei und in Spanien schon nach einem Jahr. &#x201E;Bis man nach einem Unfall in Spanien alle Unterlagen wie Rechnungen oder &#xE4;rztliche Atteste zusammenhat, k&#xF6;nnen schon Monate vergehen&#x201C;, sagt ADAC Jurist Michael Nissen, &#x201E;und dann halten oft die Versicherungen die Gesch&#xE4;digten hin.&#x201C;  Am Ende droht die Verj&#xE4;hrung. Und dann bleiben die Betroffenen auf ihren Kosten sitzen. Nissen, der auf dem Deutschen Verkehrsgerichtstag in Goslar im Arbeitskreis &#x201E;Grenz&#xFC;berschreitende Unfallregulierung in der EU&#x201C; referiert, fordert: &#x201E;Europaweit sollte die Verj&#xE4;hrungsfrist mindestens drei Jahre betragen, das reicht auch bei komplizierten F&#xE4;llen.&#x201C; Anwaltskosten werden nicht &#xFC;berall erstattet Harmonisierungsbedarf in Europa sieht der ADAC Jurist auch bei der Erstattung von Anwaltskosten. Beispiel: ein unverschuldeter Auffahrunfall. In Deutschland reicht der Anwalt normalerweise seine Rechnung gleich bei der gegnerischen Versicherung ein und bekommt sein Geld. Das funktioniert nach Unf&#xE4;llen in vielen europ&#xE4;ischen L&#xE4;ndern nicht.  Nissen berichtet, dass zum Beispiel in Frankreich, Spanien, Portugal oder Belgien das Rechtssystem die Erstattung von Anwaltskosten nicht vorsieht. Nissen: &#x201E;Das wissen sogar viele Anw&#xE4;lte nicht.&#x201C; F&#xFC;r die deutschen Autofahrer, die nach einem Unfall im Ausland oft auf die Hilfe eines Anwalts angewiesen sind, &#x201E;kann das ein finanzielles Abenteuer werden&#x201C;, wie Nissen es formuliert. &#x201E;Wir fordern daher auch hier einheitliche Regeln innerhalb der EU.&#x201C; F&#xFC;r alle Autofahrer, die im europ&#xE4;ischen Ausland unterwegs sind, haben die ADAC Juristen den mehrsprachigen Europ&#xE4;ischen Unfallbericht entwickelt, den es kostenlos als Download gibt. Der Unfallbericht ist in sechs verschiedenen Versionen erh&#xE4;ltlich, unter anderem in Deutsch/Italienisch und Deutsch/Franz&#xF6;sisch. ]]>
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        </item>
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            <title>Klimapaket: Einigung zwischen Bundesregierung und den L&amp;#xE4;ndern</title>
            <link>https://www.adac.de/verkehr/klimapaket-bundesregierung/</link>
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            <dc:creator>Paulsen</dc:creator>
            <pubDate>2019-12-20T00:00:00+01:00</pubDate>
            <description>&lt;![CDATA[&lt;img src="https://assets.adac.de/image/upload/v1575884610/ADAC-eV/KOR/Bilder/RF/klimagipfel-1912_d7nhxj.jpg">]]&gt; Die Gro&amp;#xDF;e Koalition und die Bundesl&amp;#xE4;nder haben sich im Vermittlungsausschuss &amp;#xFC;ber das Klimapaket geeinigt. Das ist das Ergebnis &amp;#x2013; und was der ADAC dazu sagt.</description>
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                <![CDATA[Die Bundesregierung und der Bundesrat haben dem Klimapaket zugestimmt. Das ist das Ergebnis &#x2013; und das sagt der ADAC dazu. CO2-Preis soll schneller steigen Pendlerpauschale wird ab 2024 nochmals erh&#xF6;ht Mehrwertsteuer auf Bahntickets kann wie geplant zum 1. Januar 2020 sinken Von Pendlerpauschale &#xFC;ber Bahntickets bis zur Sanierung von Wohnh&#xE4;usern reichen die Pl&#xE4;ne der Bundesregierung im Klimapaket. Jetzt hat auch der Bundesrat dem Gesetzespaket zugestimmt. Damit kann das Vorhaben umgesetzt werden. So soll ein CO2-Preis im Verkehr und bei Geb&#xE4;uden zum 1. Januar 2021 eingef&#xFC;hrt werden. Anfangs kostet eine Tonne 25 Euro, in den folgenden Jahren wird der Preis weiter steigen. Der CO2-Preis wird fossile Heiz- und Kraftstoffe verteuern, damit B&#xFC;rger und Industrie klimafreundliche Technologien kaufen und entwickeln.  Der CO2-Preis soll nach der Einigung schrittweise bis 2025 auf 55 Euro erh&#xF6;ht werden. 2026 soll ein Preiskorridor mit einem Mindestpreis von 55 Euro pro Emissionszertifikat und einem H&#xF6;chstpreis von 65 Euro gelten. Die Bundesregierung will bis zum Fr&#xFC;hjahr 2020 einen entsprechenden Gesetzesentwurf vorlegen. So steigen die Benzin- und Dieselpreise Vor allem die Gr&#xFC;nen hatten den bisher geplanten Einstiegspreis von 10 Euro als zu niedrig angesehen. Mit dem Durchbruch zum CO2-Preis ist nun auch der Weg f&#xFC;r die Senkung der Mehrwertsteuer f&#xFC;r Bahntickets im Fernverkehr zum 1. Januar 2020 frei.  Die gesamten Einnahmen aus dem h&#xF6;heren CO2-Preis werden zur Senkung der EEG-Umlage zur F&#xF6;rderung des &#xD6;kostroms verwendet und so den B&#xFC;rgern zur&#xFC;ckgegeben werden. Dies bedeutet f&#xFC;r 2021 eine Senkung der EEG-Umlage von etwa 5,4 Milliarden Euro. Je h&#xF6;her der CO2-Preis dann steigt, desto h&#xF6;her sind die Entlastungen bei der EEG-Umlage. So k&#xF6;nnte auch das Laden von E-Autos g&#xFC;nstiger werden.  Das sagt der ADAC zum Verhandlungsergebnis Der ADAC sieht in diesen Pl&#xE4;nen einen &quot;schmerzhaften Kompromiss f&#xFC;r Autofahrer&quot;. ADAC Vizepr&#xE4;sident f&#xFC;r Verkehr Gerhard Hillebrand erkl&#xE4;rt: &quot;Um eine Einigung zu erzielen, sind erhebliche Belastungen gerade f&#xFC;r diejenigen in Kauf genommen worden, die auf das Auto angewiesen sind. Die CO2-Bepreisung trifft die Autofahrer kurzfristiger und h&#xE4;rter, als bisher geplant. Die geplanten &#xF6;ffentlichen Investitionen in alternative Antriebe und &#xD6;PNV werden hingegen nicht so schnell wirken k&#xF6;nnen&quot;, so Hillebrand. Bei der von den Gr&#xFC;nen kritisierten Erh&#xF6;hung der Pendlerpauschale bleibt es: Sie steigt von 2021 an auf 35 Cent ab dem 21. Kilometer. Im Vermittlungsausschuss einigte man sich zudem auf eine weitere Erh&#xF6;hung ab 2024, und zwar um weitere 8 Cent ab dem 21. Entfernungskilometer. Diese Ma&#xDF;nahme ist allerdings nach aktuellem Stand bis 2026 befristet. Gerhard Hillebrand dazu: &quot;Die zus&#xE4;tzliche Entlastung f&#xFC;r Pendler, die absehbar mittelfristig keine Alternativen zu ihrem heutigen Auto finden, ist unerl&#xE4;sslich. Der Verkehrsbereich muss seinen Teil zur Senkung der Treibhausgase beitragen. Jetzt kommt es umso mehr darauf an, dass die Investitions- und F&#xF6;rderprogramme f&#xFC;r emissionsarme Antriebe und &#xF6;ffentlichen Verkehr schnell und wirksam umgesetzt werden.&#x201C; Mit Material von dpa.]]>
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        </item>
        <item>
            <title>Von der Leyens gr&amp;#xFC;ner Deal f&amp;#xFC;r Europa</title>
            <link>https://www.adac.de/verkehr/green-deal/</link>
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            <dc:creator>Redaktion</dc:creator>
            <pubDate>2019-12-12T13:02:00+01:00</pubDate>
            <description>&lt;![CDATA[&lt;img src="https://assets.adac.de/image/upload/v1576151532/ADAC-eV/KOR/Bilder/RF/news-von-der-leyen-green-deal-1912_r5cldu.jpg">]]&gt; Die EU-Kommission hat ein umfangreiches Vorhabenpapier zum Klimaschutz verabschiedet, das von der Leyens Handschrift tr&amp;#xE4;gt: den European Green Deal. </description>
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                <![CDATA[Die EU-Kommission ist dem Vorschlag ihrer Chefin, der deutschen Kommissionspr&#xE4;sidentin Ursula von der Leyen, gefolgt. Sie hat ein umfangreiches Vorhabenpapier zum Klimaschutz verabschiedet, das von der Leyens Handschrift tr&#xE4;gt: den European Green Deal. Entscheidendes Ziel des Vorhabens ist ein&#xA0;klimaneutrales Europa bis 2050. Bis dahin sollen die Treibhausgase auf null reduziert werden. Auch das Zwischenziel f&#xFC;r 2030 soll versch&#xE4;rft werden: Im Jahr 2030 sollen die&#xA0;Treibhausgas-Emissionen der EU um 50 bis 55 Prozent&#xA0;unter dem Wert von 1990 liegen. Bislang liegt der angestrebte Wert bei 40 Prozent. Auswirkungen wird es auch auf den Verkehrsbereich geben, denn die EU will die verkehrsbedingten Emissionen bis 2050 um 90 Prozent senken: Dazu soll im kommenden Jahr eine Strategie f&#xFC;r nachhaltige und intelligente Mobilit&#xE4;t verabschiedet werden.  Das sagt der ADAC dazu Der ADAC bekennt sich zum Klimaschutz und unterst&#xFC;tzt Ma&#xDF;nahmen f&#xFC;r eine emissionsfreie Mobilit&#xE4;t. Wichtig ist allerdings, dass Verbraucher nicht &#xFC;berfordert werden und Alternativen zur Verf&#xFC;gung stehen.]]>
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