Elektrische Kleinwagen sind noch immer Mangelware. Trotz allem wird die Auswahl immer besser. Der ADAC hat die sechs günstigsten Modelle miteinander verglichen. Sechs Modelle im ADAC Vergleichstest Immer mehr Auswahl erhältlich Preise für E-Kleinwagen sinken Kompakte Crossover und SUVs ersetzen seit Jahren zunehmend die kleinen Stadtautos, dabei waren Kleinwagen mal eines der beliebtesten Fahrzeugsegmente auf dem deutschen Markt. Bezahlbar, kompakt und geeignet für die Stadt, waren sie nicht nur für Kundinnen und Kunden interessant, auch die Hersteller profitierten von der großen Nachfrage. Und die war auch nötig, denn kleine Autos rechnen sich für die Produzenten nur durch hohe Stückzahlen. Das gilt besonders für Elektrofahrzeuge, die durch neue Technik und die damit einhergehenden Entwicklungskosten noch weniger Spielraum bei der Marge haben. Die günstigsten Elektro-Kleinwagen im Test Umso spannender ist der Blick auf die elektrischen Einstiegsmodelle im Kleinwagensegment. Was gibt es fürs Geld? Wie verhält es sich mit der Reichweite? Und sind E-Autos wirklich so teuer wie angenommen? Der ADAC hat die sechs günstigsten bereits verfügbaren Elektro-Kleinwagen angeschaut und macht den Vergleichstest auf Basis des ADAC Autotests. ADAC Testsieger: Hyundai Inster Hyundai holt im Vergleichstest den Gesamtsieg und kann sich mit dem Inster von der Konkurrenz absetzen. Der Grande Panda von Fiat belegt Platz zwei, dicht gefolgt von Citroën ë-C3 und BYD Dolphin Surf, die sich den dritten Platz teilen müssen. Deutlich abgeschlagen landen der Leapmotor T03 und der Dacia Spring auf Platz fünf und sechs. Vier der sechs Modelle traten in der Basisversion an. Dolphin Surf und Spring waren dagegen weder über die Hersteller noch über Händler oder als Mietwagen in ihrer günstigsten Version erhältlich. Testergebnis: Kandidaten im Fazit Die günstigsten Elektro-Kleinwagen in Bildern Kleine Elektroautos auf dem richtigen Weg Im Gegensatz zum letzten Vergleichstest elektrischer Kleinwagen von 2023 hat sich der Markt zum Positiven entwickelt. Während vor zwei Jahren gerade einmal drei Fahrzeuge für unter 30.000 Euro erhältlich waren, finden sich im ADAC Autokatalog inzwischen sechs Modelle für weniger als 25.000 Euro. Auch bei der Langstreckentauglichkeit sehen die Expertinnen und Experten Verbesserungen. Die Reichweiten sind im Allgemeinen gestiegen und mit Ausnahme des Dacia Spring sind alle getesteten Modelle serienmäßig schnellladefähig. Auch das Platzangebot ist gewachsen. Während 2023 ausschließlich viersitzige Kleinstwagen mit wenig Platz für Insassen und deren Gepäck dabei waren, besitzen vor allem die neuen Kleinwagen ein besseres Raumangebot. Die Zukunft der Kleinwagen ist elektrisch Während Kleinwagen mit Verbrennungsmotor nach und nach vom Markt verschwinden und die übrig gebliebenen Modelle deutlich teurer werden, zeigen Elektromodelle einen gegenläufigen Trend auf. Das Angebot nimmt zu, während die Preise sinken. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass das Preisniveau mit rund 20.000 Euro trotz allem noch nicht als günstig bezeichnet werden kann. Den Markt haben ganz klar die Importeure in der Hand. Kein einziges der getesteten Modelle stammt von einem deutschen Hersteller. VW hat für 2026 mit dem ID. Polo zwar einen Kleinwagen angekündigt, dieser wird aber bei rund 25.000 Euro starten. Der günstigere ID. Every1 lässt noch bis 2027 auf sich warten. Hier ist man zu spät in die Entwicklung eingestiegen, das Feld wurde damit anderen überlassen. Etwas mehr Budget zur Verfügung, aber trotzdem interessiert an einem Elektro-Kleinwagen? Hier finden Sie eine Marktübersicht, welche elektrischen Kleinwagen in Deutschland verfügbar sind. ADAC Messwerte zu allen sechs Kleinwagen Technische Beratung: Alexander Werner / ADAC Technikzentrum