Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus 2026: Parteiprogramme zu Verkehr & Mobilität

Am 20. September 2026 wählt Berlin ein neues Abgeordnetenhaus. Damit werden auch wichtige Weichen für die künftige Verkehrs- und Mobilitätspolitik der Hauptstadt gestellt. Welche Schwerpunkte setzen die Parteien? Was planen sie für Auto- und Radverkehr, Bus und Bahn, Verkehrssicherheit und die Infrastruktur der Stadt?
Der ADAC Berlin-Brandenburg hat die Wahlprogramme der Parteien ausgewertet und ihre Aussagen zu zentralen Verkehrs- und Mobilitätsthemen zusammengefasst und gegenübergestellt. Die Übersicht zeigt auf einen Blick, welche Positionen und Vorhaben die Parteien zu den einzelnen Themen formulieren, ohne dafür die Wahlprogramme einzeln durchsuchen zu müssen.
Betrachtet werden unter anderem motorisierter Individual- und Wirtschaftsverkehr, Radverkehr, ÖPNV und Schienenverkehr, Straßeninfrastruktur und Verkehrssicherheit. Hinzu kommen Themen wie Parkraummanagement, Park+Ride und Bike+Ride, Sharing-Angebote, Ladeinfrastruktur, intelligente Verkehrssteuerung und Baustellenmanagement sowie zentrale Infrastrukturprojekte wie die A100 und die Tangentialverbindung Ost (TVO). Dazu gehört auch ein Blick auf den Flughafen BER.
Die Zusammenfassung basiert auf den Wahlprogrammen und orientiert sich an den dort formulierten Positionen und Schwerpunktsetzungen. Auswahl, Aufbereitung und Wiedergabe erfolgen nach dem Grundsatz der parteipolitischen Neutralität. Ziel ist es, die unterschiedlichen verkehrs- und mobilitätspolitischen Vorhaben transparent und vergleichbar darzustellen.
Verkehr und Mobilität: Das planen die Parteien
Im Folgenden finden Sie die Positionen der nach aktuellen Prognosen stärksten Parteien zu wichtigen Verkehrs- und Mobilitätsthemen gegenübergestellt oder ganz komfortabel im PDF.
Hinweis: Die Zusammenfassung basiert auf den Wahlprogrammen der Parteien und orientiert sich an den jeweiligen Wortlauten. Der ADAC Berlin-Brandenburg erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und/oder Richtigkeit der Positionen. Der ADAC Berlin-Brandenburg ist gemäß seiner Satzung parteipolitisch neutral. Eigene Positionen des Regionalclubs beruhen ausschließlich auf fachlichen Einschätzungen und stellen auch im Fall von Überschneidungen mit Aussagen einzelner Parteien keine parteipolitische Positionierung dar.
Angebotsausbau
Netzlücken schließen, Ausbau U-, S- und Straßenbahn (u. a. U2–U10, i2030-Projekte)
Straßenbahn/Bussystem stärken und nach verkehrlichem Nutzen erweitern
Expressbuslinien und neue Systeme (autonome Shuttles, Magnetschwebebahn)
Ausbau Straßenbahn in allen Bezirken vorantreiben
begonnene U-Bahn-Projekte zügig weiter und neue Verbindungen planen
Express-Buslinien als Ergänzung
i2030 finanzieren und um setzen
Ausbau von Bus, Bahn, Tram, S-Bahn und Regionalverkehr
Investitionsoffensive inkl. neuer Fahrzeuge (ca. 1.500 Wagen)
Projekte wie i2030 weiter vorantreiben
ÖPNV massiv ausbauen
Bus und Bahn zum zentralen Rückgrat der Mobilität machen
Ausbau von Straßenbahn, U- und S-Bahn
stärkere Verzahnung mit Brandenburg
offensive zur Personalgewinnung bei BVG und S Bahn
zügiger Ausbau des Schienennetzes
Einsatz zusätzlicher Verkehrssysteme wie Seilbahnen
bessere Einbindung des Regionalverkehrs in das Berliner Gesamtnetz
ÖPNV-Anbindungen sollen vor Bezug neuer Stadtquartiere fertiggestellt werden
umfassender Ausbau des ÖPNV, insbesondere von U- Bahn, S-Bahn und Regionalverkehr
Umsetzung der Projekte aus i2030, neue U-Bahn-Verbindungen und Ausbau der Nahverkehrstangente
Umsetzung eines integriertes Mobilitätssystems und Investitionen in die Verkehrsinfrastruktur
Taktung
S-Bahn-Taktverdichtung
insgesamt Kapazitätsausbau und Stabilisierung („Stabilität vor Wachstum“)
flächendeckend mindestens einen 10-Minuten-Takt – in der Innenstadt ebenso wie in den Außenbezirken
10-Minuten-Takt für Bus und Bahn
U-Bahn: Perspektive 90-Sekunden-Takt in der Hauptverkehrszeit
Bus: mindestens 10-Minuten-Takt in ganz Berlin
S-Bahn/Regional: 10-Min.-Takt in Außenästen, teilw. 15-Min.-Takt ins Umland
Einführung digitaler Zugleittechnik (CBTC) zur Erhöhung der Taktfolge
Beschleunigung des ÖPNV durch optimierte Vorrangschaltungen
Takterhöhungen auf stark nachgefragten Verbindungen sowie höhere Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit
keine Aussagen
Busverkehr
Expressbuslinien ausbauen
batterieelektrische Fahrzeuge und neue Betriebskonzepte
mehr Busspuren und Grüne Welle für Busse und Bahnen
autonom fahrende Kleinbusse als Ergänzung in Randlagen
Elektrifizierung des Busverkehrs
neue Busse beschaffen und Flottenmodernisierung
perspektivisch emissionsfreie Busflotte
bessere Bedingungen durch Infrastruktur und Personaloffensive
mehr Busspuren und Vorrangschaltungen
Busflotte elektrifizieren bis spätestens 2035
Leistungskürzungen zurücknehmen
Ausbau in bislang nicht ausreichend erschlossenen Gebieten
Ausbau Nachtbusverkehr
Kleinbuslinien/Rufbusse in Randlagen („ohne Digitalzwang“)
Einführung autonom fahrender Busse in ausgewählten Bereichen
Beschleunigung des Busverkehrs durch Vorrangschaltungen
Ausbau flexibler Rufbusangebote zur besseren Erschließung insbesondere der Außenbezirke
keine Aussagen
Tarifpolitik
keine Aussagen
Deutschlandticket-Preis wieder auf 49 Euro senken
Deutschlandtickets zum Ursprungspreis von neun Euro im Monat
Preisstabilisierung im VBB
Sozialticket wieder 9 Euro
fahrscheinloser ÖPNV langfristig
Tarifangebote schaffen, die Pendler bereits in Brandenburg zum Umstieg auf den ÖPNV bewegen
vereinfachtes Ticketing über Mobilitätskonten für verschiedene Mobilitätsangebote
Schwerpunkt auf Qualität und Zuverlässigkeit des Angebots; keine konkreten Tarifvorschläge
keine Aussagen
Sicherheit im ÖPNV
Sicherheit/Sauberkeit priorisieren
Videoüberwachung, Notruf-App, mehr Personal
mehr Sicherheit und Sauberkeit durch zusätzliches Personal, darunter Sozialteams
flexible Nachtbushaltestellen
weitere Maßnahmen: Beleuchtung von Haltestellen, Sicherheitsinfos, besetzte Bahnhöfe, BVG-Streifen
bessere Beleuchtung und Personal
Abteile für Frauen, Lesben, inter*, nicht-binäre, trans* und agender Personen (FLINTA*) in der U-Bahn erproben
mehr Bahnhofsaufsichten
Reinigungsstreifen ausbauen
bessere Beleuchtung an Haltestellen
gemeinsame Sicherheits- und Sauberkeitsstreifen auf allen U-Bahn-Linien
einheitliches Notrufsystem
Zugangsbeschränkungen für Personen ohne Fahrschein
mehr Sicherheit durch bessere Beleuchtung an Bahnhöfen und Haltestellen
höheres Sicherheitsgefühl im öffentlichen Raum, auch in Bussen und Bahnen
stärkere Präsenz von Polizei und Sicherheitskräften
Barrierefreiheit im ÖPNV
barrierefreier Ausbau von Bahnhöfen und Haltestellen
alle Nutzer*innen mit oder ohne Behinderungen berücksichtigen
barrierefreie Haltestellen sowie Zugänge an allen Stationen
Ausbau barrierefreier Alternativen (BAV)
vollständige Barrierefreiheit von Haltestellen und Bahnhöfen
Fahrstuhl- und Wartungsoffensive
ergänzende Angebote
BVG Muva (Rufbus)
Inklusionstaxis
barrierefreier Ausbau aller Haltestellen
Fahrstühle und Rolltreppen müssen verlässlich funktionieren
alternative barrierefreie Beförderung verstetigen
Ausbau Inklusionstaxis und Begleitservice
Ausbau der Barrierefreiheit für mobilitätseingeschränkte und kognitiv beeinträchtigte Personen
schrittweiser barrierefreier Ausbau aller S- und U-Bahnhöfe; barrierefreie Mobilitätsangebote
grundsätzlich bessere Teilhabe im öffentlichen Raum
Ausbau Radwegenetz und Radschnellverbindungen
Sanierung bestehender Wege, Lückenschluss
Vorrangnetz realitätsnah, flexible Radwegbreiten
Fahrradschnellwege und Abstellanlagen ausbauen
lückenloses und sicheres Netz
Radverkehrsplan konsequent umsetzen
Radvorrangnetz priorisieren
durchgängige, geschützte Radwege
Radschnellverbindungen ausbauen
bessere Infrastruktur inkl. Winterdienst
sichere Kreuzungen (Vision Zero)
sicheres und lückenloses Netz von Fahrradwegen und -straßen
Radschnellverbindungen entsprechend Radnetzplan
bedarfsgerechter Ausbau der Radverkehrsinfrastruktur auf Grundlage eines verbesserten Radverkehrsmonitorings
Radverkehr verstärkt auf Nebenstraßen parallel zu Hauptstraßen führen
Ausbau von Fahrradabstellanlagen ("1.000-Räder-Programm")
bestehende Radwege schneller instand setzen
Ausbau von Radverbindungen und Einbindung in das Gesamtverkehrssystem
Unterstützung eines integrierten Mobilitätssystems
keine konkreten Ausbauziele für Radwege
Schulwegsicherheit
Ausbau Überquerungsmöglichkeiten, bessere Beleuchtung
breite, gut beleuchtete, barrierefreie und sichere Gehwege
deutlich mehr sichere Querungen
alle Ampeln mit taktilen und akustischen Signalen
Schulstraßen und Schulzonen ohne Durchgangsverkehr nach Pariser Vorbild
konsequent Tempo 30, Zebrastreifen und sichere Kreuzungen an Schulwegen
Maßnahmen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit für Kinder verstärken
konkret: Schulstraßen, Verkehrsberuhigung
Mobilitätsmanagement an Schulen
landesweites Programm „Sichere Schulwege 2030“
Verbesserung der Sichtbeziehungen an Knotenpunkten, Querungsstellen, Haltestellen und im Schulumfeld
Beseitigung festgestellter Gefahrenquellen
Entschärfung von Unfallschwerpunkten
Verbesserung der Verkehrssicherheit insgesamt
keine Aussagen
P+R / B+R-Anlagen
Park-&-Ride/Bike-&-Ride ausbauen
Fahrradparkhäuser sowie Bike-and-Ride Anlagen mit Beleuchtung und Wetterschutz an Mobilitätsknoten punkten
Park-and-Ride-Anlagen auf werten
Ausbau von Fahrradabstellanlagen an Bahnhöfen
Mobilitätshubs
Bike-and-Ride ausbauen (v. a. an Bahnhöfen, Fahrradparkhäuser)
P+R-Ausbau gemeinsam mit Brandenburg
Ausbau von Park-and-Ride Standorten am Stadtrand
Fahrradabstellanlagen im Rahmen des „1.000-Räder Programms“
Ausbau von Park+Ride Standorten an Regional- und S-Bahn-Strecken, kombiniert mit Fahrradabstellmöglichkeiten
keine Aussagen
Tempo-30-Regelung
Tempo 50 auf Hauptstraßen Regelfall
Tempo 30 nur vor sensiblen Einrichtungen
Tempo 30 besonders rund um Kitas, Schulen, Spiel plätze und Seniorenheime
Tempo 50 auf bisherigen Tempo-30-Strecken wird abgelehnt
Tempo 30 flächendeckend
Tempo 30 als innerörtliche Regelgeschwindigkeit
alle Möglichkeiten nutzen, Tempo 30 umzusetzen
keine Aussagen
gegen weitere Einschränkungen des Verkehrsflusses auf Hauptverkehrsstraßen
keine Aussagen
Verkehrsberuhigung / Kiezblocks
gegen ideologische Durchfahrtsbeschränkungen, Kiezblocks, Poller
Verkehrsberuhigung in den Kiezen als wirksamstes Mittel für Vision Zero
Unterstützung von Initiativen gegen Durchgangsverkehr
Verkehrsberuhigte Quartiere ausbauen
weniger Durchgangsverkehr
mehr Aufenthaltsqualität
Superkieze / Kiezblocks aktiv ausbauen
mehr verkehrsberuhigte Straßen und Kieze
Kiezblock-Initiativen weiter unterstützen
Absage an pauschale Verkehrsberuhigung
Mobilitätsgesetz soll zu gunsten eines funktionalen Infrastrukturansatzes geändert werden
Ablehnung von Kiezblocks
Verkehrsfluss auf Hauptverkehrsstraßen verbessern statt Wohngebiete abzusperren
Markierungslösungen statt Modalfilter im Radverkehr
kritisch gegenüber Maß nahmen, die Leistungsfähigkeit des Straßennetzes reduzieren
Ablehnung von Pollern, Kiezblocks und Modalfiltern ohne umfassende Bürgerbeteiligung
keine Aussagen
Parkraummanagement
Parkraummanagement digitalisieren, Scan-Cars, smarte Parkleitsysteme
Parkplätze im öffentlichen Raum Berlins erhalten
Parkraumbewirtschaftungszonen ausweiten
Scan-Cars für Kontrollen
Gebühren für Anwohnerparkausweise erhöhen
Einnahmen für Umweltverbund nutzen
Parkraumbewirtschaftung ausweiten
Preise für das Anwohner*innenparken an ein an gemessenes Niveau anpassen
Parkraumbewirtschaftung ausweiten
konsequente Parkraumüberwachung
höhere Gebühren (z. B. für SUVs)
beseitigte Parkplätze wiederherstellen
Digital vernetztes Parkplatzmanagement einführen
Parkraumbewirtschaftung auf das notwendige Maß zurückführen
preisgünstiges Anwohnerparken durch digitalisierte Verfahren sichern
Infrastruktur-Monitoring für Straßen und Parkraum einführen
Ausbau von Parkmöglichkeiten im Zusammenhang mit P+R-Systemen
Förderung unterirdischer Parkanlagen
keine Aussagen
Liefer- und Ladezonen
Lade-/Lieferzonen verpflichtend
digitale Parkausweise für Dienstleister
Gewerbekurzzeitparkplätze und Ladezonen massiv ausbauen
mehr und reservierbare Ladezonen, Mikrodepots für Pakete
in jeder Straße Liefer- und Wirtschaftsparkzonen
massive Förderung von Mikrodepots, Paketboxen
stärkere Verlagerung auf die Schiene
Wasserwege
Erhalt, Ausbau und Kontrolle von Lade- und Lieferzonen
Einführung digitaler Lieferzonensysteme mit Reservierungsmöglichkeit per App
Aufbau stadtteilbezogener Mikro-Logistikzentren
keine Aussagen
keine Aussagen
Sharing / E-Scooter
Sharing-Strategie für Abstellanlagen
Geofencing gegen E-Scooter auf Gehwegen
verbindliche Abstellflächen an Jelbi-Stationen für E-Scooter und Leifahrräder
Sharing-Angebote in die Außenbezirke ausweiten
Verdopplung der Sondernutzungsgebühr
Förderung privates Carsharing in Kiezen
feste Abstellflächen für E-Scooter
anbieterneutrale Abstellflächen
strengere Regulierung: abstellen nur auf vorgesehenen Flächen
schnelle Entfernung falsch abgestellter Fahrzeuge
Anbieterpflichten und Gebühren erhöhen
Mobilitätskonten zur Integration von ÖPNV, Carsharing und Mikromobilität
modulare Mobilstationen an Umsteigepunkten
Gehwege von abgestellten E-Scootern freihalten
Engstellen durch E-Scooter vermeiden
Sharing-Angebote sollen Bestandteil eines vernetzten Mobilitätssystems sein
Keine konkreten Aussagen zu Sharing-Konzepten
Unterstützung eines integrierten Mobilitätssystems
Intermodale Angebote
Mobilitätshubs und Vernetzung der Verkehrsträger
Sharing-Angebote bündeln in einer multimodalen App
Verknüpfung mit Bus und Bahn
Mobilitätsknotenpunkte stärken (indirekt über B+R, Jelbi etc.)
Mobilitätshubs und Integration verschiedener Verkehrsträger
digitale Plattformen (z. B. Jelbi) zur Bündelung
Intermodalität gezielt fördern
Maßnahmen: Mobilitätskonten, Kombination ÖPNV + Rad + Sharing
Integration von Sharing in den ÖPNV (z. B. Jelbi)
Mobilitätskonten für ÖPNV, Carsharing und Mikromobilität
modulare Mobilstationen an zentralen Umsteigepunkten
Bessere Vernetzung verschiedener Mobilitätsangebote
nahtlose Mobilitätsketten, digitale Plattformen und Vernetzung aller Verkehrsträger
integrierte Mobilitätslösungen und Verknüpfung unterschiedlicher Verkehrsträger
Ladeinfrastruktur
Ladeinfrastruktur ausbauen (über Bundesdurchschnitt hinaus)
Ausbau öffentlicher Ladesäulen konsequent fortsetzen
Ladepunkte auf Parkplätzen des Einzelhandels
keine Aussagen
leistungsfähige öffentliche Ladeinfrastruktur
keine Aussagen
Ausbau der Ladeinfrastruktur als Bestandteil technologieoffener Mobilität
keine Aussagen
Smart City
Digitalisierung, intelligente Verkehrssteuerung
Pilotregion autonomes Fahren
Fahrgastinformationen digital und in Echtzeit bereitstellen
Verkehrslenkung und Überwachung digitalisieren
multimodale Apps, Datenintegration
digitale Mobilitätsplattformen
Echtzeit-Informationen und digitale Verkehrssteuerung
Digitalisierung für Verkehrssteuerung und Baustellenkoordination nutzen
zentrale Plattformen für Baustelle
Ausbau intelligenter Verkehrssteuerung
Digitalisierung von Verkehrs- und Baustelleninformationen
stadtweites digitales Baustellenregister
Digitalisierung zur besseren Steuerung von Mobilitätsangeboten und Bedarfen
KI-gestützte Verkehrssteuerung
digitale Mobilitätsplattformen
intelligente Verkehrslenkung
Digitalisierung und moderne Infrastruktur werden unterstützt
keine konkreten Smart City-Projekte
A100
Ausbau A100 entschlossen vorantreiben
kein Ausbau der A100
kein Weiterbau der A100
teilweise Rückbau von Autobahnen
A100 am Treptower Park beenden
kein 17. Bauabschnitt
perspektivisch Umnutzung prüfen (z. B. Stadtstraße)
Realisierung des 17. Bauabschnitts der A100
Lückenschluss des inneren Autobahnrings
Entlastung der Elsenbrücke
Weiterbau des 17. Bauabschnitts der A100 bis zur Storkower Straße
keine Aussagen
TVO
Bau der TVO gestartet / weiter vorantreiben
Tangentialverbindung Ost als Straße bauen
Ablehnung der TVO als Straßenprojekt
stattdessen Ausbau der Nahverkehrstangente
Fokus auf Nahverkehrstangente Ost (Schiene)
keine Aussagen
Fertigstellung der TVO wird unterstützt
keine Aussagen
Verkehrssicherheit
Schwerpunkt auf Beleuchtung, sichere Kreuzungen, Kontrollen
Ziel: Vision Zero
konsequente Kontrollen sowie Ausbau stationärer und mobiler Überwachung von Tempo, Lärm und Rotlichtverstößen
Anzahl mobiler Blitzer verdoppeln
Ampelblitzer einsetzen
Breite Safety Lanes für Einsatzfahrzeuge
Konsequent Tempo 30
Reduktion des Autoverkehrs und dessen Verlangsamung als zentrale Mittel
mehr Kontrollen / Blitzer
sichere Kreuzungen (getrennte Ampelphasen)
Verkehrssicherheit als höchste Priorität
verbindliche Umsetzung der Richtlinien für Sicherheitsaudits an Straßen
Umsetzung der Ergebnisse der Unfallkommission
Programm „Sichere Knoten 2030“
Programm „Sichere Schulwege 2030“
Verbesserung von Querungen, Knotenpunkten und Haltestellen
Ausbau intelligenter Verkehrssteuerung
schnelle Beseitigung von Gefahrenstellen
Vision Zero als Leitbild
Entschärfung von Unfallschwerpunkten
Verbesserung der Verkehrssicherheit
höheres Sicherheitsniveau im öffentlichen Raum
bessere Beleuchtung
stärkere Polizeipräsenz und Prävention
Taxi und Mietwagen
keine klare verkehrspolitische Linie
Taxigewerbe vor unlauterem Wettbewerb schützen
Mindestbeförderungsentgelt für appvermittelte Mietwagen
keine Aussagen
Taxi stärken, Uber & Co. regulieren
Maßnahmen:
Mindestpreise für Mietwagen
Fiskaltaxameter
mehr Kontrollen
Frauen-Nachttaxi
keine Aussagen
keine Aussagen
keine Aussagen
Flughafen BER
Ausbau, mehr Direktverbindungen
bessere Konnektivität am BER
Nachtflugverbot bleibt bestehen
Nachtflugverbot (22–6 Uhr)
keine Starts und Landungen für Privatjets
Kurzstreckenflüge verbieten (unter 6h Bahn)
Nachtflugverbot 22–6 Uhr ausweiten
Verbot von Privatjets
mehr Lärmschutz
Senkung der Luftverkehrssteuer zur Stärkung des Luftverkehrsstandorts Berlin
BER als internationales Luftverkehrsdrehkreuz stärken
zusätzliche Langstreckenverbindungen
bessere Wettbewerbsfähigkeit
keine Aussagen
Baustellenmanagement
zentrale Koordinierung
digitale Planung, Baustellenbonus bei pünktlichem Abschluss
Konsequenzen bei Verzögerungen
keine Aussagen
transparentere Baustellenkoordination nach Hamburger Modell
zentraler Baustellenstab bei der Senatsverkehrsverwaltung
Münchner Modell: Gebühren bei langen Blockaden
Einführung eines Bauüberwachungsdienstes
zentrale Plattform und stärkere Koordination
Stabsstelle Baustellenkoordinierung im Senat
vollständige Abstimmung mit BVG
Baustellenorganisation und Baustellenkoordination verbessern
Digitalisierung des Baustellenmanagements
transparenterer Informationsfluss für Verkehrsteilnehmer
Einführung eines stadtweiten digitalen Baustellenregisters
zentrale Baustellenkoordination und bessere Abstimmung von Baumaßnahmen
Infrastrukturprojekte beschleunigen
Sanierungsstaus abbauen