Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus 2026: Parteiprogramme zu Verkehr & Mobilität

Feedback

© istockphoto.com/Delpixart

Am 20. September 2026 wählt Berlin ein neues Abgeordnetenhaus. Damit werden auch wichtige Weichen für die künftige Verkehrs- und Mobilitätspolitik der Hauptstadt gestellt. Welche Schwerpunkte setzen die Parteien? Was planen sie für Auto- und Radverkehr, Bus und Bahn, Verkehrssicherheit und die Infrastruktur der Stadt?

Der ADAC Berlin-Brandenburg hat die Wahlprogramme der Parteien ausgewertet und ihre Aussagen zu zentralen Verkehrs- und Mobilitätsthemen zusammengefasst und gegenübergestellt. Die Übersicht zeigt auf einen Blick, welche Positionen und Vorhaben die Parteien zu den einzelnen Themen formulieren, ohne dafür die Wahlprogramme einzeln durchsuchen zu müssen.

Betrachtet werden unter anderem motorisierter Individual- und Wirtschaftsverkehr, Radverkehr, ÖPNV und Schienenverkehr, Straßeninfrastruktur und Verkehrssicherheit. Hinzu kommen Themen wie Parkraummanagement, Park+Ride und Bike+Ride, Sharing-Angebote, Ladeinfrastruktur, intelligente Verkehrssteuerung und Baustellenmanagement sowie zentrale Infrastrukturprojekte wie die A100 und die Tangentialverbindung Ost (TVO). Dazu gehört auch ein Blick auf den Flughafen BER.

Die Zusammenfassung basiert auf den Wahlprogrammen und orientiert sich an den dort formulierten Positionen und Schwerpunktsetzungen. Auswahl, Aufbereitung und Wiedergabe erfolgen nach dem Grundsatz der parteipolitischen Neutralität. Ziel ist es, die unterschiedlichen verkehrs- und mobilitätspolitischen Vorhaben transparent und vergleichbar darzustellen.

Verkehr und Mobilität: Das planen die Parteien

Im Folgenden finden Sie die Positionen der nach aktuellen Prognosen stärksten Parteien zu wichtigen Verkehrs- und Mobilitätsthemen gegenübergestellt oder ganz komfortabel im PDF.

Hinweis: Die Zusammenfassung basiert auf den Wahlprogrammen der Parteien und orientiert sich an den jeweiligen Wortlauten. Der ADAC Berlin-Brandenburg erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und/oder Richtigkeit der Positionen. Der ADAC Berlin-Brandenburg ist gemäß seiner Satzung parteipolitisch neutral. Eigene Positionen des Regionalclubs beruhen ausschließlich auf fachlichen Einschätzungen und stellen auch im Fall von Überschneidungen mit Aussagen einzelner Parteien keine parteipolitische Positionierung dar.

Angebotsausbau

  • Netzlücken schließen, Ausbau U-, S- und Straßenbahn (u. a. U2–U10, i2030-Projekte)

  • Straßenbahn/Bussystem stärken und nach verkehrlichem Nutzen erweitern

  • Expressbuslinien und neue Systeme (autonome Shuttles, Magnetschwebebahn)

  • Ausbau Straßenbahn in allen Bezirken vorantreiben

  • begonnene U-Bahn-Projekte zügig weiter und neue Verbindungen planen

  • Express-Buslinien als Ergänzung

  • i2030 finanzieren und um setzen

  • Ausbau von Bus, Bahn, Tram, S-Bahn und Regionalverkehr

  • Investitionsoffensive inkl. neuer Fahrzeuge (ca. 1.500 Wagen)

  • Projekte wie i2030 weiter vorantreiben

  • ÖPNV massiv ausbauen

  • Bus und Bahn zum zentralen Rückgrat der Mobilität machen

  • Ausbau von Straßenbahn, U- und S-Bahn

  • stärkere Verzahnung mit Brandenburg

  • offensive zur Personalgewinnung bei BVG und S Bahn

  • zügiger Ausbau des Schienennetzes

  • Einsatz zusätzlicher Verkehrssysteme wie Seilbahnen

  • bessere Einbindung des Regionalverkehrs in das Berliner Gesamtnetz

  • ÖPNV-Anbindungen sollen vor Bezug neuer Stadtquartiere fertiggestellt werden

  • umfassender Ausbau des ÖPNV, insbesondere von U- Bahn, S-Bahn und Regionalverkehr

  • Umsetzung der Projekte aus i2030, neue U-Bahn-Verbindungen und Ausbau der Nahverkehrstangente

  • Umsetzung eines integriertes Mobilitätssystems und Investitionen in die Verkehrsinfrastruktur

Taktung

  • S-Bahn-Taktverdichtung

  • insgesamt Kapazitätsausbau und Stabilisierung („Stabilität vor Wachstum“)

  • flächendeckend mindestens einen 10-Minuten-Takt – in der Innenstadt ebenso wie in den Außenbezirken

  • 10-Minuten-Takt für Bus und Bahn

  • U-Bahn: Perspektive 90-Sekunden-Takt in der Hauptverkehrszeit

  • Bus: mindestens 10-Minuten-Takt in ganz Berlin

  • S-Bahn/Regional: 10-Min.-Takt in Außenästen, teilw. 15-Min.-Takt ins Umland

  • Einführung digitaler Zugleittechnik (CBTC) zur Erhöhung der Taktfolge

  • Beschleunigung des ÖPNV durch optimierte Vorrangschaltungen

  • Takterhöhungen auf stark nachgefragten Verbindungen sowie höhere Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit

  • keine Aussagen

Busverkehr

  • Expressbuslinien ausbauen

  • batterieelektrische Fahrzeuge und neue Betriebskonzepte

  • mehr Busspuren und Grüne Welle für Busse und Bahnen

  • autonom fahrende Kleinbusse als Ergänzung in Randlagen

  • Elektrifizierung des Busverkehrs

  • neue Busse beschaffen und Flottenmodernisierung

  • perspektivisch emissionsfreie Busflotte

  • bessere Bedingungen durch Infrastruktur und Personaloffensive

  • mehr Busspuren und Vorrangschaltungen

  • Busflotte elektrifizieren bis spätestens 2035

  • Leistungskürzungen zurücknehmen

  • Ausbau in bislang nicht ausreichend erschlossenen Gebieten

  • Ausbau Nachtbusverkehr

  • Kleinbuslinien/Rufbusse in Randlagen („ohne Digitalzwang“)

  • Einführung autonom fahrender Busse in ausgewählten Bereichen

  • Beschleunigung des Busverkehrs durch Vorrangschaltungen

  • Ausbau flexibler Rufbusangebote zur besseren Erschließung insbesondere der Außenbezirke

  • keine Aussagen

Tarifpolitik

  • keine Aussagen

  • Deutschlandticket-Preis wieder auf 49 Euro senken

  • Deutschlandtickets zum Ursprungspreis von neun Euro im Monat

  • Preisstabilisierung im VBB

  • Sozialticket wieder 9 Euro

  • fahrscheinloser ÖPNV langfristig

  • Tarifangebote schaffen, die Pendler bereits in Brandenburg zum Umstieg auf den ÖPNV bewegen

  • vereinfachtes Ticketing über Mobilitätskonten für verschiedene Mobilitätsangebote

  • Schwerpunkt auf Qualität und Zuverlässigkeit des Angebots; keine konkreten Tarifvorschläge

  • keine Aussagen

Sicherheit im ÖPNV

  • Sicherheit/Sauberkeit priorisieren

  • Videoüberwachung, Notruf-App, mehr Personal

  • mehr Sicherheit und Sauberkeit durch zusätzliches Personal, darunter Sozialteams

  • flexible Nachtbushaltestellen

  • weitere Maßnahmen: Beleuchtung von Haltestellen, Sicherheitsinfos, besetzte Bahnhöfe, BVG-Streifen

  • bessere Beleuchtung und Personal

  • Abteile für Frauen, Lesben, inter*, nicht-binäre, trans* und agender Personen (FLINTA*) in der U-Bahn erproben

  • mehr Bahnhofsaufsichten

  • Reinigungsstreifen ausbauen

  • bessere Beleuchtung an Haltestellen

  • gemeinsame Sicherheits- und Sauberkeitsstreifen auf allen U-Bahn-Linien

  • einheitliches Notrufsystem

  • Zugangsbeschränkungen für Personen ohne Fahrschein

  • mehr Sicherheit durch bessere Beleuchtung an Bahnhöfen und Haltestellen

  • höheres Sicherheitsgefühl im öffentlichen Raum, auch in Bussen und Bahnen

  • stärkere Präsenz von Polizei und Sicherheitskräften

Barrierefreiheit im ÖPNV

  • barrierefreier Ausbau von Bahnhöfen und Haltestellen

  • alle Nutzer*innen mit oder ohne Behinderungen berücksichtigen

  • barrierefreie Haltestellen sowie Zugänge an allen Stationen

  • Ausbau barrierefreier Alternativen (BAV)

  • vollständige Barrierefreiheit von Haltestellen und Bahnhöfen

  • Fahrstuhl- und Wartungsoffensive

  • ergänzende Angebote

  • BVG Muva (Rufbus)

  • Inklusionstaxis

  • barrierefreier Ausbau aller Haltestellen

  • Fahrstühle und Rolltreppen müssen verlässlich funktionieren

  • alternative barrierefreie Beförderung verstetigen

  • Ausbau Inklusionstaxis und Begleitservice

  • Ausbau der Barrierefreiheit für mobilitätseingeschränkte und kognitiv beeinträchtigte Personen

  • schrittweiser barrierefreier Ausbau aller S- und U-Bahnhöfe; barrierefreie Mobilitätsangebote

  • grundsätzlich bessere Teilhabe im öffentlichen Raum

Ausbau Radwegenetz und Radschnellverbindungen

  • Sanierung bestehender Wege, Lückenschluss

  • Vorrangnetz realitätsnah, flexible Radwegbreiten

  • Fahrradschnellwege und Abstellanlagen ausbauen

  • lückenloses und sicheres Netz

  • Radverkehrsplan konsequent umsetzen

  • Radvorrangnetz priorisieren

  • durchgängige, geschützte Radwege

  • Radschnellverbindungen ausbauen

  • bessere Infrastruktur inkl. Winterdienst

  • sichere Kreuzungen (Vision Zero)

  • sicheres und lückenloses Netz von Fahrradwegen und -straßen

  • Radschnellverbindungen entsprechend Radnetzplan

  • bedarfsgerechter Ausbau der Radverkehrsinfrastruktur auf Grundlage eines verbesserten Radverkehrsmonitorings

  • Radverkehr verstärkt auf Nebenstraßen parallel zu Hauptstraßen führen

  • Ausbau von Fahrradabstellanlagen ("1.000-Räder-Programm")

  • bestehende Radwege schneller instand setzen

  • Ausbau von Radverbindungen und Einbindung in das Gesamtverkehrssystem

  • Unterstützung eines integrierten Mobilitätssystems

  • keine konkreten Ausbauziele für Radwege

Schulwegsicherheit

  • Ausbau Überquerungsmöglichkeiten, bessere Beleuchtung

  • breite, gut beleuchtete, barrierefreie und sichere Gehwege

  • deutlich mehr sichere Querungen

  • alle Ampeln mit taktilen und akustischen Signalen

  • Schulstraßen und Schulzonen ohne Durchgangsverkehr nach Pariser Vorbild

  • konsequent Tempo 30, Zebrastreifen und sichere Kreuzungen an Schulwegen

  • Maßnahmen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit für Kinder verstärken

  • konkret: Schulstraßen, Verkehrsberuhigung

  • Mobilitätsmanagement an Schulen

  • landesweites Programm „Sichere Schulwege 2030“

  • Verbesserung der Sichtbeziehungen an Knotenpunkten, Querungsstellen, Haltestellen und im Schulumfeld

  • Beseitigung festgestellter Gefahrenquellen

  • Entschärfung von Unfallschwerpunkten

  • Verbesserung der Verkehrssicherheit insgesamt

  • keine Aussagen

P+R / B+R-Anlagen

  • Park-&-Ride/Bike-&-Ride ausbauen

  • Fahrradparkhäuser sowie Bike-and-Ride Anlagen mit Beleuchtung und Wetterschutz an Mobilitätsknoten punkten

  • Park-and-Ride-Anlagen auf werten

  • Ausbau von Fahrradabstellanlagen an Bahnhöfen

  • Mobilitätshubs

  • Bike-and-Ride ausbauen (v. a. an Bahnhöfen, Fahrradparkhäuser)

  • P+R-Ausbau gemeinsam mit Brandenburg

  • Ausbau von Park-and-Ride Standorten am Stadtrand

  • Fahrradabstellanlagen im Rahmen des „1.000-Räder Programms“

  • Ausbau von Park+Ride Standorten an Regional- und S-Bahn-Strecken, kombiniert mit Fahrradabstellmöglichkeiten

  • keine Aussagen

Tempo-30-Regelung

  • Tempo 50 auf Hauptstraßen Regelfall

  • Tempo 30 nur vor sensiblen Einrichtungen

  • Tempo 30 besonders rund um Kitas, Schulen, Spiel plätze und Seniorenheime

  • Tempo 50 auf bisherigen Tempo-30-Strecken wird abgelehnt

  • Tempo 30 flächendeckend

  • Tempo 30 als innerörtliche Regelgeschwindigkeit

  • alle Möglichkeiten nutzen, Tempo 30 umzusetzen

  • keine Aussagen

  • gegen weitere Einschränkungen des Verkehrsflusses auf Hauptverkehrsstraßen

  • keine Aussagen

Verkehrsberuhigung / Kiezblocks

  • gegen ideologische Durchfahrtsbeschränkungen, Kiezblocks, Poller

  • Verkehrsberuhigung in den Kiezen als wirksamstes Mittel für Vision Zero

  • Unterstützung von Initiativen gegen Durchgangsverkehr

  • Verkehrsberuhigte Quartiere ausbauen

  • weniger Durchgangsverkehr

  • mehr Aufenthaltsqualität

  • Superkieze / Kiezblocks aktiv ausbauen

  • mehr verkehrsberuhigte Straßen und Kieze

  • Kiezblock-Initiativen weiter unterstützen

  • Absage an pauschale Verkehrsberuhigung

  • Mobilitätsgesetz soll zu gunsten eines funktionalen Infrastrukturansatzes geändert werden

  • Ablehnung von Kiezblocks

  • Verkehrsfluss auf Hauptverkehrsstraßen verbessern statt Wohngebiete abzusperren

  • Markierungslösungen statt Modalfilter im Radverkehr

  • kritisch gegenüber Maß nahmen, die Leistungsfähigkeit des Straßennetzes reduzieren

  • Ablehnung von Pollern, Kiezblocks und Modalfiltern ohne umfassende Bürgerbeteiligung

  • keine Aussagen

Parkraummanagement

  • Parkraummanagement digitalisieren, Scan-Cars, smarte Parkleitsysteme

  • Parkplätze im öffentlichen Raum Berlins erhalten

  • Parkraumbewirtschaftungszonen ausweiten

  • Scan-Cars für Kontrollen

  • Gebühren für Anwohnerparkausweise erhöhen

  • Einnahmen für Umweltverbund nutzen

  • Parkraumbewirtschaftung ausweiten

  • Preise für das Anwohner*innenparken an ein an gemessenes Niveau anpassen

  • Parkraumbewirtschaftung ausweiten

  • konsequente Parkraumüberwachung

  • höhere Gebühren (z. B. für SUVs)

  • beseitigte Parkplätze wiederherstellen

  • Digital vernetztes Parkplatzmanagement einführen

  • Parkraumbewirtschaftung auf das notwendige Maß zurückführen

  • preisgünstiges Anwohnerparken durch digitalisierte Verfahren sichern

  • Infrastruktur-Monitoring für Straßen und Parkraum einführen

  • Ausbau von Parkmöglichkeiten im Zusammenhang mit P+R-Systemen

  • Förderung unterirdischer Parkanlagen

  • keine Aussagen

Liefer- und Ladezonen

  • Lade-/Lieferzonen verpflichtend

  • digitale Parkausweise für Dienstleister

  • Gewerbekurzzeitparkplätze und Ladezonen massiv ausbauen

  • mehr und reservierbare Ladezonen, Mikrodepots für Pakete

  • in jeder Straße Liefer- und Wirtschaftsparkzonen

  • massive Förderung von Mikrodepots, Paketboxen

  • stärkere Verlagerung auf die Schiene

  • Wasserwege

  • Erhalt, Ausbau und Kontrolle von Lade- und Lieferzonen

  • Einführung digitaler Lieferzonensysteme mit Reservierungsmöglichkeit per App

  • Aufbau stadtteilbezogener Mikro-Logistikzentren

  • keine Aussagen

  • keine Aussagen

Sharing / E-Scooter

  • Sharing-Strategie für Abstellanlagen

  • Geofencing gegen E-Scooter auf Gehwegen

  • verbindliche Abstellflächen an Jelbi-Stationen für E-Scooter und Leifahrräder

  • Sharing-Angebote in die Außenbezirke ausweiten

  • Verdopplung der Sondernutzungsgebühr

  • Förderung privates Carsharing in Kiezen

  • feste Abstellflächen für E-Scooter

  • anbieterneutrale Abstellflächen

  • strengere Regulierung: abstellen nur auf vorgesehenen Flächen

  • schnelle Entfernung falsch abgestellter Fahrzeuge

  • Anbieterpflichten und Gebühren erhöhen

  • Mobilitätskonten zur Integration von ÖPNV, Carsharing und Mikromobilität

  • modulare Mobilstationen an Umsteigepunkten

  • Gehwege von abgestellten E-Scootern freihalten

  • Engstellen durch E-Scooter vermeiden

  • Sharing-Angebote sollen Bestandteil eines vernetzten Mobilitätssystems sein

  • Keine konkreten Aussagen zu Sharing-Konzepten

  • Unterstützung eines integrierten Mobilitätssystems

Intermodale Angebote

  • Mobilitätshubs und Vernetzung der Verkehrsträger

  • Sharing-Angebote bündeln in einer multimodalen App

  • Verknüpfung mit Bus und Bahn

  • Mobilitätsknotenpunkte stärken (indirekt über B+R, Jelbi etc.)

  • Mobilitätshubs und Integration verschiedener Verkehrsträger

  • digitale Plattformen (z. B. Jelbi) zur Bündelung

  • Intermodalität gezielt fördern

  • Maßnahmen: Mobilitätskonten, Kombination ÖPNV + Rad + Sharing

  • Integration von Sharing in den ÖPNV (z. B. Jelbi)

  • Mobilitätskonten für ÖPNV, Carsharing und Mikromobilität

  • modulare Mobilstationen an zentralen Umsteigepunkten

  • Bessere Vernetzung verschiedener Mobilitätsangebote

  • nahtlose Mobilitätsketten, digitale Plattformen und Vernetzung aller Verkehrsträger

  • integrierte Mobilitätslösungen und Verknüpfung unterschiedlicher Verkehrsträger

Ladeinfrastruktur

  • Ladeinfrastruktur ausbauen (über Bundesdurchschnitt hinaus)

  • Ausbau öffentlicher Ladesäulen konsequent fortsetzen

  • Ladepunkte auf Parkplätzen des Einzelhandels

  • keine Aussagen

  • leistungsfähige öffentliche Ladeinfrastruktur

  • keine Aussagen

  • Ausbau der Ladeinfrastruktur als Bestandteil technologieoffener Mobilität

  • keine Aussagen

Smart City

  • Digitalisierung, intelligente Verkehrssteuerung

  • Pilotregion autonomes Fahren

  • Fahrgastinformationen digital und in Echtzeit bereitstellen

  • Verkehrslenkung und Überwachung digitalisieren

  • multimodale Apps, Datenintegration

  • digitale Mobilitätsplattformen

  • Echtzeit-Informationen und digitale Verkehrssteuerung

  • Digitalisierung für Verkehrssteuerung und Baustellenkoordination nutzen

  • zentrale Plattformen für Baustelle

  • Ausbau intelligenter Verkehrssteuerung

  • Digitalisierung von Verkehrs- und Baustelleninformationen

  • stadtweites digitales Baustellenregister

  • Digitalisierung zur besseren Steuerung von Mobilitätsangeboten und Bedarfen

  • KI-gestützte Verkehrssteuerung

  • digitale Mobilitätsplattformen

  • intelligente Verkehrslenkung

  • Digitalisierung und moderne Infrastruktur werden unterstützt

  • keine konkreten Smart City-Projekte

A100

  • Ausbau A100 entschlossen vorantreiben

  • kein Ausbau der A100

  • kein Weiterbau der A100

  • teilweise Rückbau von Autobahnen

  • A100 am Treptower Park beenden

  • kein 17. Bauabschnitt

  • perspektivisch Umnutzung prüfen (z. B. Stadtstraße)

  • Realisierung des 17. Bauabschnitts der A100

  • Lückenschluss des inneren Autobahnrings

  • Entlastung der Elsenbrücke

  • Weiterbau des 17. Bauabschnitts der A100 bis zur Storkower Straße

  • keine Aussagen

TVO

  • Bau der TVO gestartet / weiter vorantreiben

  • Tangentialverbindung Ost als Straße bauen

  • Ablehnung der TVO als Straßenprojekt

  • stattdessen Ausbau der Nahverkehrstangente

  • Fokus auf Nahverkehrstangente Ost (Schiene)

  • keine Aussagen

  • Fertigstellung der TVO wird unterstützt

  • keine Aussagen

Verkehrssicherheit

  • Schwerpunkt auf Beleuchtung, sichere Kreuzungen, Kontrollen

  • Ziel: Vision Zero

  • konsequente Kontrollen sowie Ausbau stationärer und mobiler Überwachung von Tempo, Lärm und Rotlichtverstößen

  • Anzahl mobiler Blitzer verdoppeln

  • Ampelblitzer einsetzen

  • Breite Safety Lanes für Einsatzfahrzeuge

  • Konsequent Tempo 30

  • Reduktion des Autoverkehrs und dessen Verlangsamung als zentrale Mittel

  • mehr Kontrollen / Blitzer

  • sichere Kreuzungen (getrennte Ampelphasen)

  • Verkehrssicherheit als höchste Priorität

  • verbindliche Umsetzung der Richtlinien für Sicherheitsaudits an Straßen

  • Umsetzung der Ergebnisse der Unfallkommission

  • Programm „Sichere Knoten 2030“

  • Programm „Sichere Schulwege 2030“

  • Verbesserung von Querungen, Knotenpunkten und Haltestellen

  • Ausbau intelligenter Verkehrssteuerung

  • schnelle Beseitigung von Gefahrenstellen

  • Vision Zero als Leitbild

  • Entschärfung von Unfallschwerpunkten

  • Verbesserung der Verkehrssicherheit

  • höheres Sicherheitsniveau im öffentlichen Raum

  • bessere Beleuchtung

  • stärkere Polizeipräsenz und Prävention

Taxi und Mietwagen

  • keine klare verkehrspolitische Linie

  • Taxigewerbe vor unlauterem Wettbewerb schützen

  • Mindestbeförderungsentgelt für appvermittelte Mietwagen

  • keine Aussagen

  • Taxi stärken, Uber & Co. regulieren

  • Maßnahmen:

    • Mindestpreise für Mietwagen

    • Fiskaltaxameter

    • mehr Kontrollen

  • Frauen-Nachttaxi

  • keine Aussagen

  • keine Aussagen

  • keine Aussagen

Flughafen BER

  • Ausbau, mehr Direktverbindungen

  • bessere Konnektivität am BER

  • Nachtflugverbot bleibt bestehen

  • Nachtflugverbot (22–6 Uhr)

  • keine Starts und Landungen für Privatjets

  • Kurzstreckenflüge verbieten (unter 6h Bahn)

  • Nachtflugverbot 22–6 Uhr ausweiten

  • Verbot von Privatjets

  • mehr Lärmschutz

  • Senkung der Luftverkehrssteuer zur Stärkung des Luftverkehrsstandorts Berlin

  • BER als internationales Luftverkehrsdrehkreuz stärken

  • zusätzliche Langstreckenverbindungen

  • bessere Wettbewerbsfähigkeit

  • keine Aussagen

Baustellenmanagement

  • zentrale Koordinierung

  • digitale Planung, Baustellenbonus bei pünktlichem Abschluss

  • Konsequenzen bei Verzögerungen

  • keine Aussagen

  • transparentere Baustellenkoordination nach Hamburger Modell

  • zentraler Baustellenstab bei der Senatsverkehrsverwaltung

  • Münchner Modell: Gebühren bei langen Blockaden

  • Einführung eines Bauüberwachungsdienstes

  • zentrale Plattform und stärkere Koordination

  • Stabsstelle Baustellenkoordinierung im Senat

  • vollständige Abstimmung mit BVG

  • Baustellenorganisation und Baustellenkoordination verbessern

  • Digitalisierung des Baustellenmanagements

  • transparenterer Informationsfluss für Verkehrsteilnehmer

  • Einführung eines stadtweiten digitalen Baustellenregisters

  • zentrale Baustellenkoordination und bessere Abstimmung von Baumaßnahmen

  • Infrastrukturprojekte beschleunigen

  • Sanierungsstaus abbauen