Die besten Autos für Pferdeanhänger

• Lesezeit: 11 Min.

Von Jochen Wieler

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Ein Land Rover Defender mit Pferdeanhänger
Hereinspaziert: Um das Transportgefährt eines Pferdes zu ziehen, braucht es das richtige Auto© Land Rover

Nicht viele Fahrzeuge erfüllen alle Ansprüche, um als Zugfahrzeug für Pferdeanhänger geeignet zu sein. Hier eine Modellübersicht und nützliche Tipps.

  • Der ADAC empfiehlt Zugkraft von mindestens 2,2 Tonnen

  • Alle vorgestellten Autos haben Allrad-Option

  • Geländewagen und SUVs sind oft eine gute Wahl

Der Transport von Pferden stellt besondere Ansprüche an ein Fahrzeug. Pferdeanhänger können beladen sehr schwer sein – sie haben oft bis zu 2,7 Tonnen zulässiges Gesamtgewicht. Entsprechend hoch muss die Anhängelast des Zugfahrzeugs ausfallen. Zudem sind Reitutensilien, zum Beispiel ein Sattel, meist recht sperrig. Auch anderes Zubehör muss bei Reiterinnen und Reitern im Fahrzeug Platz finden: Kleidung, Decken, Arzneimittel oder Futter.

Nicht viele Fahrzeuge erfüllen all diese Ansprüche. Immer gut passen Pick-ups wie der Toyota Hilux, der Ford Ranger oder der VW Amarok. Mit einer zulässigen Anhängelast von bis zu 3,5 Tonnen ist man auf der sicheren Seite. Und in Verbindung mit einem Hardtop steht ein riesiger Frachtraum zur Verfügung. Wegen ihres rustikalen Auftritts und einer gewissen Sperrigkeit aufgrund ihrer Größe sind sie aber nicht jedermanns Sache. Gleiches gilt für Kleinbusse, die grundsätzlich auch als Zugfahrzeug geeignet sein können.

Die besten Autos für Pferdeanhänger

Eine Übersicht, welche Autos oder SUVs es als pferdetaugliche Neuwagen sonst noch gibt, hat der ADAC zusammengestellt. Neben einer hohen Anhängelast bieten sie einen mindestens 360 Liter großen Kofferraum – weshalb Sechs- und Siebensitzer nicht gelistet sind – und zumindest einen Allradantrieb gegen Aufpreis.

HerstellerBaureiheKarosserieKofferraumvolumen normal in LiterMax. Anhängelast gebremst in kg

Alfa Romeo

Stelvio

SUV

525

2300

Aston Martin

DBX

SUV

491

2700

Audi

A6 allroad

Kombi

466

2500

Audi

Q3

SUV

488

2200

Audi

Q3 Sportback

SUV

488

2200

Audi

Q5

SUV

520

2400

Audi

Q5 Sportback

SUV

515

2400

Audi

Q6 e-tron

SUV

526

2400

Audi

Q6 e-tron Sportback

SUV

511

2400

Audi

Q7

SUV

670

3500

Audi

Q8

SUV

605

2800

Audi

Q9

SUV

850

3500

Bentley

Bentayga

SUV

484

3500

BMW

iX

SUV

500

2500

BMW

iX5

SUV

655

2700

BMW

X3

SUV

570

2500

BMW

X5

SUV

655

3000

BMW

X6

SUV

580

3500

BMW

X7

SUV

750

3500

BMW

XM

SUV

527

2700

CUPRA

Terramar

SUV

540

2200

Ford

Tourneo Custom

Bus

672

2400

Jeep

Grand Cherokee

SUV

520

2332

Jeep

Wrangler Unlimited

Geländewagen

533

2495

KGM

Rexton

Geländewagen

784

3500

Kia

Sorento

SUV

705

2500

Land Rover

Defender

Geländewagen

786

3500

Land Rover

Discovery

Geländewagen

986

3500

Land Rover

Discovery Sport

SUV

780

2200

Land Rover

Range Rover

Geländewagen

818

3500

Land Rover

Range Rover Sport

SUV

647

3500

Lotus

Eletre

SUV

688

2250

Lotus

Emeya

Schrägheck

509

2250

Lucid

Gravity

SUV

780

2500

Mazda

CX-60

SUV

570

2500

Mercedes-Benz

G-Klasse Station-Wagen lang

Geländewagen

640

3500

Mercedes-Benz

GLC

SUV

620

2500

Mercedes-Benz

GLC Coupé

SUV

545

2500

Mercedes-Benz

GLE

SUV

630

2700

Mercedes-Benz

GLE Coupé

SUV

655

2700

Polestar

3

SUV

484

2200

Porsche

Cayenne

SUV

772

3500

Porsche

Cayenne Coupé

SUV

592

3500

Porsche

Cayenne Coupé Electric

SUV

534

3000

Porsche

Cayenne Electric

SUV

781

3000

Porsche

Macan

SUV

540

2500

Porsche

Panamera

Schrägheck

494

2200

Skoda

Enyaq RS

SUV

585

2200

Skoda

Enyaq RS Coupé

SUV

570

2200

Skoda

Kodiaq

SUV

910

2300

Skoda

Superb Combi

Kombi

690

2200

Toyota

Land Cruiser

Geländewagen

742

3500

Volvo

EX60

SUV

523

2400

Volvo

XC60

SUV

483

2400

VW

Passat Variant

Kombi

690

2200

VW

Tayron

SUV

885

2400

VW

Tiguan

SUV

652

2300

Stand 8/26

Wichtig zu wissen: Nicht alle Motorvarianten der gelisteten Modelle verfügen über die angegebene Maximal-Anhängelast. Insofern muss man die technischen Daten des Wunschmodells sehr genau anschauen. Tippen oder klicken Sie auf den Modellnamen in der Tabelle und Sie gelangen zum ADAC Autokatalog mit allen technischen Daten zum jeweiligen Modell.

In der ausführlichen Beschreibung finden Sie zehn ausgewählte Modelle.

Audi Q5: Viel Platz für Pferde-Zubehör

Frontansicht eines stehenden Audi Q5
Punktet mit einem großen Kofferraum und gutem Fahrverhalten: Der Audi Q5© Audi

Seit Anfang 2025 bietet Audi die dritte Generation des Q5 an. Das Blechkleid ist im Stil der aktuellen Audi-Modelle gezeichnet, durchaus gefällig also, wenn auch wenig überraschend. Der Neue hat gerade einmal 3 Zentimeter an Länge gewonnen, was sich beim Platzangebot nicht sonderlich bemerkbar macht. Das ist indes akzeptabel: Das Platzangebot in der ersten Reihe ist sehr gut, die Beinfreiheit im Fond guter Durchschnitt. Für übliche Utensilien eines Reiters steht genügend Platz im Kofferraum zur Verfügung.

Überzeugen kann der Audi mit hohem Fahrkomfort: In Verbindung mit der optionalen Luftfederung bietet das SUV einen ausgezeichneten Federungskomfort. Der 204 PS starke Diesel als Empfehlung sorgt in Verbindung mit dem Doppelkupplungsgetriebe für völlig ausreichende Fahrleistungen und hält sich beim Kraftstoffkonsum einigermaßen zurück. Mit einer maximalen Anhängelast von 2,4 Tonnen ist der Allradler auch für das Ziehen der meisten Doppel-Pferdeanhänger gerüstet.

Positiv: gute Verarbeitungsqualität, hoher Federungskomfort
Negativ: gewöhnungsbedürftiges Bedienkonzept mit vielen Funktionen

Hier geht es zum Test des Audi Q5

Audi Q7: Hoher Komfort, starker Antrieb

Heckansicht eines fahrenden Audi Q7
Der Audi Q7 meistert die Landpartie auch mit einem Anhänger im Schlepptau© Audi

Der Audi Q7 ist in der nunmehr dritten Generation erhältlich. Der Q7 hat sich merklich weiterentwickelt, vor allem in Richtung Komfort. Dank Luftfederung werden Unebenheiten einfach weggebügelt. Lange Fahrten sind ein ermüdungsfreies Vergnügen, es geht leise zu, die Sitze sind komfortabel. Erstmals bietet Audi sogar auf Knopfdruck elektrisch öffnende Türen an. Optional gibt es den Q7 auch als Sechs- und Siebensitzer. Beeindruckend ist, wie sich die Sitze in Reihe zwei und drei auf Knopfdruck elektrisch verschieben und versenken.

Mit rund 2,5 Tonnen Leergewicht hat selbst der sechszylindrige Basisdiesel mit 245 PS wenig Mühe. Alternativ steht im Moment auch eine Dieselversion mit 299 PS zur Wahl, die natürlich noch souveräner antritt. Beim Verbrauch sind trotz Mildhybridisierung keine Wunder zu erwarten. Wohl auch nicht von den noch kommenden V6- und V8-Varianten.

Das großzügige Platzangebot der hervorragend verarbeiteten Karosserie und das hohe Sicherheitsniveau sind ebenfalls tadellos. Alles in allem hat Audi ein sehr überzeugendes Fahrzeug auf die Räder gestellt.

Positiv: sehr gute Verarbeitungsqualität, hoher Komfort, kräftige Motoren, großer Kofferraum
Negativ: hoher Preis

Hier geht es zum Fahrbericht des Audi Q7

BMW iX: Elektrische Pferdestärken

Front und Seitenansicht eines fahrenden BMW iX
Ist ein geeignetes elektrisches Zugpferd: Der BMW iX© BMW

E-Autos sind nicht gerade dafür prädestiniert, gute Zugfahrzeuge zu sein. Oft schränkt der Hersteller die Anhängelast beträchtlich ein, schließlich sind Verbrauch und Reichweite bei Fahrzeugen mit Batterie im Anhängerbetrieb ein schwieriges Thema. Dass es nicht unmöglich ist, Pferde elektrisch zu transportieren, beweist unter anderem der BMW iX. 2,5 Tonnen Anhängelast sind selbst für E-Autos dieser Größe ein selten hoher Wert.

Ende 2021 brachte BMW das vollelektrische Oberklasse-SUV auf den Markt, 2025 wurde es leicht überarbeitet. Das bullige Design ist zwar Geschmacksache, doch beeindruckend ist sein vergleichsweise niedriger Verbrauch (ohne Anhänger). Eine gute Aerodynamik und eine geschickte Antriebsarchitektur leisten hier ganze Arbeit. Mit einem Pferdeanhänger im Schlepptau sollte man bedenken, dass sich die Reichweite in etwa halbiert.

Positiv: großzügiger Innenraum mit tadelloser Verarbeitung, effizienter und sehr kräftiger Antrieb, hohe Reichweite
Negativ: kein Frunk, ausladende Karossiere, sehr hoher Anschaffungspreis und Wertverlust

Hier geht es zum Test des BMW iX

BMW X3: Gute Zugkraft, moderater Verbrauch

SUV ohne nennenswerte Schwächen: Der BMW X3© BMW

Seit November 2024 ist die vierte Generation des Mittelklasse-SUVs auf dem Markt, optisch markanter als bisher und technisch verfeinert. Der Innenraum ist komplett neu gestaltet und in cleanem, reduziertem Design gehalten. Im Mittelpunkt steht der große Touchscreen, der mit einem gehörigen Funktionsumfang erst mal verstanden werden will. Immerhin gibt es im X3 zusätzlich noch den gewohnten und praktischen iDrive-Knopf auf der Mittelkonsole.

Der 197 PS starke Selbstzünder (20d) als Kauftipp verhilft dem SUV zu ordentlichen Fahrleistungen bei gleichzeitig moderatem Verbrauch. Den mit stolzen 303 PS noch kräftigeren M40d braucht es da nicht wirklich, auch wenn er natürlich in Sachen Fahrspaß noch eine große Schippe drauflegt. Im Vergleich zum sehr teuren X5 ist der X3 zwar noch "günstig", beim Kauf wechseln aber dennoch mindestens 60.000 Euro den Besitzer.

Positiv: guter Federungskomfort, harmonische Motor-Getriebe-Kombinationen
Negativ: hoher Preis

Hier geht es zum Test des BMW X3

Cupra Terramar: Einer für alles

Frontansicht eines fahrenden Cupra Terramar
Bis zu 2,2 Tonnen Anhängelast: Cupra Terramar© Cupra

Cupras Familien-SUV schafft es ebenfalls in die Liste. Allerdings nicht mit allen Varianten: Für 2,2 Tonnen Zugkraft müssen es die Allradversionen sein, sonst liegt das Limit bei 1,8 Tonnen. Mehr als 50.000 Euro muss man dafür aber einplanen, günstig ist der Terramar sicher nicht.

Was den Terramar auszeichnet, ist zwar auch sein gutes Platzangebot und der urlaubstaugliche Kofferraum. Doch das Besondere ist, dass ihm Cupra jenen Schuss Sportlichkeit mitgegeben hat, der auch die anderen Cupra-Modelle auszeichnet. Das Fahrwerk ist sportlich-straff ausgelegt und die Lenkung so direkt, dass auch flotte Kurven mehr Spaß machen, als man es einem SUV für Kind und Kegel eigentlich zutraut.

Die Ausstattung ist umfangreich: LED-Matrix-Scheinwerfer, ein Head-up-Display, eine gekühlte Induktionsladeschale für das Handy, zwei Mattlacke für die Außenfarbe, ein Sennheiser-Soundsystem mit zwölf Lautsprechern und 390 Watt sind je nach Ausführung an Bord. Die Bedienung gelingt über einen großen Touchscreen der neuesten Generation auch ohne Rätselraten.

Positiv: viel Platz, direktes, sportliches Fahrverhalten, einfache Bedienung
Negativ: relativ hoher Preis, straffe Federung

Hier geht es zum Fahrbericht des Cupra Terramar

Land Rover Defender: Stilvoll und praktisch

Ein Land Rover Defender mit Pferdeanhänger
Das Nonplusultra für Pferdebesitzer: Der Land Rover Defender© Land Rover

Der Land Rover Defender gilt als Ikone unter den Geländewagen. Die erste Generation wurde zwischen 1948 und 2016 hergestellt, seit Anfang 2020 gibt es die zweite, die im Gegensatz zum Vorgänger den Sprung in die Moderne geschafft hat. Der reinrassige Geländewagen punktet mit einem robusten Innenraum, einer dank kantiger Karosserie sehr guten Platzausnutzung und hervorragenden Geländeeigenschaften. Selbstverständlich darf der Defender bis zu 3,5 Tonnen schwere Anhänger an den Haken nehmen. Mit diesen Eigenschaften wird er für Pferdebesitzer zum Star.

Der robuste Innenraum lässt sich gut säubern und nimmt Gerüche weniger schnell an. Mithilfe des intelligenten Allradsystems und kräftiger Motoren kommt der Land Rover auch mit schweren Anhängern gut zurecht.

Positiv: hervorragende Geländeeigenschaften, gute Platzausnutzung, hohe Anhängelasten, robuster Innenraum
Negativ: großer Wendekreis, hoher Anschaffungspreis

Hier geht es zum Fahrbericht des Land Rover Defender

Land Rover Discovery: Gut im Gelände

Land Rover Discovery mit Pferdeanhänger
Premium-SUV mit Platz für alle Reitutensilien: Der Land Rover Discovery© Land Rover

Der Discovery (seit 2017) kommt im Designer-Gewand daher. Ein Merkmal hat der Discovery von seinem Vorgänger übernommen: die angedeutete Stufe am Dach, die mehr Platz im Innenraum schafft, besonders ganz hinten, wenn man die ausklappbaren Sitze im Kofferraum ordert. Dort können selbst Erwachsene für kurze Trips ordentlich sitzen. Aber auch sonst bietet der Discovery viel Platz und einen sehr großen Kofferraum für die verschiedenen Reitutensilien.

Bei den Ausstattungsmöglichkeiten ist der "Disco" im Premiumbereich angesiedelt. Wer eine der beiden höchsten Ausstattungslinien ordert, bekommt für das viele Geld auch stattlichen Luxus und allerlei Assistenten.

Die große Karosserie macht den Discovery nicht gerade innenstadttauglich, dafür punktet er aber als Zugfahrzeug mit tollem Komfort. Ihren Anteil daran hat die serienmäßige Luftfederung, die einen hohen Fahrkomfort beschert und auch eine automatische Niveauregulierung mitbringt. Bei hoher Stützlast ist das ein Vorteil. Sie verhilft dem Discovery auch zu exzellenter Geländegängigkeit.

Positiv: viel Platz, riesiger Kofferraum, sehr gute Geländeeigenschaften, hohe Anhängelast, hoher Fahrkomfort, dritte Sitzreihe auch für Erwachsene erträglich
Negativ: Anschaffung und Unterhalt teuer, hoher Verbrauch

Hier geht es zum Fahrbericht des Land Rover Discovery

Mercedes GLE: Groß, mächtig, bequem

Seitenansicht eines fahrenden Mercedes GLE
Überzeugt mit hohem Fahrkomfort: Mercedes GLE© Mercedes

Mit 4,92 Meter Länge liegt der Mercedes in etwa auf dem Niveau seiner Konkurrenten BMW X5, Audi Q7, Land Rover Discovery und Porsche Cayenne. Den selben Anspruch hat er ohnehin: Als großes SUV will er vor allem viel Platz bieten, die Insassen mit Luxus und edlen Materialien verwöhnen und möglichst komfortabel von A nach B bringen. All das gelingt dem Mercedes ganz hervorragend. 2026 wurde er leicht überarbeitet. Das neue Modell ist vor allem an der neuen, auffälligeren Front zu erkennen.

Der serienmäßige Superscreen zieht sich über die gesamte Breite des Cockpits und kombiniert drei jeweils 31,2 Zentimeter große Displays zu einer durchgehenden Einheit. Unter der großen Glasfläche verschmelzen Fahrzeugfunktionen, Informationen und Entertainment zu einer individuell anpassbaren Benutzeroberfläche.

Ohne Frage ein großer Wurf sind die Reihensechszylinder-Dieselmotoren. Sie sind mit bis zu 390 PS ein Beispiel an Laufruhe, verfügbarem Drehmoment und guter Kraftentfaltung.

Positiv: umfangreiche Sicherheitsausstattung, sehr guter Fahrkomfort, kraftvolle und kultivierte Dieselmotoren
Negativ: Bediensystem mit Ablenkungspotenzial, sehr teuer in Anschaffung und Unterhalt, kleinliche Aufpreispolitik

Hier geht es zum Fahrbericht des Mercedes GLE

ADAC Fahrsicherheitstraining: Üben mit dem Pferdeanhänger

So kommen Pferd und Reiter sicher an ihr Ziel oder von Turnier zu Turnier.

Alle Infos, Termine und Preise zum ADAC Fahrsicherheitstraining mit Anhänger

Volvo EX60: Elektrisch und komfortabel

Heckansicht eines fahrenden Volvo EX60
Elektrisch, groß, komfortabel: Der Volvo EX60© Volvo

Längst gibt es eine elektrische Alternative zum Familien-Klassiker Volvo XC60: den EX60. Das SUV erinnert optisch an einen höhergelegten Kombi, bietet enorm viel Platz im Innen- und Kofferraum und hat sogar noch einen Frunk unter der Fronthaube als zusätzlichen Stauraum zu bieten. Durchdachte Details wie eine herausnehmbare Box im Kofferraum und zahlreiche, gut nutzbare Ablagen stehen genauso auf der Habenseite wie die 800-Volt-Technik für schnelles Laden.

Sehr starke Motoren mit Leistungen zwischen 374 und 680 PS (!) sorgen für souveräne Fahrleistungen. Dank Doppelverglasung geht es extrem ruhig zu, die Federung ist überaus komfortabel, die Sitze sind sehr bequem. Die lange Reise kann also kommen. Ohne Anhänger ergeben sich alltagstaugliche Reichweiten, mit schmelzen sie wie bei jedem E-Auto schneller dahin.

Der Schwede darf bis zu 2,4 Tonnen an den Haken nehmen und kann sich in dieser Hinsicht zwar nicht ganz mit einem Land Rover Defender oder Mercedes GLE mit Verbrennungsmotor messen, in Sachen Fahrkomfort aber sehr wohl.

Positiv: sehr hoher Fahrkomfort, großzügiges Platzangebot, starke Motoren
Negativ: hoher Preis, umständliche Bedienung

Hier geht es zum Fahrbericht des Volvo EX60

VW Passat: Ein Klassiker, der mit der Zeit geht

Frontansicht eines fahrenden VW Passat
Darf je nach Version bis zu 2,2 Tonnen ziehen: VW Passat © Volkswagen

Es gibt ihn schon seit 1973, den Passat von Volkswagen. In den Jahrzehnten seit damals hat er sich durchaus beeindruckend weiterentwickelt. Die aktuelle Generation, immerhin schon die neunte, ist seit 2024 auf dem Markt. Die bekannten Qualitäten des Passat sind geblieben, er bietet viel Platz bei angemessenen Außenabmessungen, das Ein- und Aussteigen fällt nicht schwer (es muss nicht immer ein SUV sein!), und es gibt viel aktuelle Technik. Der Kofferraum zählt zu den größten unter den Kombis – somit steht viel Platz für Reitzubehör zur Verfügung.

In Kombination mit Allradantrieb und Automatik darf der Passat bis zu 2,2 Tonnen schwere Anhänger ziehen (das Basismodell nur 1,6 Tonnen). Für die meisten Pferdeanhänger sollte das ausreichen. Unter den hier vorgestellten Modellen ist der Passat eines der günstigsten Angebote, aber auch er hat mittlerweile seinen Preis.

Übrigens: Der Škoda Superb ist weitgehend baugleich und läuft vom selben Band in Bratislava, kann also ebenfalls eine Option für Pferdeliebhaber darstellen.

Positiv: komfortables Fahrwerk, viel Platz im Innenraum, viele Assistenzsysteme erhältlich
Negativ: sinnvolle und praktische Extras oft nur in teuren Paketen verfügbar

Hier geht es zum Test des VW Passat

Formular: Kaufvertrag für gebrauchte Pferdeanhänger

Sie wollen sich einen gebrauchten Pferdeanhänger zulegen? Hier können Sie einen Kaufvertrag vom ADAC herunterladen.

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Kaufvertrag für gebrauchte Pferdeanhänger
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Fachliche Beratung: Maximilian Bauer, ADAC Technik Zentrum