So wird der Urlaub mit Camper oder Wohnmobil zum unvergesslichen Erlebnis

Von ADAC Redaktion Hessen-Thüringen

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Mit der richtigen Vorbereitung wird der Camping-Urlaub zum unvergesslichen Erlebnis© Adobe Stock

Freiheit, Flexibilität und Natur pur: Wohnmobil-Reisen bieten viele Vorteile und erfreuen sich großer Beliebtheit. Allerdings gilt: Gute Vorbereitung ist das A und O für einen entspannten Urlaub im „Zuhause auf Rädern“.

Fünf (Neueinsteiger-)Tipps für den Urlaub im Wohnmobil oder Camper

I. Ladungssicherung: Weniger ist mehr

Die Geräumigkeit des mobilen Zuhauses verleitet oft dazu, mehr einzupacken als gebraucht wird. Behalten Sie für die sichere Urlaubsfahrt immer das zulässige Gesamtgewicht im Blick! Dieses findet sich in der Zulassungsbescheinigung und setzt sich aus Leergewicht und Zuladung – wozu auch die Mitreisenden zählen – zusammen.

Für die meisten Wohnmobile sind 3,5 Tonnen zulässig. Mit vier Fahrrädern und einem vollen Wassertank kann das schnell überschritten werden. Aber Vorsicht: Eine Überladung stellt nicht nur ein Sicherheitsrisiko dar, sondern kann auch ein Bußgeld nach sich ziehen.

II. Clever und sicher packen

Wichtig ist nicht nur was, sondern auch wie gepackt wird: Schwere Gegenstände wie Wasserkästen gehören in die Staufächer nahe dem Fahrzeugboden, leichte Sachen werden in den oberen Fächern verstaut. Bruchgefährdete Gegenstände nicht offen im Innenraum lagern, da herumfliegende Splitter bei einem Unfall zu Verletzungen führen können. Lose Kleinteile gehören in verschlossene Boxen. Dinge, die schnell benötigt werden, sowie Notfallgepäck und das Warndreieck müssen gut erreichbar sein.

Eine Übersicht, was unbedingt eingepackt werden sollte, finden Sie in der ADAC Packliste für den (ersten) Campingurlaub.

III. Reiseplanung: Frühbucher im Vorteil

Campingurlaub ist kein günstiger Urlaub, deshalb sollten – besonders bei Reisen in der Hauptsaison – Wohnmobil und Campingplätze frühzeitig gebucht werden. Bei kurzfristigen Buchungen muss mit bis zu 15% höheren Mietpreisen gerechnet werden, wohingegen Frühbucher von Rabatten profitieren. Wer Kosten sparen möchte, kann teils auf Stellplätzen statt auf Campingplätzen übernachten.

Generell gilt: Wer kann, sollte außerhalb der Ferienzeiten verreisen, um von günstigeren Tarifen zu profitieren.

Über 14.000 Campingplätze in 44 Ländern gibt es auf PiNCAMP, dem Campingportal des ADAC.

IV. Sicherheit an erster Stelle

Wer das erste Mal mit einem Wohnmobil unterwegs ist, sollte sich mit den Dimensionen und dem Fahrverhalten des großen Gefährts vertraut machen. Höhe und Breite sowie das Fahren in Kurven sind mit einem PKW nicht vergleichbar. Auf einem großen Parkplatz kann man vor der Reise schon mal ein bisschen üben. Mehr Sicherheit gewinnt man beim ADAC Fahrsicherheitstraining speziell für Wohnmobile.

V. Entspannt bleiben und die Fahrt genießen

Bei Reisen mit dem Wohnmobil lautet die Devise: Der Weg ist das Ziel. Regelmäßige Stopps machen die Fahrt entspannter und schonen die Nerven, deshalb gehören regelmäßige Pausen zur Reiseplanung dazu. Auch die täglichen Etappen sollten nicht zu lang kalkuliert werden, um stressfrei zu reisen und flexibel zu bleiben. Denn was gibt es Schöneres als spontane Erkundungstouren entlang der Strecke?

Bitte beachten: Alle Miteisende müssen während der Fahrt angeschnallt auf ihren Plätzen sitzen. Während der Fahrt Kaffee kochen oder ein Nickerchen im Campingbett machen sind nicht erlaubt. Um Kindern die Langeweile zu vertreiben, sollten Malsachen und Spiele eingepackt oder Hörspiele heruntergeladen werden. Und wenn dann die Lust auf einen Kaffee groß wird oder die Kinder sich die Beine vertreten wollen: Einfach eine Pause einlegen!