Die besten Autos für Pferdeanhänger
Von Jochen Wieler

Nicht viele Fahrzeuge erfüllen alle Ansprüche, um als Zugfahrzeug für Pferdeanhänger geeignet zu sein. Hier eine Modellübersicht und nützliche Tipps.
Der ADAC empfiehlt Zugkraft von mindestens 2,2 Tonnen
Alle vorgestellten Autos haben Allrad-Option
Geländewagen und SUVs sind oft eine gute Wahl
Der Transport von Pferden stellt besondere Ansprüche an ein Fahrzeug. Pferdeanhänger können beladen sehr schwer sein – sie haben oft bis zu 2,7 Tonnen zulässiges Gesamtgewicht. Entsprechend hoch muss die Anhängelast des Zugfahrzeugs ausfallen. Zudem sind Reitutensilien, zum Beispiel ein Sattel, meist recht sperrig. Auch anderes Zubehör muss bei Reiterinnen und Reitern im Fahrzeug Platz finden: Kleidung, Decken, Arzneimittel oder Futter.
Nicht viele Fahrzeuge erfüllen all diese Ansprüche. Immer gut passen Pick-ups wie der Toyota Hilux, der Ford Ranger oder der VW Amarok. Mit einer zulässigen Anhängelast von bis zu 3,5 Tonnen ist man auf der sicheren Seite. Und in Verbindung mit einem Hardtop steht ein riesiger Frachtraum zur Verfügung. Wegen ihres rustikalen Auftritts und einer gewissen Sperrigkeit aufgrund ihrer Größe sind sie aber nicht jedermanns Sache. Gleiches gilt für Kleinbusse, die grundsätzlich auch als Zugfahrzeug geeignet sein können.
Die besten Autos für Pferdeanhänger
Eine Übersicht, welche Autos oder SUVs es als pferdetaugliche Neuwagen sonst noch gibt, hat der ADAC zusammengestellt. Neben einer hohen Anhängelast bieten sie einen mindestens 360 Liter großen Kofferraum – weshalb Sechs- und Siebensitzer nicht gelistet sind – und zumindest einen Allradantrieb gegen Aufpreis.
| Hersteller | Baureihe | Karosserie | Kofferraumvolumen normal in Liter | Max. Anhängelast gebremst in kg |
|---|---|---|---|---|
Alfa Romeo | SUV | 525 | 2300 | |
Aston Martin | SUV | 491 | 2700 | |
Audi | Kombi | 466 | 2500 | |
Audi | SUV | 488 | 2200 | |
Audi | SUV | 488 | 2200 | |
Audi | SUV | 520 | 2400 | |
Audi | SUV | 515 | 2400 | |
Audi | SUV | 526 | 2400 | |
Audi | SUV | 511 | 2400 | |
Audi | SUV | 670 | 3500 | |
Audi | SUV | 605 | 2800 | |
Audi | SUV | 850 | 3500 | |
Bentley | SUV | 484 | 3500 | |
BMW | SUV | 500 | 2500 | |
BMW | SUV | 655 | 2700 | |
BMW | SUV | 570 | 2500 | |
BMW | SUV | 655 | 3000 | |
BMW | SUV | 580 | 3500 | |
BMW | SUV | 750 | 3500 | |
BMW | SUV | 527 | 2700 | |
CUPRA | SUV | 540 | 2200 | |
Ford | Bus | 672 | 2400 | |
Jeep | SUV | 520 | 2332 | |
Jeep | Geländewagen | 533 | 2495 | |
KGM | Geländewagen | 784 | 3500 | |
Kia | SUV | 705 | 2500 | |
Land Rover | Geländewagen | 786 | 3500 | |
Land Rover | Geländewagen | 986 | 3500 | |
Land Rover | SUV | 780 | 2200 | |
Land Rover | Geländewagen | 818 | 3500 | |
Land Rover | SUV | 647 | 3500 | |
Lotus | SUV | 688 | 2250 | |
Lotus | Schrägheck | 509 | 2250 | |
Lucid | SUV | 780 | 2500 | |
Mazda | SUV | 570 | 2500 | |
Mercedes-Benz | Geländewagen | 640 | 3500 | |
Mercedes-Benz | SUV | 620 | 2500 | |
Mercedes-Benz | SUV | 545 | 2500 | |
Mercedes-Benz | SUV | 630 | 2700 | |
Mercedes-Benz | SUV | 655 | 2700 | |
Polestar | SUV | 484 | 2200 | |
Porsche | SUV | 772 | 3500 | |
Porsche | SUV | 592 | 3500 | |
Porsche | SUV | 534 | 3000 | |
Porsche | SUV | 781 | 3000 | |
Porsche | SUV | 540 | 2500 | |
Porsche | Schrägheck | 494 | 2200 | |
Skoda | SUV | 585 | 2200 | |
Skoda | SUV | 570 | 2200 | |
Skoda | SUV | 910 | 2300 | |
Skoda | Kombi | 690 | 2200 | |
Toyota | Geländewagen | 742 | 3500 | |
Volvo | SUV | 523 | 2400 | |
Volvo | SUV | 483 | 2400 | |
VW | Kombi | 690 | 2200 | |
VW | SUV | 885 | 2400 | |
VW | SUV | 652 | 2300 |
Wichtig zu wissen: Nicht alle Motorvarianten der gelisteten Modelle verfügen über die angegebene Maximal-Anhängelast. Insofern muss man die technischen Daten des Wunschmodells sehr genau anschauen. Tippen oder klicken Sie auf den Modellnamen in der Tabelle und Sie gelangen zum ADAC Autokatalog mit allen technischen Daten zum jeweiligen Modell.
In der ausführlichen Beschreibung finden Sie zehn ausgewählte Modelle.
Audi Q5: Viel Platz für Pferde-Zubehör

Seit Anfang 2025 bietet Audi die dritte Generation des Q5 an. Das Blechkleid ist im Stil der aktuellen Audi-Modelle gezeichnet, durchaus gefällig also, wenn auch wenig überraschend. Der Neue hat gerade einmal 3 Zentimeter an Länge gewonnen, was sich beim Platzangebot nicht sonderlich bemerkbar macht. Das ist indes akzeptabel: Das Platzangebot in der ersten Reihe ist sehr gut, die Beinfreiheit im Fond guter Durchschnitt. Für übliche Utensilien eines Reiters steht genügend Platz im Kofferraum zur Verfügung.
Überzeugen kann der Audi mit hohem Fahrkomfort: In Verbindung mit der optionalen Luftfederung bietet das SUV einen ausgezeichneten Federungskomfort. Der 204 PS starke Diesel als Empfehlung sorgt in Verbindung mit dem Doppelkupplungsgetriebe für völlig ausreichende Fahrleistungen und hält sich beim Kraftstoffkonsum einigermaßen zurück. Mit einer maximalen Anhängelast von 2,4 Tonnen ist der Allradler auch für das Ziehen der meisten Doppel-Pferdeanhänger gerüstet.
Positiv: gute Verarbeitungsqualität, hoher Federungskomfort
Negativ: gewöhnungsbedürftiges Bedienkonzept mit vielen Funktionen
Hier geht es zum Test des Audi Q5
Audi Q7: Hoher Komfort, starker Antrieb

Der Audi Q7 ist in der nunmehr dritten Generation erhältlich. Der Q7 hat sich merklich weiterentwickelt, vor allem in Richtung Komfort. Dank Luftfederung werden Unebenheiten einfach weggebügelt. Lange Fahrten sind ein ermüdungsfreies Vergnügen, es geht leise zu, die Sitze sind komfortabel. Erstmals bietet Audi sogar auf Knopfdruck elektrisch öffnende Türen an. Optional gibt es den Q7 auch als Sechs- und Siebensitzer. Beeindruckend ist, wie sich die Sitze in Reihe zwei und drei auf Knopfdruck elektrisch verschieben und versenken.
Mit rund 2,5 Tonnen Leergewicht hat selbst der sechszylindrige Basisdiesel mit 245 PS wenig Mühe. Alternativ steht im Moment auch eine Dieselversion mit 299 PS zur Wahl, die natürlich noch souveräner antritt. Beim Verbrauch sind trotz Mildhybridisierung keine Wunder zu erwarten. Wohl auch nicht von den noch kommenden V6- und V8-Varianten.
Das großzügige Platzangebot der hervorragend verarbeiteten Karosserie und das hohe Sicherheitsniveau sind ebenfalls tadellos. Alles in allem hat Audi ein sehr überzeugendes Fahrzeug auf die Räder gestellt.
Positiv: sehr gute Verarbeitungsqualität, hoher Komfort, kräftige Motoren, großer Kofferraum
Negativ: hoher Preis
Hier geht es zum Fahrbericht des Audi Q7
BMW iX: Elektrische Pferdestärken

E-Autos sind nicht gerade dafür prädestiniert, gute Zugfahrzeuge zu sein. Oft schränkt der Hersteller die Anhängelast beträchtlich ein, schließlich sind Verbrauch und Reichweite bei Fahrzeugen mit Batterie im Anhängerbetrieb ein schwieriges Thema. Dass es nicht unmöglich ist, Pferde elektrisch zu transportieren, beweist unter anderem der BMW iX. 2,5 Tonnen Anhängelast sind selbst für E-Autos dieser Größe ein selten hoher Wert.
Ende 2021 brachte BMW das vollelektrische Oberklasse-SUV auf den Markt, 2025 wurde es leicht überarbeitet. Das bullige Design ist zwar Geschmacksache, doch beeindruckend ist sein vergleichsweise niedriger Verbrauch (ohne Anhänger). Eine gute Aerodynamik und eine geschickte Antriebsarchitektur leisten hier ganze Arbeit. Mit einem Pferdeanhänger im Schlepptau sollte man bedenken, dass sich die Reichweite in etwa halbiert.
Positiv: großzügiger Innenraum mit tadelloser Verarbeitung, effizienter und sehr kräftiger Antrieb, hohe Reichweite
Negativ: kein Frunk, ausladende Karossiere, sehr hoher Anschaffungspreis und Wertverlust
Hier geht es zum Test des BMW iX
BMW X3: Gute Zugkraft, moderater Verbrauch

Seit November 2024 ist die vierte Generation des Mittelklasse-SUVs auf dem Markt, optisch markanter als bisher und technisch verfeinert. Der Innenraum ist komplett neu gestaltet und in cleanem, reduziertem Design gehalten. Im Mittelpunkt steht der große Touchscreen, der mit einem gehörigen Funktionsumfang erst mal verstanden werden will. Immerhin gibt es im X3 zusätzlich noch den gewohnten und praktischen iDrive-Knopf auf der Mittelkonsole.
Der 197 PS starke Selbstzünder (20d) als Kauftipp verhilft dem SUV zu ordentlichen Fahrleistungen bei gleichzeitig moderatem Verbrauch. Den mit stolzen 303 PS noch kräftigeren M40d braucht es da nicht wirklich, auch wenn er natürlich in Sachen Fahrspaß noch eine große Schippe drauflegt. Im Vergleich zum sehr teuren X5 ist der X3 zwar noch "günstig", beim Kauf wechseln aber dennoch mindestens 60.000 Euro den Besitzer.
Positiv: guter Federungskomfort, harmonische Motor-Getriebe-Kombinationen
Negativ: hoher Preis
Hier geht es zum Test des BMW X3
Cupra Terramar: Einer für alles

Cupras Familien-SUV schafft es ebenfalls in die Liste. Allerdings nicht mit allen Varianten: Für 2,2 Tonnen Zugkraft müssen es die Allradversionen sein, sonst liegt das Limit bei 1,8 Tonnen. Mehr als 50.000 Euro muss man dafür aber einplanen, günstig ist der Terramar sicher nicht.
Was den Terramar auszeichnet, ist zwar auch sein gutes Platzangebot und der urlaubstaugliche Kofferraum. Doch das Besondere ist, dass ihm Cupra jenen Schuss Sportlichkeit mitgegeben hat, der auch die anderen Cupra-Modelle auszeichnet. Das Fahrwerk ist sportlich-straff ausgelegt und die Lenkung so direkt, dass auch flotte Kurven mehr Spaß machen, als man es einem SUV für Kind und Kegel eigentlich zutraut.
Die Ausstattung ist umfangreich: LED-Matrix-Scheinwerfer, ein Head-up-Display, eine gekühlte Induktionsladeschale für das Handy, zwei Mattlacke für die Außenfarbe, ein Sennheiser-Soundsystem mit zwölf Lautsprechern und 390 Watt sind je nach Ausführung an Bord. Die Bedienung gelingt über einen großen Touchscreen der neuesten Generation auch ohne Rätselraten.
Positiv: viel Platz, direktes, sportliches Fahrverhalten, einfache Bedienung
Negativ: relativ hoher Preis, straffe Federung
Hier geht es zum Fahrbericht des Cupra Terramar
Land Rover Defender: Stilvoll und praktisch

Der Land Rover Defender gilt als Ikone unter den Geländewagen. Die erste Generation wurde zwischen 1948 und 2016 hergestellt, seit Anfang 2020 gibt es die zweite, die im Gegensatz zum Vorgänger den Sprung in die Moderne geschafft hat. Der reinrassige Geländewagen punktet mit einem robusten Innenraum, einer dank kantiger Karosserie sehr guten Platzausnutzung und hervorragenden Geländeeigenschaften. Selbstverständlich darf der Defender bis zu 3,5 Tonnen schwere Anhänger an den Haken nehmen. Mit diesen Eigenschaften wird er für Pferdebesitzer zum Star.
Der robuste Innenraum lässt sich gut säubern und nimmt Gerüche weniger schnell an. Mithilfe des intelligenten Allradsystems und kräftiger Motoren kommt der Land Rover auch mit schweren Anhängern gut zurecht.
Positiv: hervorragende Geländeeigenschaften, gute Platzausnutzung, hohe Anhängelasten, robuster Innenraum
Negativ: großer Wendekreis, hoher Anschaffungspreis
Hier geht es zum Fahrbericht des Land Rover Defender
Land Rover Discovery: Gut im Gelände

Der Discovery (seit 2017) kommt im Designer-Gewand daher. Ein Merkmal hat der Discovery von seinem Vorgänger übernommen: die angedeutete Stufe am Dach, die mehr Platz im Innenraum schafft, besonders ganz hinten, wenn man die ausklappbaren Sitze im Kofferraum ordert. Dort können selbst Erwachsene für kurze Trips ordentlich sitzen. Aber auch sonst bietet der Discovery viel Platz und einen sehr großen Kofferraum für die verschiedenen Reitutensilien.
Bei den Ausstattungsmöglichkeiten ist der "Disco" im Premiumbereich angesiedelt. Wer eine der beiden höchsten Ausstattungslinien ordert, bekommt für das viele Geld auch stattlichen Luxus und allerlei Assistenten.
Die große Karosserie macht den Discovery nicht gerade innenstadttauglich, dafür punktet er aber als Zugfahrzeug mit tollem Komfort. Ihren Anteil daran hat die serienmäßige Luftfederung, die einen hohen Fahrkomfort beschert und auch eine automatische Niveauregulierung mitbringt. Bei hoher Stützlast ist das ein Vorteil. Sie verhilft dem Discovery auch zu exzellenter Geländegängigkeit.
Positiv: viel Platz, riesiger Kofferraum, sehr gute Geländeeigenschaften, hohe Anhängelast, hoher Fahrkomfort, dritte Sitzreihe auch für Erwachsene erträglich
Negativ: Anschaffung und Unterhalt teuer, hoher Verbrauch
Hier geht es zum Fahrbericht des Land Rover Discovery
Mercedes GLE: Groß, mächtig, bequem

Mit 4,92 Meter Länge liegt der Mercedes in etwa auf dem Niveau seiner Konkurrenten BMW X5, Audi Q7, Land Rover Discovery und Porsche Cayenne. Den selben Anspruch hat er ohnehin: Als großes SUV will er vor allem viel Platz bieten, die Insassen mit Luxus und edlen Materialien verwöhnen und möglichst komfortabel von A nach B bringen. All das gelingt dem Mercedes ganz hervorragend. 2026 wurde er leicht überarbeitet. Das neue Modell ist vor allem an der neuen, auffälligeren Front zu erkennen.
Der serienmäßige Superscreen zieht sich über die gesamte Breite des Cockpits und kombiniert drei jeweils 31,2 Zentimeter große Displays zu einer durchgehenden Einheit. Unter der großen Glasfläche verschmelzen Fahrzeugfunktionen, Informationen und Entertainment zu einer individuell anpassbaren Benutzeroberfläche.
Ohne Frage ein großer Wurf sind die Reihensechszylinder-Dieselmotoren. Sie sind mit bis zu 390 PS ein Beispiel an Laufruhe, verfügbarem Drehmoment und guter Kraftentfaltung.
Positiv: umfangreiche Sicherheitsausstattung, sehr guter Fahrkomfort, kraftvolle und kultivierte Dieselmotoren
Negativ: Bediensystem mit Ablenkungspotenzial, sehr teuer in Anschaffung und Unterhalt, kleinliche Aufpreispolitik
Hier geht es zum Fahrbericht des Mercedes GLE
So kommen Pferd und Reiter sicher an ihr Ziel oder von Turnier zu Turnier.
Alle Infos, Termine und Preise zum ADAC Fahrsicherheitstraining mit Anhänger
Volvo EX60: Elektrisch und komfortabel

Längst gibt es eine elektrische Alternative zum Familien-Klassiker Volvo XC60: den EX60. Das SUV erinnert optisch an einen höhergelegten Kombi, bietet enorm viel Platz im Innen- und Kofferraum und hat sogar noch einen Frunk unter der Fronthaube als zusätzlichen Stauraum zu bieten. Durchdachte Details wie eine herausnehmbare Box im Kofferraum und zahlreiche, gut nutzbare Ablagen stehen genauso auf der Habenseite wie die 800-Volt-Technik für schnelles Laden.
Sehr starke Motoren mit Leistungen zwischen 374 und 680 PS (!) sorgen für souveräne Fahrleistungen. Dank Doppelverglasung geht es extrem ruhig zu, die Federung ist überaus komfortabel, die Sitze sind sehr bequem. Die lange Reise kann also kommen. Ohne Anhänger ergeben sich alltagstaugliche Reichweiten, mit schmelzen sie wie bei jedem E-Auto schneller dahin.
Der Schwede darf bis zu 2,4 Tonnen an den Haken nehmen und kann sich in dieser Hinsicht zwar nicht ganz mit einem Land Rover Defender oder Mercedes GLE mit Verbrennungsmotor messen, in Sachen Fahrkomfort aber sehr wohl.
Positiv: sehr hoher Fahrkomfort, großzügiges Platzangebot, starke Motoren
Negativ: hoher Preis, umständliche Bedienung
Hier geht es zum Fahrbericht des Volvo EX60
VW Passat: Ein Klassiker, der mit der Zeit geht

Es gibt ihn schon seit 1973, den Passat von Volkswagen. In den Jahrzehnten seit damals hat er sich durchaus beeindruckend weiterentwickelt. Die aktuelle Generation, immerhin schon die neunte, ist seit 2024 auf dem Markt. Die bekannten Qualitäten des Passat sind geblieben, er bietet viel Platz bei angemessenen Außenabmessungen, das Ein- und Aussteigen fällt nicht schwer (es muss nicht immer ein SUV sein!), und es gibt viel aktuelle Technik. Der Kofferraum zählt zu den größten unter den Kombis – somit steht viel Platz für Reitzubehör zur Verfügung.
In Kombination mit Allradantrieb und Automatik darf der Passat bis zu 2,2 Tonnen schwere Anhänger ziehen (das Basismodell nur 1,6 Tonnen). Für die meisten Pferdeanhänger sollte das ausreichen. Unter den hier vorgestellten Modellen ist der Passat eines der günstigsten Angebote, aber auch er hat mittlerweile seinen Preis.
Übrigens: Der Škoda Superb ist weitgehend baugleich und läuft vom selben Band in Bratislava, kann also ebenfalls eine Option für Pferdeliebhaber darstellen.
Positiv: komfortables Fahrwerk, viel Platz im Innenraum, viele Assistenzsysteme erhältlich
Negativ: sinnvolle und praktische Extras oft nur in teuren Paketen verfügbar
Hier geht es zum Test des VW Passat
Formular: Kaufvertrag für gebrauchte Pferdeanhänger
Sie wollen sich einen gebrauchten Pferdeanhänger zulegen? Hier können Sie einen Kaufvertrag vom ADAC herunterladen.
Fachliche Beratung: Maximilian Bauer, ADAC Technik Zentrum